Michel Hatzung, maître maçon, et (1741) Marie Salomé Hügel – luthériens


Michel Hatzung naît à Buchbach, près de Burghaslach en Franconie, fils du boucher Wolfgang Conrad Hatzung et de sa femme Marie Biegner. Il fait son apprentissage à Burghaslach puis travaille à Strasbourg comme compagnon en 1734. Il s’inscrit aux années d’épreuve le 19 juillet 1737 et déclare être au service des maîtres maçons Jean Michel Gruber et Philippe Jacques Zell. Il demande en 1738 aux Quinze à être dispensé de terminer ses années d’épreuve pour pouvoir présenter son chef d’œuvre. Les Quinze lui opposent un refus de même qu’au début de l’année suivante alors qu’il avance un argument supplémentaire, ses fiançailles avec une fille de bourgeois. Ils accèdent à la fin de la même année à sa demande après avoir constaté que d’autres maçons ont bénéficié d’une dispense. Michel Hatzung présente son chef d’œuvre en août 1739. Les examinateurs qui font quelques objections mineures constatent que le candidat fait preuve de soin et d’application et le reçoivent maître. Michel Hatzung devient bourgeois (les registres de l’année manquent) puis tributaire en novembre. Il épouse en septembre 1739 Marie Salomé Hügel, fille du tonnelier Jean Hügel.
Michel Hatzung construit avec Georges Frédéric Hüttner l’église Sainte-Aurélie en 1763. Il doit payer à plusieurs reprises une amende parce qu’il emploie des compagnons en enfreignant le règlement. Il est élu à différentes fonctions au Corps des maçons (contrôleur en 1747, chef du Corps des maçons en 1750 et 1761) et échevin à la tribu en 1760. Il cesse d’exercer son métier en 1777. Marie Salomé Hügel meurt en 1781, Michel Hatzung le 17 août 1782 à l’âge de 72 ans. Son corps est inhumé au cimetière Saint-Gall.

Maisons dont Michel Hatzung est propriétaire
1742, rue Saint-Jean (I 283, actuel n° 2, quai Charles Altorffer)
1745-1761, rue du Foulon (IV 110, ultérieurement 6, rue Hannong)
1748-1748, rue des Grandes Arcades (V 144, actuel n° 33)
1749-1780, Grand rue (IV 19, actuel n° 35)
1765, rue Thomann (III 94)
1767, rue Saint-Jean (I 286, actuel n° 5, quai Charles Altorffer)
1773 et 1774, échoppes au Marché Neuf
1777, campagne au Rœthig

Enfant


Signature au contrat de mariage (1739, AMS, cote 25 Not 105)


Le compagnon équarrisseur Michel Hatzung originaire de Burghaslach porte plainte contre le compagnon tailleur de pierres Christophe Schneider, originaire de Beinningen sur le Neckar, qui prétend que les tailleurs de pierres ont davantage de compétences que les équarrisseurs. Les parties s’injurient et en viennent aux mains. Le conseil inflige une amende à Christophe Schneider qui a commencé la dispute.

1734, Protocole des Maçons (XI 236)
Klag – Michael Hatzung Steinhauer und maurergesell Contra Christoph Schneider den Steinmetzgesell
Freÿtags den 17.ten Decembris 1734. (f° 169) Michael Hatzung Steinhauer und maurergesell von burg haßlach theils anspachischen theils Wurtzburgischer theils Fridenhaußischer Herrschafft Klagt Contra Christoph Schneider den Steinmetzgesellen von Beinningen am Neckar Würtenbergischer Herrschafft, daß Ihrer dreÿ gesellen auff der fischer Stub geseßen, vnd getruncken, wohinein auch Er Schneider gekommen, vnd gesagt, es seÿe Kein Steinhauergesell capable das Jenige Zu machen, was die Steinmetzen machen, warüber Sie dann bericht Verlangt, warinnen das Jenige bestehe, was die Steinmetzen so extra machen können, und einer von seinen Cameraden gesagt, er halte Ihn Vor keinen ehrlichen gesellen, biß Er ihnen beweiße, waß dann die Steinmetzen so Künstlich machen, vndt Können.
Beklagter, Seÿe mit mstr. Seemann Vnd Gruber auff die fischer stub gekommen, Und sich an einen tisch à parte gesetzt, an einem andern seÿen dreÿ Steinhauer geseßen, da mann dann Von dem handwerck discurirt, vnd nachdeme von denen steinhawern Einer auffgestanden und an seinen tisch gekommen, habe er demselben einen trumpff gegeben, warüber Sie allerdings in handgemeng gekommen wären, Vnd die Steinhauer Ihme den Ermel am rock verrißen.
Mr Seemann Vnd Gruber, Nachdeme sich dißer Schneider Vernehmen Laßen, daß außer denen Steinhauer meistern Klein Steinhauer gesell hier seÿe, welcher in Specie die gewundere arbeit machen könne, wie die Steinmetzen, warüber von denen Steinhauern einer auffgestanden, vnd gesagt, er halte Ihn Schneider Vor keinen rechtschaffenen gesellen, biß Er Ihne dießer beweiße, warüber Schneider Ihne den Steinhauer jnjurirt, Vnd wieder gescholten vnd wann Sie beede meistere nicht Zugegen gewesen, hätten sie einander banck*herschlagen, und habe der Schneider weillen er Zu erst gescholten ware, nicht wieder schimpffiren können.
Erkandt, sollen die scheltwort ex officio auffgehoben seÿn, Vnd beede einander die händte geben, beklagter Schneider aber weilen Er die handel angefangen, Zumalen sich beÿ dießem gericht außdrucklichen Vernehmen Laßen, daß Er dem Steinhauer gesellen einen trumpff darauff gegeben auch Jetzo erst den Klägern ein Pappenmaul geheißen, derselbe 15. ß straff erlegen solle.

Fils de Wolfgang Conrad Hatzung de Buchbach dans la juridiction de l’abbaye de Mönchsberg, le compagnon maçon Michel Hatzung demande son inscription aux années d’épreuve. Il produit son certificat de baptême établi par le pasteur de Burghaslach et son certificat d’apprentissage par la tribu du même lieu. Le corps de métier objecte qu’il ne prouve pas être libéré des obligations seigneuriales et fait observer que les demandes sont trop nombreuses.

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 55-a) Donnerstags den 4.ten Julÿ 1737 – Michael Hatzung der Ledige Steinhauer vnd maurergesell von Bubach des Closters mönchsbergischer unterthan mstr Wolffgang Conrad Hatzung ehelicher Sohn stehet Vor vnd bittet ihn in die mueth Jahr einzuschreiben, producirt seinen tauffschein von H. Pfarrer Geörg Heinrich Hegphio unterschrieben de dato burg haßlach den 28.ten Februarÿ 1726. so dann seinen Lehrbrieff von denen handwercks meister vnd Zunfftrichter unterschrieben datirt Burghaßlach den 3. Junÿ 1737.
Warauff Erkandt, daß weilen derselbe Erstlich kein glaubhafften geburths brieff auffweisen könne, ob er nicht einiger Leibeigenschafft Verhafftet, ferner sich nach aussag einiger meister in seiner arbeit annoch sehr schwach befinde mithin mehrere Zeit nöthig habe sein handwerck recht Zu erlernen vnd dan sich die anzahl der Jenigen, welche sich in die muethjahren einschreiben Laßen Zu starck augmentirt gestalten dieser der dritte innerhalb einen halben Jahr ist, der sich einschreiben lasen wollen als könne man Ihme dieser ursachen halben in seinen begehren noch nicht willfahren.

