Jean Bastasius Rieth, maréchal ferrant, et (1721) Chrétienne Meyer puis (1734) Marie Barbe Schweigheusser – catholiques


Fils de Gui Rieth et de sa femme Salomé Knecht qui se sont mariés en 1692, Jean Bastasius Rieth est baptisé à Saint-Etienne de Strasbourg le 23 septembre 1698, Il porte le prénom de son parrain Paquau (c’est-à-dire Pascal) Le Boulanger. Il épouse le 21 janvier 1721 Chrétienne Meyer d’Erstein. Tous deux deviennent bourgeois le 25 février 1722. Zachée Saur lui cède son atelier de maréchal ferrant. Jean Bastasius Rieth obtient une dispense pour s’inscrire au chef d’œuvre bien qu’il manque dix semaines à son tour de compagnon.
Après la mort de Chrétienne Meyer en juillet 1734, il se remarie avec Marie Barbe Schweigheusser, fille d’un pêcheur de Haguenau.
Jean Bastasius Rieth meurt en avril 1767, sa veuve le 11 janvier 1798.

Maisons en propriété
léguée par Zachée Saur, rue des Balayeurs (partie de X 11, actuel n° 12)
1733, rue des Balayeurs (X 31)
1740, rue des Balayeurs (partie de X 11)
1735-1737, rue des Veaux (VI 132, actuel n° 17)
1737-1738, rue des Balayeurs (X 29)
1737-1742, rue des Balayeurs (X 14)
1745-1746, rue des Bestiaux (IX 94)
1746-1752, fossé de la porte des Bouchers (X 409)

Enfants

Issus de Chrétienne Meyer

  • Jean Valentin, maréchal ferrant, sans nouvelles depuis 1767
  • Laurent († 1758)
  • Marie Salomé, femme (1750) du charretier François Fidèle Rey
  • Jean Rieth, marchand fruitier puis cocher, sans nouvelles depuis env. 1770
  • Joseph († 1735)

Issus de Marie Barbe Schweigheusser

  • Marie Barbe, femme (1757) du cordonnier Jean François Etienne Striffler
  • François Antoine Frédéric, sellier, épouse (1772) Marie Marthe Holdermann veuve de Jean Michel Georger
  • Marie Barbe femme (1774) du serrurier Joseph Transberger


Signature au bas de l’inventaire de 1734 (AMS cote 31 Not 39, n° 184)


Jean Bastasius Rieth est baptisé à Saint-Etienne de Strasbourg le 23 septembre 1698, fils de Gui Rieth et de sa femme Salomé Knecht. Il porte le prénom de son parrain Paquau (c’est-à-dire Pascal) Le Boulanger.

Baptême, Saint-Etienne (cath. f° 134-v, n° 1241)
Vigesima tertiâ Septembris anni 1698 baptizatus est ad stum sthephanum intra argentinam Joannes Paschasius filius legitimus Viti Ried inhabitantis et Salome Knechtin Conjugum patrinus fuit Paschasius de Boulanger, Matrina vero Anna Elizabeta Stirrlerin friburg. uxor Dni Joannis Granger (signé) Paquau le boulenger (i 151)

Jean Bastasius Rieth épouse en 1721 Chrétienne Meyer (ici Feuer) d’Erstein, native de Soultz d’après le livre de bourgeoisie

Mariage, Saint-Etienne (cath.)
1721, 21. Januarÿ – Joannes paschasius Rieter filius Viti riters incolæ dum viveret argentinensis et Christina feüer filia Christiani feüer incolæ quondam in oppido Erstein nunc ambo parochiani mei, coram testibus Zachæi Saur, Stephano Schmid et Joanne Martino Knecht civibus Argentinensibus (signé) Johan basdaius ried, +

Fils de manant, Jean Bastasius Rieth acquiert le droit de bourgeoisie avec sa femme Chrétienne Feger de Soultz le 25 février 1722
1722, 3° Livre de bourgeoisie p. 1318
Johann Pastasius Rieth Von hier gebürtig ein huffschmit weÿl. Johann Pastaÿ Rieths geweßenen leinenwebers und schirmers hinterlaßener ehelicher Sohn und seine ehefr. Cristina fegerin Von Sulz geb. erhalten das burgerrecht die fr. gratis der Mann aber umb die tertz des altrer burgerschillings wollen beÿ E.E. Zufft der schmidt dienen, Jur. et prom: den 25. feb. 1722

Jean Bastasius Rieth obtient une dispense pour s’incrire au chef d’œuvre bien qu’il manque dix semaines à son tour de compagnon. Il explique qu’il a dû revenir à Strasbourg parce que Zachée Saur qui lui cède son atelier était à l’article de la mort. Le corps des maréchaux ferrants déclare qu’il aurait volontiers accordé la dispense si cela était entré dans ses attributions. Les Quinze accordent la dispense comme le propose la commission

