Jean Bibernick, tailleur de pierres et chiffonnier, et (1731) Anne Madeleine Hottinger puis (1756) Susanne Theurkauff – luthériens


Fils du remueur de grains Georges Bibernick de « Pfirt » qui représente sans doute Pförten en Lusace (aujourd’hui Brody en Pologne), le compagnon maçon et tailleur de pierres Jean Bibernick, manant de Strasbourg, épouse en 1731 Anne Madeleine Hottinger, fille du tailleur réformé et manant Raoul Hottinger. La tribu de la Mauresse lui accorde le droit d’être chiffonnier le 20 décembre 1736. Le corps des Tapissiers poursuit en 1751 Anne Madeleine Hottinger qui aurait vendu des rideaux neufs ; les Quinze ordonnent de lui restituer les rideaux sous quinzaine si elle produit les attestations prouvant qu’elle a acheté les rideaux lors de ventes de mobilier. Anne Madeleine Hottinger meurt le 8 mai 1755 à l’âge de 49 ans. Jean Bibernick se remarie l’année suivante avec Susanne Theurkauff, fille du pelletier Jean Theurkauff qui habile la maison voisine. Il devient bourgeois puis tributaire à la Mauresse en septembre 1756.
Jean Bibernick meurt à l’âge de 56 ans 16 septembre 1764, sa veuve le 12 mars 1774 en délaissant pour unique héritière sa sœur qui devient ainsi propriétaire de la maison sise à côté de elle qu’elle a héritée de son père.

Maison en propriété
1751-1774, rue des Drapiers (IV 190, ensuite n° 6)


Signature lors de l’inventaire dressé en 1755 (ADBR, cote E 5786)


Fils du remueur de grains Georges Bibernick de « Pfirt » qui représente sans doute Pförten en Lusace (aujourd’hui Brody en Pologne), Jean Bibernick épouse en 1731 à Bischheim Madeleine Hottinger, fille du tailleur réformé Raoul Hottinger, manant de Strasbourg (voir plus loin l’acte de sépulture)

Mariage, Bischheim (luth. p. 178)
1731. den 14. Maÿ Seind nach göttlicher ordnung u. 2. mahl geschehener proclamation auß Erlaubnuß gnäd. obrigk. ehel. copulirt u. eingesegnet worden Johannes Bibernik von Pfird gebürtig, Georg Biberniken b. u. Kornwerffern daselbst ehel. sohn u. Jgfr. Magdalena weÿl. Rudolff Hodingern gew: schirm Verwandten u. schneidern in Straßb. hinterl. ehel. tochter [unterzeichnet] Johannes Bibernick Als hohzeiter, o ist der hochzeiterin handtzeichen (i 93)

Le premier enfant du manant maçon et tailleur de pierres Jean Bibernick et d’Anne Madeleine Hottinger naît en juin 1732.
Baptême, Saint-Nicolas (luth. f° 56-v, n° 45)
1732. Freÿtag den 13. Junÿ hat von mit M. Johann Christian Treitlinger Diac. Nicol. Anna Magdalena, Johann Bibernick deß Maurers u. Steinhauers, deß Schirmers allhier und Anna Magdalena Hottingerin ehel. Töchterlein nach dem es zu Hauß schwachheit halber nothgetaufft worden u. dem nahmen Anna Magdalena empfang, dabeÿ Zu Gevatteren seind Leonhard Weiß, der ledige Maurer und Steinhauer Von Worms, und Jgfr. Anna Maria Johann Seiles deß Kornwerffers u. burg. allhier ehel. Tochter, u. Jgfr. Anna Margar. Weil. Johann Jacob Fuchsen geweßenen Tabackbereiters und burgers allhier hinterlaßene ehel. Tochter [unterzeichnet] Johannes Bibernick Alß Vatter, (i 57)
(autres enfants 1735-42, 1739-63,1742-30, 1745-56)

La tribu de la Mauresse accorde au compagnon maçon et manant Jean Bibernick le droit d’être chiffonnier

1736, Protocole de la tribu de la Mauresse (XI 258)
(f° 271) Donnerstags den 20.ten Decembris 1736 – Neuer Schirmer Gimpel Käuffler ER
Johannes Bibernick der Maurergesell und Schirmer allhier, bittet um des Gimpel Käuffler: Recht. Erkandt, gegen Erlag der Gebühr willfahrt
Erlegte Vor die Auffnahm 2 lb. Vor Ein Jahr Zum Voraus 1 lb, und fürschreib Geld 2 ß

Le corps des Tapissiers fait grief à Anne Madeleine femme de Jean Bibernick d’avoir exposé à la vente des rideaux neufs (trois en toile d’Arras et cinq mi lin mi laine) qu’ils ont confisqués. La tribu du Miroir lui inflige une amende qu’elle dispense la contrevenante de régler eu égard qu’elle n’a encore jamais enfreint le règlement.

