Jean Michel Müller, maître maçon, et (1789) Marie Elisabeth Ritleng – catholiques


Né le 18 février 1765 du maître maçon Jean Michel Müller et de sa femme Thérèse Canissier, Jean Michel Müller fait son apprentissage chez son cousin le maître maçon André Müller de 1779 à 1783. Il est reçu maître maçon à part entière après avoir présenté son chef d’œuvre le 7 mai 1789.
Jean Michel Müller épouse en 1789 Marie Elisabeth Ritleng, fille du boulanger Georges Ritleng et de Susanne Barbe Guldin. Il acquiert entre 1794 et 1798 de nombreuses maisons qu’il revend par la suite. Il est entrepreneur des fortifications en 1799. Ses créanciers font vendre en 1803 la maison qu’il habite rue Sainte-Elisabeth.
Elisabeth Ritleng meurt le 11 mars 1806. Jean Michel Müller devient chef de construction aux armées. Son dernier domicile est inconnu lors du mariage de sa fille en 1814.

Maison en propriété
1795-1795, rue du Bain-aux-Plantes (VII 258, actuel n° 22)
1797-1803, rue Sainte-Elisabeth

Enfant

  • Marie Thérèse Elisabeth, épouse (1814) l’officier Claude Joseph Lidoine


Signature lors du contrat de mariage (1789, ADBR cote 6 E 41, 652, n° 121.a)


Né le 18 février 1765 du maître maçon Jean Michel Müller, Jean Michel Müller entre en apprentissage chez son cousin le maître maçon André Müller à la saint Jean-Baptiste 1779

Protocole de la tribu des Maçons (XI 240)
(p. 447) Mittwoch den 24.ten Martii 1779 – Eingeschriebener Steinhauer Jung
Meister Andreas Müller, der Steinmetz und Maurermeister alhier, stellet seinen Vettern Johann Michael Müller, weiland Meister Johann Michael Müller, gewesenen Steinhauern und Maurers alhier ehelich erzeugten Sohn, beÿständlich Herrn Rathherrn Georg Michael Müller, seines nahen Anverwanthen, producirt deßen Taufschein vom 18.den Februarii 1765. mit bitte ihne auf Fünff Jahr von Johannis Baptistæ 1778. angehend und auf eben solche Zeit Anno 1783. sich wiederum endigen in die Lehre einzuschreiben.
Erkannt, gegen Erlag der gebühr willfahrt. (dt Einschrbgeb. 1 lb, Findinghaus 4 ß)

Jean Michel Müller termine son apprentissage à la saint Jean-Baptiste 1783

Protocole de la tribu des Maçons (XI 240)
(p. 656) Mittwochs den 25. Junii 1783 – Ausgethaner Steinhauer Jung
Meister Andreas Müller, Steinmetz, Steinhauer und Maurer alhier, stehet vor und bittet seinen Vettern Johann Michael Müller hiebeÿ Zugegen, welcher den 24.ten Martii 1779. Zu Ihme auf Fünf Jahr von Johannis Baptistæ 1778. angehend, in die Lehre eingeschrieben worden, in deme solche Zeit nunmehr verfloßen, wiederum freÿ zu sprechen und aus der Lehr auszuthun.
Erkannt, gegen Erlag der gebühr willfahrt. (dt Austhuungsgeb. 1 lb, Findinghaus 4 ß)

Le Corps des maçons autorise Jean Michel Müller qui est maçon depuis dix ans à s’inscrire au chef d’œuvre le 19 décembre 1788

Protocole du Corps des maçons (XI 245, 1770-1791)
Joh: Michael Müller, pag. 218. 229.
(p. 218) Freÿtags den 19. Decembris 1788. – Admission Zum Meisterstück
Johann Michael Müller, der Maurer und Steinmetz gesell, weiland Mstr. Johann Michael Müller, gewesenen Maurers und Steinhauers alhier ehelicher Sohn, stehet vor und meldet, daß Er bereits Zehen Jahr auf der Maurer Profession arbeite und nunmehr willens seÿe, sein Meisterstück Zu machen, bittet dahero ihn zu dem Examen deßelben Zu admittiren.
Erkannt, seÿe demselben in seinem begehren gegen Erlag der Gebühr Zu willfahren, mithin derselbe Zum Examen des Meisterstücks Zu admittiren.
(dedit Handwercksgeb. 3 fl, Pro admissione 3 lb)

Jean Michel Müller est admis aux épreuves préliminaires le 29 décembre 1788. Après les avoir réussies, il demande le 30 janvier 1789 aux examinateurs de lui donner le sujet de son chef d’œuvre qu’il présente le 7 mai suivant. Les examinateurs relèvent trois défauts mineurs et reçoivent Jean Michel Müller maître maçon à part entière.

