Jean Henri Stæbler, maçon, et (1667) Anne Marie Hartmann puis (1681) Salomé Wolfarth


Fils d’un marchand de toiles de Bâle, le maçon et tailleur de pierres Jean Henri Stæbler épouse en juillet 1667 Anne Marie Hartmann, fille de tisserand. Il devient bourgeois le 16 septembre puis tributaire chez les Maçons le 21 novembre 1667. Comme le maître Joseph Lautenschlager chez lequel il travaillait est entré au service de la Ville, il souhaite faire son chef d’œuvre. Les Quinze lui accordent le premier mai 1668 l’autorisation de faire son chef d’œuvre bien qu’il soit marié à condition qu’il ne travaille pas pour son propre compte dans l’intervalle. Les Quinze l’autorisent cependant le 26 juin à exercer pour son compte jusqu’à la Saint-Michel à condition de ne pas employer d’aide. Devenu maître entre temps, Jean Henri Stæbler est mis à l’amende le 12 juin 1680 pour employer davantage de compagnons qu’il n’a droit.
Anne Marie Hartmann meurt le 30 octobre 1680. Jean Henri Stæbler se remarie en mai 1681 avec Salomé Wolfarth, fille de tailleur. Il meurt le 8 août 1711 et sa veuve le 15 janvier 1740.

Maison en propriété
1670-1693, rue Sainte-Hélène (IV 238, ultérieurement n° 29)
1675-1688, rue Sainte-Hélène (IV 237, ultérieurement n° 27)
1696, Grand rue à l’angle de la rue du Savon (IV 223, actuel n° 89)

Enfants du premier mariage

  • Anne Dorothée, célibataire
  • Elisabeth épouse (a) Jean Georges Jund puis (b) Jean Georges Pfeiffer, tous deux boulangers


Signature au bas de l’acte de vente passée en 1692 (AMS, Chambre des Contrats, vol. 564 f° 404-v)


Fils d’un marchand de toiles de Bâle, le maçon et tailleur de pierres Jean Henri Stæbler épouse en juillet 1667 Anne Marie Hartmann, fille de tisserand

Mariage, Saint-Pierre-le-Jeune (luth. f° 171, n° 17)
1667. Eâdem Dominiâ [V. Trinitatis] Hannß Heinrich Strebler, der Maurer Vndt Steinhawer Johann Strebler deß Weißlein Wadhändlern Vndt Burgers Zu Basel ehl. Sohn, Vndt Jfr. Anna Maria, Hannß Hartmann, deß Leinenwebers Vndt Burgers allhie ehl. Tochter. Copulavi Eodem Die [15 Julÿ] (i 184)

Jean Henri Stæbler devient bourgeois par sa femme Anne Marie Hartmann le 16 septembre 1667

1667, 4° Livre de bourgeoisie f° 361
Hannß Heinrich Stäbler, der Maurer und Steinhawer Von Baßel, empfangt daß burger Recht Von seiner Haußfrauen Anna Maria Harttmännin, vmb 8. Gold R. so er beÿ der Cancelleÿ erlegt, ist zuuor ledigen Standts geweßen, und würdt zu E E. Zunfft der Maurer dienen. Jurav. den 16.ten Septembris Anno 1667.

Le maçon et tailleur de pierres Jean Henri Stæbler originaire de Bâle devient tributaire chez les Maçons le 21 novembre 1667

1667, Protocole de la tribu des Maçons (XI 230)
(f° 35-v) Donnerstags den 21. Novembris Anno. 1667
Hannß Heinrich Stebler der Maurer vndt Steinhauer Von Basel producirt Stall Zedul sub dato deb 16. Septembris Anno 1667. begehrte beÿ dießer Zunfft Zünfftig Zu werden. Erkandt, Willfahrt soll Vor daß Zunfftrecht 3 lb 15 ß vnd auff der Statt Pfenningthurn 3 lb erlegen.
dato Zahlt 5. lb d restirt noch 1 lb 15 ß d

Jean Henri Stæbler présente sa requête aux Quinze le 11 avril 1668. L’affaire est traitée le premier mai suivant. Jean Henri Stæbler était jusqu’à présent compagnon chez Joseph Lautenschlager qui a cessé son activité depuis qu’il est entré au service de la Ville. Il souhaite faire son chef d’œuvre mais a été renvoyé chez les Quinze parce qu’il est marié. Il souhaite en outre avoir le droit de travailler pour son compte en ayant un aide jusqu’à ce qu’il ait fait son chef d’œuvre. La tribu objecte qu’il est devenu bourgeois prématurément, qu’il pourrait facilement trouver un autre maître que Lautenschlager s’il ne se complaisait pas dans l’oisiveté et qu’il demande à être mieux traité que les fils de bourgeois. Elle renvoie le pétitionnaire au règlement, à la fois pour ce qui est de présenter un chef d’œuvre que de travailler pour son compte. La commission estime que les conclusions de la tribu sont exagérées, le pétitionnaire étant un homme jeune de bonne réputation. Elle propose d’autoriser le requérant à faire son chef d’œuvre en réglant un droit spécial mais de lui interdire de travailler pour son compte dans l’intervalle.