1751, Protocole de la tribu du Miroir (XI 277)
Anna Magdalena die gümplerin, Johannes Bibernicken Ehefrau contra Tapissiers
(f° 96) Dienstags den 7. Decembris 1751 – Anna Magdalena die Gümplerin, Johannes Bibernicken des Maurers und Schirms Verwandten allhier Ehefrau, klagt Contra Mr Gerhard Werner und Jean Bertenier die ober meister und geschwornen EE. Meisterschafft der Tapissiers, daß dießelbe mit Zuziehung des Fünffzehen botten, Ihro dreÿ Stück raschene umbhäng sambt dergleichen crantz und vier stück halb leinen umbhäng sambt einem dergleichen crantz, so Sie in Einem haußrath an sich erkaufft Zuhaben declarirte auff dem Gimpel marckt weg genommen, bittet daß jhro solche wieder zugestellt werden mögen indeme Sie nicht gewußt daß denen Gümplern dergleichen Zu verkauffen verbotten seÿe.
Beklagte Zur verantworhung produciren den hierüber dressirten Procès verbal vom 17. Septembris letzthien, und Ihro habende Handwercks articuln unter anderen aber den XIV. crafft deßen Sie umb Confiscation der umbhäng und dabeÿ andictirte Straff nebst Ersetzung der uncösten gebetten haben.
Erkandt, sollen obgemelte umbhäng wolche new gearbeithet seÿndt Confiscirt und klägerin in zweÿ pfund pfenning der Meisterschafft verursachter uncösten condemnirt die Straff aber, weilen Es das erste mahl daß Klägerin wieder ordnung gehandelt, vor jetzo nachgelaßen Ihro anbeÿ beÿ ohnnachläßiger in obgemelten articuln andictirter Straff verbotten, sich in dießem fall mehr betretten zu laßen.

La femme de Jean Bibernick porte l’affaire devant les Quinze. Elle déclare avoir acheté les rideaux dans une vente de mobilier et que le règlement sur lequel s’appuie la tribu pour lui infliger une amende lui est inconnu. Elle demande que ce règlement soit publié, que les rideaux lui soient restitués et l’amende annulée. Jean Bibernick intervient en faveur de sa femme. Les tapissiers demandent de produire les certificats qui attestent que les rideaux proviennent d’une vente. La commission propose lui restituer les rideaux sous quinzaine si la demanderesse produit les certificats. Les Quinze adoptent la proposition le 25 février et délivrent le 5 août une expédition de leur sentence.

1751, Protocole des Quinze (2 R 160)
Monntag d. 13. Xbris. Römer nôe Annæ Magdalenæ, Johannes Bibernick des Schirmers und Maurergesellen Ehefrau Ctra E. E. Meisterschafft der Tapezierer Ober meister, prod. gerichts bescheid, von welchem pplis an MGHhn appellirt, bitt deßen verzeichnuß, und will ad proximam dazu verkünden laßen. Erk. verzeichnet.

