22, place Kleber (nord, 1592-1642)


Place Kleber n° 22 (partie nord, 1592-1642)

Détaché de la partie sud (1592), à nouveau réunie (1642)

1622-1638, débit de vin au Fauteuil Vert (zum Grünen Sessel)

La maison est détachée de la partie sud à la mort de Protais Sopher en 1592. Elle est réunie à la maison principale de 1601 à 1610. La veuve de Conrad Werckmeister, cordier et aubergiste à Kehl pendant vingt-cinq ans, l’achète en 1611. Les Quinze refusent à son deuxième mari Ambroise Brimmer l’autorisation d’ouvrir une auberge. Jean Jacques Reiff y exploite le débit de vin au Fauteuil Vert (zum Grünen Sessel, 1622). Il n’obtient pas le droit de tenir auberge parce que la maison est trop exiguë (1625) ni d’exploiter des chambres garnies (1627). Le docteur en médecine Jean Kieffer l’achète en 1642 et la réunit définivement à la partie sud,


Elévations préparatoires au plan-relief de 1830, îlot 139 (Musée des Plans-relief) 1

Bien qu’elle ait été rattachée tôt à l’auberge, la maison figure à droite du repère (f) sur le plan-relief (1830).

mars 2026

Sommaire
CadastrePolice du BâtimentRelevé d’actes

Récapitulatif des propriétaires

La liste ci-dessous donne tous les propriétaires. La propriété change par vente (v), par héritage ou cession de parts (h) ou encore par adjudication (adj). L’étoile (*) signale une date approximative de mutation.

Protais Sopher
1592 h Pie Julien Sopher, employé à la Douane, et (1581) Agnès Moll – luthériens
1601 v Sigismond Roth et Marie Heus (voisins)
1610 v Jean Michel Heus le jeune et Barbe Schwebel – luthériens
1611 v Marie Hoffmann et (1588) Conrad Werckmeister puis (1612) Ambroise Brimmer, boulanger – luthériens
Conrad Werckmeister, cordier et aubergiste, et (1573) Catherine Wildershauser puis (1588) Marie, fille du boulanger Georges Hoffmann – luthériens
1613 v Félix Reiff, polisseur, et (1591) Anne Müller, remariée (1612) avec le vigneron Nicolas Vendenheim puis (1622) avec l’aubergiste Balthasar Riehl – luthériens
1621* h Jean Jacques Reiff, débitant de vin, et (1622) Jeanne Baldner – luthériens
1630* h Elie Reiff, polisseur, et (1617) Anne Marie Hieber – luthériens
1642 v Jean Kieffer, docteur en médecine (voisin)

Locations

1629, Jean Henri Vollmar, tonnelier


Relevé d’actes

La maison fait partie de celle inscrite au nom de Protais Sopher dans le Livre des communaux (1587). La partie nord revient à Pie Julien Sopher.

Charles Frédéric Sopher, pharmacien à Colmar, cède un cinquième de la maison à son frère Pie Julien Sopher qui est déjà propriétaire d’un cinquième, le trois autres cinquièmes appartenant à Philippe, Gothard et Madeleine Sopher. Les voisins sont Protais Sopher (au sud) et Antoine Schmidt (au nord).

1592 (vts [xij Januarÿ]), Chancellerie, vol. 281 (Registranda Kügler) f° 14-v
Erschienen Carle Friderich Sopher der Apothecker Zu Colmar hatt für sich verkaufft
H Pio Juliano Sopher seinem bruder
Ein fünfftentheyl Ime gbnd an huß hoffestatt v hofflin m all Iren gebeuw gelegen In d. S S vff dem Barfüsser blatz einseit neben. d. behußung in Scheur H Protasio Sopher Zuständig and.seyt nebent Antheng Schmid dem Schlosser stossen hind. vff (-) Dauon ein fünfftetheyl d. Kheuffer selbst, Ein fünfftetheyl Philips Sophern, Ein fünfftetheyl Gotther Sophern vnd d. Vbrig fünfftetheyl Fr. Magdalenen Sopher geschwüsterd. Zustendig dauon gnd sammenthafft ij lb x ß (-) d. werck sonst eÿg. der Khff besch. für 100 pfund pfenning Sonst ledig

Pie Julien Sopher épouse en 1581 Agnès Moll, fille du maître des écuries Jean Moll
Mariage, Saint-Thomas (luth. f° 285-v n° 589)
1581. Dominica Sexagesima. Pius Julianus Sopher und Agnes Mollin, Haman Mollen des Stalmeisters dochter. 30 Januarÿ (im 291)

Pie Julien Sopher, employé à la Douane, hypothèque la maison au profit de Barbe, veuve du charron Israël Thebs. En marge, quittance accordée en septembre 1601 à Sigismond Roth

1601 (vt spâ [5. Februarÿ]), Chancellerie, vol. 333 (Registranda Kügler) f° 58-v
(Inchoat. fo: 61.) Erschienen Herr Pius Julianus Sopher Wagmeÿster Im Zollkeller alhie
Hatt Inn gegensein Frawen Barbeln, Wÿland Ißrael Tebßen des Wagners seligen Wittwe, mit beÿstandt herrn Hanns Fingerling alten Rathherrn Ires geschwornen Vogts – schuldig seÿ 75 pfund pfenning
Zuverzinsen, von vff vnd abe Hauß, hoffstatt vnd höfflin auch allen and. deren gebeuwen & geleg. In d. Statt Straßburg, vff dem Barfhüßer blatz, einseit neben h Sigmund Rothen, and.seit Hans Schmidt dem Schloßer stoßend hinden vf ein behausung dem Weÿsenhauß Zugehörig, dauon gond j in v ß vi s bodenzinß dem Werck vnser Frauwen Münster sunst freÿ ledig eÿgen, Wie man sagt, Welche Zu bezalen für sich
[in margine :] Erschienen Fraw Barbel der Schuldglaübigerin hat mit beÿstandt hn Hans Fingerle Ires geschwornen vogts Inn in gegensein herrn Sigmundt Rothen als Jetzigen Besitzers hierin geschribener verunderpfändten behaußung (…) Actum den xiiij Septembris Anni 1601.

