Livre des communaux (1587), transcription II


f° 324
Vff dem Wörd beÿ der gedeckten Prucken

Dietrich Ohlmann der Welsch Garttenmann hatt nebendts an seinem Haß vnd Gartten Vff dem Wördt beÿ der Obern gedeckhten Pruckhen, gegen dem Zoll hinüber am Wasser herab ein Landuesten, Darauff ein Allmend Pfad xxxvi+ schu lang, v+ schu herauß, Bessert & xvj ß d.

f° 324
Vff dem Wörd beÿ der gedeckten Prucken

Zacharias Dideco der Altt Würth Zum Gaist hatt obwendig an seimen Garten vf dem Wörd ein Hauß, da Niclaus Huler der Vischer Innen sitzt, Vndt hatt daran ein Allmendt xxix schu lang, xx schu breit, mit brettern Inge Zeünt, Darbeÿ ein Profeÿ iij schu breit, iij schu vf das Wasser hienauß, Bessert darfür ij kb. xiiij ß d.

Vnd hatt daselbs am Wasser ein Hauffen aÿchin borten vff dem Allmendt ligen xviij schu lang, ix schu breit, Bessert für die dielen 4 ß d.

f° 324-v
Vff dem Wörd beÿ der gedeckten Prucken

Derselb Zacharias Dideco, hatt daselbs aber ein Hauß, darinn etliche vnderschidliche Wohnungen, vnd hatt vf der seÿtten hienauff werts gegen der gedeckhten Pruckhen, Vndt den Thürnen Oben Inn d. Höhen einen Vsstoß xl+ schu lang, j schu herauß, Vff der Hinderen seÿtten gegen seinem Garten aber ein Vsstoß In gleicher Lenge, auch ein schu herauß, Vff der seitten des mittelsten Gießens gegen Finckhweÿler, Oben an demselben hauß ij Wettertächer Über einandern Das Vnderst xxxiiij, das Oberst xxv schu lang, Jedes iij schu herauß, Darunder vf dem Giessen Vnden ein Landuesten, Darinn ein Profeÿ begriffen, Lx schu lang, iiij schu herauß, Mehr auch auff der seÿtten gegen dem Andern Gießen vnd dem Pflantzhoff hienüber ahne berüertem Hauß Zweÿ Wettertächer Über einander, da das Vnderst xxxiiij, Das Oberste xxv schu lang, Vnd Jedes iij schu herauß, Bessert für das Niessen ij lb. iiij ß d.

f° 324-v
Vff dem Wörd beÿ der gedeckten Prucken

Zacharias Dideco mehrgemeldt hatt auch oben am Eckh seines Gartens ein Sommerheußlin, Daran ein Kleinen Vsstoß xv schu lang, ii+ schu herauß, Vnd hatt vff dem Innersten Gießen gegen dem Pflantzhoff hienüber vff das Wasser hienauf An seim Gartten ein Hültzin Profeÿ iij schu breit, iii+ schu herauß, Vndt dann Vor der Thüeren vffs Wasser ein hültzinen Tritt iiij schu lang, xv Zoll breÿt, Bessert &, viij ß, iiij d.

Er hatt einen Altten Pergamentin Brieff gezeigt, vnder der Statt anhangendem Insigel, dessen datum vf Sanct Adolfs Abendt Anno & 1430. Weiset, das die Allmendt beÿ disem Garten ab Kaufft Jst, deren halben diser besserung erlassen, Vndt Ime solche widerumb hienauß geben, Auch beÿ der Vßgabe Inn die letste Rechnung gebracht worden.

Zuwißen, Dieweil auff donnerstag den 27. Nouembris Anno & 1595 Zacharias Dideco den Allmendt herrn allererst bericht gethan, Sich auch auf solchem bericht Inn dem Altten Allmendt buch de A° 1466. fol: 210.a befunden, das der hievor gemelte xxix schuhige Platz, Vor Clauß Hölers bewohnend. Hauß Vor Zeÿten ein Weÿher gewesen, der nunmehr Zugeworffen Vndt verschüttet Jst, Vndt aber Von der Statt für eigen ab Kaufft worden, Derenwegen so Haben die Allmendherren gedachtem Zacharie Diceco die bezalte beserung dauon, Nemblich 2 lb 6 ß d. widerumben erstattet vnd hienauß gegeben, auch solches In Rechnung gebracht.

f° 325
Vff dem Grün Zwischen der Prucken, So über den Güßen beim Pflantz hoff hinüber nach der Bocks oder Spitzmülin Zugehet

Diebold von Hÿbßheim der Vischer hatt daselbst Vor seinem Hauß hinden vff das Wasser ein Visch Archen xx schu lang, iiij schu herauß, Vndt ein Profeÿ Von holtz Werckh iiij vnd + schu breit, iij schu herauß, Bessert für das Niessen j lb. j ß. iiij d.

f° 325-v
Daselbs hinden vf dem Wördlin Oder Grün Zwischen beeden dem Blumen Vnd Dingsheim Mülin Gießen abgemeßen

Juncker Heinrich Prechter hatt Zo oberst an seinem Garten, Da er sich Zuspitzt, ein Profeÿ von holtzwerckh vff das Wasser, Nemblich den Blumengiessen hienaus gebawen, stehet vff aichinen Pfaëlen iiij schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen viij ß d.

f° 325-v
Beÿ der gedeckten Brucken gegen den Thürnen am Wasser Oder dem Obern Vischer gestadt Vnd daselbs vmb das Eckh hinumb nach vnserer Herrn Stall Zu, durch daß Finckweÿler Abhienn.

Claus Steiner der taglöhner hatt an seinem Hauß beÿ der gedeckten Bruckhen Vff der Allmendt stehen ein Schweinstall 5 schu 3 Zoll ang, 9 zoll breit herauß, Bessert & iij ß d.

f° 326
Beÿ der gedeckten Brucken gegen den Thürnen am Wasser Oder dem Obern Vischer gestadt Vnd daselbs vmb das Eckh hinumb nach vnserer Herrn Stall Zu, durch daß Finckweÿler Abhienn.

Hans Jacob Iringer der Vischer hatt ein Hauß am Eckh beÿ der gedeckten Pruckhen, gegen Vnserer Herrn Stall hinüber gelegen, daran ein Staucher vf 12 schu lang, j schu herauß, darüber Zweÿ Wettertächlin vber einand. Jedes xxiiij schu lang, i+ schu herauß, Mehr vf der seÿten gegen dem Stall hinüber ein Vsstoß xxvij schu lang, laufft oben am Ortt wider den thurn ii+ schu herauß, Vndt mit dem Vndern Ende Ins maur haupt, Daran ein Staucher xvij schu lang, j schu herauß, darüber noch ein wettertächlin xxvij schu lang, i+ schu breit, Vndt vor der Haußthüer Vnden ein besetzten Tritt vij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, ix ß d.

Dergedacht Hans Jacob Iringer hatt auch ane disem Hauß hinden vff dem Gießen dreÿ Visch Archen, So gleich wol von Wasser gar Zerrissen seindt, so xxxiij schu lang, iij schu weit herauß, Im Gießen vff der Allmedt, Vndt hatt daselbst vff der Landtuesten ein hültzerin Profeÿ vff ij aichinen Pfosten iij schu breÿt, ij schu weÿt herauß, Bessert für das Nießen, j lb. iiij ß d.

f° 326
Beÿ der gedeckten Brucken gegen den Thürnen am Wasser Oder dem Obern Vischer gestadt Vnd daselbs vmb das Eckh hinumb nach vnserer Herrn Stall Zu, durch daß Finckweÿler Abhienn.

Wolff Ungarer der Mahler hatt neben disem ein Hauß, darinnen Vlrich Ammel der Vischer wohnet, so oben ein Vsstoß xxxj schu lang, i+ schu herauß, Mahr vor der Thüer ein besetzten Tritt vi+ schu lang, j schu herauß, Bessert für das Nießen, iij ß. viij d.

Und hatt hinden an demselben Hauß vff das Waßer Zwo Archen, so verrissen vndt Verfallen, Aber etliche Pfeel v,nd dielen dauon noch vorhanden, xxj schu lang, iij schu hienauß, vfs Wasser sampt einem Profeÿ, so darinn begriffen, Bessert für das Nießen, x lb. viij ß d.

f° 326-v
Beÿ der gedeckten Brucken gegen den Thürnen am Wasser Oder dem Obern Vischer gestadt Vnd daselbs vmb das Eckh hinumb nach vnserer Herrn Stall Zu, durch daß Finckweÿler Abhienn.

Hans Jacob Iringer der Vischer hatt auch ane seinem Hauß, darinn er selbs wohnhafft Ist, hinden vff dem Gießen Zwo Visch Archen, beede xx schu lang, ij schu herauß, ein Profeÿ iij schu breit, ij schu herauß, Vnd dann Zween Aichine Pfeel daruor herauß vff der Allmendt im wasser stehen, so er Zu seinem Steg braucht, Bessert für das Nießen, xvj ß. viij d

f° 326-v
Beÿ der gedeckten Brucken gegen den Thürnen am Wasser Oder dem Obern Vischer gestadt Vnd daselbs vmb das Eckh hinumb nach vnserer Herrn Stall Zu, durch daß Finckweÿler Abhienn.

Mathis Schurer der Gerber hatt ein Hauß, darinnen Peter Schneÿder der Leüfferpott wohnet, Vndt hinden daran vff dem Giessen Zwo Archen xxv= schu lang, iij schu herauß, Vnd ein Profeÿ vff einem Aichinen Pfaal iij schu breit v+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j lb. iiij ß d

f° 327
Im Finckweÿler

Jacob Nagel der Vischer hatt hinden an seinem Hauß vff dem Giessen Zwo Archen xxiij schu lang, ij schu herauß, Daran ein Profeÿ iii+ schu breit iii+ schu für die Archen vfs wasser herauß, Bessert &, x ß. viij d

f° 327
Im Finckweÿler

Christoph Maÿer der Formenschneÿder hatt an seinem Hauß hinden vff dem Giessen ein Archen, Daran ein Profeÿ iii+ schu breit ij schu herauß, Zween Pfeel Im waß. darauff ein Steg & Bessert &, xiiij ß. viij d

f° 327
Im Finckweÿler

Hans Dürr der Vischer hatt ein Hauß hinden vnd hinden daran Vfs wasser ein Archen xxv= schu lang, am obern iij schu, Vnd dem Vndern ij schu herauß, Ein profeÿ vf dem Wasser iij schu breit ij schu herauß, Vndt dann Zween eichine Pfeel im wasser, so Er Zu einem Steg braucht & Bessert &, j lb d.

f° 327
Im Finckweÿler

Andres Erhardt der Würth zum Rothen Lewen hatt ein Hauß, darinnen Maria Thoman Hammann wittib sitzt, daran ein Staucher xiii+ schu lang, + schu herauß, sampt einem hültzinen Naach, ein Profeÿ hinden vff dem Gießen iii+ schu breit, ij schu herauß, Bessert &, vj ß. viij d.

f° 327-v
Im Finckweÿler

Michell Dürr der Vischer hatt vor seinem Hauß darinnen Georg Körber sitzt, ein besetzten Tritt v= schu lang, xxiij Zoll herauß, Hinden vff dem Gießen Zwo Archen beede mit einander xxij schu lang, ij schu herauß, Vndt ein Profeÿ iii+ schu breit, ii+ schu herauß, Bessert &, xiiij ß. iiij d.

f° 327-v
Im Finckweÿler

Darneben hatt Er aber an einem Hauß hinden vffs Wasser ein Profeÿ iii schu breit ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß d.

Derselb Michell Dürr hatt auch vor seinem Hauß, da Er selbs Innen wohnet ein lehenende Kellerthüer, vj schu breÿt, ij schu herauß, Vnndt hatt hinden vff dem Gießen dreÿ Visch Archen an einandern sampt einem Profeÿ darinnen begriffen xxxix schu lang, vii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, ij lb. x ß. viij d.

f° 327-v
Im Finckweÿler

Hans Dürr der Vischer hatt hinden vff den Gießen ane seinem Hauß ein Visch Archen sampt einem Profeÿ xxxvj schu lang, vii+ schu herauß, Vndt hatt Im Wasser auch Zwen Aichine Pfeel stehen, so Er Zu einem Steeg braucht, Bessert für das Nießen, ij lb. v ß. d.
[in margine :] zeigt an seÿ ein hundert Järig Lehen von den Edlen Zornen vnd Künfftig A° 1601 Zu Ende.

f° 328
Im Finckweÿler

Burckhard Hanß hatt an seinem Hauß hültzenen Naach, Bessert für das Nießen, viij d.

f° 328
Im Finckweÿler

Juncker Hanß Andres Wormbser hatt ein Hauß Im Finckhweÿler, da Hannß Berch* der Soldner Innen sitzt, daran ein Wettertächle xxvij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, ij ß. viij d.

f° 328
Im Finckweÿler

Mang Negele der Schneider hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach, Bessert darfür viij d

f° 328
Im Finckweÿler

Georg Weÿler der Metzger hatt auch ein hültzinen Naach, Bessert für den Naach viij d

f° 328
Im Finckweÿler

Jacob Miltzen deß Soldners Wittwin hatt vor Irem Hauß dreÿ Eingefasste Räbstückh, Jeder iii+ schu lang, i+ schu herauß, Und ein hültzenen Naach, Bessert darfür vj ß. viij d

f° 328
Im Finckweÿler

Hanß Durban der Garttner hatt vff diser seÿten ein Eckhauß, darinnen Martin Matheß der Schloßer wohnt, Über der Thüer ein Wettertächle xij schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, ij ß. viij d.

f° 328-v
Im Finckweÿler

Derselb Durbans Hanß hatt auch oben an seinem hauß Zur Ketten genant, darinnen Er selbs wohnet ein Wettertach xxx schu lang, ii+ schu herauß, Vndt hatt auch Vnden Vor demselben Hauß etliche stueckh alt Steinwerckh ligen, Bessert für das Wettertach. 4 ß d. Vnndt für die Stein vff der Allmendt 2 ß d. Thuttt vj ß d.

f° 328-v
Mülgäßlin

Hanß Raab der Müller in der Blumenmühlin, hatt Inn dem Mühlgaëßlin Über dem hindern Thor ein Wettertächle x= schu lang, i+ schu herauß & Bessert & j ß. iiij d.

f° 328-v
Mülgäßlin

Frantz Witz der Taglöhner oder Strawschneider hatt an seinem Hauß ein Schweinstall vii+ schu lang, v= schu heraus, Bessert für das Nießen, v ß d.

f° 328-v
Mülgäßlin

Diebold Feß der Kornmeßer hatt vff der Allmendt Ein IngeZeüntes Gärtlin viij schu lang, iiij schu herauß, Bessert für dise Nüeßung ij ß d.
[in margine :] Einen bestendigen Zinß darauff zuschlagen

f° 329
Vornen beÿ der Blumen Mülin

Hanß Raab der Mülller Vorgemeldt hatt vornen am Hauß beim Wasser gegen dem Lindenbaum hienauß, Ein lehenende Kellerthüeren vii+ schu breit, iij schu herauß, Mehr vor d. haußthüeren ein steinen Tritt v= schu lang, xxij zoll herauß, Darneben ein steines Benckhle v schu lang, i+ schu herauß, od. breit, Vndt Hatt auch vnder der Linden am wasser ein hütten mit dielen geteckht, vnd Zweÿen hültzinen Pfosten Darunder die Kärch stehen xxxix= schu lang, xvi+ schu von der Mauren herauß, Hatt auch vor der Mülin das Allmendt mit etlich Mülsteinen belegt, Bessert & v ß. viij d.

f° 329
Vornen beÿ der Blumen Mülin

Apolonia, Hansen Korners selligen hinderlassene Wittib vnd Erben, haben vor der Thüeren Ihres hauses Zwen gemaurter Tritt vj schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 329-v
Vornen beÿ der Blumen Mülin

Thomans Hanß der Wullinweber hatt ein Eckhauß so vff der seÿten gegen der Müelin ein vßgestoß. Kemmat iij schu lang, xx Zoll herauß, Item ein Vsstoß xxv+ schu lang iij schu herauß, Mehr vff der seÿten gegen dem Wasser aber ein Vsstoß xix schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Nießen, vij ß viij d.

f° 329-v
Vornen beÿ der Blumen Mülin

Sturmen Hanß genandt Hanß Waldtmann hatt neben disem ein Hauß, daran ein hültzener Naach, Bessert &, viij d

f° 329-v
Vornen beÿ der Blumen Mülin

Magister Jacob Stahel der Procurator an dem Gaistlichen Gericht, Ÿetzundt deßelben nachgelassene Wittwe vnd Erben haben oben an Irem Hauß so ein Eckh Ist gegen der Trenckhin nach Sanct Thomans Pruckhen Zu ein Staucher xj schu lang, j schu herauß, vnd ein hültzenen Naach, mehr vor der hineren Thüren deßelben Haußes ein steinen Tritt iij schu lang j schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß viij d.

f° 329-v
Vornen beÿ der Blumen Mülin

Paulus Fickher der Schaffner zu Sanct Barbara hatt ein hauß, dar inn Niemandts wohnet, vndt hatt Vor der hindern thüeren ein Geßle gegen Finckhweÿler ein steinen Tritt iij schu lang, ij schu herauß, Daßelb Hauß hatt auch vff der seÿten gegen der Ketten über einen Vsstoß xxxj schu lang, iij schu herauß, Mehr ligt Vor demselben Hauß vff der Andern seÿten Vornen gegen dem Wasser neben d. haußthüer ein steinerin Banckh oder sitz vij schu lang, xiiij Zoll herauß, Mehr oben am Hauß, Zweÿ wättertächlin vber einander Jedes xxviij schu lang, j schu herauß, Bessert für das Nießen, x ß d.

f° 330
Aber im Finckweÿler die ander seitten oben von Vnserer Herrn Stall herab gemeßen

der Stall Ist nit gemessen worden. &.

Christmann von Pfaffenhoffen der Metzger hatt Oben Vor den Fenstern an seinem Hauß ein Wettertach vi+ schu lang iiij schu ix Zoll herauß, Vndt ein Lehenende Kellerthüer vij schu breit iij schu herauß, Bessert & vj ß d.

f° 330
Aber im Finckweÿler die ander seitten oben von Vnserer Herrn Stall herab gemeßen

Georg Weinmann der Soldner hatt vnden vor seinem Hauß ein besetzten Stich x= schu lang, iii+ schu herauß, Bessert & j ß iiij d.

f° 330-v
Aber im Finckweÿler die ander seitten oben von Vnserer Herrn Stall herab gemeßen

Marx Platzer der Kübler hatt an seinem Hauß Zur Kogen genant vndt ein Eckhauß Jst, ein Vsstoß xxv schu lang, ij schu herauß, Item ein Laden v+ schu lang, ij schu iiij Zoll herauß, Mehr vff der Andernseÿten vmb das Eckh hienumb ein Vsstoß xxix schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß. viij d.

f° 330-v
Im Gaëßlin wann mann Zu dem Blater hauß hindern gehet

Lienhardt Haaß der Schneider hatt an seinem Hauß, darinn Hanß Josten des Seÿdenstickhers wittwin Wohnet ein Vsstoß xv= schu lang, xvj Zoll Herauß, Vndt In dem Zwerchgessel darneben aber ein Vsstoß xxiii+ schu lang, ix Zoll herauß, Bessert & ij ß. viij d.

f° 330-v
Im Gaßlin Zwärchs neben Disem das Deümel Gäßlin genandt

Herr Philips Möesinger der Fünffzehener hatt ein Hauß darinen wohnet Wolff Wÿdmann der Leinenweber, Vnndt vff der seÿthen In dem Deümelsgeßlin ein vßgestossen Kemmatt iij schu breit j schu herauß, Vndt ein Wasserstein so i+ schu vß der Mauren vff as allmendt herauß gehet, Bessert für das Nießen, j ß viij d.

f° 331
Aber in dem Gäßlin beÿm Blaterhauß

Friderich Rihel der Notarius hatt in disem Gaëßlin ein Hauß, so seines Schwehers Adolff Winters des Gartners gewesen Ist, Daran Zweÿ Wettertach Jedes xxix schu lang, ii+ schu herauß, Bessert & x ß. viij d

f° 331
Wider im Finckweÿler

Bleesin Staar der garttner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxvij schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein Stauch. Ingleicher Lenge ix Zoll herauß, Vnden Vor der Thüer ein besetzten Tritt v= schu lang, j schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nießen, iij ß viij d.

Im beseits Gäßlin nach dem Lumbardts Hoff zu.

Derbemelt Blesin Staar hatt auch an demselben Hauß Im beseÿts gäßlin darneben ein hültzenen Naach, Bessert für das Nießen, viij d.

f° 331-v
Im beseits Gäßlin nach dem Lumbardts Hoff zu.

Jacob Büchel der Fuhrmann hatt auch seinem Hauß ein hültzenen Naach, Darfür bessert Er, viij d.

f° 331-v
Im beseits Gäßlin nach dem Lumbardts Hoff zu.

Anna Hanßen von Ittenheim des Garttners seligen nachgelassene wittib, hatt an Irem Hauß ein vßgestossen Kemmat ij schu breit, j schu herauß, Vndt ein hültzenen Naach, Bessert für das Nießen, j ß viij d.

f° 331-v
Im beseits Gäßlin nach dem Lumbardts Hoff zu.

Dieselb Wittwin Hatt vff der Andern seÿten diser Gaëßlins aber ein Hauß, da Jacob Müller der Kornwerffer Innen sitzt, Vndt hatt vor der hindern Thüer desselben Haußes ein steinern Tritt v= schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für den Tritt j ß d.

f° 331-v
Wider auß dem gemelten Gaëßlin im Finckweÿler

Die gedachte Anna Hanßen von Ittenheims selligen wittwe hatt ahne dem Hauß, darinn Jacob Müller der Kornwerffer wohnt, Vornen vsser dem Zwerchgäßlin am finckhweÿler einen Vsstoß xv schu lang und hatt am Eckh iij schu herauß, lufft mit dem Andern theil Ins Maurhaupt, Bessert &, j ß iiij d.

f° 332
Wider auß dem gemelten Gaëßlin im Finckweÿler

Hans Schmidt Von Eßlingen Gabriel Saurmanns dochtermann der Gartner hatt an seinem Hauß, ein Vsstoß xxj schu lang, Ane dem Vndern Ende iij schu herauß, Vnd dem obern ortt Ins Maurhaupt ziehend, Bessert für das Nießen, j ß iiij d.

f° 332
In dem beseits geßlin

Hans Georg Gerfalckh hatt ein hauß, darinn Martin Jäger der Schneÿder sitzt, Vndt hatt hinden In dem beseits gäßlin ein Vsstoß xviij schu lang, xiiij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß iiij d.

f° 332
In dem beseits geßlin

Hans Booß der Zimmermann hatt ein hauß, darinn Thoman Richshoffer der Küffer wohnet, daran In dem gemelten Beseitsgeßlin ein Vsstoß xxxj schu lang, An einem ortt ij schu, am Andern ij schu ix Zoll herauß, darüber ein Wettertach xxx schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, v ß iiij d.

Vornen auß in der Gaßen Beÿm Lumbardts Hoff.

Hans Booß der Zimmermann hatt an erst berürtem seinem Hauß do Thoman Richshoffer bewohnet, Vornen Vff d. seÿtten gegen dem Lumbardts hoff einen Vsstoß xxvij schuemacher am Eckh xxj Zoll, Vndt dem Andern ortt nach dem Blaterhauß zu iij schu herauß, Daran auch ein hültzner Nach so etwas Weit vff der Allmendt vom hauß herauß stehet, Bessert für das Nießen, iij ß iiij d.

f° 332-v
Vornen auß in der Gaßen Beÿm Lumbardts Hoff.

Mathis Betbür hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach, Bessert für den Naach, viij d.

f° 332-v
Vornen auß in der Gaßen Beÿm Lumbardts Hoff.

Hans Georg Gerfalckh hatt vornen in der Gassen gegen dem Lumbarts hoff über an seinem Hauß da Martin Jäger der Schneÿder Innen sitzt ein steinen Tritt Vor der Thüren iiij schu lang xiiij Zoll herauß, Oben ein Wettertächlin xxij schu lang, Vnd ij schu herauß, Bessert, iij ß viij d

f° 333
Vornen auß in der Gaßen Beÿm Lumbardts Hoff.

Jacob Klein der Grüebenschmeltzer hatt ein Hauß Inn dißer Gaß, daran ein offenen Keller Tritt iiij schu lang xv Zoll herauß, Vndt Vor der Thüer ein besetzten Tritt iiij schu lang ij schu breÿt, Bessert, ij ß

f° 333
Vornen auß in der Gaßen Beÿm Lumbardts Hoff.

Paulus Hanß der Kolenträger hatt ene seinem Hauß ein lehenende Kellerthüer vj schu lang, v schu herauß, Darneben ein Schweinstall v+ schu lang, iiij schu Von der Mauren herauß, Bessert, ix ß d

f° 333
Ane der Trenckin beÿ St: Thoman.

Hans Raab der Müller hatt an der Mauren am Wassr beÿ der Trenckin mit allerhandt eÿchenem Bawholtz das Allmend belegt, bessert iiij ß d

f° 333
Ane der Trenckin beÿ St: Thoman.

Hans Friderich Jung der Zinßmaister hatt ahne der Mauren beÿ der Trenckhlin ein Hauffen dielen stehen, xx schu lang, xij schu breÿt, Bessert für das Nießen, iij ß d.

f° 333-v
Ane der Trenckin beÿ St: Thoman.

Jacob Rickhards deß Zimmermanns seligen Wittwin vnd Erben haben daselbs einen Platz mit Latten belegt xxx schu lang, v schu breit, Darbeÿ auch etlich aichene Pfosten, bessert iij ß d
[in margine :] weil Sie bestendig Zum Handwerck disen Platz Praucht mag man Ihren ein bestendigen Zinß fürnehin darauff Ernennen

f° 333-v
Ane der Trenckin beÿ St: Thoman.

Daselbs Ligt auch ein Hauffen dielen dem Blaterhauß zugehörig, xx schu lang, xiij schu breÿt & bessert & iiij ß d

f° 333-v
Ane der Trenckin beÿ St: Thoman.

Vorermeltts Jacob Rieckhards deß Zimmermanns selligen Erben haben auch oben ahne der Mauren, ein hauffen dielen ligen, xx schu lang, x= schu breÿt, Mehr haben Sie Vnd ahne der Trencken einen Platz mit Kirr sparren belegt, xxxiij schu lang, vij schu breÿt, bessert vj ß d

f° 333-v
Vff der Andern seiten Gegen der Trenckhen.

Hanß Fingerlin der Schreiner hatt ein blatz mitt dielen Verschlagen, xx schu lang, xxviij schu breÿt, hatt auch daruor etliche Aichene dielen vnd bruckhhöltzer ligen, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 334
Vff der Andern seiten Gegen der Trenckhen.

Mehrgedachts Jacob Rieckhardten deß Zimmermanns selligen wittwin vnd Erben, haben uff diser seÿten auch ein Platz mit dielen vndt bawholtz Innen xxij schu lang, xvj schu breit, Mehr auch bawholtz vff einem besondern ortt darbeÿ ligen so vff den Allmendt Hindert L. schu lang, xx schu breÿt, Bessert für das Nießen, vj ß d.

f° 334
Vff der Andern seiten Gegen der Trenckhen.

Hanß von Pfederßheim der Fuhrmann hatt ane der Mauren beÿm Wasser vff dem Allmend ein hütten darunder er seine Kärch vnd Wägebn stellet, xv schu lang, xiij schu breÿt, Bessert & x ß. viiij d

f° 334
Vff der Andern seiten Gegen der Trenckhen.

Urban Steinmetz der Holtzhendler braucht ein Platz vf dem Allmendt, Drauff Er dielen Vnd allerhand Pawholtz ligen hatt, xx schu lang, xliij schu breÿt, bessert für das Nießen, ij lb. v ß. iiij d.

f° 334
Vff der Andern seiten Gegen der Trenckhen.

Matheus Sultzer, der Blatterscherer hatt gegen seinem hauß über, vff dem Allmendt am Waßer Zimblich bawholtz, Stein vnd Mist ligen, bessert & iij ß d

f° 334-v
Vff der Andern seiten Gegen der Trenckhen.

Balthasar Stoëser hatt am Wasser beÿ Sanct Thomans Pruckhen das Allmendt mit dielen belegt xx schu lang x schu breÿt, Bessert & iiij ß d

f° 334-v
Zwischen den beeden Waßern Beÿ Marbachs Pruckhen.

Hanß Raab der Müller hatt vor der Hirschmülin ein Hütten vff geschlagen, Darunder etliche Mühlstein ligendt, Vndt ist solche Hütte, xv+ schu lang xix schu breÿt, Bessert für das Nießen, xvj ß. d.

Und hatt auch an der Hirschmül oder Gerber Walckhen hinden vfs wasser ein vßgemaurt Profeÿ, vff kepffern iij schu breÿt, ij schu herauß, Bessert von dem Profeÿ vj ß. d.

f° 334-v
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Hanß Esell der schreiner hatt vff diser seÿtten am Wasser ein hauffen dielen ligen xx schu lang, xviij schu breÿt &, Bessert für das Nießen, iiij ß. d.

f° 335
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Christoffel Kleiber hatt neben disem auch einen hauffen dÿlen, xx schu lang vii+ schu breÿt, Bessert für das Nießen, iij ß. d.

f° 335
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Joseph Harsch der Träher hatt vff dem Allmendt etlich gantz Baumäelin holtz ligen, Bessert iij ß d.

f° 335
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Hans Wolff der Schreiner hatt daselbs ein hauffen dielen ligen xx schu lang, xj schu breÿt, bessert & iiij ß d.

f° 335
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Jacob Rüble der Schreiner hatt auch auff dem Allmendt am Wasser einen Platz Inn, darauff dielen ligen, xx schu lang, xxiij schu breit, Bessert & iiij ß d.

f° 335
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Hans Raab der Müller alß Vogt Hansen Sÿbenhorns des Müllers nachgelaßenee Kinder, dreÿ Wellbaum daselbs vff dem Allmendt ligen, bessert & ij ß d.

f° 335
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Hans Weÿrmüller der Schreiner hatt darneben ein Hauffen dielen, Nimpt den Blatz vff dem Allmendt Inn, xx schu lang, vj schu breit, Bessert & iiij ß d.

f° 335-v
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Georg Leüttler der Küeffer Zum Rothen Creütz hatt daselbsten ein Anzahl Vasstaugen Vfgestellet, x schu Inn alle wege begreiffende, Bessert & iiij ß d.

f° 335-v
Vff der seitten gegen dem Blumen Gießen über.

Vorgedachter Christoffel Kleÿber der Schreiner hatt aber einen Platz mit dielen belegt, xx schu lang, x schu breit, Bessert für das Nießen, iiij ß. d.

f° 335-v
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Zacharias Dideco der Alttwürth zum Gaist hatt am Wasser Oben einen Platz mit Aichinen dielen belegt, xx schu lang, x schu breit, Bessert, iiij ß. d.

f° 335-v
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Leonhard Bischoff der Schreiner hatt darneben ein Hauffen dielen, xx schu lang, viii+ schu breÿt, Bessert für das Nießen, iiij ß

f° 335-v
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Wendel Heil der Schreiner hatt auch einen Platz so er mit dielen belegt, xx schu lang, viij schu breÿt, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 336
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Wolff Schmeltz der Vischer hatt vnden am wasser ein hauffen dielen xx schu lang, viij schu breÿt, Bessert für das Nießen, iij ß d.

f° 336
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Thoman Landtmann Der Schreiner hatt Oben an Wolff Schmeltzten auch ein hauffenn dielen xx schu lang, vij schu breÿt, Bessert für das Nießen, iij ß d.

f° 336
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Theodosius Riehel Der Buchtruckher hatt am Wasser vf diser seÿtten beÿ Marbachs Bruckhen ein hauffenn dielen ligen xx schu lang, xiij schu breÿt, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 336
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Elias Schwartz der Schreiner hatt ein hauffen dielen ahn der Mauren beim Wasser Sanct Martins Bruckhen ligen, xx schu lang, xiij schu breÿt, den Platz verschlagende, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 336-v
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Obgerürter Hanß Esell der Schreiner hatt vff diser seitten ane der Mauren nechst beÿ der Bruckhen aber ein hauffen dielen ligen xx schu lang, xij schu breÿt, Bessert für die Nüessung, iiij ß d.

f° 336-v
Vff der Andern seitten am Wasser gegen der Spitzen über oben von der Dingsheim Mühl herab nach Marbachs Prucken Zu

Dergenandte Elias Schwartz der Schreiner hatt aber ein hauffen dielen vff dem Allmendt ligen xx schu lang, vij schu breÿt, Bessert für das Nießen, iij ß. d.

Nota. Eß soll allen Zimmerleüthen vndt Schreinern, so Dielen und Bawholtz bestendig vff der Allmendt hin und wid. ligen, haben, dardurch die Allmendt offtermahls vndt gemeiniglich der Statt vnnutzlich versperrt würdt, nun hinführo ein Järlicher bestendiger Zinß von solcher Nüeßung vfferlegt vndt ernennet werden, Wollen Sie denselben nit geben So mögen Sie die Allmendt alß baldt raumen vnd vnbeßwert lassen

f° 337
Aber Im Finckhweiler beim brunnen zu nechst der Trenckhen beÿ Sanct Thoman.

Margretha, Gabriel Saurmans des Zimmermanns selligen nachgelaßene Wittib, hatt ahne ihrem Hauß ein Wettertach xxj schu lang, ii+ schu herauß, Vor der Haußthür Zwen Runde steinen Tritt iii+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, iij ß. viij d.

In dem Gäßlin neben dißem Hauß.

Dieselb Margreth hatt auch in disem Nebents gäßlin ahne berüerttem ihrem Hauß vor der hindern Thüer ein steinen Tritt iii+ schu lang, xiij Zoll breÿt, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 337
Wider auß berührtem Gäßlin vff der seitten gegen vnserer Herrn Stall Zu

Michael Buchoffer Der Zimmermann begert ein allmend blatz Zu seinem Hauß zu lehnen vndt In Zu Zeünen, so Inn der Lenge hatt xxviij schu, In d. breÿten Oben an Melchior Murrers Wittwin Eckhauß viij schu iiij Zoll In der mitten vij schuh Vnden an sein Buchhoffers Eckh 6 schu herauß
Ist sich hierüber beÿ vnsern Gnedigen Herrn Rhaët vndt XXI. bescheidts Zuerholen, Ob und Welchermassen dem begehrenden Zu Willfahren sein würdt.

f° 337-v
Wider auß berührtem Gäßlin vff der seitten gegen vnserer Herrn Stall Zu.

Jacob Rickhardts Des Zimmermanns selligen Wittwe Hatt vor Ihrem Hindern Hauß ein Mistcasten vi+ schu lang, v= schu herauß, Mehr vor der Hindern Thüeren ein hültzin steglin mit Vier Tritten iij schu breit, ij schu viij Zoll herauß, darüber ein Cleines Wettertächle, ix= schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß d.

Von dannen umb daß Eck hinumb in die Gaß gegen Der Trencklin.

Gemelts Jacob Rickhardts des selligen Wittib hatt auch Inn diser beÿseits gaßen Oben am Gebell Ihres Hauses v Wettertächer, Vnder Welchen die Zweÿ Vndersten L schu lang, Jedes ij schu herauß, die übrigen dreÿ Im Gebell stehendt, Bessert für das Nießen, x ß viij d.

Hatt auch am hauß ein hültzinen Naach, Bessert für den Naach, viij ß.

Vornen vsserhalb dißer gaßen gegen Sanct Thomans Brückhen.

Jacob Rickhardts des Zimmermanns Wittib hatt auch vornen an Ihrem Hauß gegen Sanct Thomans Bruckhen Zu einen Vsstoß xxxvj schu lang, ij schu herauß, Darüber Oben Zweÿ Wättertächer Über einander Ingleicher Lenge, Wie der selbige Vsstoß, doch i+ schuh für den Vsstoß herauß, Mehr hatt Sie auch für der Haußthüren Vier steinene Tritt iiij schu breÿt, v= schu herauß, Vndt ein ligende Kellerthür vj schu iiij Zoll breÿt, iij schu viij Zoll herauß, Bessert für dieses Nießen, xiiij ß iiij d.

f° 338
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Clara Hanß Zentners selligen Wittib hatt vor Ihrem Hauß ein steinen Tritt iiij schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für den Titt j ß d.

f° 338-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Lienhard Haaß der schneider hatt an seinem Hauß ein Schweinstall x= schu lang, iij schu viij Zoll heraus, Mehr vor seiner haußthür ein steinen Tritt ii+ schu lang, xvj Zoll breit, Vndt dann ein Schneider Laden x= schu lang j schu breit, Bessert für das Nießen, v ß. d.

f° 338-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Christmann Stöer Der Haußbeckh hatt vor seiner Haußthür Zwen steinen Tritt v= schu lang, ij schu iij Zoll heraus, Bessert für das Nießen, j ß. d.

f° 338-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Die Armen Blatterleüth haben ein Hauß darinnen Balthasar Conradt der Einspenniger sitzt, dasselb hauß hatt ein Vsstoß xxxvi+ schu lang, ii+ schu herauß, hatt auch das Allmndt mit Mist vor dem Hauß verschlagen, Bessert & vij ß iiij d.

f° 338-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Hans Vischer der Formenschneider hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xii+ schu lang ii+ schu herauß, Vndt dann ein offene Kellerthür mit Zweÿen vffrechten Meürlin vj schu breit iij schu herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß. iiij d.

f° 339
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Niclaus Schäffer Der Einspenning hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xvii+ schu lang ii+ schu herauß, Darüber ein Staucher In gleicher Lenge, wie der berüert Vsstoß, vnd j schu noch weÿter herauß, So dann ein lehenende Kellerthüer vij schu breit, v= schu herauß, Bessert für das Nießen, vij ß. iiij d.

Derselb Niclaus Schäffer hatt auch daselbs Daß Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist ij ß d.

f° 339
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Hanß Pingerlin Der Schreiner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxxiiij schu lang ii+ schu herauß, vndt auch ein hültzinen Naach, Bessert für das Nießen, iiij ß. viij d.

f° 339
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Herr Philips Mösinger hatt yetzundt das hauß Zur Muckhen, darinn wohnt noch Mathis Pfederßheim der Kornmesser, vndt hatt solch hauß ein Vsstoß xxv schu lang iij schu herauß, darüber ein Wettertächle In gleicher Lengen xv Zoll nach weÿter heraus, Mehr Vor den fenstern der Vndern Stuben ein Grempen Banckh vj schu lang, xv Zoll breit vndt dann ein Vssatz banckh v schu lang, ij schu herauß, Bessert & ix ß d

f° 339-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Das Hauß Zum Huffant so Jetzmalen Urban Steinmetz der holtzhänlder bewohnt, hatt vor der Thür ein steinen Tritt iii+ schu lang, j schu herauß, Vndt ein lehenende Kellerthüer vi+ schu breÿt, ii+ schu Herauß, Bessert für das Nießen, iij ß. viij d.

[in margine :] Den herrn Dreÿen vff dem Pfenningthurn anzuzeigen, das Er die Allmend vor einem Hauß Zum Holtzhandel braucht.

f° 339-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Dauid Rappoltz Der Beckh hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu lang, xxj Zoll herauß, darüber ein Wettertächle Inn derselben Lengen i+ schu noch weÿter herauß, Mehr ein Ingemaurten Beckhenladen vj schu lang ii+ schu herauß, Vnndt dann ein lehnende Kellerthür v+ schu heraus, breit, ij schu ix zoll herauß, Auch ein steinen Tritt vor der Haußthür iii+ schu lang, j schu breÿt, Bessert für das Nießen, viij ß. x d.

f° 339-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Johann Rauch Der Fürsprech am Stattgericht hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxi+ schu lang, Am obern Ortt gegen dem finckhweÿler Zu vj schuh, Vnden v schu iiij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, v ß. iiij d.

f° 339-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Weÿllandt Herrn Doctor Vlrich Geigers Des Älttern selligen Wittwe hatt ahne Ihrem Hauß ein Vsstoß xxv= schu lang, v= schu herauß, Mehr ein steinerin Erckher mit iij Liechtern, vii+ schuh breÿt, xxj Zoll herauß, Item Vor der Haußthüren ein steinen Banckh v= schu lang, ij schu breÿt, Vndt dann ein lehnende Kellerthüer vij schu breÿt iij schu Herauß, Bessert für das Nießen, xiij ß. ix d.

f° 340
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Ulrich Dietrichen Des Schaffners Zu Sanct Thoman Wittwe, hatt ahne Ihrem Hauß ein lehenende Kellerthüer vij schu breÿt, iij schu herauß, Vor der Haußthür Zwen besetzte Tritt vi+ schu lang, ij schu viij zoll herauß, Darneben ein steines Benckhle v schu iij Zoll lang, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß. iij d.

f° 340
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Peter Füstlinger Der Wullinweber hatt an seinem Hauß, Darinnen Christoff Schawmann d. Bott am Stattgericht vndt Hanß Speth der Schneÿder wohnendt, ein Vsstoß xxvii+ schu lang, ii+ schu herauß, Mehr ein lehenede Kellerthür vij schu iij Zoll breÿt, iij schu herauß, Item ein steines Benckhle v schu lang, i+ schu breÿt, Mehr vor der Haußthüren Zwen runde besetzte Tritt, viij schu lang, iij schu herauß, Item aber ein steines Benckhle v. schu lang, iii+ schu breÿtt, Bessert für das Nießen, ix ß d.

f° 340-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Derselb Peter Füstlinger der Wullinweber hatt neben disem aber ein Hauß, bewohnt Er selbs, daran ein Vsstoß xxix schu lang, iii+ schu herauß, Item ein Offene Kellerthür v= schu breÿt, iij schu herauß, Vor der Haußthür ein besetzten Tritt v schu lang, xv Zoll herauß, Item ein stehendt Kellerfenster xxij Zoll breÿt, j schu herauß, Mehr ein Offen Kellerloch iiij schu lang, xv Zoll herauß, Item Vnden Vor der Werckstatt ein Laden vij schu lang, ii+ schu herauß, Mehr neben disem aber ein Laden iii+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, xj ß d.

f° 340-v
In dem Winckhel beÿ Herrn Philips Mösingers Hauß vnd daselbsten herfür nach Sanct Thomans Brückh zu.

Christoph Zeÿsolff der Schaffner Zu Sanct Margrethen alhie, hatt ein Hauß so ein Eckhauß Ist, gegen Sanct Thomans Brückhen, Vnndt wardt genandt zum Schwartzen Vößlin, Daselb Hauß Hatt vff der seÿtten gegen dem Wasser ein Vsstoß xlj schu lang, j schu herauß, Darüber ein Wettertach In gleicher Lenge, ii+ schu weÿter herauß, Mehr vff diser seÿtten vor der Haußthür ein steinen Tritt iij schu ix Zoll lang, xv Zoll herauß, Vndt hatt auch außwendig am Hauß ein hültzenen Naach vff dem Allmendt stehend, Bessert für das Nießen, ix ß viij d.

Vmb das Eckh hinnumb gegen vnßerer Frawen Brüdern Oder Der Kohlschewren.

Christoph Zeÿsolff hatt auch ane Vorbeschriebener Behausung ein Vsstoß xxxiiij schu lang, j schu herauß, Darüber Dreÿ Wettertächer, vnder welchen das Vnderste xxxiiij schu lang, ii+ schu herauß, Vndt die Andere Zweÿ In Gebell so sich verlieren, etwas Abkürtzt ij schu weÿter herauß, Item Vor der Haußthüren vff diser seitten ein steinen Tritt v= schu lang, j schu herauß, Mehrgemeltte Behausung hatt auch auff der seitten gegen der Edlen von Schawenburg speicher, vntz In Winckhell Hindern ein hültzenen Gang, xliij schu lang, v= schu heraus, Darüber ein Wettertach so den Gang bedeckht, In gleicher Lenge Wie der Gang Ist, vnd gehet für den Gang noch ij schu weÿter herauß, Dasselb Hauß hatt auch vf der Seitten ein Thür, daruor ein besetzten Tritt iiij schu iij Zoll lang i+ Zoll breÿt, Mehr ein steinerin Kasten, darinn ein grosser Rebstockh gefasst Ist, iij schu breÿt, iij schu herauß, Vnndt Ist solcher Rebstockh Oben vom Gang mit Spärrlin und Latten vßgeladen xxxiij schu lang, v+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j lb v ß d.

f° 341-v
Vmb das Eckh hinnumb gegen vnßerer Frawen Brüdern Oder Der Kohlschewren.

Das Hauß Ane der Kollschewr zu vnser Frawen Brüdern, da Junckher Heinrich von Müllenheim des Stettmeisters selligen wittib Innen sitzt, Vndt ein Eckhauß beÿ Sanct Thomans Brückhen vnden am Wasser Ist, hatt auch auff dem Wasser ein außgemaurt Profeÿ vff steinen Käpffern iij schu breÿt, ij schu herauß, Ein steinen Erckhen mit Vier Liechtern Vff viij schu breÿt, ii+ schu herauß, Item vor der Thüren vff das Wasser ein Brütschlin von holtz werckh sampt einer stegen, vff einem Aichinen Pfosten xii+ schu lang, v schu Herauß, Vnden vff dem Wasser ein Hangende Weschbrütschen, so mit Zwen Aichinen Pfaëlen Vndt Zwen Häspeln versehen Zum Vff Ziehen, xv schu lang, ix= schu breÿt, Bessert für das Nießen, ij lb xiiij ß iiij d.

f° 341-v
Vmb das Eckh hinnumb gegen vnßerer Frawen Brüdern Oder Der Kohlschewren.

Hanß Jacob von Sundheim Der Fünffzehener Hatt Oben ane seinem Hauß ein Vsstoß xxxiii+ schu lang, ij schu herauß, Mehr vor der Haußthüren ein besetzten Tritt v= schu lang, iiij schu herauß, Item ein lehnende Kellerthür viij schu breÿt, iij schu herauß, Vnndt ein steinen Naach von der Mauren i+ schu vffs Allmendt herauß, Bessert für das Nießen, ix ß viij d.

f° 342
Vmb das Eckh hinnumb gegen vnßerer Frawen Brüdern Oder Der Kohlschewren.

Jacob Neeß der Schneider hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xj schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher In gleicher Lenge j schu herauß, darüber ein Wettertächle auch xj schu lang, xv zoll herauß, Item ein gemaurten Mantell Von grundt auff, biß vnder den Vsstoß x= schu hoch xv zoll dickh, iij schu Herauß, Item ein Lehnende Kellerthür vj schu breÿt, vj schu herauß, Vnndt dann Vor der Haußthüren iij steinene Tritt iij schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, x ß x d.

f° 342
Vmb das Eckh hinnumb gegen vnßerer Frawen Brüdern Oder Der Kohlschewren.

Michael Schwartz der Keßler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xiiij schu lang, iiij schu herauß, daran ein Staucher In gleicher Lenge, Vnd einen schu darfür herauß, Über disem Staucher Ist ein Wettertach xiij schu lang, Vnd für den Staucher Ein schu weÿter herauß, Item ein ligende Kellerthüer vi+ schu breÿt, vj schu herauß, Mehr Vnden Vor der Werckstatt ein Laden v schu lang, ii+ schu breÿt &, Bessert für das Nießen, x ß iiij d.

f° 342-v
Die Gaß beÿ vnser Frawen Brüdern hindern

Hans Kermann Der Schloßer hatt an seinem Hauß, so ein Eckhauß Ist, diser seÿtten gegen Vnser frawen Brüdern, Ein Vsstoß xv+ schu lang, iiij schu heraus, Item ein Offen Kellerloch vi+ schu lang, ii+ schu heraus, Item aber ein Vsstoß xij schu iiij Zoll lang, am Eckh iij schu viij Zoll herauß, Laufft hinden Ins Maurhaupt, Item Vor der Haußthüren Zwen gemaurte Tritt, sampt einem Ortt Meürlin v= schu lang, ij schu herauß, Mehr Vnden Vor der Werckstatt ein Laden, v+ schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Nießen, vij ß iiij d.

f° 342-v
Die Gaß beÿ vnser Frawen Brüdern hindern

Frantz Moÿ Deß Küffers selligen Erben haben Vor Ihren thüeren Ihrer Behausung ein steinen Tritt v schu lang, j schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 342-v
Die Gaß beÿ vnser Frawen Brüdern hindern

Ulrich Spachen selligen deß Älttern Nachgelassene Wittwin und Erben, haben an Ihrer Behausung Oben ein steinen Erckher mit fünff Liechtern, Vndt vff zween steinen Kaëpffern vii+ schu lang, ij schu. viij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, iij ß d.

f° 343
Die Gaß beÿ vnser Frawen Brüdern hindern

Herr Niclaus von Türckheim Der Aëltter hatt ane seinem Hauß, da Claus Reÿch Innen sitzt, Oben über der Haußthür ein Wettertach xviij schu lang, iij schu herauß, Vndt darneben ein Vsstoß xxv schu lang iii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vij ß iiij d.

f° 343
Sanct Elisabethen Gassen Einseitten hinauffwerths Dem Thor Zu

Michael Wernher Der Küeffer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xx schu lang, j schu herauß, Item Zwen Rebstöckh mit Latten Inge Zeünt, Jeder ii+ schu breit, i+ schu herauß, Vndt Ist dise Rebhälden Oben am Hauß mit Lattten, Vnd Truchtern xxviij schu lang, Vnd vii+ schu weÿt Herauß geladen, Hatt auch Vnden Vor der Haußthüerenn ein besetzten Tritt v schu lang i+ schu breÿt, Bessert für das Nießen, vj ß iiij d.

f° 343
Sanct Elisabethen Gassen Einseitten hinauffwerths Dem Thor Zu

Stoffel Seger Der Zimmermann hatt vor seiner Haußthüeren Zwen hültzene Tritt v= schu lang, ii+ schu breit, Item ein Vßgeladen Kemmat mit Zweÿen Kaëpffern iij schu breit, i+ schu herauß, Darbeÿ ein hhültzenen Naach, Bessert für das Nießen, ij ß viij d.

f° 343-v
Sanct Elisabethen Gassen Einseitten hinauffwerths Dem Thor Zu

Mattheus Keßler Der Zimmermann hatt vor seiner Haußthüren Zwen hültzener Tritt v= schu lang, xxij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 343-v
Sanct Elisabethen Gassen Einseitten hinauffwerths Dem Thor Zu

Deßelben Mathei Keßlers Kinder haben ein Behausung, da Jacob Stiffelmeÿer der Garttenmann Innen wohnet, Vndt hatt vor der Haußthür ein steinen Tritt ii+ schu lang, xvj Zoll herauß, Bessern für das Nießen, j ß d.

f° 343-v
Sanct Elisabethen Gassen Einseitten hinauffwerths Dem Thor Zu

Andres Feltz Der Zimmermann hatt vor seinem Hauß ein besetzter Tritt, v= schu lang, i+ schu herauß, sampt einem hültzenen Naach, Bessert &, viij ß d.

f° 343-v
Sanct Elisabethen Gassen Einseitten hinauffwerths Dem Thor Zu

Jost Saÿler hatt an seinem Hauß ein hültzenen Nach heraus vff die Allmendt stehen, Bessert &, viij ß d.

In dem Allmend Gäßlin Darneben

Derselbige Jost Saÿler hatt Darneben in dem Allmend gäßlin an seinem Hauß ein Vßgestossen Kemmatt, j schuhs breit, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß. d.

f° 344
In dem Allmend Gäßlin Darneben

Adolff Herdtweg Der Woll* Grempp hatt an seinem Inn disem Gäßlin ein hültznen Nach, Bessert für disen Naach, viij ß. d.

Wider auß dem Allmend Gäeßlin hinauff baß Sanct Elisabethen Thor zu.

Der Erstgenante Adolff Herdtweg hatt auch Vornen In Sanct Elisabethen gassen Vor seiner haußthüren ein steinen Tritt iiij schu lang, xiiij Zoll heraus, Bessert für disen steinen Tritt, j ß. d.

f° 344
Wider auß dem Allmend Gäeßlin hinauff baß Sanct Elisabethen Thor zu.

Michael Arnold Der Werckmeister vff Vnserer Herren Zimmerhoff hatt ein Hauß, In Sanct Elisabethen Gassen, daran ein Staucher xxx schu lang, j schu herauß, Neben der Thür desselben Hauses ein hültzenes Kädstlin iij schu lang, i+ schu herauß, Hatt auch am Hauß außwendig ein hültzenen Naach, Bessert für das Nießen, j ß. viij d.

f° 344-v
Wider auß dem Allmend Gäeßlin hinauff baß Sanct Elisabethen Thor zu.

Florian Grauen selligen Wittwe vnd Erben haben ein Hauß daran Ist ein Staucher xxix schu iij Zoll lang, j schu herauß, Hatt auch ein hültzenen Naach, Bessert für alles viij ß. d.

f° 344-v
Wider auß dem Allmend Gäeßlin hinauff baß Sanct Elisabethen Thor zu.

Jacob Wolff genandt Schöenecker hatt Oben ane seiner Behaußung so ein eckhauß beÿ Sanct Elisabethen Thor Ist, ein Vßgestossen Kemmatt vi+ schu breÿt, j schu herauß. Nota. Er hatt auch Zwölff grosse Ongehawene Stuckh Stein vff dem Allmendt vßwendig ane seinem Hauß ligen, Bessert für das Nießen, vij ß. d.

f° 344-v
Die Anderseitten St: Elisabethen Gaßen von Sanct Elisabethen Thor widerumb hinabwarts nach dem Kleinen Oewel zu.

Der Beyer Hoff so nun zumahlen Junckher Friderichen von Landtsperg zuständig Ist, hatt neben der Haußthüren außwendig vff der Allmendt ligen ein steinen Banckh ix schu lang, xv Zoll heraus, Bessert für das Nießen, ij ß. vj d.

f° 345
Die Anderseitten St: Elisabethen Gaßen von Sanct Elisabethen Thor widerumb hinabwarts nach dem Kleinen Oewel zu.

Hanß Mathis Rhor hatt vor seinem Hauß ein hültzenen Banckh vf dreÿen steinen füeßen x schu lang, xiiij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, iij ß d.

f° 345
Die Anderseitten St: Elisabethen Gaßen von Sanct Elisabethen Thor widerumb hinabwerts nach dem Kleinen Oewel zu.

Niclaus Eisenlöffels Haußfraw hatt vor der thüeren Ihres hauses ein besetzten Tritt, ix schu lang, ij schu iij Zoll herauß, Bessert & , j ß vj d.

f° 345
Die Anderseitten St: Elisabethen Gaßen von Sanct Elisabethen Thor widerumb hinabwarts nach dem Kleinen Oewel zu.

Die Frawen In der Samblung Zum Creütz vff Sanct Elisabethen Gassen wohnhaft, haben vor Ihres Haußes Thüeren ein steinen Tritt iiij schu breÿt, xiiij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß. d.

f° 345
Die Anderseitten St: Elisabethen Gaßen von Sanct Elisabethen Thor widerumb hinabwarts nach dem Kleinen Oewel zu.

Hans Doll der Pruckhmeister hatt ein Hauß darinnen Wohnt Hanß Notter der Neher vor derselben haußthüren ligen Zwen steinen Tritt iij schu viij Zoll lang, iij schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß. vj d.

f° 345
Die Anderseitten St: Elisabethen Gaßen von Sanct Elisabethen Thor widerumb hinabwarts nach dem Kleinen Oewel zu.

Ulrich – Der Garttenmann hatt ein Hauß, Welches er In newlichen Hanß Dollen dem Pruckhmeister abgekaufft, vnd hatt vor derselben haußthüren Zween steinerine undt ein gemaurten Tritt iij schu lang, iij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 345-v
Im Schlupff vf Dißer seitten In Sanct Elisabethen Gaßen

Hanß Doll der Pruckhmeister hatt aber ein Hauß da Hanß Knoderer d. Metzger Innen sitzt, dasselbige Hauß hatt über disem Schlupff ein Übergebaw so Inn der leng. xxix schu, vornen gegen der Gaßen ix schu, Vndt hidnen Inn de Schlupff xj schu Inn der breÿtten Inn hatt, Bessert für das Nießen, xvj ß d.

f° 345-v
Im Schlupff vf Dißer seitten In Sanct Elisabethen Gaßen

Fritschen Clausen Erben von Westhoffen haben hinden Inn disem Schlupff ein hauß, das Leienhard Bauwr der Taglöhner bewohnt, vnt hatt ein Ingebew Oben über berüertem Schlupff xxxiij schu lang, Vornen am Ingang beim Brunnen vi+ schu und + vndt hinden vij schuh breÿt, Bessert für dieße Nüeßung, xij ß d.

f° 346
Wider auß dem Schlupff Vornen Sanct Elisabethen Gassen

Vorgedachts Hanß Dollen Behaußung So Hans Knoderer der Metzger bewohnt, hatt auch vornen Inn Sanct Elisabethen Gassen, Vor der Haußthüren Vier steinerin Tritt v schu iij Zoll breÿt, iiij schu herauß, Oben darüber ein Wettertach xxvj schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß. ij d.

f° 346
Wider auß dem Schlupff Vornen Sanct Elisabethen Gassen

Niclaus Jäger Der Einspenniger hatt vor seiner Haußthüren Zwen besetzter Tritt, sampt einem steinerin Naach daran v schu lang, iii+ schu herauß, Vndt ein steines Bencklin iii+ schu lang, xvj Zoll herauß, Bessert für das Nießen, ij ß. vj d.

f° 346
Wider auß dem Schlupff Vornen Sanct Elisabethen Gassen

Arbogast Dieboldt Der Garttenmann hatt Oben ane seinem Hauß ein Staucher xj schu lang, j schu herauß, Item vor der Haußthüren ein besetzter Tritt iiij schu lang, iij schu herauß, Bessert j ß. vj d
Hatt auch ein hültzinen Naach, für den Nach beßert Er viij d

f° 346-v
Wider auß dem Schlupff Vornen Sanct Elisabethen Gassen

Bernhard Gerdings selligen Wittib hatt vor Ihrem Hauß dreÿ steinen Tritt v+ schu lang, iij schu herauß, Darüber ein gemaurtes Wettertächle vj schu lang, j schu herauß, Vnndt dann auch ein hültzenen Naach, Bessert ane disem Ortt iij ß. ij d

Vff dem Kleinen Oewelin, Einseÿtt

Vorgedachts Bernhard Gerdings Wittwe hatt auch hinden Vff dem Kleinen Owelin vor der Stallthüren an Ihrem Hauß ein hültzin Prütschen iij schu ix Zoll breÿt, iiij schu herauß, hatt auch die Allmendt vor demselben Stall mit Mist verschlagen, Bessert für alle Nüeßung iij ß. vj d

f° 346-v
Vff dem Kleinen Oewelin, Einseÿtt

Balthasar Mueg hat daselbs die Allmendt mitt einem Heüffell mist belegt, Bessert für den Mist ij ß d

f° 346-v
Vff dem Kleinen Oewelin, Einseÿtt

Junckher Friderich Wolff von Renchen hatt außwendig ahne der Mauren seines Garttens vff dem Cleinen Auwell dreÿ gemaurte Streeb Pfeÿler, Jeder i+ stein breÿt, i+ schu herauß, Mehr daselbs ahne der bemeltten Gartten Mauren für baß abhin fünff solche Pfeÿler darin Jeder ii+ schu breÿt, ii+ schu herauß,
Nota Eß hatt auch derselb Friderich Wolff das Allmendt vor angezeigtem seinem hinder hauß vndt Gartten mit mist verschlagen, Bessert & xviij ß d.

f° 347
Vff dem Kleinen Oewelin, Einseÿtt

Niclaus Eisenlöffels Haußfraw hatt ein hauß Zu hinderst vff dem Kleinen Owell so ein Eck geg. der Rinckhmauren Ist, darinnen sitzt hanß höchstetter der Bronnenschöpffer, Vndt hatt außwendig d. Mauren vff das Wasser, oder Im Gebell Inn gemeltten Kleinen Owell ein steinen gemaurt Profeÿ iij schu breÿt, xxj Zoll herauß, Bessert für das Nießen, iij ß. d.

f° 347
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Jacob Reichshoffer Der Altt hatt ane der Mauren seines Gartens Vff dem Grüenen oder Kleinen Owelin xvij auffgemaurte Streeb Pfeÿler In einer In den Andern ij schu breÿt, iij schu herauß, Item ane demselben Gartten ein Ingemaurtes Profeÿ iiij schu breÿt, iij schu herauß, Hatt auch vor der Kleinen Gartenn thüren das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für das Nießen, ij lb. ij ß d.

f° 347-v
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Des Mehrern Spittals Behaußung Darinnen Herr Magister Michael Theürer wohnhafftig Ist, hatt hinden ane dem Gartten vff das Klein Owelin hinauß ein Vßgestossen Steinen Profeÿ iii+ schu breÿtt ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß d.

f° 347-v
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Weÿlandt Deß Edlen Vesten Hanß Caspars von Mittelhaußen nachgelassene Wittwe geborne von Baërstätt hatt ane Ihrem Gartten beÿ Ihrem Hauß am Wasser graben, vff dem Kleinen Auwelin ein Land Vestin Inge Zeünt L schu lang, Oben gegen denn Stege iii+ schu, Vnden beim Influß i+ schu herauß, Vndt Dann auch ein hültzin Profeÿ iij schu breÿt, iii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, xij ß d.

f° 348
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Jacob Reichshoffer hatt an seinem hindn Hauß gegen dem Kleinen Owelin hinauß, ein vff Kepfern außgestossen steinen Profeÿ vi+ schu breÿt, i+ schu heraus, Item Vor derselben Hindern thüren ein hültzins Prütschle x= schu lang, v+ schu herauß, Item ane denselben hauß Hinden Zwischen dem Marggräuischen Hoff, alß das Gräblin von dem Kleinen Owelin hindurch laufft, ein Vsstoß Lx schu lang, Vornen v schu heraus, vndt laufft mit dem hindern Ortt Ins Maur Haupt, Vnndt dann Oben ein steinen vßgemaurte Profeÿ iij schuh breÿt ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j lb. ij ß. viij d.

f° 348
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Caspar Heim der Metzger und Würth zur Blumen hatt hinden ane seinem Hauß, darinnen sein dochterman Hanß Georg Zentgraff wohnet, In disem Gäßlin gegen dem Wassergräblin hinauß Zweÿ hültzene Profeÿ, Jedes iii+ schu breÿt, iiij schu herauß, Bessert &, xij ß d.

f° 348
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Der Marggräuisch Badenisch Hoff da Burckhardt Schilling der Schaffner Innen sitzt, hatt hinden Vff das Wassergräblin, gegen Jacob Reichshoffers hauß über ein steinen außgemaurt Profeÿ vff Kaëpffern iij schuh breÿt, ij schuh herauß, Item aber daselbsten ein außgemaurt Profeÿ vff Kaëpffern iij schu breÿt, ii+ schu herauß, bessert & xij ß d.

f° 348-v
Anderseitten deß Cleinen Owelins, Widerumben Sanct Elisabethen gassen Zu.