Michel Hatzung obtient que ses années d’épreuve commencent immédiatement à condition de produire le certificat dans les six mois. Il déclare travailler ches les maîtres Gruber et Zeller. Il présente le 17 mars 1738 le certificat établi à Fürstenforst (près de Burghaslach)

(f° 59-a) Freÿtags den 19.ten Julÿ 1737 – Michael Hatzung der Ledige Steinhauer Gesell von Burghaßlach stehet vor, vnd meldete wie daß E. E. Meisterschafft annoch in frischem angedencken geruhen wird, sich beÿ deroselben beÿ Letzterem handwerck angemeldet zu haben, mit bitte Ihne in die muethjahr einzuschreiben, habe auch deßhalben seinen tauffschein vnd Lehrbrieff vorgewiesen, weilen aber E. E. Meisterschafft in ansehung sein geburts brieffs ob er nicht Leibseigen oder sonsten wegen seines ehrlichen herkommens einige Kundschafft aufflegen könte, ihm in seinen begehren nicht Zu willfahren gewust, Ihne aber biß er solchen geburts brieff bekommen könte, Vile Unkösten aufflauffen dürfften, sich auch eine geraume Zeit Verstreichen möchte, als bitte er Ihme in seinem begehren vnd Zwar, daß die Zeit von seiner erstern anmeldung beÿ Letzterem handwerck angehe, Zu willfahren.
Weshalben Erkandt, wird demselben in seinem begehren insoweit willfahrt, daß er schuldig vnd verbunden seÿn sole, seinen geburts brieff in Zeit von einem halben Jahr von dato an Zu lüffern, als dann sollen sein muethjahr von heut dato als den 19.ten Julÿ 1737 ihren anfang nehmen, über das soll er sagen beÿ welchen meistern er seine muethjahr Zu Vararbeiten gesinnet.
Ille sagt beÿ mstr Gruber vnd mstr Zeller
Producirte den geburts brieff den 17. Martÿ 1738. von H Johann Michel Lebert commiss vnd obervogt Zu Fürstenforst brandenburgischer herrschafft unterschrieben einfolglichen gehet die Zeit vom 19.ten Julÿ 1737. an.

Michel Hatzung demande au Corps des maçons de l’autoriser à présenter son chef d’œuvre. L’assemblée refuse puisqu’il lui reste à faire deux années d’épreuve sur trois.

(f° 67-b) Dienstags den 22.ten Julÿ 1738 – Der Handwercks meister proponirte, daß Michael Hatzung Steinhauer und maurergesell vo Burghaßlach sich vor einiger Zeit beÿ Ine angemeldet, mit bedeuten, daß er den handwerck etwas vorzutragen habe, auch deßwegen die handwercks gebühr würcklichen erlegt, dahero er diese zusammen kunfft der Ursachen angestellt (handwercks gebühr dt. 15 ß)
In sachen Michael Hatzungs Steinhauers vnd maurergesellen gebürtig von Bubach dem closter mönchberg Zugehörig, so den 19. Julÿ 1737. beÿ dießeitigem handwerck in die muethjahr eingeschrieben worden, puncto admittirung Zum meisterstück.
Ist in gehaltener Umbfrag Erkandt, daß in ansehung seine muethzeit erst den 19. Julÿ 1740. zu end gehet, vnd also noch Zweÿ Jahr lang zu machen habe, über dieses noch zween andere gesellen vor ihme in die muethjahr eingeschrieben worden, welches eingleiches begehren werden, man Ihn in seinem ansuchen Keines weegs Zu willfahren wist, sondern derselbe Zur völligen aißhaltung seiner mueth Jahr in Conformitæt des articuls Zu verweisen seÿe.

Michel Hatzung demande aux Quinze de le dispenser de terminer ses années d’épreuve et à l’autoriser à présenter son chef d’œuvre. Après avoir entendu les parties, les Quinze décident de s’en tenir au règlement en opposant un refus au pétitionnaire.

1738, Protocole des Quinze (2 R 147)
In Sachen Michael Hatzung des Maurers und Steinhauers Gesellen
(p. 488) Sambstag d. 13. Aug. 1738. Bescheid – In Sachen Michael Hatzung des Maurers und Steinhauers Gesellen, Imploranten, ane einem, entgegen und wieder E. E. Handwerckh der Maurer und Steinhauer, Imploraten, am andern theil, Auff producirtes Underthges. Memoriale mit beÿlagen Sub N. 1. biß 6. und angehencktem bitten den Imploranten dispensando wegen des rests der Muthjahr Zu Verfertigung des Meisterstücks Zu admittiren, der Imploraten beÿ gebettener, bewilligter und beseßener Deputation darüber gethane Verantwortung, und all übriges angehörte Vor: und Anbringen, Ist der Hh. Deputirten abgelegten relation nach Erkandt, wird der Implorant mit seinem begehren ab: und an die ordnung verwießen, refusis Expensis.

Le Corps des maçons enregistre la décision des Quinze.

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 70-a) Mittwochs den 17.ten Septembris 1738 – Eodem Wurden auch die beÿ Gnädigen herren den Fünff Zehen den 23. Augusti Jüngst wieder Michael Hatzung, Magnus Wallhopter vnd Andres Göbel alle dreÿ Gesellen, so das meisterstück machen wollen, vnd deren muethjahr doch noch nicht Zu Endte producirt, Krafft deren alle dreÿ mit Ihrem begehren ab, vnd an die ordnung Verwisen worden.

Michel Hatzung redemande à être dispensé de terminer ses années d’épreuve pour pouvoir se marier avec la fille du tonnelier Jean Hügel. Les Quinze décident de s’en tenir à leur conclusion de l’année précédente. Michel Hatzung présente à nouveau sa requête en mai en arguant que Magnus Walhopter et André Gœbel ont obtenu une dispense. Les Quinze décident alors de dispenser Michel Hatzung de l’année d’épreuve qui lui reste à faire.