Pie Julien Sopher vend la maison à Sigismond Roth et à sa femme Marie Heus (propriétaires de la partie sud de la maison de Protais Sopher)

1601 (xvij tag Junÿ), Chancellerie, vol. 335 (Registranda Meyger) f° 201-v
(P. fol. 217.) Erschienen Herr Pius Julianus Seffer, Weg meister Im Zollkeller, Burger Zu St., Hatt (verkaufft)
Herrn Sigißmundt Roth, Burgern Zu St. vnd frauw Marien Heuserin seiner Ehegemahln, auch Zugeg.
Hauß, hoffestatt höfflin Vnnd Stallung, Mit allen Iren gebeuwen geleg. alhie Inn der St. Straßburg Ane dem Barfüsser Platz, einseit nebent Inen den Khäuffer, selbst Vnd andersit nebent Hannß Schmÿtt dem Schloßer, hinden vff ein Behausung dem groß. gemeÿnen allmusen Zu Sant Marx Zustendig, so Hannß Seÿler der Zimmermann Lÿhenungs Weiß besitzt, Dauon geth Ein Pfund 1 ß iiij d pfenning Ewig gelts, Bodenzinß vff Joh. Bapt: Vnser frauwen Werck Zu St. Alhie, Mehr Sechs Pfenning Allmendt geltt, Von dem Dächell, über der Haußthieren, Vnnd dann iij lb xv ß d gelts Ablösig mit Lxxv lb d vff Liechtmeß fallend, Barbeln, Wÿland Israhell Thebsen des Wagners selig wittwe, Vnd so es gefordert Würt, hat man dieselbig bitz Khünfftig Liechtmeß Zuerleg. wie man sagt, Jähr. & Vnd alles Rht & Also d & Vnd Ist disser Khouff Vber hieuorbesimpte beschwerden so die Khöuffere Zu Verzinsen Vber sich genommen zugang. vnd beschehen, Für vnd vmb 525 Pfund pfenning Straßburger
Hiebeÿ vnd mit sind Persönl. Zunang. gewesen die Ehrengeachten Erbaren vnd bescheidenen Herr Sebastian Brandt thuchhändler vnd H Sebastian heuß, hanß Faust der Brotbeck vnd hannß Anthoni Gerold der Khamÿnfeger, Burger Zu st.

Sigismond Roth et Marie Heus hypothèquent la maison au profit de Barbe, veuve du charron Israël Thebs

1601 (xiiij tag Septembris), Chancellerie, vol. 335 (Registranda Meyger) f° 299
(Inchoat. in Proth. fol: 308.) Erschienen herr Sigmundt Roth, burger Zu Straßburg, Vnnd frauw Maria heüsin sein eheliche haußfrauw, hab. sich Vnuer. für sich Verschriben
Geg. Barbell, wÿland Israel Thebsen, des wagners selig. wittwe, so zugeg. mit beÿstandt hannß Fingerlins, schreiners Ires geschwornen Vogts, derselbig Zu Zinsen 3 pfund vnd 15 schilling pfenning gelts ablösig mit Lxxb lb d Straßburg
von Vff vnd Abe hauß, hoffestatt, höfflin, Vnnd Stallung, mit Allen iren gebeuen & geleg. Inn d. St. St. Ane dem Parfüsser platz einsit neben dem Bekhennern selbst Andersit nebent hannß Schmÿdt dem schloßer stoßend vff behausung dem grossen Allmusen Zu S Marx Zuständig, so hannß Seÿler der Zimmermann Lÿhenungs weÿß besitzt, Davon geht j lb j ß iiij d ewigs gelts boden Zinß Vff Johis. Baptæ Vnser Fr. Werck, Mehr vj d Allmend geltt von dem dächell über d. haußtüren, Mehr seindt sie noch hafft für ein schuld iiij C L lb s Pio Juliano Soffer Wagmeister Im Zollkeller burger zu Straßburg sonst eÿg. Zu bezahlen
[in margine :] Erschienen Hannß Bitz vß Ruprechtsauw Hatt in gegensein Annæ Müllerin wÿland Clauß Vendenheim geweßenen Weinschancken Zum grünen sessell selig witwen, mit beÿstandt herrn Christoff Gambsen Ihres vogts bekhant, (…) Quittirte, Actum 27. 8.bris 1621.