Martin Christ der Metzger hatt vor seiner Stallthüeren Zwen besetzter Tritt vj schu lang, v= schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß. vj d.

Hatt auch das Allmendt vor disem Stall mitt Mist belegt, Bessert für den Mist, ij ß d.

Aber vornen in Sanct Elisabethen Gassen

Derselb Martin Christ der Metzger hatt auch vor seiner Haußthür Vornen In Sanct Elisabethen gassen ein besetzter Tritt vij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für den Tritt, j ß. vj d.

f° 348-v
Aber vornen in Sanct Elisabethen Gassen

Wolff Stedele der Fuhrmann hatt vor seiner Haußthür Vornen ein besetzten Stich, vij schu lang, ii+ schu herauß, sampt einem hültzenen Naach, Bessert &, ij ß d.

f° 348-v
Aber vornen in Sanct Elisabethen Gassen

Simon Flachen Wittwin vnd Erben haben ein Ortthauß, Wann mann Vonn St: Elisabethen Gassen herein gehet, gegen dem Closter zu Vnser Frawen Brüedern Oder der Kolschewren, darinnen wohnet Hannß Georg Latzarus der Schreiner, Vndt hatt oben über der Haußthüeren ein Vsstoß xxj schu lang, v= schu herauß, Item ein Lehenenden Kellerthüer vj schu breÿt, v+ schu herauß, Vndt dann Vor der Vordern haußthüeren Zwen besetzter Tritt vii+ schu lang, v+ schu herauß & Bessert xiij ß. viij d.

Hinder dem Closter Vnser Frawen Brüdern Vmb daß Eckh hienumb, vnd In daß Trachen Geßlin

Simon Flachen Wittwin vnd Erben Hauß darinnen Hannß Georg Latzarus der Schreiner sitz, hatt auch vff der Andern seiten hinder dem Closter Vnser frawen Brüdern, Wann mann Vmb das Eckh hienumb gehet, Vor der Hindern thüeren Zwen steinene Tritt iij schu lang, ij schu herauß, bessert für die Zween Tritt, j ß. vj d.

f° 349
Hinder dem Closter Vnser Frawen Brüdern Vmb daß Eckh hienumb, vnd In daß Trachen Geßlin

Bemelts Simon Flachen Wittwin vnd Erben haben Hinder dem Closter Vnser frawen Brüdern aber ein Hauß, besitzt Georg Kromer der Gartenmann, Daran ein Wettertach xx schu lang, iij schu herauß, Item ein Ligende Kellerthüer v schu brit, iij schu herauß, Item Zween Steinen Tritt Vor derselben Haußthüeren iiij schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß. viij d.

f° 349-v
Hinder dem Closter Vnser Frawen Brüdern Vmb daß Eckh hienumb, vnd In daß Trachen Geßlin

Mathis Götz der Maurer hatt vor seinem Hauß Vnden ane der Kollschewren, das Allmendt mit etlichen stuckh steinen belegt, Bessert für das Nießen, ij ß d.

f° 349-v
Hinder dem Closter Vnser Frawen Brüdern Vmb daß Eckh hienumb, vnd In daß Trachen Geßlin

Daß Hauß Zu Vnser Frawen Brüdern, so Dr. Neruius bewohnet, hatt hinden vf das Wasser Zweÿ außgemaurte Profeÿ vff steinen Kepffern xiij schu lang iii+ schu herauß, Vnden vff dem Wasser ein Hangende Weschbrütschen mit Vier Aichinen Pfeelen vnd Zweÿen haëspeln xvj schu lang, x schu breÿt, Ein außgemaurt Profeÿ Vff Kaëpffern vj schu breÿt, ii+ schu herauß, Vndt Vor einer Thüeren vfs wasser ein steinen Gang vff Käepffern mit Eisern Stenglin versehen, x schu lang, iij schu herauß, Oben Inn d. Höhe ein Vsstoß, xl schu lang, an dem obern ortt ij schu, dem Vndern ortt j schu herauß, Bessert, o

Zwischen dem Hoff Zum Trachen vnd dem Hauß da Dr. Neuius Innen Wohnet, Ist ein beschlossenes Allmendgaëßlin &
[in margine :] die Hern 3. vffm Pfenningthurn Zu fragen, wie es mitt disem Gäßlin beschaffen.

f° 350
Von der Gaßen hinder dem Closter Vnser Frawen Brüdern Vnd beÿ dem Hoff Zum Trachen herauß gegen Sanct Claus Zu.

Caspar Heim der Würth Zur Blumen hatt an seinem Hauß, darinn sein dochtermann Hannß Georg Zentgrauen wohnhafftig Ist, einen Vsstoß xxxiiij Schu lang ij schu ix Zoll herauß, Draen einen Staucher xxxij schu lang, j schu für den Vsstoß noch weÿter herauß Über demselben Staucher Ist ein Wettertach Ingleicher lengen noch i+ schu für den Vsstoß herauß, Item neben der Haußthüer ein Ingemaurten Rebstockh vj schu breÿt ij schu herauß, Vndt dann auch außwendig am hauß ein Mistcasten v+ schu lang, iiij schu herauß, Bessert, xij ß. viiij d

f° 350
Von der Gaßen hinder dem Closter Vnser Frawen Brüdern Vnd beÿ dem Hoff Zum Trachen herauß gegen Sanct Claus Zu.

Jacob Reichshoffer der Altt hatt an seinem Hauß vff der seÿtten beÿm Brunnen nach dem Scharlochgeßlin Zu, Ein offene Kellertritt v schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß. vj d.

f° 350
Scharlochsgäßlin

Jacob Truncknboltz der Kauffhauß Knecht hatt ane seinem Hauß Ein offene Kellertritt v schu lang, j schu herauß, außwendig ane demselben hauß auch ein hültzenen Naach, bessert &, j ß. viij d.

f° 350-v
Scharlochgäßlin

Claus Wittichs deß Metzgers selligen wittwin vnd Erben haben außwendig ahn Irem Hauß vff dem Allmendt ein hültzenen Naach stehen, Bessert für das Nießen, viij d.

f° 350-v
Scharlochgäßlin

Jacob Kümmich der Notarius hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxi+ schu lang, v+ schu herauß, Darüber aber ein Vsstoß so auch xxi+ schu lang, Vnd ein schu noch weÿter herauß, Item Vor der Haußthüeren Vier steinen Tritt sampt einem Vffgemaurten sitz vi+ schu lang, iiij schu herauß, Item ein offene Kellerthüer mit Zween vfrechten Mauren vij schu iiij Zoll breit, iiij schu herauß, Bessert für das Nießen, xij ß. x d.

In dem Nebendts gäßlin an Diser Behausung

Jacob Kümmichs Behausung hatt auch in dem Gaeßlin darneben Ein Vßgestossen Kemmatt Vff Kepffern iij schu breit iij schu herauß, Mehr ein Klein außgestossen Maurwerckh so besser Oben am Gebell vnd einem Kensterlin sich vergleicht, auch vf Kaëpffern iii+ schu breÿt, j schu herauß, Hatt auch ahne disem Gaëßlin an berüertem Hauß ein Hültzenen außgestelten Naach, Bessert für das Nießen, ij ß. iiij d.

f° 351
In dem Nebendts gäßlin an Diser Behausung

Urban Kauffman der Seÿler vnd seine Consorten haben einen Stall hinden In disem Gaëßlin, welchen Sie Hanß Beichtern dem Jetzigen Würth Zum Geist verliehen, Daruor Ist ein mistcastenn vi+ schu breit, vij schu herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 351
In dem Nebendts gäßlin an Diser Behausung

Derselb Urban Kauffmann vnd Consorten haben auch daselbs Vor Zweÿen Hauß wohnungen, da Thoman Kegell der Cuardi Knecht, vnd Hanß Schneider der Bott Innen sitzen, ij steinen Tritt vi+ schu lang, ij schu breÿt, Item Oben ahne denselben beeder Heüsern durchauß ein hültzin Wettertach xlix vnd + schu lang, ii+ schu herauß, Vndt dann Vnden daran vff dem Allmendt ein Schweinstall vnd Mistcasten aneinander xx= schu lang iii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, xiiij ß viij d.

f° 351-v
In dem Nebendts gäßlin an Diser Behausung

Jacobus Dürr der Notarius hatt vor seiner Haußthuëren ein besetzten stich 6 schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß vj d.

f° 351-v
Wider auß dem Vorgemelten Gässlin herauß.

Ezechiel Spatzinger Hatt oben an seinem Hauß ein steinen Erckher vff dreÿen steinen Kaëpffern ix schu iij Zoll breÿt, iii+ schu herauß, Bessert &, v ß iiij d.

f° 351-v
Wider auß dem Vorgemelten Gässlin herauß.

Vor dem Marggräuischen Houe Zum Trachen genandt ligt ein steines Benckhle iiij schu lang, i+ schu herauß, hinden vff das Wasser ein außgemaurten Erckher mit Vier Liechtern vj schu breÿt iij schu herauß, Vor der Thüer Vffs wasser ein steinen Gang, mit blatten belegt, vnd mit eisern stenglin versehen, sampt einer Stegen mit Zwölff Stafflen vff das Wasser hienab, so Zusammen xvii+ schu lang, v+ schu herauß, Ein Landtvestin xliiij schu lang, iiij schu herauß, ein hangenden Vischarchen mit Vier Aichinen Pfaëlen vnd Haëspeln Im Wasser x schu lang, vj schu breÿt, ein Hangende Weschbrütschen mit dreÿen Aichinen Pfosten vnndt Vier Haëspeln xvj schu lang, viij schu breÿt, Bessert für alles iij lb. xvj ß d.

f° 352
Wider auß dem Vorgemelten Gässlin herauß.

Herr Niclaus von Türckheim hatt vff dem Platz beim Trachen so etwann ein Sandtplatz gewesen Ist, ein hauffen Tännin Bortt ligen, Bessert darfür, iiij ß d.

Stoffel Seger der Zimmermann vff Sanct Elisabethen gassen hatt auch daselbsten ein hauffen Bortt ligen, Bessert daruon, iiij ß d.

Hans Braun der Schreiner Inne der Trusengaßen bessert daselbst auch für ein Hauffen Bortt, iiij ß d

[in margine :] Den Herrn 3. vff dem Pfenningthurn geschrieben Zugeben &

f° 352
Oberhalb Sanct Claus Pruckhen Von dem Hove zum Trachen hienab d. Kirchen zu.

Daniel Kollöffel der Vergichtschreiber hatt oben ahne seinem Hauß ein steinen Erckher vff einem gemaurten fuß, vndt mit dreÿen Liechtern x= schu breÿt iii+ schu heraus, Vnndt dann Über der Haußthüer ein Kupferin Wettertach x= schu lang, iij schu herauß, Bessert, ij ß. viij d.

f° 352-v
Oberhalb Sanct Claus Pruckhen Von dem Hove zum Trachen hienab d. Kirchen zu.

Daniel Wencker hatt an seinem Hauß ein steinen Erckher mit fünff Liechtern ix schu ix Zoll breÿt, iiij schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß. viij d.

f° 352-v
Oberhalb Sanct Claus Pruckhen Von dem Hove zum Trachen hienab d. Kirchen zu.

Hans Neff der Schiffleüth Rhattherr hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu iij Zoll lang, v+ schu herauß, Oben darüber ein Gang mit geträhten hültzenen Stollen, so Inn der mitten ein hültzins Erckherlin hatt, Zusammen xxij schu lang, Vndt gehet für den Vsstoß noch ii+ schu weÿter herauß, Bessert ix ß. iiij d.

f° 352-v
Oberhalb Sanct Claus Pruckhen Von dem Hove zum Trachen hienab d. Kirchen zu.

Die Fabric Zu Sanct Niclaus hatt ein Hauß darinn sitzt Herr Johannes Thomas der Pfarrer daselbsten vndt würdt von alters hero zum Brieff genandt, daßselb Hauß hatt vornen gegen dem Wasser ein Vsstoß xxix schu ix Zoll lang, v+ schu herauß, Darüber ein Staucher, so auch xxix schu ix Zoll, Vndt für den Vsstoß j schu weÿter herauß, Vber disem Staucher aber ein Vsstoß Ingleicher lenge vnd für den Vndern Vsstoß xv Zoll herauß, Bessert für das Nießen, ij ß. vj d.

In dem Allmend Gäßlein genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Das gemelt Hauß da Herr Thomas Pfarrer Innen wohnet vornen am Ingang dißes Jetz bemeltten gäßlins überbawen, xxxviij schu lang, vj schu breÿt, Bessert für das Nießen, xij ß d.

f° 353
In dem Allmend Gäßlin genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Heinrich Zorn hatt vor seinem Rosstall hinden Inn dem Gaëßlin das Allmendt mit Mist verlegt, Bessert für den Mist, ij ß d.

f° 353
In dem Allmend Gäßlin genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Die Zunfft Zu der Mörin hatt ein Hauß in disem Gäßlin, wohnt darinn Abraham Grummer der Keuffller Ihr Büttell, vor demselben Hauß stehet außwendig vff dem Allmendt ein Rebstockh mitt Latten Ingefast ij schuh, viij Zoll breÿt, i+ schuh herauß, Bessert für das Nießen, ij ß d.

f° 353-v
In dem Allmend Gäßlin genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Hans Beichter der Würth zum Gaist hatt ein Hauß daran ein Hültzener Naach, bessert &, viij ß d.

f° 353-v
In dem Allmend Gäßlin genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Der Mehrer Spittal hatt ein Hauß, darinnen Herr Magister Michael Theürer wohnhafft Ist, vnd hatt ein außgestossen Kemmath ij schu breÿt, j schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 353-v
In dem Allmend Gäßlin genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Jost Gaÿl der Soldner Hauptmann hatt an seinem Hauß Oben über der Thüer ein Wettertach xv schu lang, i+ schuh herauß, vndt auch vßwendig ein hültzenen Nach, Bessert für das Nießen, j ß iiij d.

Derselb hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist, ij ß d.

f° 353-v
In dem Allmend Gäßlin genandt das Bocksgäßlein, Oder wie mann in Altten Brieffen Bericht findte, So würdt dises Gäßlin hindeme genandt in der Büenen.

Junckher Friderich Bockh zu Gerstheim hatt ane seinem hoff ein vff Zwen steinen Kepfern außgeladen Camin viij schuh breÿt xxj Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

Wider auß dem vorbesagten Gäßlin herauß vornen gegen der Preüschen nach Sanct Claus Kirchen Zu.

Der gedacht Junckher Friderich Bockh zu Gerstheim hatt auch vornen auß gegen dem Wasser an seinem Hoff einen Vsstoß Lxx+ schuh lang, v schuh iij Zoll herauß, Oben daran ein Staucher sampt einem Tächlin Ingleicher lenge, vnd für den Vsstoß noch j schuh weÿter herauß, Bessert für das Nießen, xviij ß viij d.

f° 354
Wider auß dem vorbesagten Gäßlin herauß vornen gegen der Preüschen nach Sanct Claus Kirchen Zu.

Junckher Hans Jacob Wormbser hatt oben ane seinem Hauß ein Vsstoß xxxiij schuh vnd + lang, v schuh herauß, Darüber ein Wettertächle In gleicher lengen ij schu herauß, Item ane dem Vorgerüertten Vsstoß ein Staucher xv schu lang, vnd darfür ix Zoll weÿter herauß, Bessert für das Nießen, x ß viij d.

Er hatt auch Ein Mist Casten vff dem Allmendt stehen, vj schuh lang, iiij schuh vj Zoll herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 354
Wider auß dem vorbesagten Gäßlin herauß vornen gegen der Preüschen nach Sanct Claus Kirchen Zu.

Junckher Werner von Landtsperg hatt ane seinem Hoff ein Vsstoß xviij schuh lang, v schuh herauß, Oben darüber ein Wettertächlin In gleicher lengen für den Vsstoß i+ schuh noch weÿter herauß, Bessert für das Nießen, vj ß viij d.

f° 354-v
Wider auß dem vorbesagten Gäßlin herauß vornen gegen der Preüschen nach Sanct Claus Kirchen Zu.

Junckher Georg Baumann Zu Offenburg hatt ane seinem Hoff, der etwann Herr Hanß Ingolds des Aëlttern was, darinnen Christoff Schäffler der fuhrmann wohnt, vndt ein Eckhauß gegen Sanct Claus Kirchen Ist, ein Vsstoß xxi+ schu lang, v schu herauß, darüber ein Wettertach auch In der selben Lengen, Vnd für den Vsstoß noch Zwen schuh herauß, Item Über der Haußthür am Eckh ein Wettertach xj schu lang, ii+ schuh herauß, Bessert für das Nießen, ix ß iiij d.

Hinder Sanct Claus Kirchen

Junckher Georg Baumann Zu Offenburg hatt auch hinder Sanct Claus ane Vorbeschriebenem seinem Hoff über der Kellerthüer einen Vsstoß x schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß iiij d.

Derselb Hoff hatt auch dahinden im Winckhel über des hieuorgenandten Wernhern von Landtspergs In fahrt abermahlen ein Vsstoß xxviij schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nießen, ij ß. viij d.

f° 355
Hinder Sanct Claus Kirchen

Mathis Zeidlers deß Kürßners selligen Wittwe hatt oben am Gebell Ihres Hauses ein hültzenen Gang, ix schu lang, iij schu herauß, Bessert & j ß iiij d.

f° 355
Hinder Sanct Claus Kirchen

Hans Groß von Mittelbergheim hatt an seinem Hauß, da Caspar Beckh der Leinenweber Innen wohnet, ein Intritt Inn ein Keller iij schu breit, i+ schu herauß, Mehr ein solchen Intritt Inn ein Stall auch iiij schu breit ij schu herauß, Vnden Vor der Stegen ein besetzten Vortritt ix schu lang, iiij schu breit, Item ein hohe vfgemaurte Steg mit sieben steineren Tritten und einer Prütschen xj schu lang, iiij schu iij Zoll haß, Oben darüber ein wettertach xvij schu lang, v schu Herauß, Vndt dnn ein vßgestoßen Kemmatlin ein schuhs breit i+ schu herauß, Bessert für das Nießen, xj ß. ij d.

f° 355
Hinder Sanct Claus Kirchen

Ruprecht Stollenmeÿer der Weißbeckh hatt Vögtlicher weiß an einem Hauß hinder St: Niclaus darinn Felix Vischer der fuhrmann wohnet, einen Ingang Zu dem Stall mit Zwoen vfrechten Mauren viij schu breÿt, iiij schu herauß, Darauf ein vßgestossen Kemmatt vij schu breÿt, i+ schu herauß, Mehr vor der Haußthüren ein vfgemaurte Stegen sampt einem steinen Naach mit Sieben gemaurten Stafflen vj schu breit viij schu herauß, Bessert für das Nießen, v ß d.

Derselbige Felix der fuhrmann hatt auch die Allmendt mit Mist belegt, &, ij ß d.

f° 355-v
Hinder Sanct Claus Kirchen

Junckher Jacob Bockh von Erstein hatt vor einer hinder Thüeren seines Hauses ein gemaurten Tritt v= schu lang, xv Zoll breit herauß, Item aber Vor seiner hind. thüeren daselbs ein Tritt iiij schu lang, ij schu herauß, Mehr oben ahne demselben hinder hauß ein Vsstoß, Lij schu lang, Vornen iiij schu ix Zoll, Vnd hinden Im Winckhel ii+ schu herauß, Darunder ein Schweinstall xiij schu lang iiij schu ix Zoll herauß, Vndt hatt auch vor der gemelten hindern thüeren d. Allmendt mit dielen Inge Zeünt xl= schu lang am Vordern ortt iiij schu ix Zoll vnd Hinden Im Winckhel iii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j lb. iij ß. iiij d.
[in margine :] Die Inzeünung an Bocken Hauß den Herrn 3. vff dem Pfenningthurn auch geschrieb. zugeben, umb ein bestendigen zinß zuuerleÿhen

f° 356
Hinder Sanct Claus Kirchen

Junckher Georg Bawmann zu Offenburg hatt auch vor dem hindern Thor seines hofs Im Winckhel einen Mist Casten sampt einem Schweinställin daran. Ist sammentlich xij schu lang, vj schu herauß, hatt auch sonsten beÿ dem Schweinstall etlich Mist ligen, bessert x ß d.

f° 356
Hinder Sanct Claus Kirchen

Lienhardt Küenlin der Holtz Karcher hatt Vornen ans einem Hauß über der thüer Zweÿ Wettertach über einander, Jedes ii+ schu lang, i+ schu herauß, darüber aber ein wettertächle x schu lang, i+ schu herauß, Mehr hatt dasselbige Hauß Inn dem Allmendgäßlin so nit gar durch gehet ein Vsstoß xli+ schu lang, ij schu iij zoll herauß, Darüber ein Wettertach In gleicher lenge i+ schu herauß, Vndt dann aber en hültzin Wettertach darunder die Waëgen vnd Kärch stehen xx schu lang, iiij schu herauß, Vndt hatt auch das Allemnd Vor dem Hauß mit Mist Verschlagen, xiiij ß viij d.

f° 356
Hinder Sanct Claus Kirchen

Michael Goll der Kauffmann hatt auch hinden Inn disem Allmendtgaëßlin etliche alte Vaß und Stübicher stehen & bessert iiij ß d.

f° 356-v
Hinder Sanct Claus Kirchen

Jacob Boschen selligen Wittib hatt an einem Hauß, darinnen Martzolff Schmaßmann der Spanner sitzt, Ein Vsstoß xix schu lang, iij schu herauß, ij ß. viij d

Deßelben Jacob Boschen Wittwe hatt auch ettlich Mist vff dem Allemndt daselbs ligen, ij ß d.

f° 356-v
Hinder Sanct Claus Kirchen

Erstgenants Jacob Boschen selligen Wittwe hatt auch vff einer seÿten gegen Sanct Niclaus Kirchen Zu an Irem Hauß, welches Sie selbs bewohnt ein Vsstoß xlij schu lang, iij schu herauß, vj ß. viij d

Sie hatt auch an demselben Ihrem Hauß vff der Andern seÿten vmb das eckh hinumb gegen des Pasteten Beckhen Hauß zum Guldenen Lewen hienüber aber ein Vsstoß xxxiiij schu lang iii+ schu herauß, Bessert für dißen Vsstoß v ß. iiij ß d.

f° 356-v
Hinder Sanct Claus Kirchen

Jacob Kamm der Würth Zur Aëxt hatt ane seinem hauß, da Georg sein dochtermann Innen wohnt, ein hültzenen Naach, Bessert für den Naach viij ß d.

f° 357
Hinder Sanct Claus Kirchen

Das Hauß Zum Muckenwadel dem Appt zu Ettenheim Münster zustendig, hatt vor der Thüer ein hohen besetzt stich x schu breit vii+ schu herauß, Vnndt dann ein lehenenden Kellerthüer vij schu breit iii+ schu herauß, x ß d

f° 357
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Die Fabric Zu Sanct Niclaus hatt ein hauß, welches Jetzundt herr Thobias Speccerus Diaconus derselben Kirchen bewohnt, Daren ein Vsstoß xxxvij schu iiij Zoll lang, v= schu herauß, Bessert für das Nießen, viij ß d.

f° 357
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Herr Niclaus von Türckheim der Elter hatt an seinem Hauß ein außtoß xlij schu lang, v schu herauß, daran ein Staucher xl. schu lang, Vnd ein schu für den Vsstoß herauß, Vber dem selben ein Wettertächle xl schu lang, Vnd noch i+ schu für den Staucher Weÿter herauß, Mehr Vnden an dem selben hauß Zwen Vssz laëden Jeder v schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Nießen, xiij ß. iiij d.

Hatt auch Vnden am Hauß etliche Thonnen vnd wahren vff dem Allmendt stehen, v ß d.

f° 357-v
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Herr Niclaus von Türckheim hatt neben disem Auch ein Hauß bewohnt Sontag Dietrich der Handelßmann daran Ein Vsstoß xxvi+ schu lang, vj schu herauß, Darüber ein Wettertachlin Ingleicher lenge Vnd für den Vsstoß noch ein schu weÿter Herauß, Bessert ix ß. iiij d.

f° 357-v
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Das Haus Zum Guldinen Apffel ist auch herrn Niclaus Von Türckheim dem Eltern Zugehörig, darinn sitzt sein Sohn Niclaus Von Türckheim der Jünger, Vnd hatt ein Vsstoß xlvii+ schu lang, iii+ schu herauß, Bessert viij ß d.

f° 357-v
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Hans Küß der Sattler hatt ein Hauß darinnen wohnt Hieremias Meÿer der Vhrenmacher, Mehr neben demselben aber ein Hauß welches Er selbs bewohnt, Die Zweÿ heüser haben durch abhien ein Wettertach xlix vnd + schu lang, iii+ schu herauß, Mehr ein Laden vij schu iiij Zoll lang, ii+ schu herauß, Item aber Ein Laden v schu iij Zoll lang, ii+ schu herauß, Vnndt dann Zwen Laëden, Jeder v schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, ix ß. iiij d.

f° 358
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Caspar Reichard der Sporer hatt Oben an seinem Hauß ein Vsstoß xxiij schu lang, ij schu herauß, Zwen Laeden vnd vor seiner Werckstatt Jeder vi+ schu lang, ij schu herauß, Vor der Haußthüeren ein steinene Staffel iiij schu viij Zoll lang, xiij Zoll herauß, Ein ligende Kellerthüer v schu breit iij schu herauß, Bessert vj ß. iiij d.

f° 358
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Sebastian Schimpff der Tuchmann hatt an seinem Hauß darinn Sebastian Hoch der Schneider wohnet, ein Vsstoß xvij schu lang, ij schu herauß, Vor der haußthüer ein steinen Staffel v= schu lang xv Zoll herauß, Vnd ein Laden viij schu lang, ii+ schu herauß, Bessert ij ß. iiij d.

f° 358
Beÿ Sanct Niclaus Prucken dem Staden abhin

Fabian Rhoter der Sporer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xv+ schu lang, oben an dem ortt gegen Sant Niclaus Pruckhen Zu ii+ schu, Vnden am Eckh gegen dem Nesselbach i+ schu herauß, Item oben an demelben Hauß ein hültzin Wettertach xiiij schu lang, ii+ schu herauß, ij ß viij d

Im Goldgießen hienein gegen dem spittalthor Zu Einseÿth.

Derselb Fabian Rhoter der Sporer hatt auch vff der Andern seÿten Im Goldgiessen an seinem Hauß ein Vsstoß xxxviij schu lang, oben am Eckh gegen dem Wasser Gestaden iiij schu, Vnden Im Gießen Hieneinwarts v= schu herauß, Vnd iij starcke hültzine Speÿler vff dem Allmendt stehen, Item ein lehendene Kellerthüer, sampt einem Neben meürlein vij schu breit v= schu herauß, Aber ein laden v= schu lang, iij schu Herauß, Vor der Haußthüer Zween steinene Tritt iiij schu lang, ij schu herauß, Bessert & ij lb iiij ß iiij d

Derselb Fabian Rhoter hatt auch ein hültzinen naach außwendig an seinem hauß Vff dem Allmendt stehendt, Bessert für das Nießen dises Nachs, viij d.

f° 358-v
Im Goldgießen hienein gegen dem spittalthor Zu Einseÿth.

Arbogast Halbwachsen der Wagner hatt hatt [sic] oben an seinem Hauß ein Wettertach xxix schu lang viij schu herauß, Darüber ein Vsstoß xlix vnd + schu lang ii+ schu herauß, Mehr vnden Vor demselben Hauß iij besetzte Tritt x schu lang, vj schu herauß, Bessert für das Nießen, j lb. ij ß. viij d.

Derselbe Arbogast Halbwachsen hatt auch vnder obgemeldtem Wettertach sein Weckstatt mit Plöchern, Radtgruben vnd Schneidlöchern, Bessert ij lb d.

Auch sonsten das Allmendt vor dem Hauß mit allerhandt Wagner holtz vnd Stangen Verstellt darfüt bessert Er iiij ß d.

f° 359
Im Goldgießen hienein gegen dem spittalthor Zu Einseÿth.

Michael Schreibeisen der Altt vnd Huffschmid hatt ane seinen beeden heüsern durchauß ein Vsstoß Lv= schu lang, ij schuh ix Zoll herauß, Daran ein Wettertach xlij schu lang, für den Vsstoß viij schuh iij Zoll weÿter hinauß, Bessert für das Nießen, j lb. iiij ß. viij d.

Derselbe Michael Schreibeisen hatt auch vnder berüertem Wettertach sein Weckstatt vnndt Radtgruben, dann ein Nothstall, bessert für dises Niessen sampt dem Nothstall ij lb d.

Darzu das Allmendt mitt Mist verschlagen, Bessert für den Mist ij ß d £ajouté FD£

f° 359
Im Goldgießen hienein gegen dem spittalthor Zu Einseÿth.

Hieremias Mansen des Wagners selligen Erben, haben ein Hauß, Welches Jetzundt Bastian Billstein d. Wagner besitzt, daran ein Vsstoß ix= schuh lang, v= schu herauß, Bessert für das Nießen, j lb. iiij ß.

Dieselben Erben haben auch im Schlupff neben Ihrem Hauß ein Maurwerckh, sampt einem halben Schwÿbbogen vff dem Allmendt stehen, Daruor geben Sie Järlichen Zinß 10 ß. Wie hieuon In diser stat Zinßbuch weÿter vndt mehrer bericht zufinden, Gedachte Erben haben auch ane berüertem Hauß ein Wettertach xxxij schu h lang, x schu herauß, Bessert für das Nießen, xvj ß. viij d.

Vnd hatt Obgedachter Sebastian Bülstein der Wagner so das Hauß Leÿhnungs weÿse besitzt, Vnder Erstbesagtem Wettertach sein Werckstatt, Radgruben, Plöcher vnd Räder stehen, auch allerhandt alte gebrochene Karch, Wägen vnd holtzwerckh vff dem Allmendt, Bessert ij lb. xiij ß. iiij ß

Hieuorangezeigte Erben haben auch ahne Obgeschriebener Irer Behaußung ein steinerin Erckher vff dreÿen Kaëpffern, ix= schuh breÿt, ii+ schu herauß, Ein hültzenen Naach, Bessert für das Nießen, iiij ß

Und haben auch auff dem Allmend ein Schleÿffstein stehen, für den Schleÿffstein, ij ß d.

f° 360
Im Goldgießen hienein gegen dem spittalthor Zu Einseÿth.

Lorentz Hoffmanns [d]eß Haußbeckhen selligen nachgelassene Wittwin, hatt aber an Ihrem Hauß ein Vsstoß xxxij schu lang 3 schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen für den Vsstoß iij schu herauß, Darunder stehet ein Von grund vff gemaurter Pfeÿler ij schu breit iij zoll herauß, Item Vier Keller Tritt iiij schu iij Zoll breit iij Zoll herauß, Item ein Ingemaurten Beckhen laden viij schu lang, iiij schu herauß, darund. ein Schweinstall vndt dann Vor der haußthüer Zween besetztet hohe Tritt v schu breit v= schu Herauß, Bessert j lb. xvij ß d.
[in margine :] Wann dise Erben beschickt, Soll Innen angezeigt werden, das Sie disen Sawstall hinweg thun.

f° 360
Im Goldgießen hienein gegen dem spittalthor Zu Einseÿth.

Ruprecht Stollenmeÿer der Weißbeckh hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xiiij schu lang, iiij schu ix Zoll herauß, Item Ein Beckhen Laden vij schu iij zoll lang, iij Schu iij zoll herauß, Item ein beschlüßiger hültziner sitz, Neben dem berürten Beckhenlad. ii+ schu breÿt iij schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß d.

f° 360
Im Goldgießen hienein gegen dem Spittalthor Zu Einseÿth.

Hans Krebsen des Basteten Becker Erben haben ein haus genandt Zum Guldinen Lewen, darinnen wohnet sein Hans Krepsen Nachkhom, Niclaus Gade, Vndt hatt vor der Haußthüer an steinen Tritt iiij schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 360
Im Goldgießen hienein gegen dem Spittalthor Zu Einseÿth.

Hans Debs der Wagner hatt an seinem Haus ein Wettertach, xxxj schu lang, x schu herauß, Darunder hatt Er sein Werckhstat sampt Radtgruben, Plöchern Vndt dergelichen, mehr oben am Gebell deßelben Hauß auch ein Wettertach xx schu lang, ii+ schu Herauß, Vnndt dann aber ein Wettertachle xx schu lang, iii schu herauß, Bessert & iij lv. xij ß. iiij d.

Hatt auch das Allmendt vor seinem Hauß mitt Raëdern, Altten vnd Newen Kärchen Vndt Wägen, auch anderen Holtzwerckh verschlagen, bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 360-v
Im Goldgießen hienein gegen dem Spittalthor Zu Einseÿth.

Hans Debs der Huffschmidt hatt oben an seinem Haus ein steinen Erckher Vff dreÿen steinen Kepffern, ix schu lang, i+ schu herauß, Ein Wettertach xxxiij schu lang, x schu herauß, Ein lehenende Kellerthüer vij schu breÿt, j schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j lb. j ß. iiij d.

Derselbig Debs hatt auch vnder disem Wettertach sein Werckstatt, Radtgruben und Nothstall, Bessert für das Nießen sampt dem Nothstall, ij lb. xij ß d.

f° 360-v
Im Goldgießen hienein gegen dem Spittalthor Zu Einseÿth.

Niclaus Schallers deß Huffschmidts seligen Erben haben an Ihrem Hauß, darinnen Jacob Debs der Huffschmidt wohnhafft Ist ein Vsstoß xxxiii+ schu lang, iii+ schu Herauß, daran ein Wettertach In gleicher lengen vii+ schu für den Vsstoß weÿter herauß, Oben an dem selbigen Wettertach ein Staucher In gleicher Lenge, j schu weÿter herauß, Bessert für dises Nießen, xviij ß. viij d.

Derselb Jacob Debs hatt sonsten auch vnder disem Wettertach sein Radtgruben vndt einem Nothstall, soll alles Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für das Nießen sampt dem Nothstall, ij lb d.

f° 361
Im Goldgießen hienein gegen dem Spittalthor Zu Einseÿth.

Georg Gilg der Fuhrmann hatt an seinem Hauß so ein Eckhauß Ist an diser seÿten gegen dem Spittalthor Zu ein Vsstoß xxxi+ schu lang, vij schu herauß, Hatt auch auff der seÿtten an Vorermelts Niclaus Schallers Erben Behaußung ein steinen Mantel vff Zween steinen Kepffern x schu ohngeuehrlich iii+ schu herauß, Bessert für dises Nießen, xij ß. viij d.

Vnder dem obangezeigten Wettertach stehen etlich Alte und Newe Vaß, Bessert für dise Alte vnd Newe Vass, ij lb d.

Derselbe Georg Gilg hatt auch vff der andern seitten seiner Haußes gegen dem Spittalthor Wann mann Vmb das Eckh hieneumb gehet, aber ein wettertach xxviij schu lang, v+ schu herauß, Vnst dann ane disem Eckh ein Ingefassten Rebstockh mit brettern ij schu breÿt xv Zoll herauß, Bessert x ß d.

f° 361-v
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Hans Debs der Huffschmidt hatt auch hinder Sanct Claus Kirchen Vor seiner Stallthüeren das allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für dises Nießen, ij ß d.

f° 361-v
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Georg Schneider der Fuhrmann hatt das Allemnd Vor seinem Hauß mit allen Wägen, Kärchen vnd Zum theil mit Mist verschlagen, Bessert für dises Nießen, iiij ß d.

f° 361-v
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Das Haus Zum Guldinen Lewen, Hanß Kressen deß Pasteten beckhen Erben Zustendig, hatt hinder Sanct Claus Kirchen ein außgemaurts Erckherlin v= schu lang, j schu herauß, Bessert für dises Nießen, j ß d.

Niclaus Gade der Pasteten Beckh in dem Hauß zum Guldinen Lewen wohnhafft, hatt das Allmendt hinden vor dem Stall mit Mist verschlagen, Bessert für dises Nießen, ij ß d.

f° 362
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Ruprecht Stollenmeÿer der Weißbeckh hatt auch hinden an seinem Hauß ein Vsstoß xv schu lang, iij schu herauß, Darüber ein hültzin Wettertach In gleicher Lenge i+ schu herauß, Vor der Thüeren deßelben Hinder Hauses ein besetzten Tritt iii+ schu lang, xxj Zoll herauß, Soll Allmend sein vnd bleiben, Bessert für das Nießen, iiij ß viij d.

f° 362
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Jacob Helber der Fuhrmann hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xv schu lang, iij schu herauß, Er hatt auch Inn dem Nebendts gaëßlin aber ein Vsstoß xxviij schu lang, iij schu herauß, bessert für das Nießen, vj ß viij d.

Derselb Jacob Helber hatt auch vor seinem Hauß das Allmend mit Mist Verschlagen, für den Mist bessert Er ij ß d.

f° 362
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Hieremias Mansen des Wagners seligen Kinder haben hinder St: Claus Inn dem Allmendtgäßlin hinder der Schuelen ein Hauß, da Veit Betz der Schneÿder Innen sitzt, dasselb Hauß hatt ein Vsstoß xxxviij schu ix Zoll lang, i+ schu herauß, Vor der haußthüer Vnden ein steinen Tritt iii+ schu lang, i+ schu herauß, Bessert & iij ß viij d.

Bemelte Erben haben auch vnden vor disem Hauß das Allmend mit Mist vnd etlichem Wagner holtz verschlagen, Bessert für den Mist vnd Wagner Holtz iij ß

f° 362-v
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Herr Niclaus von Türckheim der Eltter hatt vff der Andern seÿtter diß Allmendtgeßlins an seinem hindern Hauß ein Vsstoß xv schu lang, iii+ schu herauß, Darunder Auch ein Mistcasten vff dem Allmendt stehen x schu lang, vii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, viij ß d.

f° 362-v
Fürbas vmb das Ander Eckh Hienumb nach Sanct Niclaus Kirchen hindern.

Das Haus darinnen Hanß Diebold Berger der Lehrmeÿster Wohnet, gehört Zu der fabric sancti Nicolai, vndt Hatt oben über der Thüer ein wettertach vii+ schu lang, iiij schu herauß, Bessert & j ß iiij d.

Der genante Hanß Diebold Berger der Lehrmeÿster Hatt hinden Im Winckhel ane der Kirchen einen Schweinstall vff dem Allmendt stehen, iiij schu breÿt, v= schu herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 363
Nota, Ußwendig ane Vnser frawen Werckh Speicher beÿ dem spittal thor am Goldgiessen Ist ein Hütten mit bretter vnd Dielen geteckht, darunder Ligt zimblich Bawholtz.
Vnd Ist der gantze Blatz Vff dem Allmendt also lang der berüerte Speicher sich erstreckht, aller mit gantzen vnd halben Baumen vnd Wagnerholtz (:so den Wagnern In dem Goldtgiessen wohnhafft Zu stehen solle:) biß ane den wege Verschlagen.

Die Allmendt Herrn haben Erkhandt, das die Wagner Im Goldtgiessen, Weil Sie die Allmendt mit Holtzwerkh Vnd anderem Zu Irem handtwerckh dienlich Tag vnd Nacht Verschlagen, Vndt vil besser alß sonsten an Keinem Ortt Inn der gantzen Statt niessen, Das Sie durch die Erkhandten Acht Jaht lang dauon bessern sollen j lb d.

f° 363
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Peter Langenberger der Weinhändler hatt an seinem Hauß, darinnen Hanß Hofmans des Sporers Wittwin sitzt, Ein hültzinen Naach, bessert für den Naach viij ß d.

f° 363-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Adam Müllers des Küffers Wittwin hatt an Ihrem Hauß vff der seiten gegen Vnser Frawen Speicher ein Vsstoß xx schu lang, iiij schu herauß, Vronen an dem selben Hauß aber ein Vsstoß xxvij schu lang, am Eckh ij schu, Vnd am Andern Ortt j schu Herauß, Weÿter hatt sie auch an disem Hauß nach ein Kleines ausstößlin vi+ schu lang, An eim ortt ein schu vnd am Andern + schu herauß, Vornen an disem Hauß Zeücht auch Rings herumb ein Wettertach xxxiii+ schu lang vj schu ix Zoll herauß, Bessert & xviij ß d.

Und hatt auch vnder dem gemeldten Wettertach ettliche Vaß vnd Taugen vff der Allmendt stehen, bessert & ij ß d.

f° 363-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Michaell Schreibeisen Huffschmidt der Jung hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxxiii+ schu lang, vij schu iij Zoll herauß, Darüber ein Staucher In gleicher Lenge ix Zoll für das Wettertach herauß, Bessert für d. Niessen ix ß d.

Derselb Michaell Schreibeisen hatt vnder disem Wettertach sein Werckstatt vnd Rattgruben vff vff dem Allmendt stehen, Bessert darfür j lb. vij ß. iiij d.

f° 364
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Jacob Schoner der Metzger hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxix vnd + schu lang, v= schu herauß, bessert & vj ß. viij d.
[in margine :] modo Herr Niclaus von Türckh.

f° 364
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Anthoni Schiler der Wagner hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu iij Zoll lang, v+ schu herauß, Darüber aber ein Vsstoß In gleicher Lenge für den Vndern ii+ schu weiter herauß, Bessert & ix ß. iiij d.

Und hatt Er Anthoni vnder berüertem Vsstoß sein Werckstatt, Plöcher vnd Rattgruben, Soll Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für das Nießen, j lb. ij ß d.

Vndt hatt auch allerhandt Wagner holtz, Raëder, Kärch vnd Wägen Vor dem Hauß stehen, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 364
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Zacharias Breÿttach der Khüeffer hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiii+ schu lang, v+ schu herauß, Oben Über demselben aber ein Vsstoß In gleicher Lenge ii+ schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleÿben, Bessert für das Nießen, ix ß. iiij d.

Derselbe Zacharias hatt auch das Allmendt vor seinem Hauß mit Mist verschlagen, Vndt vor dem Hauß etliche Vaß stehen, Bessert für das Nießen, ij ß d.

f° 364-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Simeon Seÿffridt der Metzger hatt an seinem Hauß, darinn Steffan Schwartz der Schreiner sitzt, ein Vsstoß xxviij schu iij Zoll lang, v+ schu herauß, Darüber aber ein Vsstoß Inn gleicher Lenge ii+ schu herauß, Bessert & xij ß d.

f° 364-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Lorentz Baumwoll der Huffschmidt hatt an seinem Hauß ein Vsstoß iii+ schu lang, vj schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß. iiij d.

Hatt auch vnder demselben Ausstoß sein Werckstatt sampt einer Redtgruben, Bessert viij ß d.

Vndt daruor Ein Nothstall vff dem Allmendt stehen, bessert für den Nothstall xij ß d

Undt dasselb mitt Mist verschlagen, Bessert füt den Mist ij ß d.

f° 365
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Wolff von Moltzheim der Tuchmann hatt an seinem Hauß, da Peter Großhenn der Wagner Innen sitzt, ein Vsstoß xxi+ schu lang, vj schu ix Zoll herauß, Bessert für den Ausstoß, viij ß d.

Peter Großhenn der Wagner hatt auch daß Allmend mit Mist verschlagen, Bessert für das Nießen, ij ß d.

f° 365
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Junckher Felix von Mittelhausen hatt ein hauß darinn Wohnt Gabriel Pfeÿffer der Lützelsteinisch Ober Keller, daran ein Vsstoß Lv schu lang, vi+ schu herauß, Daran ein Staucher xv schu lang, ix Zoll herauß, Bessert & xviij ß viij d.

Nota. Dises Hauß hatt Niclaus T*ada Kaufft, Vndt würdt nun hiefürter Zum Guldinen Apffel genandt, hatt auch das Allmendt Vor berüertem hauß mit Mist Verschlagen, Bessert für den Mist, ij ß d

f° 365-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Die Herrberg Zum Neßelbach Ist Philips Balthasar Stempffer des Würths Zum Rappen alhie, Vndt hatt ein Vsstoß Lxvj schu lang, iiij schu ix Zoll herauß, Vndt Ist daß Allmendt vnd. disem Vsstioß Vnden Von dem boden biß oben mit holtz verschlagen, darbeÿ stehen auch etliche lehre Vaß, Item ein vßgeladen Eck Von Maurwerckh xj schu lang, an demselben Eckh v= schu heraus, Zeücht sich Zur Andern seÿten Ins Maurhaupt, Bessert & j lb. xx ß d.

f° 365-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Zacharias Dideco hatt ane der Mauren beÿm Neßelbach gegen d. Prütschen das Allmendt mit dielen belegt, Bessert für die dielen, iij ß d.

f° 365-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Junckher Jacob Pfaffenlapp hatt an seinem Hauß außwendig vff dem Allmendt etliche stuckh Stein ligen, Bessert darfür, iij ß d.

f° 365-v
Im Goldtgießen die Ander seitten vonn dem Spitthalthor widerumb hieneinwerths nach der Statt dem Wasser Zu.

Andres Bützman der Sattler hatt an seinem Hauß vf d. seÿten gegen Sanct Claus Pruckhen ein Wettertach xiiij schu lang, iii+ schu herauß, Darunder ein Laden v+ schu lang, ij schu herauß, Vnder demselben Laden ein gemaurten sitz, v+ schu lang, j schu ix Zoll herauß, ahne dem Eckh dises Hauses ein gemaurten Pfeÿler ix schu Hoch, ij schu breÿt, ix Zoll herauß, Mehr vff der Andern seÿten umb das Eckh hienumb ein Vsstoß xxv schu lang, v= schu herauß, Daran ein Staucher xxiij schu lang, j schu weÿter herauß, Darüber wid. ein Vsstoß auch xxv schu lang, iii+ schu herauß, Über disem Vsstoß ein hültzenen Gang In gleicher Lengen wie der Vsstoß iij schu weiter für denselben herauß, Vndt dann Vnder Vor der Werckhstatt ein Laden vij schu lang, ij schu herauß, Mehr ein Laden v+ schu lang, ij schu herauß, bessert j lb v ß d.

Hatt auch Vor dem Hauß vff dem Allmendt ein Hauffen mist ligen, soll für den Mist bessert, j ß d

f° 366
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Zacharias Dideco hatt an seinem Hauß das etwan heren Georg Mösingers was, ein Vsstoß xxviij schu lang, v= schu herauß, Daran ein Staucher In gleicher lenge xiiij Zoll herauß, Über dem gemelten Staucher ein Wettertach xxviij schu lang, Vnd noch i+ schu weÿter herauß, Vnder Vor einem Gädlein ein Laden ii+ schu breÿt i+ schu herauß, Mehr ein Laden v schu breÿt ij schu herauß, Bessert für dieße Nüessung ix ß. iij d

Und hatt derselb Zacharias Dideco auch auff dem Allmendt daselbst Vor seinem hauß etlich Geröer vndt Zerbrochene Maurstein ligen, Bessert j ß d.

f° 366-v
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Christoff Kollöffell hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxx+ schu lang, iiij schu herauß, Oben an demselben hauß ein Wettertach In gleicher Lenge i+ schu herauß, Vndern Vor der Haußthüeren ein steinene Staffel iiij schu lang, j schu herauß, Mehr Vnden Vor einer Gaden Thüer ein steinen Tritt xxj Zoll lang, j schu breit, Ein Laden v= schu lang, xxj Zoll herauß, Aber ein laden vij schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert für das Nießen, xj ß. iiij d.

f° 366-v
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Peter Langenberger der Weinhändler hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxxiii+ schu lang, iii+ schu herauß, Mehr über demselben aber ein Wettertach Von steinen Platten xlvj schu lang, i+ schu herauß, Neben der haußthüer Vnden ein steinen sitz i+ schu lang, xv Zoll breÿt herauß ein Laden v schu lang, ij schu iij Zoll herauß, Mehr ein Laden v schu lang, xiiij Zoll breÿt herauß, Bessert für das Nießen, x ß. iiij d.

f° 367
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Georg Stigler der Sporer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxix schu lang, ahne dem obern ortt gegen Sanct Niclaus Prueckhen Zu iiij schu Vnden xv Zoll herauß, oben daran ein Wettertach In gelecher lenge ij schu weÿter herauß, Vnd. Vor der Werckhstatt Zween Laeden xii+ schu lang, ij schu herauß, Oben an berüertem Wettertach ein gamaurten Mantell vff viij schu hoch + steins dickh, iij schu herauß, Bessert für das Nießen, vij ß. viij d.

f° 367
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Zwischen gedachts Georg Stigler des Sporers Hauß vndt dem Gerttenfisch seindt Zweÿ Heuser, darinnen wohnet Balthasar Seÿdelmeÿer der Schneÿder, Vndt Steffan Gellinger der Schreiner, Vnd weil solche beede Heuser der statt Zustendig, so seinst Sie nit gemessen word.

f° 367
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Martin Metzger der Würth Zum Gerttenfisch hatt vnd bewohnt Jetzund dasselbige Würths hauß Vndt hatt daran ein Lehenende Kellerthüer vii+ schu breÿt, i+ schu herauß, Über dem Ingang ein Wettertach xvj schu lang, v=* schu herauß, darunder aber ein Lehenden Kellerthüer vj schu ix Zoll breÿt, ij schu herauß, Bessert für das Nießen, xij ß d.

f° 367-v
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Lorentz Engelhardt der Schumacher hatt an seinem Hauß ein Lehenende Kellerthüer vj schu breÿt, iij schu herauß, Vnden Vor seiner Werckhstatt Zween Laëden Jeder vj schu lang, iii+ schu herauß, Ein Ligendts Kellerfenster i+ schu lang, j schu herauß, Bessert für das Nießen, ix ß d.

Der gedacht Lorentz Engelhardt Schumacher vnd Mathis Hutter der Messerschmidt haben beÿde an Ihren heüsern ein gemein Wettertach xxx schu lang, iiij schu ix Zoll herauß, Bessern vj ß. viij d.

f° 367-v
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Mathis Hutter der Messerschmidt hatt vnden vor seiner Werckhstatt ein laden ix= schu lang, ij schu iij Zoll heraus, darund. ein Ligend Kellerfenster ij schu lang, i+ schu herauß, bessert für diß Kellerfenster j ß d.

f° 367-v
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Lorentz Engelhardt der Schumacher hatt oben über dem hiernachgeschriebenen gemeinen Wettertach noch ein Wettertach xx schu lang, i+ schu herauß, darfür bessert Er j ß iiij d.

f° 368
[Vom Goldtgießen dem Metzger Gießen zu, am Wasser]

Der Vorgenante Mathis Hutter der Messerschmidt hatt auch vff der Andern seÿten an seinem Hauß Vmb das Eckh hienumb gegen der Herrberg Zum Rappen hinab zusehen, ein Wettertach xv schu lang, iiij schu herauß, Vnden vor der Werckhstatt ein Laden v+ schu lang, ij schu iij zoll herauß, darneben ein hültzinen Banckh vij schu lang, i+ schu herauß, Mehr ane demselben Hauß ein Wettertach so sich vmb das ander Eckh biß ahne Caroli Betzen des Bulvermachers hauß Inn den Metzger giessen Hinein Zeücht xx schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Vnden auch vor einem Gaaden darinn ein Schumacher Ist ein Laden iiij schu ix Zoll lang i+ schu breit, Bessert für das Nießen, viij ß. v d.

f° 368
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Carle Betz der Bulvermacher hatt an seinen Heüsern so etwann Michell Kogmans des Büchsenschmidts gewesen durchabhin ein Vsstoß Lxxij schu lang, ahne dem obern v schu vnd Vndern orth v= schu herauß, Vnden Vor einem Gaden darin Andres Scherer der Schuemacher Ist, ein Laden vii+ schu lang, ij schu herauß, Vnndt dann Vor derselben Faaden Thüer ein Steinen Tritt 3 schu lang, i+ schu herauß, Mehr über einem Gaden, Welchen Daniel Geßger der Wurtzkrämer Inn hatt ein Laden vij schu ix Zoll lang, xxj Zoll herauß, daran ein Aussatz benckhle vij schu lang, ix Zoll breit, Vor der haußthüer vnden ein steinen Tritt v schu iij Zoll lang, xiij Zoll breÿt, ein ligende Kellerthüer iiij schu ix Zoll lang, iij schu ix Zoll herauß, Zween Laëden x schu lang, ij schu herauß, Aber ein Ligende Kellerthüer iiij schu ix Zoll breÿt v= schu herauß, Item aber vor einer haußthüeren desselben Hauses ein steinen Staffel iiij schu ix zoll lang, j schu breit, vnd ein hültzinen Naach, Bessert für das Nießen, j lb. viij ß. ix d.

f° 368-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hans Wagner der Sattler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxv schu ix Zoll lang, v schu herauß, Ein Laden vij schu iij Zoll lang, ij schu herauß, Daruor ein Vssatz banckh ix schu ix Zoll lang, ij schu breit, Item ein Laden iiij schu lang, ij schu breit, Hatt auch daeneben ein außgehawenen stein stehen, iii+ schu lang, ij schu Breit, Bessert für das Nießen, ix ß. xj d.

f° 368-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hans Rinckh der Weißbeck hatt an seinem Hauß oben ein Vsstoß xx= schu lang, v schu herauß, Darund. ein Ingemaurten Beckhen Laden x+ schu lang iij schu herauß, Vor der haußthüeren ein Steinen Tritt v+ schu lang, xv Zoll herauß, Dreÿ aussatz bänckh vj schu lang, iiij schu breÿt, Bessert & ix ß. x d.

f° 369
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Johannes Baur der Schreiber hatt ein Hauß daran ein Vsstoß xxj schu lang, iiij schu herauß, Darunder ein Aichenen Pfosten vff dem Allmend stehen, Über dem Vndern aber Zwen Vsstöß auch xxj schu lang, beede, Vnd iii+ schu herauß, Vnden ein Laden, Welchen Bastian Feiner der Sattler braucht vi+ schu lang, iij schu herauß, Daruor ein Vssatz benckhlin v schu lang, xxj Zoll breÿt, Hatt auch Vnden Vor dem selben Laden ein grosser Hohen stein Vff dem Allmendt stehen, Bessert für dises Nießen, j lb. iij d.

f° 369
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Das Hauß Zum Salmen Zunechst neben disem Ist auch desselben Johannis Bauren, Vnd würdt Jetziger Zeytt Von Ime selbs bewohnet, Daran ein Vsstoß xix schu lang, iiij schu herauß, Darüber ein Staucher In gleicher Langen, Vnd für den Vsstoß noch weÿter herauß, j schu Ein Ligende Kellerthüer vij schu breÿt, iij schu herauß, Vor der Haußthüer ein besetzten Stich x= schu breÿt v= schu herauß, Bessert für das Nießen, ix ß. ij d.

Er hatt auch vor dem Hauß daß Allmendt mitt Mist Verschlagen, Soll für den Mist ij ß d.

f° 369
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Heinrich Streelers selligen Kindt hatt ein Hauß darinn deßelben Heinrichs Wittwe sitzt, Vndt hatt ein Vsstoß xix= schu lang, iiij schu herauß, Daran ein Staucher, welcher auch also lang Vnd Ein schu weÿter herauß gehet, Darüber aber ein Vsstoß so auch xix= schu lang für den Staucher iij schu herauß, Bessert & vj ß viij d

f° 369-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Theobaldt Mäders von Obern Ehenheim selig. nachgelassene Wittwin hatt ahne Ihrem Hauß ein Ausstoß xx+ schu lang iiij schu herauß, Daran ein Staucher Ingleicher Lenge iiij Zoll herauß, Vor der haußthüeren ein besetzten Stich v+ schu lang, v= schu herauß, Item Ein ligende Kellerthüer v schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Nießen, vij ß. viij d.

Die gedachte Wittwin Hatt auch das Allmendt Vor Ihrem Hauß mitt Mist verschlagen, Bessert für das Nießen des mists ij ß d.

f° 369-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hieremias Tromer der Khüeffer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiii+ schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher Ingleicher Lengen ix Zoll herauß, Ein ligende Kellerthüer v+ schu breÿt, iij schu herauß, Vndt dann Vor der [page suivante]
Derselb Hieremias Tromer der Küffer hatt auch Vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, Soll für den mist bessern ij ß d.

f° 370
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Wilhelm Rosenbrechers des Schloßers selligen Erben, haben ein Hauß bewohnt Hanß Georg Finsterer* der Keßler daran ein Vsstoß xx+ schu lang, am Obern ortt iij schu iij zoll Vnden ii+ schu herauß, Ein Laden iii+ schu lang, xxj Zoll breit, Mehr ein Laden viij schu lang ii+ schu herauß, Bessert für die Nüessung ij ß. viij d

f° 370
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Michell Seitzen deß Beckhen selligen Wittwin vnd Erben ein Vsstoß xxij schu ix Zoll lang, iij schu viij Zoll herauß, ein hültzinen Beckhen laden xj schu lang, iij schu herauß, Vor der Haußthüer ein steinen Tritt ii+ schu lang, i+ schu herauß, Undt haben auch das Allmendt mit Mist verschlagen &, Bessert für die Nüessung, sampt dem Mist, ix ß d

f° 370
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hans Monschein der Kuttler hatt ein Hauß darinn Er bawet, vnd hatt dasselb hauß ein Vsstoß xxiii+ schu lang, iij schu viij Zoll herauß, Daran ein Staucher In gleicher lenge j schu für den Vsstoß, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 370-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Jacob Külling der Schreiner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxj schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher auch also lang, j schu darfür herauß, Oben über derselben Staucher ein hültzinen Gang auch Inn d.selben Lengen, Vndt für den Staucher noch i+ schu weiter herauß, Ein ligendt Kellerthüer darauff ein hültzene Prütschen v+ schu breit iiij schu ix Zoll herauß, Bessert & viij ß d.