1722, Protocole des Quinze (2 R 126)
(p. 138) Sambstag d. 4. Aprilis 1722 – Johann Bastasius Reith Ca. E. E. Meisterschafft der Schmid
Obere Handwerck herren laßen durch hrn Secret. Kleinclaus referiren, daß Johann Bastasius Reith der Hueffschmidt burger allhier C. E. E. Meisterschafft der Schmid Ober Meister ein Memorial eingelegt sambt beÿlag Sub lit. A. et B. und jnnhalts deßelben vorgestellt, daß Weil Ihme annoch 10. wochen an der gesetzten wanderzeit abgiengen E. E. Handwerckh ihne pt° des Meisterrechts an Mghh. Verwießen umb daselbst dispensando außzuwürcken, Weil er aber nicht vorsatzlich wider Ordnung und Articul hat handlen wollen, sondern Weil H. Zachæus Saur todt Kranck gewesen, er genöthiget word. weil deßen Herr Saur Ihne umb die werckstatt Ihme Zu übergeben beruffen laßen seine wanderschafft abzukürtzen und anhero Zu Kommen, laß bäthe Er ex gratia, wegen ermanglenden Zehen wochen wanderzeit, Zu dispensiren, und Ihne Zum Meisterrecht Zu admittiren.
Auß geschehene Remission habe der Implorant sein petitum Wiederhohlt. Nomine ged. Meisterschafft habe der Ober Meister beÿgesetzt, daß ged. Meisterschafft nicht wieder des Imploranten begehren seÿe, und hätte gerne selbsten willfahrt, wann sie hette dispensiren Können, Er habe auch das burgerrecht gratis bekommen, und bitte die Meisterschafft selbsten Vor Ihne, jndem Ihme nur eine Kurtze Zeit an der Wanderschafft fehle, beÿ welcher beschaffenheit die Hh. Depp. davor gehalten, daß dem Imploranten in seinem begehren dispensando Zu willfahren seÿe, die genehmhaltung Zu Mghh. stellend. Erk. Bedacht gefolgt.

Chrétienne Meyer meurt le 30 juillet 1734 en délaissant cinq enfants. L’inventaire est dressé dans une des deux maisons dont ils sont propriétaires rue des Balayeurs. Comme ni l’un ni l’autre des époux n’a rien apporté en mariage, les biens sont décrits en une seule masse dont l’actif s’élève à 1 252 livres et le passif à 700 livres

1734 (10.8.), Not. Lobstein (Jean, 31 Not 39) n° 894
Inventarium und beschreibung aller derjenigen Haab, Nahrung und Güthere, so Weÿland die Ehren und tugendsahme Frau Christina Riethin gebohrne Meÿerin, des Ehrenvest und Wohlvorgeachten Herrn Johann Bastasÿ Riethen, des Hueffschmids und burgers allhier zu Straßburg geweßene eheliche haußfrau, nunmehr seel. als dieselbe Freÿtags den 30.ten Julÿ dießes Lauffenden 1734.sten Jahrs dießes Zeitliche in das Ewige verwechßelt, nach solch Ihrem aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt Zeitlichen Verlaßen, welche Verlaßenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren des Ehren und vorgeachten Meister Johann Nicolai Göbels, des Maurers und Steinhauers, auch burgers allhier, als geordnet und geschworenen vogts Johann Valentins, Lorentz, Marianæ, Johannis und Josephi, der Riethen, der Verstorbenen seel. mit Vorgedachtem ihrem hinterbliebenen Wittiber ehelich erzeugter Kinder und ab intestato Verlaßener Erben – So beschehen in Straßburg auf dienstag den 10. Augusti Anno 1734.
Bericht und respectivé Vergleich Wegen dießer Verlassenschafft. Zuwißen seÿe hiemit, nach deme mann zu gegenwärtiger Verlaßenschafft Inventation geschritten, so habe Ich der Notarius gleichbald den hinterbliebenen Wittiber gefragt, ob Zur Zeit Ihr beeder geweßene Eheleuthe einander getroffenen heuraths eine Eheberedung aufgerichtet worden seÿe, da dann derselbe mit: Nein geantwortet, dahero die samtliche Vorhandene Nahrung hießigem Löblichen gebrauch nach /:weilen Sie beede geweßene Eheleuthe ane zeitliche Nahrung nichts in die Ehe gebracht, auch obschon der hinterbliebene Wittiber Wehrender Ehe von seiner baaßen, weÿl. herrn Zachæi Sauren geweßenen hueffschmidt und E.E. großen Raths alten Assessoris seel. nachgelaßener Wittib ebenmäßig seel. etwas weniges geerbet und in solcher Erbschafft die hernach eingetragene Erstere Behaußung Käufflich angenommen, so ist solche dannoch seithero nicht allein meistens verändert neu aufgebauen, sondern auch die darauf gestandene Capitalia seithero abgelößt worden:/ vor theilbahr inventirt (…) Actum Straßburg den 10.ten Augusti 1734 [unterzeichnet] Johan bastaius ridt
Copia Codicilli reciproci

