Charles Auguste Schoop, architecte, et (1854) Eugénie Ott


En préparation

Fils du serrurier Jérôme Marie Schoop et de Marie Madeleine Meyer, l’architecte Charles Auguste Schoop naît en 1820 à Strasbourg. Il épouse Eugénie Ott en 1854.
Il opte pour la nationalité française en 1874 à Bruyères et s’établit à Paris. Il meurt dans sa maison de campagne au Hohwald le 10 août 1904, sa veuve à Bégnin (canton de Vaud en Suisse) le 21 mars 1916.


Fils du serrurier Jérôme Marie Schoop, l’architecte Charles Auguste Schoop épouse en 1854 Eugénie Ott, fille de Chrétien Ott

1854 (13.12.), Strasbourg 7 (108), Edouard Stromeyer n° 250
Contrat de mariage – Ont comparu Monsieur Charles Auguste Schoop, architecte, non marié, demeurant et domicilié à Strasbourg, fils majeur et légitime de Mr Jérôme Marie Schoop, serrurier, et de Marie Madeleine Meyer, conjoints, demeurant et domiciliés en cette ville, stipulant en son nom personnel sous l’assistance et l’autorisation de ses père et mère ci presens comme futur époux d’une part
et Mademoiselle Eugénie Ott, non mariée, sans état, demeurant et domiciliée à Strasbourg fille majeure et légitime de Chrétien Ott, propriétaire et Mme Dorothée Schaeff, conjoints demeurant ensemble à Strasbourg stipulant sous l’assistance et l’autorisation de ses père et mère ci presens comme future épouse
acp 436 (3 Q 30 151) f° 2-v du 22.12. – stipulation de communauté de biens réduite aux acquêts, réserve d’apports et d’héritages
Donation par les conjoints Ott à la future épouse leur fille ce acceptant, chacun pour moitié en avancement d’hoirie d’une somme de 10.000 francs
Les apports du futur consistent 1) en une maison à Strasbourg rue des bouchers n° 164 estimée à 65.000
2) extances, marchandises et outils 140.450, ensemble 205.450
Don matutinal par le futur à la future en cas de survie d’une somme de 5000 francs
Donation réciproque par les futurs au survivant d’eux de l’usufruit de toute la succession, réductible en cas d’enfants

Ficher domiciliaire
Schoop, Architect

Schoop August 3.2.23. Straßburg / gestorben, Religion E
Frau, Eugenie g. Ott 10.3.32 +
Kinder, Cecilie 20.11.55 ++
Moritz 5.1.62 † (?)
Wohnungsverhältnis.
Metzgerg. 39. Eigenth.
+ wohnt noch, Seiberling
++ wohnt noch Schutzm. 32
Revier 3 16.3.14

Charles Auguste Schoop meurt à l’âge de quatre-vingt-quatre ans dans sa maison de campagne au Hohwald le 10 août 1904.

Décès, le Hohwald (n° 4)
Hohwald am 11. August 1904. Vor dem Standesbeamten erschienen heute der Doktor des Medizin Alfred Goguel, wohnhaft in Paris, zur Zeit in Hohwald, und zeigte an, daß der ehemalige Baumeister Karl August Schoop, 84 Jahre alt, evangelischer Religion, wohnhaft in Straßburg geboren zu Strassburg, verheiratet mit Eugenie geborene Ott, Sohn der verstorbenen Eheleute Hieronymus Heinrich Schoop und Magdalena geborenen Mayer, zuletzt wohnhaft in Strassburg, zu Hohwald in seiner Villa am 10. August des Jahres 1904 vormittaggs um neun Uhr verstorben sei (i 5)

Sa fille et unique héritière Cécile Schoop, femme du médecin Alfred Goguel de Paris, déclare la succession de son père en Alsace. L’acte mentionne que le défunt est de nationalité française pour avoir opté en 1874 à Bruyères et s’être établi à Paris.

