Louis Birckel, notaire (1764) – catholique


Le catholique Louis Birckel, de son nom complet Louis Ferdinand Birckel, demande le 16 juin 1764 à être admis à l’examen du notariat qui a lieu le 23 juin 1764. Les Conseillers et les Vingt-et-Un le nomment notaire le 25 juin 1764, il prête serment le 30 juin. Il passe le 27 juin 1768 l’examen qui l’habilite à dresser des inventaires. Il sollicite une nouvelle fois le 3 juin 1771 un poste de rédacteur d’inventaires alors que le poste de secrétaire chez les Fribourgeois est vacant. Les Conseillers et les Vingt-et-Un le nomment rédacteur d’inventaires le 3 juin 1771 et le renvoient aux préposés des Fribourgeois pour ce qui est de la fonction de secrétaire. Il prête serment le 22 juin.
Louis Birckel qui a trouvé un poste à l’extérieur de la Ville (procureur à Haguenau d’après la requête de Jean Georges Rœssel) renonce le 22 août 1774 à ses fonctions de notaire et de rédacteur d’inventaires.


Signature au bas de la demande présentée en 1768 (AMS, cote VI 491, 5)


Louis Birckel demande le 16 juin 1764 à être admis à l’examen du notariat. Le syndic royal estime qu’on peut accéder à la demande bien qu’aucun poste ne soit vacant. L’examen a lieu le 23 juin 1764. Les Conseillers et les Vingt-et-Un nomment Louis Birckel notaire le 25 juin 1764, il prête serment le 30 juin.

1764, Conseillers et XXI (1 R 247)
H. Ludwig Birckel wird pro admissionis ad examen Notariatus an die Hhrn Ober Cantzleÿ Hh. gewießen. 167. nach außgestandenem examine wird derselbe in die anzahl derer Notariorum angenommen. 202. schwört selbiger auff die Ordn. 203.
(p. 167) Sambstags den 16. Junÿ 1764. Froereis nê Ludwig Birckel Notariatus Candidati von hier prod. unterth. Memoriale und bitten samt beÿl. sub Nis1 et 1 pro admission ad Examen Notariatus.
H. Syndicus Regius Meldete, die Anzahl seÿe wie besonders denen Hhn Oberen Cantzleÿherren bekandt, Vestgesetzt, da nun solche dermahlen complet, so wird Implorant Zwar ad examen Notariatus zu admittiren, puncto gebettener reception in numerum Notariorum aber derselbe annoch Zur gedult Zu weisen seÿn.
Dießemnach wurde auff hohem anspruch Excellentissimi Dni Prætoris Regii von Gayot und des auf dem obern banck vorsitzenden H. Stättmeisters Von Berstett vermittelst gehaltener Umbfrag Erkandt, wird Implorant pt° gebettener admission ad examen Notariatus ane die hochansehnliche Herren Obere Cantzleÿ Herren gewießen.
Deppi. H. Rathh. Pastorius, H. Rathh. Kamm.

Louis Ferdinand Birckel demande le 11 juin 1768 à être admis à l’examen qui l’habilite à dresser des inventaires. Le syndic royal estime qu’on peut accéder à la demande bien qu’aucun poste ne soit vacant. L’examen a lieu le 27 juin 1768.

1768, Conseillers et XXI (1 R 251)
H. Ludwig Ferdinand Birckel der Notarius publicus et Juratus wird p° admissionis ad Examen pro beneficio Inventandi an Hhh. den Obere Cantzleÿ: Herren gewießen. 144.
(p. 144) Sambstags den 11.ten Junÿ 1768. Claus junior nê H. Ludwig Ferdinand Birckel Notarii publici et Jurati alhier prod. unterth. Memoriale pro admissione beneficio Inventandi consequendo.
Nach angehörtem voto des H. Syndici Regii in welchem hochderselbe in dem petito was die admissionem ad Examen pro beneficio Inventandi anbetrifft, Zu wilfahren angetrag. p° begehrter reception aber in die anzahl der Inventir schreiber, da der numerus dato complet, Zur Gedult Zuweißen.
Wurde auff hohem anspruch des H. Prætoris Regii von Gayot und des auf dem obern banck vorsitzenden H. Stättmeisters Von Berckheim vermittelst gehaltener Umbfrag unanimiter Erkandt, wird Implorant p° begehrt. admissionis ad examen pro beneficio Inventandi ane die hoch und wohlverordnete Hh. Ober Cantzleÿherren simpliciter gewießen.
Deppi. H. Rathh. Schneegans, H. Rathh. Graff