In einer allhier zu Straßburg ane der Vorstatt Krautenau in der Feggaß gelegenen und in dieße Verlaßenschafft gehörigen behaußung, befunden worden wie volgt
In der Meel Cammer, In der Obern Stub Cammer, In der obern Küchen, In der Wohnstub, In der Kuchen undern
Eigenthumb ane Häußern und gärthen. Erstl. eine Kleine Vorder: und hinder behaußung, höfflein mit allen deren gebäuen, begriffen, weithen, zugehörden und gerechtigkeiten sambt der Gemeinschafft des bronnens gelegen allhier in der Vorstatt Krautenau in der Feggassen beÿ dem gelben Eck, einseit neben hannß Georg Jung dem Meelmann anderseit neben einem hauß, dem Stifft St: Marx gehörig, hinden auf ein gärthlein berührtem Stifft zuständig, davon gehen Jährl. 19 ß d zinß auff Joh. Bapt: der Statt Straßburg Pfenningthurn, Sonsten gegen Männiglichen freÿ, Ledig, eigen und über dieße beschwährde durch (die Werckmeistere) Laut Abschatzungs Zeduls vom 4. Augusti Anno 1734. angeschlagen pro 312 lb. Hierüber und zwar über das Vorder hauß sagt ein teutscher pergamentener Kauffbrieff mit der Statt Straßburg anhangendem Cancelleÿ Contract Insiegel verwahret datirt den 8.ten X.bris 1695. So dann meldet über das hinderhauß ein teutscher pergamentener Kauffbrieff mit erwehntem der Statt Straßburg anhangendem Cancelleÿ Contract Insiegel bekräfftiget de dato 18. julÿ Anno 1697, beede mit altem N° 1 signirt und dißmahlen nach beschehener besichtigung wieder dabeÿ gelaßen.
It. eine behaußung, Scheur, Stallung, Hoff, bronnen, Gärthlein und Hoffstatt, mit allen deroselben Gebäuen, begriffen, Weithen, Zugehörden, Rechten und Gerechtigkeiten, gelegen allhier zu Straßburg in der Vorstatt Krautenau in der Feggaß, einseit neben Jacob Kostmann dem Garthenmann, anderseit neben Andres Gori dem Garthenmann hinden auf der Franckischen Kinder Garthen stoßend, so gegen Männiglichen freÿ, Ledig, eigen und durch vorgedachte der Statt Straßburg geschwornenn Werckmeister inhalt vorberührter Abschatzung vom 4. Augusti Anno 1734 æstimirt per 325 lb. das gärthlein aber ist taxirt vor 25 lb, Machen beede posten zusammen 350 lb. Darüber sagt ein teutscher pergamentener Kauffbrieff in allhießiger Cancelleÿ Contract Stub gefertiget und mit dero anhangendem Insiegel corroborirt de dato 26. 8.bris Anno 1733. Dabeÿ Extractus aus Löbl. Statt Straßburg Feüergeschäfft Protocollo de dato 19. Maÿ Anno 1734 Krafft deßen erlaubet worden, eine Schmid Eß an den Gäbel auf dem boden Lincker hand zusetzen.
– Abschatzung dem 4 Augst: 1734. Auf begehren deß achtbahren und bescheitenen Meister Johann bastasius riett deß hoffschmids ist eine behausung alhier in der Statt Straßburg in der Chrautenau in der Vöhgaßen gelegen ein seits Neben Hanß Jörg Jungen ander seits an ein Stiffts Hauß zu St: Marcÿ gehörich hinden auch auff getachtes Stiffts hauß stoßent welche behausung einen alten tach stull die sparen, Von geschniteten Holtz daß tach mit ein fachen Ziglen belegt auff betten seiten alte höltzere gebell unden dar under Stuben Cammer Kuchen haus Ehren schmits werckstatt Kollen Cammer ein alt Nebens haüßlein war inen Zweÿ Camern eine dar Von die soltaten Cammer Klein getrembtes Këllerlein höfflein und gemeiner bronen sambt aller gerechtig Keidt wie solches turch der Statt Straßburg geschworne werckleuthe sich in der besichtigung befundten und Jetzigen Preÿß nach angeschlagen wierdt Vor und Umb Sieben Hundert Gulten
Der 2 te: begrieff ist auch allhier in der Statt Straßburg in der Crautenau in der Vöhgaßen gelegen ein Seits Neben Anderseit Andreaß Gorÿ dem Gartner ander seits Neben N: N: Kostmann auch Gartner, hinden auff die Kellermänischen Erben Stoßent welche behaußung Stuben, Cammern Kuchen Haus Ehren: 3 Cammeren under dem tach getrëmter Keller ein Kleiner stall scheüer hoff und bronnen sambt aller gerechtig Keidt wie solches turch der Statt Straßburg geschwornen werckleuthe sich in der besichtigung befundten, und Jeztigen Preÿß nach angeschlagen wird vor und Umb Sechß Hundert und Vünffzig Gulten. bezeichnuß der Statt Straßburg geschwornen werckleuthe, Michael Ehrlacher Meister deß Meinster, Johann Jacob Biermeÿer werk Meister des Zimmerhoffs, Johann Peter Pflug Werckmeister deß Mauerhoffs
Abzug In gegenwärtig Inventarium gehörig, Sa. hausraths 66, Sa. Werckzeugs und gemachter arbeit zum hueffschmid handwerck gehörig 42, Sa. Früchten 12, Sa. Kuhe 4, Sa. Häus und Strohes 8, Sa. Weins und Lährer Vaß 9, Sa. Silbers 1, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 250, Sa. Eigenthum ane Häußern und einem Gärthlein 662, Sa. Liegenden güthern 33, Sa. Schulden 163, Summa summarum 1252 lb – Sa. Schulden 700 lb, Detrahendo, Conclusio finalis Inventarÿ 552 lb