1739, Protocole des Quinze (2 R 148)
(p. 41) Sambstag d. 24. Januarÿ 1739. Christ. nôe Michael Hatzung ledigen Maurers und Steinhauers Ca. der Maurer Ober M. prod. Underth. Memoriale. Gug. bitt cop. und ad prox. Christ laßt Copeÿ Zu bitt. Deput. Erk. Wird Copeÿ und Deput. willfahrt.
(p. 114) Sambstag d. 21. feb. 1739. Michael Hatzung C. E. E. Meisterschafft der Maurer – Obere Handwerckh Herren laßen durch H. Secret. Kleinclaus referiren, Michael Hatzung der ledige Maurer und Steinhauer allhier habe den 24. Jan. jüngst. ein abermahliges Underthäniges Memoriale contra E. E. Handwerckhs der Maurer und Steinhawer Ober Meister producirt, darinnen gehorsambst Vortragend, waß maßen derselbe, in der jntention sich allhier Häußlich niederzulaßen bereiths den 19. Julÿ 1737. sich in die Muthjahr hätten einschreiben laßen, anbeÿ seÿe er mit Weÿl. Johann Hügels gewesenen burgers und Kieffers allhier tochter Versprochen, welches glück Ihme aus handen gehen würde wann er ohnverhoffer weis, die Muthjahr Völlig Berarbeiten müßt, mit demuthigen bitt, Zu mahlen er auch schon Sieben Jahr als Gesell hier arbeite und in anderthalb Jahren Kein Steinhawer Meisterstück gemacht worden, auch gar wenig Meistere seÿen, Welche die Muthjahr Verarbeitet hatten, Mgh. geruhen wolten, Ihme, gleich so vielen andern, die Hohe gnade wiederfahren Zu laßen, undt Zu beförderung seines Glücks, Ihne ex gratia dispensando Von dem rest der Muthjahr, Zu dem Meisterstück gnädig Zu admittiren.
Gedachtes E. Handwerck habe umb Copeÿ dieses Memorials und Zur Verantwortung Zeit ad prox. gebetten, der Implorant habe Zwahr Copiam zugelaßen, aber Zugleich umb deputation angesucht, welche auch willfahrt und beseßen worden, da der Implorant beÿgesetzt, daß da er Zu denen Muthjahren eingeschrieben worden die Meister Ihme gesagt hätten, en müßte dieselbe beÿ einem oder Zweÿen Meistern Verarbeithen, er seÿe aber seithero schon Zu Vier Meistern geschickt worden, welches ja auch wieder ordnung seÿe.
Nahmens derer Imploraten seÿen Vorgestanden Johann Martin Pfundstein, und Joh: Michael Gruber welche gebetten es beÿ Odenung und Articul Zu laßen, und den Gegner Zu außhaltung seiner Muthjahr anzuhalten, wann auch Gegner beÿ mehrern Meistern gearbeitet, so seÿe er nur an andere Meister Verlehnet worden, welches ein Meister dem andern Zu gefallen thun könne.
Auff seithen der Hh Deputirten Vermeine man daß, Weilen der Implorant erst den 23. Augusti 1738. Auß Mgh. Erkandtnuß an die Ordnung verwiesen worden, es auch debeÿ Zu laßen, mithien selbiger mit seinem begehren abzuweißen seÿe refusis. Die Genehmhaltung Zu Mgh. stellend. Erkandt bedacht gefolgt.
(p. 285) Sambstag d. 30. May 1739. Christ. nôe Joh. Michael Hatzung ledigen Maurers und Steinhauers Cit. E. E. Meistersch. der Maurer prod. Underth. Mem. Moss. bitt cop. und T. ord. Christ. laßt Copeÿ Zu bitt. Deput. Erk. Deput. willfahrt.
(p. 303) Sambstag d. 6. Junÿ 1739. Michael Hatzung C. E. E. Zunfft der Maurer – Obere Handwerckh Herren laßen durch H. Secret. Kleinclaus referiren, daß Johann Michael Hatzung der ledige Maurer und Steinhauer in einem den 30. Maÿ jüngst allhier habe den 24. Jan. jüngst. ein abermahliges Underthäniges Memoriale contra E. E. Handwerckhs der Maurer und Steinhawer producirten Memorial Vorgetragen, nachdeme Mgh. vor kurtzem Magnus Walhopter und Andres Göbel dispensando Zu dem Meisterst. admittirt, so Könne er nicht umbhien denenselben gehorsambst zu remonstriren, wie daß er längere Zeit in denen Muthjahren alß jene gestanden, anbeÿ schon 8. Jahr allhier arbeithe, deßwegen er Verhoffe es werde Ihme die nemliche gnad gedeyen, mit demuthiger bitt Mghh. geruhen wolten, Ihme dispensando Von dem Rest der Muth Zeit Zu dem Meisterstück gn. Zu admittiren.
Worauff ged. E. Handwerck umb Deput. et facta relatione gn. Manutenenz des ergangenen bescheidts gebetten, beÿ bewilligt undt beschehener Deput. habe der Implorant petitum widerhohlet mit dem beÿsatz er mit einer allhießigen burgers undt Kieffers tochter ehelichen Versprochen.
Nahmens E. E. Handwerckhs seÿen Vorgestanden Johann Niclaus Göbel und Jacob Seeman, welche geantwortet das Handwerck seÿe übersetzt Gegner habe noch ein Muthjahr Zu Verarbeiten, auff welches der Implorant replicirt, auff jnstehend Joh. Bapt: werde es Zweÿ Jahr sein, daß beÿ denen Maurern Kein Meisterstück gemacht worden. Auff seithen der Hh. Depp. Vermeine man daß nunmehro dem Imploranten gegen erlag der unkosten und 4. Lb pro dispensatione in seinem begehren dispensando Zu willfahren.
Die genehmhaltung Zu Mgh. stellend Erk. bedacht willfahrt.
(p. 313) Sambstag d. 13. Junÿ 1739. Bescheid. – Sambstag den 6. Junÿ 1739. In Sachen Johann Michael Hatzung des ledigen Maurers und Steinhawers, Imploranten ane einem, entgegen und wieder E. E. Zunfft der Maurer, Imploraten, am andern theil. Auff producirtes Underthäniges Memoriale und bitten den Imploranten Von dem Rest der Muth Zeit Zu dispensiren, undt Zu dem Meisterstück gnädig Zu admittiren. Der Imploraten darüber gethane Verantwortung juncto petito Deputation zu erkennen, et facte relatione Sie beÿ ergangenem bescheid gn. zu manuteniren, bewilligte und beseßene Deputation, auch all übrigs angehörte Vor: und Anbringen, Ist, der Hh. Deputirten angelegter relation nach Erkandt, daß der Implorant von dem restirenden Muthjahr zu dispensiren, mithien selbiger dispendando, wann er des allhiesigen burger rechts Vetröstet sein wird, Zu Verfertigung des Meisterstücks Zu admittiren seÿe.
Aalß wie hiemit aus bewegenden ursachen dispensiren und admittiren, jedoch mit dem anhang daß er pro dispensatione Vier pfund d. und darneben auch die unkosten Zu erleben schuldig sein solle.
Zu Mghh. stellend, Ob Sie dieße Auffsatz alßo genehmhalten und dabeÿ erkennen wollen daß selbige in dieser formb expediret und denen petenten Zugestellet werd. sollen. Erk. quod Sic.

Le Corps des maçons délègue deux représentants dans l’affaire ci-dessus
Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 70-b) Anno 1739. Mittwochs den 28. Januarÿ – Mstr Zacharias Meÿe proponirte, Was masen Michael Hatzung der Ledtige Maurer vnd steinhauer gesell den 24.ten Januarÿ 1739. beÿ Gnädigen Herren den Fünff Zehen ein Unterthäniges Memoriale vnd bitten puncto admittirung Zum meisterstück eingegeben, wavon er mstr meÿe Copiam begehrt, welche er hiemit producirt und der Meisterschafft gedachten darüber vernehmen wollen, Nachdem nun solche schrifft abgelesen ist darauff Erkandt, worden, eine gegen remonstration Zu thun, vndt dabeÿ vorzustellen, daß derselbe seine muethjahr vollends außhalte, vndt zu der deputation nebst dem herrn ober meister h Johann Martin Pfundstein vnd mstr Johann Michael Gruber vorstehen sollen.

Comme il a été dispensé de terminer ses années d’épreuve, Michel Hatzung demande à faire son chef d’œuvre. Le Conseil lui en donne les mesures en juin 1739. Il présente son travail en août. Les examinateurs qui font quelques objections mineures constatent que le candidat fait preuve de soin et d’application et le reçoivent au nombre des maîtres.

1739, Protocole des Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Michael Hatzung 79.b, 80.a
(f° 79-v) Montags den 21.ten Junÿ 1739. convenerunt die Vier geordnete herren Meisterstückschauere
Michael Hatzung der ledige Steinhauer und Maurer Gesell Von Burg Haßlach gebürtig stehet Vor, und producirt Extractum aus Gnd. Hh. der XV. Memoriali Vom 6.ten hujus, Vermög deßen Er Von dem rest der Muethjahr dispensiret und wann Er des allhießigen burgerrechtens Vertröstet seÿn wird, Zu verfertigung des Meisterstücks gegen bezahlung der Un Kosten und 4. lb d pro Dispensatione admittiret worden und weilen Er dann Krafft Attestati aus E: E: grosen Raths Protocollo Vom 17.ten Junÿ des Burgerrechts auf bescheinigung des Kirchengangs würcklichen vertröstet seÿe, als bittet Er, Ihme das Maas Zu solch seinem Meisterstück auffzugeben.
Erkandt Willfahrt und das in einem besondern Protocollo sich befindliche Maaß Ihme gleichbalden darzu auffgegeben.

(f° 80) Donnerstags den 1.ten Augusti 1739. wurde Michael Hatzungs des ledigen Steinhauer und Maurer Gesellen Von Burghaßlach gebürtig, gefertigtes Prob: und Meisterstück, in præsentia S.T. H. XV. Josephi Gerbers, des hochverordneten H Obmanns von H Joh: Quirino Berga, Steinhauern, Hn Michael Erlachern, Werckmeistern des Münsters, H. Johann Martin Pfundstein und Meister Johann Philipp Wörlen, beeden Steinhauern, denen vier geordneten Meisterstück schauern besichtiget und folgendes dabeÿ Zuanden befunden.
1. Seind die Vier Grundriß auf der rechten seithen, wann mann auff der gaßen, Vor dem Gebäu stehet, umb dreÿ Zoll Zu Kurtz.
2. Ist die Außtheilung Zu einer bequemlichen Wohnung in denen Grundrißen nicht wohl eingerichtet, indeme fast nirgend ein bequemer Platz zu einem bett sich befindet.
Übrigens ist alles so wohl in denen Rießen alß Kreÿden und brettungen sauber fleißig und wohl gemacht.
Warauff Erkendt, daß derselbe in regard seines angewandten fleißes, Vor einen Vollkommenen Meister angenommen werden und so bald er sich beÿ dießer Ehrsamen Zunfft wird Zünfftig gemacht haben, des Völligen Meisterrechts genießen solle.