1668, Protocole des Quinze (2 R 85)
Hans Heinrich Stäbler Ca. Maurer Meisterschafft. 64. 76. 78. 112. 118
(f° 64) Sambst. den 11. Aprilis. Hans Heinrich Stäbler, Maurer, Steinmetz Vnd burger alhie per dr. Bitschen, Ca. Maurer Meisterschafft, producirt Vnderthäniges Ansuchen Vnd pitten, Wildt, nom. cit : pittet communic : Vnd Z.d.o., obt.

(f° 76) Sambst. den 25. Aprilis. Maurer Meisterschafft per Wildten Ca. Hans Heinrich Stebleren, restituiren communicatum vnd producta begründete Exception Schrifff, dr. Bitsch nom: cit: widerspricht der einlag per Gnlia, weil die Dispensation allein beÿ Mghh. stehet. als erhohlt er seiner Supplications petita, beschleüßt Vnd setzts, Wildt nom: seiner prin: erhohlt gleichfals alles dienliche vnd setzts. Erkandt, vor beschloßen angenommen, herr Faust vnd herr Brackenhoffer bedenckens.

(f° 78-v) Freÿtags den j. Maÿ. – Herr Faust vnd herr Brackenhoffer laßen Hans Heinrich Stäblers des Maurers Sach Ca. E. E. Meisterschafft Maurer handwercks per me referiren, nach deme beede gewechselte schrifften abgeleßen worden darinn Zubestehen, Cläger führt ein, er wehre den 16.ten 7.bris Jüngsthien von E. E. Rath Zue einem burger Vff vnd angenommen worden, Nun hab er bißhero gesellenweis vnd letztlich beÿ Joseph Lautenschlager gearbeit, weil derselbe aber Jetzo Zu der Stattwerck gezogen worden, Implorant weder Meister noch arbeit habe, alß wehre er Vmb sich vnd die seinige desto beser Zue nehren, daß Meisterstück Vffzunemen resolvirt worden, Inmasen er dan auch beÿ der Meisterschafft deßwegen einzukommen, nicht Vnd. laßen, die hatten Ihne aber, auß Vrsachen, des habenden Articuls, daß alle Meister Stuck ledigen Stadt müßten gemacht werden, ahne Mghh. gewißen, deßwegen ahn dieselbe sein vndth. pitt gerichtet ist, Ihne Von obreigkeit weg. Zu deß Meisterstücks Verfertigung Kommen Zuelaßen, In zwischen aber g. zuverstatten, daß er neben einen einigen Mördelknecht, vor sich arbeitet, welch. falls er sobald er die Möglichkeit sein würd, den anfang ahn dem Meisterstück Zumachen, Ihne woll angelegen sein laßen.
Die Meisterschafft In Ihrer Exception schrifft gebraucht dißes obstat, vnd Vermelt, er wehre so Zeitlich mit beÿ Rath Vmb das burgerrecht einkommen, wan Imploranten nit der zue frühe beÿschlaff darzu getrieben hette, zudem, wehre er ahn Joseph Lautenschlager nit gebuden, es gebe noch mehr Ehrlicher Meister, welche Gesind bedörffen, wan er nur arbeite, wolt, vnd nit lieber spatzieren vnd müesig gehen, Meister gebe es genung alhie, welche das handtwerck wohlerlernt, vnd Ehr Meisterstück Zu Recht Verfertiget, vnd soch Ihrem willen nach mit Zu arbeiten haben, Solte nun Cläger vnd seines gleichen, so durch aigene schuldt nit gewandert, weniger das Meisterstück gemacht, and.en, welche allen requisitis ein genüegen geleist, gleichgeachten werden, vnd rechtschaffenen Meistern das brod Vorm Maul abschneid. würde es betrüebte vnd schehle augen geben, Vnd die burgers Söhne, welche sich Ehrlich vndt nach ordtnung Verhalten, sich alhier Zusetzen, abgeschickt, Allem solchen Übel Vorzukommen, wehre Von Mghh. Vorfahren den 23.ten 10.bris 1615. ein vnd ander handwercks Articul sancirt vnd den 20. Augusti 1658. weiter dahien erleütert worden, das kein Maurer od. Steinmetz, so das Probstuck nit vfgenommen od. würcklich verfertigt hatt, für sich selbsten Zu arbeiten, sondern knechts weis vnd diser Supplicant, vnd.stehet sich, bis er das Meister Stück gemacht, Vieleücht ad Calendas Græcas, mit einem Mörtel Knecht Zuarbeiten, dadoch Vom 3.ten Martÿ A° 1666. allererst ein Articul vorhanden, das ein Jeder Maurer, Steinmetz & sein probstuck In den Ledigen Jahren Zu Verfertigen. Zur Verhüetung nun beser consequens, dan noch Viel In der Statt die leüß horchen, wie es diesen ablauffe, Pitten beclagte das begehren dispensationis abzuschlagen, mit bekehr Costens.
Die herren Deputirte haben hier Über diesen Vnvorgreifliches schlus gemacht, weil Implorant noch ein Junger Man, von Ihme vnd and.en orten nichts and.s gehört, dan das er ein guter Arbeiter, wie Ihne dan Vornehme Regiments Herrn, so er Meister würd, anzunehmen gedencken, Er wehre dispensando zu dem Meisterstück dergestalt Zu laßen, daß er Vorderist Zu begütigung der Zunfft, deroselben 5. lb d. beÿzutragen, Interim Knechtsweis, ohne zulasung eines Mördelknechts Zuarbeiten, refusis expensis, wie es Volgende Vrthel mit mehrern zu erkennen gibt.
Erkandtnus – In Sachen Hans Heinrich Stäblers, des Maurers vnd burgers Alhier, Clägers, ahn Einem, Entgegen vnd wid. E. E. Meisterschafft selbigen handwerck, Beclagte ahm andern theil, Ist vff bed.seüth vnd th. ansuchen, darwid. geführte Exception Vnd gevolgten beschlus Zue Recht Erkandt, daß Zwahr auß fürtringenden Vrsachen, Implorant Jetzo allererst dispensando Zue Verertigung des Meisterstückh Zuelaßen, Vnd so er ordtnungs mäßig damit bestanden, Vor einen Mitmeister Zue passiren, hergegen aber derselbe, weilen die Werckstellung nicht ledigen stands nach ordnung geschehen kan, vorderist E. E. Zunfft 5. lb. beÿ zutragen Vnd Interim allein Knechtsweis, ohne Zulasung eines Mördelknechts Zuarbeiten schuldig vnd verbunden sein solle. refusis expensis. Erkandt, würd der bedacht Vnd deu Urthel gevolgt.