Hatt auch ein hauffen Mist vor dem Hauß vff dem Allmendt ligen, Vndt für den Mist ij ß d.

f° 370-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Conrad Waltz hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xx= schu lang, iij schu herauß, Neben der haußthüer ein steiner Benckhlin iij schu lang i+ schu breit, Bessert & iij ß viij d.

Und hatt auch ein wenig Mist vor dem Hauß vff dem Allmend ligen vnd für den Mist ij ß

f° 370-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Zacharias Ull der Haußbeckh hatt auch daß Allmend vor seinem Hauß mitt Mist verschlagen, bessert für den Mist ij ß d.

f° 371
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hans Küling der Schreiner hatt an seinem Hauß ein Staucher xvij schu lang, j schu herauß, Ein Laden vij schu lang, xxj Zoll herauß, hatt auch das Allmendt vor dem Hauß mit mist verschlagen, bessert für den Mist ij ß d.

f° 371
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Die Clüß Hinder Sanct Niclaus im Metzger Gießen den Edlen von Endlingen Zustendig, hatt ein Von grundt auff gemaurt Profeÿ iij schu breit xv Zoll herauß, sampt Zween hültzinen Näechen, soll Allmendt sein vndt bleiben, Bessert für das Nießen, xj ß. iiij d.
[in margine :] Junckher Hanß Rudolff von Endingen.

Zacharias Dideco hatt hinden vß seinem Hauß ein gang durch die Cluß vntz Inn den Gießen, und hatt daselbst das Allmendt Vor der Clußen mit mist verschlagen, Bessert für das Nießen ij ß d.£rajouté£

Vorbesagter Hanß Kulling der Schreiner hatt auch vßwendig ane d. Clusen das Allmendt mit einem heüffel Dielen belegt, bessert für die Dielen ij ß

Caspar Treidinger wohnhafft in der Clusen hatt das Allmendt daruor mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist ij ß d.

f° 371-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Jacob Kamm Würth zur Aëxt, hatt in dem Metzger Gießen Vor einem Stall das Allmendt mit mist verschlagen, x ß d.

f° 371-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Simon Seiffridt der Metzger hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, bessert & x ß d.

f° 371-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Heinrich Kerlin der Metzger hatt daselbs im Metzgergiessen, Vor einem Rinderstall das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für das Nießen, vj ß d.

f° 371-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Der mehrer Spittal hatt ein Hauß bewohnt Bastian Feiner der Sattler, daran ein Wettertach xi+ schu lang, i+ schu herauß, Vor der Thüer ein besetzten Tritt v= schu lang, ij schu herauß, Bessert & ij ß iiij. d.

f° 371-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hans Monschein der Kuttler hatt an seinem Hauß ein lehnende Kellerthüer vj schu breÿt, iij schu heraus, Ein besetzten Tritt iiij schu lang, i+ schu breÿt, Auch vor dem Hauß ein wenig mist ligen, Bessert & vij ß d.

f° 372
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Jacob Schoner hatt hinden im Metzger Gießen vor seiner Scheüer vnd Stall das Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für das Nießen, x ß d.

f° 372
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Mathis Gehen deß Weinschenckhen wittwin hatt vor Ihrem Hauß ein besetzten Tritt v= schu lang, xv Zoll herauß, vnd ein Offene Kellerstegen vij schu breÿt iij schu herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 372
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Michell Rüplins Des Goldners selligen wittwe hatt an Ihrem Hauß ein Staucher xij schu lang, ix Zoll heraus, Darüber ein Wettertächle auch xij schu lang, xv Zoll weÿter herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 372
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hanß Kamm Der Metzger hatt gegen seinem Hauß vber vnser Frawen Werckh Speicher ein Stoß Brennholtz vf dem Allmendt stehen, darneben ane deßelben Sperichers Mauren Zimblich Gerör, Vndt Stein ligen, Bessert für den Holtz hauffen iiij ß d.
Vnndt daß Gerör ii ß d.

Derselb Hatt auch vor seinemHauß vnd Schewren das Allmendt mit einem grossen Hauffen Mist verschlagen, darfür soll Er beßern x ß d.

f° 372-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Quirinus Guntz Der Metzger hatt an seinem Hauß ein Staucher xxvi+ schu lang, j schu herauß, Darüber ein Wettertach In gleicher Lengen j schu weÿter herauß, Vndt dann Vor der Hauß thür ein besetzten Tritt iii+ schu lang, i+= schu herauß, Bessert für das Nießen, ij ß iiij d.

f° 372-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Niclaus Hans Metzger der Kuttler hatt an seinem Hauß darinn Clade Metzger wohnt ein offene Kellerthüer v schu iij Zoll breit, iij schu herauß, Bessert für das Nießen, ij ß viij d.

Hatt auch das Allmendt daselbsten mit Mist verschlagen, Vnndt für den Mist v ß d.

f° 373
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Wilhelm Koch der Kuttler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxvij schu ix Zoll lang, ij schu herauß, Ein offene Kellerthüer vij schu, iij schu herauß, Hatt auch etlich Mist vor dem Hauß vfm Allmendt ligen, bessert für das Nießen sampt dem Mist, ix ß d.

f° 373
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Martin Haaß hatt oben an seinem Hauß ein Vsstoß xlij schu lang, j schu herauß, Darüber noch ein Vßstoß In gleicher Lengen Vndt für den Vndern noch j schu weiter herauß, Ein lehenende Kellerthüer ix= schu breit iii+ schu herauß, Hatt auch außwendig an dem Hauß ein hültzinen Naach, vndt daruor ein Wenig mist vff dem Allmendt ligen, bessert für das Nießen mit dem mist, xiiij ß iiij d.

f° 373
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Georg Morgen der Kuttler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xix schu lang, ii+ schu herauß, Darüber ein Stauch. xiiij schu lang, j schu weiter herauß, Darauff ein Wettertächle In gleicher lengen, j schu für den Staucher herauß, sampt ein hültzenen Naach, Bessert für das Nießen In allem, v ß viij d.

Derselb Georg Morgen hatt auch vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, Vnndt soll für den Mist bessern, iij ß d.

f° 373-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Hanß Andres der Pferdt Vnder Keüffer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xii+ schu lang, xx Zoll herauß, Darüber aber ein Vsstoß In gleicher lengen, vnd ein schu weiter herauß, Bessert für das Nüeßen, ij ß iiij d.

Et hatt auch das Allmendt vor seinem Hauß mit Mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d.

f° 373-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Veltin Harttlaub der Metzger hatt an seinem Hauß ein lehenede Keller vij schu breÿt, iij schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nießen, iiij ß d.

Derselb Veltin Harttlaub, hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist, x ß d.

f° 374
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Jacob Rüble der Metzger hatt oben an seinem Hauß vnderm Dachstul ein Wettertach xxxi+ schu lang, ii+ schu herauß, Ein besetzter Tritt vor der Haußthüeren vii+= schu lang, ij schu herauß, Ein offene Kellerthüer mit Zwoen vfrechten Mauren vij schu breit, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, viij ß d.

Er hatt auch das Allmendt mit mist verschlagen, Vndt soll für den Mist bessern, x ß d.

f° 374
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Der Metzger Zunfftstuben hatt oben ein Vsstoß xxix= schu lang, xj schu herauß, bessert für den Vsstoß ix ß. iiij d

Vnder demselben Vsstoß ligt auch ein groß Metzger Hawbloch undt etlich Aichine Dielen, so das Allmendt verschlagen, darfür bessern Sie ij ß d.

Der Brunnen darbeÿ Ist Zugeworffen Vndt Abgangenn &.

f° 374-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Heinrich Haaß der Metzger der Elter hatt an seinem Hauß vor einer Thüeren ein besetzter Tritt, iij schu ix Zoll lang, i+ schu herauß, Mehr vor seiner Thüeren deßelben Hauses aber ein solchen besetzter Tritt vij schu lang, i+ schu herauß, Mehr ein offene Kellerthüer mit Zwoen vfrechten Mauren vij schu und + breit, ij schu ix Zoll herauß, Darüber ein wettertächlein viij schu lang, iiij schu ix Zoll herauß, Bessert für dise Nüeßung, vj ß viij d.

Des gemelten Heinrich Haasen Hauß hatt auch nebens vff Jeder seÿtten Oben In der Höhe ein gemaurten steinen Mantel Zweÿer Gaden hoch, viij Zoll breit, i+ schu herauß, Bessert für dise Nüeßung, j ß d

f° 374-v
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Das Hauß Zum Schwanen gehört diser Zeÿtt Philips Heüsen zu, bewohnt Jetzundt sein sohn Hans Michell Heuß, vnd hatt oben neben der Thüer ein außgeladen Kemmattlin j schu breit, i+ schu herauß, Mehr ein Vsstoß Zweÿer Gaden hoch, biß Vnder das Tach, xxiii+ schu lang, iiij schu ix Zoll herauß, daran ein Staucher xx schu lang, xv Zoll für den Vsstoß weiter herauß, Darüber ein Wettertach In gleicher Lenge, noch ein schu für Vß, Ein lehenende Kellerthüer vij schu ix Zoll breit, iij schu herauß, bessert & xi ß viiij s.

Der genante Hanß Michael Heüß hatt auch daselbs vor dem Hauß Zum Schwanen das Allmendt mit Mist verschlagen, Vndt soll für den Mist, ij ß d.

f° 375
Im Metzger Gießen die Ein Seitten nach dem Spittalthor zu hienauff.

Niclaus Hans Metzger der Kuttler hatt vor dem Allmendtschlupff neben dem Hauß Zum Schwanen das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für das Nießen, vj ß d.

In dem Schlupff neben dem Schwanen Ist nichts gemeßen worden

f° 375
Aber vornen im Metzger Gießenn.

Gabriel Buser der Vnderkeüffer hatt vor seinem Hauß ein ligende Kellerthüer v+= schuh lang, iii+ schuh herauß, Vor der Haußthür ein steinene Staffell auch v+ schuh lang. xv Zoll breÿt, Bessert für das Niessen, iiij ß iiij d.

Hatt auch ein wenig Mist vor demselben Hauß vf dem Allmendt ligen, Bessert &, ij ß d

f° 375-v
Aber vornen im Metzger Gießenn.

Bläsin Voltzen selligen Wittwe hatt an Ihrem Hauß ein Vsstoß xxv schuh lang, iiij schuh herauß, Mehr daran ein Staucher Inn gleicher lengen, ix Zoll für den Vsstoß weÿter herauß, darüber Oben ein Wettertach auch xxv schuh lang noch i+ schuh weÿter herauß, Bessert für das Niessen, vj ß viij d.

Die gemelt Wittfraw hatt auch vor Ihrem Hauß daß Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist ii ß d.

f° 375-v
In dem Allmendgäßlin neben gerüerts Bläsin Voltzen Wittwin Hauß genandt Daß Klein Vÿhe gäßlin, Ein seitten

Peter Herttenstein deß Küeffers selligen nachgelassene Wittwe hatt Inn disem Allmendt gäßlin hinden Vor Ihrem Hauß, darinn Hanß Eberlin der Fuhrman wohnt, Ein besetzten Tritt v schu lang, i+ schuh herauß, Bessert für den Tritt j ß d

f° 375-v
In dem Allmendgäßlin neben gerüerts Bläsin Voltzen Wittwin Hauß genandt Daß Klein Vÿhe gäßlin, Ein seitten

Niclaus Hans Metzger der Kuttler hatt vor seinem Hauß auch ein besetzten Tritt iii+ schuh lang, xvj Zoll breÿt, bessert für den Tritt, j ß d

f° 376
In dem Allmendgäßlin neben gerüerts Bläsin Voltzen Wittwin Hauß genandt Daß Klein Vÿhe gäßlin, Ein seitten

Andres Butzmann Sattlers des Eltern seligen nachgelassene Wittib hatt vor Ihrem Hauß ein steinen vnd ein besetzten Tritt, beede v schu lang, ij schu herauß, bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 376
In dem Allmendgäßlin neben gerüerts Bläsin Voltzen Wittwin Hauß genandt Daß Klein Vÿhe gäßlin, Ein seitten

Conrad Legler der Metzger hatt hinden in disem Allmendtgaëßlin das Allmendt an seinem Hauß mit mist verschlagen, Bessert &, ii ß d.

f° 376
Anderseitt des Cleinen Vihe Gäßlins wider dem Gießen Zu herauß.

Marx Schedler der Metzger hatt vnden vor seinem Hauß ein steinene Staffel v schu lang, xv Zoll breit, bessert für das Niessen, j ß d

f° 376
Anderseitt des Cleinen Vihe Gäßlins wider dem Gießen Zu herauß.

Claus Neffen deß Metzgers selligen Erben haben Inn dem gaëßlin Vor seiner Thüer ein steinen Tritt vij schu ix Zoll lang, xv Zoll breÿt, Bessern für disen Tritt, j ß d

Aber Vornen am Metzger Gießen

Das Hauß Zum Steinbock ist vorgeschriebenen Claus Neffen deß Metzgers Erben zuständig, hatt vnden vor d. Haußthüer ein besetzten steinen Tritt vj schu lang, ij schu herauß, Mehr ein offene Kellerthüer vj schu breÿt, ij schu herauß, Bessert für die Nüeßung, iij ß d.

Vnd hatt diser Hauß oben ind er höhe nebendts vff beeden seÿten ein steinen Mantel, da Jeder Zweÿer Gaden hoch, viij Zoll dickh, vnd i+ schu breÿt herauß gemaurt Ist, Bessert für dise Zween steinene Mäntel, ij ß d

Zuwißen, Eß Ist Hinden an Claus Nefen seligen Erben Hauß Im Metzgergiessen zum Steinbockh genandt Zwischen derselben Erben Garten, So dann weÿlandt Herrn Hanß Heinrich Vollmars seligen Erben Jetzt Georg Graßmann dem Ferber, Elias Betzen dem Goldschmidt, Wilhelm von Bÿsantz vndt Andres Luntzen beÿden Ohlleütten, ein besetztes Allmendtgäßlin funden, aber nit gemessen worden, dann es fallt der Tachtrauff von gemelten Heüsern drein, Vnd berichtet gedachter Wilhelm von Bÿsantz, das die Statt solch Allmendt gässel vor Zeÿten hat lassen besetzen, Vnd von den Nachbaurn den Oneosten* wid.umb Ingezogen, Vndt laufft das Wasser, so sich von den Tächern etwan manichmal samblet, durch einen Tholen, welcher durch Claus Neffen Garten geleÿtet Ist, ab, vnd Inn das Klein Vÿhegäßlin hienauß, Ist j C xlix schu lang, Vornen beim Stall viij, In mitten v. hind. iiij schu breÿtt.

f° 377
Aber Vornen am Metzger Gießen

Wilhelm von Bÿsantz der Ohlmann hatt Vor berüertem Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, Welches auch dem gemeinen Brinnen daselbs Zimblich nahe, vnd mit vil nutz bringen mag, Bessert für den mist, x ß d.

Mehrbesagte Claus Neffen selligen deß Metzgers Erben haben neben dem Steinbockh aber ein Hauß, bewohnt Adrian Hackh der Glaser, Daran oben Inn d. höhe untz Vnder das Tach auch ein steinen gemaurten Mantel Zweÿer Gaden hoch, viij Zoll dickh, i+ schu herauß, Bessern für den steinen Mantel, j ß d.

f° 377
Aber Vornen am Metzger Gießen

Lorentz Klein der Schneider hatt an seinem Hauß Ein Wettertach xiij schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Vor der Haußthür Zween steinene Tritt mit einem vfrechten Meürlin iij schu lang, ii+ schu herauß, ein ligende Kellerthüer iiii+ schu breit iij schu herauß, So dann vor d. Werckstatt ein Laden vii+ schu lang ij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, v ß iiij d.

f° 377-v
Aber Vornen am Metzger Gießen

Jacob Erhardt der Kandtengießer hatt an seinem Hauß, so ein Ortthauß Ist, Vnden ane der grossen Vÿhegassen ein Wettertach xxxix= schu lang, v= schu herauß, Oben darüber ein Staucher In gleicher Lengen, j schu noch weÿter für das Wettertach so auch xxxix= schu lang, Vnd j schu für das Vnd.st herauß, Mehr Vnden Vor d. Werckhstatt ein Laden vi+ schu lang, ii+ schu breit, Vor der Haußthüer ein besetzter Tritt iiij schu iij Zoll lang i+ schu herauß, Aber ein Laden vii= schu lang iii= schu breit, Vndt ein lehenden Kellerthüer v schu breit, iij schu herauß, Bessert xiiij ß iiij d.

Derselbig Jacob Erhardt Kandtengießer hatt auch außwendig seiner Werckhstatt ein Schleiffstein vff dem Allmendt stehen, Bessert für den Schleÿffstein, iij ß d.

Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Jacob Erhardt der Kandtengießer hatt auch vff der Andern seÿtten seines Hauses, Inn der Vÿhegassen ein Wettertach xxxij schu lang, iij schu herauß, Vnd ein hültzenen Naach außwendig ane dem selben Hauß vff dem Allmendt stehen, Bessert für das Nießen, vj ß d.

f° 378
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Georg Heüßler der Weißbeckh hatt an seineHauß ein hültzin Wettertach xv schu lang, v schu herauß, Vnden Vor der Thüeren ein Steinen Tritt v schu lang j schu breit, ein Ingemaurten Beckenladen ix schu ij Zooll lang, iij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Nießen, viij ß vj d.

f° 378
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Jacob Walther der Sattler hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxx schu lang, v= schu herauß, Mehr vnden vor der Werckhstatt Zwen Laëden xii+ schu lang, iij schu herauß, Aber ein Laden v+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, vj ß viij d.

f° 378-v
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Andres Cuntz der Ohlmann hatt vor seinem Hauß Vnden das Allmendt mit etlich altem holtz werckh vnd grossen Plöchern Verschlagen, Bessert für das Nießen, ij ß d.

f° 378-v
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Wilhelm von Bisantz der Ohlmann hatt vor seiner Haußthüer ein besetzten Stich v schu lang, iij schu heraus, Hatt auch vor sein Hauß etlich altt holtzwerckh vnd Plöcher vff dem Allmend ligen, bessert für d. Nießen, iij ß vj d.

f° 378-v
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Elias Betz der Goldschmidt hatt vor seiner Haußthüer Ein steinen Tritt v= schu lang j schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß d.

f° 378-v
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Georg Graßmann der Ferber hatt an seinem Hauß ein Wettertach, xiij schu lang, ii+ schu herauß, Vnd ein Laden vij schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, j ß iiij d.

Nota. Ein Allmendgaëßlin soll Hinden Zwischen Herrn Hannß Heinrich Vollmar seeligen Verkauffter Behausung Zum Rappen Kopff, vnd Elias Betzen, so dann Claus Nefen seligen vnd Wilhelm von Bisantz behausungen sein, Weÿl aber In alten Allmendt büchern Kein bericht dauon funden worden, So seindt die Allmendt Herren nit darin Kommen.

f° 379
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Weiland Herrn Hanß Heinrich Vollmars fünff Zeheners selligen hinterlassene Wttwe vnd Erben haben ein Hauß genandt Zum Rappen Khopff, darinnen wohnet Jetziger Zeÿt Jacobus Meÿer der Notarius, dasselb Hauß hatt oben Von einem Gewölb herauß gegen d. gassen ein außgeladen Eckh xj schu lang, ahne demselben Eckh xvj Zoll herauß, laufft am Andern Ortrtt In das Maurhaupt, Mehr Vor der Thüer Vnden Zwen besetzte Tritt vj schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Bessert &, ij ß vj d

f° 379
Viehegaßen, in der großen Vÿhegaßen genandt, die Eine seÿtten nach dem Metzger Thor Zu Hienauff.

Johann Zimmerer vnd Niclaus Portt hatt oben an seinem Hauß, Welches etwann auch weÿllandt Vorgedachtem Herrn Hanß Heinrich Vollmarn seligen Zustendig gewesen Ist, ein steinen Erckher Zweÿer Gaden hoch vf dreÿen steinen Kepffern ix schu lang, i+ schu Herauß, Vnden vor d. haußthüeren ein steinen Tritt xviij schu lang, i+ schu herauß, Darneben ein steines Bencklin vij schu lang, xv Zoll breÿt, Bessert für das Nießen, vj ß ij d.

f° 379-v
Hinter der Mauren beim Metzgerthurn, nach dem Spittalthor Zu.

Urban Kauffmann der Seÿler hatt ein Hauß so ein Eckh Ist, Oben an d. Vÿhegaß beÿm Metzger Thor Zu, darinn wohn Conradt Bruckmaan der Seÿler, Vnd hatt vff d. Andern seÿten Wann mann Vmb das Eckh hienumb hind. die Mauren gehet, Obenn am Gebell ein Wettertach xxij schu lang, iij schu herauß, Bessert für d. Nießen, ij ß viij d.

f° 379-v
Hinter der Mauren beim Metzgerthurn, nach dem Spittalthor Zu.

Hans Arnold der Waffenschmidt hatt an seinem Hauß ein Wettertach xv schu lang, iiij schu herauß, Mehr auch ein Laden Vnden Vor seiner Werckhstatt ix schu lang, ij schu iij Zoll Herauß, Bessert &, ij ß viij d.

f° 379-v
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Claus Frantzen des Metzgers Wittwin hatt hinden ane der Rinckhmauren beim Metzgerthurn etliche alte große Plöcher vndt ein Metzger banckh vf dem Allmendt ligen, bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 380
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Heinrich Kerling der Metzger hatt an seinem Hauß vff der seÿten gegen dem Metzger Thurn Oben ein Genglin mit geträheten Stollen, vnd steinen blatten belegt, xj schu lang, Über die Maur j schu herauß, Mehr vornen auß ane demselben seinem Hauß ein Staucher xxj schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß d.
[in margine :] Modo Hanß Doll der Pruckmeister

f° 380
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Paulus Graffen deß Garttners selligen Nachgelassene Wittib, Jetzundt Pauli Bertrams eheliche Hausfraw, hatt ane Ihrem Hauß ein Staucher xx= schu lang, xiiij Zoll herauß, Darüber ein Wettertach Ingleicher Lenge für den Staucher noch j schu weÿter herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d.

f° 380
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Peter Schuller der Büchsenschmidt hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxiij schu lang, iii+ schu herauß, Vor d. Haußthür ein besetzten Tritt v= schu lang, i+ schu breit Vnden Vor der Werckhstatt Zwen Laëden Jeder vj schu lang, ij schu herauß, bessert für das Niessen, v ß d.

f° 380-v
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Peter Weber der Büchsenschiffter hatt oben an seinem Hauß ein Staucher ij schu lang, j schuh herauß, Mehr Vnden Vor der Thür ein besetzten Tritt iiij schu iij Zoll lang, ij schu herauß, Zwen Laëden Jeder v= schu lang ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß d.

f° 380-v
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Heinrich Haaß der Würth zum Ochsen hatt ane seinem Hauß, Da Hans Lauppelder der Strawschneÿder Innen sitzt, Ein Wettertach xxv schuh lang, iii+ schu herauß, Ein besetzten Tritt vi+ schuh lang, ij schuh herauß, Vnndt ein Laden vij schuh lang vndt ij schu herauß, Bessert für d. Niessen, v ß d.

f° 380-v
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Hieremias Eippers deß Weißbecken selligen Wittib hatt ein Hauß, darinn wohnt Ulrich Berckhstein d. Schuhmach. undt hatt oben ein Wettertach xviij schu lang, iiij schu herauß, Oben darüber ein Staucher In gleicher lenge ix zoll herauß, Mehr vor d. Thür ij besetzte Tritt iiij schu lang, iij schu herauß, Zwen Vssatz Baënckh xiij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß ix d.

f° 381
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Erstgemelte Hieremias Eippers deß Becken Wittwe hatt neben disem aber ein Hauß, darinnen Sieselbs vnd Ihr sohn wohnt, vndt hatt oben ein Wettertach xvij schu lang, v+ schu herauß, Vor der Haußthüer Zwen besetzte Tritt v+ schu lang, iii+ schu herauß, Mehr einen hültzenen Beckhen Laden ix= schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, viij ß x d.

f° 381
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Die Gastherberg Zum Ochsen Hatt Heinrich Haaß der Elter Würth daselbs, Vndt hatt oben ein steinen Wettertach mit blatten vdt vff steinen Kepfern Liii+ schu lang, xxj zoll herauß, Vor der Kleinen Thüeren neben des Beckhen Hauß dreÿ steinen Tritt iiij schu lang, ii+ schu herauß, Vnndt dann auch ein hültznen Naach Oben vfs Halbtheil mit einem Kupfferin Rhor, bessert für das Niessen, vij ß vj d.

f° 381
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Elias Geßler der Büchsenschmidt hatt oben an seinem Hauß ein hültzenen Gang, xxij schu lang, ii+ schu herauß, Darüber ein vßgestossen hoch Kemmatt ij schu breit j schu herauß, Vor der Haußthüeren ein besetzter tritt v+ schu lang, j schu ix Zoll herauß, Ein lehenende Kellerthüer v= schu breit, ij schu herauß, Vor der Werckhstatt ein Laden vj schu lang, ii+ schu herauß, Mehr ein Laden, vij schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, vj ß iiij d.

f° 381-v
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Veltin Müller der Sattler hatt ein Ingang Zu seinem Hauß, Daruor ein besetzten Tritt iiij schu lang, xv Zoll herauß, Oben darüber ein Wettertächlin v schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Bessert &, ij ß d.

f° 381-v
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Hans Eisenmann der Windenmacher der Altte, hatt an seinem Hauß ein Wettertach xvi+ schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Darüber ein Vßgestossen Kemmat i+ schu breit j schu herauß, Zwen Laëden Jeder v+ schu lang, ij schu herauß, Mehr Vnden Vor der Haußthüer Zween besetzter Tritt v schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen, ix ß d.

f° 382
Anderseit der großen Vihe Gaßen.

Hans Jacob Müller der Rottgiesser hatt Vff diser seÿten Inn der grossen Vÿhegassen, an seinem Hauß, so ein Ortt Hauß, Vnden ane bemelter gassen Ist, ein Wettertach xlviij schu lang, iii+ schu herauß, bessert für die Nüeßung, viij ß d.

Er hatt auch Vnden ans einem Hauß mehr ein Gaden so Er Verleÿhet ein Aussatz banckh ix= schu lang, ii+ schu breit herauß, bessert für den Vssatz banckh, ij ß d.

Er mehr Vnder seinem Hauß ein Gädlein so er Verleÿhet ein Vssatz bänckhle iii+ schu lang, j schu breÿt, bessert für das Niessen, j ß d.

Daselbs umb das Eckh hinumb Nach dem Rappen zu.

Der Vorgemelte Hans Jacob Müller der Rottgiesser hatt auch auff der Andern seÿtten vmb das Eckh hienumb nach der Herrberg Zum Rappen Zu ahne seinem Hauß ein Wettertach xxii+ schu lang, iiij schu herauß, Vnden Vor der Werckhstatt ein Laden x+ schu lang, ij schu iij Zoll herauß, bessert für das Nießen, iiij ß d.

f° 382-v
Daselbs umb das Eckh hinumb Nach dem Rappen zu.

Michell Lacher der Weißbeck hatt an seinem Hauß ein Vsstoß ([corrigé en] Wetterdach) xviij schu lang, iiij schu herauß, Vndt dann ein Beckh. laden ix schu lang iij schu herauß, Bessert für das Niessen, vj ß d.
[in margine :] jetzt Herr Friderich Keck – dieses allmend ist am 26. Aug. 1704 inge Zäunt und mit 25. lb. abgekaufft worden

f° 382-v
Daselbs umb das Eckh hinumb Nach dem Rappen zu.

Hans Roppell der Grempp hatt an seinem Hauß ein Wetterdach xix= schu lang, v schu herauß, Mehr vor seiner Gadenthüer ij steinen Tritt iiij schu lang, iij schu herauß, Item ein Gremppen banckh vi+ schu lang, iii+ schu herauß, dreÿ Vssatz bänckh vij schu lang iiij schu herauß, Ein stehendt Kellerfenster ij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xj ß vij d.

In dem Allmendgäßlin hinden Ane der Herrberg Zum Ochsen genandt daß Ochsengäßlin

Hans Roppell Der Grempp hatt in dißem Allmendt gäßlin an seinem Hauß ein hültzenen Naach darfür bessert Er viij d.

f° 383
In dem Allmendgäßlin hinden Ane der Herrberg Zum Ochsen genandt daß Ochsengäßlin

Michell Lacher der Weißbeck hatt an seinem Hauß hinden Inn dem Ochsengäßlin ein Vsstoß xxix= schu lang vnd + schu herauß, Von derselben hindern thüren ein steinen Tritt iij schu lang, ix zoll herauß, Bessert für das Niessen, ij ß iiij d.
[in margine :] jetz Herr Friderich Keck
Hinden ½ schuhe vornen i. schuhe 3. Zoll breit, dieser allmend zinnß ist am 26. Aug. 1704. abgekaufft worden.

f° 383
In dem Allmendgäßlin hinden Ane der Herrberg Zum Ochsen genandt daß Ochsengäßlin

Heinrich Hauß Der Würth zum Ochsen hatt Inn disem Allmendtgäßlin vor einer hindern Thüerenn ane derselben seiner Herrberg Zwen steinene Tritt iii+= schu lang, ij schu herauß, sampt einem hültzenen Naach, Mehr Oben am Hauß ein Wettertach xij schu lang, ij schu herauß, darüber aber ein Wettertach Inn gleicher Lengen ii+ schu herauß, Mehr vor einer Thür ein steinen Tritt v schu lang, j schu breÿt, Oben am Hauß ein Vßgestossens hültzins Erckherlin ix= schu breÿt, ij schu herauß, Ein außgeladen Camin xiiij Zoll breit, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß d.

Zuhinderst In dem Allmendgäßlin hinder der Herberg Zum Ochsen, Ist auch sonst ein Vberzwerchs Allmendt gäßlin iii+ schu breÿt, soll etwann ein durchgang gewesen sein, Vndt Hanß Kips selliger der Metzger, Weil solches zu nechst ane seiner Schewr vnd Behausung Ist, denselben Zugemaurt vndt vermacht haben, Darinn Ist ein gemein Profeÿ.
[in margine :] Sollen die Allmend Herrn über disem Allmend gäßlin Rede haltten.

Es sollen Hanß Kipsen selligen Erben oder Nach Kommen Brieff vndt sigill vff legen Wer Ihnen erlaubt hatt, den Obgemeltten durchgang Ihres gefallens Zu Zumauren
[in margine :] Ettliche wollen schier sagen, alß hab er Herr Heinrich Vollmar selig zumachen laßen

f° 383-v
Anderseitt desselben Allmendgäßlins hinden vonn Hanß Kipsen selligen Schewren widerumb herfür.

Philipps Balthasar Stumpfen selligen des Würths zum Rappen nachgelassene wittib vnd Erben haben In disem allmendtgäßlin ein Hauß, darinn wohnt Andres Hopp der büchsenschiffter, vndt hatt vnden vor der haußthür Ein besetzten Tritt iii+ schu lang, i+ schu herauß, Auch ein hültzenen Naach außwendig an demselben Hauß vff dem Allmendt stehen, Bessert für das Niessen, j ß viij d.

f° 384
Anderseitt desselben Allmendgäßlins hinden vonn Hanß Kipsen selligen Schewren widerumb herfür.

Elias Münckher hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach, bessert für den Naach viij d.

f° 384
Anderseitt desselben Allmendgäßlins hinden vonn Hanß Kipsen selligen Schewren widerumb herfür.

Johann Maler hatt an seinem Hauß oben Zweÿ Wettertach über einander Jedes xliiij schu lang, i+ schu herauß, dar zwischen ein vßgestoßen Kamin ii+ schu breÿt, xv Zoll herauß, vber einem Laden xiij schu lang iij schu herauß, bessert für das Niessen, xvij ß d.

Vornen beÿ der Herberg Zum Rappen.

Derselb Johann Maler hatt auch Vornen vß, wann mann Von dem Ochsengeßlin widerherauß vnd vmb das Eckh Hinumb nach dem Rappen zu gehen will, ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiij schu lang, ij schu ix Zoll herauß, daran ein Wettertach In gleicher Lengen, vndt für den Vsstoß noch iiij schu iij Zoll weÿter herauß, bessert für das Niessen, viij ß d.

Er hatt auch das Allmendt vnder demselben Wettertach mit etlich altem holtz werckh vnd Dielen stuckhen verschlagen, darfür bessert Er ij ß d.

f° 384-v
Beÿ der Schindbrucken am Wasser
Das Scheer Hauß so einZig an der Schindbruckhen vff dem Gemeinen Profeÿ stehet.

Niclaus Deem der Barbierer hatt an seinem Hauß hinden gegen Sanct Claus Pruckhen zu, Oben ein hültzinen Gang mit getreheten Stollen xxii+ schu lang, iij schu herauß, gibt Järlich Wie mann sagt Zu Allmendt geltt j ß d. Mehr Vornen neben der Haußthüeren Im Winckel desselben Eckhs ein lehendene Kellerthüer v= schu breÿt iii+ schu herauß, Oben darüber ein vßgeladen Eckh von Holtzwerckh v+ schu breit v+ schu herauß, Mehr vornen ane der Prucken vber den Stuben fenstern ein Wettertach xxiiij schu lang i+ schu herauß , darunder ein Staucher xiij schu lang, ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen v ß d.

Derselb Niclaus Deem hatt auch vor seinem Hauß einen grossen Schleiffstein vff dem Allmendt stehen, Bessert für den Schleÿffstein, iij ß

f° 385
Gegen dem Scherhauß hinüber Ane dem Andern Eckh beÿ der Schindbruckhen

Israel Finster der Grempp hatt an seinem Hauß so ein ortt od. Eckhauß Ist ane der Schindpruckhen ein hültzenen Gang xxxi+ schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein hültzin Wettertach In gleicher Lenge, für den Gang noch ij schu weÿter herauß, Vnder berürten hültzinen Gang hatt er ein Gaëdlin, Daruor ein Laden v schu lang, xxj Zoll breit, Vor demselben Laden ein Vssatz banckh vj schu lang, xxj Zoll breit, Item aber Vor einem Gaëdlin ein Vssatz benckh iiij schu lang, ii+ schu herauß, Item ein Gremppen banckh ix= schu lang, ij schu herauß, Ein Laden iiij schu lang, ij schu herauß, Mehr ane disem Hauß vmb das Eckh hinumb gegen dem Rappen über ein wettertach xvi+ schu lang, iiij schu herauß, darüber ein Vsstoß xvj schu lang, am Eckh ij schu herauß, laufft hinden Ins Maurhaupt, Item ein lehendene Kellerthüer vi+ schu breÿt ii+ schu herauß, Ein Laden v schu ij schu iij zoll heraus, Bessert für das Niessen xviij ß ij d.

Derselb Israel Finster hatt auch hinden vfs Wasser ane disem Hauß ein Vsstoß xii+ schu lang, v+ schu herauß, daran Oben ein Wettertach In gleicher Lenge, noch i+ schu weÿter herauß, Darunder ein Landvesten, darinn ein Profeÿ mit einander auch xii+ schu lang, vnd v+ schu herauß, Bessert &, vij ß viij d.

f° 385-v
Gegen dem Scherhauß hinüber Ane dem Andern Eckh beÿ der Schindbruckhen

Reinhard Dietmar der Goldtschmidt hatt oben an seinem Hauß ein Wettertach xxj schu lang iii+ schu herauß, Vndt dann ein Laden vii+ schu lang, i+ schu heraus, Vndt hatt hinden vff dem Wasser ein Vsstoß xxv schu lang, vj schu herauß, Darunder ein Landtuesten In gleicher Lengen v schu herauß, Bessert für diße Nüessung xvij ß iiij d

f° 386
Gegen dem Scherhauß hinüber Ane dem Andern Eckh beÿ der Schindbruckhen

Wendling Burckhardt der Blattner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xvi+ schu lang, v schu ix Zoll herauß, Darund. ein Laden x schu lang, ii+ schu herauß, Ein steines Benckhlin v= schu lang, i+ schu breit, hatt auch hinden vf dem Wasser an disem Hauß ein Gang Von Holtzwerckh außgestoßen, sampt einem Profeÿ xxv= schu lang viij schu herauß, Bessert für das Niessen xv ß viij d.

f° 386
Gegen dem Scherhauß hinüber Ane dem Andern Eckh beÿ der Schindbruckhen

Georg Reinbold Nager der Büchsenschmidt hatt an seinem Hauß ein Wettertach xv schu lang, v schu herauß, Ein steinen Tritt iii+ schu lang, j schu breit, Ein steinen Erckher vff dreÿen Kepffern gegen der Herrberg Zum Rappen über ix schu breit ii+ schu herauß, Darneben ein Wettertach ix schu lang iiij schu herauß, Mehr Vnden am Eckh geg. dem Wasser ein Vsstoß xiii+ schu lang ii+ schu herauß &, Bessert für das Niessen xj ß viij d.

Derselbig Georg Reinbold Nager hatt auch ein groß. Schleÿffstein vnden vor seiner Werckhstatt an seinem Hauß vff dem Allmendt stehen, bessert für den Schleiffstein, iij ß d.

Nota. Eß seindt Georg Reinbold Nagern für den Gang sampt den beÿ den Pfeÿlern vnd Profeÿ j lb. 14 ß. xiij d. nachgelassen worden, dann Er hatt ein Brieff vnder der Statt Insigel de Anno 1430. Vfgelegt vnd mit demselben bewiesen, das die gemelten Stüeckh vmb die Statt für aigen abgekaufft seÿen, Dauon ein außführlicher Bericht beÿm Vß Zug der Besserung Zufinden fol: 246.

f° 386-v
Oben an der Herberg Zum Rappen Vom Eckh angemeßen, daß Gestad Am Waßer hienab nach der Newen Pruckhen Zu.

Die Herberg Zum Rappen, Philips Balthasar Stumpfen seligen Erben Zustendig, Hatt ein Vsstoß Lix schu lang, v schu herauß, Vnden Vor dem Ingang ein besetzten Tritt x= schu lang, i+ schu breit, Bessert & xvij ß d

f° 386-v
Oben an der Herberg Zum Rappen Vom Eckh angemeßen, daß Gestad Am Waßer hienab nach der Newen Pruckhen Zu.

Veltin Vollmar hatt oben an seinem Hauß ein Vsstoß xxii+ schu lang, v= schu herauß, Darüber aber ein Vsstoß In gleicher Lengen, ij schu weÿter herauß, Über dem selben Vsstoß auch ein Wettertach In gleicher Lengen ii+ schu herauß, Oben über disem Im Gebell aber ein Wettertach xvj schu lang, ii+ schu herauß, Vnden vor der Haußthüer dreÿ steinene Tritt v schu iij Zoll lang, iii+ schu herauß, auch vor einem Gaëdlin so er Verleÿhet ein Laden v+ schu lang ij schu herauß, bessert & xiij ß. vj d.

In der Allmend Gaßen Darneben

Derselb Valentin Vollmar hatt auch ane disem seinem Hauß Inn der Allmendtgassen darneben am Gebell ein Wettertach xlv schu lang, ii+ schu herauß, Vndt dann dreÿ Laëden, Vor dreÿen Vnderschidlichen Gäden, In der Lad. v schu lang, ij schu herauß, darfür das Wettertach, v ß iiij d.

[in margine :] Cf. sur la situation de ces maisons de la rue des couples le plan grossièrement tracé Ob. Bauh. Prot. 1585. f. 117.b.
La rue des couples s’appelait primitivement : weisen windtengass (rue du levrier blanc). Elle était d’abord plus étroite et ne fut élargie qu’en 1585. Cf. Ob. Bauh. 1584 et 1585.
Depuis elle veut le nom de Kuppelgass parce qu’elle conduit au Kuppelhof. De là aussi au 16° siècle déjà Kuppelhof: gäßlin.

f° 387
In der Allmend Gaßen Darneben

Jonas Schoner hatt an seinem Hauß, darinnen Daniel Sauter der holtz Karcher wohnet, ein Vsstoß xxxvj schu lang, ein schu herauß, sampt einem hültzenen Naach, Bessert für das Niessen i+ ß d.

Hatt auch das Allmendt vor demselben Hauß mitt Mist verschlagen, Bessert für den Mist, ij ß d.

f° 387-v
In der Allmend Gaßen Darneben

Peter Vogels zu Boderßweÿher Kinder haben ein Hauß, da Georg Vischer der holtz Karcher Innen sitzt, daran ein hültzenen Naach, bessert für den Naach viij d.

f° 387-v
In der Allmend Gaßen Darneben

Wendling Martin hatt oben an seinem Hauß ein Wettertach xxiij schu lang, ij schu herauß, darunder ein hültzenen Naach, Bessert für das Niessen iij ß iiij d.

Derselb Wendling Martin hatt auch an disem seinem Hauß vor Jaren ein Vsstoß gehapt, mit welchem Er Vnd. herauß gefahren, Vndt das Allmend Verbawen, Vnt hatt auch vnden ane demselben Hauß ein Allmendschlupff IngeZogen vnd über bawen, Von solchen Allmendschlupff soll Er wie mann In Bericht vornimpt Jarlich Zu Allmend Zinß der Statt geben ij ß d.

Er soll auch darumb das die Gassen offen gelassen würdt Jars der Statt zinßen seines Theils j lb d.

Was die Andern Nachbauren geben sollen, Ist auch Zuerkundigen vnd Nachfrag zuthun.

f° 388
Aber vornen am Staden.

Carle Kügler hatt ein Hauß bewont Michel Sattler der Küeffer, daran ein Vsstoß xxvij schu lang iiij schu herauß, Bessert für das Niessen viij ß d.

Michell Sattler der Küeffer hatt vnden an disem Hauß biß Inn die Nebensgaß das Allmend mit großen Newen Vassen Verschlagen, darfür bessert Er iij ß

Der gedachte Carle Kügler hatt auch zu hinderst vnden In berüerter diser Behausung, ein Allmendt schlupff, so etwann offen gewesen Ist Zugemaurt, soll Künfftig auch wie es darmit beschaffen, gerecht ferttigt werden
[in margine :] den Herrn 3. vfm Pfenningthurn an zu Zeigen.

f° 388
Aber vornen am Staden.

Elias Sparschuch der Würth zum Wolff hatt ein Hauß darinnen Dauidt Weÿß der Schreiner wohnt, Vnd hatt ein Vsstoß xxvij schu lang, v= schu herauß, Daran ein Staucher In gleicher Lengen j schu herauß & Bessert vj ß viij d

Derselb Elias Sparschuch hatt auch den Allmend schlupff neben erstbestimpter seiner behausung oben über bawen xlvij schu lang, Vornen vj schu, Hinden v+ schu breit, Vnder solchem Schlupff ein hültzene Stegen zum Vff gang deßelben Hauß, xj schu lang iij schu iij Zoll breit &, Bessert für das Niessen j lb. j ß d.

f° 388-v
In dem Allmendsschlupff darneben.

Jacob Leppells deß Schiffmanns Haußfraw hatt Hinden In disem Schlupff ein Hauß, da Sebastian Metzger der Schuster Ihr dochtermann Innen sitzt, Vndt Ist der Schlupff mit solchem Hauß vberbawen xxii+ schu lang, Vornen am Ingang x schu, hinden 9 schu breit, Vor der Haußthüer dreÿ steinene Stafflen iij schu breit iij schu herauß, darbeÿ ein hültzenen Naach, Bessert für das Niessen xiiij ß ij d.

Diser Sebastian Metzger Clagt auch auff Claus Guttmann vonwegen des Vberbawens mit dem Kühestall, vndt sagt Er habe Ihme Zweÿ Liechter verbawen, Eins Im Keller, das Ander Vnden Im Hauß

f° 388-v
In dem Allmendsschlupff darneben.

Hans Grünagel der Rauknecht vff dem Zimmerhove hatt an seinem Hauß, darinn Jacob Jane der Geiger wohnt ein hültzenen Naach bessert &, viij s.

f° 389
In dem Allmendsschlupff darneben.

Claus Guttmann der Weißbeck hatt zu hinderst in ([biffé] disem Schlupff] [corrigé en] dem Ansernn Allmendt schlupff zwischen ihme vnndt Ambrosio Schnellern) ein Kühestall vff das Allmendt gebawen xxiij schu lang, vornen x= schu, Hinden vij schu iij zoll breit, daran ein Mistcasten vj schu lang iij schu breit, Bessert &, xiij ß iiij d
[in margine :] B

Hanß Grünagel vorgemeldt Clagt, Clauß Guttmann hab Ihme mit disem Bewlin den Lufft /:hinden:/ zu seinem Hauß verbawen, Zeigt an, Er Komm, Inn er erfahrung, Guttmann lasse sich vernehmen, Alß wolt Er mit berüertem Baw höher auffahren, Wann solches beschehen solle, so werdt sein Hauß darneben gar Verbawen, Pitt vmb Abschaffung &.
[in margine :] C

Derselb Claus Guttmann der Beckh hatt auch daselbs Zu hinderst In disem /:Anckren Schlupff oder:/ Allmendgeßlin ein Hauß, darinnen wohnen Jacob Boler der Treÿber, vndt Stoffel N. der Trommelschlager, vor derselben Haußthüeren ligen dreÿ steinen Tritt iij schu lang, iij schu herauß, Bessert &, j ß d.
[in margine :] D

f° 389-v
In dem Allmendsschlupff darneben.

Ambrosius Schnellern der Schumacher hatt ane seinem Hjauß ein Vsstoß xx= schu lang, v= schu herauß, Ein besetzten Tritt v=* schu lang i+ schu herauß, Ein Laden vnden Vor der Werckhstatt vj schu lang, ij schu herauß, Vndt hatt den Allmendtschlupff Darneben vberbwaen Lxxvj schu lang, Vornen Am Ingang iii+ schu, Hinden iiij schu iij Zoll breÿt herauß, Bessert für das Niessen j lb. j ß d.

[in margine :] Vornen an dem Staden geg. der Preusche
A. Hiefahet An Der Ander Allmendtschlupff zwischen Clauß Guttmann Vndt Ambrosio Schnellen.

f° 389-v
Aber Vornen an dem Staden.

Mehrgenandter Claus Guttmann der Beckh hatt auch an seinem Hauß, darinnen Er selbs wohnet ein Vsstoß xx= schu lang, v schu ix Zoll herauß, Darüber aber ein Vsstoß In gleicher Lenge, ii+ schu herauß, Vor der Thüer ein steinen Triytt vj schu lang i+ schu breit, Vier Aussatz bänckh Zum Meelwerckh v+ schu lang, iiij schu herauß, Ein hültzinen Beckhen Laden xi+ schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für diße Nüessung xij ß iiij d

f° 389-v
Aber Vornen an dem Staden.

Georg Reinbold Nager der Büchsenschmidt Hatt vff diser seÿten ein Schlupff, Vndt darinnen etliche Heuser, so Er vmb ein genanten Jerlichen Zinß verleÿhet die weÿl man aber nit aÿgentlich wissen mag, ob es ein Allmendt seÿ od. ein Aÿgenthumb, So Ist Er nach hienunder zu beschickhen, Vndt in seinem, darüber habenden briefflichen Schein vnd Vrkunden derwegen nottwendiglich Zuersehen.

Sonsten hatt Er Vor disem Ietzo angezeigten Allmendtschlupff ein besetzten Tritt ix schu lang ij schu breit, Bessert für disen Tritt j ß d.

f° 390
Aber Vornen an dem Staden.

Hanß Knab der Schumacher hatt an seinem Hauß ein Wettertach xvj schu lang, iij schu herauß, Ein steinene staffel v= schu lang, j schu herauß, Mehr vor seiner Werckstatt ein Laden vi+ schu lang, ij schu ix Zoll breit, Bessert für das Niessen iij ß viij d.

f° 390
Aber Vornen an dem Staden.

Das Haus Zum Vogelgesang Ist diser Zeÿtt Nohe Kulmans des Bierbreühers der solches auch bewohnt Vndt hatt vff der Einen seiten ein Vsstoß xv= schu lang, i+ schu herauß, Darüber ein Wettertach xxj schu lang, i+ schu herauß, Mehr auch vf der Andern seÿten Im Winckhel ein Ausstoß xiij schu lang, vi+ schu herauß, Darüber ein Wettertächlin auch xiij schu lang, vi+ schu herauß, darüber ein Wettertächlin auch xiij schu lang, i+ schu noch weiter für den Vsstoß herauß, Vor der Haußthüer ein steinene Staffel v= schu lang, i+ schu breit, Bessert ix ß d.

Und hatt derselb Nohe Kulmann daß Allmendt daselbsten ane d. Mauren beÿm Wasser mit dielen und altten holtzwerckh belegt, Bessert j ß d.

f° 390-v
Aber Vornen an dem Staden.

Paulus Vischer der Schloßer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxv schu lang, iij schu herauß, Dar auff ein Wettertächle x schu lang, j schu herauß, Ein Laden vor der Werckhstatt vij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen v ß d.

Derselb Paulus Vischer hatt hinden ane disem noch Zweÿ Heüser alle en einander In dem Allmendschlpff neben dem Vordern Hauß, Vndt Ist derselbige Allmendtschlupff durch hin mit sochen 3. Heüsern /:allen:/ über bawen Ist, Zu Rechtfertigen ob solcher Schlupff Allmend seÿe od. Aÿgentumb, Vndt hirüber Er Vischer Zu beschickhen, Waß Er darumb vfzulegen, bessert.
[in margine :] zu beschicken vnd zufragen, ob diser Schlupff Allmendt seÿe oder nit ?

Er hatt sonsten auch daß Allmend vor seinem Hauß mit steinen Platten, Sand und Geröhr verschlagen, bessert darfür ij ß d.

f° 391
Aber Vornen an dem Staden.

Die Zunfft Stub zum Encker hatt vornen gegen dem Wasser ein Vsstoß xxxv schu lang, v schu herauß, Vor dem Ingang Vnden ein steinen Tritt vnd ein besetzten Tritt viij schu lang, ii+ schu herauß, bessert &, x ß x d.

Zuwissen das die Zum Encker auch hinden ein holtzhauß vff der Allmend stehen haben, xv schu lang, xv schu breit & Weiset das Altt allmendbuch, de Anno 1466. fol. 231.b Ist auch zurechtfertigen, vnd ein Zinß darauff Zulegen

Die bemelt Zunfft Zum Encker hatt auch vor Ihrer Stuben ein Vßgestossen getrelehte Prütschen über dem Wasser vf Zehen Aichinen Pfeÿlern vnd diselb Prütsch xl. schu lang, viij schu ix Zoll breit, daran Zween steinene Tritt, Jeder v=* schu lang, xiiij Zoll breit &, Bessert für das Niessen j lb. viij ß d.
[in margine :] Ob nit ein bestendigs vff dise Prütsch zuschlagen.
Findet man im alten Allmendbuch, daß vormals auff die Prütsch allein 3 lb 4 ß d. geschlagen worden Ist, für die Besserung fol: 231.

f° 391-v
In dem Allmendgäßlin darneben Das Encker Gäsßlinn genandt.

Hieuorgemelte Zunfft Zum Encker hatt auch in dem Allmendtgeßlin, darneben ein Hauß, darinn wohnt Lendlin Meÿer der Schiffmann, daran ein Vsstoß, xxxiiij schu lang ij schu ix Zoll herauß, Bessert &, iiij ß d.

f° 391-v
In dem Allmendgäßlin darneben Das Encker Gäsßlinn genandt.

Die Zum Encker haben noch mehr in disem Gäßlin hindern sechs Heüser aneinander, daran gehet durch abhien ein Vsstoß j C. Lxxx schu lang, i+ schu herauß, Vndt dann allerhinderst der beÿden noch aber ein Vsstoß xix= schu lang, iii+ schu herauß, Bessert &, xvij ß iiij d.

f° 391-v
In dem Allmendgäßlin darneben Das Encker Gäsßlinn genandt.

Carle Kügler hatt daselbs hinden in disem Allmend gäßlin Zweÿ Heüser an einander, darinn wohnen Hanß Murr und Georg Bleß beede Schiffknecht, daran ein Ausstoß xxxv schu lang, ix Zoll herauß, bessert &, ij ß iiij d.

f° 392
In dem Allmendgäßlin darneben Das Encker Gäsßlinn genandt.

Weiland Mathis Mügen wittwin und Consorten haben hinden Inn disem Allmendt gaëßlin an Ihrem Hauß ein hültzin Profeÿ iij schu breÿt, ij schu herauß &, vj ß d.

Und haben das Allmend daselbs auch mit mist Verschlagen, bessern für den Mist ij ß d.

f° 392
In dem Allmendgäßlin darneben Das Encker Gäsßlinn genandt.

Junckher Hans Ludwig Surger hatt hinden in vilgemeltem Allmendt gaëßlin an seinem Hauß Zweÿ gemaurte Profeÿ iiij schu iij zoll breit, ij schu herauß, Bessert für das Niessen xij ß d.

f° 392
In dem Allmendgäßlin darneben Das Encker Gäsßlinn genandt.

Thoman Schwendt hatt etlich altt Bauw Holtz geröhr vndt Steinwerckh vndenn Am Ingang des Enckhergeßlins liegen damit würdt das Allmendt verschlagen, Bessert für das Niessen ij ß d.

Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Thoman Schwendt hatt auch an seinem Hauß Vornen ein Vsstoß xxxij schu iij Zoll lang, Oben geg. dem Enckher ij schu Vnden der Newen Pruckhen Zu iii+ schu herauß, bessert für das Niessen iiij ß d.

f° 392-v
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Carle Kügler hatt ein Hauß da Heinrich Heckh der Kornmesser Innen sitzt, Vndt hatt oben vber der Infarth ein Vsstoß x= schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen j ß iiij d.

Vnd die weÿl mann Zweÿtelt Ob diselb Infarth ane Carle Küglers Hauß ein Allmendt od. nit so solle er Kügler darüber beschickht vnd seine Brieff, so Er darumb hatt Vff zulegen angehaltten werden
[in margine :] Ihne zubeschicken und Zuuernehmen ob die Infart des Hauß Allmend oder nit. & Mann würdt berichtet Carle Kügler gebe Järlich der Statt j ß d. Zinß Dvon.

f° 392-v
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Derselb Carle Kügler hatt der neben aber ein Hauß bewohnt Jost Munckher der Schneÿder, daran ein Vsstoß xxxiii+ schu lang, iii+ schu herauß, Mehr über demselben aber ein Vsstoß In gleicher Lengen, iij schu iij Zoll herauß, Oben darüber ein Wettertach auch xxxiii+ schu lang, ii+ schu herauß, Vnden Vor der Thüer ein steinen Tritt v= schu lang xv Zoll herauß, bessert für das Niessen j lb. viij ß d.

f° 393
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Das Haus Zur Kandten ist Jetzund Dauid Andresen seeligen wittwe, daran ein Vsstoß xxiij schu iij Zoll lang, iii+ schu herauß, Darauf ein Staucher In gleicher Leng. j schu herauß, Oben darüber ein Wettertach, so auch xxiij schu iij Zoll lang, j schu weiter herauß, Bessert & v ß. iiij d.

f° 393
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Niclaus Schultheis der Federmacher hatt Vornen auß gegen dem Wasser an seinem Haus ein Vsstoß xx+ schu lang, iij schu herauß, bessert & iiij ß d.

Er hatt auch das Allmendt gäßlin daneben Vberbawen xli+ schu lang, iiij schu breit, Bessert für das Niessen ix ß iiij d.

f° 393-v
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Die Vischer haben in demselben Allmendgäßlin an Irer Zunfftstuben, ein Vsstoß L. schu lang an eim ortt ij schu herauß, laufft mit dem Andern Ende Ins Maurhaupt, bessert für das Niessen ij ß viij d.

Zuhinderst In dem Allmendgäßlein neben der Vischer Zunfftstuben vnd Niclaus Schultheißen des Federmachers Hauß, Ist ein gemein Profeÿ von Maurwerckh, Vnden vff den Mauren stunden worden xv= schu lang, viij schu breÿt, dauon bessert die Nachbauren In gemein x ß d.

f° 393-v
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Niclaus Schultheis der Federmacher hatt neben demselben gemeinen Profeÿ ein Kleins Roßställelin vj schu breit ix= schu herauß, Bessert v sch d.
[in margine :] Ime Zu gebieten den Stall im Gäßlin hin weg zuthun.

f° 393-v
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Hans von Auwenheim der Schiffmann hatt an seinem Hauß, da Andres Damm der Schreiner Innen sitzt, Ein Vsstoß xxj schu lang, v schu herauß, Bessert für das Niessen v ß iiij d.

f° 393-v
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Derselb Hans von Auwenheim hatt auch an seinem Hauß, darinnen Er selbs wohnet, ein Vsstoß xxvij schu lang, v schu herauß, Darüber ein Staucher xxvj schu lang, j schu herauß, Mehr über solchem ein Wettertach In gleicher leng. wie der Staucher und noch i+ schu weÿter her auß, bessert für das Niessen xiij ß iiij d.

Dergemelt Hans von Auwenheÿm hatt den Schlupff od. das Allmendtgäßlin neben seinem Hauß vberbawen xxxviij schu lang, vj schu breÿt, Mehr hatt Er In berüertem Schlupff auch ein seinem Hauß ein Vsstoß x= schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen xiij ß iiij d.

Hatt auch ane disem Hauß Im Gaëßle ein grossen hültzenen Naach, bessert für den Naach viij d.

f° 394
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Daniel Lißge der Riemenschneider hatt oben an seinem Hauß ein steinen Mantel Zweÿer Gaden hoch, eins halben steins dickh i+ schu herauß, Bessert für das Niessen j ß d.

f° 394
Aber vornen am Staden Gegen dem Wasser.

Simeon Scheid der Schreiner hatt an seinem Hauß, Vornen gegen der Newen Prueckhen ein Wettertach xxxviij schu lang, iiij schu herauß, Ein Laden vj schu lang, ii+ schu herauß, Mehr ein Laden ix= schu lang, ij schu herauß, Aber ein Laden vj schu lang, i+ schu herauß, Bessert &, viij ß d.

Derselb Simeon Scheid hatt auch vor seinem Hauß das Allmendt mit dielen und allerhandt Holtzwerckh verschlagen, Vndt Inn dem Allmendt geßlin, bessert für dises Niessen iij ß d.

Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Dermehrgenante Simeon Scheid hatt auch in der Vttengassen ane seinem Hauß ein hültzenen Naach, vnd das Allmend daselbs mit Holtzwerckh verschlagen, bessert für die Nüeßung ij ß viij d

f° 394-v
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Hans Neher der Riemenschneider hatt vnden ane seinem Hauß ein hültzenen Naach, vndt dann ein Laden vi+ schu lang j schu herauß, Bessert für das Niessen des Naachs viij d.

f° 395
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Herr Wolffgang Schütterlin Altt Ammeÿster hatt ein altt Hauß Inn der Vttengassen, ob. daran ein vßgeladen Kemmath iii+ schu breit xiiij Zoll herauß, Bessert für das Niessen j ß d.

f° 395
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Christmann Rederers deß Gerbers Erben haben ein Hauß, darinnen sitzt Ambrosius Mockh der Paßmentmacher vnd hatt ein Vsstoß xxvij schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen iiij ß d.

f° 395
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Philips Bolich der Kachler hatt vor seinem Hauß In Vttengassen Vnden vff dem Allmend ein Leimenn Casten x schu lang iij schu herauß, Drauff Zween Laëden Jeden vj schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen ij ß d.

f° 395
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Junckher Hanß Ludwig Surger hatt an seinem Hauß In Vttengassen über dem grossen Thor ein wettertach xvj schu lang, i+ schu herauß, Mehr vor der Kleinen Thüren deßelben Hauses Vier steinen stafflen Jede v= schu lang mit einander iiij schu herauß, Daran ein Eisene Lander, Bessert für das Niessen iij ß. iiij d.
[in margine :] Ime fürthin ein bestendigs drauff Zu legen.
Herrn 3. vfm Pfenningthurn Anzuzeig.

f° 395-v
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Paulus Meßerschmidt Dreÿer ane der Müntzen alhie Hatt ane seinem Hauß Zum Straussen genandt, Zweÿ Wettertächer Über einander Jedes xlj schu lang, xv zoll herauß, Mehr auf der andern seiten aber Zweÿ Wettertächer über einand. Jeden Lviii+ schu lang, xv zoll herauß, Darüber aber ein Wettertach xl schu lang, xv Zoll herauß, Vor d. Thüer ein besetzten Tritt iiij schu lang i+ schu herauß, bessert &, xvij ß d.

f° 395-v
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Heinrich Baumgartner hatt über seinem Thor ein Wettertach xix= schu lang ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen ij ß. viij d.

f° 395-v
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Hans Lausch hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu iiij Zoll lang, ij schu herauß, Vnd ein lehenende Kellerthüer v schu breÿt , iij schu herauß, Bessert & v ß. iiij d.

f° 396
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Das Haus der Armen Waisen hatt neben dem Hauß, da derselben Schafner Innen sitzt ein Hauß, daran ein Vsstoß xxvii+ schu lang ij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen ij ß viij d.

f° 396
Uttengaßen die Ein seiten Hienauff

Die Armen Waisen haben darneben aber ein Hauß, daran ein Vßgestossen Kemmath i+ schu breit, j schu herauß, Bessert für die Nüessung j ß d

f° 396
Hinder der Stattmauren

Hans Doll der Bruckmeister hatt an seinem Hauß über einem Eisern getter ein gemaurt Wettertächlin vi+ schu lang, xv Zoll herauß, Mehr oben ane demselben Hauß aber ein Wettertach xxxij schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen ij ß iiij d.

f° 396
Anderseiten der Uttengaßen Wider Herauß der Newen Pruckhen Zu.