(traduction) Le lundi 21 juin 1739 se sont réunis les quatre examinateurs de chef d’œuvre pour l’année courante.
Le compagnon tailleur de pierres et maçon célibataire Michel Hatzung, natif de Burghaslach, se lève et produit un extrait des décisions de Messieurs les Quinze en date du 6 courant, d’après lequel il a été dispensé de terminer ses années d’essai et admis à faire son chef d’œuvre s’il obtient un certificat de future admission à la bourgeoisie, à condition de régler les frais et 4 livres pour dispense. Comme il appert de l’extrait des décisions du Grand Sénat en date du 17 juin que le droit de bourgeoisie lui sera accordé d’après un certificat de pratique religieuse, il demande qu’on lui donne les mesures de son chef d’œuvre.
Décision, accord, les mesures lui seront aussitôt communiquées dans un document particulier.
Le jeudi 1 août 1739, en présence du Quinze Joseph Gerber, prévôt de la Tribu, l’équarrisseur Jean Quirin Berga, le chef du chantier de l’Œuvre Notre Dame Michel Erlacher, Jean Martin Pfundstein et Jean Philippe Wœrlen, tous deux équarrisseurs, ont inspecté le chef d’œuvre qu’a réalisé le compagnon tailleur de pierres et maçon célibataire Michel Hatzung, natif de Burghaslach, et ont fait les objections qui suivent.
1. Il manque trois pouces sur les quatre plans du côté droit quand on se trouve dans la rue devant le bâtiment.
2. La répartition de l’espace sur les plans ne permet pas d’obtenir un logement commode puisqu’il est difficile de trouver un endroit commode pour y placer un lit.
Par ailleurs les croquis ainsi que les dessins à la craie et les coffrages sont bien faits et réalisés avec soin.
Étant donnée l’application dont il a fait preuve, il a été décidé de recevoir le candidat maître à part entière, il jouira de la maîtrise à part entière dès qu’il se sera inscrit tributaire.

Michel Hatzung règle les droits pour présenter son chef d’œuvre
Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 88-b) Montags den 21.t Septembris 1739 – Eodem Wurdten des Michael Hatzungs wegen des meisterstücks erlegte 4 lb d dato Zur handwercks buchs gelüffert p. mstr. Johann Philipp Wöhrlen (dispensation p. mstrstück dt 4. lb d)

Michel Hatzung épouse Marie Salomé Hügel, fille de tonnelier : contrat de mariage tel qu’il est copié à l’inventaire, célébration

1739 (19.8.), Not. Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 105) n° 188
Eheberedung – entzwischen Meister Michael Hatzung, dem ledigen Steinhauer und Maurern von Burg Haßlach, Churfürstl. Sächßischer Herrschafft gebürtig, des Ehren und Vorgeachten Meister Wolffgang Conrad Hatzungs, Metzgers und burgers daselbst, mit der Ehren: und tugendsamen Frauen Maria, gebohrner Biegnerin deßen Ehewürthin, ehelich erzeugtem Sohn, als dem bräutigamb, ane einem, So dann der Ehren
So dann der Ehren und Tugendgezierten Jungfrauen Mariæ Salome Hügelin, weÿl. des Ehren und Vorgeachten Meister Johann Hügels, geweßenen Küeffers und burgers allhier seel., mit der Ehren und tugendbegabten Frauen Maria Catharina Hügelin gebohrner Herrenschneiderin seiner hinderlaßenen Wittib, ehelich erzeugten tochter, als der Jungfrau Hochzeiterin ane dem andern Theil
So beschehen zu Straßburg in mein Notarÿ Wohnbehausung ane der Judengaß gelegen, auff Mittwoch den 19.ten Augusti 1739 Unterpfand sein soll meisterstück Hatzung Aks hochzeitter, Maria Salome hügeliin alß hochzeiterin

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 175-b n° 20)
1739 – Mittwoch den 16. Septembr. sind nach gewohnlicher ordentlicher vorhergegangener Zweÿmahliger Außruffung ehelich copulirt und eingesegnet worden, Michael Hatzung der Ledige Maurer und burger allhier wolffgang cunrad Hatzungs burgers und Metzgers Zu Burg Haßlach in Ober Francken ehel. Sohn und Jfr. Maria Salome weÿl. Joh: Hügels geweßenen Kieffers allhie hinterlasse Tochter [unterzeichnet] Michael Hatzung Alß hochzeitter, Maria Salome hüglerin als hochzeitterin (i 178)

Michel Hatzung devient tributaire en novembre 1739

1739, Protocole des Maçons (XI 237)
Dienstags den 17. Novembris 1739.
(f° 23-v) E. Neu Zünfftiger – Michael Hatzung Steinhauer Und Maurer Von Burg haßlach in francken producirt Cantzleÿ: Pfenningthurn: und Stallschein vom 28. Septembris 1739. Krafft deßen Er von Maria Salome Weÿlland Johann Hügels, geweßenen burgers und Kieffers allhie tochter seiner Ehefrau das burgerrecht umb den alten burger schilling erhalten, auch den fewr Eÿhmer bezahlt, und auff der Statt stall sich angmeldet habe, bitte Ihne vor eine zünfftigen anzunehmen. Erkannt Willfahrt.
dt. vor den Pfenningthurn 1. lb, vor die Zunfft 1 lb, 2 ß, einschreibgeld 4 ß (2 lb 9 ß)

Michel Hatzung et Jean Georges Faussert assistent à leur premier conseil. Ils versent le droit réglementaire

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 90-b) Mittwochs den 25. Novembris 1739 – Mstr Michael Hatzung, vnd Mstr Johann Geörg Faußert haben ihren meister Sitz genommen vnd davor Jeder erlegt 3. fl. thut – fl (Einstand 3. lb d)

Marie Salomé Hügel fait dresser l’inventaire de leurs apports dans une maison qui appartient à la Haute Ecole rue Saint-Jean (sans doute la maison que Michel Hatzung achètera l’année suivante).

1741 (14.7.), Me Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 71) n° 646
Inventarium über der Ehren und tugendgezierten Frauen Maria Salome Hatzungin gebohr: Hügelin Zu dem Ehren v. vorgeachten Meister Michael Hatzung dem Steinhauer, Maurer und burgern allhier, in die Ehe gebrachte Nahrung auffgerichtet Anno 1741. – Vermög deroselben den 19.ten Augusti Anno 1739. Vor mir unterschriebenenem Notario mit einander auffgerichteter Eheberedung, vor ohnverändert in die Ehe zugebracht – so beschehen Zu Straßburg auff Freÿtag den 14. Julÿ Anno 1741.
In einer allhier Zu Straßburg ane der Johannis gaß, in der Vorstadt Unterwagnern gelegenen, dem Stifft Zur hohen Schuhl zugehörigen von beeden Eheleuthen Lehnungs weiße bewohnenden behaußung befunden worden, wie volgt.
Series rubricarum hujus Inventarÿ. Sa. haußraths 39, Sa. Silbers 10, Sa. Goldenen R,ngs 1, Sa. baarschafft 83, Summa summarum 135 lb – Und wann hierzu gerechnet wird, deroselben ane gleich hernach geschiebenen haussteuren participirend. helffte mit 22. lib, so belaufft sich Ihro Frauen Hatzungin in die Ehe gebrachte völlige Nahrung mit außnahm deroselben Kleidung 148 lb