Jean Bastasius Rieth se remarie en 1734 avec Marie Barbe Schweigheusser, fille d’un pêcheur de Haguenau : contrat de mariage, célébration

1734 (26.8.), Not. Lobstein (Jean, 31 Not 78) n° 314
(Eheberedung) zwischen dem Ehren und Wohlvorgeachten Herrn Johann Bastasio Riethen, dem Hueffschmid, wittiber Undt burgern allhier zu Straßburg, als dem Herrn bräutigamb ane einem,
So dann der Ehren Und tugendsamen Jungfrauen Maria Barbara Schweickhäußerin deß Ehren: und Vorgeachten herrn Johann Michael Schweickhäußers des Fischers Zu hagenaw und burgers daselbsten ehelich erziehler tochter, as der Jungfrauen Hochzeiterin ane dem andern theil – zu Straßburg auff donnerstag den 26.ten Augusti Anno 1734. [unterzeichnet] Johan bastaius ridt, Maria bara schweigheiserin als hochzeiterin

Mariage, Saint-Etienne (cath. p. 149)
Hodie 6 die Mensis septembris Anni 1734 (…) sacro matrimonii vinculo in facie Ecclesiæ conjuncti fuerunt Joannes Paschasius Rieth faber ferrarius Viduus Christinæ Meÿerin et Maria Barbara Schweÿheiserin filia legitima Michaelis Schweigheuser Ciuis et Pistoris in haguenau (signé) Johann bastasius riedt, Maria barba schweigheiserin

Les nouveaux mariés font dresser l’inventaire de leurs apports. Ceux du mari s’élèvent à 2 019 livres, ceux de la femme à 332 livres

1734 (11. 9.bris), Not. Lobstein (Jean, 31 Not 40) n° 908
Inventarium und beschreibung allerderjenigen Haab Nahrung Und Güethere, so der Ehren und Wohlvorgeachte Herr Johann Bastasius Rieth der Hueffschmid und die Ehren: und tugendsahme Frau Maria Barbara Riethin gebohrnerSchweighäußerin, beede Eheleuthe und burgere allhier zu Straßburg einander für ohnverändert in den Ehestand zugebracht, welche der ursachen, allweilen in Ihr beederr Eheleuthe mit einander& auffgerichteten heuraths Verschreibung expresse enthalten, daß eines Jeden in den in die Ehe bringende Nahrung reservirt und ohnverändert seÿn und bleiben solle (…) So beschehen in Straßburg auf Donnerstag den 11.ten Novembris Anno 1734.