Die Closter Frawen Zu den Rewern haben ane derselben Ihrer Closter Pforten, Oben darüber ein Wettertach xxxi+ schu lang, i+ schu herauß, Item vor der Kleinern Thüer neben derselben Porten ein steinen Tritt v+ schu lang, i+ schu herauß, Mehr vor des Leüffers Thüeren Zwen steinene Tritt v+ schu lang, ij schu iij Zoll herauß, vnd haben auch außerhalb Vttenthörlins vff den Graben beÿ Catharinen Thurn ein vf steinen Kepfern außgemaurt Profeÿ vf iiij schu breit, iij schu herauß ohngeuehrlichen, bessern für das Niessen xj ß ij d.

f° 396-v
Anderseiten der Uttengaßen Wider Herauß der Newen Pruckhen Zu.

Heinrich Röderer der Kübler hatt an seinem Hauß ein hültzinen Naach, bessert & viij s.

f° 396-v
Anderseiten der Uttengaßen Wider Herauß der Newen Pruckhen Zu.

Martin Zipperer der Kürßner hatt an seinem Hauß auch ein hültzenen Naach, bessert darfür viij d.

f° 396-v
Anderseiten der Uttengaßen Wider Herauß der Newen Pruckhen Zu.

Heinrich Keßler der Spielmann mitt dem Psalter hatt vor seinem Hauß zween steinene Tritt iij schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert für die Tritt, j ß. d

f° 396-v
Anderseiten der Uttengaßen Wider Herauß der Newen Pruckhen Zu.

Weiland Herrn Johannes Leüttners deß gewesenen Pfarrherrn selligen Zue Keÿl nachgelassene Wittib hatt einen Hauß, darinnen wohnet Hanß Gunter der Vhrenmacher, undt hatt vor der Thüren zwen steinene Tritt iij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für die Zween Tritt, j ß. d

f° 397
Anderseiten der Uttengaßen Wider Herauß der Newen Pruckhen Zu.

Hanß Zetzner Der Kübler hatt vor seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu lang, ij ß ix Zoll herauß, Vndt ein Laden vij schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert für daß Niessen, ij ß. viij d

In einem Allmend Schlupff In Vttengassen, so hinden Zum Theil vff die Frawen zun Rewern stoßt

Derselb Hanß Zetzner hatt auch vff dem Schlupff neben seinem Hauß ein übergebew xxij schu lang, Vornen beim Ingang xj schu, hinden x schu breit, Er hatt auch Vnder disem Übergebew ein von grundt vffgemaurten Pfeÿler ij schu breit, ij schu herauß, vff der Allmendt, Vndt dann Zwo Aichine Saulen so den Baw tragen, Mehr ein Schweinstall v schu lang, ii+ schu breÿt, Bessert für alle Nießung, j lb xvij ß d
[in margine :] Soll Ihme vfferlegt werden, Den Sawstall hinweg Zu thun.

f° 397-v
In einem Allmend Schlupff In Vttengassen, so hinden Zum Theil vff die Frawen zun Rewern stoßt

Weiland Obgemeltes Herrn Johann Leüttners Pfarrherrn selligen Zue Keÿl wittwe hatt auch hinden In disem Schlupff, Vnden an Jhrem Hauß ein Lehnende Kellerthür sampt steinen Naach v+ schu breit, ij schu herauß, Mehr vor der hindern Thüren ein gemaurten Tritt ij schu iij Zoll lang, i+ schu herauß, Bessert & iij ß d

Sie hatt auch auß dem Vörden vntz in das hindere Hauß über dem berüerten Allmendtschlupff hinüber ein hültzenen Gang gebawen xij schu iij Zoll lang, v schu breÿt, Bessert für den Gang, ij ß. viij d

Mehrgenante Wittwe hatt auch an demselben Ihren hindern hauß, darinn Ambrosius Eichhorns des Kürßners Wittwe wohnt, ein Vsstoß xx= schu lang, j schu heraus, Item aber ein Vsstoß xvj schu lang, iij schu herauß, darunder ein heimlich Gemach mit Zieglen gedeckht xiij schu lang v schu herauß, Bessert für daß Niessen, xiiij ß d

f° 397-v
In einem Allmend Schlupff In Vttengassen, so hinden Zum Theil vff die Frawen zun Rewern stoßt

Heinrich Keßlers Des Spielmanns Hauß hatt hinden In disem Allmendtschlupff ein Sawstall x+ schu lang, iij schu herauß, Bessert für den Schweinstall v ß d
[in margine :] Soll ihme vfferlegt werden Den Schweinstall hinwegzuthun

f° 398
Vornen in Uttengaßen

Carle Guttbub der Uhrenmacher hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach Bessert für den Naach, viij d.

f° 398
Vornen in Uttengaßen

Jost Müller Der Schloßer hatt Oben an seinem Hauß ein Vßgestossen Kemmatt iij schu breÿt ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d

Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Derselb Jost Müller hatt auch vornen beÿ der Newen Pruckh ane seinem Hauß ein Vsstoß xiiij schu lang iiij schu herauß, Vndt ein Laden vi+ schu lang, ij schu iij Zoll herauß, Bessert für den Vsstoß, ij ß viij d

f° 398
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Heinrich Kugler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxxj schu lang, iij schu iij Zoll herauß, Daran ein Staucher In gleicher Lenge, j schu für den Vsstoß heraus, Über dem selben aber ein Wettertach xxxj schu lang, noch i+ schuh weÿter herauß, Vnden Vor der Haußthür Zwen steinen Tritt v schu ix Zoll lang, ij schu ix Zoll herauß, Darneben ein steines Benckhle v schu iij Zoll lang, xv Zoll breÿt, auch ein lehenden Kellerthüer vij schu lang, iii+ schu herauß, Bessert &, xv ß d

f° 398-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Der Erstgemelt Heinrich Kugler hatt neben disem aber ein Hauß, so ein Vsstoß hatt, xxviij schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher auch also lang j schu herauß, Ein lehenende Kellerthür vij schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß viij d

f° 398-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Dietrich Eberspach Der Barbierer hatt Oben ane seinem Hauß über der Thüer ein Wettertach vj schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Vndt dann ein besetzten Tritt iiij schu lang, j schu ix Zoll herauß, Item ein vßgestossen von grundt auff gemaurt heÿmlich Gemach, Vnden vffm Boden iij schu ix zoll breit, ij schu iij Zoll herauß, Mehr neben der Haußthür ein steines Benckhle ij schu lang, xv Zoll herauß, Vndt dann ein Vebstockh mitt Latten Ingefasst iij schu breÿt, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, x ß iiij d

Er hatt auch einen Schleiffstein vnden vor seinem Hauß vff dem Allmendt stehen, Bessert für den Schleÿffstein, iij ß d.

Der vorgedacht Dietrich Eberspach hatt auch noch ferner Oben an seinem Hauß ein gemaurt vßgeladen Eckh ix= schu lang am Ortt, iij schu herauß, laufft hinden Ins Maurhaupt, Bessert für dises außgeladen Eckh, j ß iiij d

f° 399
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Heinrich Hellers selligen Erben haben ein Hauß da Jacob von Awenheim der Schiffmann Innen sitzt, daran ein Vsstoß xx= schu lang, iii+ schu herauß, Daran ein Staucher xviij schu lang, j schu herauß, Darüber aber ein Vsstoß auch xviij schu lang, noch ij schu für den Staucher herauß, Mehr oben über disem Vsstoß ein Wettertach xv schu lang, ij schu herauß, vor der Haußthüer ein steinen vnd besetzten Tritt vii+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessern &, vj ß. x d

f° 399
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Das Closter Maurßmünster beÿ Elsaß Zabern hatt ein Hauß, darinnen wohnet Johannes Pistorius d. Notarius vnd hatt ein Vsstoß xv schu lang, iii+ schu heraus, Bessert für das Niessen, ij ß viij d

f° 399-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Daßelb Closter Maurßmünster hatt darneben aber ein Hauß, da Jacob Schiebs der Kürßner Innen sitzt, daran ein Vsstoß xx= schu lang, ij schu iij Zoll heraus, Mehr Oben ein Wettertach Ingleicher Lengen, j schu noch weÿter für den Vsstoß herauß, Darüber aber ein Wettertach xv schu lang, iiij schu herauß, Vndt hatt auch diße Behausung Inn dem Allmendschlupff dar neben ein Überbaw xl schu lang, Vornen am Ingang v schu iiij Zoll, hind. v= schu breÿt, Bessert für das Niessen, xvj ß d

f° 399-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Jacob Steinhauser von Endingen hatt ane seinem Hauß, so etwann Melchior Nagers des Schiffmanns selligen gewesen Ist, Ein Vsstoß xxviij schu iij Zoll lang, iij schu ix Zoll heraus, Darüber ein Wettertach Inn gleicher lengen, noch i+ schu für den Vsstoß weÿter heraus, Vndt vor der Haußthüer Vnden ein steinen Tritt v= schu lang, xv Zoll breÿt, Bessert für das Niessen, ix ß d

f° 399-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Die Pflegd Unser Lieben Frawen Werckh hatt ein Hauß darinnen wohnt Johann Veltin Eßlingers selligen wittwe, Vndt Hatt Oben ein Wettertach xxix schu lang, iij schu h.aus, vor der Thür Zwen steinen Tritt v= schu lang, ij schu iiij Zoll herauß, Ein steinen sitz iij schu lang, xiij Zoll breÿt, dasselb hauß hatt auch auf der Andern seitten beÿ dem Speicher des berüerten Werckhs aber ein Vsstoß xxxv. schu lang, ij schu herauß, Darüber noch ein Vsstoß Inn gleicher Lenge auch ij schu herauß, Item ane dem hindern Heüßlin desselben Hauß aber ein Vsstoß xvj schu lang, ij schu iij Zoll herauß, Vnd ein hültzinen Naach, Bessert für alles, xvj ß. vj d.

f° 400
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Unser Frawen Werckh hatt daselbs ein Speicher vnd Schewr Über derselben Thür einn Wettertach von steinen blatte, xj schu lang, ij schuh herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 400
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Hanß Rhot Der Schiffmann hatt ein Hauß darinn sitzt Hanß Balthasar Crauß der Pantzermacher, Vndt hatt Zweÿ Wettertächer übereinander, Jedes xxxij schu lang, ii+ schu heraus, Bessert viij ß d.
[in margine :] Dises Hauß haben Wolff Letzius des Schiffzimmermanns selligen Erben an einer Schuld genommenn.

f° 400
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Jacob Leppell Der Schiffmann hatt an seinem Hauß Zwen gemaurte Pfeÿler, Jeder ii+ schu breÿt, i+ schu heraus, Von grundt vff vj schu hoch, Mehr ein Vsstoß xv+ schu lang, iiij schu herauß, Oben darüber ein Wettertach In gleicher Lenge, noch i+ schu für den Vsstoß weÿter herauß, Bessert für das Niessen, xiiij ß d

f° 400-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Jost Meÿer der Leistenschneider hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xvj schu lang, iij schu herauß, Mehr Im Schlupff darneben ein Vsstoß xxxiij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß d

f° 400-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Gabriel Schranckhen selligen Wittwe hatt den Allmendschlupff hinden an Ihrem Hauß überbawen xxvi+ schu lang, iiij schu iij Zoll breÿt, darund. Vier von grund auff gemaurter Pfeÿler, Jeder xx Zoll breÿt, ij schu herauß, Bessert & j lb. iiij d

f° 400-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Lienhard Fischer Der Schiffmann hatt vor seinem Hauß Das Allmendt mit mist belegt &, ij ß d.

f° 400-v
Oben beÿ der Newen Brucken den Staden hinab dem guldinen Thurn Zu.

Heinrich Hoën der Schiffmann hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxv schu lang, ij schu herauß, Vor der Haußthür ein besetzten Tritt vii+ schu lang, xvj Zoll herauß, Vndt hatt darneben Inn dem Überbawenen Allmendt Schlupff ein grossen hültzenen Naach vf Vier seinen Küepffern der Lenge nach ligen, Bessert für das Niessen, iij ß viij

In der Allmendgaßen Neben Heinrich Hönen hauß.

Der Erstgenante Heinrich Hön der Schiffmann hatt auch In der Allmendt gassen neben seinem Hauß ein Schweinstall v+ schu breÿt, iiij schu herauß, Er hatt auch daselbsten das Allmendt mit Rudern Mastbäumen Vnd allerhandt holtzwerckh v.schlagen, Bessert für das Niessen, vij ß d

f° 401
In der Allmendgaßen Neben Heinrich Hoën hauß.

Derselbig Heinrich Höen hatt aber ein Hauß da Andres Wÿrich der Gartner Innen wohnt, daran ein Wettertach ix schu lang, vi+ schu herauß, Ein lehenende Kellerthür vij schu breit, vj schu herauß, Bessert & x ß. vj d.

f° 401
In der Allmendgaßen Neben Heinrich Hoën hauß.

Die Closter Frawen Zun Rewern haben hinden Inn diser Gaßen am Ortt ein Hauß darinnen wont Anthonj Feltz der Beckenmetzger, Vndt hatt Oben ein Wettertächle vij schu lang, iiij schu herauß, Vndt darunder Zwen steinen Intritt iij Schuh iij zoll lang, ij schu herauß, Mehr oben ane demselben Hauß ein Wettertächle vj schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, iij ß viij d

f° 401-v
Aber am Staden wider Von gemeldter Allmendgaßen herauß.

Die Grauen von Nassaw haben ein Hauß daran Oben ein Wettertach xv schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 401-v
Aber am Staden wider Von gemeldter Allmendgaßen herauß.

Das Hauß Zum Seidenfaden ist wolgedachtem Herrn Grauen von Nassaw auch Zustendig, bewohnt Michell Glaser der Einspenniger, Vndt Hatt vornen here gegen der Preüsch einen Vsstoß L. schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher In gleicher Lenge j schu weÿter herauß, Vnden Vor der haußthür ein steinen staffel v= schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert für das Niessen, ix ß d

Inn der New Gassen.

Das Hauß Zum Seidenfaden den Herrn Grauen von Nassaw Zustendig, hatt In der Newgassen dar neben aber ein Vsstoß xlij schu iiij Zoll lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, vj ß viij d

f° 402
Inn der New Gassen.

Hans Luckh Der Saiffensieder hatt in der Newgassen, das Allmendt mit dielen verschlagen, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 402
Inn der New Gassen.

Hans Weissenburger Der Schiffzimmermann hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu lang, i+ schu herauß, Daran ein Staucher xij schu lang, ix Zoll herauß, darbeÿ ein hültzenen Naach, Bessert für das Niessen, ij ß d

Derselb Hans Weissenburger hatt auch d. Allmendt Vor disem seinem Hauß Ingezeünt Zu einem Gärtlein xiij schu lang, vij schu herauß, Darfür bessert er v ß iiij d.

f° 402
Inn der New Gassen.

Herr Johann Schenckhbecher DreÿZehener, Hatt Oben über dem Ingang seines Hauß ein Vsstoß x schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 402-v
Inn der New Gassen.

Thobias Strintz Der Alttgewändter wohnt darneben In einem Hauß, so auch gedachten Herrn Johann Schenckhbechers gehörig Ist, Dasselb Hauß hatt ein Vsstoß xxj schu lang, vnd xv Zoll vff das Allmendt herauß gehet, bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 402-v
Inn der New Gassen.

Aristarchus Mornhinweg Der Schaffner Vnser Frawen Werckhs alhie, hatt ein Hauß, darinn wohnt Steffan Grabat der Einspenniger, und hatt ein Vsstoß xxv schu lang, j schu herauß, Vndt dann vor demselben hauß vf dem Allmendt ein Mistcasten ix schu lang, vij schu breit, Bessert für das Niessen, v ß viij d

f° 402-v
Inn der New Gassen.

Veltin Strintz der Alltgewändter hatt ane seinem hauß ein Vsstoß xxiiij schu iiij Zoll lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

Hatt auch ein stoß holtz dar uor vff dem Allmendt stehen bessert für den hauffen holtz, j ß iiij d.

f° 403
Inn der New Gassen.

Wendling Hammann Der Schiffmann hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxv schu lang, j schu herauß, Bessert &, j ß iiij d

Vnd hatt auch ettlich Brennholtz vf dem Allmendt daselbs auffgestossen, Vndt für denn hauffen holtz bessert Er j ß iiij d.

f° 403
Inn der New Gassen.

Heinrich Webers selligen deß Schiffmans Tochter, Hatt ein Hauß, da Michel Zimmermann Innen sitzt, daran ein Vsstoß xxix= schu lang, j schu herauß, Darauff ein Staucher xv schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 403
Inn der New Gassen.

Hanß Luckh Der Saiffensieder hatt ein Hauß, da Martin Jungen selligen Wittwe Innen seßhafft Jst, Daran ein steinerin Erckher vf dreÿen Kaëpffern viij schu breÿt ij schu herauß, Ein Keller tritt v schu lang, i+ schu Herauß, V den Vor der Haußthür ein steinene Staffel v schu lang, xv Zoll breÿt, Bessert &, v ß d.

f° 403-v
Aber vornen Am Staden.

Veltin Eberts Des Schumachers Erben haben ein Hauß, da Gabriel Schmidt der Scherer Innen sitzt, Vor derselben Haußthür ein steinen Tritt, iii+ schu lang, j schu breit, Bessert für das Niessen, j ß d

f° 403-v
Aber vornen Am Staden.

Hanß Luckh Der Saiffensieder hatt aber ein Hauß bewohnt Daniel Geßger der Wurtz Crämer, vndt hatt vor der Haußthür ein besetzten Tritt v schu lang, i+ schu breÿt, Bessert für den steinen Tritt, j ß d

f° 403-v
Aber vornen Am Staden.

Derselbige Hanß Luckh der Saiffensieder hatt auch an seinem Hauß Welches Er Selbs bewohnet ein Ausstoß L+ schu lang, ix Zoll herauß, Bessert für daß Niessen, vj ß. viij d

f° 404
Aber vornen Am Staden.

Hanß Lips Der Schiffmann hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xl+ schu lang, iij schu herauß, daran ein Staucher In gleicher Lenge j schu weÿter für den Vsstoß herauß, Oben darauff ein Wettertach auch xl+ schu lang, j schu weÿter herauß, Bessert für daß Niessen, viij ß.

f° 404
Aber vornen Am Staden.

Ambrosius Gilg hatt ein Hauß, da Julius Sapher der Wagmeister Im Zollkeller Innen sitzt, daran ein Vsstoß xxxij schu lang, iij schu heraus, darauff ein Staucher xxx schu lang, noch ein schu für den Vsstoß herauß, Bessert für daß Niessen, v ß. iiij d

f° 404
Aber vornen Am Staden.

Claus Ottmans Des Verstorbenen Cranmeÿsters selligen Erben haben ein Hauß, da Philips Fÿdel d. Küffer Innen sitzt, daran ein Vsstoß 23. schu lang, j schu herauß, Vor der Haußthür Zwen besetzte Tritt vj schu lang, iij schu heraus, Bessern & j ß. vj d

Inn dem Allmend Schlupff Darneben

Claus Ottmans selligen Erben haben auch den Allmendt schlupff neben Vorberüertem Ihrem Hauß Überbawen xxx schu lang, vj schu breÿt, Mehr ein vßgestossen Kemmatt Inn dem selben Schlupff ii+ schu breÿt, xv Zoll herauß, sampt einem hültzenen Nach, Bessern für daß Niessen, xj ß d

f° 404-v
Inn dem Allmend Schlupff Darneben

Hans Lips Der Schiffmann hatt hinden In disem Allmendt Schlupff ein Hauß, darinn Caspar Gassenmeÿer der Leuffers Pott wohnt, daran ein Vsstoß xxxiiij schu lang, Oben xiii+ Zoll, Vnden j schu herauß, Bessert für daß Niessen, j ß iiij d

f° 404-v
Inn dem Allmend Schlupff Darneben

Derselb Hans Lips hatt aber in disem Allmendtschlupff hinden dreÿ Heüßer an einander so Er Verleÿhet, haben durch Abhin ein Vsstoß Lxvij schu lang, j schuh herauß, Bessert für dißen Vsstoß ij ß viij d

f° 405
[Aber vornen Am Staden]

Das Würthshauß Zum Schwerdt ist Michell Boschen Zugehörig, Daran Oben ein Staucher xxxiii+ schu lang, i+ schu herauß, Darüber ein Wettertach In gleicher Lenge, Vnd j schu noch weÿter für den Staucher herauß, Bessert & j ß iiij d

f° 405
[Aber vornen Am Staden]

Sebastian Hoën Der Schiffmann hatt vor seiner Thüer ein besetzten Tritt v schu lang, iij schu breÿt, Bessert für daß Niessen, j ß. vj d

f° 405
[Aber vornen Am Staden]

Wolff Schlegel Der Schiffmann hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xl= schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Daran ein Staucher xxxviij schu lang, j schu Herauß, Daruff ein Wettertach In gleicher Lengen j schu für den Staucher herauß, Bessert für daß Niessen, vj ß. viij d

f° 405
[Aber vornen Am Staden]

Das Closter Eberßheim Münster hatt ein Hauß da Jacob Müller der Schaffner Innen sitzt, Vndt hatt dasselbige Hauß Oben Inn der Höhe ein gemaurtenn Vsstoß xv schuh Lang, j schuh herausser, Mehr ein gemaurten Vsstoß xv schu vj zoll lang, iij schu Heraus, Vnden Vor der Haußthür ein steinen Tritt v schu ix Zoll lang, j schu ix Zoll breÿt, Bessert für daß Niessen, vj ß. iiij d

f° 405-v
[Aber vornen Am Staden]

Derselb Jacob Müller Schaffner so in dem Ebersheimmünster Hoff wohnet, hatt dar neben ein Hauß, daran ein Vsstoß xxx= schu lang, ix Zoll herauß, daran ein Staucher xvj schu lang, j schu herauß, Darauff ein Wettertach Inn gleicher Lengen vnd j schu weÿter herauß, Bessert für daß Niessen, v ß d

f° 405-v
[Aber vornen Am Staden]

Martin Braun Der Handelßmann hatt ein Hauß Zu nechst Vnden ane dem guldinen Thurn, darin wohnt Samuel Gallera der Paßmentmacher, Daran ein Vsstoß xxxj schu lang, ii+ schu herauß, Mehr Oben ane demselben Vsstoß auch ein Staucher xxix schu lang, j schu heraus, Bessert für daß Niessen, iiij ß d

f° 406
Inn dem Allmendgaßen neben Oder beÿ dem Guldinen Thurn.

Diser Martin Braun hatt beim Guldinen Thurn in der Allmendtgassen so beschlossen Ist, Hinden ane seinem Hauß vff das Allmendt gegawen Lxxxvj schu lang xv= schu von der Rinckhmauren Herauß In diser Allmendt Gassen, Bessert für dises Niessen, iij lb. v ß. iiij d

Darüber solle Er Braun beschickt vnd betragt werden, Ob vnd von Wem, auch welcher gestalt solches Ihme Vergönnet worden seÿe, Item waß Er darumb vor Zu leg.
Nota, Herr Zinßmeister berichtet, Er Zinß Jars der Statt 30 ß. Von d. Jetzgemelten beschlüßigen Allmendt gassen. Darumb seindt Ihme 3 lb. 5 ß. 4 d. den 12.ten Decembris Anno 1595. durch die Allmendt Herren widerumb erstattet vnd hinauß gegeben worden.

f° 406-v
Nun volgen die Vier Vorstätte Nacheinander
Vnder Wagnern von Dem Zollthor angemessen Die Eine seitten nach dem Closter Sanct Johannis vnd dem Weißen Thurn Zu.

Wendling Beckh Der Vogt zu Norttheim beÿ Marlenheim, hatt ein Hauß, da Claus Früchter der Küeffer Innen sitzt, daran ein Vsstoß xxxiiij schu lang, iiij schu herauß, Ein besetzten Tritt vor d. Haußthüren xj schu lang, ij schu herauß, Ein offene Kellerthür mit Zwoen auffrechten Mauren, vnd ix besetzten Tritten, viij schu breÿt, vij schu herauß, Bessert für das Niessen, xvij ß. iiij d

f° 406-v
Vnder Wagnern von Dem Zollthor angemessen Die Eine seitten nach dem Closter Sanct Johannis vnd dem Weißen Thurn Zu.

Michael Burger Der Würth Zur Linden hatt daselbs ane seinem Würths hauß ein Vsstoß Lij schu lang, iiij schu herauß, Item ein ligende Kellerthüer mitt Zweÿen vffrechten Nebenmeürlin ix schu breÿt, iiij schu ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, xvij ß. iiij d

In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Das Würths hauß Zur Linden hatt auch in St: Johanns Gassen Über den Vndern Stuben fenstern ein steines Wättertächle xj schu lang, j schu herauß, Vndt hatt auch hinden vff dem Zollgraben hienauß Zweÿ hültzene Profeÿ ix schu breit, iiij schu herauß, Bessert für das Wettertach vnd die Zweÿ Profeÿ, ix ß d.

Der Gedacht Michael Burger Würth Zur Linden, hatt auch selbs das Allmend mit mist verschlagen, Bessert für den mist ij ß d.

f° 407
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Derselb Wendling Beckh hatt an disem Hauß hinden vff dem Zollgraben aben ein Vsstoß xxvj schu lang, Am obern ortt vij schu herauß, Zeücht Vnden Inn das Maurhaupt, drund. vff einer Landtuesten ein gemaurten Pfeÿler ii+ schu dickh, v schu herauß, Vber disem Ausstoß ein Staucher So auch xxvj schu lang j schu herauß, darüber oben ein hültzenen Gang Ingleicher Lenge, Am obern Ende noch ij schu für den berüerten Staucher herauß, laufft Vnd. Inn das Maurhaupt, Vnden ein Landt vesten xxxiiij schu lang vii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. vij ß. vj d

Mehr ein Austoß an dem gemeldten Hauß vnden vff dem Wassergraben vff einem gemaurten vnd Zweÿen hültzenen Pfeÿlern xxxv= schu lang, viij schu breit, vnd Ist Zum theil mit bortten verschlagen, Daran eun hültzin Zerrißen Profeÿ so mit gemessen worden, dar under ein Landuesten so auch xxv= schu lang, viij schu herauß, bessert darfür j lb. xj ß. iiij s.

Er hatt fürbaß den Engen Zollgraben hinauffwerths ane vilbesagtem Hauß, hinden aber ein Landtvesten xxv= schu lang, viij schu herauß, Darauff ein Vßgestossen gebaw so ein Roßstall Vff Zwen gemaurten Pfeÿlern vnd einem hültzinen Pfoste, xxv= schu lang, Oben ix= schu, Vnden vj schu breit herauß, Vnndt bessert von disser Nüessung, j lb. j ß. iiij d

f° 408
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Adam Forch der Garttenmann hatt hinden vf dem Engen Zollgraben ein Landt vesten xxvj schu lang, vij schu herauß, Darauff ein hültzene mit Tachwerckh gedechte Stegen sampt einem Profeÿ daran, so Zusammen xv= schu lang v= schu breit, Bessert für das Niessen, xij ß. d

Nota. Es möchte allen den Jenigen so Landtvesten hinden vf dem Wasser an Jren Heüsern haben, mit ernst gepotten vnd beuohlen werden, solche sampt den Wasserstegen vnd Prütschen Zuerhalten, Vnd die Abgegangenen wider auffzuführen.

f° 408
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Herr Hans Adolff Fürst hatt ein Hauß darinnen Georg Rhot der Maurer wohnt, vnd hatt ein hültzinen Naach vf dem Allmendt stehen, Vndt hatt hinden vf dem Wasser ein Landt vesten xxviij schu lang, ix schu herauß, vnd bessert für das Niessen, xiiij ß. d

f° 408
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Melchior Lorcher der Zimmermann hatt hinden ane seinem Hauß vff dem Engen Zollgraben ein Landt Vesten xl. schu lang, v schu herauß, Bessert für das Niessen, x ß. viij d

f° 408-v
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Die Johanniter Herrn haben vff dem wasser an Irer Vaßschewren hinden ein Landt vesten Lxiij schu lang, vj schu herauß, Dar Zwischen ein steinene Stegen mit x steinen stafflen, vij schu breit, vij schu herauß, vber dem Thor daselbs an diser schewren vff das Wettertach xij schu lang, ij schu herauß, Bessern für dises Niessen, j lb. j ß. iiij d

f° 408-v
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Die Johanniter Herrn Zum Grünenwörd haben daneben an einem Hauß, darinn Heitzen Hanß der Weinsticher sitzt, hinden am Wassergraben ein Landt vesten xxv= schu lang, vj schu herauß, Daran ein Sprachhauß iiij schu breit ii+ schu für die Landt vesten hinauß, Bessern für das Niessen, xiij ß d

f° 408-v
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Das Closter zun Barfüeßern hatt ein Hauß, bewonet Georg Döringer, Daran ein Vßgestossen Kemmat ij schu breit, ix Zoll herauß, Hinden vff dem Wasser ein Landt vesten mit Bortten verschlagen xxvij schu lang, vi+ schu herauß, Darinn ein hültzene Steeg Oben vom Hauß herunder, vnd ein Sommerheüßlin druff, vnd Ist das Sommerheüßlin oben herauß gestossen xij schu lang, ij schu breit, Bessert &, xj ß viij d

f° 409
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Die Herrn zu Sanct Johann Zum Grünenwördt an einem Hauß, darinn Metzgers Hanßen wittwin wohnet, hinden vf dem Graben ein vßstößlin von einem Gang vi+ schu breit, xiii+ schu herauß, Mehr vnden vf dem Wasser ein Landtuesten xxiiij schu lang, vij schu herauß, Bessern ix ß iiij d

f° 409
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Sie haben aber an einem Hauß, da Schotten wittwe Innen sitzt, vf dem Wasser ein Landt vesten xx schu lang, vii+ schu herauß, Mehr hinden Vor der Thüeren vff das Wasser ein Hültzin bänckhlin vff Zween steinen Kepfern iii+ schu lang, ii+ schu herauß, Oben über der Landvesten ane disem Hauß ein außgemaurt Profeÿ vf teinen Köpfern iij schu breit, iii+ schu herauß, bessert für das Niessen, xiiij ß. d

f° 409
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Die Johanniter Herrn Zum Grünenwördt haben aber ein Hauß, hinden vf dem Engen Zollgraben da N. N. ein Garttenmann Innen sitzt, Zweÿ Wettertächer über einand. das Vnderste xxiij schu das ober xvj schu lang, Jeden ii+ schu herauß, Mehr Vnden an dem selben Hauß ein Landt vesten xxvj schu lang, vii+ schu herauß, Darauff ein mit Tachwerckh gedeckhte Prütschen sampt einer hültzinen Stegen, vnd einen Sprachhauß, alles an einander xv schu lang, iij schu herauß, Mehr vff dem Wasser ein hültzene Stegen ii+ schu breit, iii+ schu herauß, Vndt dann ein Weschbrütschen viij schu lang, iij schu breit, bessert für das Niessen, j lb. vij ß. iiij d

f° 409-v
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Dieselben Johanniter Herrn haben auch vnden vff dem Wasser ane nechstuolgendem Hauß ein Landt vesten xvi+ schu lang, v schu ix Zoll herauß, Oben darüber amHauß ein außladung sampt einem hültzenen Gang daran xxiii+ schu lang, vj schu herauß, Darüber ein Wettertach Ingleicher lengen für den Gang noch ij schu weÿter herauß, Vnden disem Gang Zweÿ außgeladen gemaurte Profeÿ vff steinen Kopffen vij schu breit, ij schu ix Zoll heraus, Mehr vom Hauß herauß vff das Wasser ein hültzene Stegen mit neün stafflen, iiij schu breit, vii+ schu herauß, bessert für das Niessen, j lb. vij ß. viij d

Eraßmus Wachter der Schaffner zu St: Johann, sitzt in einem Hauß, so demselben Closter Zu gehörig Jst, daran ein Wettertach xv* schu lang, iij schu herauß, Mehr vf der Andern seitten gegen dem Closter ein Ausstoß Lx schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher In gleicher Lenge, ix Zoll herauß &, Bessert für dise Nuëßung x ß viij d.

f° 410
In der Gaßen etwan die grün wörds gaß, Jetzund aber gemeinlich Sanct Johans Gaß genandt würdt. Die einseit nach dem Closter Sanct Johans Zu.

Das Closter zu Sanct Johann am Grünenwörd hatt vornen her beÿm Brunnen ein Wettertach mit steinen blatten Lxxiiij schu lang, i+schu herauß, Mehr oben über der Portten ein Wettertach xxv schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Mehr hinden Vf dem Wasser ausserhalb der obern gedeckhten Pruckhen ein steinen Erckher vf Quadersteinen Von Maurwerckh außgeladen mit schlitzfenstern x= schu breit iij schu herauß, Oben Im Tachwerckh ein hültzinen Erckher heraußgeladen ix= schu breit, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xviij ß. iiij d

Sie haben auch daselbsten hinden vfs Wasser Hinauß, Oben an Ihrem Sommerhauß ein Vsstoß j C. xxx. schu lang iii+ schu herauß, Item ein steinen Erckher vff Zwen steinen Kepffern, mit Zweÿen Liechtern ix= schu breit, ij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen, j lb. vij ß. d

f° 410-v
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Das Closter Zun Barfüeßern hatt aber ein Hauß darinn fraw Anna Meÿerin die Hebam wohnet, vnd Hatt Vnden Vor d. Haußthüer ein besetzten Tritt, sampt einem steinenen Naach vij schu lang j schu ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, j ß. viij d

f° 410-v
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Caspar Meÿer der Taglöhner sitzt in einem Hauß so einem frembden Mann Zu Gimprecht Zugehörig Ist, dessen Namen unbewust, vnd hatt vnden vor derselben Haußthüeren ein steinen Tritt iiij schu lang, xv Zoll breit, bessert für das Niessen, j ß d

f° 410-v
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Die Johanniter Herrn Zum Grünenwörd haben auch daselbs auf das Wasser hinauß ane Irer Sacristeÿ ein steinen Erckher vff zween steinen Kepffern mit dreÿn Liechtern xiiij schu breit, iij schu herauß, Bessern für das Niessen, vij ß d

f° 411
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Sie haben auch Innerhalb der gedeckhten Prucken nidwendig Ihrer Sacristeÿ, ane dem Closter untz für Iren Spittal hinab auf dem Wasser ein Landtvesten j C. xlv= schu lang v schu herauß, darauf ein hültzene Prütschen vnd ein Stegen daran mit ix stafflen vnd Tachwerckh gedeckht, Zum gebrauch des Außgangs vffs wasser sammentlichen xii+ schu lang, v schu herauß, darbeÿ ein Profeÿ vf Zweÿen Aichinen Pfeelen vij schu breit, v schu herauß, ein Weschprütschen Vnden Vff dem Wasser xix= schu lang, vij schu breit, Zweÿ außgemaurte Profeÿ vff steinen Kepffern Jedes vii+ schu breit, iii+ schu heraus, Mehr ein Landt vesten Vnden an dem Johanser Spittal Vff dem Wasser xxvj schu lang, v schu herauß, bessern für das Niessen, iiij lb. xiij ß viij d

f° 411
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Das Closter Zu Sanct Johann hatt ein Hauß darinnen Anthoni Löchler der Straw schneider wohnt, Vndt Hatt oben Im Tachwerckh ein hültzinen Ausstoß vii+ schu breit, ii+ schu herauß, ein lehenende Kellerthüer v+ schu breit, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, iij ß. viij d

f° 411-v
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Heinrich Rüel der Leufferbott hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxx+= schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß. iiij d

f° 411-v
Anderseitt In Sanct Johans Gaßen, wider hinauß der Straaß Zu.

Joël Leopardt der Oberschreiber deß Mehrern Spittals alhie, hatt ein Hauß darinnen Peter Krausen des Schumachers selligen wittwe sitzt, vor derselben Haußthüeren dreÿ gemaurte Tritt viij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 411-v
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Derselb Joël Leopardt Oberschreiber im mehrern Spittal, hatt auch an einem Hauß, so ein Eckhauß vornen an Sanct Johanns gassen, da Michel Rebmann der Huffschmidt Innen sitzt, dar an ein Vsstoß x+ schu lang iij schu iiij Zoll herauß, daran ein Wettertach Ingleicher lengen noch v schu weiter für den Vßstoß herauß, Vnder disem Wettertach hatt Michael Rebman der Huffschmidt sein werckhstatt vnd Radgruben, Bessert für das Niessen, xvj ß iiij d

Hatt auch das Allmendt daselbst mit mist verschagen, bessert für den Mist j ß. vj d.

f° 412
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Mehrgenanter Joël Leopardt hatt darneben aber ein Hauß bewohnt Georg Goldter der Schreiner, Daran ein Vsstoß xx schu lang, ij schu ix Zoll herauß, daran ein Wettertach Ingleicher lengen v+ schu für den Vßstoß herauß, Ein Laden vii+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen ane disem Hauß, xiiij ß d

f° 412
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Michael Burger der Würth Zur Linden hatt neben disem Hauß vnd der Gartner Stuben das Allmendt mit allerhand altem Bawholtz Verschlagen, bessert darfür ij ß d.

f° 412
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Die Garttner haben Oben an Irer Zunfftstuben ein Vsstoß xxviij schu lang, iiij schu iij Zoll herauß, daran ein Staucher xxvj schu lang, j schu herauß, bessern für das Niessen, v ß iiij d

f° 412-v
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Wilhelm Höchstätter der Garttner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxii+ schu lang, iiij schu herauß, daran ein Wettertach In gleicher Lengen iiij schu ix Zoll herauß, bessert für das Niessen, ix ß iiij d

f° 412-v
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Hans Obell der Wagner hatt an seinem Hauß ein Staucher xxxvi+ schu lang, j schu herauß, daran ein Wettertach xxj schu lang, noch vij schu für den Staucher weÿter h.aus, Mehr vor der Haußthüer ein besetzten Tritt v+ schu lang, ij schu herauß, Bessert & ix ß d

Vnder disem Wettertach hatt er auch sein Werckstatt vnndt Plöcher vf dem Allmend stehen, Bessert für das Niessen, xij ß. vj d

f° 412-v
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Hans Kippers von Rang des Weinstichers selligen Erben, haben ein Hauß, da sein hansen wittwe Innen wohnet, daran ein lehenende Kellerthüer vi+ schu breit v schu ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, vj ß d

f° 413
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Lorentz Baumwoll der Huffschmidt, hatt dreÿ Haußgesaëß neben einander, so etwann ein Hauß war, darinn wohnen dieboldt Keüffer der huffschmid, vnd Martin Krauß der Schloßer, haben beede heüser an einand. einen Ausstoß xxxii+ schu lang, v= schu herauß, Mehr oben ein Wettertach xiij schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß iiij d

Vnden ane disen beeden Heüsern haben beÿde der Schmid vnd Schloßer Ihre Werckhstätt sampt einem Nothstall vff dem Allmendt daruor herauß, bessert für die Werckhstatt iij ß vj d
Vndt für den Nothstall xij ß d.

f° 413
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Georg Küeffer der Küeffer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xij schu lang, i+ schu herauß, daran ein Staucher Ingleicher Lengen ix Zoll herauß, Oben über demselben Staucher ein hültzin Wettertach auch xij schu lang, ii+ schu herauß, Ein Laden v+ schu lang, xxj Zoll herauß, bessert für das Niessen, ij ß viij d

f° 413-v
Von der Garttner Stuben vnder Wagnern nach dem Weißen Thurn hien auß.

Fœlix Frölich der Wagner hatt an seinem Hauß, ein Vsstoß xxiiij schu lang, iij schu herauß &, Bessert für das Niessen, iiij ß d

Derselb Fœlix hatt auch vnden an seinem Hauß sein Werckhstatt sampt blöchern vnd Andern auch vor d. Ellenden Herberg das Allmend mit Wagner holtz verschlagen, Bessert für die Werckhstatt vj ß d.
Vndt dann vom holtz vf d. Allmend stehendt ij ß d.

f° 413-v
Vff Sanct Michels Bühel.

Neben der Capellen vff Sanct Michels Bühel dem Stifft Eschaw Zustendig, Ist ein Kleines Thürlein Daruor dreÿ besetzte Tritt 5 schu ix Zoll lang, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß d

Hinder derselben Capellen hatt das Stifft Eschaw ein Hauß, da Johann Budler der Schaffner des Newen Allmosens Innen wohnet und Hatt vor er haußthüren ein gemaurten vnd ein steinenen Tritt vj schu lang, iij schu herauß, Bessert für d. Niessen, j ß. d

f° 414
Vff Sanct Michels Bühel.

Hans von Altenheim der Garttner hatt ein Hauß, bewohnt Hans Weiß auch ein Gartner daran ein Wettertach xxxii+ schu lang, v schu herauß, darunder fünff steinene Stafflen iiij schu breit iiij schu herauß, das Ist In alle weg, ein offene Kellerthüer mit Vier gemaurten Tritten v schu breit iii+ schu heraus, Bessert für das Niessen, xij ß. vj d

Hanß Weiß hatt auch das Allmend mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist, iij ß d.

f° 414-v
Vff Sanct Michels Bühel.

Mathis Reiser von Waßlenheim hatt ane seinem Hauß, darinn Thiebold Rugendt der Gartner sitzt ein Vsstoß xxix schu lang, iij schu herauß, Mehr Vor der Haußthüer vnden Zwen besetzte Tritt vi+ schu lang iiij schu herauß, Ein offene Kellerthüer mit vj gemaurten Tritten vnd Zween vfrechten Mauren vij schu ix Zoll breit, v schu herauß, Bessert für das Niessen, xij ß. iiij d

f° 414-v
Sanct Aurelien gaßen die Eine seitten hinein.

Lorentz Klein der Jung, hatt über seiner Haußthüer ein Wettertach xj schu lang, i+ schu herauß, Vnden Zwen steinene Tritt v= schu lang ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß. x d

f° 414-v
Sanct Aurelien gaßen die Eine seitten hinein.

Hans Schlegel der Garttner hatt vor seiner Haußthüer ein steinen Tritt iii+ schu lang, xvj Zoll herauß, bessert für das Niessen, j ß d

f° 414-v
Sanct Aurelien gaßen die Eine seitten hinein.

Erhardt der Kühehürtt sitzt in einem Hauß Sanct Aurelien Fabrix gehörig, Vndt hatt vor der Haußthüer Vier steinene Tritt iiij schu lang, iiij schu herauß, bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 415
Sanct Aurelien gaßen die Eine seitten hinein.

Die Fabric Sanct Aurelien hatt darneben aber ein Hauß bewont Claus Nox der Taglöhner, Vndt hatt vor der Haußthüer Vier steinene stafflen iii+ schu lang, iiij schu herauß, Bessert &, j ß vj d

Diser Claus Nox hatt auch vnden an disem Hauß ein Schweinstall vf dem Allmendt stehen, v+ schu breit, iiij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen, iij ß d.
[in margine :] Ist Sanct Aurelien Fabric zugeschrieben worden.

f° 415
Sanct Aurelien gaßen die Eine seitten hinein.

Herr Heinrich Rohtman der Pfarrer Zu Sanct Aurelien, hatt hinden Vor seinem Hauß ane der Kirchhoff Mauren ein Schweinstall, sampt einem Mistcasten, darann beÿdes Zusammen xvj schu lang vj schu herauß, bessert für den Schweinstall vnd Mist Kasten v ß. iiij d
[in margine :] Ist dem Stifft St. Thoman zugeschrieben worden, Weil das Pfarrhauß demselben stifft gehörig.

f° 415-v
Anderseiten Sanct Aurelien Gaßen wider herauß.

Augustin Trenß der Mittler hatt an seinem Hauß Oben über der Infarth ein Wettertach xv schu lang, ein schu herauß, Mehr ane dem selben hauß ein Vsstoß xxxj schu lang an einem ortt j schu am andern ortt dem eckh xxj Zoll herauß, Oben darüber iij Wettertächlin Über einander, das Erste xxviij schu lang das Ander xx, das oberst x schu lang, Vnd Jedes ij schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß d.

f° 415-v
Anderseiten Sanct Aurelien Gaßen wider herauß.

Georg von Brumatt der Garttner hatt an seinem Hauß fünff gemaurte Streeb Pfeÿler, Jeder ij schu breÿt j schu herauß, von grundt auf ein Jeder vff iij schu hoch, bessert für das Niessen, x ß d.

f° 415-v
Anderseiten Sanct Aurelien Gaßen wider herauß.

Michell Conradt der Garttner hatt an seinem Hauß, darinn Jacob Mann der Gartner wohnet vnden vor der Thür ein steinen staffell iii+ schu lang ein schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß d.

Derselb Jacob Mann hatt auch daselbs das Allmend mit mist verschlagen, Vnd bessert für den Mist ij ß d.

f° 416
Wider vornen an der Straß

Lienhard Tugendt der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmend mit mist verschlagen, bessert für den Mist iij ß d.

f° 416
Wider vornen an der Straß

Dauid Voltz der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xlj schu lang, vij schu herauß, vor d. Thür dreÿ steinen stafflen iiij schu iij Zoll lang, ij schu ix Zoll herauß, Ein lehenenden Kellerthüer vj schu ix Zoll breit, v schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb ß. d

Weÿl er Vorhin, vermög des Herrn Zinßmeisters bericht Von den Stafflen Irrlich j R. 6 d. Zinßt Ist Er der besserung darumb Jetzmalen erlaßen
Er hatt auch vor dem Hauß das Allmend mit mist verschlagen, für den Mist iij ß d.

f° 416-v
Wider vornen an der Straß

Augustin Westermans Wittib hatt an Ihrem Hauß über einem Thor ein Wettertach xxij schu lang, xv Zoll herauß, Mehr ane demselben Hauß ein Wettertach xvij schu lang vj vnd + schu herauß, Ein lehnende Kellerthüer vij schu breit v schu herauß, Bessert für die Nüeßung xij ß. viij d

f° 416-v
Wider vornen an der Straß

Augustin Westermans selligen Wittib hatt aber ein Hauß, da Michell Rühel der Garttner Innen sitzt, Vor der Haußthüer Zwen steinen Tritt iii+ schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert & j ß d

f° 416-v
Wider vornen an der Straß

Augustin Westermans Wittwe, hatt auch Vor der Thüeren Ihres Hauses, welches Sie selbs bewohnt, dreÿ steinen Tritt iii+ schu lang, ii+ schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß. vj d

f° 416-v
Wider vornen an der Straß

Diebold Schäffers des Garttners selligen Erben haben vor Irem Hauß, dreÿ steinen Tritt iii+ schu lang, iij schu herauß, j ß. vj d

f° 417
Wider vornen an der Straß

Die Stifft Herrn Zu Sanct Thoman haben ein Hauß, so ein Eckhauß oben vf diser seiten gegen dem Weißenthurn Zu Ist, darinnen herr Johann Albrecht Krauch der Helffer derselben Kirchen wohnhafftig, vnd hatt vnden vor d. Haußthüeren Zwen steinen Tritt v+ schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Ein lehnende Kellerthür vj vnd + schu breit, v+ schu herauß, Thut dise Besserung vij ß d.

f° 417
Daselbsten vmb das Eckh beÿ des Helffers hauß hinumb nach dem Teütschen Hauß hindern.

Margreth N. Schulers selligen wittwe hatt vor Ihrem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, bessert fütr den Mist j ß d

f° 417
Daselbsten vmb das Eckh beÿ des Helffers hauß hinumb nach dem Teütschen Hauß hindern.

Friderich Virling der Leinenweber hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, bessert für den Mist j ß d

f° 417
Daselbsten vmb das Eckh beÿ des Helffers hauß hinumb nach dem Teütschen Hauß hindern.

Hans Huckh der Garttner hatt vor seiner Hauß Thüer ein besetzten Tritt v=* schu lang, i+ schu herauß, Ein lehnende Kellerthüer iiij schu ix Zoll breit, iij schu iij Zoll herauß, bessert für das Niessen, iij ß iiij d

f° 417-v
Daselbsten vmb das Eckh beÿ des Helffers hauß hinumb nach dem Teütschen Hauß hindern.

Die Fabric Sanct Aurelien hatt ein Hauß da der Schulmeister innen wohnet, Daran ein gemaurten Pfeÿler ij schu ix Zoll breit ii+ schu herauß, von grundt auff vij schu hoch, bessert &, v ß d

Daßelbige Hauß darinnen der Schulmeister sitzt hatt auch Oben über dem Ingang der Kirchen ein Außstoß xxiiij schu lang, v schu heraus, Bessert &, vj ß. viij d

f° 417-v
Daselbsten vmb das Eckh beÿ des Helffers hauß hinumb nach dem Teütschen Hauß hindern.

Sanct Aurelien werck hatt aber ein Hauß darinn Hansen Martin der Taglöhner sitzt, vnd hatt Vnden Vor der thüren Zween steinene Tritt iiij schu lang iii+ schu herauß, vnd ein hültzinen Naach, Bessert für das Niessen, j ß. viij d

f° 417-v
Daselbsten vmb das Eckh beÿ des Helffers hauß hinumb nach dem Teütschen Hauß hindern.

Augustin Trenß der Altt hatt Zweÿ Heüser neben einander, Darinnen wohnen Andres Schott und Ludwig Welcher beede Gartner, diese bede Heüser haben durch Abhin ein Außstoß Lxxv schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß d

Hanß Meÿer bessert für disen Schweinstalll, iiij ß d.

f° 418
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hanß Waltz der Weißbeck hatt an seinem Hauß so ein Ortt hauß Ist beÿ der Pruckhen, außwendig vor dem Zollthor, ein Ausstoß xl. schu ix Zoll lang, ii+ schu herauß, Mehr ein ausstoß xxx schu lang, iij schu herauß, daran ein Wettertach xxvj schu lang vj schu für den Vsstoß weiter herauß, Ein beckhen Laden xii+ schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Darunder ein offene Kellerthüer v schu ix Zoll breit, v= schu herauß, Vor der Thür iiij steinene Tritt v= schu breit, iii+ schu herauß, Ein Vssatz banckh vij schu lang ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. vij ß. vj d

f° 418-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Vincentz von Northeim der Garttner hatt oben an seinem Hauß ein Wettertach xxxv schu lang, vi+ schu herauß, Ein lehnende Kellerthüer v schu breit v schu herauß, Ein besetzten Tritt vi+ schu lang, ij schu herauß, Ein Laden v schu lang, iij schu iij Zoll herauß, Ein ligende Kellerthüer vj schu breit v schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. ij ß d

f° 418-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Ulrich von Engweilers Kinder haben ein Hauß, darinnen wohnet Thieboldt Lauman der Rechenmacher, Daran ein Ausstoß xii+ schu lang, ii+ schu heraus, Mehr oben über demselben aber ein Vsstoß auch xii+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessern ij ß. viij d

f° 418-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Oßwald Mülheuser Barbierer der Jung hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xiij schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Ein steinen Tritt vor der haußthüeren iij schu lang, j schu herauß, Ein lehenden Kellerthüer vj schu breit iiij schu herauß, Bessert vij ß. viij d

Er hatt auch ein grossen Schleiffstein vnden vor dem selben hauß vfm Allmend stehen, Vnd bessert für den Schleiffstein iij ß d.

f° 419
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Lienhard Großheinrich der Wullinweber vnd Bierbrüher hatt an seinem Hauß genandt zum Guldinen Baëren, ein Ausstoß xxix= schu lang, iii+ schu herauß, Daran ein wettertach In gleicher Lengen noch v= schu für den Vsstoß weiter herauß, Darunder ein Vssatz banckh xv+ schu lang, ij schu breit, Ein ligende Kellerthüer vij schu breit, v schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen, j lb. iij ß. ij d

f° 419
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Mathis Hügell der Garttner hatt an seinem Hauß Zum Alten od. schwartzen Baeren genandt, ein Vsstoß 39 ½ schu lang, iii+ schu herauß, daran ein Staucher xv schu lang j schu herauß, Ane disem Vsstoß vnd Staucher ein Wettertach auch xv schu lang, für den Vsstoß noch v schu weiter herauß, Darunder Zwo ligende Kellerthüeren hartt neben einander beede zusammen xv= schu breit, xi+ schu herauß, Ein gemaurten sitz ij schu breit, vj vnd + schu herauß, Mehr ein ligende Kellerthüer v schu breit, v schu herauß, Ein Laden vj schu lang, ij schu ix zoll breit, vnd bessert für das Niessen j lb. xij ß d

f° 419-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Ulrich Kammerer der Saÿler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xvj schu lang, ii+ schu herauß, daran ein Wettertach In gleicher lenge für den Vsstoß v+ schu weiter herauß, Ein ligende Kellerthüer vij schu breÿt, vij schu herauß, Bessert für das Niessen xiiij ß viij d

f° 419-v
Daniel von Schwartzach der Garttner hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxxix schu lang j schu herauß, daran ein Wettertach Ingleicher Lengen v schu ix Zoll herauß. Vor der Thüeren Zwen steinene Tritt ij schu ix Zoll lang, ij schu iij Zoll herauß, darneben ein hültzinen Naach, ein ligende Kellerthür v+ schu breit vj schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen j lb viij d

Derselb Daniel von Schwartzach hatt auch gegen disem seinem Hauß über, das Allmendt mit mist verschlagen, Vndt soll für den Mist bessern iij ß d.

Er Daniel hatt mich den Schreibern, darumb Ich In seinem Hauß gefragt, Ob den Mist Ime Zugehörig & überlauffen, angeschnarcht, vnd allerhandt Trutzige Reeden lauffen laßen, Wie solches die beede Werckmeisterer sampt dem Büttel gehört haben.

f° 420
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hanß Mochel Der Haußbeckh hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xx+ schu lang, vj schu herauß, Ein Lehenend Kellerthüer v schu ix Zoll breÿt, vi+ schu herauß, Ein Beckh. Laden xiij schu lang, iij schu heraus, Ein ligend Kellerfenster ij schu Inn alle wege, Vor der Haußthür ein besetzten Tritt vj schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, xvj ß. iiij d

f° 420
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hanß Krauß der Weißbeckh hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xx= schu lang, iij schu herauß, Daran Zweÿ Wettertächer über einander In gleicher lengen, Jedes iij schu iij Zoll Weÿter für den Vsstoß herauß, Ein Beckhen Laden ix schu lang, iii+ schu herauß, Dreÿ Vssatz benckhlin iiij schu lang, iiij schu breÿt, Bessert für das Niessen, xj ß d

f° 420
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hanß Goëtz der Kachler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß ix schu iij Zoll lang, ij schu ix Zoll herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lenge, iij schu iij Zoll herauß, Ein Laden x schu lang, ii+ schu herauß, Vff disem Laden hatt er Täglich ein Vssatz von häffen, Kachlen vndt dergleichen. Bessert für dises alles, vij ß iiij d

f° 420-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Herr Georg Rhott Der Fünffzehener hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xx= schu lang, ii+ schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für das Niessen, ij ß. viiij d

f° 420-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Marx Rhott Der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Staucher xx+ schu lang, ix Zoll herauß, Ein lehende Kellerthür vij schu iij Zoll breÿt, vij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß. iiij d

f° 420-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Friderich Braun Der Weißbeckh hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxiii+ schu lang, vi+ schu herauß, Mehr Oben über dem selben aber ein Wettertach In gleicher Lengen, noch iij schu für das Vnserste weÿter herauß, Ein ligende Kellerthür sampt einem steinen Naach vij schu breÿt, iiij schu herauß, Ein gemaurten Beckhen Laden x schu lang, iii+ schu herauß, Dreÿ Vssatz benckh vij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. v ß

f° 420-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Das Closter Sanct Johann zum Grünenwördt alhie hatt ein Hauß, da Hanß Spötter der Haußbeckh Innen sitzt, daran ein Vsstoß xxiij schu lang, iii+ schu herauß, Ane demselben ein Wettertach In gleicher lenge noch iiij schu weiter für den Vsstoß herauß, Vnden Vor der Haußthür ein steinen Tritt v+ schu lang, j schu iiij zoll heraus, Neben der haußthüer ein steines Meürlin ij schu breit iiij schu herauß, Ein Gremppenbanckh v= schu lang ij schu breit, Ein Laden vj schu lang, ij schu breit, Bessert xiiij ß x d.

f° 421
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Michel Huckh der Garttner hatt an seinem Hauß ein Staucher x+= schu lang j schu herauß, Mehr oben über disem aber ein Staucher, xxj schu lang, j schu herauß, daran ein Wettertach xxj schu lang, v+ schu herauß, Ein ligende Kellerthüer vij schu lang, iij schu ix Zoll breit, Bessert für das Niessen, ix ß. iiij d

f° 421
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hans Schetzel der Huffschmitt hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxx+ schu lang, iiij schu iij Zoll herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen von dem Vsstoß noch vj schu weiter herauß, Darunder hatt Er sein Werckhstatt mitt Radtgruben, bessert j lb. xj ß d.

Er hatt Auch ein Nothstall daselbst vor seinem Hauß vff dem Allmendt stehen, bessert für den Nothstall, xij ß d

f° 421-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Mathis Holder der Wagner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xviij schu lang, iii+ schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen, noch v+ schu für den Vsstoß weÿter herauß, Darund. hatt Er sein Werckhstatt, Plöcher vnd Radtgruben, Bessert xvj ß d.