Michel Hatzung est élu représentant des maîtres auprès des compagnons

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 126-a) Anno 1742. Dienstags den 6. Februarÿ – Zu beÿsitz meistern Zu dem gesell gebott wurden per unanima erwählt Mstr Johann Michael Hatzung, Mstr Magnus Wallhopter

Michel Hatzung est mis à l’amende pour avoir engagé un compagnon qui n’a pas présenté le congé de son précédent maître

1746, Protocole de la tribu des Maçons (XI 237)
(f° 296) Montags de, 22. Augusti 1746 – Mr Philipp Jacob Zell Maurermeister, Klagt Contra Mr Johann Michael Hatzung dem maurermeister, und Tobias Neÿerreiter den Steinhauer und Maurergesellen, daß dieser Letztere verwichenen Sambstag von Ihme abschied genommen, und ohne Zedul von Ihne Zu nehmen sich Zu dem beklagten meister engagiret, mithin bittet beede dem articul gemäß in die straff Jeder von 3 fl. Zu Condemniren.
der beklagte Gesell sagt Zu seiner Verantwortung, er habe ordentlichen abschied von dem kläger genommen, dieser auch Ihne solchen zugestandten sich aber Vor das mahl Einen Zedul Zu geben entschuldiget, unter dem vorwand er könne vor Jetzo nicht schreiben, vnd habe niemand an der hand, der Ihme den Zedul schreibe.
Mr Hatzung sagt, daß nachdeme der gesell zu Ihne gekommen, vnd arbeit Verlanget, Er Ihne sogleich umb den Zedul befragt, der gesell aber gesagt, daß Mr Zoll Ihme solchen nicht geben können, wolle Ihme aber noch verwießen, bittet Ihne von der Klag Zu absolviren.
Erkandt, Weilen Mr Hatzung den gesellen ohne schein angenommen, und der gesell auch gefehlet, ohne schein, vnd prompte weggegangen, als werden beede in die beßerung des articuls Zu condemniren, wo der gesell nicht Lieber zu Mr Zeller wider gehen, oder die Statt raumen wolte.
Beklagte betten vmb Gnade, welche Ihnen aber wegen Klarheit des articuls nicht kan Zugestattet werden (Straff 1 lb 10 ß, dt 1 lb 10 ß – erlegt die straff gleich balden)

Le chef des maçons reproche à Michel Hatzung d’avoir employé le journalier Gabriel Bœgler au lieu d’un compagnon. Michel Hatzung déclare n’avoir rien su et qe ke journalier n’a été à son service que quatre semaines.

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 192-a) Sambstags den 13. Maÿ 1747 – Mstr Caspar Theodor Rabaliatti meldete in gehaltener Umbfrag, daß Mstr Michael Hatzung den Gabriel Bögler der sich selbst beÿ E. E. gericht vor einen handlanger declarirt vnd daß wohl beÿ E. E. gericht als handwerck verbotten wordten, denselben keine arbeit Zu geben, denselben dennoch vor einen gesellen angenommen, ohnerachtet Er mstr Rabaliatti denselben das Verbott expressé angezeigt, in gegenwarth b*ler männer, vnd mstr Johann Christoph Schneider.
Mstr Hatzung befragt, ob Er die Sach diesfahls ais händen geben wollen entschuldigte sich mit der Unwisenheit, habe Ihn nur vier wochen Lang gehabt, und alß dan denselben fortgeschickt, woll die sach vor E. E. Gericht gelangen Laßen.

Michel Hatzung est mis à l’amende pour avoir engagé le compagnon Gabriel Bœgler plus de quinze jours alors qu’il lui était interdit de travailler. Michel Hatzung objecte qu’il a été à son service moins de quinze jours. Le maître et le compagnon sont tous deux condamnés à une amende.

1747, Protocole de la tribu des Maçons (XI 238)
(f° 14) Dientags den 5. Septembris 1747 – Mr Stahl contra Mr Michael Hatzung, daß Er einen untüchtigen gesellen Gabriel Bögler, so sich selbsten beÿ gericht vor einem Handlanger declarirt vnd der vornehmste aufführen gewesen, arbeit gegeben, Vnd als einen gesellen befördert, da doch in den thurn declarirt, alwo einige Zeit flüchtig worden da es doch beÿ der Meisterschafft sowohl als E. E. gericht Verbotten worden, habe Ihn Länger als Vierzehen tag gehabt, seÿe auff dem Baadischen hoff Zu ihne gekommen da er sich doch in den Baadischen hoff gefluchtet habe, Vnd also ohne schein angenommen.
Beklagter, habe Ihne nur Vierzehen tagen arbeit gegeben, vnd so bald er Ine zu wisen gethan worden, habe Er denselben fortgeschickt, seÿe sonst ein braver gesell geweßt.
Erkandt, Seÿe Beklagter, weilen Er sich mit dero Unwisenheit nicht entschuldigen kan, gleich davon, so einen gesell ohne schein annehmen, als welches Er auch, vnd noch mehrers gethan, Indeme dieser gesell gar vor untüchtig Erkandt worden, in 1 lb 10 ß Straff Zu condemniren vnd falls dießer gesell wieder Zu Ihme komme solte, Er denselben nicht annehmen sondern an E. E. gericht verweisen solle.

Michel Hatzung est nommé contrôleur des Maçons

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 203-b) Mittwochs den 20. Decembris 1747 – Zu Rügern (…) Mstr Johann Michael Hatzung

Les contrôleurs constatent que Michel Hatzung emploie davantage de compagnons que le nombre autorisé. Il explique que les compagnons en surnombre lui ont été loués et que la plupart travaillent pour sa propre maison.

1749, Protocole des Maçons (XI 238)
(f° 68) Mittwochs den 11. Junÿ 1749. Mr Michael Hatzung sieben gesellen und acht über die Zahl.
Ille, habe Zweÿ Von Mr Kaltner entlehnt, die in seiner eignen arbeit Vor sich in seinem hauß, und nur dreÿ gesellen außerhalb.
Erkandt, beÿ gehaltener Sache, absoluirt.

Michel Hatzung est élu chef ajoint du Corps des maçons

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 217-b) Donnerstags den 16. Octobris 1749 – Mstr Johann Michael Hatzung Zum Untermeister

Michel Hatzung est autorisé à reprendre un apprenti qui l’a quitté pour s’engager dans les troupes.

1750, Protocole de la tribu des Maçons (XI 238)
(f° 101) Dienstags den 7. Aprilis 1750. – Mr Michael Hatzung sagt, daß Er Einen Lehrjungen habe, der nach außgestandenen zweÿ Jahren außgetretten, vnd Soldat worden, nunmehro aber sich wider eingefunden, vnd seine Lehrzeit vollendts außstehen wolle. Erkandt, Willfahrt.

Michel Hatzung est élu chef du Corps des maçons et quelques mois plus tard représentant des maîtres auprès des compagnons

(f° 12-b) Donnerstag den 8. Octobris 1750 – Hierauff Wurde Zum Obermeister per Majora erkoßen, Mstr Michael Hatzung
(f° 14-b) Anno 1751, Freÿtags den 8. Januarÿ – Zu beÿsitz meister beÿ denen gesellen Wurde Ernennet Mstr Michael Hatzung als Jetziger ober meister

Michel Hatzung est condamné à une amende pour avoir fait un four chez le boulanger Lauth, client de Jean Christophe Schneider, bien qu’il déclare ignorer que le règlement s’applique aussi à des fours.

1753, Protocole de la tribu des Maçons (XI 238)
(f° 200) Mittwochs den 20. Junÿ 1753 – Mr Johann Christoph Schneider Klagt Contra Mr Johann Michael Hatzung den Steinhauer vnd Maurer, daß derselbe beÿ H. Rathherrn Lauthen den Weißbecken, so sein Kund ware, gearbeitet, ohne Ihne den Kläger umb den Kunden Zu fragen.
Mr. Hatzung ist der anklag geständig, schützet aber vor, Es seÿe arbeit an einem bachoffen gewesen vnd habe geglaubt, daß die bachöffen von den Kundenfragen excipirt wären.
Erkandt, solle beklagter dar articul beßern mit 6 lb d.