In einer alhier zu Straßburg ane der Vorstatt Krautenau in der Feggaß gelegener dem Ehemann eigenthümlich zuständigen behaußung, befunden worden wie volgt
Eigenthumb ane Häußern und Gärthen. (H) Erstlichen eine Kleine Vorder: und hinder behaußung, höfflein mit allen deren gebäuen, begriffen, weithen, zugehörden und gerechtigkeiten, sambt der Gemeinschafft des bronnens gelegen allhier zu Straßburg in der Vorstatt Krautenau in der Feggaßen beÿ dem gelben Eck, einseit neben hannß Georg Jung dem Meelmann, anderseit neben einem hauß, dem Stifft St: Marx gehörig, hinden auf ein Gärthlein berührtem Stifft zuständig, davon gehen Jährl. 19 ß d zinß auff Joh. Bapt: der Statt Straßburg Pfenningthurn, Sonsten gegen Männiglichen freÿ, Ledig, eigen und über dieße beschwährde dißorths ohnpræjudicirlich angeschlagen, wie solche in des Eheherrn Ersterer haußfrauen seel. Verlaßenschafft Inventario durch der Statt Straßburg geschworne werckleuthe æstimirt per 312 lb. Hierüber und zwar über das Vorderhauß sagt ein teutscher pergamentener Kauffbrieff mit der Statt Straßburg anhangenden Cancelleÿ Contract Insiegel verwahret datirt den 8.ten X.bris 1695, So dann meldet über das hinderhauß ein teutscher pergamentener Kauffbrieff mit erwehntem der Statt Straßburg anhangendem Cancelleÿ Contract Insiegel bekräfftiget de dato 18. Julÿ Anno 1697, beede mit altem N° 1 signirt und dißmahlen nach beschehener besichtigung wieder dabeÿ gelaßen
(H.) It. eine behaußung, Scheur, Stallung, hoff, bronnen, Gärthlein und hoffstatt, mit allen deroselben gebäuen, begriffen, Weithen, zugehörden, Rechten und gerechtigkeiten, gelegen allhier zu Straßburg in der Vorstatt Krautenau in der Feggaß, einseit neben Jacob Kostmann dem Garthenmann, anderseit neben Andres Gori dem Garthenmann hinden auf der Franckischen Kinder Garthen stoßend, so gegen Männiglichen freÿ, Ledig, eigen und seind die gebäu in vorgedachtem Inventario vor 325 lb, So dann das gärthl. umb 25 lb, Alßo zusammen æstimirt und alßo hier ohnvergreifflich außgeworffen für 350 lb. Darüber sagt ein teutscher pergamentener Kauffbrieff in allhießiger Cancelleÿ Contract Stub gefertiget de dato 26. 8.bris Anno 1733, Dabeÿ Extractus aus Löbl. Statt Straßburg Feüergeschäfft Protocollo, de dato 19. maÿ Anno 1734 Krafft deßen erlaubet worden, eine Schmid Eß an den gäbel auf dem boden lincker hand zusetzen.
Abzug In gegenwärtig Inventarium gehörig. Des herrn in die Ehe gebracht Vermögen, Sa. hausraths 92, Sa. Werckzeugs und gemachter wahr zum hueffschmid handwerck gehörig 315, Sa. Früchten 33, Sa. Häus und Strohes 9, Sa. Kuhe 6, Sa. Weins und Lährer Vaß 26, Sa. Silbers 7, Sa. baarschafft 200, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 250, Sa. Eigenthum ane Häußern und einem Gärthlein 662, Sa. Liegenden güthern 33, Sa. Schulden 628, Summa summarum 2269 lb – Sa. Schulden 250 lb, Detrahendo 2019 lb
Pro Nota, Unter dießer Summ steckt des herrn fünff Kinder von erster Ehe Mütterlich guth, Zum bericht
Der Frauen in die Ehe gebrachte Nahrung, Sa. hausraths 77, Sa. Silbergeschmeids 9, Sa. Goldener Ring 16, Sa. baarschafft 250, Summa summarum 332 lb
Zweiffelhaffte und verlohrene Schulden in die Nahrung Zugeltend, so der Herr in die Ehe gebracht, 12 lb

Marie Barbe Schweigheusser devient bourgeoise un mois après son mariage

1734, 4° Livre de bourgeoisie p. 1014
Maria Barb: schweighaußerin Von Hagenau geb. erhalt d. br. Von ihrem ehemann Johann Bast: Rieden b. undt hufschmid alhier umb d. alt. bs. will beÿ E E. Zunfft der schmidt dienen. Prom. eodem [4. octob. 1734]

Jean Bastasius Rieth meurt en avril 1767 en délaissant trois enfants de son premier mariage et trois du deuxième. La masse propre à la veuve est de 495 livres, celle des héritiers de 676 livres. L’actif de la communauté est de 1 891 livres, le passif de 745 livres.