Protocole des Maçons (XI 247, chefs d’œuvre)
(f° 58) Montags den 29.ten Decembris 1788. nachmittags um 2. Uhr kamen die dießjährig geschworene vier Meisterstückschauer auf E. E. Zunft Zusammen benantlichen Mstr Antoni Klotz, Steinhauer, Hr. Johann Michael Gruber, Hr. Werckmstr. Andreas Joseph Kaltner, beede Steinmetzen Und Hr. Johannes Lingenhölin, Steinhauer.
Für welchen erschienen Johann Michael Müller, der Maurer und Steinmetz gesell, weiland Mstr. Johann Michael Müller, gewesenen Maurers und Steinhauers alhier hinterlaßener ehelicher Sohn, declarirend, daß Er den 19. hujus beÿ E. E. Meisterschafft Zu dem Examen des Meisterstücks admittirt worden, bittet daher solch Examen nunmehr mit Ihm vorzunehmen.
Worauf Erkannt worden, daß Ihme in seinem begehren Zu willfahren und gleich nach des Regirenden H. Ammeisters Umfahrts tag der Anfang mit dem Examen Zu machen seÿe.
In gefolg deßen Ihme die von Gnäd. Herren der Fünffzehen ertheilte Artickel abgelesen worden.

(f° 58) Freÿtag den 30.ten Januarii Anno 1789. nachmittags um Zweÿ Uhr sind auf Ansuchen Johann Michael Müllers, des ledigen Steinmetz gesellen von hier gebürtig, vorherbenannte auch pro hoc Anno geschwornene Vier Meisterstück schauere abermalen auf E. E. Zunft der Maurer zusammen gekommen.
Welchen Er der Requirent vorgetragen, daß weilen Er nunmehr das Meisterstück Examen überstanden, man Ihme anjetzo das Meisterstück selbsten aufgeben möchte.
Hierauf wurde in gehaltener Umfrag Erkannt, daß Ihme dem Comparenten in seinem begehren zu willfahren seÿe, in gefolg deßen Ihme dann sogleich das Maaß Zu seinem Meisterstück, wie solches in einem besondern Protocollo befindlich, aufgegeben worden.

(f° 58-v) Anno 1789, Donnerstags den siebenden May, nachmittags um Zweÿ Uhr sub præsidio S. T. Herrn XV. Frantz Anton Guerin, des Hochgebietenden Herrn Obmanns, versammelten sich auf E. E. Zunft der Maurer die pro hoc Anno geordnete und beÿ der Aufgab des hernach gemelten Meisterstück gegenwärtig gewesene vier Meisterstück Schaure, benantlichen Hr.Antoni Klotz, Steinhauer, Hr. Johann Michael Gruber, Hr. Werckmstr. Andreas Joseph Kaltner, beede Steinmetzen Und Hr. Johannes Lingenhölin, auch Steinhauer alhier Um auf Ansuchen Johann Michael Müller, des ledigen Steinmetzen, Steinhauer und Maurer: gesellen von hier gebürtig, das Ihme den 30.ten Januarÿ jüngst aufgegebene Prob: und Meisterstück zubesichtigen, da sich dann befunden hat
1° daß unter dem Altan, so sich über dem Portal befindet, ein Gewölb hätte gemacht und die darunter befindliche Stüblein nicht mit blatten oder Werkstücken bedeckt werden sollen, wie solches der Stück meister seiner Verantwortung nach willens wäre.
2° Ist das s. v. Privet im Hauptgebäu übel angebracht worden, weilen der Platz Zum Ausführen sehr unbequem ist.
3° befindet sich der Kellerhals ebenfalls übel placirt.
Nach darüber gehaltener Umfrag wurde durch den Hochgebietenden Herrn Obman und die vier geschworene Meisterstück-Schauere Erkannt, daß derselbe obiger Fehler ungeachtet, worunter keine Hauptfehler sich befinden, Zu einem vollkommenen Meister auf und anzunehmen, wegen derjenigen Zeit aber, so Er über die bestimmte acht Wochen ane dem Meisterstück zugebracht hat, in ansehung Er durch mancherleÿ Zunft geschäffte, öffters verhindert und durch Unpäßlichkeit abgehalten worden, auch einige Feiertage eingefallen, Ihme nur eine Woche anzurechnen seÿen welche Er mit dreÿ Gulden, in die Meisterlad beßern solle.
Wobeÿ dem Hochgebietenden Herrn Obmann der Stuckmeister sogleich Handtreu ane Eidesstatt abgelegt, Er solch Stück mit eigener Hand verfertiget hat.