1752, Protocole des Quinze (2 R 162)
Handwerck der Tapezierer ctra Annam Magdalenam Bibernickin 16. 46. 80. 560) [p. 16 et 46 manquent]
(p. 80) Sambstag den 26.ten Februarÿ – Bibernickin contra die Tapezierer
Iidem [Obere Handwerks Herren] Anna Magdalena Johannes Bibernicks des Schirmers und Maurers gesellen Ehefrau beÿ Mghh den 13. Xbris jüngst Contra EE Meisterschafft der Tapezierer obermeister einen Wiedrigen gerichts bescheid producirt Vermög welches, weilen sie dreÿ stuck raschene und vier stuck halb leinene umbhäng auf dem gimpel marck Zufeÿlen Kauff außgesetzt, dieselbe als new gearbeitet confiscirt und appellantin beÿ der in denen articklen andictirten straff sich in dießem fall nicht mehr betretten Zu laßen verbotten worden, Von dießem bescheid habe sie in tempore legale an mghh. appellirt, ihrer interponirten Appellation Verzeichnus gebetten und erhalten, auch den 22.t Januarii jüngst ihre unterth. appellations Klag übergeben und darin Vorgetragen daß obschon sie das recht offentlich zu gimplen habe, die obermeisterer E E handwercks der Tapezierer mit Zuziehung des Fünfzehen Botten Riederlin, ihr dannoch den 17. Septembris letzthin auff offentlichem gimpelmarck dreÿ stuck raschene umhäng sambt einem dergleichen Krantz, so dann Vier stück halb leinene umbhäng mit einem dergleichen Krantz, Welche sie Vorher in einem hausrath an sich erkaufft hinweggenommen, und Weilen gedachte obermeisterer Keine Clage Von der Zeit an Wieder sie angestellet, sahe sie sich gemüßiget beÿ E. E. Zunfft gericht Zum Spiegel Clagend einzukommen und die restitution der ihr hinweg genommenen umbhänge Zu begehren, müße aber Wieder alles verhoffen die sententiam a qua anhören, daß ihre umbhäng Welche new gearbeithet seÿen confiscirt, sie in Zweÿ Pfundt d der Meisterschafft Verursachter Unkösten Condemnirt, die straff, Weilen es das erste mahl, daß sie Wieder ordnung gehandelt vorjetzo nachgeaßen, ihr aber beÿ ohnnachläßiger in obgemelten articklen andictirter Straff Verbotten seÿe sich nicht mehr in dießem fall betretten Zu laßen, Wann aber die habende gravamina sich von selbsten auß dem bescheid an den tag legen, sintemahlen Wann auch das tapezierer handwerck einen solchen artickel hätte Welcher denen gimplern Verbietete dergleichen Waare Zu Verkauffe, darvon gleichwohl in der gedruckten gimpel ordnung Kein Wort stehet, und dahero umb so viel unglaubiger, so solten doch die gegnere solchen artickel nicht unter die banck stecken, sondern denen gimpleren ins gesambt Kund machen, damit selbige der gleichen effecten in haußräthen nicht einkießen und Wieder Verkauffen dann Wo das gesetz unwißend, da seÿe auch Kein Verbrechen und straffe, über dießes habe Weder die appellantin noch die andere gimpler gewust, das die gebrauchte oder alte umbhänge nicht feÿl haben und Verkaufften dörffen, und es seÿe die quæstionirte umbänge nicht neu gemacht sondern nur Wohl Conservirt und in Ehren gehalten Worden, alß ergienge an Mghh. der appellantin unterthänig und in Rechten gegründetes bitten, Sie geruhen Wolten Zu erkennen, daß die sententia a qua als Wiederrechtlich auffzuheben, ihr die hinweg genommene umbhänge Zu restituiren, und die appellantin in alle ihr deßfalls unbilliger Weiße Verursachte Kösten Schaden und jnteresse nebst erstattung der unkösten Zu Condemniren seÿen.
Die appellaten haben dießem producto per pura generalia Widersprochen und um deputation gebetten, Auff geschehene Weißung, ist Johannes Bibernick der schirmer und maurers gesell als maritus der appellantin erschienen, welcher sich Vernehmen laßen er hatte seiner appellations Klage nichts beÿzusetzen, Jean Bertinier und Pierre Guilemain beede Tapezierer und geschwornen bitten sie beÿ ihren articklen zu manuteniren, Was aber die Vorgebrachte entschuldigung betreffe, daß die Saisirte umbhäng nicht neu gewesen, sondern Von der appellantin in einem haußrath gekaufft worden, so Könne solches gar leicht durch ein attestat von dem Inventir schreiber, Welcher dem haußrath beÿgewohnt probirt werden, bitte übrigens nochmahen Confirmation des in erster jsstantz ergangenen bescheids.
Ille replicirt, daß der eine Von denen Umbhängen Vor einem Jahr und der andere vor einem halben jahr gekaufft worden seÿe.
Domini Depti. Weilen die einige frag darauff ankommet, ob dieße umbhäng neu gemacht, oder as alt in haußräthen gekauft Worden, als haben die Herren Deputirte dafür gehalten, daß Wurde die appellantin in Zeit Von 14 tagen durch eine oder mehrere Certificats in forma probante Von dem Notario der dem haußrath beÿgewohnt, erweißen können, daß sie die quæstionirte Umbhäng Warhafftig in haußräthen gekaufft, so solle auf solchem fall ihro dießelbe jedoch gegen ersetzung der unkösten Wieder Zurück gegeben Werden. Erkanndt, bedacht gefolgt.

(p. 538) Sambstag den 29.t Julii – Freund nôe E E Meisterschafft derer Tapezierer in actis ctra Salome Bibernickin auch in actis bitt um Comm. sententiæ. Erkanndt Willfahrt.

(p. 560) Sambstag den 5. Augusti
Bescheid. Sambstag den 26.ten Februarii – In Sachen Annæ Magdalenæ, Johannes Bibernicks des Schirmers und maurers gesellen Ehefrauen appellantin an Einem, entgegen und Wieder E.E. Meisterschafft der Tapezierer obermeister appellaten, am andern theil. Auff producirten Wiedrigen gerichts bescheid, Vermög welches, weilen die appellantin dreÿ stuck raschene und vier stuck halb leinene umbhäng auf dem gimpel marck Zufeÿlen Kauff außgesetzt, dieselbe als neu gearbeitet confiscirt, und der appellantin beÿ der in denen articklen andictirten straff, sich in dießem fall nicht mehr betretten Zu laßen verbotten worden, interponirte und Verzeichnete appellation, übergebene unterthänige appellations Klag, juncto petito Wir geruhen Wollten Zuerkennen, daß die sententiam a qua als wiederrechtlich auffzuheben, der appellantin die hinweggenommene umbhäng zu restituiren, und die appellaten in alle ihro deßfalls unbillicher Weiße Verursachte Cösten schaden und jnteresse nebst erstattung der unkösten Zu Condemniren seÿen. Des appellaten per recessum gethanes bitten E E Meisterschafft beÿ ihrem habenden articklen zu manuteniren, einfolglich die sententia a qua ref. exp. Zu Confirmiren.
Gebettene, bewilligte und besesene Deputation, auch all übrig derer Parthen angehörtes Vor und anbringe, ist derer Hn deputirten abgelegten relation nach Erkannt, Würde die appellantin in Zeit Von 14 tagen durch eine oder mehrere Certificats in forma probante Von dem Notario der dem haußrath beÿgewohnt, erweißen können, daß sie die quæstionirte umbhäng Warhafftig in haußräthen gekaufft, so solle auf solchem fall ihro dießelbe jedoch gegen ersetzung der unkösten wieder Zurück gegeben Werden.

