Secrétaires des Maçons


Secrétaires de la tribu au XVIII° siècle

  • 1695-1697, Jean Adam Œsinger, ensuite secrétaire chez les Tonneliers
  • 1697-1704, Jean Jacques Grünwald († 1704)
  • 1704-1715, Sébastien Goldbach († 1715)
  • 1716, Jean Henri Iller († sans doute 1716)
  • 1717-1755, Jean Daniel Lang († 1755)
  • 1755-1771, Nicolas Joseph Herrenberger († 1771)
  • 1771-1778, Jean Frédéric Dinckel (résigne, 1779)
  • 1779-1790, Jean Jacques Lung

1678, Protocole de la tribu des Maçons (XI 231)
Le conseil de la tribu élit Jean Régnard Lang secrétaire en remplacement de Jean Frédéric Medler. Jean Régnard Lang tient les registres jusqu’en juillet 1685 d’après l’écriture.

(f° 1) Anno 1678. Dienstags den 17.ten Decembris haben & Herr Josias Städel fünffzehener und dießer Ehrsahmen Zunfft hochgebietender herr Oberherrn herr Johann Heinrich Metzgern deroselben jetzmahliger Herr Rathherr und übrige Herren Schöffen, ane statt herrn Joh: Friderich Medlers Notarÿ Cæsarei Schöffens beÿ dießer Zunfft und geweßenen Vieljährigen Zunfftschreibers, mich Johann Reinhard Langen Zu einem ander wertigen Zunfftschreiber erkosen. G. G. G. G.

1697, Protocole de la tribu des Maçons (XI 233)
Secrétaire de la tribu depuis deux ans, Jean Adam Œsinger se démet de ses fonctions. Le conseil des Maçons élit le 20 mars 1697 Jean Jacques Grünwald pour le remplacer. Tributaire pendant vingt-huit ans à l’Echasse, Jean Jacques Grünwald est rayé du rôle de l’Echasse le 23 décembre 1697 et s’inscrit le 30 décembre à la tribu des Maçons à titre gratuit, en s’engageant à régler tous les droits que pourrait exiger la Tour aux deniers.

(f° 105) Mittwoch den 20. Martÿ 1697. – Wurde ich Johann Adam Ösinger Notarius Alß seith Zweÿ Jahren hero diß orths gewesener Zunfftschreiber, auf die Von mir beschehene Gehorsambste, und Vnder dientsl. ansuchung, meines Ampts dimittirt, Vnd Volglich in uno momento damit Ihro Gnaden der Herr Oberherr, wie auch übrige hoch ge Ehrte Hh Schöffen, die Vielfältigen überlauffens Von einem Vnd dem andern überhaben sein möchten in meiner stell Zu einem anderwärtigen Zunfftschreiber erwählt
Herr Johann Jacob Grünwaldt, Notarius publ. und burger allhier Zu Straßburgn Welchem der Allerhöchste Gott Zu seinem Verrichtungen Gesundheit Gnad: und Seegen Verleÿhen wolle.

(f° 122) Montags den 30.ten Decembris 1697. seindt Herr Oberherrr, die Rathherren und Herren Schöffen und E. E. Gericht beÿsammen Erschienen und verhandelt wie volgt.
Zuvorderist habe ich der Zunfftschreiber, als vormahls beÿ E. E. Zunfft der Steltzen in die 28. Jahr gewesener Zünfftiger, und am 20. Martÿ annoch instehenden 1697.sten Jahrs, wie hievor fol: 105.b Zusehen, durch d. tit. Hochgepietenden Herrn Oberherren, Rathh. vnd Hh. Schöffen unanimiter Zu dießer Ehrsamen Zunfft Zunfftschreiber erkoßen worden, mich so dann vff dießer Ehrs: Zunfft auch Leibzünfftig Zumachen, resolvirt und Zu dem ende meinen Von gedachter Stetzen Zunfft erhaltenen entledigungs Schein de dato 23. Decembris 1697. beÿ dießer Versammlung obhochgedachtem H Ober: Rathh. v. Schöffen auch Gericht producirt, und mich als ein Zünfftigen anzunehmen, Underthänige ansuchungs gethan. darauffhien durch dieselbe Erkandt worden, daß ich gratis das Zunfftrecht haben und würckhlich mich angenommen hetten, Wann aber der Pfenningthurn etwas fordern solten ich davon zustehen schuldig sein mithin auch Zugleich wie alle andere Zünfftige das Hueten: und Stubengeld abzurichten verpflichtet sein solle. Gott gebe sein Gnadt hierzu daß ich beÿ dießer Zunfft meiner diensten schuldigster maßen wohl observiren und abwarten möge.