Obligation passée par les frères Sigismond Roth et Jacques Roth. Sigismond Roth hypothèque la maison au profit de Jacques Güttlé, de Bâle

1607 (11. Septembris), Chancellerie, vol. 373 (Registranda Kügler) f° 255-v
(Inchoat. fo: 271.) Erschienen Sind herr Sigmundt vnd Jacob Roth gebrüder burgere alhie
haben in gegensein des Ehrenvesten herrn Jacob Güttle vonn Baßell freÿ guttwillig bekhant – schuldig sige 800 guldin
dafür Vnderpfand sein soll durch herrn Sigmundt Rothen Insonderheit verlegt huß hoffestatt hefflin vnd Stallung mit allen Ihren gebeüwen & geleg. Inn der S S gegen dem Barfüßer blatz einseit neben einer Behaußung Zur großen Scheüren genant auch herrn Sigmund Rothen Zuständig anderseÿt neben hans Schmiden dem Schloßer stoßend hinden vff ein Behaußung d. groß. gemeyn Almusen Zu S Marx Zuständig, dauon gnd j lb 1 ß iiij d bodenzinß dem Werck Vnßer Fr. Munster, mehr v lb d gelt lößig C lb d abzuloßen H Marx Seüblin der Medicin doctor So dann 5 pfund gld lößig mit 100 pfund pfenning Carle Sopher Apothecker Zu Colmar selig erben V dann Achthalb guld glt widerkheüffig mit 150 guld. Zu xv batz. Basilio Petri Notario Vegtlicher wÿß

Sigismond Roth et Marie Heus vendent la maison à Jean Michel Heus le jeune et à sa femme Barbe Schwebel

1610 (ut spâ [xiij Januarÿ]), Chancellerie, vol. 390 (Registranda Meyger) f° 33-v
(Inchoat. in Proth. fol: 35.) Erschienen herr Sigißmundt Roth burger zu Straßburg vnd Fr. Maria Heußin sein eheliche hußfr. (verkaufft)
herrn Johann Michael Heüß dem jüngern burg. Zu Straßburg, So Auch Zu geg. Ime vnd Fr. Barbaræ Schwebelin sein ehelich haußwürthin
hauß, hoffestatt, höfflin und Stallung mit All Ihr geb. & geleg. in d. St. St., So auch Zu geg. Ime vnd Fr. Barbaræ Schwebelin seiner ehelichen haußwürthin, vnd Ihren beder erben Vestiglich khauffte, hauß, hoffestatt, vnd Stallung mit All Ihr geb. & geleg. Inn d. St. St. Am Barfüsser platz, einsit neb. dem Verkheüffern Andere Behausung Annd.sit n. hannß Schmÿden witwen, hind. vff ein Behausung dem großen gemein Allmusen Zu Sant Marx zustendig stossend, besitzer hanß Seÿler d. Zimmermann, dauon gend. j lb j ß iiij d ewigs gelts vff Johannis Bptæ fallend, dem Werck vnser Fr. Münster, Mehr vj d Allmendt gelt von dem dächell vber der haußthiren. Item iij lb xv ß gelts, Ablösig mit Lxxv lb d Barbeln wÿland Israël Thebsen selig witwe, Item so ist die Behausung verhafftet vmb j C lb d mit sampt dem Zinß Zu erleg. wann es gefordert würd, Carle Friedrich Sophers des Apotheckers zu Colmar khindern, Item für ein schuld Lxvj lb xiij ß iiij d mit sampt den Zinß zuerlegen wann es gefordert würd, Basilio Petri Inn Vogts weÿß, So dann noch ferner für j C xvj lb xiij ß iiij d mit dem huß zubezahlen wann es gefordert würd, herrn doctori Marx Schüblin doch Ane nechstgeschrieben dreÿ posten mehr nit Als 50 lb Jedes mahl In Abkhündung eines viertell Jahrs Abzulößen
Sunst ledig vnd eÿgen, Vnd Alles Recht & Also d. & Vnd Ist d. Khauff vber obgehörtte obbestimpte beschwerd. Zugangen vnd besch. für vnd vmb 191 pfund 13 schilling vnd vier pfenning Straßburger
Vnd hie Zu noch mehrer vorgewüsserung, So Ist Auch p.sönlich erschienen herr Jacob Roth burger zu Straßburg, sein des Verkäuffers brud. hatt sich für sich Zu einem mit bürgenn, vnverscheidentlich gesetzt und gemacht

Jean Michel Heus, au service de l’électeur palatin à Spire, vend la maison à Marie Hoffmann, veuve de Conrad Werckmeister.

1611 (ut spâ [4. Maÿ]), Chancellerie, vol. 395 (Registranda Kügler) f° 173
Erschienen hans Georg Müg, Innahmen vndt alß beuelichs haber herrn hannß Michel Heußen, ÿetziger Zeit Chur Pfaltz, Keller im Eüssersthaler hoff Zue Speÿer
hatt in gegensein Maria hofmannin weilandt Chuonradt Werckmeisters seeligen Wittib, mit beÿstandt Vrban Steinmetzen vnd herrn hannß Friderich gulden, Notar. alß ihre geschwornen Vögt, bekhanth (verkaufft)
hauß, hoffstatt vnd höflein mit allen andern ihren gebewenn Zuegehorden & gelegen vf den barfüßer blatz einseith neben herrn Sigmunt rothann anderseit neben Lorentz N dem schneider, stost hinden vf etliche heüser ahn der enden endt, dauon genth ein pfund ein schilling Vier pfenning bodenzünß Vf Johannß der frauwen werckh, Item Sechs pfenning Allmendt gelt, Mehr dreÿ Pfund 15. schilling gelts frauw Barbara Ißrael Depßenn seelig wittib vf Liechtmeß fällig abzulößen mit 75 pfund hauptgueth, Item 5 pfund sechs Zehen schilling acht d gelts herrn Doctor Marx Seüblin vf Michaeliß von 116 Pfund 13 schilling vier pfenning hauptgueth, Mehr fünff pfundt Carolo Friderich Sofners Apoteckhers Zu Colmar hinden falt vf Michaeliß, von 100 pfundt hauptgueth, So auch 5 pfund herr Doctor Sebastian Leiterspergern alß Vogt hrn Johann Heinrich Stönnbler seelig Kindern hauptgueth 100 pfund Vnd letzlich 5 pfund 16 schilling sechs d. So der Verkäuffer selbst darauff stehen hat, hauptguth 116 pfund. Vndt wehre dießes Verkauf vndt Kauf über obbestimpte beschwerden davon die Keüfferein gewieß. vnd Zue betzahlen vber sich genommen Zuegangen vnd beschehenn für vnd vmb 49 pfund 16 schilling