Derselb Mathis Holder hatt auch das Allmendt gegen seim Hauß über Vor d. Ellenden Herberg mit Wagner holtz verschlagen, bessert darfür ij ß d.

f° 421-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Andres Grauen des Garttners selligen wittib und Erben, haben an Irem Hauß ein Vsstoß xxvii+ schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lenge, noch vj schu weiter für den Vsstoß herauß, Ein ligende Kellerthüer vij schu breit, vij schu herauß, das Ist In alle wege, haben auch das Allmend vor disem Hauß mit Mist verschlagen, bessert für den Mist j lb. v ß iiij d

f° 422
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Paulus Grauen selligen des Garttners Erben haben ein Hauß, da Jacob Trenß der Garttner wohnt, vndt hatt ein Vsstoß xxix= schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Daran ein Wettertach Inn d.selben lengen, noch iij schu ix Zoll für den Vsstoß weÿter herauß, Ein Ligende Kellerthüer vij schu breit, vj schu herauß, Bessert &, xvij ß viij s

f° 422
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Michel Burger der Würth zur Linden hatt ein Hauß, darinnen sitzt Claus Roërich der Weinsticher, vndt hatt ein Vsstoß xxxiij schu lang iiij schu herauß, Ein Ligende Kellerthüer vij schu breit, ix= schu herauß, Ein ligendt Kellerfenster ij schu ix Zoll lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xvij ß. viij d

f° 422
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hanß Schmidt der Garttner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiii+ schu lang ii+ schu herauß, Daran einen Staucher In gleicher lenge, noch einen schu weiter herauß, Ein Wettertach so auch xxiii+ schu lang, ii+ schu herauß, Aber ein Wettertach xiij schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß d

f° 422-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Daniel Walthers des Tuchscherers selligen wittwe hatt an Ihrem Hauß ein Wettertach xiij schu lang, ix schu herauß, Darund. ein ligende Kellerthüer iii+ schu breit, vij schu herauß, Ein scheerbanckh ix schu lang, ij schu breit, Bessert für das Niessen, xj ß vij d

f° 422-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Michel Hucken des Garttners selligen wittwe hatt an Ihren Hauß ein Wettertach xxviij schu lang, ix schu herauß, Ein ligende Kellerthüer v schu breit, vij schu herauß, Bessert für das Niessen, xviij ß viij d

Sie hatt auch vor Irem Hauß das Allmend mit Mist verschlagen & bessert für den Mist j ß iiij d.

f° 422-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Vix Rhot der Altt hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxx schu lang, xj schu herauß, Darüber aber ein Wettertach In gleicher lenge iiij schu herauß, Ein ligende Kellerthüer vj schu breit, vii+ schu herauß, Bessert & j lb. xj ß 4 d
Derselb Vix Rhot hatt d. Allmendt daselbsten vor seinem Hauß mit Mist verschlagen, Bessert iiij d.

f° 423
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Erstgeschriebener Vix Rhott hatt darneben aber ein Hauß, da Steffan Mergen der Seÿler Innen sitzt, vndt hatt daran ein Vsstoß xxiii+ schu lang, ii+ schu herauß, daran ein Wettertach Inn gleicher lengen noch vii+ schu weiter für den Vsstoß herauß, Mehr Vnden an disem Hauß ein Schweinstall v= schu breÿt, iii+ schu herauß, Ein Vssatz banckh v schu lang, i+ schu breit, Vor der Haußthüeren Zwen gemaurte Tritt v= schu lang, ii+ schu herauß, Bessert xvij ß iiij d.

f° 423
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Weilland Herrn Beat Trensen deß Fünff Zeheners selligen Erben Hauß bewohnt Peter Beer der schneider, Daran ein Wettertach xxij schu lang, v schu ix Zoll herauß, Ein lehenende Kellerthüer vj schu breit, iii+ schu herauß, Bessern für das Niessen, x ß. ij d

f° 423
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Augustin Trenß Der Altt hatt ein Hauß, darinnen sitzt Bernhard Haaß sein dochtermann, Ane disem Hauß Ist ein Wettertach xxxiii+ schu lang, ix= schu herauß, Ein ligende Kellerthür vj schu breÿt, ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, j lb. j ß. iiij d

Und hatt Derselb Bernhard Haaß das Allmendt vor dißem Hauß mit mist Verschlagen Bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 423-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Claus Schott Der Garttner hatt oben an seinem Hauß ein Wettertach xxviij schu lang, vj schu herauß, Mehr Vnden ane demselben Hauß ein ligende Kellerthür v schu breÿt, vi+ schu herauß, Ein Ligend Kellerfenster iii+ schu breÿt, j schu herauß, Über der Infahrt ein Wettertach xiij schu lang, j schu herauß, Vndt hatt daruor das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert sampt dem Mist, j lb d

f° 423-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hans Reinholdt Der Garttner hatt an seinem Hauß, darinn Michell Reinboldt sein Sohn wohnhafft Ist, ein Vsstoß xxv+ schu lang, iij schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lenge, noch vj schu weÿter herauß, Ein Ligend Kellerthür vi+ schu breÿt, vij schu herauß, Bessert für das Niessen, xix ß. iiij d

Michel Reinholdt Der Garttner hatt auch vor dißem Hauß das Allmendt mit mist Verschlagen Bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 424
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Georg von Brumat der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxxix= schu lang, j schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen, noch vj schu ix Zoll weiter für den Ausstoß herauß, Vor der Haußthür dreÿ steinen stafflen iiij schu iij Zoll lang, iij schu herauß, Ein Ligend Kellerthür vj schu breit, vi+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. ij ß. viij d

Dergedacht Georg von Brumat hatt auch das Allmendt vor seinem Hauß mit Mist Verschlagen, für disen Mist bessert Er, iij ß d.

f° 424
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Georg Mötschel der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxvij schu lang, viij schu herauß, ein lehenende Kellerthüer, v+ schu breit, vi+ schu herauß, Vor der Thüeren Vier steinen stafflen iiij schu lang, iiij schu heraus, Bessert für das Niessen, xviij ß. ij d

Hatt auch vor dem Hauß das Allmendt mit mist Verschlagen, für den Mist bessert Er, ij ß d.

f° 424-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Damian Jung der Würth Zum Bock hatt ein Hauß, darinn sitzt Georg Schwartz d. Gartner, daran ein Wettertach xxviij schu lang, x schu herauß, Ein ligende Kellerthüer v schu breit, ix schu herauß, Vor der Haußthüer ein hültzene Prütschen v=* schu breit v+ schu herauß, für dises Niessen bessert Er j lb. iij ß. iiij d
Hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen, Vnd bessert für den Mist, iij ß d.

f° 424-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Jacob Woëlle der Kübler hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxij schu lang, v+ schu herauß, Ein lehenende Kellerthüer vij schu breit, v schu herauß, Ein Schweinstall v= schu breit, v= schu herauß, bessert & xiiij ß. viij d

f° 424-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Augustin Trenß der Mittler hatt das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert &, iiij ß d.

Claus Heffel der Garttner hatt das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 425
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Augustin Trenß der Altt hatt ein Hauß, darinn sitzt Würths Hans der Gartner, daran ein Staucher xv schu lang, j schu herauß, vnd vor einer Thüer ein steines Trittlin 3 schu ix Zoll lang j schu breit, bessert & j ß d

Würths Hans hatt daselbs vor disem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, Vndt für den Mist bessert Er, iij ß d.

f° 425
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Hans von Altenheim der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xlj schu lang v schu herauß, Mehr Vnden von der haußthür iij steinen stafflen v= schu lang, iij schu herauß, Bessert & xij ß ij d

f° 425
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Diebold Hügel der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxx schu lang, iiij schu herauß, Ein lehnende Kellerthür vj schu breit iii+ schu herauß, bessert für das Niessen, x ß. ij d

f° 425-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Samuel Werckmeister der Wälcker hatt vor seinem Hauß einen Rebstockh In einem Kästlin Ingefasst, v schu lang, iij schu herauß, neben der Haußthüer ein gemaurten sitz ij schu lang, xv Zoll herauß, bessert für das Niessen, ij ß. vj d

f° 425-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Martin Diembter der Garttner hatt ein Hauß da Jacob Wilger der Taglöhner Innen sitzt, daruor ein lehenende Kellerthüer vj schu breit, ij schu iij zoll herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 425-v
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Claus Maurer der Garttner hatt an seinem Hauß oben über der Thüeren ein Vsstößle vj schu lang vornen am Eckh ij schu iij Zoll herauß, Laufft hinden Ins Maurhaupt, Bessert für das Niessen, j ß d

Derselb Claus Maurer hatt auch das Allmend mit mist verschlagen, Vndt für den Mist, ij ß d.

f° 426
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Joachim Koële der Zoller am Weißenthurn hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen & bessert darfür, j ß d.

f° 426
Anderseitten der Straß vnder Wagnern beÿm Zollthor wider Angemeßen hinauß nach dem Weißen Thurn Zu.

Conrad Cloer der Wagner hatt vnden an seinem Hauß ein Laden v schu lang, iij schu herauß, Vndt hatt vor dem Hauß das Allmendt mit Wagner holtz und mist verschlagen, bessert für das Niessen, ij ß d

f° 426
Beim Weißen Thurn hinderm Bollwerckh hienauß vntz ane die Renngaßen Vnden.

Marx Hermann der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, bessert für dem Mist, ij ß d

f° 426
Beim Weißen Thurn hinderm Bollwerckh hienauß vntz ane die Renngaßen Vnden.

Claus Lix der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxv schu lang, ij schu herauß, dar über aber ein Wettertach xx schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 426-v
Renngaßen vom Bollwerckh Vnden hienauff die Einseitten nach Wagnern Zu.

Lorentz Klein der Altt hatt an seinem Thor ein Wettertach xvij schu lang, j schu herauß, bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 426-v
Seelos gaßen die Einseitten Dem Bollwerckh Zu.

Wolff Georgius der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxx schu lang, iij schu herauß, Vber disem aber ein Wettertach xv schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, viiij ß d

f° 427
Die anderseiten Seelos gaßen, vom Bollwerckh wider hinauß in die Renn Gaßen.

Rüels Jacobs Hans der Altt hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxix= schu lang, ij schu herauß, Mehr ein Wettertach an dem selbigen Gebel, xv schu lang ij schu herauß, bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 427
Renngaßen hinauff nach den Wagnern Zu.

Laux Klein der Garttner hatt vor seiner Thür ein steinen Tritt, ij schu lang, i+ schu herauß, darfür bessert Er j ß d.

Derselbig Laux Klein hatt auch vor seinem Hauß das Allmend mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist, iij ß d

f° 427
Renngaßen hinauff nach den Wagnern Zu.

Juden Hanß der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmend mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist, iij ß d

f° 427
Renngaßen hinauff nach den Wagnern Zu.

Würths Diebolds selligen deß Garttners Erben haben Vnden an Ihrem Hauß ein Schweinstall vj schu breit vi+ schu herauß, bessert für den Schweinstall ij ß d.

Erstgemelte Erben haben auch das Allmend mit Mist verschlagen, Vnd für den Mist, iij ß d

f° 427-v
Renngaßen hinauff nach den Wagnern Zu.

Vix Schott der Altt hatt oben an dem Gebell seines Hauses, so ein ortthauß oben ane d. Renngassen gegen Wagnern Ist, ein außgestossen Kemmatt ij schu breÿt j schu herauß, bessert für diß Kemmatt, j ß d

f° 427-v
Anderseitten der Renngaßen Oben von Wagnern wider Hinab.

Michel Hucken selligen deß Garttners Wittib hatt an Ihrem Hauß, so auch ein Eckhauß Ist, vff diser seitten der Renngassen oben gegen Wagnern, Vndt hatt ein vßgestossen Kemmatt oben am Gebell ij schu breit, j schu herauß, Bessert für diße Nüeßung, j ß d

f° 428
Anderseitten der Renngaßen Oben von Wagnern wider Hinab.

Jacob Fritsch Der Hänffer hatt oben an seinem Hauß Zweÿ Wettertächer mit dielen gemacht über einander, Jedes xxvj schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 428
Anderseitten der Renngaßen Oben von Wagnern wider Hinab.

Mathis Holder Der Wagner hatt zweÿ heüser neben einander, Daruor vj steinerin stafflen, viij schu lang, v schu herauß, Ein lehenende Kellerthüer v schu iij Zoll breit, ij schu herauß, Mehr ein lehnende Kellerthür vi+ schu breit iij schu herauß, Bessert für das Niessen, vij ß d

f° 428
Anderseitten der Renngaßen Oben von Wagnern wider Hinab.

Ludwig Metzger Der Holtzhändler hatt ans einem Hauß ein Vsstoß xxvij schu lang, j schu herauß, Vndt ein Von grundt auff gemaurt Profeÿ v= schu breÿt, i+ schu herauß, Bessert darfür, vij ß iiij d

Am Wassergraben vntz zu der außern Zollbrucken.

Derselb Ludwig Metzger hatt auch vf der Andern seÿtten ahne disem seinem Hauß, Wann mann vmb d. Eckh daselbs nach der Zollthor Pruckhen zugehen will, ein lehnende Kellerthür viij schu breÿt, iii+ schu herauß, Item ein außgemaurtes Kemmat ij schu breÿt j schu Herauß, Vndt hatt von der Zollthor Pruckhen an, vntz ane dem Lindenbaum beÿ der Trenckhin das Allmendt mit Bawholtz verschlagen, Bessert für das Niessen, xv ß. viij d

f° 428-v
Am Wassergraben vntz zu der außern Zollbrucken.

Paulus Mattenmeÿer Der Altt hatt ein Hauß xxxii+ schu lang, iiij schu herauß, Bessert für den Vsstoß vj ß. viij d
[in margine :] Modo filius Hanß Paulus

f° 428-v
Am Wassergraben vntz zu der außern Zollbrucken.

Barthol Rhott der Garttenmann hatt an seinem Hauß zweÿ Wettertächer über einander, das Vnderst xxix= schu lang, das Oberst xxviij schu lang, Jedes ij schu herauß, Mehr Vnden am Hauß ein Wettertach xj schu lang, iiij schu herauß, Darunder ein Laden vii+ schu lang, ii+ schu herauß, Mehr ein außgestossen Kemmatlin j schu breÿt, i+ schu herauß, Ein Vebstockh mit Latten Ingefast v= schu lang, ij schu herauß, Mehr ein Wettertach xiij schu lang, iiij schu heraus, Darunder auch ein Laden vj schu lang i+ schu heraus, Bessert für das Niessen, xv ß d

f° 429
Aber in der Renngaßen

Koßen Michel von Ernoltzheim Burger alhier hatt an seinem Hauß außwendig ein Ingefassten Rebstockh vff dem Allmendt stehen v schu lang, ii+ schu herauß, Bessert & ij ß d
[in margine :] modo Marx Volsperger der Schuflicker

Derselb Koßen Michael hatt auch daß Allmendt mitt Mist verschlagen, Vndt für den Mist, ij ß d

f° 429
Aber in der Renngaßen

Michel Dreß der Garttner hatt auch vor seinem Hauß das Allmendt mitt mist verschlagen, Bessert für den Mist, ij ß d

f° 429
Aber in der Renngaßen

Claus Nortz der Garttner hatt das Allmendt vor seinem Hauß mitt Mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d

f° 429
Diebs gaßen, Jetzt Heiden Gaß genandt.

Diße gaß Ist von Clauß Nortzen vntz ane Hanß Voltzen hauß Von einem Eckh biß zum Andern Oben am Ingang 21 schu 9 Zoll breÿtt
Nota. Hatt sich Im Abmessen befunden, das die Gassen Oben an bemeltem ortt vmb j schu Inn d. breÿten weniger hatt weder Sie haben soll.

Der gemelte Claus Nortz hatt ane dem Eck seines Hauses oben Im Ingang ein Schewren xxv= schu breit, vnd Ist mit diser Schewren, Oben ane demselben Eckh vff das allmend herauß gewichen j schu breit, Laufft vnden an wieder vff sich selbs, Bessert &, j ß iiij d

Nota, Des Allmendtgrabens Inn welchem Mathis Schröttes Hauß anfahrt, vnd durch seinen Gartten hingeht, diebs od. Heÿdengaßen Ingedenckh zusein, Nota. vf dem Pfenningthurn nachsuchen thun.

f° 429-v
Aber in Renngaßen,

Hanß Voltz der Garttner hatt vor seiner Haußthür ein steinen staffel iiij schu lang j schu herauß, bessert &, j ß d

f° 429-v
Aber in Renngaßen,

Michel von Börß der Garttner hatt über der Infarth seines Hauß ein Wettertach xxij schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß. iiij d

f° 430
Aber in Renngaßen,

Hanß von Börß desselben Michels Sohn hatt ane seinem Hauß ein Wettertach mit dielen gemacht xxvj schu lang, ii+ schu herauß, bessert ij ß. viij d

Er hatt auch das Allmend mit Mist verschlagen, Vnd für den Mist ij ß d

f° 430
Aber in Renngaßen,

Mathis von Simbßheim Garttner der Jung hatt vor seinem Hauß, darinnen Jacob Roll der Taglöhner wohnet, Ein steinen Tritt iij schu lang, i+ schu herauß, bessert für den Tritt j ß d

Vnd hatt daß Allmend vor dem Hauß mit Mist verschlagen, j ß d

f° 430
Aber in Renngaßen,

Martin Schrötter der Garttner der Altt hatt ein Hauß bewohnt diebold Kauffers wittwe, Daruor ein steinenen Tritt iij schu lang, xv Zoll breÿt, Bessert für das Niessen, j ß d

f° 430-v
Aber in Renngaßen,

Conrad Schwartz der Strawschneider hatt vor seinem Hauß ein Schweinstall iiij schu breit, iiij schu herauß, bessert & ij ß d

f° 430-v
Aber in Renngaßen,

Mathis Vogt der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmend mit Mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d

f° 430-v
Aber in Renngaßen,

Michel Knäblin der Garttner hatt daß Allmend auch mit mist verschlagen, Bessert für denselben Mist, ij ß d

f° 430-v
Aber in Renngaßen,

Andreß Rhein Von Schnerßheim hatt an seinem Hauß, Vnden ein angehenckhten gedeckhten Schwein Trog iiij schu lang, j schu herauß, Bessert & j ß d

f° 431
Hinder dem Wahl hinumb nach dem Cronenburger Thor Zu.

Hanß Schott der Garttner hatt über seiner Infahrt ein hültzin Wettertach xx schu lang, iij schu heraus, Bessert für das Niessen, ij ß. viij d

f° 431
Hinder dem Wahl hinumb nach dem Cronenburger Thor Zu.

Fritschen Lorentz Der Taglöhner hatt vor seinem Hauß ein Wenig vfm Allmend ligen, Bessert j ß d

f° 431
Hinder dem Wahl hinumb nach dem Cronenburger Thor Zu.

Jacob Schotten Des Taglöhners Wittwe hatt vor Jhrem Hauß, das Allmendt auch ein wenig mit mist verschlagen, Darfür bessert Er, j ß d
Seindt Arme Leüth die sonsten nichts haben

f° 431
Hinder dem Wahl hinumb nach dem Cronenburger Thor Zu.

Hanß Secklers Des Strawschneiders Fraw hatt vor Jhrem Hauß das Allmendt mit mist verschlag., Bessert darfür, j ß d

f° 431-v
In der Allmendgassen genandt Die Schottengaß.

Schultheißen Michel von Schnerßheim hatt ein Hauß, darinnen wohnet Paulus Huckh der Gartner, hatt nebendts an einer Mauren fünff gemaurte Pfeÿler da Jeder ij schu breÿt, ix Zoll heraus, von grund vff vff fünff schuh hoch, x ß d.

f° 431-v
In der Allmendgassen genandt Die Schottengaß.

Augustin Schott der Garttner hatt hinden an seiner Schewr vj gemaurte Pfeÿler, Jeder i+ schu breÿt, ix Zoll heraus, von grundt vff auff ii+ schuh hoch, Mehr Vornen am Hauß dreÿ gemaurte Pfeÿlerlin, Jeder i+ schu breÿt, iij Zoll herauß, Von grundt auff ongevährlichen Vff iij schu hoch, Bessert & xj ß d.

f° 431-v
Anderseit Schottengaß.

Hanß Fürstbaum Der Garttner hatt an seinem Hauß iiij gemaurte Pfeÿler, Jeder ij schu breÿt, viij Zoll heraus, von grundt vff ongevährlich vf vj schu hoch, Bessert für das Niessen, viij ß d

f° 432
Aber Hinder dem Wahl beÿ Cronenburg.

Juden Clausen Erben haben ein Hauß daruor zwen steinene Tritt iij schu lang, ij schu herauß, bessert für das Niessen, j ß d

f° 432
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Vix Pfeiffers des Garttners Wittwe hatt an Ihrem Hauß, Darinnen Ihr dochtermann sitzt über den fenstern ein hültzins Wettertächlin x schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 432
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Lorentz Diembster der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxx schu lang vj schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß iiij d

f° 432
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Bastian Loëß der Garttner hatt an seinem Hauß das Allmendt mit Wellen Verschlagen, ij ß d.

f° 432-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Hanß Adolff der Garttner hatt vor seinem Hauß ein Rebhälden vff Vier Aichinen Pfosten Oben mit Truchtern vndt Gerten herauß geladen xxx schu lang viij schu breit, Bessert für das Niessen, viij ß d

Derselb Adolff hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen & ij ß d

f° 432-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Lienhard Nuß von Geispoltzheim hatt ane seinem Hauß, da Caspar Hammerer der Gartner Innen sitzt, Oben über der Infarth ein Wettertach xix schu lang, j schu herauß, Bessert x j ß iiij d

f° 432-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Philips Schäffer der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, für den Mist bessert Er ij ß d

f° 432-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Ohl Christmann Garttner der Jung hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist vndt Wellen verschlagen, ij ß d

f° 433
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Caspar Schott hatt vor seinem Hauß daß Allmendt mit Wellen belegt &, ij ß d

f° 433
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Nortz Jacob der Garttner hatt an einem Eckh seines hauses ein Vbergebew vff einem Aichinen Pfeÿler v schu iij Zoll breit, iij schu herauß, bessert & xij ß. iiij d

Derselbige Nortz Jacob hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Wellen Verschlagen & Bessert für die Wellen, ij ß d

f° 433
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Jacob Wunderers selligen deß Garttners Erben haben an Ihrem Hauß oben über der Infarth ein Wettertach xix schu lang j schu herauß, Bessern j ß. iiij d

Haben auch daselbs daß Allmendt mit wellen Verschlagen, bessern für die Wellen, ij ß d

f° 433
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Jost von Ettlingen der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit dielen vnd Prueckhöltzern belegt, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 433-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Hanß Trenß der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für den Mist vnndt holtz, iij ß d

Derselb Hanß Trenß der garttner hatt auch über dem Thor an seinem Hauß ein Wettertach xvj schu lang, j schu herauß, j ß iiij d

f° 433-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Jacob Braunstein der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist vnd holtz verschlagen, bessert iij ß d

f° 433-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Dauid Rhül der Garttner hatt das Allmendt mit Mist vnd holtz verschlagen, für den Mist ij ß d

f° 433-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Mathis Martin der Taglöhner hatt das Allmendt vor seinem Hauß mit mist verschlagen, bessert für das Niessen j ß d

f° 433-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Blaëß Seiffridt der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert für das Niessen iij ß d

f° 434
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Adam Renchers Erben haben ein Hauß da Zimpers Hansen des Taglöhners Wittwe Innen wohnet, Vndt hatt daßelbige hauß Zween Ausstöß Vbereinand., Jeder xxv= schu lang, xv zoll herauß, Vnden am Eckh ein Schweinstall v= schu breit, v schu herauß, bessert & iiij ß. viij d

Zimpers Hansen Wittwe hatt vor berürtem Hauß, das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert & j ß d

f° 434
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Stoffel der Strawschneider der Wohnt in einem Hauß so einem Landtmann Von Eckuerßheim mit Namen Jacob Rhor Zugehörig, Daruor hatt Er iij gemaurte Tritt iij schu lang, iij schu herauß, bessert & j ß. vj d

Derselbige Stoffel der Strawschneider hatt auch vor gedachtem Hauß, das Allmendt mit Mist verschlagen &, Bessert für das Niessen, j ß d
[in margine :] Wohnt ietzt im Hauß Melchior Reps

f° 434-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Georg Burger der Haußbeckh hatt vnd bewonet diser Zeit das Hauß Zur Sonnen, Vnd hatt vor der Haußthuëren Zwen steinene Tritt v= schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 434-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Diebold Müller der Garttner hatt vor seiner Haußthüer dreÿ steinene Tritt, sampt einem gemaurten Prütschlin, iiij schu ix Zoll breit, ij schu herauß, Vnd dann ane demselben Hauß Zween hülene Neech, bessert für dieses Nüessen, ij ß x d

Derselb Diebold Müller hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen &, bessert iij ß d

f° 434-v
Vom Cronenburger Thor das Kagenecker Bruch, So mann auch daß New Bruch nennet, hin in der Statt zu.

Wolff Schertzer der Garttner hatt vor seinem Hauß daß Allmendt mit Mist vnd Wellen Verschlagen &, Bessert für den Mist vnd Wellen, iij ß d

f° 435
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Balthasar Huckh Der Garttner hatt daß Allmendt vor seinem Hauß mit mist verschlagen, Bessert für das Niessen, iij ß d

f° 435
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Lamprecht Huckhen Des Garttners selligen Wittwe hatt das Allmendt vor Ihrem Hauß auch mit mist verschlagen, Bessert für den Mist, iij ß d

f° 435
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Hanß Schott zu Vendenheim hatt ein Hauß darinn Barthel Von Gotteßheim der Gartner sitzt, vndt hatt ane demselben Hauß ein Allmendt Winckel oder Platz mit einer dielen Wandt Ingezeünt xxiiij schu lang, vf Jeder seitten xvij schu weÿt, Inn dem Winckhel hinder sich hinein, Vor d. Haußthüren Innerhalb diser dielinen Wand hatt Er iiij gemaurte Tritt, iij schu lang, v schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. j ß. iiij d
[in margine :] Ob Ihme solche In Zeünung durch die D[r]eÿer des Pfenningthurns erlaubt, vnd Ihme ein bestendiger Zinß hinfürter Druff zuschlagen.

f° 435
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Ludwig Metzger Der Holtzhändler hatt daselbs das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für den Mist, ij ß d

f° 435-v
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Hanß Hammer Garttner der Altt hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Wellen verschlagen, Bessert für die Wellen, ij ß d

f° 435-v
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Nortz Ulrich hatt das Allmendt mitt Mist vnd Wellen verschlagen, Bessert iij ß d

Hanß Braun von Dingßheim beÿ Crießheim hatt vor seinem Hauß, darinnen Nortz Vlrich der Gartner sitzt, Ein Rebhälden vff fünff aichinen Stützen xxv= schu lang, iij schu herauß geladen mit Gertten vnd Truchtern, Bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 435-v
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Jacob Dräher der Garttner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxx schu lang + schu herauß, Bessert für den Vsstoß, j ß iiij d

Hatt auch vor demselben Hauß das Allmend mitt Wellen verschlagen, Bessert iij ß d

f° 436
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Martin Schrötter Garttner der Jung hatt Vor seinem Hauß das Allmendt mit mist auch etlichen Pruckhöltzern Vnd Wellen Verschlagen, Bessert darfür iiij ß d

f° 436
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Juden Jacob Der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Wellen Verschlagen, Bessert für die Wellen ij ß d

f° 436
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Hanß Decker Der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Wellen belegt, Bessert für die Wellen ij ß d

f° 436
Anderseitten wider dem Cronenburger Thor Zu. [das Kagenecker Bruch]

Hanß Burger Der Garttner hatt vnden vor seinem Hauß ein Rebstöcklin mit Gertten Ingefasst ij schu breit ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 436-v
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Juden Jacob der Garttner hatt vnden vor seinem Hauß ein Rebstockh mit brettern Ingefasst iij schu breÿt, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 436-v
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Hanß Schmidt der Garttner hatt an seinem Hauß, darinnen Nortz Anthoni wohnt, über dem Thor ein Wettertach xxj schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Nießen, j ß iiij d

f° 436-v
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Mathis Rothen des Garttners selligen wittib hatt an Ihrem Hauß ein Wettertach xi+ schu lang, v schu heraus, Bessert für das Wettertach, ij ß viij d

Sie hatt auch daselbs vor Ihrem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, für den Mist, ij ß d

f° 436-v
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Vix Schott Der Jung hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist vnd Wellen verschlagen, der bessert für den Mist vnd Wellen, iij ß d

f° 437
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Jacob König Der Schneider hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xvij schu lang, ix schu herauß, Ein Schneider Laden v schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß d

f° 437
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Ohl Christmann Der Altt hatt ane seinem Hauß, das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für den Mist, iij ß d

f° 437
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Hanß von Fridolßheim Der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist belegt, Bessert für den Mist, iij ß d

f° 437
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Claus Huckhen Des Garttners Wittwe hatt Vor Ihrem Hauß auch das Allmendt mit mist verschlag., Bessert darfür, iij ß d

f° 437
Ane der Newen Zeÿlen von Cronenburger vntz an daß Speirthor Hinein.

Hans N: Der Jetzige Pfüster im Bruderhoff hatt ein Hauß da Michell Mohr der Haußbeckh Innen sitzt, daran ein Wettertach xiiij schu lang, iij schu herauß, Bessert & i ß. viij ß

f° 437-v
Geÿstgaßen die Eine seitten hineinwerths.

Hans Hammer Garttner der Jung hatt an seinem Hauß, da Lienhardt Pflüger d. Leinenweber Innen wohnet einen Rebstockh mit brettern Ingefaßt, iij schu breÿt, iiij schu herauß, Mehr ein Rebhälden daran vf viij Aichenen Stützhen, xxx schu lang, v= schu herauß, Beßert für den Ingefassten Rebstockh, auch die Rehbälden, sampt den viiij Stützen alles zusammen, viij ß. viij d.

f° 437-v
Geÿstgaßen die Eine seitten hineinwerths.

Martin Bückhel hatt an seinem Hauß ein Rebstockh mit Brettern Ingefaßt iiij schu breÿt, iii+ schu herauß, Ein Rebhalden vf fünff aichinen Stützen, xx schu lang, iij schu herauß, Beßert für das Niessen, iiij ß. viij d.

f° 437-v
Geÿstgaßen die Eine seitten hineinwerths.

Hanß Hammer Garttner der Jung hatt vor seinem Hauß Zwen steinen Tritt iij schu iiij Zoll lang, ij schu, ix Zoll herauß, Beßert für das Niessen, j ß. vj d.

Derselb Hanß Hammer hatt auch vor seinem Hauß daß Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für den Mist, ij ß d

f° 438
Anderseitt Geÿstgaßen Wider herauß.

Das Closter Zu Sanct Marx hatt hinden an der Garttenmauren über einer Cleinen Thür ein wettertächlin vij schu lang, j schu herauß, Mehr ein Wettertächlin ij schu lang i+ schu herauß, Beßert für das Niessen, ij ß. iiij d.

f° 438
Aber an der Newen Zeÿlen nach dem Speirthor Zu,

Das berüert Closter Zu Sanct Marx hatt ein Hauß so ein Eckhauß Ist, Vnden ane der Geÿstgassen, Darinnen wohnet Caspar Schlemmers des Metzgers selligen wittwe, Vndt hatt vnden vor der haußthür ein steinen Tritt v= schu lang, xv Zoll herauß, beßert & j ß d.

f° 438-v
Aber an der Newen Zeÿlen nach dem Speirthor Zu,

Daßelbige Closter hatt darneben auch ein Hauß Darinnen wohnet Nathaniel Butzeri sellgen nachgelassene Wittwe, Vor der Haußthür Vnden ein steinen Tritt iii+ schu lang, j schu breit, Beßert & j ß d.

f° 438-v
Aber an der Newen Zeÿlen nach dem Speirthor Zu,

Darneben aber ein Hauß dem Closter Sanct Marx Zugehörig, bewohnt Christmann Greiner der Schreiner vndt hatt Vnden ein Rebstockh daruor mit Latten Ingefasst iiij schu breit, ii+ schu herauß, Oben dauon ein Halden gemacht mit Latten herauß geladen, ix schu lang, v schu breit, Bessert für den Rebstockh vnd Helden, iiij ß d

Dergedacht Christmann Greiner hatt auch vor disem Hauß daß Allmend mit dielen v.schlag., Bessert & ij ß d

f° 438-v
Aber an der Newen Zeÿlen nach dem Speirthor Zu,

Lorentz Rüel Der Wullenweber sitz auch in einem Hauß, so Zu Sanct Marx gehört, Vndt hatt daruor ein Mist Casten vff dem Allmendt stehen, vij schu breit, vij schu lang das ist Inn alle wege, Bessert für das Niessen, ij ß viij d

f° 439
Aber an der Newen Zeÿlen nach dem Speirthor Zu,

Das mehrbesagt Closter zu Sanct Marx hatt aber ein Hauß da Melchior Heldt Innen sitzt, vndt hatt vor der Haußthür Vnden ein steinen Tritt iiij schu lang, ij schu herauß, Darneben ein Recbstockh mit Latten Ingefasst ii+ schu lang, j schu ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d

Melchior Heldt hatt beÿ Sanct Marx daß Allmendt mit Latten belegt, Bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 439
Umb das Eckh beÿ Sanct Marx hinumb ane dem Wasser graben hinauff nach Dem Zollthor Zu.

Der Speicher am Closter zu Sanct Marx hatt Oben über dem Ingang ein Wettertach xij schu lang, vii+ schu herauß, Bessert für das Wettertach, iiij ß d

f° 439
Umb das Eckh beÿ Sanct Marx hinumb ane dem Wasser graben hinauff nach Dem Zolthor Zu.

Lorentz Voltz Der Garttner hatt d. Allmendt vor seinem Hauß mit mist verschlagen, Bessert & iij ß d

f° 439-v
Umb das Eckh beÿ Sanct Marx hinumb ane dem Wasser graben hinauff nach Dem Zolthor Zu.

Das Allmusen zu Sanct Marx hatt vor einem Hauß, da Heinrich Deckher Innen wohnt, einen Rebstockh mit Latten vnd brettern Ingefasst, iij schu breit, i+ schu herauß, Oben mit Latten vßgeladen, xv schu lang ix schu herauß, vff ij hültzenen Stützen, Bessert für das Nießen, iiij ß d

f° 439-v
Umb das Eckh beÿ Sanct Marx hinumb ane dem Wasser graben hinauff nach Dem Zolthor Zu.

Lamprecht Huckhen deß Garttners selligen Erben haben an Ihrem Hauß ein Staucher sampt einem Wettertach daran x schu lang i schu herauß, Bessert & j ß d

Dier Vorgenante Melchior Held hatt daß Allmendt beÿ dem Closter Zue Sanct Marx weÿter für die Marckhstein für seinen gewohnlichen Ihme verguntenen holtzblatz hinauß, mit Bawholtz verschlagen, vntz ane dem Wassergraben daselbsten xxxiiij schu lang, xx schu breÿt, Bessert für das Niessen, j lb xvj ß d
Darüber mag Er beschickht vnndt gerechtfertiget werden.

f° 440
Umb das Eckh beÿ Sanct Marx hinumb ane dem Wasser graben hinauff nach Dem Zolthor Zu.

Herr Hans Adolff Fürst hatt auch vff der Andern seitten, neben der Prueckhen beim Speÿrthor, das Allmendt mit Bawholtz, vntz vff die Maur des Grabens belegt, xxviij schu lang, v+ schu breÿt, Bessert für das Niessen, viij ß d

f° 440
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Das Wüthshauß Zum Sternenberg ist diser Zeÿtt Steffan Gaßners des Kürßners, darinnen halt sein dochtermann Michael Dieboldter Würtschafft, hatt Oben ein Wettertach xlvi+ schu lang, iii+ schu herauß, vor der Haußthür ein steinen Tritt v= schu lang, j schu breÿt, Bessert für das Niessen, ix ß d

f° 440
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Ulrich Beimling Der Glaser vnd Holtzhändler hatt vnd besitzt Jetziger Zeit das Hauß, welches etwann Thoman Schwenden das holtzhändlers waß, Vndt hatt daruor das Allmendt mit hültzinen Schranckh. Ingezeünt xlij schu lang, x schu breit, Bessert &, j lb. j ß iiij d

f° 440-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Herr Hans Adolff Fürst Der Fünffzehener hatt über seiner Haußthüren ein wettertach xviij schu lang, i+ schu herauß, j ß iiij d

f° 440-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Gedachter Herr Hanß Adolff Fürst hatt darneben aber ein Hauß, darinnen Anthoni Schrag der Seÿler wohnt, Vndt hatt vor der Haußthür ein steinen Tritt v schu lang, xv Zoll breit, Daruor ein Vssatz Banckh vij schu lang, i+ schu breit, Bessert für das Niessen, ij ß ix d

f° 440-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Erhard Zehenackher Der Würth Zum Wildenmann, Welches Würthshauß Adams Thieboldten zu Wingerßheim zustendig Ist, hatt oben daran ein Staucher xviij schu lang i schu herauß, Vor der haußthüren Zween steinene Tritt iii+ schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 440-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Hans Schott Garttner der Altt hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxix schu lang, ii+ schu herauß, bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 441
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Hans Weger der Garttner hatt vnden vor seinem Zweÿ ligende Kellerfenster, Jedes i+ schu lang, ix Zoll herauß, bessert & ij ß d

f° 441
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Claus Kleinen Wittib, hatt vor Irer Haußthür zwen gemaurte Tritt v=* schu lang, ii+ schu herauß & Bessert für das Niessen, j ß d

Sie hatt auch daselbs das Allmend mit Mist verschlagen, für den Mist ij ß d

f° 441
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Ulrich Steck der Schneider hatt vor seinem Hauß zwo steinene stafflen iiij schu lang, ij schu iij Zoll herauß bessert für das Niessen, j ß d

Derselb Ulrich hatt auch das Allmendt vor dem Hauß mit Mist belegt, bessert darfür j ß d

f° 441
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Löeß Bastian Garttners wittib hatt vor Ihrem Hauß das Allmend mit Mist verschlagen, bessert ij ß d

f° 441-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Ißraël Debs der Wagner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xx= schu lang, vii+ schu herauß, darund. hatt Er sein Werckstatt und Plöcher, Bessert für das Niessen, xviij ß d

Er hatt auch das Allmendt vor dem Hauß mit mist belegt, bessert für den Mist, ij ß d

f° 441-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Hans Güttel der Haußbeck, hatt an seinem Hauß ein Wettertach xx+ schu lang, vij schu herauß, bessert darfür, viij ß d

f° 441-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Hans Nuß der Sailer hatt vor seinem Hauß ein steinen Tritt iij schu lang, i+ schu herauß, Ein Wettertach oben ane demselben Hauß xxvj schu lang vii+ schu herauß, Darüber aber ein Wettertach In gleicher Lengen ij schu herauß, Vor dem Hauß ein Vssatz banckh vi+ schu lang, ij schu breit, Mehr ein Vssatz banckh v schu lang, ij schu breit, Bessert für das Niessen, xvij ß ij d
Vndt hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen vor seinem Hauß, bessert, ij ß d

f° 442
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Rudolff Pfützer der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach von holtzwerckh xvj schu lang, j schu herauß, bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 442
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Augustin Drenß der altt hatt ein Hauß da Arbogast Jacob der Garttner Innen sitzt, daran ein Wettertach 15 schu lang, j schu herauß, Bessert iiij ß d

f° 442
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Paulus Loëß der Huffschmidt hatt an seinem Hauß ein Wettertach xvj schu lang, x schu herauß, Darunder hatt Er auch sein Werckstatt, vnnd vor dem Hauß ein Nottstall vfm Allmendt stehen, Bessert für das Niessen, j lb. xiij ß iiij d

f° 442
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Hanß Reinboldt der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit holtz verschlagen, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 442
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Börß Dieboldts Erben haben ein Hauß daran ein Wettertach xvij schu lang vi+ schu herauß, bessert v ß d

f° 442-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Jacob Bildmans des Wagners selligen Kinder haben an Ihrem Hauß, da Georg Ammann der Wagner Innen sitzt, ein Wettertach xxj schu lang, vii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß d

Georg Ammann hatt auch vor disem Hauß das Allmendt mit Wagner holtz verschlagen, Bessert für das holtz und mist, iiij ß d.

Vor dißem Hauß hatt Georg Amman auch ein Rebhalden mit Zweÿen vffrechten Pfosten, ix schu lang, viij schu breÿt, vnd bessert diser Reb Kasten sampt dem Pfosten iiij ß d

f° 442-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Hans Ulrich Schultheiß der Würth Zum Stall hatt das Allmendt daselb vor einem Hauß, darinn Er bawen will, mit gebrochenen Steinen Verschlagen, vnd bessert für das niessen j ß d.

f° 442-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Jacob Klehe der Garttner hatt an seinem Hauß Ein hültzin Wettertach xiij schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen j ß iiij d.

Er hatt auch darvor daß Allmend mit Mist verschlagen, Vnd für den Mist iij ß d

f° 443
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Wolff Müller der Garttner hatt ein Hauffen Wellen vff dem Allmendt vor seinem Hauß ligen, bessert für das Niessen ij ß d.

f° 443
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Dieboldt Wildt hatt das Allmendt mit wellen belegt, Bessert für das Niessen ij ß d.

f° 443
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Adam Wildt der Garttner hatt auch vff einem Allmendt Platz ein hauffen wellen lig., bessert iij ß d.

f° 443
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Lienhard Großheinrich der Wullinweber hatt an einem Hauß, darin Claus N: der Wein Knecht wohnt ein Wettertach xv schu lang, v= schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß xiij d

f° 443-v
Anderseitten vom Speÿrthor wider herauß nach dem Cronenburger Thor Zu hinauß wärths,

Urbans Dieboldts Hans von Reittweÿler, darinn Lorentz Reps der Taglöhner sitzt ein hültzin Wettertach xxiiij schu lang, i+ schu herauß, Vnden vor der Haußthüer ein gemaurten Tritt v= schu breÿt, i+ schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß iiij d

f° 443-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Diebold Wildt der Garttner hatt hinden an seiner Schewr das Allmendt mitt Mist verschlagen, bessert für den Mist, iij ß d

f° 443-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Ohl Adolff der Garttner hatt im Grünenbruch vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d

f° 443-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Zacharias Rhot der Garttner hatt im Grünenbruch hinden vor seinem Hauß Wellen vnd Mist vff dem Allmendt ligen, Bessert darfür, iiij ß d

f° 444
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Dieboldt von Fridoltzheim der Garttner hatt hinden vor seiner Schewr vff dem Allmendt ein hauffen Stein ligen, Vndt auch daselbsten das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert darfür, iij ß d

f° 444
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Rudolff Pfützer Der Garttner hatt hinden Vor seiner Schewr das Allmendt mit mist belegt, Bessert für das Niessen, iij ß d

f° 444
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Herr Hans Adolff Fürst der Fünff Zehener hatt Vor seinem Hauß, darinnen Stoffel Schmidt der Taglöhner wohnt, das Allmendt mit mist verlegt, für den Mist bessert Stoffel Schmidt j ß d

f° 444
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Ißraël Debs Der Wagner hatt daselbs im Bruch das Allmendt mit Wagner holtz verschlagen, Bessert darfür ij ß d

f° 444
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Herr Hans Adolff Fürst Der Holtzhändler hatt daß Allmendt mit etlichem gezimmerten holtz belegt, Soll Allmendt &, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 444-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Dieboldt Loëß Der Garttner hatt hinden an seiner Schewr undt Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, Bessert für das Niessen, iij ß d

f° 444-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Caspar Herder Der Schneider hatt ettlich Mist vndt ein Hauffen Wellen vor seinem Hauß vff dem Allmendt ligen, Bessert für den Mist, iiij ß d

f° 444-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Claus Kleinen Des Garttners selligen Wittwe hatt vor Ihrem Hauß das Allmendt mit Mist und Wellen verschlagen, Bessert & iiij ß d

f° 444-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Das Würthshauß Zum Wildenmann darinn Erhardt Zehenackher der Würth wohnet, Adams Thieboldten zu Wiverßheim Zustendig, hatt hinden Im grünen Bruch vor dem Stall d. Allmend mit Mist v.schlagen, Bessert & iij ß d

f° 444-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Herr Hans Adolff Fürst hatt an einem Hauß ein Vsstoß xxx schu lang, j schu herauß, Item vor der Thür deßelben hauses Zwen steinene Tritt iii+ schu lang, xxij Zoll herauß, Bessert & ij ß iiij d

f° 445
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Herr Hans Adolff Fürst hatt darneben aber an einem Hauß, da Er selbs Innen sitzt, ein Ausstoß xxxv= schu lang, j schu herauß, Vor der Haußthüer ein besetzten hohen Stich, sampt einem mit steinen Ingefassten dolen, xj schu lang, iiij schu herauß, Bessert & ij ß x d

f° 445
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Daniel Merckel der Holtzhändler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxxiij schu lang, j schu herauß, bessert für den Vsstoß, j ß iiij d

Er hatt auch neben an seiner Holtzhütten daß allmendt Zimblich weÿt für den Marckhstein mitt holtz verschlagen, Soll Allmendt sein vnd bleiben, für dises Niessen bessert Er x ß d

f° 445
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Das Würthshauß Zum Sternenberg darinn Michell dieboldter wohnet, Steffan Gassmann dem Kürßner Zustendig, Hatt Oben am Gebell gegen dem Stattgraben dreÿ Wettertächer über einander, das Vnderst Ist xxxv schu lang, das Mittler xxv schu lang, Vndt das Oberste xx schu lang, Jedes ii+ schu herauß, Mehr Vnden ane der Mauren dises Haußes dreÿ gemaurt Pfeÿler, Jeder xv Zoll breÿt ix Zoll herauß, von grund vff vff v schu hoch & bessert für das Niessen xiij ß viij d

f° 445-v
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Der Vorgedacht Michell Dieboldter würth zum Sternenberg, hatt auch Zween hohe Stoëß Brennholtz für einander ane dem Sternenberg vf wendig vff dem Allmendt vff gestossen, xlij schu breit, vj schu herauß, bessert für dises Allmendt nüessen xiij ß iiij d

Nota. Alle Holtzhändler Inn dem grünenbruch haben ein Jeder die gesetzten gewöhnliche Marckstein, daselbsten mitt belegung des holtzes Inn gemein Vberschritten.
Seindt derowegen Zubeschickhen, Vnd sich verners hinüber mit einander Nottwendiglich Zu vnderreden.
So dann die daselbsten Inn berürttem Bruch beÿ den holtzblätzen Vmbgefahrene vnd außgerissene Marckstein widerumb fürderlich setzen, Vndt Ingraben zu lassen.

f° 446
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Marx Rückhauß der Holtzhändler hatt ane einem Hauß, Vnden Vor der Thüer dreÿ steinene Tritt iiij schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Mehr ane demselben hauß Oben ein Wettertach Lv+ schu lang, ii+ schu herauß, Oben Über disem noch Zweÿ Wettertächer Vnder welchen das Eine xxxiiij schu lang, das Ander xxv schu lang, Vnd ein Jedes ii+ schu herauß, Vndt hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert & xviij ß ij d.

f° 446
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Derselb Marx Rückhauß hatt aber ane seinem Andern Hauß so Er selbs bewohnet, Vnden ein lehenende Kellerthüer vj schu breÿt, v schu herauß, bessert & v ß d.

f° 446
In das grün Bruch hinein der Statt zu, Eine Seitten.

Claus Reiber der garttner sitzt in einem Hauß, so Lorentz vnd Jacob Bilgern beÿden gebrüderen Zu Vendenheim gehörig, Daran ein Vsstoß xxxvii+ schu lang, i+ schu herauß, Darund. ein gemaurten Ausstoß so an einem Küchlin vj schu breÿt, xxj Zoll herauß, Von grund vff, ohngeuehrlich vff v schu iij Zoll hoch, bessert & iiij ß viij d.

f° 446-v
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Peter Schan der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit Mist verschlagen, ii ß d.

f° 446-v
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Lorentz Pfister der Weinsticher hatt an seinem Hauß Über einer Thüer ein Wettertächlin v+ schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Wettertach, j ß iiij d.

f° 446-v
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Paulus Grauen selligen des Garttners Erben haben ein Hauß, darinnen Georg Räb der Schumacher wohnet, Vor der Thüeren Dreÿ steinene Tritt vii+ schu lang, iij schu herauß, bessert für die Tritt, j ß xj d.

f° 446-v
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Die Pfleg Zun gutten Leüthen haben einen Speicher, Daran oben über der Infarth ein Wettertach xx+ schu lang, iii+ schu herauß, bessert & iiij ß d.

f° 446-v
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Zunechst an disem Speicher Ist auch ein Hauß der Rothen Kirchen gehörig, Vndt hatt oben über dem Thor ein Wettertach xix= schu lang, iii+ schu herauß, Mehr auch über der Kleinen Thüeren an demselben Hauß aber ein Wettertach vij schu lang, j schu herauß, Vnden Vor derselben Thüer ein steinene staffel v schu lang, i+ schu herauß, Mehr oben an disem Hauß ein Staucher, Zeücht sich umb das Eckh hinumb, vntz Inn den Winckel Hindern Inn allem xxv schu lang, ix Zoll herauß, Vnndt darin ein Wettertach x schu lang, i+ schu herauß & bessert für das Niessen, v ß viij d.

f° 447
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Die Sondersiechen zur Rotten Kirchen haben aber ein Hauß, Daran Vnden Vor der Thüer, Vier steinene Tritt v schu lang, iiij schu herauß bessert für das Niessen, j ß vj d.

f° 447
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Diebolden von Veßenheim selligen Holtzhändlers des Altten nachgelassene Wittwe vnd Erben haben vor Ihrem hauß oben über der Thür ein Wettertach xij schu lang, ii+ schu herauß, Oben am Gebell ein Vßgestossen Kemmatt iij schu iij Zoll breit, ij schu herauß, Mehr auch über der Kleinen Thüer ane berühretem Hauß ein Wettertach, vii+ schu lang, j schu herauß, Bessert iij ß iiij d.

f° 447
Umb das Eckh an disem Hauß hinumb vnd die Einseitt von dem Geißbrücklin nach dem Hundtshoff hinab.

Lorentz von Vessenheim Holtzhändler der Aëltter hatt Oben an seinem Hauß ein Erckherlin mitt Zweÿen Liechtern iii+ schu breÿt, i+ schu herauß, Oben am Gäbell ein Wettertach xiiij schu lang, i+ schu herauß, Mehr ein Wettertächlin vj schu lang, i+ schu herauß, Vnden neben d. Haußthüer ein steines Bäncklin, vj schu lang, j schu breit, Ein Rebstockh mitt Latten Ingefast, iij schu breit, ij schu herauß, Mehr ein solchen Rebstockh mit Latten Ingezeünt ii+ schu In alle Wege, bessert vij ß x d.

Derselb Lorentz von Vessenheim hatt auch vor seinem Hauß ein Mistcasten Vff dem Allmendt stehen vij schu lang, vij schu beÿt, hatt auch das Allmendt mit steinen Verschuttet, Dann bessert Er für den Mistcasten vndt den Steinen, iiij ß vj d.

f° 447-v
Im Allmend Gaëßlin darneben

Fritschen Michell Zu Faulgrießheim hatt Zweÿ heüser neben einander, Daran ein Vsstoß L+ schu lang, i+ schu herauß, Hinden Im Winckell daran ein Schweinstall Vnndt Mistcasten an einander Zusammen xj schu lang, v schu breitt, bessert & ix ß d

Gibt gar ein großen Vnlust Im Gaëßlin, möcht Ime derowegen beuohlen werden, den Mistcasten vnd Sawstall hinweg Zuthun.

f° 448
Im Allmend Gaëßlin darneben

Hanß Schotten Erben zu Munoltzheim haben Zweÿ heüser an einander, Daran ein Vsstoß L+ schu lang, viij Zoll herauß, Vnndt dann vsserhalb dem gäßl. ane dem selben Hauß aber ein Vsstoß xvij schu lang, + schu breÿt herauß, Bessern, ij ß, iiij d

Diselben Erben haben auch das Allmendt mitt Mist verschlagen, für den Mist, ij ß d

f° 448-v
Von dem Gaÿßbrücklin Angemessen die Anderseitten aber dem hundtshoff Zu, wider daß grün Bruch hinein.

Berß Diebolds selligen des Garttners Erben haben oben an Ihren Hauß am Gebell ein Wettertach xxxiij schu lang j schu herauß, Mehr besser Vnd. an demselben Gebell ein Wettertach xij schu lang j schu herauß, Über der Infarth deßelben hauß ein Wettertach xvij schu lang, xv Zoll herauß, bessern für das Niessen, iij ß viij d

Gemelte Erben haben Oben an disem Ihrem Hauß ein außgeladenen Gang von Holtzwerckh L. schu lang iii+ schu herauß, Darund. ein außgemaurtes Profeÿ vff zwen steinen Köpffern, iij schu breit ij schu herauß, haben auch Vnden vff dem Graben ein Land vesten an dem Hauß vndt Gartten abhien iij C Lx schu lang, v schu herauß, Die Gantz lengen mit Räben vnd Obßbaumen besetzt, beßern für diße Allmendt Nüessung v lb. xj ß iiij d

Des gedachten Berß Dieboldten selligen Erben haben auch daselbs das Allmendt mit Mist verschlagen, bessern, ij ß d

f° 449
Von dem Gaÿßbrücklin Angemessen die Anderseitten aber dem hundtshoff Zu, wider daß grün Bruch hinein.

Diebold Götz der Pfründer im mehrern Spittal hatt das Allmendt mitt mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d

f° 449
Von dem Gaÿßbrücklin Angemessen die Anderseitten aber dem hundtshoff Zu, wider daß grün Bruch hinein.

Anthoni Schott zu Vendenheim hatt ein Hauß daran ein Vsstoß xxvij schu lang + schu herauß, bessert für den Ausstoß, j ß iiij d

Und hatt daß Allmend mit Mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d

f° 449
Von dem Gaÿßbrücklin Angemessen die Anderseitten aber dem hundtshoff Zu, wider daß grün Bruch hinein.

Hanß Rechberger der Vogler hatt vor seinem Hauß ein hauffen Reÿß vndt wellen vffm Allmendt ligen, bessert darfür, ij ß d

f° 449
Hinder der Hundts Schewren Im grünen Bruch.

Claus Heimburger der Weinsticher Rhattherr hatt dreÿ heuser an einander, da Er die Zweÿ verleiher, die haben durch Abhin ein Vsstoß Lxxii+ schu lang, + schu herauß, Über einer Haußthür ein Wettertächlin vj schu lang i+ schu herauß, bessert ij ß iiij

Nota. Disen Platz, so aller dings ein Allmendt gewesen Ist, hatt Claus Heimburger Von der Statt vmb – ß d Järlichs zinß entlehnt, Volgendts die Heüser darauff gebawen

f° 449-v
Hinder der Hundts Schewren Im grünen Bruch.

Rüel Michell der Schultheiß zu Vendenheim hatt über der Cleinen Thür an seinem Hauß ein hültzin wettertach vj schu lang i+ schu herauß, bessert für das Niessen j ß

f° 449-v
In dem Allmendtgaëßlin Hinder Allen Heÿligen

Paulus Grauen selligen deß Garttners Erben haben an Ihrem hauß, da Matern Schneÿder der Weinsticher Innen sitzr, ein Ausstoß xxvj schu lang, + schu herauß & j ß d.

f° 450
In dem Allmendtgaëßlin Hinder Allen Heÿligen

Hanß Schotten Erben zu Munoltzheim haben auch ein Hauß In disem Gäßlin, daran ein Vsstoß xxvj schu lang, + schu herauß, bessern j ß d.

f° 450
In dem Allmendtgaëßlin Hinder Allen Heÿligen

Michels Hansen Erben zu Munoltzheim haben In dem Allmendtgäßlin hinder Aller heÿligen ein Hauß, daran ein Vsstoß xxxj schu lang, + schu herauß, bessern für das Niessen j ß d.

f° 450
In dem Allmendtgaëßlin Hinder Allen Heÿligen

Hansen Lorentz zu Bischeim beÿ Hönheim hatt ein Hauß, da Georg Heckh der Mörttel Knecht Innen sitzt, daran ein Vsstoß xx= schu lang, + schu herauß, bessert j ß d.

f° 450
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Hanß Ziegler der Crämer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxxiii= schu lang, j schu herauß, Vndt hatt auch Vnd. an demselben hauß das allmendt zu Zwen Rebstöckhen so darinn stehen mitt brettern vndt Gärtten Ingezeünt Zu einem Geländt xxiij schu lang, ii+ schu herauß, Mehr Hatt er Vornen an berüertem seinem hauß ein Winckel mitt brettern vnd gertten Ingezeünt vnd Zugemacht, darinn auch ein Rebstockh stehet vff einem gelände xvij schu lang 10 schu herauß, bessert für das Niessen xiij ß iiij d.

f° 450-v
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Derselb Hanß Ziegler hatt darneben aber ein Hauß daruor Er das Allmendt mit dielen undt gertten Verschlagen, xxv schu lang, ij schu weit herauß, Bessert & ij ß. viij d

f° 450-v
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Simon Seiffridt der Metzger hatt ein Hoff da Ohl Hannß der Garttner Innen sitzt, Über dem Thor ein Wettertach xix schu lang, j schu herauß, Bessert für das Wettertach j ß. iiij d

Und neben dem Thor ein Schweinstall vii+ schu lang vj schu herauß, Darbeÿ ein Stoß Brennholtz, Ohl hanß bessert für den Schweinstall vnndt Holtzhauffenn iij ß viij d.

Ohl Hanß hatt auch das Allmend vor dem Hoff mitt Mist verschlagen, bessert & ij ß d.
[in margine :] modo Hanß Huber der Garttner

f° 451
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Der Ermelte Simon Seiffridt Metzger hatt aber ein Hauß, darinn lienhardt Hoëffel der Taglöhner wohnt, vndt hatt vnden Vor demselben Hauß das Allmendt Zu einem Gelendt, darinn ein Rebstockh stehet Ingezeünt mit brettern vndt Bortten, iij schu breit iij schu herauß, Oben darüber ein Rebhälden vff iij hültzinen Stützen, xx schu lang x schu breÿt mit Truchtern herauß geladen, bessert für alles v ß d

[in margine :] modo Hanß Huber der Garttner

f° 451
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Lorentz von Vessenheim der Ältter holtzhändler vff diser seÿtten grünenbruchs hatt dreÿ Heüser an einand. daran ein Ausstoß durch Ahbien xxxiiij schu lang, i+= schu herauß, Mehr ein von grundt vff gemaurt Profeÿ, Vnden an einem d.selben Heüser v+ schu breit i+= schu herauß, bessert & vij ß. viij d.

Derselb Lorentz von Vessenheim hatt auch oben an seinem Gartten Heüßle ein außgemaurt Kemmatt j schu breiy j schu herauß, bessert & j ß d.

f° 451-v
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Bastian Heüßler der Taglöhner sitzt in einem Hauß so einem Von Munoltzheom Zugehörig, Daran ein hültzin Wettertach xvi+ schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen ij ß viij d.
[in margine :] Jetzt gehörts gehn Niderhaußbergen

f° 451-v
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Peter Schmaltz der garttner hatt vor seinem Hauß dreÿ steinene Tritt vj schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen j ß

f° 451-v
Die Anderseiten im Grünen Bruch hinder allen Heiligen nach dem Wahl vnd Wider Cronenburg Zu.

Lorentz Gilg der garttner hatt ein Hauß darinn Geörg Westernacker der Taglöhner wohnet, daran ein Wettertach xxv schu lang, ii+ schu herauß, bessert & j ß. viij d

f° 452
In einem Allmendgäßlin Genandt im Winckhel.

Junckherr Dieboldt Joham von Mundoltzheim hatt ein Gartten daran ein Hauß, da Ludwig von Vessenheim der Holtzhendler Innen wohnt, Vndt hatt über ein grossen Thor ein Wettertach xvj schu lang, j schu herauß, Mehr über dem hindern Thor Im Winckhel ein Wettertach xij schu lang, ix Zoll herauß, Darneben oben über etlich fenstern ein Wettertächlin vi+ schu lang, xv zoll herauß, Bessert für das Niessen iij ß

Ludwig von Vessenheim so in disem Hauß wohnt hatt auch das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert für das Niessen, j ß d

f° 452
In einem Allmendgäßlin Genandt im Winckhel.

Hanß Heinrich Meÿer der Notarius hatt ein Hauß, darinn Friderich Beiner der Taglöhner sitzt, vor der Thüeren dreÿ hültzne Tritt iij schu lang, ij schu herauß, bessert & j ß d.

f° 452
In einem Allmendgäßlin Genandt im Winckhel.

Simons Lorentz der Taglöhner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xiiij schu lang j schu herauß bessert & j ß d.

f° 452-v
In einem Allmendgäßlin Genandt im Winckhel.

Thoman Grün der Taglöhner hatt vor seinem Hauß ein Schweinstall v= schu lang, iiij schu breit bessert iij ß d.

f° 452-v
Im Bruch.

Niclaus Schmidt der Wurtz Krämer hatt Vor seinen Heüsern Im Grünenbruch ein Rebhälden Vff Acht Aichinen Stützen xxxj schu lang, xiii+ schu breit oben mit Sparren vndt Latten herauß geladen, bessert für das Niessen, j lb d

Niclaus Schmidt hatt auch daselbs das Allmend mit steinen und Mist beladen, iij ß d.

f° 452-v
Im Bruch.

Mathis Späners Wittwe hatt das Allmendt Vor Ihrem Hauß mit mist und holtz verschlagen, bessert darfür ij ß d

f° 452-v
Im Bruch.

Hanß N: der Weinsticher hatt vor seinem Hauß darinnen Hanß Zehe der Zimmermann wohnet, Vnden vff dem Boden das Allmendt mit dielen Ingezeünt, ix= schu lang ii+ schu herauß, hatt auch vor dem Hauß ein Schweinstall vj schu lang v+ schu breit, bessert & iiij ß. iiij d

f° 453
Im Bruch.

Philips Flickinger der Porttner zu S: Marx, hatt Vnden vor seinem Hauß, darinnen Wolff Westhaußers selligen des Treÿbers wittwe wohnt, gleicher gestalt das Allmendt mit dielen Inzogen xij schu lang ii+ schu breit, Bessert für das Niessen j ß vj d.

f° 453
Im Bruch.

Mathis Schäffer der Strawschneider sonsten Schauffel Mathis genannt, hatt vor seinem Hauß das Allmendt zu einem Gelend, darauff ein Rebstockh stehet mitt dielen vnd brettern Ingezeünt, xvij schu lang, iii+ schu herauß, daruor ein Rebhalden vff Acht stützen xxj schu lang, Oben mitt Truchtern xiij schu herauß gelad. Darunder ein Schleiffstein, bessert & x ß viij d.

f° 453
Im Bruch.