Jean Michel Müller prend part à son premier conseil le 15 juin 1789

Protocole du Corps des maçons (XI 245, 1770-1791)
(p. 229) Montags den 15. Junii 1789. – Einstand.
Mstr. Joh: Michael Müller der Steinmetz nahm hiebeÿ seien Sitz und erlegte an Einstands gebühr dreÿ Gulden.

Jean Michel Müller épouse en 1789 la fille d’un boulanger, Marie Elisabeth Ritleng : contrat de mariage, célébration

1789 (19.5.), Me Lauth (6 E 41, 652) n° 121.a
(Eheberedung) persönlich kommen und erschienen seÿen, der Ehrengeachte Herr Johann Michael Müller, der ledige Steinmetz und Maurer: Meister, auch Burger allhier, Weiland Hn Johann Michael Müller, des im leben gewesenen Steinhauers, Maurer: Meisters und Burgers hieselbsten seeligen, mit Fraun Theresia gebohrner Cannissié deßen hinterbliebene Wittwe, ehelich erzeugt nachgelaßener Sohn, dieser mit bewilligung und beisein seiner leiblichen Mutter, wie auch unter assistentz Herrn Andreas Müller, des auch Steinmetzen berühmten Maurer: Meisters, Es En Großen Raths jetzig. Wohlverdientenen Beisitzers und angesehenen Burgers dahier als Hochzeiter,
Sodann die Viel: Ehr und Tugendreiche Jungfer Maria Elisabetha Ritleng, Hn Johann Georg Ritleng des frantzösischen Becken, eines Löbl. Schöffen Collegii bei Es En Zunft der Becker ansehnl. Mitglieds und auch burgers hieselbsten, mit Frauen Susanna Barbara gebohrner Guldin, deßen Eheliebstin ehelich erzeugte Tochter – So beschehen allhier Zu Straßburg auf Dienstag den 19. Maii Anno 1789. [unterzeichnet] Johann Michael Müller Als hochzeiter, Marie Elisabeth Ritleng als hochzeiterin

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (cath. p. 8)
Anno 1789 die 7 Julii una tantum Proclamatione in nostra Parochiali Ecclesiæ una que in Parochiali Ecclesiæ ad Stum Ludovicum hujatem (…) sacro Matrimonii vinculo in facie Ecclesiæ juncti fuerunt Joannes Michael Müller Solutus argentinensis 24 annorum filius Legitimus defuncti Joanni Michaelis Müller civis hujati et Superstitis Vidua Catharina Theresiæ Cannisié Mantrimonio Consentientes, a Pueritia in Parochiâ ad Stum Ludovicum commorans, viso Patris ejus Mortis extractu, et Elisabetha Rittling soluta argentinensi filia Legitima et minorennis Georgii Rittling civis hujatis et Barbaræ Guld conjugum a teneris annis in hac Parochia Commorans (signé) Müller, Ritleng (i 6)

Les nouveaux mariés font dresser l’inventaire de leurs apports dans une maison de location place des Moulins. Les apports du mari s’élèvent à 670 livres, ceux de la femme à 3 891 livres

1790 (13.3.), Not. Lauth (6 E 41, 651) n° 186
Inventarium über des Ehren geachten herrn Johann Michael Müller des Steinmetzen und Maurer: Meisters wie auch der viel: Ehr und tugendreichen Fraun Maria Elisabetha geb. Ritleng beede Eheleuthe und burgere allhier zu Straßburg& einander für unverändert in dero Ehestand zugebrachten Nahrungen – in ihrem den 7. julÿ vorigen 1789.sten Jahr angetrettenen Ehestand und sich vermög der vor mir Notario den 19. maÿ d: a: für ohnverändert vorbehaltet haben, (die Ehefrau) unter verbeÿstandung H. Joh. Georg Ritleng des frantzösischen becken ihres leiblichen Vaters
In einer ane dem Plönel ohnweit der dingsen: Mühl gelegenen mit N° 8 bezeichneten und denen H.n von Zorn als ein Lehen gehörigen von beeden Ehepersonen aber Lehnungsweiße bewohnenden behausung
des Ehehern in die Ehe gebrachten Vermögens, hausrath 112 lb, silber 84 lb, Golden: geschmeids 240 lb, Summa summarum 436 lb – haussteur 233 lb, summa 670 lb
der Ehefraun für unverändert in die Ehe gebrachte Mittel, hausrath 1039 lb, sil: Geschmeids 22 lb, goldener Ring 196 lb, baarschafft 2400 lb, summa summarum 3657 lb – haussteur 233 lb, summa 3891 lb

Jean Michel Müller acquiert entre 1794 et 1798 de nombreuses maisons à Strasbourg. Il les revend par la suite, parfois en y ayant fait des travaux. D’abord architecte, il est ensuite (1799) entrepreneur des fortifications
Le tribunal civil vend en 1803 par expropriation une maison dont il était propriétaire rue Sainte-Elisabeth.