Fils de Jean Werckmeister, pensionnaire à l’Auberge des Pauvres Passants, le sellier Conrad Werckmeister épouse en 1573 Catherine, fille d’Erard Wildershauser, de Giessen en Hesse
Proclamation, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 159-v)
1573. Conrat Werckmeister, der Seiler hans Werckmeisters Son pfrinners In der Ellend. herberg vnd J. Katharina Wildershauserin Erharts Wildershauser selig. tochter von Giessen, aus dem Hessen landt den 14. Ist Zu S. Thoman Zu Kirchen gang (im 166)
Mariage, Saint-Thomas (luth. f° 76 n° 245)
1573. Do: III (Adventus) Conrad Werckmeister, der seiler Catharina Wildershauserin Erhardt Wildershauser von Giessen dochter, 21. Decemb (im 79)

Cordier et aubergiste à Kehl, Conrad Werckmeister épouse en 1588 Marie, fille du boulanger Georges Hoffmann
Mariage, Saint-Guillaume (luth. f° 101-v, n° 32)
1588. Conrad Werckmeister ein seÿler vnd wirt zu Kel vnd J. Maria M. gerg Hoffman des haußbecken tochter. Confirmatio facta in Keel 18. Junÿ (im 110)

Mentions de Conrad Werckmeister dans les registres du Magistrat. Il achète en 1584 une auberge à Kehl.
1584 Chancellerie, KS 232-I (Imbreviaturæ Contractuum) – Conrad Werckmeister dem Seÿler, kaufft Ein Herberg, dorff Keül. 199
1593 VII 1308 Bauherren – Keul. Küntzing bruck. 85. Inbruch ane Conrad Werckmeister des würts an der Küntzig brucken. 85.
1598 VII 1313 Bauherren – Conrad Werckmeister würth Zu Keyl. 133. 147. 156.
1599 VII 1314 Bauherren – Hornecker der holtzkarcher. 23. 153. Hans Weiss vmb holtz. 41. Weggelt zu Keyl, Conrad Werckmeister. 65. Hans Speicher. 72. 122. Kintzig Wacken. 97. Flötzer. 124. 125. Kientz Michel. 188. Straßen im dorff Keyl. 199. Weggeltzoller zu Keyl. 201. Mathis Feÿ. 204. Hans Conrad Böcklin. 230.
1600 VII 1315 Bauherren – Rheinknecht. 117. Muckenwadel. 117. 133. 171. 196. 205. Conrad Werckmeister. 154. Bruck zu Keyl beim Inbruch. 189. Schiffer zu Keyl. 194.
1604 Chancellerie, vol. 350 (Registranda Kügler) Georg Hoffman Brottbeck, Maria Hoffmänin Conrad Werckmeisters des wurts Zu Keül seiner dochter (f° 277-v°)

Marie, fille du boulanger Georges Hoffmann et veuve de l’aubergiste Conrad Werckmeister dicte ses dernières volontés par lesquelles elle fait des legs à ses enfants Marguerite, Jean Georges, Conrad et Marie.
1610, KS 392, Registranda instrumentorum Publicorum de Annis 1610-1615
(f° 50) Zuwissen das vff Zinstag den 4. tag Septembris Anno 1610 (…) persönlich erschienen Ist die Erbar Fraw Maria wÿland Georg Hoffman des Brottbecken seligen dochter vnnd Conrad Werckmeister würts Zu Keul seligen witwe Jetz alhie Zu Straßburg sich haltend etwas blodes Glychwol dabey gesundets gehends v Stends leybs auch guter verstendlicher sinn v vernunfft (…)
Zum Andern legirt sie Margreden Irem lieben dochterlin So vngeuorlich Jetzundt vff Zehen Järig Zu einem p.legat (…)
Zum dritten Hans Jörgen Irem lieben Sonhlin So vff Acht Järig welcher Jetzmals Inn die latinische Schul goth (…)
Item Conraden Irem Sohn
Item Marien Irer eltisten dochter

Marie, veuve de Conrad Werckmeister, épouse en 1612 le boulanger Ambroise Brimmer

Mariage, Saint-Guillaume (luth. f° 147-v n° 10)
1612. Dominica Inuocauit 1. Martÿ. Ambrosius Brimer, der Schwartzbeck, Maria, Cunradt Werckmeisters *en wirths Zue Keel hinderlaßene Wittbe. Eingesegnet Zue S. Thomas (im 155, pas dans reg. St. Thomas)

Marie Hoffmann, femme d’Ambroise Primmer, hypothèque la maison au profit de Michel Heuss, au service de l’électeur palatin