Hanß Schäffer der Weinknecht hatt vor seinem Hauß ein steinen Vndt Zwen hültzene Tritt iij schu lang, iij schu herauß, Darneben ein lehendene Kellerthüer v= schu breit iii+ schu herauß, Vndt hatt auch vnden ahne disem Hauß das Allmendt mit dielen vnd Latten Ingezeünt, xiiij schu lang, iij schu Herauß, Darinn Zwen Rebstöckh Ingefast, so Oben vff viiij Aichinen Pfosten Auch mitt Sparren vnd Latten außgeladen, xxij schu lang, xj schu herauß, Mehr vor dem Hauß ein Schweinstall v schu lang, v= schu breÿt &, bessert für das Niessen, xviij ß vj d

Derselbige Dieboldt Schäffer hatt auch daß Allmend mit Mist verschlagen, Vndt dann für den Mist, ij ß d.

f° 453-v
Im Bruch.

Georg Bender der Schreiner hatt vor seiner Haußthüer ein besetzten Tritt iij schu lang, xv Zoll Herauß, bessert für das Niessen, j ß d

f° 453-v
Im Bruch.

Des Altten Schultheißen Zu Obernhaußbergen Erben die Mollen genandt, haben ein Hauß, da kurtz Hanßen des Garttners Sohn Innen sitzt, Daran ein Vsstoß xx+ schu lang, + schu herauß, bessert &, j ß d

f° 454
Hinder dem Wahl vnd der Rinckhmauren so et wann der Elender Trutz genandt gewesen, beÿm Steinstraßer Thor.

Herr Jacob Kips diser Zeitt Amptmann vff Herrenstein hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiij schu lang, j schu x Zoll herauß, bessert &, ij ß viij d
Nota. Ist damalen noch Amptmann Vff Herrenstein gewesen

Herr Jacob Kips hatt auch daselbs daß Allmendt mit Mist verschlagen, Vndt hinden Im Winckel beÿ seinem Hauß etlich Kärch Voll gebrochene alte Maurstein ligen, bessert darfür, iiij ß d.

Herr Jacob Kips Ist Zur Zeÿtt da die Allmendt diß ortts Inn Anno & 1589. Ersucht worden, noch Amptmann Vff Herrenstein gewesen, darnacher baldt Ist Er Zu den Herrn fünffzehen gezogen, Vndt volgendts Anno & 1594. Zu einem Herrn Ammeister erwählet worden.

f° 454
Hinder dem Wahl vnd der Rinckhmauren so et wann der Elender Trutz genandt gewesen, beÿm Steinstraßer Thor.

Niclaus von Bingen der Zoller ane Steinstraßen hatt hinder dem Wahl daselbsten das Allmendt mit Mist verschlagen, Vndt bessert für den Mist, ij ß d.

f° 454-v
Steinstraßen Oben beim Zollhauß angemessen, die Eine seithen nach der Statt hinein vnd dem Jungen S: Peter Zu.

Hanß Fuchs der garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxvj schu lang, ij schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß viij d

f° 454-v
Steinstraßen Oben beim Zollhauß angemessen, die Eine seithen nach der Statt hinein vnd dem Jungen S: Peter Zu.

Martin Rinckh der Garttner hatt an seinem Hauß vnden ein Lehenende Kellerthüer v schu breit iij schu herauß, bessert & ij ß viij d

Vnd hatt sonsten auch das Allmendt vor seinem Hauß mitt Mist verschlagen, bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 455
In dem Allmend gäßlin darneben Daß Guttleutt Gäßlin genandt.

Hanß Heÿsch Der Garttner hatt vor seinem Hauß Inn disem Gäßlin das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert für den Mist, iij ß d.

f° 455
In dem Allmend gäßlin darneben Daß Guttleutt Gäßlin genandt.

Wolff Graff Der Garttner hatt auch vor seinem Hauß Inn disem Allmendtgäßlin das Allmendt mit Mist belegt, Bessert derfür, ij ß d.

f° 455
In dem Allmend gäßlin darneben Daß Guttleutt Gäßlin genandt.

Hanß Melchior Silberradt Der Wagner hatt neben seinem Hauß dahinden In dem Guttleüth Gäßlin da Barthel Rell der Zimmermann Innen wohnt, ein Schopff gebawen xxvij schu lang, xvi+ schu breÿt, darunder ein Schweinstall, vnd ein Profeÿ, Bessert für das Niessen j lb. iiij ß d.

Derselb Hanß Melchior Silberradt hatt auch ane berürtem seinem Hauß da Barthel Rell der Zimmermann Innen sitzt ein Vsstoß xxxv+ schu lang, ix Zoll herauß, Darneben Vnden ein Schweinstall ix= schu lang, vij schu breÿt, Bessert & v ß iiij d.

Vnd hatt Inn dem Gäßlin das Allmend mit Mist verschlagen, Beßert dar für ij ß d.

Nota. Hanß Melchior Sÿlberradt hatt Inn disem Gäßlin fünff heüser an einander, Weÿl dann diser Schopff dar Zwischen ligt, vnd vermuttlich Zu sein Eÿgenthumb gehörig, so bleibt Zu Vuckh geschriebenes i lb. 4 ß für dißmal biß auf weÿterm bescheÿdt Instehen. Hatt also auch Zur Zeÿt nichts darfür geben, Vndt weÿl Er einmahl für alle mahl bestreÿtten will, das der Platz darauff diser Schopff und Schweinstall gebawen Eÿgenthumb Vndt Kein Allmend seÿe, So Ist Er deßwegen für die herrn Dreÿr vff den Pfenningthurn gewiesen worden.

f° 455-v
Steinstraßen.

Philips Reicheisen Huffschmidt der Jung hatt ane seinem Hauß, darinnen Mathis Drenß der garttner wohnt, Oben über dem Thor ein Wettertach xij schu lang, xv Zoll herauß, Bessert & j ß d.

f° 456
Steinstraßen.

Blesin Hauß der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xiii+ schu lang, iii+ schu herauß, vndt vor der Thür ein besetzten Tritt ii+ schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert für das Niessen iij ß viij d.

f° 456
Steinstraßen.

Laux Seiffridt der Garttner hatt vor seinem Hauß ein besetzten Tritt iii+ schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen j ß d.

f° 456
Steinstraßen.

Balthasar Cüontz der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxj schu lang, iii+ schu herauß, Vor der Thüren ein steinen Tritt iij schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Niessen v ß d.

f° 456
In dem Allmendgäßlin darneben.

Schultheißen Wolff Zu Eckuerßheim hatt ein Hauß, darinnen Vix Seiffridt der Garttner sitzt, Vndt hatt oben daran ein Ausstoß xxvij schu lang, oben ein halben schu, Hinden ij schu iij Zoll herauß, Vor der Haußthüren vj steinene Tritt ix= schu lang, ii+ schu herauß, bessert &, iiij ß viij d.

f° 456-v
In dem Allmendgäßlin darneben.

Lienhardts Hanßen Wittwe zu Schiltigheim Hatt Vnden an Ihrem Hauß, darinn Gall Wendling der Küeffer sitzt, außwendig auff dem Allmendt Ein Ingefaßten Brunnen sampt einer Mauren daran In allen xix= schu lang, iij schu herauß, Darauff ein hültziner Gang, bessert &, xij ß d.

Wider vornen an Steinstraßen.

Lienhardts Hanßen selligen Wittwe hatt auch an gemeltem Ihrem Hauß, da Gall Wendling der Küeffer Innen wohnt, vornen Inn der Steinstraßen ein Wettertach xxi+ schu lang, v= schu herauß, Oben darüber ein Staucher Inn gleicher Lengen. j schu weiter herauß, Ein Lehenende Kellerfenster iiij schu ix Zoll breit, iiij schu herauß, Ein stehendt Kellerfenster xv Zoll breÿt, j schu herauß, Bessert für dieße Nüeßung ix ß iiij d.

f° 457
Wider vornen an Steinstraßen.

Das Würthshauß Zum Hirschen ist Diebolden Schöellen des Garttners, daran ein Ausstoß xxii+ schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Daran ein Staucher xx schu lang, j schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß viij d

f° 457
Wider vornen an Steinstraßen.

Derselb Diebold Schöell hatt auch ane seinem Hauß da Er selbs Innen wohnet ein Wettertach, xxiiij schu lang v= schu herauß, Vor der Haußthüer Zwen steinene Tritt iii+ schu lang, ij schu iij Zoll herauß, bessert & vj ß. iiij d.

f° 457
Wider vornen an Steinstraßen.

Georg Müllenberger der Kachler hatt oben ane seinem Hauß ein Wettertach, xxviij schu lang, v= schu herauß, Oben über demselben aber ein Wettertach xx schu lang, j schu herauß, Mehr Vnden Vor dem Hauß ein Laden darauff Er Inn der Wochen ein Aussatz von Haëffen vnd ÿedinem Geschirr haben Kan, xi+ schu lang, iij schu herauß, Vor der Haußthür ein steinen Tritt v schu lang, ij schu breÿt, Mehr vor einer beschlossenen Kellerthür ein besetzten Tritt v= schu lang, j schu herauß, Bessert für alle diße vorgeschriebene Nüessung, xij ß vj d.

f° 457-v
Wider vornen an Steinstraßen.

Adolff Huckh der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Lehnende Kellerthür vij schu breÿt, iii+ schu herauß, ein steinenen Tritt v schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Nüessen, v ß d.

f° 457-v
Wider vornen an Steinstraßen.

Die Garttner Inn der Steinstraßen haben auch vor Ihrer Zunfftstuben Vnden ein hohen Von Maurwerckh auff gewölbten Kellerhalß vi+ schu breit v schu ix Zoll herauß, Bessert für das Niessen, vj ß d.

f° 457-v
Wider vornen an Steinstraßen.

Diebold Hoch der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxix= schu lang, vj schu herauß, Ein lehende Kellerthüer v+ schu breÿt v schu herauß, Vor der Haußthüer Zwen steinene Tritt v schu lang, ij schu herauß, Bessert & xv ß vj d

f° 457-v
Wider vornen an Steinstraßen.

Jacob von Trienbach der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xx schu lang, vi+ schu herauß, Vor der Thür ein besetzter Tritt iij schu lang, i+ schu herauß, Ein ligende Kellerthüer v+ schu breÿt, vj schu herauß, Bessert für d. Nüeßen xiij ß d

f° 458
Wider vornen an Steinstraßen.

Bastian Rinckh der Garttner hatt an seinem Hauß ein Lehnende Kellerthüer vj schu iij Zoll breÿt, vj schu herauß, Vnden Vor dem Hauß ein besetzten Tritt iii+ schu lang, i+ schu herauß, bessert & vij ß d

f° 458
Wider vornen an Steinstraßen.

Adam Wucherer der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxvj schu lang, v schu herauß, Ein lehnende Kellerthüer vi+ schu breÿtt, v+ schu herauß, Bessert für das Nüeßen xij ß viij d

f° 458
Wider vornen an Steinstraßen.

Lorentz Loëß der Garttner hatt an seinem hauß ein Wettertächlin ix schu lang, v+ schu herauß, Vor einer Haußthüren dreÿ gemaurte Tritt v= schu lang, iii+ schu herauß, Ein lehnende Kellerthür vij schu breÿt, v= schu herauß, Aber vor einer Thüren dreÿ gemaurte Tritt, sampt einem gemaurten sitz druff v schu lang, iii+ schu herauß, Mehr oben über der Infarth ein hültzenen Erckher mitt zweÿen Lichtern v= schu breÿtt ij schu herauß, bessert für das Nießen ix ß vj d
[in margine :] Zinst vorhin der Statt Järlich von 3. Steinen Stafflen am Newen Hauß 1 ß 6 d. Derwegen ihme ietztundt kein Besserung Jetzundt darauff geschlagen worden.

f° 458-v
Wider vornen an Steinstraßen.

Hanß Michell der Würt zum Pflug hatt ane seinem Hauß ein lehenende Kellerthüer vii+ schu breÿt, v+ schu herauß, bessert für die Kellerthüer, vj ß viij d

f° 458-v
Wider vornen an Steinstraßen.

Hanß Wachenheim der Weißbeckh hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xx schu lang, vj vnd + schu herauß, Ein ligende Kellerthüer v+ schu breit, vj schu herauß, Ein beckhen Laden x schu lang, 4 schu 3 Zoll herauß, Vnndt dann Vor der Haußthüer ein gemaurten Tritt v schu lang i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xv ß viij d.

In dem Allmend Gäßlin darneben

Der genante Hanß Wachenheim hatt ane disem seinem Hauß Inn dem Allmendt gäßlin darneben ein Vsstoß xxxiii+ schu lang, iiij schu ix Zoll herauß, Bessert für das Nüessen, viij ß d.

f° 459
In dem Allmend Gäßlin darneben

Hanß Weber der Seÿler hatt hinden in disem Allmendt gäßlin einen Schweinstall stehen, v+ schu breit, v schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

Dieser Hannß Weber thutt bericht Vnd sagt, der Platz darauff Er seinen Schweinstall stehen habe gehöre Herrn Johann Peter Bittelbronnen Vögtlicher weise eigenthümlichen Zu, Vndt seÿ Vor wenig Jaren ein Hauß darauff gestanden, Alß das gedachter Bittelbronn doch auch macht habe, widerumb ein Hauß dahin Zubawen. Hierüber Ist Johann Peter Bittelbronnen zu beschickhen, Vnst Er sein darumb habende Brieff vnd gerechtigkheiten den Verordneten Allmendt herren Vor zu legen schuldig.

f° 459
In dem Allmend Gäßlin darneben

Bastian Meÿer von Herdt, Hanß Wachenheim der Beckh, Michell Theürer der Saÿler Vndt etliche mehr Ihre daselbs herumb geseßene Nachpauren, haben hinden In disem Allmendt gäßlin ein Von grundt Vff gemaurtes gemein Profeÿ vff das Allmendt gebawen xij schu lang, vij schu breÿt, Bessert die Nachbauren Von disem Profeÿ j lb d
[in margine :] Den geordneten Hn. 3. vfm Pfennigthurn geschriben zu geben und ein bestendig. Zinß darauff zu schlagen

f° 459-v
In dem Allmend Gäßlin darneben

Michel Theürer Saÿler hatt auch vff dem angezeigten gemaurten Profeÿ Oben von seinem Hauß herauß, ein Assstößlin xij schu lang + schu herauß, Vnndt dann Vornen vff der Kürtzeren seÿtten dessleben Profeÿs widermunb ein Vsstoßlin vij schu lang Im Winckell, ii+ schu vnd hinden Im Eckh ein schu herauß, bessert & ij ß d

Derselb Michel Theürer Saÿler hatt noch mehr in disem Allmendt gäßlin an seinem Hauß, Vnden sechs von grund auff gemaurte Pfeÿlerlin Jedes xv Zoll breÿtt iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 460
Aber in Steinstraßen.

Hanß Weber der Seÿler hatt an seinem hauß ein Wettertach xviij schu ix Zoll lang, vii+ schu herauß, Darunder ein Banckh vj schu lang, xxj Zoll breit, bessert &, viij ß ij d

Hatt auch vnder disem Wettertach täglich ein Werckstatt vnd etliche Hartz Thonnen darbeÿ stehen, Bessert für die Werckhstatt vndt Aussatz, iiij ß d

f° 460
Aber in Steinstraßen.

Michel Theürer der Seÿler hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxvii+ schu lang, ix Zoll herauß, Mehr ein hültzin wettertach In gleicher Lengen noch xxj Zoll weÿter für das Erst Wettertach herauß, Item ein Gremppen banckh viij schu v zoll lang, ij schu breÿt, Bessert &, ix ß iiij d

Und hatt auch täglich darunder sein Werckhstatt darbeÿ ein Vssatz von Stockischen Plateÿßlin, Liechter, Saltz & vndt dergleichen, Vndt darneben etliche Hartz Thonnen vff dem Allmendt stehen, Bessert & viij ß d

f° 460
Aber in Steinstraßen.

Hanß Dannenberger der Wagner hatt an seinem Hauß ein Ausstoß, xvij schu lang, iij schu herauß, Ein Wettertach In gleicher Lengen noch v+ schu für den Ausstoß weÿter herauß, Mehr ein ligendt Kellerfenster i+ schu breit j schu herauß, bessert für das Niessen, ix ß d.
[in margine :] jetzt Herr Johann Leonhard Pfähler
den 30. 8.bris 1703 ist Ihme erlaubt worden das Kellerfenster 2 ½ schuhe lang v. 1 ½ schuhe herauß mach. zulaßen. bleibt d. Zinnß auff d. sanvor* 9. ß d.

Der gedachte Hanß Dannenberger hatt auch vnder hievorgeschriebenen seinem Vsstoß und Wettertach sein Werckstatt, Plöcher vnd Räeder, vndt sonsten das Allmendt mit mist verschlagen, bessert für den Mist vnd Werckhstatt, ix ß viij d.

f° 460-v
Aber in Steinstraßen.

Hanß Schott der Garttner hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxij schu lang iij schu herauß, Oben darüber ein Staucher xiij schu lang, ix Zoll herauß, Ein lehenende Kellerthüer v schu breÿt vj schu herauß, Bessert für das Niessen,vij ß viij d.

f° 460-v
Aber in Steinstraßen.

Martin Haußell der Schloßer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxij schu lang, iii+ schu herauß, Oben daran ein Staucher auch derselben lenge noch ix Zoll weÿter herauß, Ein ligendt Kellerthüer v schu breÿt, iii+ schu herauß, Ein Laden v= schu lang, xxj Zoll herauß, Mehr ein Laden v+ schu lang xxj Zoll herauß, bessert darfür , vij ß d.

In der Allmend Gassen hieneben genandt die Heimburger Gaßen Ein seittenn hienein nach dem grünen Bruch.

Vorgemelter Martin Haußel der Schloßer hatt an seinem Hauß auch Inn der Nebendtsgassen so mann die Heimburgergassen nennet aber mahlen einen Vsstoß xv schu lang, vj Zoll herauß, bessert für das Niessen, j ß d.

f° 461
In der Allmend Gassen hieneben genandt die Heimburger Gaßen Ein seittenn hienein nach dem grünen Bruch.

Hanß Dannenberger der Wagner hatt ein Hauß Inn Heimburger gassen, Daran ein hültzin Wettertach xv schu lang, ij schu herauß, sampt einem hültzenen Naach, bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 461
In der Allmend Gassen hieneben genandt die Heimburger Gaßen Ein seittenn hienein nach dem grünen Bruch.

Sebastian Hornmold hatt diser Zeÿtt daß Hauß Welches etwann Israël Münckhels selligen des Berckherrn gewesen Ist, Vndt hatt vornen am Ingang, Vber der Thür ein Wettertach xviij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß viij d.

f° 461-v
Anderseitt Heimburger Gaßen nach Steinstrassen.

Martin Baumgarttner Zu Schiltigheim hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxv schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d.

f° 461-v
Anderseitt Heimburger Gaßen nach Steinstrassen.

Adam Dieboldt der Bennenmacher, hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach herauß vff dem Allmendt stehen, bessert & viij ß d.

f° 461-v
Anderseitt Heimburger Gaßen nach Steinstrassen.

Paulus Seÿffridt der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Ausstoß L+ schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, vj ß viij d.

Steinstrassen.

Derselb Paulus Seÿffridt Garttner hatt auch vornen Vß ane der Steinstrassen, ane berüertem seinem Hauß ein Wettertach xxj schu lang, v schu herauß, Bessert für das Niessen, v ß iiij d.

f° 462
Steinstrassen.

Dieboldt Heß der Müller Zu Dettweÿler hatt ein Hauß da Friderich Raußhürtt der Weißbeckh Innen sitzt, Daran ein Wettertach xlj schu lang, vj schu herauß, Ein steinen Tritt v+ schu lang, j schu herauß, Ein beckhen Lad. x schu lang, iiij schu herauß, Darunder ein stehend Kellerfenster ii+ schu breÿt, ij schu herauß, Ein lehnende Kellerthüer vij schu breÿt iiij schu herauß, Darauff dreÿ Vssatz Bänckh ix= schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. iiij ß ix d.

f° 462
Steinstrassen.

Laux Feÿrabendt der Huffschmidt hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxi+ schu lang, ix= schu herauß, darunder Ein Laden vi+ schu lang, ii+ schu herauß, &, ix ß. iiij d
darunder Hatt Er auch sein Werckhstatt, Plöcher vndt Radtgruden, bessert darfür & xv ß. iiij d.

f° 462-v
Steinstrassen.

Martin Klein der Wagner hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß, xvij schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen noch v schu weÿter für den Vsstoß, bessert & vj ß. viij d.

Vnder disem Wettertach hatt Er auch sein Werckhstatt Vndt Plöcher, vndt Radtgruben, Bessert & vij ß d.

Vnd hatt sonsten daß Allmendt mit Wagner holtz belegt, darfür bessert Er ij ß d.

f° 462-v
Steinstrassen.

Herr Johann Appenhoffer der Pfarrer Zu Lampartheim, hatt ane seinem Hauß da Conrad Fuchs der Barbierer Innen sitzt ein Vsstoß xxj schu lang, ii+ schu herauß & Bessert & ij ß. viij d.

Conrad Fuchs der Barbierer hatt vor demselben Hauß ein Schleiffstein Vff dem Allmendt steh. bessert & iij ß d.

f° 463
Steinstrassen.

Hanß Melchior Silberrad der Wagner hatt ane seinem Hauß, darinn Melchior Linckh der Seÿler wohnt, ein Ausstoß xx+ schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen, für den Vsstoß noch vi+ schu weÿter herauß, Ein Laden v+ schu ij schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß iiij d.
[in margine :] Darinn Melchior Linckh der Seiler Wohnt

f° 463
Steinstrassen.

Hanß Melchior Silberrad hatt aber ein Hauß, so Er selbs bewohnt, Daran ein Vsstoß xx schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein Wettertach In gleicher leng. noch vij schu für den Ausstoß weÿtter herauß, Bessert für das Nüessen & ix ß iiij d.

Vnder disem Wettertach hatt er auch sein Werckhstatt, Plöcher Vndt Radtgruben, bessert & xj ß. viij d.

Hatt auch sonsten Vor dem Hauß daß Allmendt mitt Mist vnd Wagner holtz verschlagen, bessert & iiij ß d.

f° 463
Steinstrassen.

Hanß Bawmeister der Weißbeckh hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein Wettertach Inn derselben Lengen, noch vj schu weÿter herauß, Ein beckhen Laden x= schu lang, iiij schu herauß, Vor der Thüeren ein besetzten Tritt, iij schu lang, xxj Zoll herauß, Dreÿ Aussatz bencklin vii+ schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, xiij ß viij d.

f° 463-v
Steinstrassen.

Hanß Huber der Ohlmann hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiii+ schu lang, iij schu herauß, Daran ein Wettertach Ingleicher Lengen, noch v schu, iij Zoll, weÿter für den Vsstoß herauß, Mehr oben ane vorbemeltten Ausstoß auch ein Staucher Inn derselben Lengen, ein schu herauß, Ein gemaurten Tritt ii+ schu lang, xv Zoll herauß, Zween Laëden Jeder vi+ schu lang, ii+ schu herauß, Ein Gremppen banckh vi+ schu lang, ij schu breÿt, Bessert für das Niessen, xiiij ß iiij d.

Derselb Hanß Huber der Ohlmann hatt täglichen vor seinem Hauß das Allmendt mit grossen Plöchern, Auch Häring vnd Hartz Thonnen verschlagen, bessert & v ß d.

f° 464
Steinstrassen.

Anthoni Klein der Wagner hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiij schu lang, iij schu herauß, Daran ein Wettertach Inn gleicher Lengen, noch v= schu weÿter heraus, Darüber ein Staucher auch In gleicher Lengen, j schu herauß, Darunder hatt Er sein Werckhstatt, Plöcher und Radgrub., bessert für due Werckhstatt, viij ß d.

Und hatt auch daß Allmend sonsten Vor mitt Wagner Holtz verschlagen, Vndt für das Wagner holtz, ij ß d.

f° 464
Steinstrassen.

Amandus Heisch der Sattler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiii+ schu lang, iij schu herauß, Daran ein Wettertach Inn derselben lengen, noch v= schu weÿter herauß, Ein steinen Tritt iii+ schu lang, ij schu herauß, Ein Laden iiij schu ix Zoll lang, iij schu herauß, Mehr ein Laden ix= schu lang, iij schu herauß, Bessert & x ß. iiij d.

f° 464-v
In Allen Heÿligen

Zuwißen Nach dem die Edlen Vesten Friderich vnd Bläeß Von Müllenheim, Sambstags den 7.t. Septembris Anno 1594. Vnstern Gnedigen Herrn vnd Obern den Rhaëten XXI ein Verschloßen Schreÿben zugeschickht Vnd Übergeben lassen, Darinn Sie souil berichtet, vndt angezeigt haben das der Hoff des Stiffts Zu Allenheÿligen, sampt alle darinn stehenden Gebewen, Alß Ihr der Junckhern Eÿgenthumb durch auß des Allmend geldts gefreÿet, Also seindt Sie auff vnserer Gnedigen herren ergangene Erkandnus, der besserung der Endts erlassen worden, Waß aber die Jenige Gebew so außwedig des Stiffts Allerheÿligen Vff der Allmendt befunden worden, Dauon haben Sie die Besserung gutt willig bezaltt vndt Abgerichtett &.

Volgt Vnserer Herrn Räthen XXI vorangezogene Erkandnus.
Auff von Junckher Blaëß vnd Friderich von Müllenheim ahne Vnsere G: Herrn Rhäet vnd XXI. wegen Abgeforderten Allmendtgeldts Vom Hoff zu Allenheÿligen Inn der Steinstrassen gelegen Überschickt Schreÿben, Ist Erkandt, das ermeldt schreÿben den Allmendt Herrn soll zugestellt werden, das gegen dem Allmendbuch haben Zuhaltten, der Junckhern gerechtigkeit besichtig. vndt freündtlich verglichen, Die weÿl Sie Jeder Zeÿtt gutte freüdtschafft mitt der Statt gehaltten, Actum Sambstags den 7.ten Septembris Anno & 94. – Johann Harttmann [mit paraphe]

f° 465
In Allen Heÿligen

Florian Stüdel wohnt in einem Hauß dem Stifft Allerheÿligen zustendig, Vndt hatt hinden vff dem Wasser ein Landtvesten, so Zimblich verfallen vnd Zeeissen j C. xxix schu lang, iij schu herauß, Darauff ein hültzene Stegen iij schu breit iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. ij ß d.

Soll Ihnen angezeigt werden, die Landtvesten Zubessern vndt vor gentzlichen Abgang Zuerhaltten, Weÿl solches dem Wasser graben nutzlich vnd zuguttem Kompt.

f° 465-v
In Allen Heÿligen

Das Stifft Allerheÿligen hatt hinden an einem Hauß da Cornelius Kreüttler Innen sitzt, vff dem Wassergraben ein Landtvesten Lx schu lang, iij schu herauß, ein Profeÿ vff Zweÿen Aichinen Pfaëlen v= schu breit, iiij schu herauß, Vor der Thür vffs Wasser ein hültzene Stegen ii+ schu breÿt, iiij schu herauß, bessert für das Niessen, j lb. j ß iiij d.

Hatt auch ane demselben Hauß da Ihr Schaffner Innen wohnet, hinden vff dem Wassergraben, oben In d. Höhen ein Hültzinen Gang, sampt einem Profeÿ vii+ schu lang, iiij schu herauß, Mehr ein Profeÿ vii+ schu breÿt, iii+ schu herauß, Vnden vff dem Wasser ein Landtvesten so gar verfallen Lxxv schu lang, vff iij schu breit, Darauff vij steinene Tritt iiij schu breÿt, v schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. x ß viij d.

f° 465-v
Aber an der Steinstraßen

Georg Lipp der Schneider hatt an seinem Hauß ein Staucher xiiij schu lang, j schu herauß, Darüber ein Wettertach xviij schu lang, ij schu herauß, Vor der Thüren ein steinen Tritt iiij schu lang, xvij Zoll breÿt, Bessert für das Nüessen, ij ß iiij d.

f° 466
Aber an der Steinstraßen

Claus Gücklers des Kachlers seligen Wittwe hatt oben an Ihrem Hauß, xx schu lang, ii+ schu herauß, daran ein hültzenen Gang Ingleicher Lengen, vnd noch iii+= schu für dem Ausstoß herauß, Ane disem Gang ein Wettertach, auch xx schu lang, j schu weiter herauß, Vnden ane dem Hauß ein gemaurten Intritt xv schu lang, v schu herauß, Vor der Thür Sechs gemaurte Tritt v schu lang, v+ schu herauß, darauff täglich ein Auussatz mit Haëffen, Kächlen vnd ÿrdinen geschirr, bessert für das Niessen, xv ß ij d.

f° 466
Aber an der Steinstraßen

Michell Widman der Scherer, hatt an seinem Hauß, darinnen Rudolff Weber der Barbierer sitzt ein Ausstoß xiii+ schu lang, iii+ schu herauß, daran ein Wettertach In gleicher Lengen, noch ii+ schu weÿter herauß, Ein lehnende Kellerthür sampt Zweÿen auffrechten Meürlin ix schu breÿt, iiij schu ix Zoll herauß, fünff steinene Tritt v= schu breit vj schu herauß, bessert für das Niessen, xij ß ij d.

Rudolff Weber hatt auch ein großen Schleiffstein Vnden Vor disem Hauß vff dem Allmendt stehen, Soll Allmend sein vnd bleÿben, bessert darfür iij ß d.

In einem Allmend gäßlin Darneben

Der Vorgeschribene Michael Widmann hatt in dem Allmendtgäßlin Vor der Hindern Thüeren des angezeigten seines Hauses, da Rudolff Weber Innen sitzt, ein steinen Tritt iij schu lang, i+ schu herauß & Bessert & j ß d

Er hatt auch daselbs hinden an einem Hauß ein hültzenen Naach & bessert für den Nacht viij d.

Er mehr vor sinem Hauß ein steinenen Tritt iij schu lang ein schu herauß, bessert für den Tritt j ß d

f° 467
Wider auß dem hieuor geschribenen Allmendtgäßlin ahne der Steinstraßen.

Fritschen Veltin zu Faulgrießheim hatt an seinem Hauß, da dauidt Hirschmann der Grempp wohnet Zwen Ausstöß übereinander xxij schu lang, Jeder j schu herauß, Daran ein Wettertach Ingleicher Lenge noch vj schu weÿter herauß, dreÿ besetzte Tritt viii+ schu lang, iii+ schu herauß, Ein lehenende Kellerthüer ix= schu breÿt, vj schu herauß, Darauff dreÿ Vssatz benckh viiij schu lang, v= schu herauß, Ein Gremppen banckh vj schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. iij ß ij d.

Derselb Fritschen Veltin hatt auch vnden ane disem Hauß vffm Wasser ein Landtuesten druff ein Rebhald vnd ein Kirschbaum Lxxx schu lang, v= schu herauß, Ein Profeÿ vii+ schu breit, v schu herauß, vor der Thüer vff das Wasser Sÿben steinene stafflen iii+ schu breÿt vi+ schu herauß, Mehr ein Sprach hauß v schu breÿt, iiij schu heraus, Oben ane dem Hauß ein Vsstoß Lij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, ij lb. ij ß ij d.

f° 467
Die Anderseitten Steinstraßen mitt Raiffgaßen widerumb hinauß.

Nota, Laux Schuwins des Keßlers selligen Erben hauß Vnden ane dem Wassergraben Zugedenckhen, vermeint mann es seÿ vff das Allmendt gebawen
[in margine :] Vfm Pfennigthurn zufragen

Gemelte Wittwe hatt hinden ane disem Ihrem Hauß vffm Graben ein Austoß oben Inn der höhen xxxiij schu lang, iij schu herauß, Daran ein hültzenen gang In gleicher Leng vnd noch ij schu weÿter herauß, Darunder ein von grundt auff gemaurten Pfeÿler, vntz Vnder den Ausstoß hinauff ii+ schu breit ii+ schu herauß, Vndt ein Landvesten Vornen mit einer auffgeführten Brust Mauren vnd Zinnen xlvij schu lang, vj schu herauß, Vnden daran Zweÿ Profeÿ neben einander vj schu breÿt ix= herauß, bessert &, ij lb. vij ß ij d.

f° 467
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Ermelts Laux Schuwins des Keßlers selligen Wittwe vnd Erben haben Inn der Raiffgaßen vor einem Hauß ein steinen Tritt iii+ schu lang, xv Zoll breit Vndt vff dem Wassergraben dahinden aber ein Landtuesten, darauff ein Rebhälden, Vndt Ist die Landt Vestin xviij schu lang, vij schu breÿt, Bessert für das Niessen, vij ß viij d.

f° 468
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Bernhard Meÿer der Sewtreiber hatt vor seinem Hauß ein besetzten Tritt iiij schu lang, xv Zoll herauß, Vndt hinden vff dem Wasser ein Landt Vestin, Darauff ein Rebhälden vnd Kirschenbaum xxxi+ schu lang vi+ schu herauß, sampt einem Profeÿ iiij schu breit ix zoll herauß, Bessert & j lb. j ß d.

f° 468
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Dieboldt Hauß der Leinenweber hatt ane seinem Hauß hinden vff dem Graben ein Landt Vestin, so Zimblich verfallen xxxij schu lang, v+ schu herauß, Daran ein Profeÿ v= schuh breÿt iiij schu über die Landt Vestin herauß, So dann oben ane demselben Hauß ein Wettertach xvj schu lang, v= schu herauß, Bessert für das Niessen, xix ß iiij d.

f° 468
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Dieboldt Weinbrenner der Beckh zu Hönheim hatt ein Hauß In Reÿffgassen, Vndt hinden daran vff dem Wassergraben ein Landt Vestin xv schu lang, v+ schu herauß, Darauff ein Profeÿ v schuh breÿt, ij schu über die Landt Vestin herauß, Bessert & x ß d.

f° 468-v
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Steffan Scherer der Kuchenmeister vff des Herren Ammeÿsters Stuben hatt ein Hauß In Reÿffgassen, vnd hinden daran vff dem Graben ein Landt Vestin xxiiij schuh lang, ix schuh herauß, oben darüber am Hauß ein Vsstößlin ix schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xij ß d.

f° 468-v
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Martin Sickh der Bader im Reiffbad hatt ane der Badtstuben vornen Im Reÿffgäßlin ein außgestossen Kemmatt iij schuh breit j schuh herauß, Bessert für das Niessen, j ß d.

So dann hatt Er auch hinden an disem Hauß vff dem Wassergraben ein Vsstoß In der Höhe xlv schu lang ii+ schu herauß, Item ein Profeÿ v schuh breÿt, iii+ schuh herauß, Bessert für das Niessen, xj ß iiij d.

f° 469
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Veitt Eckh der Schreiner hatt ein hauß in der Reÿffgassen, hinden daran Vff dem Wassergraben ein Landtuesten xxxij schu lang, vii+ schu herauß, Daruff ein Profeÿ x= schu lang, ii+ schu über die Landtuesten hinauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert & xviij ß d.

f° 469
Reÿffgäßlin die Eine Seitten.

Schotten Georgen Erben zu Schiltigheim hab. ein Hauß, Daruor ein gemaurten Tritt, iij schu lang, 15 zoll herauß, Bessert für das Niessen, j ß d.

Sie haben aber vor einem Hauß ein gemaurten Tritt iij schu lang, xv Zoll herauß, hinden Vff dem Wassergraben an disem Hauß ein Landtuesten, darinn ein hültzin vndt ein außgemaurt Profeÿ zusammen xxxv schu lang, vi+= herauß, Darauff ein Gebewlin Zweÿer Gaden hoch xiij schu lang, vi+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xvij ß d.

f° 469-v
Anderseit Reiffgäßlins wider Steinstrassen Zu.

Hanß Eÿselin der Weber hatt vor seinem Hauß Zwen steinene Tritt iiij schu lang, ij schu herauß, Darneben hatt Er aber vor seinem Hauß iiij steinene Tritt v schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß vj d.

f° 469-v
Anderseit Reiffgäßlins wider Steinstrassen Zu.

Johann Mercklin der Holtzhändler hatt Vor seinem Hauß Zwen besetzte Tritt iii+ schu lang, ij schu herauß, Mehr ein besetzten Tritt iij schu lang, xv Zoll herauß, Vndt ein Wasserstein j schu herauß vff dem Allmend, Bessert für das Nüessen, ij ß viij d.

f° 469-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Derselb Johann Mercklin hatt auch an einem Hauß da Hanß Graßmann der Ferber Innen sitzt, einen Außstoß xxxij schu lang, iij schu herauß, ein lehenende Kellerthür vj schu breÿt, v= schu herauß, Vor der Thüeren Zwen besetzte Tritt v= schu lang, iij schu herauß, Ein Laden ix= schu lang, ij schu herauß, Bessert &, xj ß. vj d

f° 470
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Das Hauß Zum Hechten ist diser Zeitt weiland Magister Martin Hemmerlins selligen Erben zustendig, darinn wohnt hievorgenandter Johann Mercklin der holtzhendler, daran ein Vsstoß xxxvij schu lang, iij schu herauß, Oben ane disem Hauß Zweÿ Wättertächer, das Eine xxxvij schu lang, i+ schu herauß, Das Ander xxiij schu lang, ij schu herauß, Bessert &, x ß. viij d

f° 470
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Gabriel Krauffthal der Mehlmann hatt an seinem Hauß, darinnen Samuel Kilian der buchbinder sitzt, ein Wettertach xxiiij schu lang, j schu herauß Zwen steinene Tritt v schu lang, ij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen, ij ß x d.

f° 470
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Philipps Meÿgel der Küeffer hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxiiij schu lang, j schu herauß, Zwen steinene Tritt vi+ schu lang, i+ schu iij Zoll herauß, hatt auch an disem Hauß ein hültzenen Naach, bessert iij ß vj d.

# [f°470 v°] Vor disem geschribener Philips Meÿgel der Küeffer hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit vassen vnd steinen Verschlagen, bessert darfür

f° 470
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Martzolff Mÿsel der garttner hatt an seinem Hauß vnden ein lehenende Kellerthür vij schu breit, iiij schu herauß, bessert iiij ß viij d.

Vnd hatt auch vor dem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, ij ß d.

f° 470-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Martzolff Meÿgel der Schaffner Zum Jung. Sanct Peter hatt ein hauß da Hÿlarius Falckhen der Elter Innen sitzt, daran ein steinenen Ercker mit Zweÿen Liechtern v schu breit v schu herauß, bessert iiij ß iiij d.

f° 470-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Jacob Heÿm der Küeffer hatt an seinem hauß ein Vsstoß xxvii+ schu lang, ij schu herauß, ein lehenende Kellerthür vii+ schu breit ij schu herauß, Ein lehenende Kellerthüer vi+ schu breit v+ schu herauß, bessert ix ß iiij d.

Diser Jacob Heÿm hatt auch vor dem Hauß das Allmendt mit Newen Vaßen Verstellt, bessert & ij ß d.

f° 471
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Heinrich Bawr der Garttner hatt auch an seinem hauß ein Vsstoß xxj schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß viij d.

f° 471
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Martin Schöttel der Garttner hatt auch an seinem Hauß ein besetzten Tritt iiij schu lang, xxj Zoll herauß,, darneben ein Kästlin darinn ein Rebhstöckle ij schu breit xxj Zoll herauß, bessert für das Niessen, ij ß d.

Vnd hatt das Allmendt mit mist belegt, bessert für den Mist & j ß d.

f° 471
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Philips Reicheisen Huffschmidt der Elter Hatt ane seinem Hauß Zum Rechten Kopff genandt ein Vsstoß xxvij schu lang, iij schu herauß, Darüber ein Wettertach In gleicher Lengen, noch ii+ schu weÿter herauß, Mehr ein wettertach xxviii+ schu lang, viij schu herauß, Über demselben aber ein Wettertach auch xxix= schu lang, noch ij schu weiter für das ander Wettertach herauß, bessert für das Niessen, j lb. j ß iiij d.

Vnder disem Vndersten Wettertach hatt Philips Reicheÿsen sein Werckhstatt vnd Radgruben, bessert &, xix ß d

Derselb Philips Reicheisen hatt auch vor seinem Hauß einen Nottstall vff dem Allmendt stehen, bessert für das Nüessen, xij ß d.

Vnd hatt das Allmendt mit Mist verschlagen, bessert für den Mist ij ß d.

f° 471-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Hanß Küenen deß Beckhen selligen Erben, haben an Ihrem Hauß ein Vsstoß xxv schu lang, iij schu herauß, Darüber ein Wettertach xx schu lang, noch ii+ schu weiter für den Vsstoß herauß, Ein offene Kellerthür mitt Zweÿen vffrechten Meürlin vij schu breÿt, iiij schu herauß, Vndt ein hültzenen Naach oben vom Hauß herab vff dem Allmendt stehen, bessert für das Niessen, xij ß d.

f° 472
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Hanß Heim der Guardi Knecht ane Steinstraßer Thor hatt mitt seinem Hauß das Allmendt gäßlein oben her überbawen xvij schu lang hienein werts xv schu breÿt, vndt hatt vnden darunder dreÿ Aichene Pfosten, so den Überbaw tragen helffen, soll Allmendt sein vnd pleÿben, bessert für das Niessen, i lb. viij ß d.
[in margine :] Nota allmedt [sic] gäßlin darinn Frantz Meÿers selligen Gartten.

f° 472
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Das Würthshauß Zum Grawen Mann, Ist Claus Würmlins, daran ein lehenende Kellerthüer v schu breit iii+ schu herauß, hat auch vor der Haußthüer iij steinen stafflen vii+ schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß vj d.

f° 472
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Peter Ferber der Schreiner hatt an seinem Hauß ein Wettertach, xix schu lang iij schu herauß, bessert &, ij ß viij d

f° 472-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Joachim Öeler der Schneider sitzt in einem Hauß, so des Würths Zum Bockh zu Brumatt ist, vndt hat ein Wettertach xxij schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß viij d.

Derselb Joachim Öler der Schneider hatt vor seinem Hauß ein heüfflin Mist vffm Allmendt ligen, bessert für den Mist j ß d.

f° 472-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Friderich Wolff der Garttner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxv schu lang, iiij schu herauß, darüber ein Wettertach xx schu lang, ij schu herauß, bessert für das Niessen, vj ß x d.

Vnd hatt daselbst auch ein Hauffen Mist vff dem Allmendt ligen, bessert & iij ß d.

f° 472-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Ohl Michel Garttner der Jung hatt vor seinem Hauß ein besetzten Tritt iii+ schu lang, j schu ix Zoll heraus, Bessert für das Niessen, j ß d.

f° 473
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Hansen Jacob der Garttner hatt vor seinem Hauß Zwen besetzte Tritt v schu, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d.

f° 473
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Ohl Michels selligen des Alten Wittwe, hatt vor Ihrem Hauß iij steinene Tritt, viij schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, j ß vj d.

f° 473
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Steffan Trienbachs des Garttners Wittwe, hatt ahn Ihrem Hauß ein Wettertach xxiii+ schu lang, v schu herauß, Bessert für das Niessen, vj ß viij d

f° 473
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Dieboldt Schäffer der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxx schu lang, v= schu herauß, ein lehenende Kellerthür vii+ schu breÿt, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, vj ß viij d.

Hatt auch vff dem Allmendt ein Hauffen mist ligen, für den Mist bessert Er, iij ß d.

f° 473-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Mathis Meÿsel der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach, xxij schu lang, v+ schu herauß, Ein lenende Kellerthür vj vnd + schu breit v= schu herauß, Bessert für das Niessen, xj ß viij d.

f° 473-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Bastian Seiffridt der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit mist verschlagen, Bessert für den Mist, iij ß d.

f° 473-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Bechtold Jung der Taglöhner hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxvj schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

Hatt auch vor dem Hauß ein heüfflin Mist vff dem Allmend ligen, Vnd für den Mist j ß d.

f° 473-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Mathis Drenß der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertächlin vii+ schu lang, iij schu herauß, Item aber ein Wettertächlin x schu lang, j schu herauß, Ein lenende Kellerthüer v schu lang, iii+ schu herauß, bessert für das Niessen, v ß iiij d.

f° 474
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Wolff Westermann der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxvj schu lang, iij schu herauß, Mehr über dem Thor an demselben Hauß ein Wettertach xvij schu lang, + schu herauß, Bessert für das Niessen, v ß iiij d.

f° 474
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Lorentz Westermann der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach, xx schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß viij d.

Er hatt auch vor dem Hauß das Allmendt mit Mist veschlagen, Vndt für den Mist iij ß d.

f° 474
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Hanß Strintz der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach, xxxi+ schu lang iii+ schu herauß, Ein lehenende Kellerthür vij schu breÿt, iij schu iij Zoll herauß, Vor der Thür iij steinene Tritt, v+ schu lang, iij schu heraus, Mehr vor einer Thür Im Nebendsgäßlin ane disem Hauß Zwen besetzte Tritt vj schu lang ii+ schu herauß, Bessert für das Nüessen, x ß iiij d.

f° 474-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Hanß Westermann der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach, xxiii+ schu lang ii+ schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß viij d.

f° 474-v
Ane Steinstraßen die Ander seitten von Raiffgaßen vnden herauff nach dem Steinstraßer Thor zu.

Eÿsen Hanß Garttner der Altt hatt oben über seinem Thor an seinem Hauß, so ein Eckhauß Ist beim Steinstraßer Thor ein Wettertach xxiij schu lang, i+ schu herauß, Mehr ahn dem Hauß ein Wettertach xxx schu lang ij schu herauß, Darüber aber ein Wettertach xxij schu lang ii+ schu herauß, soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert &, vj ß viij d.

Hinder dem Wahl beim Streinstraßer Thor.

Der gedacht Eÿsen Hanß hatt auch hinder dem Wahl vor der Cleinern Thüeren seines Hauses Zwen steinene Tritt iij schu lang, ij schu herauß, bessert für den steinenen Tritt i ß d.

Er hatt ein dielene Wand an seinem Hauß hinder disem Wahl xlj schu lang, vndt Ist mit derselben dielen Wand Oben herauß vfs Allmendt geruckht i+ schu breit, stehet sonsten hinden recht vnd vff Ihme selbs.

Eÿsen Hans berichtet die Allmendt Herrn, sein gerechtigkeÿtt erstrecke sich daselbs hinder dem Wahl von seinem Hauß herauß, vntz ane dem Pfaal, welcher daruor stehet, Vndt hab allein sein Bruder Eÿsen Lorentz seliger Von Ihme das Gebew so drauff gestnaden abgehen lassen.
Ist Ihme mitt brieff vnd Sigeln Zubeweÿsen vfferlegt aber bißhero noch nie geschehen

f° 475-v
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Hanß Gerber der Taglöhner hatt an seinem Hauß einen Schweinstall v= schu breit, iiij schu herauß, Bessert für den Schweinstall ij ß d.

f° 475-v
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Martin Weindecker der Küehurtt hatt vor seinem Hauß ein heüfflin Mist, bessert für den Mist, ij ß d.

f° 475-v
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Hanß Bentz der Garttner hatt an der Rinckmauren ein Schopff mit dielen gedeckht, darunder Kärch und Wägen Stehen, xxv schu lang, viij schu herauß, Bessert für disen Schopff, x ß viij d.

f° 475-v
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Bartholomeus Martin hatt vor seinem Hauß, vff dem Allmend ein heüfflin mist ligen, bessert für den Mist, j ß d.

f° 475-v
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Melchior Baur der Garttner hatt ane der Rinckhmauren das Allmend mit Wellen belegt, bessert für die Wellen, ij ß d.

f° 476
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Peter Schütz der Garttner hatt ane der Ringkhmauren ein Schweinstall vj schu breÿt, v schu herauß, Bessert darfür, iiij ß d.

Und hatt auch ein Heüfflin Welln vff dem Allmend daselb ligen, Vnd für die Wellen, j ß d.

f° 476
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Philips Reicheisen Huffschmidt der Altt hatt daselbs Hinder der Rinckhmauren ein Hauß hatt vnden daran Zweÿ stehende Kellerfenster, Jedes ii+ Schu lang, xv Zoll herauß, hatt auch dagegen über der Rinckhmauren ein Schweinstall v schu lang, v+ schu herauß, Bessert für das Nüessen, iij ß d.

f° 476
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Derselb Philips Reicheisen hatt aber zweÿ heuser an einander, dar uor Zwen steinene Tritt vj schu lang, xv zoll herauß, darzu Zwen Schweinställ an der Ringmauren dagegen über stehen, Ist der Eine ix= schu lang, v schu herauß, der Ander v schu breit, v schu herauß, bessert &, v ß d.

Er mehr vor einem Hauß ein Tritt v= schu lang, xv Zoll herauß, bessert für das Niessen, j ß d.

Er hatt aber vor einem Hauß ein Steinen Tritt 3. schu lang, j schu herauß, bessert & j ß d.

f° 476-v
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Paulus Messerschmidt der Dreÿer ane der Müntzen, hatt vor einem Hauß ein gemaurten Tritt iiij schu lang, i+ schu breÿt, Bessert für das Nüessen, j ß d.

Der genante Paulus Messerschmidt hatt auch gegen disem seinem Hauß über, ane der Rinckmauren des Dreÿ Zehen grabens ein beschlüssigen Schopff oder holtzhütten vff das Allmendt gebawen, xx schu lang, xiij schu herauß, Dauon Zinst Er Jerlich diser Statt 2 ß d. wie mann sagt, Ist Im Zinßbuch nachsuchung zuthun

Gibt der Herr Zinßmeÿster bericht, das Er diser 2 ß d. Järlichen empfahe, derwegen Paulus Messerschmidt diser Besserung erlassen.

f° 477
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Die Wagner ane der Steinstraßen haben alle Ingemein das Allmendt Hinder der Ringmauren beÿm Dreÿ Zehen Graben durch abhin mit Wagner holtz verschlagen undt belegt, bessern Ingemein für das Niessen ane diesem ortt, x ß d.

f° 477
Hinder der Rinckhmauren Ane dem Dreÿ Zehen Graben.

Diebold Götz der Rechenmacher hatt ane der Mauren ane dem Graben gegen seim Hauß hinüber vff dem Allmendt einen Schweinstall stehen v= schu breÿt, v= schu herauß, bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 477
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Endten Letz.

Das Hauß der Armen Waisen, das etwan Sanct Catharinen Closter was, hatt über dem grössern Thor ein Wettertach xvj schu lang, iii+ schu herauß, Mehr über der Cleinen Thür ein Wettertach xij schu lang vij schu herauß, vndt hatt neben derselben Kleinern Thüren ein steines bänckhlin iiij schu lang j schu herauß, bessert für das Niessen, vij ß iiij d.

f° 477-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Michell Hermann der Mehl grempp hatt vor dem Waisen hauß das Allmendt mit einem grossen Hauffen thännin bortten verschlagen xx schu lang xj schu breÿt, bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 477-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Zacharias Dideco hatt daselbs ein Allmendt Platz darauff er heüfflin thännin bortten ligen hatt, Vndt Ist derselb Platz xx schu lang, x schu breÿt, bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 477-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Hanß Matern Küen der Schreiner hatt ein gleichermessigen blatz, daruff er seine Bortt legt, xx schu lang, xiiij schu breit, bessert & iiij ß d.

f° 478
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Friderich Geer der Schreiner hatt alda ein Hauffen Thännene Bortt, Damitt Er das Allmendt Verschlecht, xx schu lang, xiij schu breÿt &, Bessert für das Nüeßen iiij ß d.

Hatt darneben aber ein Platz, darauff ein hauffen bortt ligen, xx schu lang, xiij schu breÿt, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 478
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Ambrosius Gilg hatt auch alda ein Hauffen Dielen vff dem Allmendt blatz ligen, xx schu lang, x schu breÿt, bessert für das Nüeßen iij ß d.

f° 478
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Conradt Küling Schreiner, hatt auch ein Hauffen Bortt, vndt dar mitt ein Allmendt Platz Ingenohmmen xx schu lang x schu breÿt, bessert & iiij ß d.

f° 478
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Niclaus Hanß metzger der Kuttler hatt darneben ein hauffen bortt, Verschlecht das Allmendt xx schu lang, x schu breit, bessert für das Nüessen iij ß d.

f° 478-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Mathis Scheidt der Schreiner, hatt Zwen grosse hauffen bortten nit weÿt Von einander Vff dem Allmendt ligen, Verschlecht Jeder hauffen den Platz xx schu lang, xij schu breit, bessert für beede hauffen, viij ß d

f° 478-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Hanß Schmidt der Schreiner, hatt ein Platz Vff dem Allmendt, den Er mit bortten belegt, Vnd Ist solcher blatz xx schu lang, xiiij schu breit, bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 478-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Hanß Borer der Schreiner hatt auch ein Hauffen bortt xx schu lang, xix schu breit, bessert & iiij ß d

f° 478-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Jacob Baur der Schreiner hatt auch Allmend Platz mitt bortten verschlagen, xx schu lang, x schu breit Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 479
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Hans Doll der Pruckmeister hatt ein Platz daselbs mitt Bortten verschlagen, xx schuh Inn alle wege, Bessert für das Niessen, iij ß d.

f° 479
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Simon Küffer der Schreiner hatt daß Allmendt mitt dielen belegt xx schu lang, xx schu breÿt, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 479
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Claus Guttmann Der Weißbeckh hatt auch ein hauffen Bortten, so das Allmendt verschlagen xx schuh lang, vij schuh breÿt, Bessert für das Niessen, iij ß d.

f° 479
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Dieboldt Köbele der Schreiner hatt das Allmendt mit bortten belegt beÿ Sanct Catharinen Pruckhen, nimpt ein blatz Inn xx schu lang, xv schuh breÿt, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 479
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Caspar Huber Der Schreiner hatt darbeÿ auch ein Hauffen Bortten vff dem Allmendt ligen xx schu lang, xxx schu breit, Bessert & vj ß d.

Darneben aber ein Hauffen Bortten xx schu lang, xij schuh breÿt, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 479-v
Krauttenaw hinder Sanct Catharinen Vff Enden Letz.

Sixt Schneider Der Altt Meÿer vff dem Newen hoff, hatt vff der Landtvesten beim Newen hoff, beÿ Sanct Catharinen Prucken Zwischen den Wilgen Beümen die allmendt mit einem hauffen Zahl holtz und Wellen verschlagen, Bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 479-v
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Hans Doll der Pruckmeister hatt zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl ein Heüfflin Bortten ligen, xx schu lang, iiij schu breÿt, Bessert & iij ß d

f° 479-v
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Daniel Steinbruckh der Schreiner hatt daselbsten ein Hauffen Bortt vff dem Allmend ligen, verschlecht darmit ein Blatz xx schu lang, xij schu breit, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 480
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Hanß Küling der Schreiner hatt zwen Plätz alda auff dem Allmendt, Darauff Er bortten ligen hatt, Jeder Platz xx schu lang, x schu breÿt, bessert & vij ß d

f° 480
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Darneben hatt Jacob Baur der Schreiner ein heüfflin Creütz leÿsten ligen, bessert darfür, ij ß d.

Derselb hatt auch ein hauffen aichine und lindene Börttlin da uff dem Allmendt ligen, Vndt nimpt damitt daßelbige Inn xv schu lang x schu breit, Bessert für das Nüessen, iij ß d.

Der mehrgedacht Jacob Bawr Schreiner hatt daselbs auch ein heüfflin büchine stollen ligen, Vndt mitt solchen das Allmendt verschlagen, xiij schu lang, vj schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d.

f° 480
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Hanß Michel Heüß hatt ein großen hauffen Bortten und Verschlecht mitt solchen das Allmendt xx schu lang, xxiij schu breÿtt, Bessert darfür iiij ß d.

f° 480-v
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Georg Graßman der Ferber hatt ein großer Stoß mit brennholtz, Innerhalb des Metzger Thors ane der Mauren des Wahls vff dem Allmendt stehen, Soll Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für das Niessen, v ß iiij d.

f° 480-v
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Andres Cuntz der Ohlman hatt ein hauffen bortt Vff dem Allmendt ligen xx schu lang, xij schu breÿt, Bessert für das Niessen, iij ß d.

f° 480-v
Zwischen dem Metzger Thor und dem Wahl.

Jacob Külling der Schreiner hatt auch ein hauffen bortt vff einem Allmendt blatz Zwischen dem Metzger Thor vnd dem Wahl ligen xx schu lang, xiij schu breÿt, Bessert für das Nüessen, iiij ß d.

f° 480-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Herr Mathis Wickher Altter Ammeister hatt ein hauß, daruor dreÿ steinene Tritt vii+ schu lang, iij schu herauß, bessert für das Nüessen, j ß vj d.

f° 481
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Jacob Ringlers selligen des Apotheckers Wittwe vnd Erben haben an Ihrem Gartten ein Hauß vndt Oben über dem Ingang ein Wettertach xvi+ schu lang, oben am Eckh ii+ hinden Im Winckell j schu herauß, Mehr an demselben hauß ein außgestossen Kemmatt i+ schu breit, j schu herauß, bessern für das Niessen, ij ß iiij d.

f° 481
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Jacob Koëßler der Zimmermann hatt an seinem hauß ein Von grundt auffgemaurt Profeÿ iii+ schu breit iij schu herauß bessert & v ß d.

f° 481
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Junckher Hanß Conrad Böcklin von Böcklinsaw hatt ane einem Hauß neben seinem Gartten Über dem Thor ein Wettertach xiiij schu lang, j schu herauß, Bessert für das Wettertach, ij ß d

Derselb Junckher Hanß Conradt Böcklin hatt auch vor disem Gartten das Allmendt mit mist verschlagen, bessert für den Mist, ij ß d

f° 481-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Hanß Jacob Schwaninger der Huttmacher hatt über seiner Haußthür ein Wettertach xviij schu lang, j schu herauß, bessert für das Nüessen, j ß d

f° 481-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Michell Liebhardt der Garttenmann hatt vor seinem Hauß Zwen mit Latten Ingefaste Rebstückh, der Eine iij schu breÿt ij schu herauß, Der Ander ii+ schu breÿt auch ij schu herauß, Vor der Thür ein gemaurten Tritt iij schu lang i schu herauß, bessert & ij ß ij d

f° 481-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Lienhard Haßman der Guardi Knecht an dem Metzger Thor hatt ane seinem Hauß ein Schweinstall v+ schu lang, iii+ schu breÿt, bessert & ij ß d

f° 481-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Heinrich Haaß Metzger der altt hatt in der Krautenaw vff Enden Letz ein schewer, Vndt hatt daruor ein grosser Hauffen mist vff dem Allmendt ligen, bessert für die schewr vndt den Mist, iiij ß d

f° 481-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Claus Sengers selligen des Webers Wittwe hatt vor Ihrem Hauß ein heüfflin Mist, Bessert für den Mist, j ß d

Nota, modo Heinrich Haasen dem Metzger Zustendig, der das Hauß Von dem Allmusen Zu Sanct Marx, dahin es geerbt Ist, Ab Kaufft hatt.

f° 482
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Diebold Haaß der Würth zum Hirschen alhier hatt hinden vff der Endten Letz ein Schewr, Daran ein beschlüßigen Schopff xviij schu lang, ix schu breit, bessert für das Nüessen, viij ß d

Nota. Dise Schewr Zeigt Herr Ambrosius Jörger ahn seÿ Thieboldt Haasen Zum Hirschen Zustendig, Zinst vor mals der Statt. v. d. Darumb Er Haaß diser besserung erlassen.

f° 482
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Hinden im Winckhel neben derselben Schewr hatt Ambrosius Jörger aber ein Hauß, da Wilhelm Haffner der Taglöhner Innen sitzt oben daran ein Wettertach xxv schu lang, i+ schu herauß, Vnden ane dem Hauß ein schweinstall v= schu breÿt, v schu herauß, Bessert für das Niessen, iij ß iiij d.

f° 482-v
Widerumb hinder Sanct Catharinen vff der Endten Letz.

Gall Gloners selligen des Mehlmanns Erben haben ane einem Hauß hinden vff der Endten Letz ein Ausstoß xxvij schu lang, xv Zoll herauß, bessert & j ß iiij d.

f° 482-v
Daselbs hinder der Rinckh Mauren.