Michel Hatzung est élu échevin à la tribu des Maçons

1760 Conseillers et XXI (1 R 243)
H. Michael Hatzung wird Zum Schöffen beÿ E. E. Zunfft der Maurer erwehlt und Von M.en Hhn confirmirt. 230.

Michel Hatzung est élu chef adjoint

Protocole du corps des maçons (XI 243)
(f° 123-a) Freÿtags den 20.t Junÿ 1760 – Mstr Michael Hatzung als Untermeister

Michel Hatzung est élu chef du Corps des maçons

Protocole du corps des maçons (XI 243)
(f° 127-b) (f° 127-a) Donnerstags den 30. Julÿ 1761 – Mstr Michael Hatzung als Obermeister

Michel Hatzung est à plusieurs reprises mis à l’amende pour n’avoir pas boutonné sa robe pendant les réunions

Protocole du corps des maçons (XI 243)
(f° 127-a) Donnerstags den 30. Julÿ 1761 – Michael Hatzung Ist vor Ein Stuben recht weillen er den Rockknoff nicht einhatte in 2 ß 6 d verfallen
Protocole du corps des maçons (XI 243)
(f° 129-a) Donnerstags den 4. Februarÿ 1762 – Michael Hatzung vnd Johann Friderich Jäcklin seÿnd Jeder in ein Ein Stubenrecht, weillen Sie die Rockknöff nicht eingehebt haben, verfallen alß Jedem in 2 ß 6 d
(f° 131-a) Freÿtags den 4. Junÿ 1762. – Michael Hatzung Ist in Ein Stuben recht weillen Er seinen Rockknoff nicht Zuhatte, mit 2 ß 6 d verfallen

Michel Hatzung prend sa retraite. Il demande à ne pas être mis à l’amende pour ne pas se présenter aux réunions et se propose de régler la taxe hebdomadaire

Protocole du corps des maçons (XI 245)
(p. 96) Anno 1777. Freÿtags den 3. Januarii – Herr Michael Hatzung bittet, weilen Er das handwerck aufgegeben, ihme, wann Er fürohien beÿm Handwerck nicht erscheint, keine Absens gelder Zu nottiren, offerirt jedoch den Wochen pfenning jährlich Zu erlegen. Erkannt Willfahrt.

Marie Salomé Hügel meurt en 1781 sans enfant en délaissant pour héritière sa demi-sœur Marguerite Salomé Bilger, femme du tisserand Jean Conrad Dürrbeck. La succession comprend plusieurs maisons (deux rue Saint-Jean et une rue Thomann), deux échoppes au Marché Neuf et une campagne sur la route de Lingolsheim. La masse propre à l’héritière s’élève à 323 livres. L’actif de la communauté est de 2 610 livres, le passif de 678 livres. L’inventaire fait l’objet d’une révision quand Michel Hatzung meurt l’année suivante après avoir institué son neveu Simon Hammer, maçon à Kleisenberg, pour héritier après déduction du passif et des legs..

1781 (20.11.), Me Saltzmann (Jean Daniel, 6 E 41, 602) n° 407
Inventarium über Weiland Fraun Maria Salome Hatzungin geb. Hügelin, des H. Michael Hatzung Steinhauers Maurers und burgers alhier zu Straßburg gewesener Ehegattin Verl. auffgerichtet A° 1781. – (…) des ehrenvesten und wolachtbarn H. Michael Hatzung, Steinhauers, Maurers und E. E. kleinen Raths alhier alten wolverdienten beisitzers, gewesene Ehegattin, nach ihrem den 26. Weinmonats aus dießer Welt genommenen seligen abschied zurückgelaßen hat. Welche Verlassenschafft auf Ansuchen freundliches sowol vorgedachten hinterbliebenen H Wittwers als auch der tugendsamen Frau Margareta Salome Dürrbeckin gebohrner Bilgerin, beiständlich ihres Ehemanns des ehrengeachten Meisters Johann Conrad Dürrbeck, des leinenwebers, geschwornen Garnwägers und burgers dahier, als der Verstorbenen einbändiger Schwester und ohntestirt hinterlassener einziger Erbin – So geschehen in Straßburg in hienach inventirter an Sanct Johannis-Gaß neben St. Barbara Kloster gelegenen Sterbbehaußung auf dienstag den 20. Wintermonats Vormittag ind em Jahr 1781.
Abschrifft der zwischen beeden Eheleuten den 19. Aug. A° 1739 Vor nun Weil. H. Not. Johann Daniel Lang aufgerichteten Eheberedung
Codicill, welches die nun Entseelte d. 7. 8.br. 1763 von weil. H. Not. Langheinrich gesetzmäsig gestiftet hat
Nach verordnung vor obigem H Not. Langheinrich d. 27. Dec: A° 1774 mündlich ausgesprochen

(f° 7) Eigenthum an Häusern und Gädlein. /:C 1 N° 88, 20° 29 lb 8 s 6 d, vor dieses u. nächstfolg:/ (T.) Näml. 1 beh: hoffstatt, hof u. bronn t. allen übrigen deren Gebäud., Begriffen, Weiten, Zugehörden u. Gerechtigk. gel. in hies. Vorstadt Weisenthurnstraß in St. Johannis Gaß 1. S. neb. E. E. Zunft der Gartner Unterwagnern, and. S. neb. d. Augustiner Capell jetzo St Barba. Kloster, hinten f. ermelte Zunft stosend, so auser hernach eingetragenen darauf haftendem Passiv kapital frei u. eigen, so dh. (die Werckmeistere) d 23. 9.br. 1781. angeschlagen worden um 375 lb. Hierüb. sind 2. in hies. C.C.St. verf. u. t. deren anhang. Insigler verw. perg. teutsche Kbr. v. 31. Xbris 1625. u. 8. Aug. 1742. vorh. Auf deren erstern I. product. v. 27. Jul. 1643. bezeichnet. Auf dem letzten aber ersichtlich, wie diesort. bede Ehel. dieses haus von Löbl. Stifft der hohen Schul alhier erk. haben.
C 1 N° 89. (T.) It. 1 beh. hofstatt, hof u. bronn t. allen deren Gebäuden, Begriffen, Weit: Zugeh. u. Rechten an bes. St Johannisgaß, beders. und hint. f. häuser, welche dem Kloster St Johann gehören, stosend, gelegen, so ebenfalls frei u. eig. u. dh. vorgemelte Hh. Wmr. in bes. Abschatzung Zedel gewürdiget worden um 200 lb. Inh. 2. aus vorber. C.St. f. Perg. ausgef. teutsch. Kbr. v. 3. März 1740. u. 31. März 1767. Welcher leztern zu erkennen gibt, wie dies. haus währender Ehe von Johann Georg Preßel des verst. Pflästerers Erben gek. worden.
C 3, N° 225, 20° 18 lib 6 s 6 d (T.) It. 1 beh: u hoffstatt t. deren Geb: begr. Weiten Zugeh: u. Rechten Zum schw. Bär genannt, gelegen in hies. St. im Thomasloch 1.s. ist I. Eck ane dem Bärengäßl., 2.s ist I. Eck an dem Nusbaumgäßl. hinten f. Joh. Andreas Gerner, den hafner stosend, so frei u. eigen u. in mehrged. Abschatz. æstimirt um 300 lb. Inh. perg. teutsch. vielbedit. C. St. aufgedr. Ins. bekr. Kbr. vom 21. Junii 1765.
C 5, N° 104.b, 20° 24 lb 15 s 7 d (T.) It: I. beh. so vorhin 1 t. N° 13 bezeichn: Gädl. gew. und hfst. t. deren Gebäud., beg., W., Zugeh. u. Gerecht. geleg. f. dem vormal. Domprobsthof oder jetzig. Neuen Marckt 1. S. (…)
C 5, N° 105.a, 20° 5 lb 10 s (T.) It: 1 t. N° 12 bemerckt f. ged. neuen Marckt geleg. Gädl. t. allen des. begr. (…)
C 5, N° 105.b, 20° 7 lb 6 s 8 d (T.) It: 1 t. n° 14 bez. Gädl. t. des. beg. Weiten, Zugeh: u. Rechten, geleg. f. mehrdedit. neuen Markt od. Domprobsthof 1. s. lincker hd. des Eingangs von dem Pred. kirchhof her, anders. (…)
(f° 8-v) Eigentum an einem Landgut. Näml. 1 Landgut so vorhin 1 Allmend platz gewesen 27 2/3 Ar gros, wie solcher in dem Stadt plan N° 1 bez. geleg auserh. hies. St. vor dem Weisenth. thor jedoch innerh. deren Burgb. in dem sogen: obern Rötich rechters. Lingolsh. Straß 1.s. neb. (…)
– Abschatzung vom 23.t novembre 1781. Auf begeren Herr Michael Hatzung dem Maurer Meister ist Eine behausung alhie in der statt strasburg auf der St johannes gaß gelegen Ein seÿts neben St barbara, anderer seÿts und hinten auf E. E. Zunfft zur gartner stosend gelegen, solche behausung bestehet in Vier stuben Vier kuchen und Etlichen Kammeren, darüber ist der dachstuhl mit breidzigel belegt, hat auch Ein getremter Keller Hoff und brunen Vor und um Sieben Hundert fünffzig gulden (thut nichts auf Löbl. Pfenningthurn, T. Ferber)
Der zweyte begriff ist auch alhie in der statt strasburg auf der St johannes gaß gelegen Ein seÿts ander seÿts und Hinten auf St: johann, stosend gelegen, solche behausung bestehet in dreÿ stuben dreÿ kuchen und Etlichen Kammeren, darüber ist der dachstuhl mit breidzigel belegt, hat auch Ein getemter Keller Hoff und brunen, Vor und um Vier Hundert fünffzig gulden (thut ebenfals nichts Ferber)
(…) [unterzeichnet] Hueber, Kaltner Wkmr