1612 (10. Sept.), Chancellerie, vol. 400 (Registranda Kügler) f° 252
(Inchoat. fol: 257.) Erschienen Frauw Maria Hoffmänin Ambrosÿ Primmer burger alhie seligen eheliche gemahell hatt mit beÿstand deßelben
In gegensein des Ehrenvesten herrn Georg Mugen alls beuelchaber herrn Michael heüssen Churfürstlichen Pfaltz grafischen Kellers Im Eißenschtaler hoff freÿ guttwillig bekhant v offentlich verÿehen – schuldig seÿen 100 pfund pfenning
dafür Vnderpfand sein soll huß hoffestatt V hofflin mit all Iren gebeüwen & In er S S vff dem Barfußer blatz einsyt h Sigmund Rothen andersÿt Lorentz dem Schnÿder stoßend hinden vff heüßen Inn dem gebrandten end dauon gend j lb 1 ß iiij d bodenzinß dem Werck vnßer Fr. Münster, Mehr vj d Allmend gelt Item iij lb xv ß d gelts abloßig mit 75 pfund pfenning Balb. Israhell Thebßen des Wagners selig. witwe Item iiij d Michell Antinger vnd Wilhelm herlen, Item 5 pfund pfenning gelts abloßig mit 100 pfund pfenning herrn Heinrich Stemblers seligen Kinder, So dann wyther verhafftet für 66 pfund pfenning 10 schilling pfenning obemeltem herrn hans Michel heußen

Le boulanger Ambroise Brimmer déclare qu’à son âge de 68 ans il ne peut plus exercer son métier de boulanger. Il demande l’autorisation de débiter du vin dans la maison qui appartenait autrefois à Protais Sopher en arguant que sa femme a tenu pendant vingt-cinq ans une auberge renommée à Kehl. Les Quinze refusent sur le compte rendu par les députés.

1612, Protocole des Quinze (2 R 40)
(f° 84) Sambstags den 28. Martÿ. – Ambrosius Brimmer. Maria Hoffmännin. Weinschanck
Ambrosius Brimmer der Schwartzbeck vnd Maria Hoffmännin sein Haußfraw erschienen, vnd lassen durch Lt. Bittlingern ein vnderthänige Supplication vbergeben, die ist verleßen Wolt sich des becken handwercks begeben weÿl er demselbigen, alß ein 68. Järig mann nicht mehr abwarten Könne, vnd hergegen ein Weinschanck, Inn Prothasÿ Sophers seeligen behaußung vfm barfüßer platz anrichten, dann ermelte sein haußfrauw in die 25 Jar würthschafft Zue Keÿl getrieben, im gantzen Obern Ellsaß bekant, vnd allso Zum wein einkauff gute gelegenheit, bitt derenwegen Zugestatten, daß er in angedeütem Keller, Wein Zum Zapffen außschencken mög, Will sich gar wohl halten. Erkant, Man solls Zu bedacht Ziehen, seind verordnet H. Wid vnnd h. Lamp, geben beschÿdt Mr vnd h. Lamp

(f° 92) Sambstag den 18. Aprilis. – Ambrosius Brimmer. Maria Hoffmännin. Weinschanck
Ambrosius Brümmer der beck vnd beneben Ime sein Haußfraw Maria Hoffmännin erschienen, vnd lassen durch Tromern fürpringen das sie von ohngevohr dreÿen Wochen ein Supplication vbergeben, deren contenta sie Jetzmahlen widerhohlen, welche Zu bedacht gezog. Weÿl dann die frauw beÿ der Würtschafft herkommen, vnnd derselben wohl erfahren, So were nachmahlen Ir bitt, mann woll den bescheÿdt befürdern, vnnd Inen den gebettenen Weinschanck gnedig bewilligen vnd Zulassen. Ist der Recess hieoben fol. 84. abgelesen, vnnd h. Widt auch h. Lamp, welche der sach bedencken solle, gehört worden, In seiner allerhand angezeigter Ursachen halb. der meinung, Es seÿ den Supplicanten Ir begehren abzuschlagen. Erkant, Vnnd ist der Herren bedencken gevolgt. Mr. vnd h. Lamp.

Marie Hoffmann, femme d’Ambroise Bruner, vend la maison à Nicolas Vendenheim et à sa femme Anne Müller

1613 (ut spâ [xj. Martÿ]), Chancellerie, vol. 407 (Registranda Kügler) f° 108
Erschienen Frauw Maria Hoffmenin hatt mit beÿstand Ambrosÿ Bruners Ihres haußwürths verkaufft
herrn Niclaus Vendenheÿm burgers alhier vnd Annen Müllerin seiner haußfrauwen Ihnen und Ihren erben
hauß hofestatt vnd höfflin mit allen andern Iren gebeuwen & gelegen In der Statt Straß. vf dem Barfußer blatz, einseÿt neben Sigmundt Rothen, ander seÿt Lorentz (-) Schnÿders stost hinden vff ettliche heuser am Brendten endt, Dauon geth j lb j ß iij d Bodenzinß vf Johannis Baptistæ dem werck vnser Frauwen Münster, Mehr vj d Almend gelt, Item dreÿ Pfund xv ß vf vnßer Frauwen tag ablösig mit Lxxv lb Barbeln wÿland Ißaac Thebßen des wagnern seeligen wittwen, Mehr iij lb vj ß viij d ablösig Lxvj lb viij ß iij d Carle Frÿderich Sophern Apotheckers zu Colmar, Item v lb d H Sebastian Leÿtersperger der Rechten doctor allß geschwornenn Vogts hanß heÿnrich Stemblers seeligen Kind. ablösig mit j C lb, So dann noch weÿther verhafftet für j C Lcvj lb xj ß viij d herrn Johann Michel Heusen Zu Zÿlen mit sampt dem Zinß Zubezalen, Sunst ledig vnd eÿgen & der Khauff vber obbestimpte beschwerd. beschehen vmb 349 guldin
(vide 611. fo: 113) (Beschwerden 408 lb 5 ß)

