Jean Raoul Dinckel, notaire, et (1736) Marie Madeleine Braun – luthériens


Fils de passementier, né en 1705, Jean Raoul Dinckel est reçu notaire de la Ville par le Conseil et les Vingt-et-Un le 3 décembre 1735. Il devient greffier à la tribu de l’Ancre puis reçoit l’agrément de dresser des inventaires après décès le 23 mars 1737. Il épouse en 1736 Marie Madeleine Braun, fille de notaire, née en 1704.
Marie Madeleine Braun meurt en 1776, Jean Raoul Dinckel en 1781. Le notaire Jean Daniel Saltzmann se rend acquéreur des actes de l’étude Dinckel.

Maison en propriété
1748-1749, Grand rue (IV 281 au plan Blondel, actuel n° 107)

Maison en location
1781, rue des Bouchers, maison du marchand Philippe Jacques Hummel

Enfants

  • Jean Raoul, greffier adjoint à la Chambre des Contrats
  • Jean Frédéric, notaire

Dinckel-Braun (1736 St Thomas f° 11)
Signature au bas de l’acte de mariage (1736)


L’avocat Mosseder remet aux Conseillers et aux Vingt-et-Un la supplique par laquelle Jean Raoul Dinckel demande à devenir notaire. L’assemblée renvoie le pétitionnaire aux préposés généraux de la Chancellerie

1732, Conseillers et XXI (1 R 215)
Joh: Rudolph Dinckel kombt pro officio Notarÿ. 56.
(p. 56) Sambstag d. 26. Januarÿ 1732
Lt. Mosseder Nomine gegenwärtigen H. Johann Rudolph Dinckels auch ledigen Scribenten und hiesigen burgers producir gleichermaßen unterthäniges Memoriale mit beÿlag Lit. A. umb gnädige Conferirung des Notaria : Ambts, handelt innhalts. Ist Erkandt, Wird Implorant auch ad Concursum et Examen Vor die Obere Cantzeÿ: Herren gewießen.
Deputati H. Rth. Brackenhoffer und H. Rth. Zäpffel.

À la demande du Conseil et des Vingt-et-Un, les préposés généraux de la Chancellerie font passer l’examen pour remplir la fonction de notaire de la Ville à Jean Frédéric Lichtenberger, âgé de 29 ans, et à Jean Raoul Dinckel, âgé de 27 ans. Les préposés les recommandent tous deux au Conseil et aux Vingt-et-Un.

1732, Obere Cancelley Herren, 1725-1739 (4 R 34)
Joh: Friderich Lichtenberger und Joh: Rudolph Dinckel Werden pro Notariatu examinirt und bestehen Wohl.
(p. 298) Freÿtag d. 5. 7.bris 1732. Joh: Friderich Lichtenberger und Joh: Rudolph Dinckel Werden pro Notariatu examinirt und bestehen Wohl.
Beÿ dieser Session seÿnd Zufolg gnädiger Herren Räth und Ein und Zwantzig Erkandtnuß Vom 26. Januarÿ jüngst, Johann Friderich Lichtenberger und Johann Rudolph Dinckel, beede aus hiesiger statt gebürtig und der Augsburgischen Confession Zugethan, und Zwar der Erster, Welcher laut seines producirten Tauff: scheins Würcklichen 29. iahr alt ist, Von acht uhren biß umb halber Zehen der ander aber, So besag Extracts aus dem tauff: buch zum Jungen St. Peter das 27. iahr bereits Zurückgelegt hat, Von halber Zehn bis umb elff uhren über die Materiam Contractuum, Eheberedungen, Testamenten, Codicillen, Donationes mortis Causa, fideicommissa, Legata, Erb: Einsatzungen, Hæreditates ab intestato, Ins. Repræsentationes und andr dergleichen in das officium eines Notarÿ einlauffende Rechtliche Fragstück examinirt Worden. Da sich dann ergeben, daß dieselbe in ihren responsis sehr Wohl bestanden, Folglich Meine Herren beede das Ambt eines Notarÿ Zu nutzen des gemeinen Weßens Wohl Zu Versehen tüchtig befunden, mithin sie, ohne den geringsten Vorzug einem Vor dem andern Zuzusprechen indeme dero Capacität durchgehends gleich Geweßen, Zu Willfahrung ihres Petiti gnädigen Herren Räth und Ein und Zwantzig bestens zu recommendiren, und dero hohem Bleiben die Wahl unter selbigen lediglich anheim Zustellen unanimiter Erkandt haben.

