Tailleurs


Auberge des compagnons tailleurs

1746, Protocole de la tribu des Tailleurs XI 346 (1735-1753)
Patron de l’auberge des compagnons tailleurs, Jean Michel Stoll renonce à sa fonction à cause de ses infirmités. Jean Goucheron se présente pour le remplacer. Il signe une convention qui définit le logement qu’il fournit aux compagnons et la loyauté à laquelle il est tenu envers la confrérie, le tout pour une période de quatre ans.

(f° 420) Dienstag d. 4. 8.bris 1746. S. T. der hoch Edel Vest, Fromm, fürsichtige Hoch gelehrte und hochweiße Herr Friderich Kornmann deß beständigen Regiments der Herren XV. Hochansehnlicher beÿsitzer und dieser Ehrsamen Zunfft hochgebietender H. Oberherr Proponirt, wie daß der Jetzmahlige Stuben Vatter Johann Michael Stoll sich entschloßen die herrberg Einer Ledigen gesellschafft zu übergeben und würcklich quittiren will wegen seiner allzu schweren Leibs blötigkeith, vnnd weÿlen H Johann Coucheron burger und schneider allhier wegen Erhaltenem Kleinen umgeld mit dieser Herrberg auf sein gefahr sich chargiren will, als wolte Er die sach Zu beräthschlagen, hiemit geziemend Vorgetragen haben, Nach geschehener deliberation und gehaldener umbfrag wurde Erkandt,
daß denen parteÿen in ihrrm begehren auff folgende Arth und weiß zu Willfahren seÿe, nemblichen und Zum Ersten solle Hr Johann Coucheron dem burger und schneider allhier daß ambt Eines neuen Stuben Vatters auff seine gefahr für Vier nach einander folgende Jahr accordirt und zugelaßen seÿn, mit Condition genugsame Losamenter der leedigen gesellschafft anzuschaffen, so wohl wo sie das Jeweÿlige gebott halten als auch wo sie Ihre speiß tranck und gelüger haben sollen, 2° die gesellschafft Leÿtendlich und nach ordnung Halten und Tractiren soll, mit der expressen reservation daß die herren schöffen diese Concession Zu revociren berechtiget seÿn sollen wan sie es Vor guth befinden werden, Solchem nach hat obgedachter H. Coucheron das vorgemelte stuben vatter Ambts auf Vorgeschriebene Conditionen angenommen und acceptirt und sich hierauff Eigenhändig unterschrieben. Actum ut supra, [unterzeichnet] Johannes guscherung.

1747, Protocole de la tribu des Tailleurs XI 346 (1735-1753)
Jean Goucheron déclare le 11 décembre 1747 qu’il cessera ses fonctions de patron huit jours plus tard. Jean Paul Busch se présente pour le remplacer

(f° 471) Montags den 11.ten X.bris 1747
S. T. Herr Friderich Kornmann des beständigen Regiments der Hh. XV.en hochansehnlicher beÿsitzer, und dieser Ehrsamen Zunfft hochgebietender H. Oberherr proponirt, wie daß Vor Kurtzer Zeit Meister Johannes Coucheron der Schneider und burger Von hier als dermahliger herrberg Vatter E: E: leedigen Gesellschafft der Schneider, mit Johann Leonhard Stadelmann dem Zunfftbüttel Zu Ihme H. Oberh. gekommen und Ihme beditten, wie daß er die herrberg unterhallb acht tagen zu quittiren gesinnet wäre, mithien solche außgesaget haben will, worauff Edelgedachter H. Oberherrr dem Zunfftbüttel commission gegeben, einen anderen wackeren Mann so diese herrberg annehmen möchte, zu suchen, und weilen sich würcklichen H. Johann Paul Busch solche anzunehmen anofferirt, als wolle Er der übrig. Herren ihre vota darüber abhören.
Daß Mr. Johann Coucheron beÿ seinem einmahl gethanen oblato Zu laßen, undt H. Johann Paul Buschen die herrberg innerhalb acht tagen Völlig zu cediren und zu übergeben gehalten seÿn solle.

Secrétaire de la tribu

1723, Protocole de la tribu des Tailleurs, XI 344 (1710-1724)
Le prévôt de la tribu rapporte le 28 janvier 1723 que les Quinze ont décrété qu’un poste vacant de secrétaire de tribu devait être remplacé par un notaire dans les deux semaines. Or le précédent secrétaire, Joseph Gug, a été remplacé depuis deux ans par le licencié Schübler qui vient d’être admis à l’examen du notariat. Récemment nommé, le notaire catholique Georges Philippe Rieth auquel l’alternative est favorable pose sa candidature. Le prévôt ajoute que l’ancien secrétaire Joseph Gug propose de reprendre ses fonctions jusqu’à ce que Schübler ait été reçu notaire. Les échevins nomment Joseph Gug secrétaire.