1704, Protocole de la tribu des Maçons (XI 234)
Le prévôt de la tribu demande le 14 juin 1704 aux conseillers et aux échevins d’élire un nouveau secrétaire en remplacement du défunt Jean Jacques Grünwald et un nouvel huissier en remplacement du défunt Matthieu Blessig pour éviter de traiter des recommandations. Le nouveau secrétaire est Sébastien Goldbach qui a assuré l’intérim, le nouvel huissier le plâtrier catholique Jean Erhard.

(f° 3) Sambstags den 14.ten Junÿ 1704 – Ihro herrl. herr XV. König dießer Zunfft hochgebietender Herr Oberherr proponirte denen anweßenden herren Rathherrn und herren Schöffen, es werde denenselben nicht unwißend sein, daß Kurtz verrücker Tagen Hr Johann Jacob Grünwaldt Nots. und dießer Ehrs. Zunfft Zunfftschreiber dießes Zeitliche gesegnet, wie nicht weniger wißend, daß auch Mattheus Bläßig E: E: Zunfft büttel annoch vor dem Herrn Zunfftschreiber verstorben, und dahero durch solcher todtfälle dieße beede stellen vacant worden, dahero Er dieselbe hiehero zuberufen gemüßiget worden, in deme derselbe wegen vielen überlauffens vnd der recommendationen gern befreÿet bleÿben möchte bitte demnach gesambte herren Rathh. v. Herren Schöffen Ihme Zue erwählung eines and.wertigen Zunfftschreiber und büttels hülffliche hand zubringen.
Warauff dann die Wahl eines newen Zunfftschreiber vorgenommen und mich Sebastian Goldtbach Nots. Vorgeschlagen, da ich dann gleichbalden unanimiter erwöhlet und erkoßen auch alß fort auf befehl des hochgebietenden herrn Oberherrens mir solches notificirt worden.
Nach dießem ist mann Zur Wahl eines Newen büttels geschritten, in welcher sich Zweÿ subjecta præsentirten, unter welchen beeden aber durch die meisten vota erwöhlet auch Vor den tüchtigtsen erachtet worden
Johannes Erhard, Gibßern Römisch Catholischer Religion
Gott der Allerhöchste gebe aller seits glück gesundheit und langes leben.

1715, Protocole de la tribu des Maçons (XI 234)
La veuve de Sébastien Goldbach demande le 28 novembre 1715 de conserver le poste de secrétaire de tribu. Les échevins donnent leur accord.

(f° 190) Donnerstag den 28.ten Novembris 1715 – Hochgebietender Herr Oberherr hat proponirt, daß weÿl: Herrn Notarÿ Sebastian Goldbachß geweßten Zunfftschreibers hinterlaßener wittib, die vacirende Zunfftschreibereÿ noch einige Zeitlang solte überlaßen werdten, welches dann auch gesambte Herren Ober: Rathherrn und Herren Schöffen acceptirt.

1716, Protocole de la tribu des Maçons (XI 234)
Le maître de tribu Jean Quirin Berga rend les comptes de l’année qui sont ratifiés après vérification. Les échevins nomment leur secrétaire intérimaire Jean Henri Iller secrétaire en titre.

(f° 196-v) Montag den 8. Junÿ A° 1716
Herr Johann Quirinus Berga der pro A° 1715. geweßener Zfft Mstr producirt sein vor solch Jahr gefertigte Rechnung mit dießer freündlichen bitt, selbige gebührend Abzuleßen vnd befundender dingen nach Zu subscribiren, Worauff selbige durch mich Johann Heinrich Iller Notm. und Vicarium beÿ gedachter Zunfft abgeleßen worden, welche dann nach gehaltener Examination gantz Just vnd guth befunden, alßo Erk. daß selbige neben der dancksagung S. C. unterschrieben werden solle.
Dato bin ich Johann Heinrich Iller Nots. auß Erkantnus sambtlichen Herren Schöffen Zum ordinarien Zunfftschreiber erkoßen worden.

1755, Protocole de la tribu des Maçons (XI 238)
Après la mort de leur secrétaire Jean Daniel Lang, les échevins élisent d’après le principe de l’alternative le seul candidat catholique, Nicolas Joseph Herrenberger qui devra quitter la tribu des Cordonniers et renoncer la fonction d’échevin qu’il y occupe.