Jean Raoul Dinckel passe avec succès son examen pour recevoir l’agrément de dresser des inventaires après décès

(p. 448) H. Johann Rudolph Dinckel Wird pro Beneficio Inuentandi examinirt und bestehet wohl
Dienstag d. 19. Martÿ 1737. Beÿ dieser Session ist herr Johann Rudolph Dinckel hiesiger burger und Notarius, Welcher den 19. Januarÿ iüngst beÿ ghh. Räth und XXI. pro Beneficio Inventandi durch ein unterthäniges Memoriale eingekommen, und Von Selbigen an die Obere Cantzleÿ Herren ad examinandum Verwießen Worden, in dem mit ihme Vorgenommenen Examine sehr Wohl bestanden, und hat die ihme Vorgehaltene fragen dergestalten gründlich beandtwortet, daß daraus sattsam erhellete, Waß maéséen derselbe die Inventir: Schreiber ordnung und Tax fleißig erlernet, auch übrigens die zu Verfertigung und auffrichtung der Inventarien, Eheberedungen, Testamenten, Codicillen, Fideicommiss: Erbschafften, Legaten, und übriger einem Notario und Inventirschreiber Zu expediren Vorkommender acten erforderliche Wissenschafft sich rühmlichst beÿgelegt, derohalben Wohlgedachte Obere Cantzleÿ: Herren, auff anspruch H. Stättmeisters Von Müllenheim als Vorsitzenden Herrn beÿ diesem Hoch Löbl. Collegio unanimiter dafür gehalten, daß selbiger ghh. Räth und XXI. Zu erlangung seines unterthänigen Ansinnens bestens könnte recommendirt werden.

Fils de passementier, le notaire Jean Raoul Dinckel épouse en 1736 Marie Madeleine Braun, fille de notaire : contrat de mariage, célébration

1736 (4.4.), Me Lobstein (Jean, 31 Not 78) n° 353
(Eheberedung) zwischen dem Wohl Ehrenvest, Großachtbahr und Rechtsgelehrten Herrn Johann Rudolph Dinckel, Notario jurato publico, Weÿland des Ehrenvest und Großachtbahren Herrn Johann Daniel Dinckels, gewesenen Paßmentirers und Seidenhändlers, auch burgers allhier Zu Straßburg ehelich erzeugtem Sohn, alß dem Hn Bräutigamb an einem,
So dann der hoch Erhen und hoch tugendbegabten Jungfrauen Maria Magdalena Braunin Weÿland des Wohl Ehrenvest, Großachtbahr und Rechtsgelehrten herrn Johann Philipp Braunen geweßenen Notarii jurati publici und burgers allhier Zu Straßburg nunmehr seel. hinterlassener ehelich erziehlter tochter als der Jungfrauen hochzeiterin, ane dem andern theil – So beschehen und verhandeltt in der königlichen Statt Straßburg auf Mittwoch den 4. tag des Monats Aprilis im Jahr nach Christi geburth gezahlt 1736.

Mariage, Saint-Thomas (luth. f° 11)
1736. Mittwoch d. 25. April seynd nach Zweymahliger ordentlicher proclamation und außruffung in der Kirch S. Thomæ ehelich copulirt und eingesegnet Worden H Johann Rudolph Dünckel Notar. Publ. Und burger allhier, H Johann Daniel Dünckel des gewesenen Seidenhändlers und Burgers allhier hinterlaßener ehelicher sohn, Vnd Jungfer Maria Magdalena H Johann Philipp Braunen des geweßenen Notarii Publ. Vnd burgers allhier hinterlaßene eheliche tochter [unterzeichnet] Johann Rudolph Dinckel Notarius juratus, Maria Magdalena Braunin als hochzeiterin (i 12) – Proclamation, Saint-Pierre-le-Jeune (luth. f° 136) i 140

Les nouveaux mariés font dresser l’inventaire de leurs apports dans une maison rue de l’Eglise