Jean Henri Stæbler s’engage le 12 juin 1668 à se conformer à la décision des Quinze en date du premier mai 1667. Il est en outre autorisé à terminer les volets qu’il a accepté de faire chez le consul Richshoffer

1667, Protocole de la tribu des Maçons (XI 230)
(f° 41-v) Freÿtags den 12. Junÿ Anno 1668 – Hannß Heinrich Stebler soll Crafft deßen am j.ten Maÿ Anno 1668 beÿ den Herren XV.en ergangenen bescheidts ein Völlig genüegen leisten.
Ille erklert Sich demselben nach Zu geleben.
Ferner weilen Er bereits beÿ Herren Ammeister Reichßhoffer ein paar Keller läden Zue machen angefangen, alß bitt Er solche Arbeith Vollendts außzumachen. Erkandt, die Arbeith außzumachen solle Ihme erlaubt sein, im Übrigen beÿ 3. lb d Straff Vor sich Erlaßen nichts anzufangen, auch die angesetzte 5. lb d Straff innerhalb Vier wochen richtig Zumachen.

Jean Henri Stæbler sollicite le 20 juin auprès des Quinze l’autorisation de travailler pour son compte jusqu’à la Saint-Michel. La tribu demande qu’on s’en tienne à la décision du premier mai. Les Quinze accordent le 26 l’autorisation pour un délai aussi court, à condition que l’autorisation ne dépasse pas le terme de la Saint-Michel et que le pétitionnaire n’emploie pas d’aide

1668, Protocole des Quinze (2 R 85)
(f° 112-v) Sambst. den 20. Junÿ – Hans Heinrich Stäbler Ca. Maurer Meisterschafft.
Hans Heinrich Stäbler Ca. Maurer Meisterschafft per dr. Bitschen, weil derelbe vff mghh. bescheid ahm 2. Maÿ Zum Meisterstück Vnd erlag der 5. lb treiben, deßwegen Ihme Zu arbeiten inhibiren, er aber In deßen die erforderte Mittel durch seiner hand arbeit Zue kriegen getreubt, pittet Zuerlauben, biß Michaelis Zuearbeiten, etwas Vor sich Zuebringen.
Wild nom: cit; pittet beÿ Jüngstem bescheid Zu manuteniren vnd Imploranten an Zuhalten, Verertigung des Meisterstücks für sich nicht sondern beÿ einem Meister Zuarbeiten, Dr. Bitsch wie gebetten.
Erkand, Zu bedacht gezogen, Vorige herren bedencken doch seÿe es an geringe Zeit biß Michaelis.

(f° 118) Mittw. den 26. Junÿ – Herr Faust vnd herr Brackenhoffer, laßen per Herrn Negelin referiren, Sie haben Vff ferneres anruffen Hans Heinrich Stäblers des Maurers Ca. E. E. Meisterschafft selbigen handwercks, mündlich recessirter maßen, die Sach weiter erwogen, Können aber nicht finden, weil Implorant E. E. Zunfft gleich wohl 5. lb beÿzutragen, Vnd der erste bescheid Ihne mit dem Meisterstück ahn kein eingeschrenckte Zeit bindet, warvmb demselben nit solte solch gelt Zuuerdienen, weiter Zeit vnd frist biß Michaelis Vergant, dabeneben aber eingebunden worden, daß er ander gestalt nicht dan eintzig vnd für sein person solche Zeit arbeiten vff ohnmaßgebliche weiß Volgenden bescheidts Vnsere Herren die XV. haben vß abermahligs vnd.thänig anruffen Hans Heinrich Stäblers des Maurers wid. E. E. Meisterschafft selbigen handtwerdks, dispensando Erkandt, daß mit dem Imploranten, so wohl in Verfertigung des Meisterstücks, alß erlag der 5. lb d. bis nechstkommend. Michaelis In gedult Zustehen, In mittelst aber Ihme Imploranten, biß dahien Vnd nicht länger, allein Vor seine Person, ohne Mördel Knecht zu arbeiten, hiemit erlaubt vnd zugelaßen sein solle, refusis expensis.
Erkantdt, würdt beeder der bedacht vnd bescheÿd gevolgt.