Anne, fille de l’horloger Georges Müller, épouse en 1591 le polisseur Félix Reiff, originaire d’Augsbourg.
Mariage, Saint-Pierre-le-Jeune (luth. f° 6-v n° 19)
1591. Felix Reiff ein polirer von Augspurg, vnd Anna Gorg Müllers des Uhrenmachers hinterlaßene tochter. Eingesegnet Montag den 17. Maÿ (im 7)

Le polisseur Félix Reiff d’Augsbourg devient bourgeois quinze jours après son mariage par sa femme Anne, fille de Georges Müller
1591, 2° Livre de bourgeoisie (4 R 104) p. 666
Fölix Reÿff von Augspurg der Ballierer hatt das Burckrecht empfang. von Anna w. Jörg Millers deß vhrenmachers selig. doch. seine ehelich. hausfr. vnd will Zun Schmid. dienen. Act. 31. Maÿ A 91.

Anne, veuve de Félix Reiff, se remarie avec le vigneron Nicolas Vendenheim
Mariage, Saint-Pierre-le-Jeune (luth. f° 131)
1612. Niclaus Vendenheim der Rebman, Anna Felix Reiffen deß Balierers Wittib, 29. Septemb. (133)

Originaire de Westhoffen, Nicolas Vendenheim achète le droit de bourgeoisie en juin 1611 en s’inscrivant à la tribu des Fribourgeois
1611, 3° Livre de bourgeoisie (4 R 105) p. 762
Clauß Vendenheim von Westhoffen Kaufft d. Burg.recht mit Beÿstandt Ulrich Hanß Schotten deß Garttners vnd wull Zu den Freÿburg. dienen. Actum den 3. Junÿ Aô 1611.

Contrat entre Anne Müller, veuve de Nicolas Vendenheim, et le fils de ce dernier bourgeois à Westhoffen que son père a déshérité
1621 (6. Aprilis), Chancellerie, vol. 441 (Imbreviaturæ Contractuum) f° 18-v
Vertrag Zwischen Claus Vendenheim wittwen vnd eheleÿblichem Sohn
Erschienen weÿland Claus Vendenheym gewesenen Burgers alhie selig. hind.lassene witwen Anna Müllerin mit beÿstand Christoff Krembsdorffers Notary vnd hn Johann Auenheym Procuratoris vor dem Kleinen Rhat Ihres respectivé geordnet vnd geschwornen vogts vnd Procurators an einem
vnd dann Claus Vendenheim d Jung Burg. Zu Westhofen ermelts Claus Vendenheym des eltern selig. hinderlaßene eheleyblich. Son am andern theyl
und haben angezeigt Nachdem mehrgedacht Claus Fendenheym der elter ein Testament vnd letsten willen auffgericht vnd ermelten seinem Sohn in demselben exhaeredirt deß. er d. Sohn sich beschwerd. (…)

Anne, veuve du débitant de vin au Fauteuil Vert Nicolas Fendenheim, se remarie en 1622 avec Balthasar Riehl, aubergiste à la Vierge (à la Pucelle)
Proclamation, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 159-v)
1622. Herr Balthasar Rihel d. Würth Zur Jungfrauen v. beisitzer deß Kleinen Raths allhier, Fr. Anna, Clauß Fendenheim deß weinschencken Zum grünen seßel hinderlaßene Wittib, 3. Junÿ St. Wilhelm (im 165)
Mariage, Saint-Guillaume (luth. f° 73-v n° 14)
1622. Dominicâ vocem Iucunditatis & Exaudi 26 maÿ & 2. Junÿ. Herr Balthasar Rühel, Wirth Zur Jungfraw, v. eines Ersamen Kleinen Raths Beysitzer, Fr. Anna, Niclaus von Fendenheim, Weinschencken Zum grünen Seßel hinderlaßene Wittwe, proclamati ijdem Zum Jungen S. Peter, Confirmat. p. M. Muberim Mont. 3. Junÿ (im 313)

Michel Heus donne quittance d’une somme due sur la maison au Fauteuil Vert à Anne Müller, femme de l’aubergiste Balthasar Riel et assistée de son fils Jean Jacques Riff

1623 (ut spâ [vj. Februarÿ]), Chancellerie, vol. 449 (Registranda Meyger) f° 120
(Inchoat. in Prot. fol. 113.) Erschienen h. Johann Michael heuß burger Zu Straßburg
hatt in gegensein Annæ Müllerin h. Balthasar Rühlen gasthalters Zur Jungfr. haußfr. mit bst. hannß Jacob Rÿff burgers Zu Straßburg Ihres Sohns
bekhannt, daß Jetzgemelte Anna Müllerin Ime Bekhenner Zu gutt. genüeg. erlegt v. bzahlt, j C Lxvj lb x ß So sie Maria Müllerin bitzhero Von Ihrer behaußung Zu grien Sessel mit 8 lb 6 ß 6 d gelts Zuverzinßen pflichtig gewesen