Anne Madeleine Hottinger qui meurt le 8 mai 1755 à l’âge de 49 ans est inhumée par le pasteur réformé après avoir institué son mari usufruitier de ses biens. Elle délaisse pour héritiers ses trois frères et sœurs ou leurs représentants. Il n’y a eu ni contrat de mariage ni inventaire des apports. Les experts estiment la maison 400 livres. La masse de laa défunte s’élève à 117 livres, l’actif de la communauté à 1 158 livres, le passif à 29 livres.

1755 (16.5.), E 5786 (a) – (Exemplaire n° 57 barré, J. Frd. Lobstein)
Inventarium über Weÿland der Ehren und Tugendbegabten Frauen Annä Magdalenä Biebernickin gebohrner Hottingerin, des Ehrengeachten Johann Biebernick, des Maurers und Schirmbs Verwanthen allhier ehelicher haußfrauen seel. Verlaßenschafft auffgerichtet in Annp 1755. – nach solch Ihrem donnerstags d. 8. Maÿ dießes lauffenden 1755.ten Jahrs auß dießer Welt genommenen tödlichen hintritt Zeitlichen verlaßen (…) durch mich unterschriebenen E: E: Kleinen raths Actuarium ordentlichen bezeichnet und beschrieben, auch hierüber gegenwärtig Inventarium auffgerichtet und expedirt worden.
So beschehen allhier Zu Straßburg in fernerm beÿseÿn S. T. Hn Georg Friderich Roggenbachs E: E: Großen raths alten und E: E: kleinen raths dermahlig wohlverdienten beÿsitzers als dem aus E: E: kleinen Raths Mittel hierzu Deputirtem H. auf Freÿtag d. 16.ten Maÿ 1755.
Die abegleibte Frau seelige hat ab intestato zu Erben verlaßen als folgt. 1.mo Rudolph Hottinger, den tabackbereitern und Burgern alhier dero eheleiblichen brudern, welcher auch in selbst eigener Persohn dem Geschäfft abwartete in den Ersten dritten Stamm theil, 2.do Weÿl. Frauen Annä Margarethä gebohrner Hottingerin, so erstmahls an Caspar Wallauer den tabackbereitern, nachmahls aber an Johann Adam Kieffer den Zimmermann, beede Schirmere längst seel. verehelichet war, ehelich erzielte zweÿ töchtere als 1. Frau Mariam Esther gebohrne Wallauerin so an Mr Johannes Klaffskÿ den Nagelschmidt und burgern allhier verehelichet, welche beneben denselben beÿ dem Geschäfft erschienen und 2. Frau Mariam Salome gebohrne Kiefferin, H. Gottfried Jung des Müllers zu Bischweÿler und Burgers allhier Zu Straßburg Ehefrau, welche ebenfalls in selbst eigener Persohn mit Zuziehung Hn Johann Heinrich Biehlers des Taback fabricanten und burgers allhier dero erbettenen Hn beÿstands dem Geschäfft abwartete, dieße beede in den Zweÿten dritten Stammtheil, so dann
3° Frau Martham Annam gebohrne Hottingerin Johann Georg Webers des taback bereiters und Schirmbs verwanthen allhier eheliche haußfrau dero Schwestern so auch mit Zuziehung dießes Ihres haußwürths beÿ dem Geschäfft erschinnen in den dritten und letzten Stamm theil, Alle der Verstorbenen Frauen seel. eheleiblichen Geschwisterde und Schwester Kinder und ab intestato Zu dreÿen gleichlingen portionen und Antheilen verlaßene Erben.