1767 (11.5.), Not. Lobstein (J. Frédéric, 6 E 41, 808) n° 454
Inventarium über Weiland des Ehren und Wohlvorachtbahren herrn Johann Bastasii Rieth, des geweßenen Hueffschmids und burgers alhier Zu Straßburg nun seeligen Verlaßenschafft auffgerichtet in Anno 1767. – nach seinem Freÿtags den 24.ten aprilis dießes lauffenden 1767. Jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen hientritt Zeitlichen verlaßen, Welche Verlassenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren der Ehren und tugendsahmen Frauen Mariæ Barbarä Riethin gebohrner Schweighäußerin, der hinterbliebenen Wittib, beiständlich Hn Frantz Anthoni Schweighäußers, des Schreiners und burgers dahier dero bruders (…) So beschehen allhier Zu Straßburg, angefangen auf Dienstag den 11.ten Maÿ 1767.
Des Verstorbenen seeligen ab intestato Verlaßene Erben seind. 1.mo Mr. Johann Valentin Rieth der hueffschmid und burger dahier, deßen Aufenthalt dermalen nicht wißend, dahero in deßen Nahmen Zufolg Extractus aus E. E. Kleinen Raths Memoriali vom 7.ten Maÿ hujus Anni bei dießer Verlaßenschafft Inventur erschienen hr. Johann Heinrich Beck E. E. großen Raths alter und E: E: kleinen Raths jetziger wohlverordneter beÿsitzer, als hierzu abgeordneter h. welcher deßen Interesse bestmöglichst besorget un den Ersten Sechsten Stammtheil
2.do Maria Salome Reÿin, Frantz Fidelii Reÿen des Holtz Karchers und burgers allhier, mit Weiland frauen Maria Anna geb. Riethin deßen erstern Ehefrau seeligen erziehltes töchterlein, dißorts Enckel, deßen geordneter Vogt ist Johann Adam Frentz der Gartenmann und burger alhier welcher (mit) schongedachtem Reÿ des Kinds Vattern dießer Verlaßenschafft Inventur abwartete, In den Zweÿten Sechsten Stammtheil
3.tio Johannes Rieth, der burger dahier, so beÿ dießer Verlaßenschafft Inventur in selbst eigener Persohn Zugegen geweßen, In den dritten Sechsten Stammtheil, dieße 3. seind des Verstorbenen seeligen in erster Ehe mit weiland frauen Christinæ gebohrner Meÿerin seiner ersten Ehefrauen seel. erziehlte Kinder und Enckel.
4.to Frau Maria Barbara Strifflerin geb. Riethin Mr Johann Frantz Stephan Strifflin, des Schuhmachers und burgers dahier eheliche Haußfrau, welche mit Zueiehung dießes ihres mariti beÿ dießer Verlaßenschafft Inventur Zugegen war, In den Vierdten Sechsten Stammtheil,
5.to Frantz Anthon Friderich Rieth, der ledige Sattler Gesell, so sich dermahlen in Besançon aufhaltet, In den Fünfften Sechsten Stammtheil, Und dann 6.to Jgfr. Maria Barbara Riethin, In den Sechten und letzten Stammtheil. Welche beeder letzteren geordnet und geschworener vogt Hr Frantz Joseph Schweighäußer, der fischkäuffer und burger dahier, welcher nahmens derselben bei dießer Inventur erschienen und der Interesse versorgt hat, Und seind die 3. Kinder Zweÿter Ehe Von dem Verstorbenen seeligen mit Frau Maria Barbara Riethin geb. Schweighäußerin seiner nachgelaßener Wittib erzeugt. Alle Sechs seind des Verstorbenen seel. in Zwoen Ehen ehelich erziehlter Kinder und Enckel, als deßelben ab intestato Verlaßener Erben
Copia der Eheberedung, vor Not. Johann Lobstein den 20. aug. 1734
Copia Codicilli, vor Not. Johann Lobstein
Copia Nachdisposition, vor Not. Johann Lobstein den 18. feb. 1751