La maison revient au débitant de vin Jean Jacques Reiff qui épouse en 1622 Jeanne, fille du facteur d’instruments Jean Baldner

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 161)
1622. Dominica VIII. post Trinit: Hans Jacob Reiff, der Weinschenck Zum grunen sessel, J. Johanna hanß Baltners sel. deß Instrumentisten nachgelaßene tochter. 23. 7.bris (im 166, procl. Saint-Thomas f° 452-v n° 1452)

Jean Jacques Reiff, débitant de vin au Fauteuil Vert (zum Grünen Sessel) place des Cordeliers, demande l’autorisation de suspendre une enseigne et de tenir auberge. Les préposés généraux de l’accise refusent après avoir constaté que la maison est petite.
1625, Protocole des Quinze (2 R 53)
(f° 76) Sambstag 9. Aprilis – Hannß Jacob Reiff vmb den Schiltt Grün Säßel
D. Knauff. Erschien hannß Jacob Reiff weinschenck zum grünen sessel vffm Parfüeßerplatz, mit beÿstandt Balthasar Riehl grossen Rathß beÿsitzer pit vmb den Schillt vndt offene würtschafft an ermeltem Ort, habe weiten platz vnd Stallung p. Obervngelthh. berichten daß er gar ein enge behaußung, vndt Zu Willfahren nit rathsam seÿ. Erkandt, Rundt abgeschlagen.

Jean Jacques Reiff, débitant de vin au Fauteuil Vert (zum Grünen Sessel), demande l’autorisation d’exploiter des chambres garnies parce que le débit de vin ne rapporte plus assez. Les Quinze refusent.
1627, Protocole des Quinze (2 R 55)
(f° 300) Sambstag 24.t Novembris – Hannß Jacob Reiff. Schlaffhauß. Grüenseßell.
Hannß Jacob Reiff weinschenckh Zum Grünen seßell, Erschinen, sagt per Knaf. weÿlen der Weinschanckh Zimblich schlecht, sein hauß aber wohlgelegen, Allß Pitt er Ihme Zuerlauben daß Landtvolckh Zubeherbergen vnd Also Ein Schlaffhauß Zuhalten & Erkandt, deß begehren rundt abgeschlagen. Mr.

Nouvelle demande identique. Les Quinze réitèrent leur refus et demandent au pétitionnaire de ne plus les importuner.
1628, Protocole des Quinze (2 R 56)
(f° 96-v) Sambstag den 19. Aprilis – Hannß Jacob Reÿff. Schlaffhauß. Grüenseßell.
Hannß Jacob Reÿff der weinschenckh Zum Grünen seßell producirt per Dr. Knaff. vnd.thänig Supplication, ward v.leßen, pit vmb gerechtigkeit Eines Schlaffhaußes, weÿlen vnderschiedliche Abgangen & Erkandt, Ime sein begeren abgeschlagen, soll M. herren nit mehr damit molestiren. Mr.

Autre mention du débit au Fauteuil Vert (zum Grünen Sessel)
1622, Chancellerie, vol. 444 (Imbreviaturæ Contractuum) f° 87
[in margine :] Erschienen Hannß Jacob Reiff der Weinschenck Zum grünen Seßel alß Ehevogt Johannæ Baltnerin hatt in gegensein Michael Ruffen (…) Quittirte d. 24. Octob. 1627.

Jean Jacques Reiff, débitant au Fauteuil Vert, hypothèque la maison au profit de Jean Wencker, assesseur au Grand Sénat

1629 (ut spâ [14. feb.]), Chambre des Contrats, vol. 464 f° 99-v
Erschienen hanß Jacob Reiff Weinschenck Zum Grüenen Sessel burger Zu St.
hatt in gegensein H Johann Wenckers groß. Rhats Verwanthen – schuldig seÿe 150 Reichßthaler
dafür in specie Vnderpfand sein soll Ein Behausung sampt deren hoffstat & Zum Grüenen Sessel genannt, alhie vfm Barfüeßer blatz neb. H. D. Johann Küeffer && neben Lorentz Beißers deß schneiders s: witib hinden auff Bernhard Göbel schloßer, welche zuuor v.hafftet vmb 133. fl. 3 ß 4 d Carol Friderich Sopher Apotecker Zu Collmar, Item vmb 200. fl. H. hanß Heinrich Stembler, item So gehen auch Jarß dauon 2. fl. 1 ß4 d bod. Zinß dem Werck vnser frawen Münster sonst eÿg. So sollen auch hafft. sein 196. fl. à 15. bz so weÿl. Balthasar Rüehlen see: erben V.mög der den 19.t Novemb : 628. vor ein Ers. klein Rhat producirten vnd den 10. Decembris besagten Jarß daselbsten confirmirten v.trags ihme Debitori schuldig

Jean Jacques Reiff loue sa maison au Fauteuil Vert au tonnelier Jean Henri Vollmar

1629 (ut spâ [11. Aprilis]), Chambre des Contrats, vol. 464 f° 240-v
Erschienen hanß Heinrich Vollmar d. Küeffer burger Zu St.
hatt in gegensein hanß Jacob Reiffen auch burgers alhie bekannt
daß er von demselben Zweÿ Jar lang, die von Jüngst verschienen Annunciationis Mariæ an nechst einander volgendt entlehnt vnd bestanden sein Reiffen Behausung mit allen deren gebäwen Zum Grüenen Seßel genant, neben D. Johann Küeffern neben Lorentz Beissen witib, hind vff Bernhard Gäbel stoßend gelegen, für vnd vmb 72. fl. a 15. bz. rechts Järlichs Zinses