Bericht und respectivé Vergleich dieße Verlaßenschafft concernirend. Demnach man zu gegenwärtiger Verlaßenschafft Inventation geschritten, Zeigte sich gleichbalden auf befragen, daß beede nun Zertrennte Eheleuthe Zur Zeit Ihrer Verehlichung Keine Eheberedung mit einander errichtet, auch dero Zugebrachte Nahrungen nicht unventirt worden, die wenige etwa vorhanden gewesene natural posten auch wehrend Ihrer 24. Jahrige Ehe völlig geändert und alienirt, dahero dermahlen die völlige Verlaßenschafft als theilbar Zu inventiren (…) Straßburg den 16. Maÿ 1755.
Inn einer allhier Zu Straßburg ane der Tucher Stubgaß gelegenen und in dieße theilbahre Nahrung gehörigen behausung befunden worden, als folgt
Eigenthumb ane einer Behaußung. (T.) Eine Behaußung und hoffstatt mit allen deroselben begriffen, weithen, Zugehörden und rechten allhier Zu Straßburg in der Tucherstubgaß 1. seith neben Johannes Teuerkauff, dem Kürschner, anderseith neben Johannes Wachendörffer dem holtzleger, hinten auf den Rindshäuter Graben stoßend gelegen, so gegen Männigl. freÿ leedig, eigen und durch (die Werckmeistere) lauth Abschatzungs Zedul vom 21. Maÿ 1755. gewürdiget für 400 lb. Hierüber meldet ein teutscher Pergamentener Kaufbrieff mit der Stadt Straßburg anhangendem C. C. Insiegel verwahret de dato 28. Junÿ Anno 1751. m. jetzigem N° 1 notirt.
Series Rubricarum hujus Inventarÿ Der Erben ohnverändert vermögen, Frauen Kleÿdung 117 lb
Das gemein und theilbahr Guth, Sa. hausraths 349 lb, Sa. Silbers 49 lb, Sa. goldener Ring 46 lb, Sa. baarschafft 147 lb, Sa. Eigenthumbs ane einer behaußung 400 lb, Sa. Schulden 166 lb, Summa summarum 1158 lb – Schulden aus dem Erbe zu bezahlend 29 lb, Nach solchem Abzug 1128 lb – Conclusio finalis 1245 lb
Copia der verstorbenen Frauen seel. vor Notario Joh: Friedrich Lobstein d. 2. Maÿ A° 1755 errichteten Codicilli – persönlich erschienen die Ehren und tugendbegabte Frau Anna Magdalena Biebernickin gebohrne Hottingerin, des Ehrengeachten Hn Johann Biebernick des Maurers und Schirms Verwanthen allhier eheliche haußfrau, Zwar krancken und schwachen Leibes auf einem bette liegend, dannoch aber von der Gnade des Grundgüetigen Gottes guter richtigen Sinnen, Verstand, Vernunfft und Gesprächß (…) Endlichen und Viertens, so will die Frau Codicillirerin Zu billiger Widervergeltung derjenigen ehelichen Lieben treuen Freundschafft und Ewigkeit so eingangs erwehnter Herr Johanns Biebernick der Maurer und Schirmer allhier dero Ehemann, Ihro währender Ihrer Ehe auch öffterm Kranckenlager erzeigt und noch ferners ohnabgewendet continuiren wird Ihme hiemit den general usum fructum nach Abzug vorher disponirter Posten, Nutz: und Nießung Ihrer gesambten nach todt verlaßenen Nahrung, Sie bestehe worinnen Sie wolle, ad dies vitæ bestimmet, geordnet und anverschafft haben
– Abschatzung Vom 21:t Maji 1755. Auff begehren Meister Johannes biberneck, ist eine behaußung allhier in der Statt Straßburg in der tucher stub gaß gelegen einseits neben herren thierkauff dem Kirschner anderseits neben Johannes wackendörffer und hinten auf den Rintzhauer graben stosendt, solche behaußung bestehet in 2. Stuben 2. Kuchen und etlichen Kammeren, darüber ist der dachstuhl mit breit und hohlzieglen belegt, hatt auch einen gedrembten Keller, Von vns den unterschriebenen der Statt Straßburg geschwohrnen Werckmeistern nach vorhero beschehener besichtigung mit aller ihrer Gerechtigkeit dem jetzigen werth nach æstimirt und angeschlagen worden vor und umb Acht hundert Gulden, [unterzeichnet] Johann Jacob Biermeÿer Lohner, Ehrlacher Werck Meister deß Münsters, Werner Werckmeister

Sépulture (réformés, f° 51-v)
Fr. Anna Magd. Bibernickh geb. Hottingin bgr. Zu St. Gall d. 9. May 1755. æt. 49 Jahr. (i 61)

La tribu de la Mauresse délivre en décembre 1755 à Jean Bibernick une promesse d’admission à la tribu. Jean Bibernick devient tributaire en septembre 1756 comme chiffonnier après avoir acquis le droit de bourgeoisie (les registres manquent pour cette année)

1755, Protocole de la tribu de la Mauresse (XI 260, XI 261)
(f° 281-v) Mittwochs den 17.ten Decembris Anno 1755 – Accordirter Vertröstungs Schein zum Zunfft Recht
Johannes Bibernick, der Maurer und Steinhauer Gesell, auch Gümpels Käufler und Schirmer allhier, bittet ihme einen Vertröstungs Schein Zu deù dißortigen Zunft Recht mit zutheilen, angesehen Er beÿ hiesig hochlöbliichem Magistrat um Gnädige Conferirung des hießigen burger Rechts unterthänig einzukommmen vorhabens. Erkandt, willfahrt, dedit 2 ß.