1736 (23.7.), Me Lobstein (Jean, 31 Not 45) n° 1023
Inventarium und beschreibung aller der jenigen Haab, Nahrung und Güethere, so der Ehren Vest, hochachtbahr und Rechtsgelehrte Herr Johann Rudolph Dinckel, Notarius publicus und die Viel Ehren und hoch tugendbegabte frau Maria Magdalena Dinckelin gebohrene Braunin, beede Eheleuthe und burgere allhier Zu Straßburg einander Vor ohnverändert in den Ehestand zugebracht, welche der ursachen, allweilen in Ihr beeder Eheleuth mit einander auffgerichteten Heuraths Verschreibung expresse enthalten, daß eines jeden in die Ehe bringende Nahrung reservirt vnd ohnverändert seÿn und bleiben solle – So beschehen in Straßburg auf Montag den 23.ten Julii Anno 1736.

In einer allhier zu Straßburg ane der Großen Kirchgaß gelegenen und in dieße Zugebrachte Nahrung nicht gehörigen behaußung befunden worden wie folgt
Abzug. In gegenwärtig Zugebracht Nahrungs Inventarium gehörig.
Des Herrn in die Ehe gebracht Vermögen. Sa. haußraths 27, Sa. Silber geschmeids 39, Sa. goldenen rings 35, Sa. baarschafft 16, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 75, Sa. Schulden 15, Summa summarum 209 lb – Dießer Summ ist nun ferner beÿzufügen (…) der halbe theil ane denen Verehrten Haussteuren 79 lb, Des Hn Völlig in die Ehe gebracht Vermögen 289 lb
Der Frauen in die Ehe gebracht guth, Sa. haußraths 277, Sa. Silbergeschmeids 116, Sa. goldener Ring, Ketten und dergleichen geschmeids 188, Sa. baarschafft 119, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 597, Sa. Schulden 27, Summa summarum 1327 – Hierzu ist nun ferner beÿzusetzen der halbe theil ane denen Verherten haußsteuren 79 lb. Der Fr. Völlig in die Ehe gebracht guth in vero pertio 1406 lb

Marie Madeleine Braun, née en 1704 d’après son acte de sépulture, meurt en 1776 en délaissant deux fils. Son inventaire est dressé dans une maison rue des Bouchers. La succession s’élève à 5 957 livres

1776 (17. 8.br), Me Stoeber (6 E 41, 1236) n° 29
Inventarium über Weiland der viel Edlen und tugendgezierten Fraun Mariä Magdalenä Dinckelin gebohrner Braunin, des Wohl Ehrenvesten und Rechts wohlgelehrten Herrn Johann Rudolph Dinckel, Notarii publici jurati und berühmten practici auch vornehmen burgers allhier Zu Straßburg gewesener Fraun Ehegattin nunmehr seeligen Verlassenschafft, auffgerichtet Anno 1776 – nach ihrem donnerstags den 25.t Julÿ dieses innstehenden 1776.gst. Jahrs aus dießer Welt genommenen seligen hintritt verlaßen – So geschehen Straßburg Donnerstags den 17.t Octobris Anno 1776.
Die seelig Verstorbene hat zu Ihren Erben ab intestato verlaßen wie folgt. 1.mo Herrn Johann Rudolph Dinckel J. V. Ltum et Cancellariæ Contractuum Substitutum allhier, so dann 2.do Herrn Johann Friedrich Dinckel, Notarium publicum et Practicum, beede der in Gott seelig entschlaffenen mit Eingangs ernantem Ihrem hinterbliebenen Wittiber ehelich erziehlte Söhne und ab intestato Zu Zweÿen gleichen portionen und Stammtheilen Verlaßene rechtsmäßige Erben, Welche beede dießer Inventur persönlich beÿgewohnt
Bericht und Respectiué Vergleich wegen dießer Verlaßenschafft. Zuwißen seÿe hiemit, daß Zuvor beÿm Anfang gegenwärtiger Inventation der hinterbliebene Wittiber gleichbalden den bericht ertheilet, daß Er nicht allein mit seiner nunmehro in Gott seelig entschlaffenen hertzlich geliebten Frauen Eheliebstin eine Eheberedung errichtet habe, in Welcher neben andern Puncten auch einem Jeden Theil sein in die Ehe gebracht und wehrender Ehe ererbt Guth für ohnverändert Vorbehalten und die davon abgegangene Stuck Zu Ergäntzen stipuliret worden, sondern es habe auch deßen Frau Eheliebstin nun seelig in einem Wehrender Ehe schon längsten nemlich in Anno 1739 errichteten Letsten Willen Ihne den Lebtägigen genuß Ihrer gesamten Verlaßenschafft Salva Legitima bestimmet, Indeme aber die beede Söhne und Erben sich hiebeÿ außtrucklichen erkläret, daß gleich wie Sie biß auf heutigen tag Von beeden Eltern alimentirt und erhalten worden, Sie in das Künfftige noch ferners, als Lang Sie im Ledigen und ohnverheuratheten Stand verbleiben Werden, dergestalten Zu continuiren gesinnet seÿen, mithin dermahlen Keine außliefferung der Mütterlich Legitimæ prætendiren wollen, sondern Vielmehr dem hinterbliebenen wittiber Ihrem Vielgeliebten Vatter beÿ seinem bereits durch die Gnaden Gottes erreichten hohen alter das völlige Vorhandene Vermögen ohne einige anjetzo vornehmende Untersuchung was davon vätter: oder Mütterlich Guth seÿe, biß Zu Ihrer erfolgenden Verehelichung ohngekränckt in ruhigem besitz und genuß zulaßen sich entschloßen haben (…)