Les Quinze avaient autorisé Jean Henri Stæbler à présenter son chef d’œuvre avant la Saint-Michel en réglant une somme de 5 livres à la tribu. Non seulement il n’a fait ni l’un ni l’autre mais il travaille pour son compte en faisant un puits chez un passementier. Le conseil lui inflige une amende.

1667, Protocole de la tribu des Maçons (XI 230)
(f° 51) Freÿtag den 18. Decembris A° 1668 – Hannß Heinrich Stebler Erscheint ist demselben Vermög Von den Herrn XV.en ergangenen bescheidts E: E: Zunfft 5 lb d. weegen daß Er Ledigen Standts daß Meister Stückh nicht gemacht, Zu erlegen Erkant Vnndt darauff daß Meisterstückh Zu machen erlaubt worden, welches Er aber Vorgangenen Michaelis Verferttigen sollen, so aber biß dato nicht beschehen. Hatt allso weder daß Meister stuckh gemacht noch E: E: Zunfft die 5. lb d erlegt Vnndt allso dem Bescheidt Von Vnßern Herren den XV.rn Geben nicht nach kommen.
Hiebeÿ ferner Vorgebracht daß Er durch anderer leüth hülff beÿ einem Paßmentmacher einen bronnen gemacht, welches schnurstrackhs wider den bemelten bescheidt. Vber daß hatt Er solches beÿ Herren Oberherren Zu erlangen Ihme aber solches Von dem Herrn Oberherren abgeschlagen worden, alß ist Erkanth, daß Er beÿ Straff 5. lb d biß daß Er das Meisterstückh gemacht haben würdt nicht anderst alß Knechtsweiß arbeiten solle, würdt morgenden tags 6 R. daran erlegen, Vndt solle Zwischen hie Vnndt daß Herren Ammeister Vmbfahrt daß Übrige auch erlegen.

Jean Henri Stæbler est mis à l’amende le 12 juin 1680 pour employer davantage de compagnons qu’il n’a droit. Il répond qu’il ne dépasse pas le nombre autorisé à l’intérieur des remparts et qu’il ignorait que les restrictions s’appliquaient aussi aux travaux qu’il fait à l’extérieur des remparts à la Chartreuse et au moulin à poudre

1680, Protocole de la tribu des Maçons (XI 231)
Hannß Heinrich Stäbler
(f° 50) Montags den 12. Junÿ 1680 – Hannß Heinrich Stäbler, Ward auch deß Wegen Zu red gesetzt und befragt, Wieviel Er Gesell über die gebühr gehabt. Ille referirt, in der Statt hätte Er niemahlen über die Zahl gehabt, außerhalb der Statt aber auf der Carthauß und in der Pulver Mühlen, habe Er, in dem er niemahlen gewußt, daß auf dem Land es etwass Zu bedeuten habe, Vier über die Zahl befördert.
Erkand, daß beklagter sehe, daß es nicht eben umb die straff sondern umb maintenirung des Articuls Zuthun seÿe, sollen Ihme nur Zween Gesell Zu Viel gerechnet Werden und Er von jedem derselben 3. lb d also Zusammen 6. lb d auf erhaltene Gnad aber 3. lb d in allem Zue straff entrichten.

Les contrôleurs observent le premier octobre 1680 que Jean Henri Stæbler a cinq compagnons au lieu des quatre réglementaires. Il répond que l’un des compagnons était malade et qu’il en a employé un autre

(f° 58-v) Freÿtags den 1. Octobris Anno 1680 – hannß Heinrich Stäbler, Wird ebenfalls beklagt, daß er fünff Gesellen und alßo einen Zuviel damahlen gehabt. Ille antwortet, hätte Zwar einen mehr gehabt, allein seÿe er kranck geweßen.
Erkant, Weilen die Gesellen Kranck geweßen, als ist dieße sach aufgehoben.

Jean Henri Stæbler est mis à l’amende pour avoir employé le compagnon Blaise Heyger quinze jours et le compagnon Kuhn six semaines sans les avoir déclarés

(f° 81-v) Dienstags den 2. Augusti 1681 – Hannß Heinrich Stäbler Wird zu red gesetzt, Wegen Blasÿ Heÿgers seines gewesenen Gesellen, warumb er denselben nicht einschreiben laßen. Ille antwortet, habe nur 14. tag beÿ Ihme geschafft, und seÿe darnach Wider hinweg,
ferner Wurde er beklagt, Wegen H. Chunen, daß er sechs Wochen beÿ Ihme geschafft und nicht angegeben Worden. Ille replicirt, er seÿ selbsten gleich in den esten 8. tagen Vor gericht gestanden, und habe seine straff erlegt, derowegen Er darvor gehalten, es seÿe die einschreibung schon längst beschehen.
Erkand, Weilen Beklagter in Zwoen posten gefehlet und gleich in 8. tagen die Gesellen dem herren Zunfftmeister oder dem Büttel angeben sollen, als solle Er 10. ß d Gerichts gebühr und 5 ß straff erlegen. Ille bath umb gnad. Erkand ist die straff nachgelaßen und soll 10. ß d gerichtsgebühr erleben, so er gleichbalden bezahlt.