In einer allhier Zu Straßburg in der Feggaß ohnfern dem Esplanade gelegenen und zum theil in d. 3. noch lebenden KK. Erster Ehe und zum theil in ges. Erben ohnver. Nah. gehörigen behaußung befunden worden wie folgt
(f° 15) Eigenthum ane Häußern u. Gärttlein. (T.) Erstl. I. behßung, höfl. Gärtl. u. hoffstatt m. allen übrigen deren Gebäud. begrif. Weiten, Zugehörd. und Gerechtigkeiten gelegen allhier Zu Straßburg in der Vorstatt Krautenau bei der Esplanade in der Fech Gaßen einseit neb. der vorher beschrieb. th. in der gesambten Erben ohnveränderte u. th. in der K. u. Enckel I.er Ehe Nahrung gehöriger behaußung 2.seit neb. H. Joh: Lobstein, dem biersieder dah. uxor. nme. hinten theils auf H. N. Modelmeyer den fr.zösischen becken th. a. Hüpfnerin die Lichtenmacherin Wit. u. th. auf Ernweins des geweß. Gartner ane Grautenau Witt. stoßend, außer denen darauf haftenden hernach inventirten Passiv Capitalien gegen männiglich. freÿ leedig eigen, und ist die behaußung durch (die Werckmeistere) Vermög Abschatz. Zeduls v. 4. h. M. & A. gewürdiget pro 225 lb, das Gärt. aber ist dh. H. Joh: Schäfer d. Gartenmann und geschw. Schätzer angeschlagen worden für 15 lb, Ist beedes Zusammen 240. Hierüber sagt i. in allh. C. C. Stb. und mit dereo anhandendem Insiegel verwahrter Pergamentener Kauffverschreibung sub dato 2. Januarii 1740.
(E.) It. 12/15.te theil vor ohnvertheilt Von und ane einer behaußung bestehend in einem Vorder: und hinterhäußel, höfflein mit allen deren Gebäuen, begriffen, Weithen, Zugehörden und Gerechtigkeiten, samt der gemeinschafft des bronnens gelegen allhier zu Straßburg in der Vorstatt Krautenau, in der Feggaß beÿ dem gelben Eck, I.s neben Johann Jacob Lorentz dem Güether fuhrmann, 2.s neben hernach beschriebener theilbahrer behaußung und hinten auf sothanes Gärthlein stoßend, Von welcher Völligen behaußung man jährl. 19 ß d Zinß auf Joh: Baptistæ der Statt Straßburg Pfenningthurn reicht, sonsten außer denen hernach eingetragenen Passiv Capitalien freÿ leedig eigen Inventur ist die gantze behaußung vermög Abschatzung Zeduls vom 4.ten Maÿ hujus anni (…) gewüdiget worden pro 600 lb, abgezogen die 19 ß d Bodenzinß so zu doppeltem Capital gerechnet antreffen 47 lb 10 ß, restirt noch 552 lb 10 ß, thun die hiehero gehörige 12/15.te theil 442. Hierüber und Zwar über d. Vorder hauß meldet ein teutscher pergamentener Kauffbrieff, mit der Statt Straßburg anhangendem Cancelleÿ C. Insiegel verwahret, de dato 8.ten X.bris anno 1695. So dann meldet über das hinderhß. ein teutscher pergamentener Kauffbrieff mit erwehntem der Statt Straßburg anhangendem C. C. Insiegel bekräfftiget, datirt d. 18. julÿ Anno 1767.
It. 12/15. theil Vor ohnvertheilt Von und ane einer behaußung, Scheur, Stallung, hoff, bronnen, Gärthlein und hoffstatt mit allen denselben Gebäuen, begriffen, Weithen, Zugehörden, Rechten und gerechtigkeiten, gelegen allhier Zu Straßburg in der Vorstatt Krautenau in der Feggaß, 1.s neben Jacob Kostmanns des Gartenmanns Wittib, 2.s neben Andres Kientz dem Gartenmann und hinten auf SS. TT. H. Ammeister Francken Garthen stoßend, so gegen männiglichen außer denen hernach eingetragenen Passiv Capitalien freÿ, leedig eigen und ist die Völlige behaußung durch schongedachten (Werckmeister) laut Vorher allegirten Abschatzung Zeduls vom 4. Maÿ hujus anni gewürdiget pro 400 lb. das Gärthlein aber ist durch H. Johann Schäffer den geschwornen Schätzer æstimirt worden für 5 lb, Ist beedes Zusammen 405 lb, thun die hiehero gehörige 12/15.te theil 324. Hierüber meldet ein teutscher pergamentener Kauffbrieff in allhiesige C. C. Stub gefertiget und mit dero anhangendem Insigel corroboriret de dato 26.ten Octobris 1733.
Vorbschriebene beede häuser und Gärtlein send in des Verstorbenen seligen theibare Nahrung erster Ehe gehörig geweßen, mithien participirte derselbe deßfalß 2/3.tel oder 10/15.te theil und seine damals im Leben geweßene 5. KKr. den übrig. 1/3. theil der 5/15.te theil. Da nun seit dießem 2. solcher KKr. gestorben, als Josephus in A° 1735 mithien Vor der Königl. Ordonnance de secondes nopces und Lorentz d. 26. feb: 1758 Vor dem arrêt de reglemt. du Conseil souverain d’Alsace de A° 1762, als seind 2/15. theil solcher haüßer und Gärthen, dem Verstorbenen seel. erblichen anerwachßen, so daß samtliche Erben nunmehro beÿ gesetz 12/15.te theil participiren.
[in margine :] Zehen Füffzehende theil der wittib Lebenslängl. Wÿdem
Ergäntzung der hinterbliebenen Wittib, Außweißlich Inventarÿ dh. weil. H. Not. Johann Lobstein seel. in A° 1734. errichtet
(f° 24) Series rubricarum hujus Inventarÿ, Der Wittib ohnverändert Vermögen, Sa. hausrath 7, Sa. Silbers 10, Sa. Goldener Ring 2, Sa. Schuld 75, Sa. des Ergäntzungs rests 400, Summa summarum 495 lb
Der Erben ohnverändert Guth, Sa. hausraths 25, Sa. Werckzeugs zur huefschmid Profession gehörig 11, Sa. Silbers 5 ß, Sa. antheils ane häußern und einem gärthl. 766, Ergäntzung (-), Summa summarum 803 lb – Schulden 1479 lb, Compensando, 676 lb
Die theilbare Vermögenschaft, Sa. hausraths 102, Sa. Werckzeug und gemachte Waar auch Eißens zur huffschmid Profession gehörig 29, Sa. heus 18 ß, Sa. der Kutschen 41, Sa. Silbers 13, Sa. Eigenthums ane einer behaußung und Gäthlein 240, Sa.Schulden 1463, Summa summarum 1891 lb – Sa. Schulden 1146 lb, Nach solchem abzug 745 lb – Beschluß summa 564 lb – Stall Summa 505 lb
Wÿdems: Aufrichtung
Abhandlung über der Kinder und Enckel Erster Ehe zu erfordern habenden Mütter und respect. Groß Mütterlichen Guths