Aristarchus Mornhinweg der Schaffner Vnser frawen Werckhs alhie, hatt ein hauß, darinnen Andres Meÿer der Taglöhner sitzt, Daruor ein hültzene Stegen iii+ schu breit iiij schu herauß, bessert & j ß d.

f° 482-v
Daselbs hinder der Rinckh Mauren.

Der Vorermeldte Ambrosius Jörger hatt aber ein hauß, da Jacob Kerlen der Schiffknecht Innen sitzt, daruor das Allmendt mit bretten vndt gertten Zu einem geländt, Darauff ein Rebstockh stehet, Zugemacht vndt Ingezogen vii+ schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Nüessen j ß iiij d.

f° 482-v
Daselbs hinder der Rinckh Mauren.

Carle Kügler hatt daselbs Vor seinem Gartten das Allmendt zimblich mit mist verschlagen, Bessert für den Mist ij ß d.

f° 483
Wider hinden von der Rinckhmauren herauß.

Vincentz Seiffridts Wittwe sitzt in einem Hauß, dem Allmusen zu Sanct Marx gehörig, vnd hatt daran ein Schweinstall v= schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d.
[in margine :] Allmusen Sanct Marx

f° 483
Wider hinden von der Rinckhmauren herauß.

Das Allmusen zu Sanct Marx hatt aber ein Hauß darneben, darinnen Martin Kummann der Guardj Knecht wohnt, vndt hatt daran ein Schweinstall iij schu ix Zoll lang Inn alle wege, Bessert für den Schweinstall, ij ß d.

f° 483
Wider hinden von der Rinckhmauren herauß.

Hans Karcher Der Altt der Vischer, hatt an seinem ein Schweinstall vii+ schu lang, iiij schu vff das Allmendt herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d.

f° 483
Wider hinden von der Rinckhmauren herauß.

Jacob Kügler Der Notarius hatt ein Hauß da Theobaldt Philipp der Schiffmann Innen wohnet, derselb Theobaldt hatt an seinem Hauß ein Schweinstall vj schu lang, iiij schu herauß, Bessert & ij ß d.

Dieboldt Philipp Der Schiffer hatt auch vor demselben Hauß ein heüfflin dielen vndt ein heüffen Mist vff dem Allmendt ligen, Bessert für den Mist und dielen, iij ß d.

f° 483-v
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Hans Reinboldt Der Lonherr vff dem Wasserwerck Hatt vor seinem Hauß vff Jeder seÿtten einen gemaurten sitz, Jeder iiij schu lang, xvj Zoll herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d.

Und hatt Darvor ein heüfflin Wellen vff dem Allmendt ligen, Bessert für die Wellen j ß d

f° 483-v
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Adolff Meÿentaw Der Vischer hatt vor seinem Hauß ein gemaurten Tritt iij schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Niessen, j ß d.

f° 483-v
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Adolff Meÿentaw Der Zoller zu Grauenstaden hatt vor seinem Hauß ein hültzin Profeÿ vff dem Gestad stehen v= schu breÿt v+ schu Inn den Giessen hinauß, bessert für das Nüessen, iiij ß d.

f° 484
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Andres Storcken des Vischers selligen Wittwe hatt vor Ihrem Hauß dreÿ steinen Tritt iii+ schu lang, iij schu herauß, bessert für das Nüessen, j ß vj d.

f° 484
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Carle Kügler hatt alda ein Hauß, darinnen wohnet Peter Serr der Guardj Knecht, daruor Zwen steinene Tritt v= schu lang, ij schu herauß, bessert & j ß vj d.

f° 484
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Balthasar Widmann der Vischer hatt vor seinem Hauß Zween besetzte Tritt v= schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß vj d.

f° 484
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Der mehr genandt Carle Kügler hatt aber ein Hauß so Jacob von Erstein der Vischer bewohnt, Daruor ein steinen Tritt iii+ schu lang, iij schu herauß, bessert für dises Niessen, j ß vj d.

f° 484-v
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Andres Spillenmachers selligen des Schaffners wittwe vnd Erben, haben an einem Hauß ein Außstößlin x schu lang, j schu herauß, bessern für das Nüessen, j ß d.

f° 484-v
Vornen an Sanct Johanns Gießen, nach der obern gedeckten Prucken hinauff.

Bernhard Scheer der Schiffmann hatt ein hültzenen Gang xxxiiij schu lang, iij schu herauß vndt hatt auch vnden ane dem selben hauß fünff gemaurte Pfeÿller, xxj Zoll breit, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß viij d.

f° 484-v
Beÿ der Obern gedeckten Prucken. hinder der Rinckmauren, vnd daselbs wider in die Krauttenaw hinein.

Benedict Hürtten selligen des Garttners Erben haben hinden ane Ihrem Gartten ein Von grundt auff gemaurt Profeÿ iiij schu breÿt, ij schu herauß, bessert iiij ß d.
Vnd haben diselben Erben auch weÿters Vor Jhrer Scheuren daselbs Hinden ein hauffen mit mist vff dem allmendt ligen, bessern für den Mist iiij ß d

f° 485
Beÿ der Obern gedeckten Prucken. hinder der Rinckmauren, vnd daselbs wider in die Krauttenaw hinein.

Die gemelten Erben haben neben diser Schewren auch ein Hauß, da Georg Laux der Taglöhner Innen sitzt, derselb Georg Laux hatt vor dem Hauß ein Schweinstall v schu lang, iiij schu herauß, bessert für den Schweinstall, ij ß d.

Georg Laux hatt auch ein heüfflin Wellen alda vff dem Allmendt ligen, bessert für die Wellen, j ß d.

f° 485
Beÿ der Obern gedeckten Prucken. hinder der Rinckmauren, vnd daselbs wider in die Krauttenaw hinein.

Mehrgedachte Benedict Hürtten selligen Erben haben dabeÿ aber ein Hauß, daran ein Wettertach L schu lang i+ schu herauß, bessert für das Wettertach, iiij ß d.

f° 485
Beÿ der Obern gedeckten Prucken. hinder der Rinckmauren, vnd daselbs wider in die Krauttenaw hinein.

Dieselben Erben haben neben disem auch ein Hauß, da Mathis Wendlings des Baders selligen Wittwe Innen wohnt, daran ein Schweinstall v schu lang, v schu herauß, bessert der Schweinstall, ij ß d.

f° 485
Beÿ der Obern gedeckten Prucken. hinder der Rinckmauren, vnd daselbs wider in die Krauttenaw hinein.

Mathis Rosers selligen des Vischers Erben haben an Ihrem Hauß ein Wettertach xxiij schu lang, ii+ schu herauß, Darneben ane der Mauren vff dem Allmendt ein Schweinstall vj schu lang, v= schu herauß, bessert für das Nüessen, vj ß d.

f° 485-v
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Dieboldt Stahel der Vischer hatt ein Hauß da Vixen von Erstein des Vischers selligen wittwe Innen sitzt, daruor Zwen steinene Tritt sampt einem gemaurten sitz v schu lang, ij schu iij Zoll herauß, bessert für das Niessen, j ß vj d.

f° 485-v
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Derselb Dieboldt Stahel der Vischer hatt auch vor seinem Hauß, so Er selbs bewohnt dreÿ steinene Tritt v+ schu lang, iiij schu herauß, bessert & j ß vj d.

f° 485-v
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Andres Roser der Zoller vff der Rhein Prucken hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xvij schu lang, ij schu ix Zoll herauß, vor der Haußthüren dreÿ gemaurte Tritt v schu lang iii+ schu herauß, bessert & iiij ß ij d.

f° 485-v
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Paulus Reinbold der Vischer hatt vor seinem Hauß iiij gemaurte Tritt sampt einem gemaurten sitz v= schu breÿt, v= schu herauß, soll Allmendt sein vnd bleÿben, bessert für das Nüessen j ß vj d.

f° 486
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Hanß Schmutz der Vischer hatt vor seinem Hauß ein steinen Tritt sampt einem gemaurten sitz v= schu lang, iij schu herauß, bessert & j ß vj d.

f° 486
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Hieronimus Stoll hatt ein Hauß da Lorentz Fritschmann meiner Herren Waldt förster Innen sitzt, daruor iij gemaurte Tritt, samt einem gemaurten sitz vj schu lang iij schu herauß bessert & j ß vj d.

Lorentz Fritschmann hatt auch gegen disem Hauß über Vff dem Gießen ein hültzin Profeÿ stehen iij schu breit, v schu Inn den Giessen hinauß, bessert & iiij ß d.

f° 486
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Hanß Baldner Vischer der Jung hatt vor seinem Hauß iij gemaurte Tritt sampt eine gemaurten sitz v= schu lang iij schu herauß, bessert & j ß vj

f° 486
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Caspar Meÿentaw der Altt Waisen Vatter hatt ane seinem Hauß, da Adolff Meÿentaw der Vischer Innen sitzt, ein Wettertach xii+ schu lang, i+ schu herauß, Vor der Thür Vier steinene Tritt sampt Zweÿer gemaurten Neben sitzen vj schu lang, iiij schu herauß, bessert für das Nüessen iij ß iiij d.

f° 486-v
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Benedict Hürten selligen des Garttners Erben haben Vor einem Hauß Zwen steinene Tritt, sampt einem gemaurten sitz, vndt einem steinenen Naach alles an einand. vj schu lang, ij schu iij Zoll herauß, bessert & ij ß d.

Sie haben auch vff dem Giessen dauorn ein hültzin Profeÿ vi+ schu breit v= schu Vff den Giessen hinauß, bessert &, iiij ß d

f° 486-v
Aber an Sanct Johanns Giessen, Von der Vndern gedeckten Prucken hienauff.

Ermelts Benedict Hürtten selligen Erben haben aber an einem Hauß oben ein Wettertach xxv schu lang, i+ schu herauß, mehr auch über der Thür desselben hauses ein Wettertach xj schu lang, j schu herauß & Bessert & ij ß iiij d.

f° 487
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Peter Frickh der Altt hatt dahinden ein Hauß In einem Winckhel ein außgemaurt Profeÿ vff Zweÿen steinerin Kepffern iij schu breÿt xxj Zoll herauß, Mehr hinden an disem Hauß auch ein Vsstoß Lij schu lang, ii+ schu herauß, Vndt hatt daselbs am Eckh vnden am Hauß ein von grundt vfgemaurten Streb Pfeÿler iij schu breit iij schu herauß, mehr auch vnden an dem Hauß Zwen Schweinstall neben einander beede Zusammen xv+ schu lang, v+ schu breit, vndt dann aber ein Schweinstall daselbs so iiij schu lang iiij schu breÿtt, Mehr vff der Andern seÿten dises Hauses ein Wettertach oben am Gebell xvj schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. xv ß d.

Er hatt auch an disem Hauß vnden ein von grundt auff gemaurt Profeÿ iij schu breit i+ schu herauß, bessert für das Nüessen, iiij ß d.

Und hatt sonst daselbs hinden vnd vor disem Hauß das Allmendt mitt Mist, steinen vndt einem Heüfflin borten Verschlagen, bessert iij ß d.

f° 487-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Der Gedacht Peter Frickh hatt auch vor seinem Gartten, daselbst das Allmendt mit mist belegt, bessert für den Mist, ij ß d.

Und hatt außwendig an der Mauren desselben Gartten fünff von grundt auff gemaurte Pfeÿler, Jeder Zween schu hoch ij schu breit, vndt j schu herauß vff dem Allmendt stehen bessert für das Nüessen, v ß d.

f° 487-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Burckhardt Kauffmann der Leinenweber hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit einer dielen Wandt Zu einem Gartten Ingezeünt, vff einer seÿten Vornen hero xxv schu lang x schu herauß, Vff der andern seiten xvi+ schu lang, x= schu herauß, Item auch ane dem Hauß vff dem Allmendt ein Schweinstall ix schu lang x= schu herauß, bessert für das Niessen, xiiij ß iiij d.

f° 487-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Lienhard Meÿer der Spindelträher hatt ein Schleiffstein vor seinem Hauß daselbsten vff der Allmendt stehen, ij ß d.

f° 488
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Hans Bocken Des Garttners selligen Wittwe hatt an Ihrem Hauß Inn einem Allmendt gäßlin dar neben ein Wettertächlin vj schu lang, j schu herauß, Mehr ane demselben Hauß vornen vß dem breürten Allmendt gäßlin über dem Thor ein Wettertach xxij schu lang, j schu herauß, Vnndt dann ane der Schewren Oben ein Wettertach xxx schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, vij ß iiij d.

Und hatt sonst Das Allmendt auch mitt Mist verschlagen, Bessert für den Mist ij ß d.

f° 488
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Das Allmusen zu Sanct Marx hatt ein Hauß daran ein Vsstoß xxiiij schu lang iij schuh herauß, Vndt hatt von dem selben Baw über daß Allmendt gäßlin darneben xx schu lang, viij schu breÿt, Bessert für das Niessen, xij ß d.

f° 488
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Veltin Hüle Der Leinenweber hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxvj schu lang, ij schu heraus, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

f° 488-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Stoffel Hoffrichter Der Vischer hatt vor seinem Hauß ein gemaurten sitz ii+= schu lang, xv Zoll breÿt, Bessert für das Niessen, j ß d.

f° 488-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Hans Kill Der Vischer hatt in einem Allmendt Gäßlin neben seinem Hauß Oben am Gebell ein Wettertächlin v schu lang, i+ schu heraus, Bessert j ß d.

f° 488-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Steffan Schotten selligen des Vischers Wittwe hatt ane Ihrem Hauß ein Vsstoß xxvj schu lang, j schu herauß, Vor der Thür ein steinen Tritt iii+ schu lang, j schu heraus, Bessert für & ij ß iiij d.

Und hatt vor disem Hauß vff dem Allmendt Zwen Schweinställ neben vnd beede miteinand. xj schu lang v+ schu breit, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

Mehr vornen vf dem Gießen zwo Visch Archen bede samptlich xviij schu lang, xij schu breit, darneben ein hültzin Profeÿ v= schu breÿt, v schu weÿt über die Landvesten herauß, Bessert & j lb. j ß d

f° 489
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Conrad Braun der Mehl Grempp hatt ein Hauß daran ein Wettertach xvj schu lang, iii+ schu herauß, Ein offene Keller Tritt iii+ schu lang, ix Zoll herauß, Vor der Haußthüer ein gemaurten Tritt iiij schu lang, xv Zoll herauß, bessert für das Nüessen, iiij ß viij d.

f° 489
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Derselb Conrad Braun der Mehl Grempp hatt aber ein Hauß Zunechst neben disem bewohnt der Zeÿt Claus Hag, daran ein außgestossen Kemmatt, j schu breit, i+ schu herauß, hatt auch außwendig ane d. Gartten mauren ein Von Grundt vff gemaurtes Profeÿ v= schu breit, ij schu iij Zoll herauß, bessert für das Nüessen, vij ß d.

f° 489
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Hilarÿ Meÿers des Notarÿ selligen Erben haben neben Ihrem Gartten ein Schweinstall vff dem Allmendt stehen, so zu dem Hauß ane gemelttem Gartten gehörig Ist v= schu breit, iii+ schu herauß, bessert & ij ß d.

f° 489
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Laux Schwartz der Waisen Vatter hatt alda das Allmendt mit dielen vndt bortten verschlagen, bessert für das Nüessen, iij ß d.

f° 489-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Georg Herr der Vogler hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xix= schu lang, j schu herauß, bessert für das Nüessen, j ß d.

f° 489-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Georg Brendlin der Feÿelhawer hatt hinden ane seinem Hauß vff dem Gießen ein hültzenes Profeÿ iij schu breÿt, ii+ schu herauß vber die Landtuesten, bessert für das Profeÿ, iiij ß d.

f° 489-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Hanß Wagner der Mehl Grempp hatt vor seinem Hauß ein Vssatz banckh x= schu lang, iiij schu herauß, Vndt hinden am Hauß vff der Landtuesten ein Hültzin Profeÿ iij schu breit, ii+ schu über die Landtvesten Inn den giessen herauß, Bessert für das Nüessen, vj ß d.

f° 489-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Adolff Meÿentaw der Altt hatt hinden vff dem Giessen ein hültzene Steg ii+ schu breit, v= schu herauß, Vndt vff der Landtvesten ein hültzin Profeÿ iii+ schu breit, v= schu In dem Gießen über die Landtvesten herauß, Bessert für das Nüessen, v ß vj d.

f° 490
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Hanß von Hibsheim förster in der Ganßauw hatt vor seinem Hauß ein Räbhälden vff dreÿen Stütz xxiij schu lang, Oben mitt truchtern und Latten, xj schu herauß geladen, Zwen gemaurte Tritt iiij schu lang, ii+ schu herauß, bessert für das Nüessen, vj ß d.

Und hatt hinden vff der Landuesten ein Profeÿ 4 schu brei vber die Landtuesten Inn dem Giessen hinauß & bessert für das Profeÿ iiij ß d

f° 490
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Das Hauß zu Sanct Jacob hinden vff der Endten Letz Ist Lorentz Schotten des Vischers, Vndt hatt vor der Thür ein gemaurten Tritt v schu lang, xv Zoll herauß, darneben ein hültzenen Banckh vff zweÿen Meürlin v schu lang, xv Zoll herauß, Bessert & ij ß d.

Hatt auch hinden vff der Landuesten ein hültzin Profeÿ v= schu breit iii+ schu vff den Giessen hinauß, bessert für das Nüessen, iiij ß d

f° 490
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Melchior Roser Hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xx schu lang, j schu herauß, Bessert für das Nüessen, j ß iiij d

Und hatt hinden vff den Gießen ein hültzin Profeÿ iii+ schu breit, v schu herauß, vndt dann ein hültzene Wasserstegen iii+= schu breÿt, v+ schu herauß, Bessert für das Nüessen, v ß vj d

f° 490-v
Daselbsten umb das Eckh wider hinumb in Krauttenaw hinein.

Der hieuorgeschrieben Hanß von Hibßheim der förster hatt aber ein Hauß, daran ein hültzin Profeÿ hinden vff der Landtuesten iii+ schu breit v schu herauß, bessert für das Niessen, iiij ß d

f° 490-v
Beÿ der Undern gedeckten Brucken Vnd daselbs durch das Allmend Gäßlein herfür.

Hans Bartt der Haußherr im Zoll Keller hatt in dem Allmendtgeßlin Zu nechst gegen der Vndern geteckhten Prucken an seinem Hauß ein Vsstoß xl schu lang, ij schu ix Zoll heraus, Mehr vornen ausserhalb dem Allmendtgeßlin, gegen dem Giessen aber mahlen ane demselben Hauß ein Vsstoß xxvij schu lang, ij schu herauß, ein gemaurten Tritt iiij schu lang, xvj Zoll breit, bessert für das Niessen, ix ß d

f° 491
Beÿ der Undern gedeckten Brucken Vnd daselbs durch das Allmend Gäßlein herfür.

Michell von Hipßheim hatt ane seinem hauß oben ein Ausstoß xxviij schu lang, iij schu herauß, Vor der Thür ein steinen Tritt iiij schu lang, ij schu herauß, bessert für das Niessen, v ß d

f° 491
Beÿ der Undern gedeckten Brucken Vnd daselbs durch das Allmend Gäßlein herfür.

Claus Schmutz der Vischer hatt hinden an seinem hauß vff dem Giessen, ein hültzin Profeÿ, iiij schu breit, iij schu Inn Giessen hinauß, bessert für d. Profeÿ, iiij ß d

f° 491
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Sixt Schneider der gewesene Meÿer vff dem Newenhoff, hatt beÿ Sanct Catharinen Prucken Jenseitten des Giessens, ane einem Gartten den Er Zu seinem gebrauch mit vier dielinen Wänden verschlagen, stehet wohl vornen vff dem Giessen, Zu beÿden seitten xxxviij schu lang, Oben beÿ Sanct Catharinen Prucken xxi+ schu hinden gegen Caspar Reüschels des Altten stallmeisters, hiebeuor etwann Andres Langen Hauß xxiij schu breit von Giessen vnden herauff, bessert für das Nüessen, ij lb. xiij ß iiij d

Der angezeigt Sixt Schneider hatt ane berüerttem seinem Gartten, auch ein hültzin Profeÿ auff Zweÿen aichinen Pfosten, so iiij schu breit, vndt iiij schu auff dem Giessen hienauff, bessert iiij ß d

f° 491-v
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Caspar Reüschell der Altt Stallmeister alhie hatt vor dem Hauß, so etwann Andres Langen was, ane der Garttenmauren Von grundt auff gemaurten Pfeÿler, ohngeuehrlich vff v+ schu hoch, xv Zoll breÿt, viij Zoll herauß, bessert für den streb Pfeÿler & ij ß d

Und hatt auch hinden vff der Landuesten am Gießen zu seinem gartten ein Garttenheußlin, vnd ein hültzin Profeÿ auch die gantz lengen der Landtuesten mitt einer dielenen Wandt verschlagen, darfür soll Er die Landtuesten Jeder Zeÿtt vor Abgang erhaltten, Vndt so Er nitt thäte, Ihme ein solches Zuthun gebotten werden, Bessert für das Profeÿ iiij ß d.

f° 492
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Derselb Caspar Reüschell hatt auch an einem Hauß da Michel Keser Innen sitzt ein hültzinen Naach, bessert für den Naach, viij ß d

f° 492
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Sixt Schneider der gewesen Meÿer vff dem Newen Hoff vorgemeldt hatt vornen an seinem Hauß zweÿ Wettertächer über einander, das Erste xxxv schu lang, das Ander xx schu lang, Jedes iiij schu herauß, vndt hinden am Hauß ein hültzenen Naach, Mehr vornen an disem Hauß ein lehenende Kellerthür vj schu ix Zoll breit, iii+ schu breÿt, Vndt vor der Thüren dreÿ steinene Tritt vij schu lang, iij schu herauß, sampt einem steinen Naach, bessert & xvj ß viij d
[in margine :] von disen 3. steinen tritten, zinst Er Jars der Statt laut Zinßbuchs Zuuor 1 ß d darumb Sie hiebeÿ nit gerechnet wrd.

Und hatt ein grossen Hauffen Mist vor seinem Kühestall herausser vff dem allmendt ligen, bessert für den Mist, iiij ß d

f° 492-v
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Jacob Schreiber der Kübler hatt an seinem Hauß, darinn Er wohnt, welches aber Michell Hermann dem Mehl Kremppen zugehörig Ist, das Allmendt mit Kübler holtz, Vaß vnd Kübel Taugen, auch Väßlin Reÿffen vnd bütten alle Tas verstellt, bessert für das Nüessen, v ß d

f° 492-v
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Das Hauß Zur Cronen so vff diser seitten ein Eckhauß vnd Zum Roneckh genandt würdt, Ist Mathis Rosers selligen wittwe, vndt hatt nebendts vff einer seÿtten am Gebell ein Wettertach xxxv+ schu lang, xv Zoll herauß, Vornen ein lehenende Kellerthür vi+ schu breit, iii+ schu herauß, bessert &, vj ß iiij d

Ermelte wittwe hatt auch nebendts an disem Hauß ein Heüfflin Bauwholtz, vnd ein heüfflin altt Zerbrochene Maurstein vff dem Allmendt ligen, bessert für das Niessen, j ß d

f° 492-v
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Martin Zimmermann der Taglöhner hatt Ane seinem Hauß Oben ein hültzin Wettertach ix schu lang, iii+ schu herauß, vndt ein hültzenen Naach, Bessert für das Niessen, ij ß d

Derselb hatt auch vor seinem Hauß ein Heüffell Mist vff dem Allmendt ligen, Bessert & j ß d.

f° 493
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Anthoni Eügels des Metzgers Wittwe hatt vor Ihrem Hauß ein heüffell mist vnd am hauß ein hültzenen Naach, bessert für den Mist j ß viij d

f° 493
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Mathis Schmidt der Hänffer hatt an seinem Hauß Zur langen Vohm genandt ein lehendene Kellerthür vj schuh breÿt, iij schuh herauß, Bessert für das Niessen, iij ß d

f° 493
Jenseit Sanct Catharinen Prucken angemeßen, Einseithen die Krauttenauw Hienein Werths.

Adolff Huckh der Küeffer hatt vor seinem Hauß iiij steinene Tritt, v schu, ix Zoll lang, iii+ schuh herauß, dar neben ein Lehenende Kellerthüer vi+ schu breÿt iii+ schu herauß, hatt auch ane seinem Hauß ein Gartten vff der Landt Vestin mit einer dielenen Wandt v.macht, Darinn ein hültzin Profeÿ iiij schuh breÿtt, i+ schuh Inn den Giessen hinaus, des soll Er, alß lang sein Gartten Ist, die Landtvestin vor Abgang erhalten, doch bessert Er für das Profeÿ iiij ß d

Und hatt ein heüfflin Bortt sampt ettlich Wellen Raÿff auch Zweÿ heüfflin vor dem hauß vff dem Allmendt, Bessert für dise Nießung v ß d

f° 493-v
Anderseitten beÿ Sanct Catharinen Prucken, Vnden vom Gießen herauff gemeßen in Krauttenaw.

Leonhardt Friderichs selligen des Schreiners Wittwe, hatt oben an Ihrem Hauß ein Wettertach xviij schu lang, ij schu herauß, Vnndt dann Vnden am Hauß ein Rebstockh mitt Brettern Ingefasst v+ schu breÿt, iij schu herauß, Oben darüber ein Rebhälden vf dreÿen Stützen, xviij schu lang vf Truchtern heraus geladen, ix schu breit, Vndt hatt auch hinden an dem hauß ein Vf steinen Kepffern außgemaurtes Profeÿ, iij schu breÿt, ii+ schu von d. Mauren Inn dem Giessen herauß, Bessert für das Niessen, xj ß iiij d

f° 494
Anderseitten beÿ Sanct Catharinen Prucken, Vnden vom Gießen herauff gemeßen in Krauttenaw.

Hans Schultheis Garttner der Jung hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxxviij schuh lang, ij schuh herauß, Vndt ein hülltzenen Naach Oben vom hauß herab vff dem Allmendt, Bessert &, iiij ß viij d

Und hatt hinden am Hauß ein Landt Vestin xxxiij schu lang, iiij schuh herauß, darauf ein hültzin Profeÿ v schu breÿt, ii+ schu herauß, Bessert für das Nießen x ß viij d

Hatt auch vor dem Hauß ein Hauffen Mist vff dem Allmendt, Bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 494
Anderseitten beÿ Sanct Catharinen Prucken, Vnden vom Gießen herauff gemeßen in Krauttenaw.

Hans Kürst der Metzger hatt vor seiner Schewr undt Stallthüren dreÿ hauffen Mist vff dem Allmendt ligen, Bessert für dsie dreÿ hauffen Mist, x ß d.

Daselbs vmb das Eckh hinumb nach dem Katzen Steg hinab.

Das Hauß Zum Apffelbaum bewohnt gemeltte Hanß Kürst der Metzger, Vndt hatt vornen vß gegen Vÿhegassen ein Wettertach xxix schuh lang, iii+ schuh herauß, Vndt ein Raëbhalden vf Vier stützen xxvij schu lang, Oben mitt Truchtern herauß geladen, v+ schuh breÿt, Vndt hatt auch vßwendig ein hültzenen Nach vff dem Allmendt stehen, Bessert & x ß d.
[in margine :] Jetzund Adam v. Elsaw d. Metzger so dise Behausunge kaufft hatt .

f° 494-v
In einem Allmend Gäßlin genandt daß Preüschgäßlin die Eine seitten hienein vnd nach dem Wasser hinab.

Andres Schiffen des Vischers selligen wittwe hatt ane Ihrem Hauß ein Vsstoß xix schuh lang, i+ schu herauß, daran ein Staucher In gleicher Lengen noch ein schu weiter herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 494-v
In einem Allmend Gäßlin genandt daß Preüschgäßlin die Eine seitten hienein vnd nach dem Wasser hinab.

Hans Schultheiß der Jung vorgenandt hatt Vor seinem Hauß darinnen Hanß Ulrichen des Schiffknechts wittwe sitzt, Ein steinen Tritt ii+ schu lang, i+ schuh heraus, Bessert für das Niessen, j ß d

f° 494-v
In einem Allmend Gäßlin genandt daß Preüschgäßlin die Eine seitten hienein vnd nach dem Wasser hinab.

Derselb Hans Schultheiß hatt vor einem Hauß darinn Hanß ein gemaurten Tritt, vj schuh lang, ij schuh herauß, Bessert für den Tritt, j vj ß d

f° 495
In einem Allmend Gäßlin genandt daß Preüschgäßlin die Eine seitten hienein vnd nach dem Wasser hinab.

Er hatt aber an einem Hauß da Lienhardt Bläeß der Vischer sitzt, hinden daran ein Landt Vestin xl schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, viij ß d

Lienhardt Bläeß der Vischer hatt vor demselb. Hauß Inn dem Preuschgäßlin etliche Floßschiff, Viemen, Vuder vndt Vischtrög vff dem Allmendt ligen, Bessert für das Niessen, ij ß d

f° 495
In einem Allmend Gäßlin genandt daß Preüschgäßlin die Eine seitten hienein vnd nach dem Wasser hinab.

Georg Wagners selligen deß gewesenen Wächters vff dem Münster nachgelassene Wittwe, hatt Hinden ahen Ihrem Hauß ein Landtvesten, mit einer Vffgeführten Mauren Zu einem Gärttlin Ingezogen xxvi+ schu lang, viij schu herauß, Darauff ein hültzin Profeÿ iij schu breit, i+ schu herauß, Bessert &, xiiij ß viij d
[in margine :] Einen bestendigen Zinß vf dise Inzeunung zuschlagen

f° 495
Anderseitten des Preüsch Gäßlins wider hinauß.

Jacob Schwendt der Schiff Zimmermann hatt ein Hauß vnd hinden daran vf dem Giessen ein Landtvesten mit einer dielenen Wandt Zu einem Gärtlin IngeZeünt xiij schu lang, viij schu herauß, bessert &, v ß iiij d

f° 495-v
Anderseitten des Preüsch Gäßlins wider hinauß.

Martin von Auwenheims selligen Kindern haben ein Hauß, daran ein hültzener Naach vndt ein heüfflin holtz, vnden daruor vff dem Allmendt ligen, bessert für das Nüssen, j ß viij d

f° 495-v
Anderseitten des Preüsch Gäßlins wider hinauß.

Vorgemelter Jacob Schwendt der Schiff Zimmermann hatt ein Hatt ein Wettertach an einem Hauß xvj schu lang, xv zoll Herauß, Bessert &, j ß d

Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Derselb Jacob Schwendt hatt auch hinden ane seinem Hauß, da Er selbs Innen sitzt vff dem Wasser ein Lendvestin xxviij schu lang, vj schu herauß, darauff ein hültzene gedeckhte Prütschen, sampt einer hültzenen Stegen vndt einem Profeÿ zusammen alles x schu lang, iii+ schu breit, Bessert für das Niessen, xij ß iiij d

f° 495-v
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Veit Dümmermuths selligen deß Metzgers Wittwe vndt Erben haben hinden an Ihrem Hauß ein Landt Vestin sampt einem Profeÿ Zusammen xxx+ schu lang, vj schu herauß, Bessert für das Niessen, xij ß iiij d

Sie haben auch dauor demselben Hauß zwen heüffen mist vff dem Allmendt ligen, bessert für die Zwen heüffen Mist & iiij ß d

f° 496
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Das Hauß Zum Gembs ist Stoffel Letzius des Altten der Statt Lonherrn, vndt hatt vornen ein Ausstoß über dem Ingang iij schu herauß, bessert & v ß. iiij d.

Vnd hatt auch ein Hauffen Stein und Heüfflin Mist daselbs vor dem Hauß vff dem Allmendt ligen, j ß d

Derselb Stoffel Letzius hatt hinden vff dem Giessen an seinem Hauß ein Landtuesten xxx schu lang, vi+ schu herauß, Daran ein vff Kepffern außgemaurt Profeÿ iiij schu breit, ii+ schu herauß, bessert &, xv ß viij d

f° 496
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Aristarchus Mornhinweg der Schaffner Vnser Frawen Werckhs alhie hatt ane einem Hauß da Georg Amrander der Maurer Innen wohnt ein Ausstoß xxvj schu lang, iij schu herauß, Daran ein Staucher In gleicher Lengen, j schu herauß, Zween besetzte Tritt viij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, v ß vj d

Er hatt auch hinden an disem Hauß vff dem Giessen ein Landtuesten mit einer dielenen Wandt, darinn ein Thür vfs wasser Zu einem Gärtlin Ingefasst Lxxv schu lang, Oben xx schu vnden ix schu herauß, drauff ein Profeÿ v= schu breit i+ schu herauß, bessert &, iij ß iiij d
[in margine :] vff dise Inzeünung ein bestendigen Zinß fürthin Zulegen

f° 496-v
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Wolff Humann der Schiffmann hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxiij schu lang, iij schu herauß, Daruner ein Laden viij schu lang, i+ schu herauß, Ein Gremppen banckh vij schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Nüessen, v ß ix d

Hatt auch hinden vff der Landtuesten ein Profeÿ iii+ schu breit, iij schu herauß, Bessert für das Profeÿ, iiij ß d.

f° 496-v
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Wilhelm Binckelman der Würth hatt vor seinem Hauß Zwen steinene Tritt v= schu lang, ij schu breit, Ein lehenende Kellerthür vi+ schu breit iii+ schu herauß, Darneben ein hültzenen Naach &, Bessert für das Nüessen, v ß x d
[in margine :] Würthshauß Zum Engel

Und hatt hinden vff dem Giessen die Landtuesten mit einer dielenen Wandt IngeZeünt xxvi+ schu lang, x schu herauß, vnndt daran ein Profeÿ iij schu breit iiij schu herauß, bessert für das Nüessen, xvij ß iiij d.
[in margine :] dise Inzeünung soll fürthin ein bestendigen Zinß geben

f° 497
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Claus Roser der Vischer hatt vor seinem Hauß Zwen steinene Tritt v+ schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Nüessen, j ß vj d

Hatt auch vff der Landtuesten ein Profeÿ Vndt hatt die gantze Lenge mit demselben Profeÿ xxv+ schu lang, xj schu breÿt herauß, bessert &, xiiij ß viij d.

f° 497
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Aristarchus Mornhinweg der Schaffner Vnser Frawen Werckhs alhie hatt ane einem Hauß da Ulrich Stamm der Schiffmann Innen wohnet, Daran ein Wettertach xiij schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Nüessen, ij ß viij d

Hatt auch hinden am Hauß ein Landuesten sampt einem Profeÿ mit einander xxxij schu lang, xj schu herauß, bessert &, xviij ß viij d.

f° 497-v
Wider vornen auß dem Preüschgäßlin herauß vnd nach dem Katzen Steg hinab.

Er hatt aber vor einem Hauß ein steinenen Tritt ii+= schu lang, xiiij Zoll herauß, bessert &, j ß d
dise Heüser seindt etwann Georg Rosers des Vischers selligen gewesen

f° 497-v
Vnden beim Katzensteg Am Wasser Angemessen.

Claus Letzius der Vischer hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxv schu lang, ii+ schu herauß, Daran ein Staucher xviij schu lang, noch j schu weiter für den Ausstoß herauß, darunder ein Schweinstall iii+ schu breÿt, iii+ schu herauß, Vndt dann Nebendts Inn dem Allmendt gäßlin darbeÿ ein hültzinen Nach, bessert & vj ß. iiij d.

Und hatt auch vff dem Allmendt vor dem Hauß ein heüfflin mist, bessert & j ß d.

f° 498
Vnden beim Katzensteg Am Wasser Angemessen.

Adolff Pitsch der Schiffknecht hatt vor seinem Hauß Zwen besetzte Tritt iii+ schu lang, ii+ schu herauß, ein gelendt darauff ein Rebstockh mitt brettern Ingefasst vi+ schu lang v= schu herauß, darüber ein Rebhelden vff ij stützen x schu lang mit Truchtern viij schu herauß geladen, Ein Schweinstall iii+ schu breit, v+ schu herauß, Darneben ein Gänßställelin ij schu breit, iij schu herauß, bessert für das Niessen, vij ß d

f° 498
Vnden beim Katzensteg Am Wasser Angemessen.

Jacob Meÿer der Schiffmann hatt vor seinem Hauß ein steinen Tritt iij schu lang, j schu herauß, mehr vor einer Thür ein gemaurten Tritt iij schu lang, ix Zoll herauß, bessert für das Niessen, ij ß d

f° 498
Vnden beim Katzensteg Am Wasser Angemessen.

Derselb Jacob Meÿer Schiffmann hatt auch an einem Hauß ein lehenend. hültzenen Naach stehet vnden xviij schu weit vom hauß herauß vff dem Allmendt, bessert & j ß d

Derselb Jacob Meÿer hatt auch daslbs vor seinem Hauß ein heüfflin bortten, schiffrüemen vnd Ruder vff dem Allmendt ligen, bessert für das Niessen, j ß vj d

f° 498-v
In einem Allmendgäßlin gegen den Wilhelmern über, daß Häenffer Gäßlin.

Hans Klein der Metzger hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach, bessert für den Naach, viij ß d

f° 498-v
In einem Allmendgäßlin gegen den Wilhelmern über, daß Häenffer Gäßlin.

Dieboldt Jäger der Schiff Zimmermann hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xliiij schu lang, xxij Zoll herauß, Vor der Thür ein steinen Tritt iiij schu lang, xv zoll herauß, bessert &, j ß d.

Undt hatt hinden an disem Hauß vff dem Giessen ein Landtvesten, mitt einer dielenen Wandt, darin ein Thür vndt Wasserstegen In Zogen, Darauff ein Schweinstall, alles mit einander xxxij schu lang, v schu herauß, vndt hatt vff derselben Landtvesten auch ein Profeÿ iij schu breit, ij schu In giessen hinauß, bessert für d. Nüessen, xj ß d.

Er hatt auch weÿter ein Hauffen holtz sampt etlichen Vischtrögen, vndt Geschürr Vor seinem Hauß vff dem Allmendt, darfür soll Er bessern, ij ß d.

f° 499
In einem Allmendgäßlin gegen den Wilhelmern über, daß Häenffer Gäßlin.

Jacob Schewr der Garttner hatt an seinem Hauß ein hültzenen Naach, bessert für den Naach, viij ß d.

f° 499
Wider auß dem Allmend Gäßlin vornen gegen Wilhelmern über.

Dieboldt Weinman der Schiff zimmermann hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxxvi+ schu lang, iij schu herauß, Ein lehenende Kellerthüer vj schu breit, v= schu herauß, Bessert für das Nüessen, ix ß viij d

Undt hatt hinden an disem Hauß ein Landtuesten, mitt einer dielenen Wandt, darinn ein Wasserthür In Zogen xxviij schu lang, v schu herauß, daran ein Profeÿ iii+ schu breit, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß viij d.

In einem beschlüßigen Allmend Gäßlin, Neben dieboldt Weinmans Schiff Zimmermanns Hauß.

Dergenant Dieboldt Weinmann hatt auch In disem beschlüßigen Allmendtgeßlin neben seinem hauß aber ein Vsstoß xxiiij schu lang vndt v= schu herauß, Bessert für das Nüessen, v ß iiij d

Under disem Hauß hatt Er auch ettlich grosse Laere alte Vass stehen, vndt darbeÿ ein hauffen dielen vnd Ruder auch Schiffriemen ligen, bessert & j ß vj ß

f° 499-v
Vornen auß gegen Wilhelmern über.

Der mehrer Spittal hatt ein Hauß da Daniel Braun der Seÿler Innen sitzt vndt hatt oben am Tach Werckh ein Vsstoß xv schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j ß iiij d

f° 500
Aber in einem Allmend Gäßlin

Wolff Letzius des Schiffzimmermans seligen Kinder, haben ein Hauß, da Hanß Schwendt der Schiffmann Innen sitzt, Daruor ein steinen Tritt vj schu lang, iij schu herauß, Darneben ein steines Bencklin v= schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d

Sie haben auch hinden an disem Hauß ein Landtvestin mit einer dielenen Wandt, daran ein Wasserthür Ingezeünt xxxiij schu lang, v schu herauß, Daran ein hültzin Profeÿ vff zweÿen Aichinen Pfaëlen iii+ schu breit, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, x ß viij d

Hanß Schwendt der Schiffmann hatt auch ein heüfflin Schiff Viemen vndt Ruder vor dem hauß vff das Allmendt, Besert & j ß vj d.

f° 500-v
Aber in einem Allmend Gäßlin

Balthasar Kremer der Schumacher hatt ane seinem Hauß ein Staucher xx schu lang, j schu heraus, darüber ein Wettertach In gleicher Lengen, noch i+ schu für den Staucher weÿters heraus, zwen besetzte Tritt v= schu lang, ii+ schu heraus, Mehr Oben demselben hauß noch hinden gegen dem Giessen ein Ausstoß xix schuh lang, iij schu heraus, Darunder zwen von grund vff gemaurte Streebpfeÿler, Jeder ij schu breit, ij schu heraus, Mehr über dem Vorgeschriebenen Vsstoß ein Staucher xix schu lang j schu herauß, Bessert für dieße Nüessung, x ß d.

Und hatt hinden an demselben Hauß die Landtvestin mit einer dielenen Wandt Ingezeünt, xx schu lang, xiij schu heraus, Bessert xv ß iiij d

f° 500-v
Aber gegen Wilhelmern über.

Hans Meÿers des Schneiders Wittwe hatt ahne Ihrem Hauß ein Wettertach xix= schuh lang iiij schuh herauß, Vnndt Inn dem allmendt gäßlin darneben ein hültzinen Naach, bessert für das Niessen, iiij ß viij d

f° 501
Aber gegen Wilhelmern über.

Das Hauß Zur Ganß Ist diser Zeitt Hanß Lentzings des Kachlers, so darinnen Wohnt, und hatt ein Lehnend Kellerfenster iij schu lang, xv Zoll breÿt, Ein Laden darauff Er täglich ein Vssatz von Jedenem Geschirr, vi+ schu lang, i+ schu breÿt, Bessert für das Niessen, ij ß d

Derselbe Hanß Lentzing hatt auch hinden ahne seinem Hauß vff den Giessen ein Landtvestin, mit einer dielenen Wandt, darinn ein Wasserthür Ingezeünt xxiiij schu lang, xi+ schu heraus, Daran ein Profeÿ iii+ schu breÿt, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, xvij ß viij d

f° 501
Aber gegen Wilhelmern über.

Dieboldt Negele der Bleicher hatt ane seinem Hauß, da Mathis Bettbür der Biersieder Innen sitzt, ein Vsstoß xxvi+ schu lang, iij schu herauß, Ein lehende Kellerthüer vij schu breit, iiij schu herauß, Ein besetztenn Tritt iiij schu, ix Zoll lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß viiij d

Und hatt hinden am Giessen die Landtvestin mit einer dielenen Wandt Ingezogen xxxvj schu lang, xvii+ schuh herauß, Außwendig vor diser hatt Er aber ein Landtvesten mit aichinen dielen und Pfälen versehen In gleicher Lenge v= schu herauß, Bessert für das Niessen, ij lb. j ß. iiij d

In dem Allmend Gäßlin Das Narrengaßlin genandt.

Der bemeldt Diebold Negele Der Bleicher vff der Ganßaw hatt auch In disem Gäßlin ane seinem Hauß ein hültzenen Naach, Bessert für das Niessen, viij ß d

f° 501-v
In dem Allmend Gäßlin Das Narrengaßlin genandt.

Hanß Dendelmann Der Küeffer und Georg Weinmann der Bronnenschöpffer haben Inn gemein ein hültzenen Naach, Zwischen Ihren beeden heüsern vf dem Allmendt stehen, Bessern für das Niessen, viij ß d

f° 501-v
In dem Allmend Gäßlin Das Narrengaßlin genandt.

Daniel von Zabern der Schiffmann hatt außwendig ane seinem Hauß vff dem Allmendt ein hültzenen Schopff stehet [sic], Darunder Er ein heüfflin dielen vndt etliche Väßlin ligen hatt, xx schu lang, iij schu breÿt, Daran ein Schweinstall vij schu lang, iii+ schu herauß, Zwen steinene Tritt v schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Bessert & vij ß. viij d

Derselb Daniel von Zabern hatt auch ein Landt Vestin hinden ane seinem Hauß mit einer dielenen Wandt Ingezeünt xxxv schu lang, ix schuh breÿt herauß, Daran ein Profeÿ iiij schu breit iiij schu herauß, Mehr auch vnden ane diser aber ein Landt Vesten In gleicher lengen vi+ schu herauß, Bessert für das Niessen, j lb. xj ß d

f° 502
Gegen Wilhelmern über

Hanß Denselmann Der Küeffer hatt vor seinem Hauß ein lehnete Kellerthüer vij schuh breÿt, iiij schuh herauß, Ein steinerinn Tritt vi+ schuh lang, einen Schuh herauß, einen Ladenn vj schuh lang, ij schuh herauß, Bessert für das Niessen, v ß viij d

Derselb Hanß Denselmann Der Küeffer hatt auch hinden ane seinem Schlupff vff der Landt Vesten Zweÿ hültzene Profeÿ, so Ihme vndt seinem Nachbawrenn gemeÿn seindt, sammenthafft iiij schu breÿt iiij schu herauß, Bessern für beÿde Profeÿ ij ß d.

f° 502-v
Gegen Wilhelmern über

Marx Kogen selligen wittwe vnd Erben Hauß Zum Sternenberg genandt, darin Michell Wÿdtmann der Scherer wohnt, hatt vornen vff dem allmendt ein steinerin Tritt v schu lang, j schu herauß, Ein lehender Kellerthür vij schuh breÿtt, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, v ß viij d

Er hatt auch hinden an seinem Hauß Zum Sternenberg ein Landt Vesten xxxj schu lang In alle Wege, daran ein auffgemaurt Profeÿ vf Zwen Kepfern iij schu breÿt, ii+ schu heraus, Vnndt dann neben Inn dem beschlüßigen Allmendtgäßlin vor einer Thüren ein gemaurten Tritt ii+ schu lang, j schu herauß, Vnd ein hültzenen Naach, Bessert für das Niessen, ij lb. xvj ß viij d

Nota, Zwischen beÿden Heüsern Zum Sternenberg Vndt Zum Seelosen genandt Ist ein beschlußssiges Allmend gäßlin, vntz hinden ahne den Brunnen befunden worden, Daruon gibt Järlichen ein Jeder Inhaber oder Besitzers der Behausung Zum Seelosen diser Statt Zinß viij d.

f° 503
Gegen Wilhelmern über

Das Hauß Zum Seelosen Ist diser Zeÿtt Jacob Greÿsen des Notarÿ der darinn wohnt, Vndt Ist ein Ortthauß vff diser seÿtten gegen dem Wilhelmer Closer hienüber, Vndt hatt vornen gegen Vischer thurn hinab ein lenende Kellerthür vi+ schu breit, ij schu iij Zoll heraus, ein gemaurten sitz ix schu lang, i+ schu breit, Zwen gemaurte Tritt v schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Niessen, iiij ß iiij d

f° 503
Beÿ Sanct Steffans Prucken.

Balthasar Göppell der Schuster hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxiii+ schu lang ij schu ix zoll herauß, Daran oben ein Staucher xx schu lang, j schu herauß, Oben darüber ein hültzenen Gang In gleicher Lengen, noch i+ schu weiter für den Staucher herauß, Vnden Vor der Werckstatt ein Laden vii+ schu lang, ij schu iij Zoll herauß, bessert & iiij ß d.

Nota, diser Balthasar Geppell der Schuster hatt auch hind. an disen seinem Hauß ein allmendt blatz hinder dem brunnen Im Sternenberg gessel, den Er Zu dem Hauß nutzet, dauon Zinst Er diser Statt j ß d. Järlich wie Er sagt.
Vndt sagt der Zinßmeister, es gebe Ruprecht Schwenck der Schumacher Jerlich auch von dem Allmendt geßlin zwischen dem Hauß Zum Seeloßen seines theils Zinß. 8. d.

f° 503-v
Beÿ Sanct Steffans Prucken.

Diebold Kuch Weißbeck der Altt hatt ane seinem Hauß so ein Eckhauß Ist, Zu nechst ane Sanct Steffans Prucken, ein Wettertach xxv= schu lang, v= schu herauß, Ein becken Laden x schu lang, iii+ schu herauß, Zwen aussatz bänckh x schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, xij ß vj d

Und hatt Vnden ane dem Hauß vff der Preuschen ein Landtuesten Lii+ schu lang, vii+ schu vff das wasser hinauß, Darauff ein gemaurt Profeÿ vff Kepffern iij schu breit, i+ schu herauß, bessert &, j lb. v ß. iiij d.

Dißer Diebold Kuch hatt auch hinden Zwischen seinem Hauß vndt dem Hauß Zum Sternenberg einen Gang zum Wasser hinab, mag Er darumb beschickht vnd gehört werden, Ob vnd welcher gestalten Ime derselb Gang od. Schlupff vergönnet zugelassen, vndt erlaupt seÿe oder nitt ?
Souil disen Gang vfs wasser belangt, soll derselb gleich andern IngeZeünten, Vndt was dergleichen mehr Ist, der Herrn Dreÿern vfm Pfenningthurn anzubringen nit vnderlassen werden.

f° 504
Beÿ der Obern gedeckten Prucken am Rechen angemessen Sanct Johanns Giessen hinein.

Claus Enderle der Vischer hatt vor seinem Hauß ein besetzten Tritt v= schu lang, ij= schu herauß, bessert j ß d.

f° 504
Beÿ der Obern gedeckten Prucken am Rechen angemessen Sanct Johanns Giessen hinein.

Jacob Keck der Garttner, hatt ane seinem Hauß zweÿ Wettertach Über einander, Jedes xxij schu lang, ij schu herauß, über einem Thor ein Wettertach xxj schu lang, j schu herauß, bessert für das Niessen, v ß iiij d

Und hatt vff dem Allmend etlich mist ligen, vnd bessert für den Mist ij ß d.

f° 504-v
Beÿ der Obern gedeckten Prucken am Rechen angemessen Sanct Johanns Giessen hinein.

Diebold Ertzen Wittwe hatt über Ihrem Thor ein Wettertach xv schu lang, j schu herauß, Mehr ahne seinem haus ein Wettertach xxij schu lang, ij schu herauß, bessert für das Nüessen, iij ß viij d

f° 504-v
Beÿ der Obern gedeckten Prucken am Rechen angemessen Sanct Johanns Giessen hinein.

Philips Reÿs der Garttner hatt ane seinem hauß über dem Thor ein Wettertach xv schu lang, j schu herauß, Mehr über demselben ein Wettertach xxij schu lang, ii+ schu herauß, Darüber noch ein Wettertach xv schu lang, ij schu herauß, bessert für das Nüessen, v ß d

f° 504-v
Beÿ der Obern gedeckten Prucken am Rechen angemessen Sanct Johanns Giessen hinein.

Barthel Rinck der Holtzleger hatt oben ane seinem hauß Zweÿ Wettertächer über einander, Jedes xviij schu lang, ij schu herauß, Vnden am Hauß Zween Rebstöeckh mit brettern Ingefast, xv schu lang, v schu herauß, darüber ein Rebhälden vff xj Stützen, xxxviij schu lang, vff Truchtern, xiij schu herauß geladen, bessert & j lb. j ß. iiij d.

f° 505
Beÿ der Obern gedeckten Prucken am Rechen angemessen Sanct Johanns Giessen hinein.

Samuel Örtel der Garttner hatt an seinem hauß nebents In einem Allmendtgäßlin iij Rebstöeckh mit brettern Ingefast, Jeder ij schu breit, i+ schu herauß, bessert für die dreÿ Rebstöckh, iiij ß d.

Derselb Samuel Örtel hatt auch vornen gegen dem Giessen an seinem Hauß ein Wettertach Lxiij schu lang, ii+ schu herauß, Darüber aber ein Wettertach In derselben lengen, ij schu herauß, bessert für diese Zweÿ Wettertächer, xiiij ß. viij d.

Und hatt zu beÿden seÿtten am Hauß ein Rebhälden Jede vff iiij Stützen xxj schu lang, Oben vff Truchtern xij schu herauß geladen, bessert für die Zwo Rebhälden xiij ß iiij d.

Hatt auch vff dem Giessen Vor disem Hauß Zweÿ Profeÿ aneinander beÿde vj schu breit, vi+ schu herauß, Vndt gibt von beeden Profeÿen für die Nüessung v ß d.

f° 505-v
Daselbs vmb Das Eckh hinumb Inn der Allmendtgassen nach dem Newenn Thor Zue.

Der Vorgenandt Samuel Örtel hatt auch in der gassen neben seinem Hauß, vor einer Thür ein besetzten Tritt iij schu lang, j schu herauß, bessert für den Tritt j ß d.

Mehr hinden an seinem Hauß über dem Thor ein Wettertach xv schu lang, j schu herauß, bessert für das Wettertach, j ß d.

Und hatt daselbs ein Hauffen mist vff dem Allmend ligen, Bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 506
Daselbs vmb Das Eckh hinumb Inn der Allmendtgassen nach dem Newenn Thor Zue.

Schultheißen Geörg der Garttner hatt über seinem Thor ein Wettertach xv schu lang, j schu herauß, bessert das Niessen j ß d.

Derselb hatt auch daselbs daß Allmendt mitt Mist verschlagen, Vndt für den Mist, iiij ß d.

f° 506
Daselbs vmb Das Eckh hinumb Inn der Allmendtgassen nach dem Newenn Thor Zue.

Lienhard Würtz der Garttner hatt vor seinem Hauß mist vff dem Allmendt ligen, bessert für den mist, iiij ß d.

f° 506
Daselbs vmb Das Eckh hinumb Inn der Allmendtgassen nach dem Newenn Thor Zue.

Veltin Bocken des Garttners seligen Kindere haben an Ihrem Hauß, so ein Eckhauß Ist vf diser seiten nach dem Newen Thor Zu, über dem Thor ein Wettertach xxj schu lang, j schu herauß, Vndt ein hültzenen Nach &, bessert für das Nüessen ij ß. iiij d

Sie haben auch vff der Andern seitten nach dem Newen Thor Zu vornen ane disem Hauß ein Allmendt blätzlin mit dielen Ingezeünt, xvij schu lang, v schu herauß, darinn ein Lehenende Kellerthür v+ schu breit, iii+ schu herauß, Darüber oben am Gebell ein Wettertach xvij schu lang v schu herauß, bessern & xj ß d.

Und haben daselbs vor disem Hauß zween Hauffen mist vff dem Allmendt ligen, für dise Zwen Heüffenn mist bessern sie vj ß d.

f° 506-v
Daselbs vmb Das Eckh hinumb Inn der Allmendtgassen nach dem Newenn Thor Zue.

Martin Küser der Garttner vor seinem Hauß Vff dem Allmendt ein hauffen mist ligen, darfür bessert Er iiij ß d.

f° 506-v
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.</p>

Hanß Kamm der Metzger hatt ein Schewr So Zu Clauß Murrlins Hoffstatt vor der Zeÿt gehörig gewesen vndt Hatt über dem Thor ein Wettertach xxiii+ schu lang, j schu herauß, bessert für daß Niessen j ß iiij d.

f° 507
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Bastian Klugshertz der Garttner hatt vor seinem Hauß, darinnen Andres Sigel der Taglöhner sitzt, ein steinen Tritt iiij schu lang, i+ schu herauß, Nebendts ahne dem Hauß ein Rebhelden vf vij Stützen xlv schu lang, vij schu breit, mit truchtern Oben herauß geladen, Vndt ein wasserstein j schu herauß vff das Allmendt, bessert & ix ß. viij d.

Er hatt auch ein Heüfflin Mist daselbst vff dem Allmendt ligen, vndt bessert für den Mist, ij ß d.

f° 507
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Dieboldt Schellhammer der Garttner hatt Vor seinem Hauß ein Heüfflin Wellen und holtz ligen, darbeÿ auch ein heüfflin oingeuorlich vff ein Karch Voll Eschen, bessert darfür, ij ß d.

f° 507
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Melchior Ersam der Garttner hatt über seinem Thor ein Wettertach xvij schu lang, j schu herauß, Bessert für das Nüessen, j ß d

f° 507-v
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Hanß Klein der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxvij schu lang, ii+ schu herauß, Mehr ein Rebstockh vf dreÿen Aichenen Pfosten xvij schu lang, vi+= schu breit vff Truchtern heruaß geladen, bessert für das Nüessen, v ß iiij d
Diser Ist gestorben Vnd Verdorben, also das die wittwe sampt den Kleinen Onerzogenen Kindern In grosser Armutt lebet, vndt Wochentlich auß dem Allmusen Zu Sanct Marx. 20 d empfangt.

f° 507-v
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Jacob Kamm der Würth Zur Aëxt hatt ein Schewer vndt Rinder Stalll, Oben daran ein Wettertach Von dielen xxxvij schu lang, iij schu herauß, Darüber noch ein Wettertach xx schu lang, ii+ schu herauß, Bessert für dise Zweÿ Wettertächer viij ß d.

Derselb Jacob Kamm hatt auch vor demselben Stall vnd Schewer ein grossen Hauffen mist Vff dem Allmendt ligen, bessert für den Mist, v ß d.

f° 507-v
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Lienhardt Seÿtz der Notarius hatt ein Hauß so ein Eckhauß gegen Sanct Clausen in Vndis vndt der Gießhütten, Vndt hatt über dem Thor desselben Haußes ein Wettertach xiij schu lang, j schu herauß, Mehr oben am Gebell ein Wettertach xxv schu lang, iii+ schu herauß, oben ane der Stuben ein außgemaurt Kensterlin iij schu breit j schu herauß, Vnd ein hültzenen Naach, vndt hatt vornen her gegen der Gießhütten, ein Ausstoß xxxii+ schu lang, i+ schu herauß, Darüber aber ein Vsstoß Inn gleicher Lengen ix Zoll herauß, bessert für das Nüessen, x ß. viij d.

f° 508
Vff der Andern seitten beim Newen Thor an Claus Murrlins Hoffstatt vnd Gartten, dauon Er Jars diser Statt Zinst 15 ß d. von dem Marckstein Num° 5. angemessen wider Krautten Auw hinein.

Lienhardt Kog der Weinhändler hatt ein Eckhauß daselbst gegen der Rinckmauren, Wann mann beÿ der Gießhütten hinumb nach dem Newen Thor Zu gehen will, vnd hatt Oben über der Infarth desselben Hauses ein Wettertach xvij schu lang, j schu herauß, bessert & j ß d.

f° 508
Hinder der Rinckmauren beÿ dem Newen Thor von Sanct Clausen in Vndis herfür.

Hanß Klein der Garttner hatt hinden vor seiner schewr ein heüffel mist vf dem Allmendt ligen, bessert für den Mist, ij ß d.

f° 508-v
Hinder der Rinckmauren beÿ dem Newen Thor von Sanct Clausen in Vndis herfür.

Dieboldt Schellhammer der Garttner hatt hinden an seinem Hauß über einem Thor ein wettertach xvij schu lang, j schu herauß, ein Rebhälden vff dreÿen Stützen xxj schu lang, Oben vff Truchtern viii+ schu breÿtt Uber die dielen Wandt herauß geladen, bessert das Nüessen, v ß d.

Derselb Dieboldt Schellhammer hatt auch alda das Allmendt mit mist verschlagen, Darfür soll Er bessern, iiij ß d.

f° 508-v
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Simeon Krieg der Schiffmann hatt vor seinem hauß ein gemaurten Tritt iiij schu lang, xv Zoll heraus, vor dem Hauß auch ein mitt Latten Ingefassten Rebstockh xii+ schu lang, ii+ schu herauß, bessert das Nüessen, ij ß iiij d.

Und hatt vff dem Gissen, auch ein Prütschen vf zweÿen Aichinen Pfosten, die soll Er sampt der Landtuesten so weÿt Er dieselb neust, erhalten

Sonst seindt Zwischen beÿden der Obern vnd Vndern gedeckhtnen brucken, Vier mit aichinen Pfaëlen Ingeschlagene Wasserstegen Inn den Landuesten durchabhin befunden, soll den Nüessern solche sampt denselben Landtuesten Zuerhaltten vff erlegt vndt mit ernst beuohlen werd.

f° 509
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Burckhardt Murren des Schiff Zimmermanns seligen wittwe, hatt vor Ihrem Hauß, darinn Dauidt Oßwaldt der Schiff knecht wohnet, Zwen steinene Tritt v= schu lang, iij schu herauß, Bessert & j ß. vj d

f° 509
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Bernhard Fritschman der Wurtz krämer hatt an seinem Hauß über der Infartt ein Wettertach xix schu lang, ix Zoll herauß, bessert &, j ß d.