Mauresse (XI 261)
(f° 391) Mittwochs den 15.ten Septembris Anno 1756 – Neuer Leibzünfftiger so schon als Schirmer das Gümpel Käuffler Recht erlangt hatte. E. R.
Johannes Bibernick der Gümpel Käuffler und bißherige Schirmer alhier übergibt Cantzleÿ Pfenningthurn und Stall schein de datis 31.ten Julÿ und 14. Augusti 1756. und haltet um das Zunft recht an.
Erkandt gegen Erlag der Gebühr willfahrt promisit et dedit Vor das Pfenningthurn 1 lb, Vor das Zunft Recht 5 ß, Vor die Feur Eÿmer 3 ß 4 s Und Protocoll Geld 2 ß, Macht Zusammen 1 lb 10 ß 4 s. So dann vor das Findlinghauß 3 ß

Jean Bibernick se remarie en 1756 avec Susanne Theurkauff, fille du pelletier Jean Theurkauff (qui habite la maison voisine de la sienne) : contrat de mariage, célébration

1755 (3.11.), Not. Lobstein (J. Frédéric, 6 E 41, 833) n° 46
Eheberedung – persönlich kommen und erschienen der Ehren: und wohlvorachtbahre herr Johannes Bibernik, Wittiber, ehemahliger Maurer nunmahliger Gümpler und Schirmer allhier, als hochzeiter ane einem
und die Viel Ehren und tugendreiche Jungfer Susanna Teurkauffin, des Ehren: und wohlvorgeachten herrn Johann Teurkauff des Kürschers und burgers allhier ehelich erziehle tochter, beÿständlich und unter assistentz deßelben, ane dem andern theil
So beschehen allhier Zu Straßburg (…) auf Montag den 3. Novembris Anno 1755 Unterpfand sein soll Johannes Bibernick Als hoch Zeitter, susana dür Kauffin als hoch Zeitterin

Mariage, Saint-Nicolas (luth. f° 137-v, n° 19)
1756. Mittwoch d. 16. Maji Seind nach Zweÿmahliger Ausruffung in der Evangelischen Pfarr Kirche Zu S. Nicolai in den Stand der heiligen Ehe eingesegnet worden Johannes Biebernick Maurer, Steinhauer burger allhier Wittwer und Jfr. Susanna Theur Kauffin, Johannes Theur Kauffs, Kürschners und burgers allhie Eheliche Tochter [unterzeichnet] Johannes bibernic als hovh Zeiter, Susanna deier Kauffin als hoch Zeiterin (i 140)

Susanne Theurkauff fait dresser l’inventaire de ses apports qui s’élèvent à 332 livres

1763 (30.7.), Not. Dinckel (J. Raoul, 6 E 41, 403) n° 999
Inventarium über der Ehren und Tugendsahmen Frauen Susannä Bibernickin gebohrner Deurkauffin des Ehren und Vorachtbahren Herrn Johann Bibernick, des Gimpelkäufflers und burgers allhier Zu Straßburg Ehegattin zu gedachtem Ihrem Ehemann für ohnverändert in den Ehestand zugebrachte Nahrung, auffgerichtet Anno 1763. – alldieweilen in Ihr beeder Eheleuthe mit einander auffgerichteten Eheberedung Ihrer hiebeÿ gethanen anzeige nach expressé enthalten, daß eines Jeden in die Ehe bringende Nahrung reservirt und ohnverändert seÿn und bleiben solle (…) So beschehen Straßburg, in fernerem beÿsein des Ehren und Wohlvorachtbahren Herrn Johann Deurkauff, des Kürßners und burgers allhier deroselben eheleiblichen vatters und hierzu erbettenen beÿsitzers auf Sambstag den 30. Junÿ Anno 1763.< In einer allhie Zu Straßburg ane der Tucherstubgaß gelegennen, dem Ehe Mann eigenthümlich zuständigen behaußung befunden worden, wie folgt Series Rubricarum hujus Inventarÿ, Sa. haußraths 11, Sa. Silber geschmeids 51, Sa. goldener Ring 35, Sa. baarschafft 235, Summa summarum 332 lb

1764, Registres annuels de la Taille (VII 1257) f° 159
Bibernick, Joh:, Jur : 31. Jul. 1756. – 2 lb 2 ß
1765, Registres annuels de la Taille (VII 1258) f° 167
Bibernick, Joh:, Jur : 31. Jul. 1756. – 23 jan.
todt invent. Not. Dinckel W. Sus. Manet
1766, Registres annuels de la Taille (VII 1259) f° 196
Bibernick, Susanna, Joh:, Wv. – 6 ß, dilat. 31. Jul. 1765.
dt. 18. Junÿ

Jean Bibernick meurt à l’âge de 56 ans en septembre 1764 en délaissant sa veuve pour héritière testamentaire. Les experts estiment la maison 450 livres. L’actif de la succession s’élève à 482 livres, le passif à 217 livres.