(Pièces jointes à la demande ci-dessus) Louis Ferdinand Birckel demande le 11 juin 1768 à passer l’examen qui l’habilite à dresser des inventaires et à être nommé rédacteur d’inventaires. Il remercie les Conseillers et les Vingt-et-Un de l’avoir nommé notaire le 25 juin 1764. Il sollicite un poste de rédacteur d’inventaires pour répondre à la demande de ses clients bien que ces postes soient réservés aux secrétaires de tribu bien qu’il relève des exceptions.

1768, Pièces jointes au protocole des Conseillers et des Vingt-et-Un (AMS, cote VI 491, 5)
Unterthäniges Memoriale In Sachen H. Ludwig Ferdinand Birckel, Notarii Jurati et publici Implorantis
Pro admissione ad Examen pro Beneficio Inventandi Consequendo
prod. beÿ ghh. Räth und XXI den 11.ten Junÿ 1768.

Hoch Edel Gebohrene, gestrenge, hoch und wohl Edelveste, Fromm, Fürsichtig, Hochgelehrt und wohl weiße, Gnädig Gebietende Herren !
Euer Gnade hat aus rubricirter Implorantischer Notarius die Ehre unterthänigst gehorsam vorzutragen, was maßen E. Hoch denenselben gnädig beliebet gedachten Imploranten, in Krafft von Hoch denenselben den 25.ten Junÿ 1764 hochgeneigt ergangener Erkantnus in die würckliche Anzahl alhiesiger löbl. Statt Straßburg Notariorum aufzunehmen und demselben das Amt eines Notarii Zu Conferiren, Es hat derselbe nun auch, in ersagter Qualitæt, wehrend solchen vier Jahren practicirt und die Ihme von dem Publico anvertraute mit dem Notariat: Amt verbindliche Geschäfften so besorget und verwaltet, daß Er anjetzo, göttlicher Allmacht und Vorsorge Zu verdancken, sich Zum Theil bekannt gemacht und einen Pfaad Zur fernern und gewünschten Praxi in etwas gebaant.
Es fehlet Ihme aber, um sich in die würckliche Praxim einlaßen Zu können, das sogenannte Beneficium Inventandi, welches als ein von ersterem abgesondert Amt anzusehen ist, und in weßen Ermanglung, es einem jeweiligen mit diesem Zweÿten Amt nicht begaabten Notario untersagt ist in Verlaßenschaffts und sonstigen Erörter: und Verabtheilungs, als denen jedoch Zum öfftern fürkommende Geschäfften Zu instrumentiren, woraus unterthänigem Imploranten ein mercklicher Nachtheil schon von geraumer Zeit Zugestoßen und noch täglich Zufließet.
Sothanes Amt, würde Er berichtet, soll nur denjenigen Notariis, welche Zunft: Schreibereÿen besitzen, Zugeeignet werden, und über dies, solle die Anzahl der Inventir schreiber eingeschränckt seÿn. Je mehr aber der unterthänige Implorant diesen Grundsatz in Erwegung Ziehet, je mehr schmeichelt Er sich der Zuverläsigen Hoffnung, Hochdieselbe werden die Gnade hegen, deßen gehorsames Petitum, wann Er allvorderist diesem Amt vorzustehen fähig wird erfunden worden seÿn, in soweit Zu Zuerkennen, alß gesagtes Beneficium mehrern Notariis die keine Zunft: schreibereÿen weder haben noch gehabt, ertheilt worden ist.
Es gelanget dahero en Eure Gnaden unterthänigst Implorantischer Notarii gehorsamstes bitten dahin, Hochdieselbe gnädig geruhen wollen, denselben ad Examen pro Beneficio Inventandi großgünstig Zu admittiren, et a Dominis Deputatis quoad Interest relato deßen Petitum Zuzuerkennen und Ihne in die Anzahl der Inventir schreibern gnädigst auf: und anzunehmen.
Am gnädigie Willfahr nochmalen bittend, hat Er die Ehre mit tieffster Ehrfurcht zu verharren
Euer Gnaden, unterthänig gehorsamster Ludwig Ferdinand Birckel, Notarius Juratus