Anne Marie Hartmann meurt le 30 octobre 1680 en délaissant trois filles et un fils. Les experts estiment la maison 225 livres. L’actif de la succession s’élève à 655 livres, le passif à 150 livres

1681 (21.2.), Me Lang (Jean Régnard, 29 Not 3) n° 26
Inventarium undt Beschreibung aller der Jenigen Haab, Nahrung und Güethere, so weÿland die Ehren und Tugendsahme Fraw Anna Maria Stäblerin gebohrene Hartmännin, des Ehrenhafft und Achtbahren Meÿster Hannß Henrich Stäblers, Maurers und Steinhawers auch burgers alhier zu Straßburg geweßene eheliche haußfraw nunmehr seelige, nach ihrem den 30.ten Octobris, des nechst verwichenen 1680.sten Jahrs aus dießer welt beschehenem seel. absterben Zeitlichen verlaßen, welche auf erfordern und begehren des Ehrengeachten Meÿsters Johann Grawen Paßmentirers und burgers alhier, als geordnet und geschworenen Vogts Margarethæ, Annæ Dorotheæ, Elisabethæ und Johannis, alle 4. der Abgeleibten seel. mit obernadtem ihrem hinterbliebenen Wittibern ehelich erzeugter Kinder und ab intestato nachgelaßener Erben inventirt – Actum Montags den 21. Februarÿ Anno 1681.
[unterzeichnet] Stephan Cornelius Saltzmann Notarius Cæsar. et Acadam. – Hat er Nots. Saltzmann meo nôe. weilen d. beneficium inventandi noch nicht gehabt underschrieben

Bericht ane statt der Eheberedung. Alldieweilen Zur Zeit beeder Eheleuth mit einander getroffenen heuraths Keine Eheberedung Zwischen denselben weniger nach der hand in wehrender Ehe einiger letster Will von der Verstorbenen seel. auffgerichtet, Zumahlen des hrn Wittiber hiebeÿ erstattetem bericht nach von Ihnen beeden Eheleuthen ane Nahrung nichts in die Ehe gebracht, Als ist die gantze Verlaßenschafft hießiger Statt observantz und gewohnheit nach vor Theilbahr inventirt und dem Wittiber daran der Zweÿte der übrige dritte theil aber der abgeleibten seel. Erben hernach zugeschrieben worden.
Ane haußrath. Hützen undt Schreinwerckh. In d. Cammer A, In d. Cammer B, In d. Cammer C, vor dieß. Cammer, Im obern Stüblein, In der obern Stub cammer, Im Obersten Küchlein, Im obern hauß öhren, In d. Wohnstub, In dem Mittleren hauß öhrin, In der Undern Kuch, In dem Und.n haußöhren, Im Keller
Eÿgenthumb ane häußern. Erstl. eine behaußung und hoffstatt, mit allen deren Gebäwen, begriffen und Zugehörd. geleg. alhie Zu Straßburg in St. Barbaræ gaßen, eins. neben H. Heinrich Kuoffen dem Specereÿ händlern, anderseit neb. hernach geschriebener behaußung, hind. auff H. Tobiam Garing d. haffner stoßend, davon geh. Jährlich. 5. lb Zinß Meÿster Christian Brudern dem Paßmentmachern und burgern alhier, Jahrs auff Martini wid. lößig mit 100. lb, sonst ist dieße behaußung geg. männiglich. freÿ, ledig vnd eÿg. undt sambt der beschwerd durch die geschworene Werckmeistere angeschlag. per 225. lb. davon abgezog. nechstvorstehende beschwerd der 100. lb, So verbleibt ane hievorgesetztem Anschlag noch per rest übrig 125. lb. darüber besagt j. teutsch. pergam. brief mit d. St. Straßb. Canceleÿ Contract stub anhang.den Insigel v.wahrt datirt d. 1.sten Septembris A° 1670. mit N° 1 notirt
It. eine behaußung und hoffstatt, mit allen deren Gebäwen, begriffen Zugehörd. und gerechtigkeit. alhie in der höllen gaß beÿ St. Barbaræ gaßen, ein seith neben hievogeschriebener behaußung, anders. neb. weÿl. hannß hämlers gewesenen Großen Raths v.wanth. nunmehr seel. (…)
Abzug In dießen Inventarium gehörig, Sa. haußraths 74, Sa. Früchten auf dem Kasten 7, Sa. Wein und Lährer Vaß 59, Sa. Stein, Kalcks und anderen Gezeugs wie auch Werckzeugs Zum Maurer und steinhauer handwerck gehörig 27, Sa. Silbergeschirrs 20, Sa. Guldener Ring 1, Sa. baarschafft 181, Sa. Eigenthums ane häußern 215, Sa. Schuld 67, Summa summarum 655 lb – Schulden 150 lb, Nach deren Abzug 505 lb
Conclusio finalis Inventarÿ 505 lb
Abschatzung Sambstags den 19. Februarÿ 1681. deß Ehrsahmen Undt bescheidenen Meister hanß Heinrich Stäblers, Steinhawers vndt Maurers auch burgers alhie, Zweÿer behausungen, in der Barbara gaßen, erstlich die wohn behaußung, welche allenthalben wohl besichtiget Vndt in achtung genommen wordten, der befindtung nach, Vff den herren Stall angeschlagen, Vor Vndt Vmb Vier hundert Vndt Fünfftzig guldten
daß Klein nebens häußelin, so ebenmeßig besichtiget, ist angeschlagen vor Ein hundert Vndt Achtzig gulden. Bezeugens Underschribne der Statt Straßburg geschwohrne Werckhleuth [unterzeichnet] hanß Georg Heckheler Werckhmeister beÿ dem Münster, Andres Schmidt Werckhmeister deß Maurhoffs