Und hatt vor demselben Hauß ein grossen hauffen mist vff der Landtuesten ligen, Vndt bessert für den Mist, iiij ß d.

f° 509-v
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Steffan Brüelmeÿer der Lonherr vff dem Rhein hatt oben an seinem Hauß ein hültzinen Gang vff Vier steinen Kepffern xxvii+ schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Vor der Thüren iij steinen Tritt iiij schu lang, ij schu iij Zoll herauß, Bessert für das Niessen, vj ß x d

f° 509-v
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Philips Andres der Vischer hatt an seim Hauß ein außgemaurt Erckerlin mitt zweÿen Liechtern v= schu breÿt, xvj Zoll herauß, bessert & j ß d.

f° 509-v
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Lienhard Meÿers Metzgers selligen wittwe hatt an Ihrem Hauß ein hültzenen Naach, bessert für den Nach, viij ß d.

f° 509-v
Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts

Dauidt Andreßen seligen Erben haben vor dem hauß Zwen gemaurte Tritt v= schu lang, j schu ix Zoll herauß, Vndt haben d. Allmend gäßlin neben disem Hauß oben verbawen, xviij schu lang hineinwerts vj schu breit, hinden In dem Allmendt gäßlin an disem Hauß ein Ausstößlin xj schu lang ix Zoll herauß, bessert für das Nüessen, vij ß iiij d
[in margine :] Jetzt Adam Thoman der Schiffmann

Mühlgäßlin.

Sie haben auch hinden in dem Gäßlin das Allmendt ane dem gemeldten Hauß zu einem Höflin mit einer dielen Wandt Ingezeünt, xvi+ schu lang xv schu breit, bessert & xiij ß iiij d
[in margine :] Inzeünung soll bestendig bessern

f° 510
Mühlgäßlin.

Jacob Meÿenthawen des Vischers selligen Wittwe Hatt In disem Allmendtgäßlin Vor Ihrem Hauß die Allmend mit einem beschlüßigen Schopff verbawen xxxiii+ schu lang, xiij schu breit, Bessert für das Nüessen, j lb. ij ß viij d
Sie Zeigt ahn diser Schopff seÿ Ihro Von Benedict Hürtten selligen wittwe vnd erben Zu Irem Hauß für freÿ ledig aigen Zu Kauffen geben worden.

f° 510
Mühlgäßlin.

Christmann Stamm der Schiffmann hatt hinden In disem Allmendtgäßlin Vor seinem Hauß ein beschlüßigen Schopff vff dem Allmendt stehen, xvj schu lang, x schu breit, hinden daran ein Schweinstall vnd ein heüfflin wellen ligen, Bessert & xj ß d
[in margine :] diser Schopff soll bestendig bessern

f° 510-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Melchior Murrlin der Garttner hatt an seinem Hauß vornen gegen dem Giessen über dem Thor ein Wettertach, xxvij schu lang, j schu herauß, bessert für das Nüessen, j ß iiij d

f° 510-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Andres Schnell der Schiff Zimmermann hatt Vnden Vor seinem Hauß ein hültzenen banckh vff dreÿen gemaurten Pfeÿlerlin xiiij schu lang, xv Zoll herauß, bessert für das Nüessen, j ß vj d

Er hatt auch Inn dem Allmendtschlupff zwischen Melchior Dachern vnd Ime ein langen hültzenen Naach schregs ane seinem Gebell herab vntz vff die Allmendt herfür gericht, so aller erst beim Augenschein den 19.ten Martÿ Anno 97. funden worden.

f° 510-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Melchior Dacher der Garttner hatt vor seinem Hauß das Allmendt mit einer dielenen Wandt Ingezeünt, vntz vff andres Schnellen Hauß neben Ihme xxx schu lang, vii+ schu breit, darinn ein Rebhälden, bessert für den Rebstock vnd Helden xij ß d.

InZeünung Zugedenckhen möchte Ihme die Herrn. 3. Vf dem Pfenningthurn Künfftiger Zeÿt ein beständigen zinnß darauff schlagen, Wanit so solte Er solche Inzeünung gar wid.umben hinweg thun vndt der Statt Ihr allmendt allerdings wider öffnen.

Derselb Melchior Dacher hatt auch hinden vor seiner Schewr vndt Stall das Allmendt mit mist Verschlagen, Vndt für den Mist, iij ß d.

f° 511
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Claus Schlettstatters selligen des Garttners Kinder haben an Ihrem Hauß ein Von grundt auffgemaurten Pfeÿler, ij schu breÿt, i+ schu herauß, bessern &, iij ß d.

f° 511
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Jonas von Grieß des Metzgers selligen des Wittwe, hatt an Irem Hauß über dem Thor ein Wettertach xx schu lang j schu herauß, vndt dann ein mit Latten Ingefasten Rebstockh xxj Zoll breÿt, xvj Zoll herauß &, Bessert & ij ß d.

f° 511-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Michell Reinhardt der Schiffmann hatt oben an seinem Hauß ein hültzin wettertach xxvij schu lang, ij schu herauß, Mehr ane dem Gebell darneben ein Wettertach xxij schu lang, ij schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleÿben, bessert für das Niessen, iiij ß viij d.

f° 511-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Frantzen Hensels selligen des Metzgers Erben haben an Ihrem Hauß ein Staucher xxxj schu lang, j schu herauß, Darüber ein Wettertach Inn gleicher Lengen xv Zoll herauß, bessern & j ß. iiij d.

f° 511-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Schultheißen Geörg hatt vor seinem Hauß vff dem Allmendt ein heüffel mist, bessert & ij ß d.

f° 511-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Sebastian Branden selligen des Tuchmanns Erben haben an Ihrem Hauß, darinn Barthel Frech der Ziegler sitzt, ein Wettertach xlj schu lang, ij schu herauß, Ein steinen Tritt v= schu lang, xv Zoll herauß, Bessert für das Niessen, v ß d.

f° 512
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Nidewendig der Vndern gedeckhten Prucken vff dem Giessen seindt vier Aichinen Pfälen Ingeschlagene Wasserstegen Vndt vff derselben Landtuesten ein Prütschen vff Zweÿen Aichinen Pfaëlenn sollen die Nüesser solche erhaltten

Ißraël Bockh der Garttner hatt über seinem Thor ein Wettertach, xvij schu lang, ix Zoll herauß, bessert für d. Nüessen j ß d

f° 512
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Paulus Dilers selligen des Garttners Erben haben an Ihrem Hauß ein Rebhälden vff iiij Stützen xxvij schu lang, Oben uff Truchtern ix ß über die Maur herauß geladen bessern &, vj ß viij d.

f° 512
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Hans Schwing der Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxiij schu lang, iij schu herauß, Mehr über der Infarth ein Wettertach x schu lang, i+ schu herauß, bessert & iiij ß. viij d.

f° 512-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Derselb hatt neben disem aber ane einem Hauß ein Wettertach xij schu lang, j schu herauß, Oben darüber noch ein Wettertach xvj schu lang, iii+ schu herauß, Vnden daruor Zwen gemaurte Tritt iiij schu lang, xxj Zoll herauß, Bessert für d. Nüessen iiij ß viij d

f° 512-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Mathis Schirmb der Garttner hatt vor seinem Hauß steinene Staffel iij schu lang, i+ schu breytt, Bessert für d. Nüessen, j ß d

Er hatt auch daselbs ein Hauffen mist vff dem Allmendt ligen, bessert für den Mist, iij ß d

f° 512-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Joachim Köle der Zoller am Weissenthurn hatt ane seinem Hauß, da Hanß Weckerlin der Schneÿder Innen sitzt, ein lehenend Kellerthür vj schu breit, iii+ schu herauß, Vor der Thür Zwen steinene Tritt, darauff ein ligend vergettert Kellerfenster iiij schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, v ß iiij d.

f° 512-v
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Basilius Beütler der Pfarrer zu Faulgrießheim hatt oben ane seinem Hauß ein außgestossen Kemmattlin i+ schu breit, xv Zoll herauß, Ein offene Kellerthür v schu breit iij schu herauß, bessert für das Nüessen, iij ß viij d.

Und hatt vor dem Hauß ein Hauffen Zerbrochenen Maurstein, vff dem Allmendt ligen, Soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert für das Nüessen, ii ß d.

f° 513
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Philips Öler der Küeffer hatt oben ane seinem Hauß ein Wettertach von dielen, xx schu lang, v schu herauß, Darunder ein offene Kellerthüer v schu breit iiij schu herauß, Vndt hatt auch ein Rebsteckh oben am Hauß, v schu Inn alle wege, bessert & x ß viij d.

Diser Philips Öler hatt auch etlich Kübler holtz daselbsten Vor dem Hauß vff dem Allmendt ligen, bessert & i ß d.

f° 513
[Oben am Eckh gegen Samuel Örttels Hauß über, Vornen ane Sanct Johanns Giessen Wider Angemessen, vnd daselbs nach Wilhelmern Hinabwerts]

Michell Vischer der Schneider hatt an seinem Hauß so ein Orthauß Ist, Vnden In Vÿhegassen Vndt Zum engel genandt ein Wettertach xxviij schu lang, iiij schu herauß, Darüber oben aber ein Wettertach xv schu lang, iij schu herauß, Bessert & viij ß d.

f° 513-v
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Michell Herman der Mehl Grempp hatt vor seinem Hauß, da Hans Jacob Spieß der Huttmacher Innen sitzt, einen sitz von Holtzwerckh mitt einer Ruckwandt, i+ schu lang, xv Zoll breit, Mehr vor der Thür ein hültzenen Tritt, iii+ schu lang, i+ schu breit, bessert & ij ß d

f° 513-v
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Lienhards Jacoben des Taglöhners wittwe hatt vor Ihrem Hauß das Allmendt mit einer dielen Wandt Ingezogen xviij schu lang, Vornen v= schu lang, laufft hinden In sich selbs, bessert & ij ß d.
Nota. Soll Iro, Wann Sie beschickht, auch Zugleich mit ernst wie allen andern gepotten vndt aufferlegt werden, wider also weÿt hienein Zuweichen, Oder aber beÿ Herrn 3. vnd Bauwherren fürterhin vmb ein bestendigen Jar Zinß zuentlehnen.

f° 513-v
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Wolffen Hanßen des Garttners selligen Erben haben an Ihrem Hauß ein Wettertach xj schu lang, ij schu herauß, Mehr über der Infarth ein Wettertach xix schu lang, j schu herauß, bessern & ij ß iiij d

f° 514
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Schultheißen Geörg hatt ane einem Hauß ein Wettertach xxvij schu lang, ij schu herauß, Darüber aber ein Wettertach xij schu lang, noch ij schu weiter herauß, Über dem Thor ein Wettertach xvj schu lang j schu herauß, bessert & v ß d

f° 514
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Schultheißen Dieboldt deßelben Schultheißen Georgen sohn, hatt neben seinem Hauß ein Gartten, daran ein Rebhälden xvij schu lang, oben mit aichinen bügen auch Sperrlin vndt Latten vff v schu breit herauß geladen, bessert für d. Nüessen, ij ß viij d

Derselb Schultheißen Dieboldt hatt auch ane seinem Hauß daselbsten ein Wettertach xxxiiij schu lang, iii+ schu herauß, bessert für das Wettertach, v ß iiij ß d

f° 514
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Sixt Schneider der Altt Meÿer vff dem Newen Hoff, hatt vor seiner Schewr ein heüfflin bortten vff dem allmendt, bessert für d. Nüessen, j ß d

f° 514
In die Viehgaßen hinein die Eine seÿthen.

Jacob Keckh der Garttner hatt an seinem gartten alda ein dielen Wandt Zuferr herauß Vff das Allmendt gesetzt, vf einer seÿten Inn der Vihgassen xx schu lang, j schu herauß, Vndt vff der Andern seÿthen Inn der Vihgassen nach dem Newen Thor Zu, xl schu lang, Inn d. mitten iij schu, vndt ane beeden ortten i+ schu breit herauß, vndt bessert für solches In Zeünen der Allmendt, iiij ß d
Nota. Soll Ihme bevohlen werden, widerumb also weÿt hinein Zurucken Oder aber vfm Pfenningthurn Zu lehnen vmb ein bestendigen Zinß.

f° 514-v
In der Zwerchgaßen nach dem Newen Thor Zu, neben Keckh Jacobs Gartten.

Claus Dill der garttner hatt vor seinem Hauß zweÿ heüfflin mist vf dem Allmendt ligen, bessert & iij ß d

f° 514-v
In der Zwerchgaßen nach dem Newen Thor Zu, neben Keckh Jacobs Gartten.

Daniel Alandt der Kretschwescher hatt vor seiner Thür ein steinen Tritt iiij schu lang, xv Zoll herauß, j ß d

Und hatt daselbs vor dem Hauß auch ein hauffen mist vff dem Allmendt ligen, Vndt soll für den hauffen Mist bessern ij ß d.

f° 515
In der Zwerchgaßen nach dem Newen Thor Zu, neben Keckh Jacobs Gartten.

Bastian Klugshertzen des Garttners selligen Erben haben ein Hauß da Matheus von Bisantz der fuhrmann Innen sitzt, daran ein Rebhälden vf Vier Stützen xviij schu lang, Oben vf Truchtern viij schu herauß geladen, bessern & iij ß vj d.

Matheus von Bisantz hatt vor disem Hauß ein Heuffel mist uff dem Allmendt ligen, bessert für den Mist & ij ß d

f° 515
In der Zwerchgaßen nach dem Newen Thor Zu, neben Keckh Jacobs Gartten.

Des gemelten Bastian Klugshertzen selligen Erben haben aber ein Hauß darinn Melchior Holtzer der Taglöhner wohnt, daruor ein besetzten Tritt iij schu lang, xv Zoll breit, bessert für den Tritt, j ß d

f° 515
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Claus Mürrlin der Garttner hatt ein Hauffen Mist vff dem Allmendt ligen, bessert für den Mist, iij ß d

Benedict Hirtten selligen des Garttners Erben haben ane Ihrem Hauß, darinnen Claus Mürrlin sitzt, mit einer dielenen Wandt zu ferr vff d. Allmendt heraußgeruckht, xxxii+ schu lang, oben i+ schu breit herauß stehet vnden recht, bessern darfür, i ß iiij d
Nota. Es soll Ihme alß fern wider hinein Zuweichen oder aber bei Herrn 3. Vnd Bawherrn Vfm Pfenningthurn vmb ein bestendigen Jarzinß zu lehnen aufferlegt vnd beuohlen werden.

f° 515-v
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Martin Freÿ der Garttner hatt an seinem Hauß, über einem Thor ein Wettertach xxij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für das Wettertach, j ß. iiij d

Und hatt Vor dem Hauß vff dem Allmendt ein Hauffen mist & Vndt für den Mist, iij ß d

f° 515-v
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Herr Philips Wehrlin der Fünffzehener hatt vor seinem Gartten ein Hauffen mist Vff dem Allmendt, bessert für das Nüessen, iij ß d

f° 516
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Bläsin Schmidt derr Garttner hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxiij schu lang, ii+ schu herauß, Bessert & ij ß viij d

Und hatt an demselben Hauß das Allmendt mit einer dielen Wandt Zu weÿt Ingezogen xxx schu lang, Oben am Hauß i+ schu, Vnden viij Zoll breÿt herauß & Vnd bessert das er zu Weÿt hinauß vff die Allmend gefahren Ist ij ß viij d
[in margine :] soll wider umb hinein rucken Oder es auch fürthin bestendig verzinßen.

Mehr hatt Er über seinem Thor ein Wettertach xx schu lang, j schu herauß, Vnndt bessert füt das Wettertach, j ß iiij d.

Derselb Bläsin Schmidt hatt auch ein hauffen Mist vff dem Allmendt alda ligen, Bessert für den hauffen Mist, vndt das Nüssen daselbs iij ß d.

f° 516
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Herr Michael Liechtenberger Altt Ammeister hatt ein Hauß genandt zum Rothen Weiß kopff, da Jacob Knecht Garttenmann Innen sitzt, Vnd hatt daruor ein hohen uffgemaurten Kellerhalß mitt Tachwerckh geteckht vij+ schu breit, v+ schu herauß, darneben ein Schweinstall iiij schu breÿt, v+ schu herauß, Vndt hatt vor dem Kühestall ein besetzten Tritt iij schu lang ij schu herauß, bessert für das Niessen, ix ß d.
[in margine :] Modo Knechts Jacob der Garttener

Hatt auch alda ein hauffen mist vff dem Allmendt ligen, soll Allmendt sein und bleiben, bessert für das Nüessen dises mists iij ß d.

f° 516-v
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Christmann Schoppen des Vischers selligen Wittib hatt vor Ihrem Hauß ein Schweinstall v+ schu breÿt, v+ schu herausser, bessert & iij ß d.

Dieselb Wittwe hatt auch ein Hauffen mist vff dem Allmendt ligen, Vnd bessert für den Mist, ij ß d.

f° 516-v
Anderseit in der Allmendtgaßen Von dem Newen Thor wider hereinwerths nach Sanct Johanns Giessen Zu.

Simon Krieg der Schiffmann hatt in diser Gassen ans einem Hauß ein Schweinstall v schu breÿt, v schu herauß, Vndt dann em Eckh seines Hauß ein von grundt vf gemaurten Pfeÿler vj schu hoch, xxj Zoll breÿt, j schu herauß, Bessert für d. Nüessen, iiij ß d

f° 517
Aber in Vihegaßen die Anderseitten wider herauß.

Herr Niclaus Fuchß der Ammeister hatt ane seinem Hauß, da Hans Knecht der Schiffmann Innen sitzt, Oben ein Staucher xx schu lang, ix Zoll herauß, Mehr über eim Thor desselben hauses ein Wettertach xx schu lang j schu herauß, Bessert für d. Niessen, j ß iiij d

Nota. Herr Niclaus Fuchß weÿßt vnß deßhalben vff herrn Balthasar Stössern, vnd sagt Er hab Ihme das Hauß mit allen darauff stehenden beschwedern seÿthero Zukauffen geben.

f° 517
Aber in Vihegaßen die Anderseitten wider herauß.

Heinrich Hammerers des Tuchmanns selligen Erben halben an einem Hauß, da Mathis der Zahnbrecher Innen sitzt, über dem Thor ein Wettertach xx schu lang, ix Zoll heraus, Bessert für d. Nüessen, j ß iiij d

f° 517
Das Ander Eckh an Vihe Gaßen, vnd daselbs hinumb nach dem Wilhelmer Closter Abwährts.

Hans Weißhor der Beckh hatt an seinem Hauß ein hültzenen Nach, Bessert für den Naach, viij d

f° 517-v
Das Ander Eckh an Vihe Gaßen, vnd daselbs hinumb nach dem Wilhelmer Closter Abwährts.

Georg Stöffel der Weißbeckh hatt an seinem Hauß ein Wettertach xxxvj schu lang, v schu iij Zoll herauß, Ein becken Laden x= schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Nüessen, viij ß. iiij d

f° 517-v
Das Ander Eckh an Vihe Gaßen, vnd daselbs hinumb nach dem Wilhelmer Closter Abwährts.

Das Haus Zum Jäger ist Stoffel Letzius bewohnts diser Zeÿtt Jacob Daltz der Zimmermann vndt hatt ein offene Kellerstegen x= schu breÿt, ii+ schu ß, Bessert für d. Niessen, j ß. viij d

f° 517-v
Das Ander Eckh an Vihe Gaßen, vnd daselbs hinumb nach dem Wilhelmer Closter Abwährts.

Andres Jundten Des Schneiders selligen wittwe hatt Oben an Ihrem Hauß ein Ausstoß xxix schu lang, iij schu herauß, ein Gremppen Banckh vnden vor dem Hauß vj schu lang, ij schu herauß, dreÿ Aussatz benck vij schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das niessen, vij ß. ix d

Hellgäßlin Eineseitten

Ermelts Andres Jundten selligen wittwe hatt auch Inn dem Haëllgäßlin ein Überbaw von Ihrem Hauß heraus xxv+ schu lang, iii+ schu breÿt, Vndt hatt hinden am Hauß ein Kupfferin Naach herauß vf dem allmend, v ß viij d.

f° 518
Hellgäßlin Eineseitten

Jacob Herdtels des Taglöhners selligen wittwe hatt vor Ihrem Hauß ein außgemaurtes bencklin iiij schu lang, j schu herauß & bessert & j ß d

f° 518
Hellgäßlin Eineseitten

Jacob Schewrer der Garttenmann hatt an seinem Hauß vor den stuben fenstern ein Staucher xii+ schu lang, viij Zoll herauß, Ein stehend Kellerfenster ii+ schu lang, + schu herauß, bessert &, j ß d

f° 518
Hellgäßlin Eineseitten

Heinrich Hammerers selligen des Tuchmans Erben haben an Ihrem Hauß hinden im Hellgeßlin ein Schewr, vndt davuor ein Hauffrn Ziegel vndt Maurstein ligen,bessert & j ß iiij d

f° 518
Anderseiten Hellgäßlins

Balthasar Stößer hatt ein Hauß daran ein Wettertach ix schu lang, j schu herauß, Ein besetzten Tritt iii+ schu lang, ij schu herauß, bessert &, ij ß d

f° 518
Anderseiten Hellgäßlins

Das Allmusen Zu Sanct Marx hatt an einem Hauß da Barthel Merckell der Maurer sitzt ein hültzenen Nach, viij d.

f° 518-v
Anderseiten Hellgäßlins

Veltin Herings selligen des Maurers Wittwe hatt ane Irem Hauß ein hültzenen Nach, bessert für den Naach, viij d.

f° 518-v
Anderseiten Hellgäßlins

Veltin Hanisch des Leinenwebers selligen Wittwe hatt Im Hell Gäßlin an Irem Hauß ein Überbaw xxv+ schu lang, v+ schu herauß oder breÿt, bessert für das Nüessen, vij ß. iiij d.

Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Ermelts Veltin Hanischen Wittwe hatt auch vornen auß dem Hellgeßlin an Ihrem Hauß einen Ausstoß xxix schu lang, iij schu herauß, Ein lehnende Kellerthüer v+ schu breit, iiij schu herauß, Ein besetzten Tritt iiij schu lang, xv zoll herauß vnd ein hültzenen Naach, soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert für das Niessen, ix ß. iiij d.

f° 518-v
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Balthasar Ulrich der Weißbeckh hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xxxi+ schu lang, v schu herauß, Ein Lehenende Kellerthüer vij schu breit, iiij schu herauß, Ein Brodtladen x+ schuh lang, iii+ schuh herauß, Bessert für das Niessen, xiiij ß. ij d.

f° 519
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Veltin Meßerschmidt der Haußbeckh hatt oben ane seinem Hauß ein Staucher, xj schu lang j schu herauß, Ein Lehenende Kellerthür, sampt Zweÿen vffrechten Meürlin v+ schuh breÿt, iiij schu herauß, Ein besetzten Tritt vj schuh lang, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, v ß. ij d.

f° 519
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Hans Schreiber der Kachler hatt ane seinem Hauß ein Wettertach xiij schuh lang, v+ schuh heraus, Ein Offene Kellersteg, sampt Zweÿen vffrechten Meürlin viij schuh breÿt, iiij schu herauß, Ein besetzten Tritt x schuh lang, iii+ schu breÿt, Vnndt dann ein Laden xiij schu lang, iii+ schu herauß, Bessert für das Niessen, xj ß. iiij d.

f° 519
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Derselb Hans Schreiber hatt auch ane seinem Hauß Zum Tantz genandt, Vornen hero ein Vsstoß xxxj schu lang iij schu herauß, Ein Offene Kellersteg iiij schuh ix Zoll breit, v= schu herauß, Vndt vor der Thür ein steinen Tritt iiij schuh lang j schuh herauß, Bessert für das niessen, ix ß. viij d.

Balthasar Stößer hatt daselbsten herumb das Allmendt Zimblich mit Bawholtz belegt, bessert ij ß d.

f° 519-v
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Conrad Bosch der Leinenweber hatt ane seinem Hauß Zum Rÿsen genant, ein lehende Kellerthür v+ schuh breÿt, iij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß. viij d.

f° 519-v
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Georg Hoffmann der Haußbeckh hatt ane seinem Hauß ein Vsstoß xxv schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Ein Brod Ladten ix= schu lang, iij schu herauß, bessert für das Niessen, vj ß. viij d.

f° 519-v
Vornen außer dem Hellgäßlin Vff der seÿten beÿ dem Hauß zum Tantz

Derselb Georg Hoffmann Beckh hatt auch darneben an einem Hauß, da Ulrich Spengler der Schneÿder Innen sitzt, ein Laden x= schu lang, i+ schu herauß, Vndt In Hamman Gäßlin darneben ein hültzenen Naach, Vndt bessert für das Niessen, viij d.

Hamman Gäßlin,

Der gemeldt Georg Hoffmann hatt auch an berürtem Hauß, Inn dem Hammangäßlin ein hinder thür, daruor ein steinen Tritt iij schu ix zoll lang, xv Zoll breit, bessert für das Nüessen, j ß d.

f° 520
Hamman Gäßlin,

Sebastian Jung der Eisen Crämer hatt ane seinem Hauß, da Lorentz Pfaff der Schiffknecht Innen sitzt, ein hültzenen Naach & bessert für den Naach, viij d.

f° 520
Aber vornen wider auß dem Hamman gäßlin, beÿ dem Closter zun Wilhelmern

Die Garttner Zunfftstuben hatt vnden vor dem Ingang ein besetzten Vndt ein steinenen Tritt vi+ schu lang, ij schu iij Zoll herauß, bessert ein Ersame Zunfft für dise Zwen besetzte Tritt j ß. vj ß

f° 520
Aber vornen wider auß dem Hamman gäßlin, beÿ dem Closter zun Wilhelmern

Die Wilhelmer haben ein Hauß da Michael Agricola der Teutsch Schulmeister Innen wohnt, Daruor ein steinenen Tritt iiij schu lang, xv zoll breit, vnd ein hültzenen Nach, bessern j ß. viij ß

f° 520-v
Aber vornen wider auß dem Hamman gäßlin, beÿ dem Closter zun Wilhelmern

Die Wilhelmer haben abermals vor einer Thür zwen steinene Tritt iiij schu lang, j ß ix Zoll herauß, Mehr vor einer Thür ein steinenen Tritt v= schu lang, j schu herauß, bessern darfür ij ß d.
[in margine :] Nota Gehört zu der Prediger Schul od. der Pflegerei zun Barfüssern.

f° 520-v
Beÿ der Wilhelmer Kirchen Vmb das Eckh hinumb nach Sanct Claus in undis Zu

Balthasar Stößer hatt ane der Wilhelmer Kirchen vff der seÿthen nach Sanct Claus in undis Zwen hauffen bortten vffm Allmendt ligen Jeder Hauff xx schu lang, x schu breit, bessert für dises Nüessen, iiij ß d.

f° 520-v
Beÿ der Wilhelmer Kirchen Vmb das Eckh hinumb nach Sanct Claus in undis Zu

Carle Spillmann der Würth Zur Lungen hatt nebents ane der Kirchen Mauren Zun Wilhelmern ein breÿtten vndt hohen stoß Zahl holtz vff dem Allmendt stehen, Soll allmendt sein vndt bleiben, bessert für das Nüessen & iiij ß d.

f° 521
Under dem Wilhelmer Closter hinab dem Vischer Thurn Zu.

Bläeß Egen der Schaffner hatt oben an einem Hauß, so ein Eckhauß Ist gegen Wilhelmern über, darinnen Bastian von Bisantz der Scherer wohnt, ein Ausstoß xx= schu lang, iij schu herauß, ein lehnende Kellerthüer vi+ schu breit, ii+ schu herauß, Darneben ein steines Bencklin ii+ schu lang, ij schu herauß, Vor der thür ein besetzten Trritt xi+ schu lang, vij schu breit herauß, Vndt hatt auch auff der andern seitten diser behausung gegen Wilhelmern über ein Rebstockh mit Latten Ingefast, vj schu lang, iij schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert für das Nüessen & xj ß viij d.

Bastian von Bisantz der Scherer hatt vor disem Hauß vff dem Wasser ein Schweinstall stehen, v schu Inn allwege, soll Allmendt sein vndt bleiben, bessert für den Schweinstall ij ß d.

f° 521
Under dem Wilhelmer Closter hinab dem Vischer Thurn Zu.

Georg Linckh der Haußbeckh hatt oben an seinem Hauß ein Wettertach xxv+ schu lang, vj schu herauß, Einen becken Laden xii+ schu lang, iii+ schu breit, Darunder ein ligende Kellerthür v= schu breit, iij schu herauß, Vor der thür ein besetzten Tritt xix schu lang, vij schu herauß, darauff noch Zwen steinene Tritt v schu lang, ij schu herauß, darneben ein steinerin sitz v= schu lang, ij schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert & j lb d.

f° 521-v
Steÿsen Gäßlin die Einseitten,

Ulrich Mor der Schreiner begert vff diser seÿtten hinden Im Steÿssen gäßlin Zu seinem geprauch ein lehren Allmendt Platz umb die Statt Zuentlehnen, gegen einem gebürlichen Zinß, darselb Platz Ist xvij schu breit, vndt an einem Ortt ix schu, am Andern Ortt xj schu lang hienein wertt & Ist Zu bedacht gezogen
Den Letzten May Anno & 1595 seindt die Allmendt herren widerumb auff dem Augenschein gewesen, Vndt haben befunden, das die abgemeldte Allmendt aneruolgts bescheidts albereit mit holtz werckh Ingezeünt vndt verschlagen word. Ist, derowegen möge Herrn dreÿer vnd Bawherrn nun hinfürter ein bestendigen Järlichen zinß darauff schlagen.
[in margine :] Jetzund Jacob Gruber der Schreiner. Nota Auch in d. Memorial zuzeichnen

f° 521-v
Steÿsen Gäßlin die Einseitten,

Michell Mebhardt hatt oben an seinem Hauß da Martin Hammerschmidt der Gürttler wohnt ein hültzenen Nach soll & Bessert für das Nüessen, viij d

f° 522
Steÿsen Gäßlin die Einseitten,

Wendling Dieterlin hatt daselbsten hinden ane seinem Hauß ein hültzenen Nach, Soll Allmendt sein vnd bleÿben, bessert für das Nüessen, viij d

f° 522
Anderseiten Steÿsen Gäßlins Wider hinauß.

Melchior Schnell der Zollen daniden beim Rhein Ziegeloffen, hatt Im Steissen gäßlin Oben an seinem Hauß ein hültzin Wettertach, xviij schu lang, ij schu herauß, bessert für das Nüessen, j ß iiij d

Der gedachte Melchior Schnell hatt in bemeltem Gäßlin vor einer hinder Thüren Ein steinen Tritt iii+ schu lang, xv Zoll herauß, Bessert & j ß d

f° 522
Anderseiten Steÿsen Gäßlins Wider hinauß.

Derselb hatt aber in disem Gäßlin oben an einem Eckhauß ein außgestossen Kemmatt 3 schu breit, j schu herauß & j ß d

Vornen auß am Wasser.

Mehrernanter Melchior Schnell hatt ane berürtem seinem Eckhauß Steÿssen gäßlins, Vornen gegen dem Wasser ein Ausstoß xxxi+ schu lang, iij schu herauß, daran ein Wettertach In gleicher Lengen noch ij schu für den Ausstoß herauß, Zwen gemaurte Tritt v+ schu lang, ij schu herauß, Ein lenende Kellerthüer vj schu breit, iii+ schu herauß, Mehr zwen besetzte Tritt v= schu lang, iij schu herauß, Bessert für d. Nüessen, xiij ß iiij d

f° 522-v
Vornen auß am Wasser.

Hanß Lutherer der Schreiner hatt vff dem Wasser ein hauffen Bortt vff dem Allmendt ligen, Bessert für das Nüessen, iiij ß d

f° 522-v
Vornen auß am Wasser.

Martin Sinnitz der Schreiner hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xvi+ schu lang, iij schu herauß, Obern darüber ein Wettertächlin Inn gleicher Lenge noch i+ schu weÿter für den Ausstoß herauß, Ein steinen Tritt sampt Zweÿen Neben sitzen iii+ schu lang, xv Zoll breit, darneben aber Zwen gemaurte sitz der Eine iii+ schu lang, xv Zoll breit, der Ander ij schu lang, auch xv Zoll breÿt, Mehr ein Bencklin j schu breit, xiiij Zoll herauß, Ein lehende Kellerthüer v schu breit, iij schu ix Zoll herauß, Zwen Laeden Jeder v= schu lang, iiij schu herauß, Bessert für das Nüessen, xj ß vj d

Und hatt ein Hauffen Bortt am Wasser vor dem Hauß vff dem Allmendt ligen, Soll Allmendt sein vnd bleiben, bessert für das Nüessen, ij ß d

f° 523
Vornen auß am Wasser.

Elias Sparschüch der Würth Zum Wolff hatt daselb vor seinem Hauß Zum Wolff genandt, ein lenende Kellerthüer vij vnd + schu breit, iii+ schu herauß, darneben ein steines Bencklin xxij Zoll Inn allweg, hatt auch oben ane disem Hauß ein Ausstoß xl schu lang, iij schu iij zoll herauß, daran ein Staucher In gleicher Lengen j schu herauß, bessert für das Nüessen, xiij ß vj d

f° 523
Vornen auß am Wasser.

Das Allmusen zu Sanct Marx hatt ein Hauß so etwann Zum Wolff gehörig gewesen, darinnen Ambrosius Berlin der Schuflicker sitzt, Daran ein Ausstoß xvii+ schu lang, iij schu herauß, Oben über disem Ausstoß ein Stauch. In gleicher Lengen j schu herauß, darüber ein Wettertach xvii+ schu lang, i+ schu herauß, Vnden ein lenende Kellerthüer vj schu lang iij schu herauß, Ein besetzten Tritt v schu lang, ij schu herauß, Ein hültzins Bencklin vff Zweÿen Meürlin v schu lang i+ schu herauß, Darunder ein stehendt Kellerfenster iij schu lang, xxj Zoll herauß, bessert & x ß d

Ambrosius Berlin der Schuflicker htt vor disem Hauß vff dem Allmendt am Wasser ein Schweinstall iii+ schu lang iij schu breit, Soll &, Bessert & ij ß d

f° 523-v
Vornen auß am Wasser.

Carle Meckerlin der Mehl Grempp hatt an seinem Hauß ein Wettertach xx schu lang, iii+ schu herauß, Darüber aber ein Wettertach xxvij schu lang, iij schu herauß, bessert für dises Niessen, viij ß d.

Undt hatt auch vor dem Hauß vff dem Wasser ein Allmend blatz so ein Gärttlin Ist mit dielenen Wändten Inn die Vier Eckh verschlagen, xxx schu breÿt, xliij schu lang, dauon Zinst Er Jars der Statt iiij ß d wie mann sagt

f° 523-v
Vornen auß am Wasser.

Die Altt Heüsin hatt Oben an Ihrem Hauß Zweÿ Wettertächer über einander, Jedes xxviij schu lang, ij schu herauß, Mehr oben darüber ein Wettertach xx schu lang, i+ schu herauß, bessert für das Nüessen, vj ß viij d.
[in margine :] Fraw Margret Stößerin Wittwe

Hatt auch vor dem Hauß vff dem Allmend am Wasser ein Gartten mit Latten verschlagen, Li+ schu lang, xxxiiij schu breÿt, daruon raichen Sie Järlich der Statt x ß d. geldts laut Zinßbuchs

f° 524
Vornen auß am Wasser.

Das Hauß Zum Schwartzen Morenkopff genandt Ist Mathis Reÿchen des Leinenwebers, darinn Peter Jnling der Crämer wohnt, Vnd hatt Oben ein Vsstoß xxxx= schu lang, iii+ schu herauß, Vnden ein ligende Kellerthür vj schu breit, v schu herauß, Vor der Haußthüren Vier steinene Tritt, v= schu breit, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, xiij ß ij d.

f° 524
Vornen auß am Wasser.

Philips Bulian hatt Oben an seinem Hauß ein Vsstoß xxij schu lang, iij schu iij Zoll herauß, Daran ein Wettertach In gleicher Lengen, noch einen schu für den Vsstoß weÿter herauß, Bessert für das Niessen, v ß iiij d.

In New Gassen die ein Seitten hinein nach der Rinckmauren Zu.

Derselb Philips Bulian hatt an berürtem seinem Hauß, Auch Inn der Newen gassen Oben am Gebell ein Wettertach xxxv schu lang, j schu herauß, Darüber aber ein Wettertach xxv schu lang, vnd auch j schu heraus, Bessert für das Niessen, ij ß viij d.

f° 524-v
In New Gassen die ein Seitten hinein nach der Rinckmauren Zu.

Martzolff Volckh der Vischer hatt an seinem Hauß, so etwann Lorentz N: des Küffers selligen gewesen, Vndt aber ernandter Martzolff Volckh, Jetzundt Von dem Allmusen Zu Sanct Marx an sich erkaufft, ein Allmendt blatz mit einer vffgeführten Mauren Ingezeünt, xxxv schu lang, hinden ane dem hauß xvi+ schu lang, Vornen viij schu, ix zoll breit, Bessert für das Niessen, j lb. ij ß. viij d.
[in margine :] Inzeünung zu rechtferttigen, Ein bestendigen Zinß darauff zulegen

Soll mann nach den Brieffen über diße Behausung sagende, schickhen, Vndt Erkundigen, Ob es Allmend od. Aÿgenthumb seÿe.

f° 524-v
In New Gassen die ein Seitten hinein nach der Rinckmauren Zu.

Paulus Schreibers selligen deß Schaffners Wittwe undt Erben haben daselbs ein hauß, daran ein hültzin xxj schu lang, i+ schu herauß, Ein ligend Kellerfenster ij schu lang, i+ schu heraus, Bessert & ij ß. iiij d.

f° 525
In New Gassen die ein Seitten hinein nach der Rinckmauren Zu.

Lorentz Christmann der Kretschwescher Hatt vor seinem Hauß einen Allmendt blatz mitt hültzenen Schrancken Ingezeünt, xxv+ schu lang, an einem ortt xvj schu, am Andern ortt x= schu breyt & Bessert für das Nüessen, xvj ß d.

f° 525
Hinder der Rinckmauren hinumb nach Sanct Claus in Vndis vntz ane die Wilhelmer,

Christmann Meÿer der Seÿler hatt hinder der Rinckhmauren außwendig ane der Frawen zu Sanct Claus in undis Gartten Mauren, ein mitt Tachwerckh gedeckhte beschlüßige Hütten xx+ schu lang, ix= schu breit & Bessert & ix ß iiij s

f° 525
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Die Frawen zu Sanct Claus in undis haben am Eckh Ihres Gartens gegen der Rinckmauren ein Thür darüber ein Wettertach vij schu lang, j schu herauß, bessert für d. Wettertach j ß d

Sie haben auch vor des Schaffners Hauß daselbsten über der Infarth ein wettertach xviij schu lang, ij schu herauß, Mehr über einer kleinen Thüeren an des schaffners Hauß ein wettertächlin vi+ schu lang, j schu heraus, oben ane der Maur ein außgemaurtes Kemmatt ij schu breÿt + schu herauß, bessert & iij sch iiij d.

In dem Allmendt gäßlin Nidwendig dem Closter zu Sanct Claus in undis beÿ der Werckh Schewren Ist nichts gemessen worden, In betrachtung und ansehung die frawen mit Ihrem Garten, welcher Sich so breÿt alß dasselb Gäßlin Ist, etwann vor Zeÿten erstreckht, hinder sich hienein vff Ihr Aigenthumb gewichen Platz geben Vnd haüser darauff zu bawen gestatt haben.

f° 525-v
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Das Allmusen zu Sanct Marx hatt ein Hauß da das Geÿß Weÿblin sitzt, daran ein Ausstoß, xviij schu lang, Vornen i+ schu herauß, Zeücht hinden ins Maurhaupt, bessert & j ß d

f° 525-v
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Martin Schweger der Saÿler hatt an seinem Hauß ein Ausstoß xxxvij schu lang, iij schu herauß, Ein offen Kellerfenster ii+ schu lang, ij schu heraus, bessert für d. Nüessen, vj ß iiij d.

f° 526
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Caspar Wÿdt Der Altt Schaffner im Gürttlerhof, hatt hinder Wilhelmern ein hauß da Michell Huckh der Küeffer Innen sitzt, daran ein Vsstoß xxiiij schu lang, iij schu herauß, Bessert für das Nüessen, iiij ß d.

f° 526
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Derselb Caspar Wÿdt hatt aber ein hauß neben disem, daruor ein steinen Tritt iiij schu lang, i+ schu breÿt vnndt ein hültzenen Naach, darfür soll Er bessern j ß viij d

Nota. Gürttlerhoff will nit daß diß hauß sein seÿe, dann Florianus Cunus der Schafner solches Im Zedul außgelöscht hatt, Sagt es seÿe Im Rechten streÿttig, Jetzundt wohnt Im hauß Niclaus Bechtloff der Leinenweber, derselb Niclaus Bechtloff hatt auch die v ß. viij d. für sie Besserung Zaltt.

f° 526-v
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Simon Winther Der Schiffmann hatt ane seinem hauß ein Vsstoß xxij schu lang, j schu herauß, Oben darüber ein Staucher x+ schu lang, j schu herauß, Ein besetzten Tritt iiij schu lang, j schu ix Zoll herauß, Ein lehenende Kellerthür v+ schu breÿt, ii+ schu heraus, Vndt ein hültzenen Naach, Bessert für das Nüessen, v ß d.

f° 526-v
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Heinrich Eberhardt Der Haußbeckh hatt ane seinem hauß Oben ein Vsstoß xxij schu lang, j schu herauß, Ein lehenende Kellerthür v schu ix Zoll breit, ii+ schu heraus, Ein besetzten Tritt v schu lang, ij schu herauß, Zween Aussatz Benckh v= schu breÿt, ij schu herauß, vnndt ein hültzenen Naach, Bessert für d. Nüessen, vj ß viij d.

f° 526-v
Daselbsten hinder der Rinckmauren wider herfür, beÿ dem Closter Sanct Claus in Vndis.

Ulrich Mor Der Schreiner hatt ane seinem hauß Oben ein Staucher xii+ schu lang, ix Zoll herauß, ein gemeurte Tritt iii+ schu lang, xv zoll herauß, Bessert für d. Niessen, j ß d.

der Würth zu der Jungfrawen hatt daselbs ein großen hohen hauffen Zahl holtz vf der Allmend ligen, Vndt bessert für das Nüessen, iiij ß d.

f° 527
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Steffan Volckh der Vischer hatt Oben ane seinem Hauß ein Vsstoß xxviij schu lang, iij schu heraus, Bessert für das Niessen, iiij ß d.

Hatt auch ein Profeÿ vnden vf dem Wasser vff zwen aichinen Pfäelen, iij schu breÿt, vj schu heraus, Vndt ein Steg vfs wasser hinab & Bessert für das Profeÿ vnd die Wasser Steg vj ß d.

f° 527
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Wendling Dietrich Der Vischer hatt Oben an seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu lang, iii+ schu heraus, Ein besetzten Tritt v+ schu lang, i+ schu herauß, Bessert für d. Niessen, v ß d.

Und hatt vnden vf dem Wasser ein Profeÿ vff zwen Aichinen Pfäelen, vi+ schu breÿt, vj schu heraus, Bessert für das nüessen vj ß d.

f° 527-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Hanß von Hipßheim Der Vischer hatt ane seinem Hauß ein Ausstoß xxiii+ schu lang, iii+ schu heraus, Vor der Thür ein steinen Tritt iij schu lang, j schu breÿt, Bessert für d. Niessen, v ß d.

Hatt auch vnden vf dem wasser ein Profeÿ vff zwen Aichinen Pfäelen, iij schu breÿt, vj schu herauß, Bessert für d. Profeÿ v ß d.

f° 527-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Michael Lampp und Jacob Baldtner beÿde Vischer haben vf dem Wasser vor Ihren Heüsern ein gemein Profeÿ, so vff zwen aichinen Pfäelen v schu ix Zoll breÿt, vj schu herauß, Bessert & vj ß d.

f° 527-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Jacob Baldtners Des Vischers selligen Erben haben Vnden vor Ihrem Hauß ein gemaurtes steinenes Bäncklin iiij schu lang, xv Zoll herauß, Vndt ein steinenen Naach ix Zoll herauß, Bessern für das Niessen, j ß viij d.

f° 528
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Vix Dieboldts Des Vischers Erben haben ein Hauß da Ißraël Karch der Hagknecht Innen sitzt, daran ein Vsstoß xxx schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß viij d.

f° 528
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Zix Baldtner Der Vischer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxj schu lang, iii+ schu herauß, Neben der haußthür ein gemaurtes Benckhlin j schu vj Zoll herauß, Bessert für das Niessen, v ß d.

Er hatt auch vff dem Wasser vnden ein Profeÿ vff Zwen Aichinen Pfäelen, iii+ schu breit, v+ schu herauß, Bessert für das Profeÿ v ß d.

f° 528
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Michael Baldtner Der Vischer hatt vor seinem Hauß vf dem Wasser ein Profeÿ vf Zweÿen Aichinen Pfäelen, v= schu In alle wege, Bessert für d. Niessen v ß d.

f° 528-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Martin Baldtner Der Vischer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xxiiij schu lang, iij schu herauß, Bessert & iiij ß d.

f° 528-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Hans Schultheis Der Garttner Der Altt hatt vor seinem Hauß ein steinen Tritt v schu iij Zoll lang, ij schu herauß, Ein hültzins Benckhlin vff Zweÿen Meürlin iii+ schu lang, xv Zoll herauß, Hatt auch Oben am Hauß ein außgeladenen Schafft von Maurwerckh, ix schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, iij ß d.

f° 528-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Benedict Münckh Der Schiff Zimmermann hatt Oben ane seinem Hauß ein Wettertach xxix schu lang, iiij schu herauß, Darüber aber ein Wettertach xx schu lang, iij schu herauß, Zween steinene Tritt , Vnden Vor der Haußthüren v schu lang, ij schu herauß, Bessert für das Niessen, ix ß d.

f° 528-v
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Das Waisenhauß hatt an einem Hauß da Gilg Fuchs der Schneider Innen sitzt ein Wettertach xviij schu lang, iii+ schu herauß, Vnd ein steinerin Nach, Bessert & iij ß iiij s.

f° 529
Ane dem Andern Eckh der Newen Gassen gegen Philips Bulians Eckh übern, gegen der Preüschen wider Den Vischer Thurn hinab.

Daniel Rockhenstaw Der Kübler hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xx= schu lang, iij schu ix Zoll herauß, Bessert für den Vsstoß, ij ß viij s.

f° 529
Steinen Gäßlin eine seitten hineinwerths der Newen Gassen Zu.

Hanß Hobb Der Spindelträher hatt vor seinem Hauß ein Kleinen Schleÿffstein vf einem Schragen stehen, Bessert für den Schleÿffstein, j ß vj s.

f° 529
Steinen Gäßlin eine seitten hineinwerths der Newen Gassen Zu.

Hanß Eÿben Der Zimmermann hatt vor seinem Hauß ein Heüfflin Mist, darfür bessert Er j ß d.
[in margine :] Disem ist die Statt v.botten worden, Also dise Besserung verlohren

f° 529
In der Newen Gassen

Hanß Schultheis Der Garttner hatt hinden ane d. Newengassen Vor seiner Schewren ein grossen Hauffen mist vf der Allmendt Bessert & iiij ß d.

f° 529-v
In der Newen Gassen

Die Vischer genandt die Beissen habend daselbs ein Gartten, daruor vf der Allmendt ein Hauffen Mist, die bessern für den Mist iij ß d.

f° 529-v
In der Newen Gassen

Sebastian Wagner Der Wagner Goldschmidt hatt Inn d. Newen Gassen ein Hauß, daran vf einer seitten ein Rebhälden, Oben über die Mauren vff hültzinen Bügen, xxij schu lang, vj schu herauß geladen, Mehr vff diser seÿtten ein Rebhälden, Oben über der Mauren des Hauses viij schu lang, vnd vff hültzinen Bügen auch vj schu herauß geladen, Item aber ane dem gemeltten haus vntz ane das Eckh daselbsten ein solche Räbhälden xli schu lang, Oben über die Maur vff holtzwerckh vj schu herauß geladen, Mehr umb d. Eckh ane dem gemelten Hauß hinumb, die Newgassen wider herauß werths aber ein Rebhälden Lxxxj schu lang, Oben vff Bügen undt Holtzwerckh über die Mauren vj schu herauß geladen, Item vor einer thüeren vf diser seÿtten ein steinen Tritt v= schu lang, j schu herauß, Oben ane dem Hauß ein Wettertach xxix schu lang, ij schu herauß, Vndt ein Staucher vij schu lang, j schu herauß, Bessert für das Niessen, ij lb. x ß. iiij d.

f° 530
In der Newen Gassen

Steffan Volckh Der Vischer hatt in der Newen Gassen, Vor seinem Hauß ein besetzten Tritt iiij schu lang, i+ schu herauß, Bessert für d. Niessen, j ß d.

f° 530
Beim Vischer Thurn.

Hanß Baldtner Der Vischer hatt an seinem Hauß ein Vsstoß xx schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Ein gemaurten sitz vj schu lang, i+ schu herauß, Bessert für d. Niessen, iij ß viij d.

f° 530
Beim Vischer Thurn.

Matthæus Illhackh Der Vischer alß Vogt Jacob Boßlers selligen Von Appenweÿher nachgelaßener Kindere, hatt vor einem Hauß, so denselben seinen Vogts Kindern Zustendig Ist, darinn Hans Herbst der Huttmacher sitzt, ein gemaurten Tritt v schu lang, i+ schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleÿben, Bessert für den Tritt j ß d.

f° 530-v
In Khuebrunnen Gaßen, Die Eine seitten hinein vnd Ist vf der Andn. seitten diser Gaßen nichts befunden word.

Claus Fuchs Der Vischer hatt ein Hauß so ein Eckhauß Ist Vff diser seÿtten der Kühebrunnengassen Vnden daruor ein Schweinstall vff der Allmendt stehen, v schu breÿt, iiij schu herauß, Bessert für das Niessen, ij ß d.
[in margine :] Soll Ihme gebotten werden den Schweinstall hinweg zu thun.

f° 530-v
In Khuebrunnen Gaßen, Die Eine seitten hinein vnd Ist vf der Andn. seitten diser Gaßen nichts befunden word.

Matthæus Illhackh Der Vischer hatt vor seinem Hauß ein gemaurten Tritt ii+ schu lang, j schu herauß, Bessert für den Tritt j ß d.

f° 530-v
Aber In dem Steinen Gäßlin Die Anderseÿtten wider hinauß nach dem Wasser vnd dem Vischer Thurn Zu.

Balthasar Kintzig Der Vischer hatt vor seinem Hauß die Allmendt mit einer dielenen Wandt verschlagen vnd IngeZeünt xviij schu lang, vff einer seitten ix schu breÿt vndt der Andern xv schu weÿt heraus, Bessert für d. Niessen, x ß viij d.
[in margine :] Die Herrn 3. vfm Pfenningthurn sollen Ihme fürthin ein bestendigen Jarzinß darauf schlagen.

f° 531
Wider vornen am Wasser daniden beÿm Vischer Thurn.

Hanß Hartz Der Sailer hatt vor seinem Hauß ein steinen Tritt vj schu lang, i+= schu breÿt, Vndt hatt am Eckh an Kühebrunnengaßen Oben am Hauß ein steinen Mantell viij Zoll dickh, ij schu herauß, Bessert für d. Niessen, ij ß d.

f° 531
Wider vornen am Wasser daniden beÿm Vischer Thurn.

Martin Buler Der Kachler hatt vor seinem Hauß ein steinen Tritt iiij schu lang, j schu ix Zoll herauß, Ein hültzenen Banckh vff Zween steinen Kaëpffern, darauff Er täglich ein Vssatz von Irdinnen Geschirr vij schu lang, j schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleÿben, Bessert für das Niessen, ij ß vj d.

f° 531
Wider vornen am Wasser daniden beÿm Vischer Thurn.

Claus Schaffners Des Schiffmanns Wittwe hatt ein Hauß, da Martin Dräher der Guardi Knecht Innen sitzt, vnd ein Eckhauß Ist, vnden beim Vischer Thurn, daran ein Vsstoß xxiij schu lang, ij schu ix Zoll herauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für d. Niessen, ij ß viij d.

f° 531-v
Daselbs beim Vischer Thurn vmb das Eckh hinumb hinder der Rinckmauren.

Hanß Jäger Der Vischer hatt an seinem Hauß Oben am Gebell ein Vßgestossen Kemmatt + schu herauß geladen, Vndt hatt auch ane demselben Hauß ein Allmendt blatz mit einer Dielenen Wandt Ingezeunt xxxiii+ schu lang, xvii+ schu herauß, Bessert für dise InZeünung j lb. x ß. viij d.
[in margine :] Inzeünung vfm Pfenningthurn geschrieben zugeben

Dieweÿl Hanß Jäger der Statt vormals vom Hauß Zinß 4 d. so Ist Er des j ß d. für dise besserung erlassen worden.

f° 531-v
Daselbs beim Vischer Thurn vmb das Eckh hinumb hinder der Rinckmauren.

Ulrich Martin Der Huttmacher hatt auch vor seinem Hauß die Allmendt mit einer dielenen Wandt Ingezeünt xxij schu lang, Vff einer seÿtten xv schu und der Andern seÿtten am Eckh ix schu herauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für d. Niessen xiij ß. iiij d.
[in margine :] Soll dise Inzeünung vfm Pfenningthurn angeben werden

f° 531-v
Daselbs beim Vischer Thurn vmb das Eckh hinumb hinder der Rinckmauren.

Melchior Hetzel Der Vischer hatt gleichfals vor seinem Hauß die Allmendt blatz mitt einer dielenen Wandt Ingezogen, Vndt daran ein Geryttlin xxxj schu lang, Zu einer seitten xiiij schu Vnd der Andern seitten am Hauß xxvii+ schu breÿt herauß, Soll Allmendt sein vnd bleiben, Bessert für d. Niessen, j lb. xij ß d.
[in margine :] Dise Inzeünung herrn 3. vnd Bawherrn gleicher gestalt Zuweÿsen

f° 532
Daselbs beim Vischer Thurn vmb das Eckh hinumb hinder der Rinckmauren.

Georg Schwimb Der Garttenmann hatt vor seinem Hauß ein hültzene Stegen i+ schu breÿt v+ schu herauß, Vndt hatt auch sein heüffel mist Vor dem Hauß vff der Allmendt, Soll Allmendt sein vnd bleiben, vnd bessert für das Niessen, ij ß d.
[in margine :] Soll dise Stegen widerumb hinweg thun, oder aber fürthin bestendig Verzinßen Nota Pfenningthurn
Dises Heüffel Mist, Ist Lamprecht Milicum, so ein Gartten daselb gehabt hatt, zugehörig gewesen.

f° 532
Daselbs beim Vischer Thurn vmb das Eckh hinumb hinder der Rinckmauren.

Hans Stoër der Guardi Knecht am Vischer Thor hatt vor seinem Hauß ein heüffel mist Vf der Allmendt ligen, Bessert für das Niessen, j ß d.

f° 532-v
Von der Rinckmauren Widerumb herfür vnd aber in der Newen gaßen Die Ander seitten von Oben herab.

Die Frawen Zu Sanct Claus in Vndis haben am Eckh oben ane der Newengassen gegen der Rinckhmaur an eim Garten, druor ein grossen hauffen Maur: und Kemmattstein vff der Allmend ligen, Bessern für d. Niessen, ij ß d.

f° 532-v
Von der Rinckmauren Widerumb herfür vnd aber in der Newen gaßen Die Ander seitten von Oben herab.

Hanß Bernhard Nicker Der Schiffmann hatt oben an seinem Hauß, darinnen Caspar Branbeer der Seÿler sitzt, ein Ausstoß xxx schu lang, j schu herauß, Soll &, Bessert für das Niessen, j ß d.
[in margine :] Modo Paulus Crusius Diaconus Zu Sanct Wilhelm

f° 532-v
Von der Rinckmauren Widerumb herfür vnd aber in der Newen gaßen Die Ander seitten von Oben herab.

Hanß Jacob Brunnhammer Der Sailer hatt ane seinem Hauß ein hültzenen Nach, Bessert für das Niessen, viij d.

f° 532-v
Von der Rinckmauren Widerumb herfür vnd aber in der Newen gaßen Die Ander seitten von Oben herab.

Hanß Schultheiß Der Garttner hatt ane seinem Hauß darinnen Hanß Bernhard Nickher der Taglöhner sitzt, über dem Thor ein Wettertach xj schu lang, ix Zoll herauß, Soll Allmend sein und bleiben, vnd Bessert & j d.

Und hatt auch vor dem Hauß daselbs ein hauffen mist vff der Allmendt ligen, Bessert &, iij ß d.

f° 533
Sanct Claren vff Dem Wördt.

Die Pfleg der Armen Waisen hatt auch vff Sanct Claren Wördt am Wassergraben ein Hauß, da Claus Peter der Kornmesser Innen sitzt daran ein Vsstoß xxxv schu lang, ij schu herauß, darüber ein staucher xvj schu lang, j schu herauß, Vndt ein Steinen Tritt vj vnd + schu lang, ii+ schu herauß.

Item Sie haben darneben aber vor einem Hauß ein steinenen Tritt iii+ schu lang, ii+ schu breit & Ist der Besserung Wie nechst hieuronen Vermeldet, gleicher gestalt erlassen worden.

Undt dieweil vnsere Gnädige Herrn Meÿster vnd Rhatt solche heüser vff disem Wördt von bessern gemeiner Statt Nutzens vnd Notturff wegen gentz vndgar haben abbrechen lassen, So hatt die Verrdneten Allmendt Herrn für Rhatsamb vnd gutt angesehen, der Pfleg deß Ortts mit vfflegung der Besserung Zuuerschonen.

f° 533-v
Stoltzeneckh.

Die Sondersiechen Zur Rothen Kirchen haben vff Stoltzeneckh ein Hauß, sampt einem Gartten daran vnd vornen Im Ingang desselben Hauses über der thür ein Wettertach viij schu lang, iij schu herauß, Vnden vf dem Wassergraben ein Landt Vestin mitt einer dielenen Wandt, Von oben durch abhin vntz ane den Thurn so drinn stehet, Ingezeünt, ij C xxx schu lang, ix schu breÿt, Von dem selben Thurn Vollendts hinab In Gartten mitt dielenen Wänden Ingezeünt vnd Verschlagen L schu lang xl schu breit, Vndt hatt Inn dem eüssersten graben beÿ Sanct Claren Wördt, da ein gedeckhte Prucken Ist, so demselben Wördt über den Graben hinüber In Stoltzeneckh hinein gehet, Oben Inn der höhen ane dem Hauß ein Profeÿ iiij schu breÿt, v= schu herauß, Vndt dann besser Vnden neben der ange Zeigten gedeckhten Pruckhen aber ein Profeÿ ii+ schu breÿt, i+ schu herauß, Mehr vff diser seÿtten oberhalb der gedeckhten Bruckhen, Oben am hauß ein Profeÿ von holtzwerckh, vff iiij schu ongeuährlich breÿt, v= schu heraus.
Nota. Weÿl Stoltzeneckh ebener massen, Wie des Waisenhauses Heuser Abbrechen, Darauff nachuolgendts die groß Kohlschewer gesetzt worden, Also haben die Allmend Herren nit weniger für gutt geachtet, Die Besserung der Endts auß er Zehlen Vrsachen d. Pfleg Zur rothen Kirchen nach Zulassen.

f° 534
Uff Zinstag den 14. Martÿ Anno 1587. ward die Allmendt Innerhalb der Statt Straßburg Zuersuchen Angefangen
Vff Freittag den 5.ten Septembris Anno & 1589 warde die Ersuchung der Allmendt Innerhalb der Statt Straßburg vollendet.
Zinstags den 13.ten tag Monats Aprilis Anno & 1591. haben meine großgünstige gebietende Herrn die geordneten Allmendherren, diese hierinn geschriebene Ersuchte Allmendt angefangen zu berechnen, Vnd Vff heütt donnerstag den 2.ten tag Monats Decembris Anno & 1591. Warde die Abrechnung der Allmendt Innerhalb diser Statt durch die Allmendt Herren vollendet vnd beschlossen, Actum ut supra.
Vff Mittwoch den 26. Septembris Anno & 1593. haben die Allmend herren angefangen die Besserungen beÿ der Burgschafft Inzuziehen.

Jacob Meÿer, Allmendt Schreÿber manu propria


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