Le marchand Jean Jacques Reiff hypothèque la maison au profit de Jean Michel Semler

1629 (6. Maÿ), Chambre des Contrats, vol. 464 f° 297-v
Erschienen Hanß Jacob Reÿff der handelsman burger Zu St.
hatt in gegensein herrn Johann Michel Semblers auch burgers alhie – schuldig seÿe 166 Reichßthaler
dafür Vnderpfand sein soll hauß vnd hoffstat mit allen anderen & alhie vffm Barfüesser platz neben H. D. Johann Küeffer ein vnd 2.seit neben Lorentz Beissers deß schneiders s. wittib, hind. vff Bernhard Göbel den schloßer stoßend gelegen, welche Zuuor verhafftet vmb 100. lb d ihme H. Creditori selbsten, Item vmb 133. fl. 3 ß 4 d Carol Frid. Sopher Apotecker Zu Collmar, Item vmb 150. Rthaler herrn Joh: Wencker, So gehen Jarß auch dauon 2 fl. 1 ß 4 d bod. zinß dem werck vnser Frawen Münster sonst eÿgen

La maison revient au polisseur Elie Reiff qui épouse en 1617 Anne Marie, fille du boulanger Martin Hieber

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 143 n° 15)
1617. 6. Maÿ. Elias Reiff der Balierer J. Anna Maria, Martin Hiber deß Beckh. Tochter (im 148)

Polisseur au moulin à Huit-Tournants, Elie Reiff vend la maison au docteur en médecine Jean Kieffer (propriétaire de l’autre partie de la maison Sopher avec laquelle il la réunit définitivement)

1642 (25. 8.bris), Chambre des Contrats, vol. 489 f° 725
Erschienen Elias Reiff der Ballier vff d. Acht Räd. Mühl
hatt in gegensein deß Edel hochgelehrten H Johannis Küeffers Med. Doct.
hauß, hof, hoffstatt, höfflin mit allen deren gebäwen, alhie vff dem Parfüßer Platz neben dem H Käuffern selbst ein: und anderseit neben (-) hind. vff Bernhard Göbeln den Schloßer stoßend gelegen, davon gehnd iahrs j. lb 1. ß 4 d. vff St: Joh. Bapt: der Fabric deß Münsters, So ist diße Behaußung annoch verhafftet umb 105. lib. Capital, Zinnß und Vncost. H. Wilhelm Härlin dem goltschmid, So dann H Ammaÿster Johann Michael Stemblern umb 161. lb Capital Zinß und Marzahl

Même acte dans le registre des expéditions

1643 (18. Julÿ), Chambre des Contrats, vol. 491 (expéditions) f° 215-v
Kauffbrieff H Dr. Johann Küeffers
Wir Hannß Rheinhard Voltz von Altenaw der Maÿster und der Rhat deß h: Reichß freÿen Statt Straßburg, thun kund hiemit, daß in unßerer Cancelleÿ vor dem Zu denen Contract. Von Vnnß insonderheit verordnetem Notario, persönlich erschienen ist unßer Burger Elias Reiff der Ballier vff der Acht Räder Mühl
hatt in gegensein auch unßers Burgers deß hochgelehrten Johannis Küeffers Med. Doctoris bekannt freÿ gutwillig offentlich veriähen, daß Er albereit vff Urbani deß nechst verschienenen xvi. C. Zweÿ und Viertzigst. Jahrs (zu kauffen gegeben)
hauß, hoffstatt, höfflein, mit allen deren Gebäwen & in unserer Statt vff dem Parfüßer Platz neben dem Käuffern selbst. ein und anderseit neb. (-) hind. vff Bernhard Göbel den Schloßer, stoßend gelegen, und Zum grünen Seßel genannt, Welche Behaußung Zur Zeit deß Verkauffs verhafftet geweß. ist umb 105. Pfund pfenning Capital, Zinnß und Vncost. Wilhelm Härlin dem Goltschmid, Vnd umb 100 Pfund pfenning hauptgut, Zusampt 61. Pfund fünff schilling lang davon erschennenen Interesse unserm alt. Ammeÿstern dem Ehrenvest- Fürsichtig- und Weÿsen Johann Michael Stemblern, so hatt mann auch iährlich vff Joh. Bapt: von der hoffstatt ein Pfund ein schilling und vier pfenning ewigs erblehen Zinnßes d. Fabric deß Münsters alhier raich. müß. (übernohmen) vnd dann den ewigen erblehenzinnß der Fabric mit bewilligung deroselb. vorgesetzter Pfleger nach besag der Zu rückh deß, über solch. erbzinnß 5. nonas Julÿ a° 1385. mit deß Bischoffs hoffs anhangend. Insigel gefertigt und dem Käuffern Zurück gegebenen, nunmehr cassirt. pergamentinen lateinisch. Brieffs überschriebener Abloßung, wie auch Johann Carl Stören alß d. Fabric Schaffners am 21. Xbr. a° 1642. mit seiner hand Und.schrifft und der Fabric vffgetruckhten Insigel becräfftigter papÿrinnen vgßgelüfferter quittung gäntzlich abgekaufft abgelößt (…) Zugangen umb 54. Pfund pfenning


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