(f° 221-v) Donnerstag den 28. Jan. A° 1723. In præsentia der Herren Schöffen Herr Oberherr proponirte daß verschienenen Montag alß den 25. Jan. ist beÿ Herren Räth vnd 21. eine Erkantnnus ergangen, daß weilen etliche Zunfft Schreibereÿen Vacant, sollen die Oberherren schuldig seÿn innerhalt 14 tagen beÿ Verlust ihrer gerechtigkeit der Zunfft Schreiber nach einem anderen Zu erwählen nach der Alternatif. Zu dießer Erkandnuß hat anlaß geben Georg Philipp Riet von Hagenau so eben erst in Numerum Notariorum ist Recipirt worden, der beÿ Herren Räth vnd 21.ig den 25. Jan. jüngst einkommen vnd begerte man soll ihme die Zunfft Schreibereÿ der Schneid. Zu erkennen weil er Notarius und Catholischer Religion,
ex hac relatione ersehen meine Herren daß Eine Ehrsame Zunfft Obligirt ist die wahl eines Zunfft Schreibers vorzunehmmen vnd Zwar der 1.mo ein Notarius 2.do auch Catholischer Religion seÿe.
Ferner Votirte Herr Oberherr, daß Eine Ehrsame Zunfft Obligirt nunmehr ist die wahl ohne verzug vorzunehmmen, weilen aber Herr Licent. vnd Notarius Gug dem Herren Oberherren eine Schrifftliche Memoriale Heut Zugestellet, darinnen bittendt, /:weilen die Zunfft Schreibereÿ beÿ 2. jahr vacant vnd Jacob Schübler der seithero die Zunnft geschäffte versehen, in Numerum Notariorum noch der Zeit nicht recipirt:/ Continuationem seiner vormahls gehabten Zunfft Schreibereÿ. Als giebte Herr Ober herr dießem Herrn Joseph Guggen als vnserm Zunfft bruder vnd bereits geweßenen Zunfft Schreiber deme die geschäfft ohne das bekandt, Nach vorgenohmener Vmbfrag ist Herr Gug unanimiter die Zunfft Schreibereÿ demselben wiederumb Conferirt worden, welcher auch in verrichtung der Ziunfft Geschäfft sich offerirt hat Zu Continuiren, biß Licent. Schübler /:welcher bereits gleich nach Michaelis jüngst auß Erkandtnuß der gnädigen Herren Räth und Ein vnd Zwantzig Zu dem Examini Notariatus auff Zu vor sein gegebenes Memoriali gnädig ist admittirt, vnd daßelbe auch bereits über standen hat:/ wird in Numerum Notariorum recipirt vnd auffgenommen seÿn.

1749, Protocole de la tribu des Tailleurs, XI 346 (1735-1753)
Le conseil de tribu démet le 2 janvier 1749 François Joseph Fernig de ses fonctions de secrétaire qu’il n’assure plus depuis un certain temps et nomme à sa place Jean Jacques Griesbach, sous réserve de ratification par les préposés en chef de la Chancellerie. Jean Jacques Griesbach devient tributaire le 5 septembre 1752.

(p. 515) Donnerstags den 2.ten Jan. 1749
Ferners, wurde Hr Notarius Frantz Joseph Fernig, der gewesene Zunfft schreiber auf dieser Ehrsamen Zunfft, weilen derselbe sein Ambt schon lange Zeit nicht mehr Versehen, dimittirt, und H Johann Jacob Grießbach, Notarius juratus, so solches Ambt schon lange Zeit Vor denselben Verrichtet hat, Zum Zunfftschreiber daselbst, Jedoch auf ratification und Genehmhaltung Gnädiger herren derer Ober Cantzleÿ herren erkosen Jedoch auf dem alten fuß der besoldung [unterzeichnet] Friderich Kornmann alß Ober H. Johann Georg Busch als Zunfftmeister

(p. 679) Montags den 5.ten Septembris 1752
Eodem Johann Jacob Grießbach Notarius und Zunfftschreiben auf prod. Stallschein Vom 29. Augusti Jüngst erhaltet das Zunfft und Stubenrecht (gratis)

1789, Protocole de la tribu des Tailleurs, XI 348 (1784-1791)
Georges Frédéric Fettich renonce à sa fonction de secrétaire de la tribu puisqu’il a été nomme échevin. Le Conseil sésigne le latéral Jean Georges Rœssel pour le remplacer

(f° 94-v) Donnerstag den 10. Sept. 1789
Herr Notarius Georg Friderich Fettich C. R. bisheriger Zunftschreiber dieser Ehrs. Zunft, resignirt dato auf dieses sein Zunftschreiber Amt, angesehen Er den 13. Aug. jüngt. in dißeitig. löbl. Schöffen: Collegium erhoben worden, und wurde in instanti ich Johann Georg Roessel, Notarius publicus alhier A. C. an deßen Stelle, Zu einem anderwärtigen Zunft schreiber dieser Ehrs. Zunft der Schneider per majora vota erwählt.


Les Maisons de Strasbourg sont présentées à l’aide de Word Press. Elles sont hébergées par Free-H.