In einer allhier Zu Straßburg ane dem Metzgergießen gelegenen in dieße verlaßenschafft nicht gehörigen behausung befunden worden als folgt.
Norma hujus inventarÿ. Sa. hausraths 236 lb, Sa.Wein und Faß 25 lb, Sa. Silbern Geschirrs und Geschmeids 59 lb, Sa. Goldener Ring, Ketten u. dergl. Geschmeids 106 lb, Sa. baarschafft 94 lb, Sa. Pfenning Zinß hauptgüther 4942 lb, Sa. Gülten von liegenden güthern fallend 153 lb, Sa.activorum 339 lb, Summa summarum 5957 lb – Wovon aber um Erkundigung der Verstallung summæ willen wegzurechnen 1422 lb, Stall summ 4534 lb

Sépulture, Saint-Thomas (luth. reg. 23, f° 74, n° 145)
Donnerstag den 25. des Heumonates 1776, starb weiland Frau Maria Magdalena Braunin, welche den 21. des Herbstmonats 1704 geboren, und seit 1736 mit S. T. Herrn Johann Rudolph Dinckel, den geschwornen Notario publico und practico, auch burger alhier, Verheurathet war. Nächstfolgenden Samstag wurde die Leiche, unter Amtsführung des unterschriebenen Diaconi, nach gehaltener Predigt Zum jungen St Peter, auf der Begräbnus Zu St. Helenä Zur Ruhe gebracht (i 78)

Jean Raoul Dinckel meurt en 1781 après avoir institué son fils Jean Raoul, greffier à la Chambre des Contrats, pour son héritier universel en réduisant à la part légitime son fils Jean Frédéric, ancien notaire qui a quitté la Ville. L’inventaire est dressé dans la maison du marchand Philippe Jacques Hummel rue des Bouchers. L’actif de la succession s’élève à 7 357 livres, le passif à 3 160 livres. Jean Daniel Saltzmann acquiert en 1781 les actes de l’étude Dinckel.