(f° 2) Der Erbin unverändertes Gut. Sa. hausrats 29, Sa. Silbers 1, Sa. goldenen Rings 12 ß, Sa. baarschaft 2 lb, Sa. Activschuld o, Sa. Ergäntzung 289, Summa summarum 323 lb
Zuletzt wird die Errungenschaft verzeichnet, Sa. hausrats 111, Sa. Fäßer u weins 27, Sa. Silbers 12, Sa. baarschaft 172, Sa. Kuh 15, Sa. Eigentums an Häusern u. Gädl. 1825, Sa. Pfenningzines Hauptguts 200, Sa. Schulden 246 lb, Summa summarum 2610 lb – Schulden 678 lb, Nach deren abzug 1932 lb
Stallsumm 209 pfund – Zweiffelhaffte teilbare Activ schulden
15. Julii 1782. Vollmacht H. Michael Hatzung, Maurers, an H. Herrenschneider, Knopfm. und H. Edelmann, Klaviermacher. (…) Herr Michael Hatzung, der Steinhauer, Maurer und E. E. kleinen Rahts alhier alter wolverdienter beiständlich, welcher offentlich anzeigte, da er nicht wißen kan, in was vor Umstände Gott ihn kommen laßt. Gleichwol ihm daran gelegen seÿn muß, bis an seines Lebens Ende christlich und oedentlich versorgt und verpflegt zu werden, daß in seinem wittwerstand so lang sein zu Gelisenberg in Ober-Franken wohnhafter Neffe Johann Simon Hammer, der dasige Maurermeister, nicht hier ist, er zu niemand ein gröseres Vertrauen als Zu Her Joh: Gottfried Herrenschneider, dem Seidenhändler und Knöpffmacher wie auch H. Ludwig Edelmann, dem Klaviermacher, beden hiesigen burgern habe, Welchen beden Personen er nur in abwesenheit obigen Hammers hiemit Vollmacht gibt.
(f° 17) Ueberlassung des Landguths
(f° 18) Ueberlassung des Hauses und Gädleins auf den neuen Markt
(f° 21) Versteigerung des Hauses an St. Johannis Gasse
(f° 22-v) Versteigerung des Gädleins N° 12 auf den neuen Markt
(f° 23) Versteigerung des Hauses im Thomas-Loch
(f° 24-v) Summarische Berechnung über Weil. H. Michael Hatzung des verst. Steinh: Maurers u. E. E. kl. Rahts alh: Zu Str. alten wolverdienten beisitzers Verl. nach Anleitung des über seiner dem letztverfloßenen 17. augstmonats selig. 26. Wintermonats vorigen Jahrs mit tod abgegangener Ehegattin Weil. Fraun Maria Salome geb. Hügelin Vermögen d. 20. Wintermonats daraufhin durch den unterschriebenen der St. Str. geschw. Not. verfertigten u. d. 10. Aprills laufend. Jahrs auf hies. löbl. Stadt Stall abgehandelten Inventariums Verfertiget den 2. Sept. 1782. – Abschrift des durch den H. Erb-laßer d. 14. Julius dieses Jahrs gestifteten, den näml. Tag bei mir Notario gesetzmäßig hinterlegten u. d. 19. Augstmonats ebenso eröfneten Verschloßenen Testaments
Hierauf folgt die Berechnung an sich selbst. Erstlich langt des Entseelten H. Hatzungs Eigentum fol. an 1291 lb, dazu gehören deßen Zwei dritten an dem Fol. 57.a nicht ausgeworfenen Landgut derer 635 lb mit 423. lb, It. seine hinterlaßene Kleidung u. weises gezeug 25. (summa) 1739 lb
(f° 27-v) It. der Erloes von nachberichteten Immobilien (…) 5265 lb, Erbschaft des Frembden 2571 lb
(f° 33-v) Auslieferung sel. H. Hatzungs gestifteter Vermächtnisse
Copia der Eheberedung – (…) auff Mittwoch den 19. Augusti im Jahr 1739 – Johann Daniel Lang
Testament – Frau Maria Salome Hatzungin gebohrne Hügelin, Herrn Johann Michael Hatzung Maurers und Steinhauers auch burgers alhie Zu Straßburg (…) in ihre ane der Vorstadt Weißenturnstraß in der Sanct Johannis gaß gelegenen behaußung berufen und kommen laßen, welche wie auf unser geschehenes erscheinen in der auf dem ersten Stock solcher behausung befindlichen mit den Fenstern auf die gaß aussehenden Stuben krancken und schwachen Leibes auf einem bette liegend (…) auf Freitag den 7. Octobris Abends Zwischen Sechß Sieben und Acht Uhren Anno 1763
Nach Dispositio, Dienstag den 27. Decembris Anno 1774 – Joh: Daniel Langheinrich Not.
[Joints] Testament – (…) habe ich von Burg-Haslach Marggräfl. Anspachischer Herrsch. gebürtiger Michael Hatzung nötig erachtet, neben der tägl. Bösübung noch bey guter Zeit auf die Bestellung meines Hauses zu gedanken u. solches nicht auf die letzte zu verspahren, um nicht entwed. Ich schnelle begebeh. daran gäntz. gehindert, od. in einen letzten Tagen nur m. würcklichen dingen die Gedanken zu verwirren gemüßiget zu werden. Ich habe derohalb. dieses mein vorhaben einer vertrauten Person eröfnet u. es Ich sie schriftl. verfaßen laßen – V. Sollen nachgenannten hies: Personen Legatsweise geliefert werden, des Maurermeisters Joh: Georg Scherb u. Fraun Kat: geb. Hatzung (…), Georg Hatzung dem Metzger, Seinem bruder Frantz Wilhelm Hatzung, dem Steinhauer, Georg Friderich Hütttner des Steinmetzen ehl. Kindern, legaten Phil: Niclaus dem üb. 30. Jahre lang mit fleis u. getr. gedienten Handlanger u. Schirmer, Meiner gewes. Dienstmagd Anna Maria geb. Kroll, des Lorentz Welffle, hies. schirm: u. hdlangers. jetzigem Eheweib
VI. Vermache ich meinen auswärtigen bluts Verwanth, meinem lieben Bruder Hanns Wolfgang Hatzung, Schultheisen zu Kleisenberg in Ober-Francken, Meiner entseelten Schwester Anna Marg. hinterl. Sohn Lorentz Senfft dem Ackersmann zu Frickenhöchstätt im Steigerwald in Ober-Francken, deßen abgelebter Schwest. Margaretha verl. Sohn Joh. Mich : Schorr, auf dem das. Oxenschenckel wohnhaft, weÿl. meiner Schwest. Sophia Sohn 1. Ehe Michael Hammer dem seit 3 Jahr in Anspachischen Kriegsdiensten nach Amerika sich begebenen Schreiner, deßen einbänd. brud. Georg Berwind, dem in vorberührtem Kleisenburg wohnhaften Schneidermr., So dann meiner noch lebedenden Schwest. Charlotta Hatzungin, des weil. Geinbolt gewes. Maurers zu Buchbach in dem Steigerwald hinterblie. wittib
VII. befehle ich meinem Erb, nachgenannten Schuldnern meines erblaßten bruders weil. Georg Hatzung des gew. hies. b. u. Metzgers, jedoch ohne Zinß Zu bezahlen (…),
Endl. u. VIII. Weil ich belehret worden, daß in hies. Stadt, wo das geschreib Recht gilt, die Erbeinsetzung eines jed. Testaments Hauptstück ist, so ernenne ich dazu, maßen der barmherzige Gott alle mir geschenckte KK. nach seinem unerforchlichen Rathschluß bereits wieder Zu sich genommen meiner vorerwähnten Schwest: Sophia ältesten ehl. Sohn Simon Hammer der Mauer und Steinhauer in mehrbesagtem Kleisengerg, Also daß ders. meine nach Wegrechnung der Passivschulden u. Vermächtnisse übrig bleibende beweg. und unbeweg. Haab u. Güter erblich beziehen (…), in Straßb. d. 14. Julius in dem Jahr nach Christus Geb. 1782
Hinterlegungs-Act. A° 1782 d. 14. Julii (…) zu sich in seine an St. Johannis Gasse gel. eigenthüml. behausung berufen, Welcher, nachged. wie ihn in der darin eine Stege hoch sich befindl. m. den Fenstern in gedachter Gass aussehenden Wohnstube, Engbrüstigk. halben zu bett liegend, angetroffen haben (…) Not. Saltzmann