1764 (10.11.), Not. Dinckel (J. Raoul, 6 E 41, 405) n° 1046
Inventarium über Weÿland des Ehren: und Vorachtbahren Herrn Johann Bibernick des Geweßenen Gimpelkäufflers und burgers alhier Zu Straßburg nunmehr seeligen Verlaßenschafft auffgerichtet Anno 1764. – nach deme derselbe Mittwochs den 26. Septembris dießes lauffenden 1764. Jahres durch einem seeligen todt von dießer Welt abgefordert worden, nach solch seinem seeligen absterben Zeitlichen hinter sich verlaßen, Welche Verlaßenschafft auf freundliches Ansuchen Erfordern und Begehren der Viel Ehren und tugendsamen Frauen Susannæ Bibernickin gebohrner Deurkauffin der hinterbliebenen Wittib und des seelig Verstorbenen vermög hernach eingetragenen Testamenti nuncupativi und Obrigkeitlich erlangtem Indulti Testandi nach Abzug derer verordneten Legaten instituirter Universal Erbin ersucht und inventirt (…) So beschehen in Straßburg auf Sambstag den 10. Novembris Anno 1764.

In einer allhier Zu Straßburg ane der Tucherstubgaß gelegenen in dieße Verlaßenschafft gehörigen und hieunden eingetragenen behaußung befunden worden wie folgt
Eigenthumb ane einer Behaußung. Neml. eine Behaußung und hoffstatt mit allen deroselben Gebäuen begriffen Weithen, Rechten, Zugehörden und Gerechtigkeiten gelegen allhier Zu Straßburg ane der Tucherstubgaß, einseit neben H Joh: Deurkauff dem Kürschner Anderseit neben Johann Wachendörffer dem holltzleger und hinden auf dem Rindshäuter graben stoßend, so vor freÿ ledig und eigen in dem über Weÿl. Frauen Annä Magdalenæ Bibernickin gebohrner Hottingerin des Defuncti geweßener ersterer Ehefrauen seel. Verlaßenschafft durch H. L. Beguin E: E: kl. Raths Actuariul in A. 1755 auffgerichteten Inventario fol. 91. fac. 1.ma d. der Stadt Straßburg herrn Lohner und Werckmeistern angeschlagen auch dißmahlen mit bewilligung derer wohlverordneten H. dreÿer Löbl. Stadt Stalls dabeÿ gelaßen pro 400. Darüber besagt i. teutscher pergamenter Kauffbrieff mit der Stadt Straßburg anhangenden C. C. Insiegel verwahret de dato 28. Junÿ A° 1751.
Series rubricarum hujus Inventarÿ. Copia Testamenti nuncupativi. Copia Indulti Testandi. Bericht wegen dießer Verlaßenschafft
Sa. haußraths 75, Sa. Silbers 5, Sa. Goldener Ring 1, Sa. Eigenthumb ane einer behaußung 400, Summa summarum 482 lb – Schulden 217, Stall Summ et Conclusio finalis Inventarÿ 265 lb
Abschatzung Vom 6.ten 9.bre 1764. Auff Begehren Weil. Johanes biebernick der Gewesener giembler S hiender Lasener Erben ist eine behausung Alhier in der Statt Straßburg in der thücher Stub gas gelegen Einseits Neben Johanns theirkauff Anderseits Neben H. Wachenderffer vnd hienden auff den Raintz heiter Graben Stosentt Gelegen solche behausung be Steht in dreÿ Stuben dreÿ Kuchen Vnd ettliche haus Kammeren der jber ist der dach Stull mit breidt Ziglein belegt hat auch ein Gebelckten Keller. Von uns unterschriebenen der Statt Straßburg Geschwornen werck Meister Nach Vorhero Geschehener besichtigung mit aller Ihrer gerechtigkeit dem Jetzigen wahren werth Nach Estimirt und angeschlagen worden Vor und Umb Nein hundert gulden [unterzeichnet] Werner, Sebastian Huber

Sépulture, Saint-Nicolas (luth. reg. 1745-1783 f° 78, n° 20)
1764 Mittwochs den 16. Herbstmonath ist gestorben Georg Bibernick, burger und Gimpler alhier, den zweÿten tag darauf wurde deßen verblichener leichnam mit Christgewohnlichen Ceremonien auff dem Gottesacker Sti Galli Zur erden bestattet.. Seines alters 56 Jahr 10 Monath und 16 tag [unterzeichnet] Johannes Deurkauff als schwervatter, Johann Jacob bein Als schwager (i 82)

Susanne Theurkauff meurt en mars 1774 en délaissant pour unique héritière sa sœur qui devient ainsi propriétaire de la maison sise à côté de celle qu’elle a héritée de son père. Les experts estiment la maison 350 livres. L’actif de la succession s’élève à 755 livres, le passif à 402 livres.