Louis Ferdinand Birckel demande le 3 juin 1771 à être nommé rédacteur d’inventaires et secrétaire chez les Fribourgeois. Le syndic royal expose qu’un poste de rédacteur d’inventaires est vacant depuis la mort de Philippe Jacques Marbach et que l’alternative exige de l’attribuer à un catholique. Les Conseillers et les Vingt-et-Un nomment Louis Ferdinand Birckel rédacteur d’inventaires et le renvoient aux préposés des Fribourgeois pour ce qui est de la fonction de secrétaire. Louis Ferdinand Birckel prête serment le 22 juin.

1771, Conseillers et XXI (1 R 254)
H. Notar. Lud. Ferd. Birckel erhält das benef. Inventandi, wird aber p° begehrter Zunfftschreibereÿ beÿ E. E. Zunfft der Freÿburger an daßigen H. Oberherren und vorgesetzte gewießen. 129. er schwört auf die Inventir schreiber ordnung. 160.
(p. 129) Montag den 3. Junii 1771. Claus senior nê H. Ludwig Ferdinand Birckels Notarii publici et Jurati alhier prod. unterth. Memoriale und bitten p° gnädiger conferirung des beneficii Inventandi wie auch der vacanten Zunfft schreibereÿ der Freÿburger.
Nach angehörtem voto des H. Syndici Regii in welchem derselbe erwehnet, daß beÿ letzterem absterben H. Notarii Herrenbergers E. E. Zunfft der Maurer H. Dinckel juniorem Zu dero Zunfftschreiber ernannt, da nun dermahlen H. Marbach gestorben, so Evangelisch geweßen, so seÿe deßen platz mit einem subjecto von Catholischer Religion Zu ersetzen, in welches auch im Zukunfft observirt werden solte, so daß nach maasgab der protocollen die vacirende stelle ratione alternativæ in abstracto genommen werden solle, folglich erachte er daß in heutigem fall, besonders da H. Notarius Cappes ohnvermöglich, der Implorant so dießem der älte nachfolgt, Zu dem beneficio Inventandi als ein subjectum von Catholischer Religion angenommen, er aber puncto der Zunfft schreibereÿ von hier abgewießen werden Könte.
Dießemnach wurde auf anspruch des auf dem obern banck vorsitzenden H Stättmeisters von Gail Erkandt, wird Imploranten das beneficium Inventandi conferirt, p° begehrter Zunfft schreibereÿ aber, derselbe an E. E. Zunfft der Freiburger Oberherren und dasige Vorgesetzte gewießen, damit durch dieße die durch absterben H. Notarii Marbachs vacirende Zunfft schreibereÿ durch ein subjectum von Catholischer Religion ersetzt werden möge.
Deppi. H. Rathh. Plarr, H. Rathh. Adam.

(p. 160) Sambstag den 22.sten Junii 1771. HN Notarius Birckel dem den 3.ten hujus das beneficium Inventandi von Mghhn conferirt worden, legt auf die Inventir schreiber ordnung den gewohnlichen Eÿd in pleno ab.

Louis Birckel qui a trouvé un poste à l’extérieur de la Ville présente sa démission de ses fonctions de notaire et de rédacteur d’inventaires en chargeant le vice-procureur Jean Joseph Bitschnau d’agir en son nom.