(f° 261-v) Freÿtags den 7.ten Novembris 1755.
Ferner jnoponirte Herr Ammeister Faust daß Weilen H. Notarius Lang dießer Ehrsamen Zunfft gewester Zunfftschreiber Vor einiger Zeit Verstorben nunmehro Ein anderer Zuerwehlen seÿe. Wabeÿ dann die Königliche alternatif erfordert daß weilen H. Notarius Schweighäußer beÿ E. E. Zunfft der Fischer jetziger Zunfftschreiber der Letstere Vnd Evangelischer Religion ist, nunmehro an Einem von Catholischer Religion die ordnung seÿe, H. Notarius Niclaus Jacob Herrenberger so Catholisch, wie auch H notarius Thenn, vnd H notarius Fické, beede Evangelischer Religion, haben sich beÿ Ihme angemeldet, vnd Weilen sich sonsten Keiner von Catholischer Religion præsentirt, so wolle Er Ihme H. Notario Herrenberger die Stimme Zu Einem Zunfftschreiber dieser Ehrsamen Zunfft gegeben haben, doch mit dem anhang, weilen Er den Vernehen nach beÿ E. E. Zunfft der Schuhmacher Ein Schöff ist, auch Verschiedene Ambtschreibereÿen Zu Versehen hat, daß derselbe das Schöffenambt beÿ gemelter Schuhmacher Zunfft resigniren, auch die ambtschreibereÿen quittiren solle.
Warauff nach gehaltener Umbfrag erkandt seÿe gemelyer H. Notarius Herrenberger mit obgedachter Conditionen Vor einen Zunfftschreiber dieser Ehrsamen Zunfft anzunehmen.

1771, Protocole de la tribu des Maçons (XI 239)
Le secrétaire catholique Nicolas Joseph Herrenberger meurt le premier février 1771. Suivant la règle de l’alternative, le prévôt de tribu Gangloff propose le 16 février 1771 de le remplacer par le luthérien Jean Frédéric Dinckel qui renonce en outre à son traitement fixe en se contenant du casuel. Les échevins le nomment secrétaire par intérim puisqu’il n’a pas encore été nommé notaire. Jean Frédéric Dinckel devient secrétaire en titre le 29 décembre 1772.

(p. 258-v) Sambstags den 16.ten Februarÿ Anno 1771 – Neuerwehlte Zunfftschreiber Vicarius
Post hoc Ihro Herrlichkeit Herr XIII. Gangolff als dießseitiger hochgebietender Herr Oberherr proponirte, daß Weilen durch Herrn Notarÿ Niclaus Jacob Herrenbergers den I.ten Currentis genommenen tödlichen hintritt, die Stelle eines Zunfftschreibers beÿ dießer Ehrsamnen Zunfft ledig worden, nunmehro selbige zu ersetzen und ein anderer Zu erwehlen seÿe, Wobeÿ dann sowohl die verordnete Königliche Alternatif als derer Herren Räth und XXI. Decretum de Anno 1726. erfordert, daß weilen ermelter herr Notarius Herrenberger seeliger Catholischer Religion geweßen, Ihme in sothaner Zunfftschreibers Stelle ein Subjectum Evangelischer Religion succediren solle, Wolle deßwegen die Stimm zu einem Zunfftschreiber dießer Ehrsahmen Zunfft Johann Friderich Dinckel gegeben haben, doch mit dießem Anhang und außdruckentlichen Bedingnus, weilen er Zwar das gewohnliche Examen überstanden, Jedoch aber noch nicht von herren Räth und XXI. confirmiret ist, daß Er ad Interim solcher Confirmation als Vicarius dießer Zunfft schreibereÿ versehen und auf das deroselben Zugethane fixum Verzug thue und sich mit dem Casuali allein begnügen solle und Zwar dieses lestere bis auf fernere Erkandnus.
Worauff nach gehaltener Umfrag Erkand, seÿe gemelter Johann Friderich Dinckel vor einen Vicarium oder committirten Zunfft schreiber beÿ dießer Ehrsamen Zunfft anzunehmen, mit dem Angang und bedingnus jedoch, daß derselbe auf das Jährliche fixum verziehe und sich mit dem Casuali begnüge.

1772, Protocole de la tribu des Maçons (XI 240)
(p 106) Dienstags den 29.sten Decembris 1772. – Petitum
Auf das an ein Löblich Collegium derer Herren Schöffen durch mich Notarium Johann Friderich Dinckel beschehene unterthänige Vorbringen, welchergetallten ich den 16.ten Februarÿ 1771. nur Zu einem Vicario oder committirten Zunfft schreiber beÿ dießer Ehrsamen Zunfft recipirt worden, in deme mir dazumahl das Notariat Ambt Von G. H. Räth und XXI. noch nicht conferirt geweßen, wie auch auf meine gethane fernere gehorsamste ansuchung, weilen ich seit hero gedachtes Notariat Ambt vor ohngefehr Sechs Monathen gnädigst erhalten, mir auch anjetzo die Vollkommene Zunfftschreibereÿ beÿ dieser Ehrsamen Zunfft gütigst angedeÿhen Zulaßen.
Wurde Erkandt, daß mir in meinem Petito Zu Willfahren mithien ich von dato an als ein vollkommener Zunfft schreiber beÿ dießer Ehrsahmen Zunft auf und anzunehmen seÿe.