Jean Henri Stæbler se remarie en mai 1681 avec Salomé Wolfarth, fille de tailleur : contrat de mariage tel qu’il est copié à l’inventaire, célébration

Copia der Eheberedung – zwischen dem Ehrenhafft und Achtbaren Meÿster Hannß Heinrich Stäblern Maurer und Steinhauer auch burger alhier Zu Straßburg als dem bräuttigam ane einem, So dann der Viel Ehren und tugendsamen Jungfrawen Salome des Ehrengeachten Meÿster Johann Wolfarts Schneiders und burgers allhie Eheleiblichen Tochter als der Jungfrauen Hochzeiterin – So beschehen in Einem des H. Reihs freÿen Statt Straßburg ane St. Barbaræ Gaßen gelegener dem Hochzeitern eÿgenthümblich Zugehörigen behaußung, Dienstags dem 19. Monatgstag Aprilis im Jahr als man nach Unsers Einigen Erlößers Jesu Christi Geburth Zahlte 1781. Johann Reinhardt Lang

Mariage, Saint-Pierre-le-Jeune (luth. f° 295)
1681. Domin: Jubilate 24. April Johann Heinrich Stäbler der Maurer Vnd Steinhauer alhie Vndt Jfr. Salome Johann Wohlfarth deß burgers Vndt schneiders alhie ehl. Tochter. Copulavi Mitts. 5. Maÿ (i 309)

Les nouveaux mariés font dresser l’inventaire de leurs apports. Ceux du mari s’élèvent à 608 livres, ceux de la femme à 110 livres

1681 (22.6.), Me Lang (Jean Régnard, 29 Not 3) n° 29
Inventarium undt Beschreibung aller der Jenigen Haab Nahrung und Güethere, ligender und Vahrender, so der Ehrenhafft und Achtbahre Meÿster Hannß Heinrich Stäbler d. Maurer und Steinhawer, und die Ehren und Tugendsame Fraw Salome Stäblerin, gebohrne Wohlfarthin beede Eheleuth und burgere alhier zu Straßburg einander in die Ehe Zugebracht, welche der ursachen allweilen in ihrer Zur Zeit dero Verheurathung auffgerichteten Eheberedung außtrucklichen versehen, daß einem jedem Ehegemächd sein in die Ehe Zubringendes Guth unverändert sein undt bleiben – Actum in fernerer Gegenwarth des Ehrengeachten Meÿster H. Grawen Paßmentirers und burgers allhier als obgemeldts Meÿster Hannß Heinrich Stäblers Kinder Erster Ehe geordneten Vogts, und dann der Ehren und Tugendsamen Frawen Jacobe Wohlfahrthin gebohrner Kohlerin des Ehrengeachten Meÿster Johann Wohlfarth des Schneiders und burgers alhier ehelicher haußfrawen als oberwehnter Frawen Salome Stäblerin eheleiblich. Mutter, Mittwochs den 22.ten Junÿ Anno 1681.

In einer in d. Statt Straßburg ane d. Höllengaßen geleg. dem Mann und seinen Kindern erster Ehe eÿgenthümblich zuständigen und hernach beschriebenen behausung sich befunden wie volgt.
Eÿgenthumb ane häußern, so d. Mann in die Ehe gebracht. Erstlich eine behaußung und hoffstatt, mit allen deren Gebäwen, begriffen und Zugehörd. geleg. alhie Zu Straßburg in St. Barbaræ gaßen, einseith neb. H. Heinrich Kuoff. dem Specereÿ händlern, anderseith neb. hernach geschriebener behaußung, hind. auff H. Tobiam Garing d. haffner stoßend, davon geh. jährlich. 5. lb Zinß Meÿster Christian Brudern dem Paßmentmacher und burgern alhier, jahrs auff Martini wid. lößig in Capital mit 100. lb, sonst ist dieße behaußung gegen männiglich. freÿ, ledig vnd eÿg. undt hiehero jedoch keinem theil Zu præjudiz, über die darauff stehende beschwerd æstimirt wie sie beÿ des Manns erstere haußfr. seel. Verlaßenschafft Inventation durch die geschworene Herren Werckmeistere angeschlag word. nemblichen 125. lb. Inhalt eines teutsch. pergamentinen brieffs mit d. Statt Straßburg Canceleÿ Contractstuben anhangendem Insigel verwahrt de dato 1. Septembris A° 1670. mit altem N° 1 notirt und dabeÿ gelaß.
It. eine behaußung und hoffstatt, mit allen deren Gebäwen, begriffen Zugehörd. und gerechtigkeit. alhie in der höllen gaß. beÿ St. Barbaræ gaßen, ein seith neben hievogeschriebener behaußung, anders. neb. weÿl. hannß hämlers gewesenen Großen Raths v.wanth. nunmehr seel. (…)
Series rubricarum hujus Inventarÿ. Des Manns in die Ehe gebracgtes Guth. Sa. haußraths 235, Sa. Früchten auf dem Kasten 11, Sa. Wein und Lährer Vaß 104, Sa. Werckzeugs Zum Maurer und steinhauer handwerck gebürtig, wie auch Stein, Kalcks und anderen Gezeugs 41, Sa. Silbergeschirrs 18, Sa. baarschafft 82, Sa. Eigenthums ane häußern 125, Sa. Schuld 151, Summa summarum 769 lb – Schulden 161 lb, Nach deren Abzug 608 lb – Sa. der Ungewiß und Zweiffelhaffte Schulden 12
der Frawen in die Ehe gebrachte Nahrung, Sa. haußraths 92, Sa. Silbers 9, Sa. guldener Ring 9, Summa summarum 110 lb

Jean Henri Stæbler meurt le 8 août 1711 en délaissant deux filles de son premier mariage. L’inventaire est dressé dans sa maison Grand rue à l’angle de la rue du Savon. La masse propre à la veuve est de 80 livres, celle des héritiers de 843 livres. L’actif de la communauté s’élève à 1 603 livres, le passif à 1 422 livres.