1803 (27 messidor 11), Hypothèque de Strasbourg, Transcription reg. 14 n° 147
Au nom de la République, Le Tribunal Civil seant a Strasbourg a rendu le jugement suivant – Audience du 22 messidor an 11 Entre le Cit. Simon Xavier Schauer agent de change a Strasbourg en qualité de cessionnaire subrogé aux droits des héritiers de feu Jean Daniel Schützenberger demandeur en expropriation par folle enchere comparant par le cit. Momy avoué d’une part Et le cit. Leonard Guillaume Memminger opticien audit Strasbourg defendeur en expropriation par folle enchere comparant par le cit. Ferrieres avoué d’autre part, Et encore le Cit. Michel Müller architecte originairement partie saisie defaillant d’ulterieure part
Le demandeur en expropriation a conclu qu’il plaise au tribunal de donner defaut contre le defaillant Müller et pour le profit sans s’arreter aux moyens de nullité proposés par le defendeur en expropriation par folle enchere declarer les poursuites faites par affiches du 17 prairial d.r bonnes et valables
Dans le fait il est a observer que le Cit. Schauer en qualité de cessionnaire des héritiers Schützenberger et créancier de M. Müller a fait procéder le 11 nivose 10 à la barre de ce tribunal à la vente de l’immeuble dont s’agit qu’alors Menninger se rendit adjudicataire de cette propriété pour une somme de 100.000 fr, Cet homme notoirement insolvable qui paroit avoir été mis en avant par Müller pour que celuÿ ci puisse encore quelque tems se maintenir dans la possession de cet immeuble n’a rempli aucune des conditions de l’adjudication, Pour ces motifs de tribunal a donné defaut contre le defaillant Müller
(maison rue Elisabeth N° 32)

Elisabeth Ritleng meurt le 11 mars 1806. Un des déclarants est son père Georges Ritleng.

Décès, Strasbourg (n° 1068)
L’an 1806, le 12° jour du mois de mars (…) sont comparus Jean Georges Ritleng âgé de 72 ans, boucher, père de la défunte (…) ont déclaré qu’Elisabeth Ritleng, âgée de 36 ans, née en cette ville fills légitime dudit Jean Georges Ritleng et de feüe Susanna Barbe Gulden, Epouse de Michel Müller, architecte, est décédée hier 11 mars à huit heures du soir en la maison située au quai des pêcheurs N° 68 – fièvre putride (i 49)

Leur fille Marie Thérèse Elisabeth Müller épouse en 1814 l’officier Claude Joseph Lidoine. D’après le contrat de mariage, Jean Michel Müller est chef de construction employé aux armées françaises, d’après l’acte de mariage son dernier domicile est inconnu

1814 (28.7.), Strasbourg 8 (9), Not. Roessel n° 1892
Contrat de mariage, communauté d’acquets partageable par moitié – Xavier Joseph Lidoine, officier d’Etat major ex secrétaire archiviste de la place de Magdebourg, fils de feu Claude Joseph Lidoine, négociant à Besançon, et de Reine Richard
Marie Thérèse Elisabeth Müller demeurant à Dorlisheim fille majeure de Jean Michel Müller, chef de construction employé aux armées françaises, et de feu Marie Elisabeth née Rittling
Enregistrement de Strasbourg, acp 125 F° 27 du 1.8.

Mariage, Strasbourg (n° 418)
Acte de mariage célévré le 7 décembre 1814. Claude Joseph Lidoine, majeur d’ans, né en légitime mariage le 11 mai 1773 à Besançon (Doubs) domicilié de droit en ladite ville, officier d’état-major, ex archiviste de la place de Magdebourg en Prussen fils de feu Claude Joseph Lidoinne, négociant décédé à Besançon le 14 septembre 1781 et de Reine Richard, Marie Thérèse Elisabeth Müller, majeure d’ans, née en légitime mariage le 23 août 1792 à Strasbourg, domiciliée à Strasbourg, fille de Jean Michel Müller, architecte, et de feu Marie Elisabeth Rittling décédée en cette ville le 11 mars 1806
(…) ladite épouse produit un acte de notoriété sur sa naisance, dressé par François Paul Ignace Acker, juge de paix du canton Est de cette ville, le 17 du dit mois de septembre homologué par le Tribunal civil de première instance séant à Strasbourg le 21 suivant, et déclare par serment qu’elle est dans l’impossibilité de produire la preuve de l’absence de son pèren attendu que le lieu de son dernier domicilié lui est inconnu, laquelle déclaration a aussi été certifiée part serment des quatre témoins ci après désignés (signé) Claude Joseph Lidoine, Marie Thérèse Elisabeth Müller


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