1779, Protocoles de la tribu des Maçons (XI 240)

Le prévôt rapporte le 28 août 1779 qu’il a reçu la démission de Jean Frédéric Dinckel à ses fonctions de secrétaire de la tribu. Le conseil ratifie la démission et désigne immédiatement un nouveau secrétaire. D’après l’ordonnance des Conseillers et les Vingt-et-Un en date du 2 septembre 1771, le principe de l’alternative exigerait de nommer un catholique. Aucun candidat catholique ne s’est cependant manifesté bien que le poste soit vacant depuis un certain temps. Ils nomment donc le luthérien Jean Jacques Lung. Le conseil des échevins ratifie la nomination le 23 décembre suivant.

Freÿtags den 28. Augusti
(p. 401) Resignatio des Zunfftschreibers
Nämlich SS.TT. Herr Fünffzehener Johann Heinrich Gangolf der hochgebietende Herr Oberherr, Zeigte an, was maßen Ihme von seiten H. Notarii Johann Friderich Dinckel, des bisherigen Zunftschreibers eine Bittschrifft Zugesandt worden seÿe, welche Hochderselbe hiebeÿ producirte und denen Herren Schöffen communicirte, woraus ersichtlich, daß besager Implorant in die Enltlassung vonn seinem bisherigen Zunftschreiber: Amt bitte.
Hierauf wurde nach gehaltener Umfrag Erkannt, daß gedachten H. Notarii Dinckels Resignation Zu recipiren und Zu Verzeichnen, sofort derselbe von dem Amt und Eid als Zunftschreiber dieser Ehrsamen Zunft der Maurer wieder Zu entlaßen und sogleich Zur Wahl eines anderwärtigen Zunftschreibers an deßen Stelle Zu schreiten seÿe.
(p. 402) Neuerwählter Zunfftschreiber
Demnach ließ sich Hoch Edelgedachter Herr Oberherr dahin Vornehmen, daß Zufolg Gnädiger Herren Räth und XXI. unterm 2.ten Septembris 1771. ertheilter neuen Verordnung beÿ Vorhabender Wahl die Alternatif also Zu beobachten seÿ, weilen der abgegangene Zunftschreiber der Augspurgischen Confession Zugethan, daß nunmehro Einer Von Catholischer Religion an deßen Platz Zu ernennen wäre, in deme aber kein dergleichen Subjectum Während der langen Abwesenheit des Vorigen Zunftschreibers sich præsentirt hat, noch anjetzo vorhanden ist, so sehe sich in dem Fall abermahlen einen Schreiber Von der Augspurgischer Confession Zu erwählen, dannenhero Hochderselbe seine Stimme Zu einem Zunftschreiber Notario Johann Jacob Lung ertheilt haben wolle.
Woraufhin über solche Wahl deliberirt und nach gehaltener Umfrag unanimiter Erkannt worden, Seÿe gedachter Notarius Johann Jacob Lung, geschwornen Inventir: Schreiber allhier, als Zunftschreiber dieser Ehrsamen Zunft der Maurer Zu recipiren und beÿ ersterer Versamlung dieses Schöffen: Collegii in Pflichten Zu nehmen.

(f° 415) Mittwochs den 23. Decembris – Zunftschreiber Eid
Weilen seit des vorigen Zunftschreibers Resignation die Herren Schöffen anheute Zum erstenmal sich wiederum versammlet, so habe ich der jetzige Zunftschreiber Vordersamst mich dargestellt, um dieses Ambts halben behörig in Pflichten genommen Zu werden, Zu dem Ende eine neuverfaßte Zunftschreiber Ordnung abgelesen.
Woraufhin abgetretten, und nach deme wieder herein berufen worden, wurde mir durch den Hochgebietenden Herrn Oberherrn berichtet, Es seÿe nach gehaltener Umbfrag Erkannt worden daß ich der nunmalige Zunftschreiber ad Juramentum Zu admittiren, die erstbesagte Zunftschreiber Ordnung in das Geheime buch Zu den übrigen Ordnungen einzutragen, und auch künftighin von einem jeweiligen Zunftschreiber der Eid darüber abzuschwöhren seÿe.
In gefolg deßen ich auch absobalden die Befolgung berühter Ordnung dem hochgebietenden Herrn Oberherrn vermittelst abgelegte Eids angelobet habe.


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