1774, Conseillers et XXI (1 R 257)
Die von H. Ludwig Birckel gethane resignaôn seines Notariat und Inventir schreiber ambts wird verzeichnet. 248.
(p. 248) Montag den 22.sten Augusti 1774. Osterrieth nê die von H. Ludwig Birckel bisherigen Notarii publici und Inventir schreibers allhier mandatarii Herrn Lt. Johann Joseph Bitschnau, Procurat. vicarÿ, Imploranten, prod. untherth. Memoriale juncto petito sambt beÿl. sub Lit. A. puncto erlaß des Notariats: officii.
Nach geschehener ablesung sowohl des Memorialis als der demselben beigefügten beÿlaag sub lit. A. so seine den 20.sten hujus Vor H. Notario Regio Lacombe gethane declaration, Vermög welcher ged. H. Birckel sein officium eines Notarii publici und Inventir schreibers in Mghh. liberos manus H. Lt Bitschnau dem Procuratori vicario alhier Zu deßen bewerckstellung die erforderliche Vollmacht entheilt, wurde nach angehörtem voto des H. gâl advocat Moggen, welcher auf die gebettene erlaßung des Imploranten bißher auf sich gehabten Ambts pflicht und eÿds eines Inventir schreibers und Notarii und deren Verzeichnus angetragen.
Wurde vermittels gehaltener Umbfrag unanimiter Erkandt, wird Implorirender H. Birckel seines auf sich gehabten Amts und Eÿds eines Notarii und Inventir schreibers alhier erlaßen, und deßen desfals gethane resignation verzeichnet.
Deppi. H. Rathh. Ottmann, H. Rathh. Galler.

(Pièces jointes à la demande ci-dessus) Louis Ferdinand Birckel qui a trouvé un poste qui lui convient hors de la Ville renonce le 22 août 1774 à ses fonctions de notaire et de rédacteur d’inventaires en donnant procuration au vice-procureur Jean Joseph Bitschnau d’agir en son nom

1774, Pièces jointes au protocole des Conseillers et des Vingt-et-Un (AMS, cote III 146-8)
Unterthäniges Memoriale juncto petito sambt beÿl. sub Lit. A. In Sachen Herrn Ludwig Birckels, bisherigen Notarÿ publici und Inventir schreibers allhier mandatarÿ Herrn Lt. Johann Joseph Bitschnau, Procuratoris vicarÿ, Implorantis
Pt° Erlaß des Notariats officÿ
prod. beÿ ghh. Räth und XXI den 22.ten Aug. 1774

Freÿ Hochwohlgebohrene, Hoch Edelgebohrene, Gestrenge, Hoch Edle, Vest, Fromm, Fürsichtig. Hochgelehrte. Hoch: und Wohl: Weiße, Gnädig Gebietende Herren !
Herr Ludwig Birckel, welcher bishero von Euer Gnaden mit dem officio eines Notarÿ publici und Inventir schreiber begleitet gewesen, wofür er Hochdenenselben den schuldigsten danck damit abstattet, ist gesinnet auswärts sich zu etabliren, worzu ihm eine günstige gelegenheit offen stehet, da er also die Stelle eines Notarÿ alhier nicht mehr versehen Kan, so hat er sich entschloßen, darauf Verzug Zuthun, um einem andern tüchtigen subjecto nicht im weeg Zu seÿn, weswegen er dann beigehend Vollmacht vom 20. hujus coram herrn Notario regio Lacombe an außengenannten herrn Imploranten ausgestelt.
Ergehet demnach an Euer Gnaden deßen unterthänige Bitten hochdieselben gnädig geruheten gemelten herrn Ludwig Birckel seines bisher auf sich gehabten Ambts, Pflicht und Eÿds eines Notarÿ und Inventir schreibers alhier Zu erlaßen.
Gnädiger Wilfahr sich getröstend verharret in tiefster Ehrfurcht,
Euer Gnaden, unterthänig gehorsamster Lt. Bitschnau proc. vic.

Pardevant Le notaire Royal à Strasbourg soussigné fut present M Louis Birckel Notaire public de la Ville de Strasbourg se trouvant presentement en cette ville. Lequel a fait et constitué, fait et constitue Son procureur General et Special la Personne du Sr Jean Joseph Bitschnau, Licencié ès Loix, auquel Il a donné et donne plein pouvoir et procuration de Resigner et remettre purement et simplement Entre Les mains de Mrs Les Conseillers et Vingt un du Magistrat de Strasbourg L’office et commission de Notaire public et juré de ladite ville ainsi que le benefice d’y inventorier et autres prerogatives en dependant, dont le constituant est pourvu par decret de Mesd. Sr. Les XXI (…) Fait lû passé audit. Strasbourg le 20 août 1774


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