1905, Strasbourg, Déclaration de succession, vol. 289 (3 Q 40.522)
Rechnungsjahr 1905 Nummer 58 (Sterbe-Tabelle Bd. 86 Bl. 158 Nr. 218)
Erbschaftssteuererklärung und Verzeichnis der Masse über den Nachlass des Karl August Schoop, Ehegatte von Eugenie Ott, wohnhaft gewesen zu Paris, gestorben zu Hohwald am 10. August 1904 im Alter von (-) Jahren, abgegeben durch die endesunterschriebene Frau Cäcila Schoop, Ehefrau des Artztes Dr Alfred Goguel zu Paris wohnend, bei dem kaiserlichen Verkehrsteueramte I. zu Strassburg am 9. Mai 1905, Fristevrlängerung bis 10. Mai 1905 lt. Verfügung vom 25/2. 05 N° 1975
Der Erblasser wird beerbt von seiner einzigen Tochter der obgenannten Frau Dr. Alfred Goguel geb. Schoop & von seiner überlebenden Wittwe, welcher laut dem nacherwähnten Ehevertrage & nach dem frantzösischen Gesetz Nutznießungsrechte zustehen über ½ des Nachlasses.
Herr Schoop war frantzösischer Staatsangehöriger, derselbe optirte im Jahre 1874 zu Bruyères (Vosges) für die frantzösische Nationalität & übte auch in Paris sein Wahlrecht aus.
Der Erblasser verstarb ohne letzwillige Verfügung getroffen zu haben
Das in Elsass-Lothringen befindliche zu erklärende Mobiliar- & Immobiliar Vermögen begreift
Gütergemeinschaft 1. Mobiliar Gegenstände in Strassburg 1436 M, 2. Mobiliar Gegenstände in Hohwald (zusammen) 4124, 3) in baarem Geld 2125, 4) an verfallene Miethzinsen der Häuser, die ein Sondergut des Erblassers zu Straßburg gelegenen Metzgergießen N° 39 & 41, hinter den Mauern 1 & 4 und Krämergasse N° 5 & Schneidergraben 2 & 4, 1755, 5) Hypothekar Forderungen & Ausstände 39.063, 6) folgende Werthpapiere (…) zusammen 442.439, Hiervon die Hälfte für den Nachlass mit 221.219
Nachlass, I. die Hälfte der soeben berechneten Gütergemeinschaft mit 221.219
II. Folgende Forderungen 10.800 und 39.000
III. folgende Liegenschaften Stadt Strassburg
Flur 16 N° 1, ein Wohnung bestehend aus Erdgeschoß 2 Stockwerkenen zu Straßburg Metzgergießen N° 41, hinter den Mauren 1 gelegen von einer Fläche von 1 Ar 21, Jährlicher Brutto-Ertrag 1600 – 32.000
Flur 16 N° 2, ein Wohnung bestehend aus Erdgeschoß & drei Stockwerken zu Straßburg Metzgergießen N° 39 von einer Fläche von 2 Ar 14 Qm, Jährlicher Brutto-Ertrag 2200 – 44.000
Flur 16 N° 70 Ein Haus mit Hof, Schuppen, hinter den Mauern N° 4 gelegen von einer Fläche von 6 Ar 28 Qm, Jährlicher Brutto-Ertrag 1000 – 20.000
Ein Wohnhaus au Erdgeschoß & drei Stockwerken zu Straßburg Krämergasse N° 5 & Schneidergraben N° 2 & 4 gelegen Flur 19 N° 10 1 A 56 & Flur 19 N° 11 3 Ar 29, Jährlicher Brutto-Ertrag 11.200, Kapitalwerth 224.000
Gemarkung Neudorf (…) (Übertrag 597.874)
IV. Kleider des Erlbassers 120, Gesammtbetrag des Nachlasses 579.994
Frau Wittwe Schoop erklärt am 13. März 1832 geboren zu sein
Strassburg den 29. April 1905.
Steuerberechnung (…)
Verzeichnis der Forderung der Gütergemeinschaft Schoop-Ott (…)

Cécile Schoop déclare le 3 juin 1920 la succession de sa mère Eugène Ott, morte à Bégnin (canton de Vaud en Suisse) le 21 mars 1916.