1711 (28. 7.br), Me Lang (Jean Régnard, 29 Not 90) n° 829
Inventarium und beschreibung aller derjenigen Haab, Nahrung und Güethere, so Weÿlandt d. Ehren Vest und Wohlvorgeachte Herr Johann Heinrich Stäbler, geweßener steinhauer und Maurer, auch burger allhier Zu Straßburg nunmehr seel. nach seinem den 8.ten Augusti dießes bald Zu end Lauffenden 1711.ten Jahrs aus dießer welt genommenen tödlichem hintritt Zeitlichen verlaßen, Welche Verlaßenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren der Viel Ehren und Tugendsamen Jungfrauen Annæ Dorotheæ Stäblerin noch Ledig. standts, mit assistentz des Ehren und Vorgeachten Hn Johann Grawen Paßmentirers und burgers allhier ihres geordneten Vogts, wie auch d. Viel Ehren und Tugendsamen Frauen Elisabethæ Jundin gebohrner Stäblerin, Weÿl. des Ehren: vnd Vorgeachten Hn Johann Georg Junden geweßenen Weißbecken und burgers allhie seel. hinterbliebener Wittib mit beÿstandt deß Edel, Wohl Ehrenvest und Hochachtbahren Hn H. Greumen Vornehmen Apotheckers und allhißiger Löbl. Statt Straßburg Pfenningthurns jetzmahligen Wohlverdienten Hn dreÿers der Hn Curatoris, beeder des abgeleibten Hn Stäblers seel. in erster Ehe mit Weÿl. der Viel Ehren und Tugendsamen Frauen Anna Maria Stäblerin gebohrner Hartmännin deßen geweßenen haußfrauen seel. ehelich erziehlter Töchter u. ab intestato Verlaßener Erben, inventirt, dh. die Viel ehren und Tugendsame Fraw Salome Stäblerin geb. Wohlfarthin sein Hn Stäblers seel. hind.bliebene Wittib, mit beÿhilff des Ehrenvest u. Vorgeachten Hn Johann Georg Schuhlers Rauhwahren händlers und burgers alhier ihres H Vogts – So bescheh. in Straßburg d. 28.ten Septembris Anno 1711.

In einer in d. Statt Straßburg ane d. Langen Straß liegenden und in diße Verlaßenschafft gehörig. auch hernach beschriebenen behausung befunden word. wie Volgt.
Ane Höltzen: und Schreinwerck. Auff d. Obern bühn, Auff d. und.sten bühn, Im hindern Kleinen Stüblein, In d. Cammer A, In d. Cammer B, Vor diesem Gemach, In d. Wohnstub, In d. Stub Cammer, In d. Kuchen, Im Keller
Eigenthumb ane Häußern (T.) Eine behaußung, höfflein, hoffstatt, so vor dießem dreÿ hioffstäth geweßen
in d. lang. Straß, einseit ist ein Eck am Seÿffen Gäßlein (…)
Ergäntzung der Fraw Wittib ohnverändert Guths, Nach besag Inventarÿ über beed. eingangs gedacht geweßenen Eheleuthe in die Ehe gebrachte Nahrungen durch mich Notm. Johann Reinhard Langen in Anno 1681. auffgerichtet
Copia der Eheberedung (…) Dienstags dem 19. Monatgstag Aprilis im Jahr als man nach Unsers Einigen Erlößers Jesu Christi Geburth Zahlte 1781. Johann Reinhardt Lang
Copia Codicilli – Im jahr 1711 (…) auf Mittwoch den 15. Monathstag Julÿ Vormittag zwischen 10 und 11 Uhren in einer allhier Zu Straßburg ane der Langen Straß und dem Seÿffengäßlein Liegenden dem herrn Codicillirer eigenthümlich zuständigen behaußung, dero Obersten hinderste Stüblein mit den fenstern einseiths in das Seÿffengäßlein und anderseiths in den hoff sehend (…) persönlich erschienen der Ehrenvest und Wohlvorgeachte Herr Johann Heinrich Stäbler der Maurer und Steinhauer auch burger allhier Zu Straßburg Zwar etwas schwachen und Krancken Leibes auf einem bette Ligend (…)
Series rubricarum hujus Inventarÿ der Fr. Wittib ohnverändert Nahrung Sa. haußraths 3, Sa. Silbergeschmeids 5, Sa. Goldener Ring 4, Sa. Ergäntzung (67, abzuziehen 17 ß, verpleibt) 66, Summa summarum 80 lb
Der Erben ohnverändert Vermögen, Sa. haußraths 47, Sa. Lährer Vaß 5, Sa. Silber geschirr und Geschmeids 13, Sa. Ergäntzung (1058, abgang 207, verpleibt) 851, Summa summarum 916 lb – Schulden 73, Der Erben ohnverändert Vermögen 843 lb
Das gemein verändert und Theilbahr Guth, Sa. haußraths 65, Sa. Stein, Kalck und andern Gezeugs wie auch Werckzeug Zum Maurer und Steinhauer handwerck gehörig 11, Sa. lährer Vaß 7, Sa. Silber geschirr und Geschmeids 12, Sa. Eigenthumbs ane ener behaußung 951, Sa. Schulden 18, Summa summarum 1063 lb – Schulden 1422 lb, Theilbare Schulden übertreffen das Theilbare Guth 359 lb
Conclusio finalis Inventarÿ 636 lb
Wÿdem, Welch d. abgeleibte herr Stäble seelig weg. Jfr. Annæ Dorotheæ Stäblerin seiner noch ledigen Tochter Zeit seines lebens genoßen, 72 lb