1781 (27.6.),Me Stoeber (6 E 41, 1242) n° 236
Inventarium über weÿl. des Wol Edlen und Rechtserfahrnen Herrn Johann Rudolph Dinckel gew. Notarii publici und berühmten Practici auch vornehme brs. alhier Verl. auffgerichtet Anno 1781 – nach seinem Mittwochs den 6. Juny jüngst aus dießer Welt genommenen tödlichen hintritt verlaßen hat. Welche Succession auf gebührend Requisition des hernach unter benamsung der Erben qualificirten anwesenden H. Sohns und H. Deputati vorgenommen worden und Zwar nach deme die sogleich am tag des Absterbens durch E. E. kleinen Rath angelegte Scellés anheute in Gegenwarth des herrn Deputati durch herren Actuarius Edelgedachten Raths förmlich eröffnet und unversehrt befunden worden. Nach deme nun der gewohnliche Artikul über Äugen und Zeigend besagend nicht nur den gegenwärtigen H Sohn sondern auch des Abgeleibten H Erblaßers dienstmagd Catharinä Steitzin von Saarbrücken gebürtig abgelesen (…). So geschehen in einer allhier Zu Straßb. am Metzgergiesen gelegenen: H. Philipp Jacob Hummel dem handelsmann u. brn allhier Auständigen und dißorts zum theil lehnungsweiße bewohnenden behausung, Mittwochs den 27. Junt Anno 1781.
Der abgeleibte Herr Notarius selig hat per testamentum zu Erben verlaßen wie folgt. Erstlichen S.T. Herrn Johann Rudolph Dinckel, J.U.L. und wohl verordneten Actuarium Substitutum in allhiesiger Canzleÿ Contract Stub in fünf sechste Theil gegenwärtiger Verl. welcher auch in Person diesem Geschäfft abgewarthet, So dann Zweitens Herrn Johann Friedrich Dinckel, ehemaligen Notarium so abweßend in den übrigen sechsten Theil oder in Legitimam des zweiten Haupttheils dieser Succession, in deßen (…) Nahmen Frantz Lorenz Marchal des geschwornen Wundarzt Als E. E. kleinen Raths dermaliger wohlansehnliche beÿsitzer u. ernannte Deputatus beÿ diesem Geschäfft erschienen. Als welche beede Hh. Söhn der Herr Erblaßer mit weiland Fr: Maria Magdalena geb. Braunin seiner d. 25. July 1776 verstorbenen Ehegattin erzeuget
Copia Testamenti solennis, Copia Actus Instrumenti et Depositionis, Copia Actus Aperturæ Sambstags den 9. Juny

Norma hujus Inventary. Sa. hausraths 266 lb, Sa. Wein u. faß 13 lb, Sa. Silbers u. dergl. Geschmeids 45 lb, Sa.Goldener Ring u. Geschmeids 79 lb, Sa. baarschafft 374 lb, Sa.Gülten von liegenden güthern fallend 150 lb, Sa. Pfenningzß. und deren hauptgüter 5816 lb, Sa. Activorum 610 lb, Summa summarum 7357 lb
Schulden, It. solle mab H Philipp Jacob Hummel dem handelsmann u. brn allhier an haußzinß pro Joh. Bapt: vor ein Viertel Jahr, 28 (summa) 3160 lb, Nach deren abzug 4196 lb – Stall summ 4196 lb
Copia Testamenti Solennis in scriptis clausi. Ich Endes Unterschriebener Johann Rudolph Dinckel notarius publicus und burger allhier zu Straßburg (…) So beschehen in Straßburg den 6. Julÿ Anno 1778.
– Anno 1781 Mittwoch den 12. Septembris Vormittags um Zehen Uhr werden die zu Weiland Herrn Johann Rudolph Dinckel gewesenen Notarii publici und berühmten Practici allhier Schreibstub gehörige Notariat acten und Scripturen auf Ansuchen deßen ältern Sohns Herrn Lt. Johann Rudolph Dinckel des Actuarii Substituti allhiesiger Canzleÿ Contract Stub und im nahmen des jüngern Sohns herren Johann Friderich Dinckel ehemaligen Notarii allhier (…) Und wurde solche Schreibstub ausgebotten vor 1200. R. worauff gebotten haben (…) H Not. Saltzmann 2020. Da nun beÿ gegenwärtiger Versteigerung H. Not. Saltzmann im nahmen H Not. Dautel das letzte und meiste Gebott mit 2020 Gulden getan (…) entschlagen – Straßb. d. 12. 7.bris 1781.

Sépulture, Saint-Thomas (luth. reg. 23, f° 139-v, n° 276)
Mitwoch den 6. des brachmonats 1781 starb weiland S. T. Herr Johann Rudolph Dinckel, gewester Notarius Publicus, Bürger und Witwer alhier, den 2. des Christmonats 1705 geboren. Nächstfolgenden Freitag wurde Zu St. Helenä, unter Amtsführung des unterschriebenen Diaconi, die Leiche christlich beerdiget [unterzeichnet] Joh. Rudolph Dinckel als Sohn (i 144)


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