1774 (16.4.), Not. Dinckel (J. Raoul, 6 E 41, 418) n° 1299
Inventarium über Weÿland der Viel Ehren: und tugendsahmen Frauen Susannä Bibernickin gebohrener Deurkauffin, auch Weÿland des Ehren und Vorachtbahren Herrn Johann Bibernick, des geweßenen Gimpelkäufflers und burgers allhie Zu Straßburg längst seeligen nachgelaßener Wittib nun ebenmäßig seeligen Verlaßenschafft auffgerichtet Anno 1774. – nachdeme dieselbe Sambstags den 12. Martÿ dießes lauffenden 1774. Jahrs dießes Zeitliche mit dem Ewigen verwechßelt, nach solch Ihrem aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt Zeitlichen hinter sich verlaßen, welche Verlaßenschafft auf freundliches Ansuchen Erfordern und Begehrender Viel Ehren und tugendsahmen Frauen Mariæ Salome Beinin gebohrner Deurkauffin des Ehren: und Wohlvorachtbahren Herrn Johann Jacob Bein, des ältern, Kieffers und Weinhändlers auch burgers allhier Ehegattin, der Verstorbenen, seeligen eheleiblicher Schwester und Zum theil per &Test&um Zum theil aber und insonderheit für voll ab intestato nachgelaßener Universal Erbin, mit beÿstand gedachten Ihres Ehevogts (…) So beschehen in Straßburg auf Sambstag den 16. Aprilis Anno 1774.

In einer allhier Zu Straßburg in der Tucherstubgaß gelegenen, in dieße Verlaßenschafft gehörigen und hieunden eingetragenen behaußung befunden worden als folgt.
Eigenthumb ane einer Behaußung. Neml. I. Behaußung und hoffstatt mit allen deroselben Gebäuen begriffen Weithen, Rechten, Zugehörden und Gerechtigkeiten gelegen allhier Zu Straßburg ane der Tucherstubgaß, I.s. neben der in Weÿl. H Joh: Deurkauff des geweßenen Kürßners u. burgers allhier der Defunctæ eheleibl. Vatters seel. Verlaßenschafft gehörigen behaußung, 2.s. neben Joh. Wachendörffer dem Holltzleger, hinden auf dem Rindshäuter Graben stoßend, so gegen männiglichen freÿ ledig eigen und dh. (die Werckmeistere) vermög überschickten schrifftlich. Abschatzung vom 15. Aprilis Anno 1774. æstimirt pro 350. Darüber besagt i. teutscher pergam. Kffbr. mit der Stadt Straßburg anhangenden C. C. Insiegel verwahret de dato 28. Junÿ A° 1751.
Series Rubricarum hujus Inventarÿ, Copia Testamentum nuncupativi, Copia Codicilli – Copia der Erstern Nach Disposition – Copia der Zweÿten Nach Disposition
Sa. haußraths 33, Sa. Silbers 11, Sa. Goldener Ring 2, Sa. baarschafft 37, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 250, Sa. Eigenthums ane einer behaußung 350, Sa. Schulden 70, Summa summarum 755 lb – Schulden 402 lb, Detrahendo verbleibt 352 lb
Summa verordneter Legaten 250. lb – Stall Summ 264 lb
Ungewiß und Zweiffelhaffte Schulden in das Erbe Zugeltend 30 lb
Abschatzung Vom 15. apr. 1774. Auff begehren Weil. Susana bibernickin Geborne theirkauffin ist Eine behausung alhir in der Statt Straßburg auff Der thucher Stub gas gelegen Ein seits Neben Meister bäckenderffer dem holtz Leger ander seits Neben den Erben Selbsten und hienden auff dem Gerber Graben stosent gelegen, solche behausung besteht in Dreÿ Stuben, Dreÿ haus Ehren warinen herd und Camin schos und Zweÿ Kamern dar jber ist der Dach Stuhl mit breitziglein belegt, hat auch Ein Getrembten Keller Vor und vmb Siben hundert Gulden
Der Zweÿte begriff ist Auch alhir in der Statt Straßburg auff Der thucher Stub gas gelegen Ein seits Neben Den Erben selbsten Anderseits Neben Johanes Riß und hienden auf uff dem Gerber Graben Stosent gelegen, solche behausung besteht in Dreÿ Stuben, Dreÿ haus Ehren warinen herd und Camin und Zweÿ Kamern Dar jber ist der Dach Stuhl mit breitziglein belegt, hat auch Ein Getrembten Keller, Von aus Vnterschriebenen der Statt Straßburg Geschwornen werck Meister nach Vorhero Geschehener besichtigung mit aller jhrer gerechtigkeit dem Jetzigen Wahren werth nach Estimirt und angeschlagen worden Vor und umb Siben hundert Gulden [unterzeichnet] Werner, Hueber


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