La minute de la liquidation passée en 1730 n’est pas conservée

1730, Me Pantrion (Jacques Christophe, répert. 65 Not 45)
Summar. Calculus. über Weÿl. H. Heinrich Stäblers gew: Steinhauers und Maurers Verl.

Marie Salomé Wolfart meurt en janvier 1740 après avoir institué pour héritière universelle Anne Dorothée Stæbler, fille célibataire de son mari, et pour héritiers par substitution les descendants de son autre belle-fille. L’inventaire est dressé dans la maison Grand rue à l’angle de la rue du Savon. L’actif de la succession s’élève à 391 livres, le passif à 794 livres.

1740 (10.2.), Me Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 68) n° 612
Inventarium über Weÿl. der Ehren und tugendbegabten Frauen Salome Stäblerin, gebohrner Wohlfarthin, auch weÿl. des Ehren Vest und Vorgeachten H. Johann Heinrich Stäblers, geweßenen Steinhauers, Maurers und burgers allhier längst seel. hinterbliebener Wittib nun gleichfalls seel. Verlaßenschafft auffgerichtet Anno 1740. – nach ihrem den 15.ten Januarÿ jüngsthin aus dießer welt genommenen tödl. hintritt Zeitlichen hinder sich Verlaßen – So beschehen Zu Straßburg auff Mittwoch den 10.ten febr. A° 1740.
Die Verstorbene seel. hat per Testamentum Zu Ihrer Universel Erbin nominiret und eingesetzt. Jungfrau Annam Dorotheam Stäblerin eingangs gedachten Hn Johann Heinrich Stäblers mit weÿl. Frauen Anna Maria gebohrner Hartmännn dessen geweßter erstern Ehegattin längst seel. ehelich erzeugte tochter, so mit zuziehnung Hn Michael Himmlers, Peruquier und burgers allhier, ihres hierzu erbettenen Hn assistenten, dem geschäfft in Persohn abwartete, Deren dann nach Ihro Jgfr. Stäblerin tod, in dem Jenigen, was von solcher Nahrung annoch übrig seÿn wird, ohne einige fidei Commissarische Clausul succediren und zu Erbe gehen sollen
1. Frau Elisabetha Pfeifferin, gebohrne Stäblerin, weÿl. Hn Joh: Georg Pfeiffers geweßenen Weißbecken und burgers allhier seel. Wittib, der Defunctæ Stiefftochter, in den einen Stammtheil, welche mit beÿhülff Hn Christoph Friderich Kolben, des weißbecken und burgers allhier, ihres tochtermanns dem Geschäfft persönlich beÿewohnet.
2. Herr Johann Heinrich Jund, der Knöpffmacher und burger allhier, dero Stieff Enckel, so persönlich zugegen gewesen, in den andern Stammtheil, 3. Joh: Georg Roth, Hn Joh: Martin Roth des weißbecken und burgers allhier mit weÿl. frauen Maria Salomeen gebohr. Jundin seiner erstern Ehefrauen seel. erzeugtes Söhnl. als der Testiererin Stieff Uhr Eckel, in den 3.ten Stammtheil, deßen geschworner Vogt obgedachter Hr Joh: Heinrich Jund, ane deßen statt aber erserwehnter herr Roth dießes Kindts eheleibl. Vatter hierbeÿ erschienen und dann 4. Herr Joh: Georg Jund, der Glaser und burger allhier, dero Stieff Enckel, so seine Stelle hierbeÿ selbsten Vertretteten in den Vierdten Stammtheil.

In einer allhier Zu Straßburg ane der langen starß und Seÿffen gäßlein gelegenen, u. hiernach beschriebenen Eck behaußung befunden worden wie folgt.
Copia der Frauen Stäblerin seel. Vor H. Not. Dautel und Gezeugen den 10.ten Aprilis 1733
auffgerichteten Testamenti nuncupativi, vide fol. 17.a
(f° 6) Antheil ane einer Behaußung. i. dritter theil vor ohnvertheilt ane einer behaußung, höfflein und hoffstatt so vie dießem dreÿ hiffstätt geweßen
ane der langen straß und Seÿffengäßel (…)
(f° 8) Series rubricarum hujus Inventarÿ. Sa. haußraths 38, Sa. Silbers 4, Sa. Goldener Ring 6, Sa. antheils ane einer behaußung 342. Summa summarum 391 lb – Schulden 794 lb, Passiv onus 402. lb
Stall Summ 391 lb


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