Les préposés de la Taille font figurer la succession dans leur registre parce que les impôts acquittés étaient calculés d’après une fortune sous-évaluée de 2 100 florins (1 050 livres)

1782, VII 1180 – Livres de la Taille f° 307-v
Maurer N° 5276 – Weÿl. Fr. Maria Salome geb. Hügelin H Michael Hatzung Steinhauers Maurers und burgers allhier geweßener Ehefrauen Verlassenschafft jnvent. H. Not. Saltzmann.
Concl. final. jnvent. fol. 64, 2225 lb 3 ß 5 d, adde der anschlag des Landguths mit 635. lb, so thut dieß alles 2890 lb 3 ß 5 d, die machen 5400. [sic] R davon gehet aber wieder ab 158. lb 10 ß verbleibt 2731. lb die machen 5400 R Verstallte 3300 R. Zu wenig 2100. R.
Wovon nachtrag 6 Jahr in duplo a 6 lb 6 ß, 37 lb 10. ß
und 4. Jahr in simplo, 12. lb 12 ß
Ext. Stall geldt 1781. 6 lb 6 ß
Geb. 2 ß
Abhandlung, 4 lb 1ß (Summa) 61 lb 2 ß 6 d
das simplex nachgelaßen restirt 48 lb 10 ß 6 d
dt. 10 Aprilis 1782.

Les préposés de la Taille font figurer la succession dans leur registre parce que les héritiers non bourgeois doivent régler un droit spécial de succession.

1782, VII 1180 – Livres de la Taille f° 317-v
Maurer N° 5468 – Weÿl. H. Michael Hatzung geweßenen Steinhauers Maurermeisters und burgers alhie Verlassenschafft betreffend reprod. Inv. de hoc anno nebst Summarischer berechnung von Hn Not. Saltzmann und thut die Concl. final. 5265. lb
die frembde Erben auß Schwaben von 4021. lb. 11. ß den abzug zu erlegen mit 402. lb. 3. ß
dt. 5. 8.bris 1782.

Acte de sépulture de Marie Salomé Hügel âgée de 74 ans, inhumée au cimetière de Saint-Gall

Sépulture, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 164, n° 12)
Im Jahr 1781 Freitag den 26. Octobris Nachmittag gegen Zweÿ Uhr, starb alhie und ward Sontag daraug nach einer Zum alten St. Peter gehaltenen Leichenrede, Zu St Galli beerdiget weil. Fr. Maria Salome Hatzungin geb. Hügelin deren Eltern waren weil. Johann Friderich Hügel, Burger und Kiefer: Meister dahier und seine Ehegattin, weil. Fr. Maria Catharina geb. Herren schneiderin. Lebte in der Ehe mit H Michael Hatzung, Maurer: Meistern br. .E. Zunft der Maurer Scheffe und E. E. Kleinen Raths alhie alten Beisitzern. Ihres alters 74. Jahre, diß bezeugen [unterzeichnet] Michael Hazung alß Widbern Johann Conrad Dürrbeck als Schwager (i 169)

Acte de sépulture de Michel Hatzung âgé de 72 ans, inhumé au cimetière de Saint-Gall

Sépulture, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 178-v, n° 23)
1782, Sambstag den 17. Augusti, Mittags um Ein Uhr starb alhie, und ward nach einer Zu St. Aurelien gehaltenen Leichenpredigt Montag darauf Zu St. Galli beerdiget weil. H. Michael Hatzung, Maurer Steinhauer und E. E. Kleinen Raths alhie gewesener Beisitzer, deßen Eltern waren weil. Wolfgang Conrad Hatzung, Metzger und Burger Zu Burghaßlach bei Francken und weil. Fr. Maria geb. Büchnerin, deßen Ehegattin. Lebte in der Ehe mit weil fr. Maria Salome geb. Hügelin, Alt 72 Jahr 1 Monat 16. Tage. diß bezeugen [unterzeichnet] Johann Simon Hammer als vetter, Johann Georg Hatzung alß Vetter (i 184)


Tables des registres du Corps des maçons

(XI 242) Michel Hatzung, 55-a, 59-a, 67-b, 70-a, 70-b, 88-b, 90-b, 93-a, 95-a, 98-b, 110-b, 119-a, 121-a, 126-a, 129-a, 134-a, 137-a, 148-b, 151-a, 155-b, 160-b, 162-a, 166-b, 170-a, 176-a, 183-b, 184-a, 188-b, 191-a, 192-a, 194-a, 195-a, 198-b, 203-a, 203-b, 204-a, 206-a, 207-a, 208-b, 210-b, 215-a, 217-b bis, 218-a, 222-b,

(XI 243) Michael Hatzung, 1-a, 4-b*, 8-a, 9-a, 12-b, 14-b, 19-a, 21-b, 26-a, 32-b, 34-b, 38-a, 40-b, 41-a, 42-a, 48-a, 50-b, 53-b, 59-a, 61-a, 68-a, 70-a, 71-b, 72-b, 75-a, 77-a, 79-b, 81-a, 85-a, 87-b, 89-b, 110-a, 123-a, 127-a, 127-b, 129-b, 131-a, 131-b

Michel Hatzung n’assiste pas à la réunion parce qu’il ne se trouve pas à Strasbourg

Protocole du corps des maçons (XI 242)
(f° 95-a) Dienstags den 12.t Aprilis 1740 – Absentes, Michael Hatzung nicht hier

Michel Hatzung est absent pour maladie

Protocole du corps des maçons (XI 243)
(f° 48-a) Montags den 8. Januarÿ 1753. – Absentes, mstr. Michael Hatzung, kranck


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