1920, Strasbourg Déclaration de succession, vol. 402 (3 Q 40.635)
Rechnungsjahr 1920 Nummer 131 (Sterbe-Tabelle Bd. 98 Bl. 150 Nr. 103-a)
Anmeldung des landeserbschaftssteuerpflichtigen Erwerbes von Todes wegen und Erbschaftssteuererklärung mit Nachlassverzeichnis
zum Zwecke der Versteuerung des Nachlasses der Wittwe Charles Auguste Schoop, Eugénie geb. Ott, wohnhaft gewesen zu Straßburg, gestorben zu Begnins (Schweiz) den 21. März 1916 im Alter von (-) Jahren, abgegeben durch die endesunterschriebene Frau Dr Alfred Goguel Caecile geborene Schoop, gewerblos in Straßburg, bei dem Erbschaftsteueramte zu Strassburg am dritten Juni 1920.
Die Erblasserin wird beerbt von ihrer vorgenannten alleinigen Tochter Frau Dr Goguel Caecile geborene Schoop für die Gesamtheit ihres Nachlasses, ausweislich des ihr durch des Nachlassgericht Strassburg unterm 19. Januar 1920 erteliten Erbscheins (VI 39/20)
Die Erblasserin war Französin, indem ihr zu Paris wohnhaft gewesener & zu Hohwald am 10. August 1904 verstorbener Ehemann im Jahre 1874 zu Bruyères (Vosges) für die frantzösische Nationalität optirte und auch in Paris sein Wahlrecht ausübte.
Die Erblasserin war mit ihrem vorbenannt verstorbenen Ehemann, auf Grund Ehevertrag vor dem damaligen Notar Stomeyer in Straßburg, vom 13. Dezember 1843 unter dem Güterrecht der auf Errungenschaft beschränkten Gütergemeinschaft verheirathet. Für die Beerbung des Nachlases des Ehemannes Schoop war hinsichtlich des in Elsass-Lothringen gelegenen Immobiliar vermöges das deutsche Recht & hinsichtlich des Mobiliar Vermögens das frantzösisch Recht massgebend. Zufolge dessen war die Erblasserin an dem im Inlande gelegenen Immobiliarvermögens ihres Ehemannes zu ¼ erbberchtigt. Die zwischen der Erblasserin und ihrem verstorbenen Ehemann bestandene Gütergemeinschaft sowie der Nachlass dieses Letzteren ist noch nicht auseinandergesetzt. Nach dem Ableben der Erblasserin wurde ein Inventar nicht errichtet. Auf Grund Testament der Erblasserin vom 22. Januar 1914 hat die Erblasserin ihre Tochter Frau Dr Goguel zu ihrer Alleinerben eingesetzt (Akt Z VIII 15/23). Auf Grunde Artikel 10 des vorerwähnten Ehevertrages stand der Erblasserin das lebenslängliche & unentgeltliche Niessbrauch an der Hälfte des Nachlasses ihres verstorbenen Ehemannes zu. Das in Elsass-Lothringen befindliche zu eklärendte Vermögen gzsreht in
A. Gütergemeinschaft. Actif. 1. Mobiliar Gegenstände in Straßburg, Mobiliar Gegenstände im Hohwald, zusammen 4124.
II Hypothekar-Forderungen (…) 304.798
B. Nachlass der Erblasserin, Aktiv 1) Hälfte des Gesamtgutes, p.m.
2) Grundstücks Anteile, das unvetreilte ¼ von
a) Stadt Strassburg 1° Flur 16 N° 1, 1 Ar 21, Metzgergießen N° 41 und hinter den Mauern 1, Nutz Wert 1900 – Verkaufswert 32.000
2° Flur 16 N° 2, 2 Ar 14 Metzgergießen N° 39 Hf. Whs. Nutz Wert 2800 – Verkaufswert 48.000
3° Flur 16 N° 70, 6 Ar 28, Nutz Wert – hinter den Mauern 4, Nutz Wert 1300 – Verkaufswert 20.000
4° Flur 19 10 1,56 Krämergasse 5, Hd. Whs 5 &
Flur 19 11 3,29, Schneidergraben 2 & 4, Hf Whs, Nutz Wert 18.700 – Verkaufswert 240.000
b) Gemarkung Neudorf (…) 340.600, Hievon auf das zum Nachlasse der Erblasserin gehörigen ¼ enthaltend Mk 84.150
Gemarkung Hohwald 1 47, 48, 50.p 51.p 28,19 auf der Sägemühle, Acker & Whs, Haus N° 27 Villa, Nutz Wer 1000, Verkaufswert Mk.60.000
Gemarkung Nohwald (…)
3) Aufgelaufene Miet- & Pachtzinsen 1286, 4) Forderung 3699, 5) Kleinder & Leibwäsche 400
Der Renteneinnehmer Jean Stiegelmann wird ermächtigtet den Steurbescheid in Empfang zu nehmen. Die Richtigkeit bescheinigt, Straßburg den 3. Juni 1920 (signé) Cécile Goguel Schoop


Les Maisons de Strasbourg sont présentées à l’aide de Word Press.