Marie Barbe Schweigheusser meurt le 11 janvier 1798 en délaissant trois enfants ou leurs représentants

1800 (19 floréal 8), Strasbourg 13 (11), Not. Vix (Bremsinger) n° 404
Inventarium über weÿl. der burgerin Maria Barbara Schweighäuser auch weÿl. des burgers Johann bastasius Rieth gewesenen hueffschmidts hinterbliebenen Wittib nach ihrem 22. nivos gegenwärtigen 6.ten Jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt Benennung der Erben, die verstorbene hat ab intestato zu ihren einigen Erben hinterlassenen, benandlich 1. weÿl. der burgerin Maria Barbara geb. Rieth mit auch weÿl. dem burger Johann Frantz Stephan Strifflin Schuhmacher erzeugte dreÿ noch lebende Kinder diesorts Enkel benandlich a) die burgerin Eleonora geb. Strifflin des burgers Michael Richert des Schuhmachers Ehefrau, b) die burgerin Maria Barbara geb. Strifflin des burgers Johannes Berenmann Maurers Ehefrau da aber dieser ihr Ehemann von hier abwesend beiständlich des burgers Michael Richert des vorgemelten, c) den burger Frantz Joseph Strifflin tagner zu Hagenau gewöhnlich wohnhaft in deßen Nahrung die burgerin Maria Barbara transberger so hernachgemelt, 2. den burger Frantz Antoni Friedrich Rieth den Sattler und 3. die burgerin Maria Barbara geb. Rieth des burgers Joseph Transberger Schossers Ehefrau

in der Sterbbehausung
Abhandel: und Auslieferung des von der verstorbenen lebtägig genissenen Widums Zufolg des über ihres Ehemanns Verlassenschafft durch weÿl. Not. Johann Friedrich Lobstein in dem Jahr 1767 angefangenen Inventarii, die alhier zu Straßburg an der feg: Gass gelegene mit N° 49 bezeichneten behausung hoff hoffstatt grose Scheuer Stallung nebst dem dabei befindlichen Garten und bronnen wie auch allen mit allen übrigen deren begriffen, Weithen, zugehörden, Rechten und Gerechtigkeiten einseit neben vormals neben Jacob Kostmanns des Gartenmanns wittib dermalen neben bu. Trawitz dem handelsmann anderseit neben Adam Kientz des Gartenmanns Erben und hinten auff. der burgerin franck Garten stoßend
An dieser behausung seind denen hernachgemelten Widums Erben dermalen als ohnverfangen eigenthümlich zuständig wie folgt 1. dem burger Johann Valentin Rieth gewesten hufschmidt so aber bereits über 31 Jahr von hier abwesend ist und unbewust ist wohnhaft sich derselbe befindet insofern er annoch am leben 3/15, 2. der burgerin Maria Salome geb. Reÿ des burgers Joseph Antoni Hessler Peruckenmacher Ehegattin weÿl. der burgerin Anna Maria geb. Riett mit den b. Frantz Fidelis Reÿ holzkarcher in erster ehe erzeugten einigen tochter 3/15
3. dem b. Johannes Riett gewesten fastenspeishändlers und nachmaligem Kutscher welcher aber bereits über 30 Jahr von hier abwesend und unbewust ist wohnhaft derselbe sich befindet insofern er annoch am leben 3/10, diese erstegemelte Johann bastasius Riett in erster ehe mit weÿl. burgerin Christina geb. Meÿer erzeugte 3 Kinder, 4. Strifflin 2/10, 5. Frantz Antoni Friedrich Riett 2/10, 6. Fr. Transberger 2/10
diese behausung bey dem Friedens gericht des vierten bezircks so durch Urtel des Civil Tribunal den 8. messidor 6. jahr bestätiget worden an den burger Johann Georg Fritsch Gartenmann vor die summ von 825 fr verkauft worden
(f° 5 v) burgerin Maria Barbara geb. Strifflin Johannes Berenmann des zu 20. jähriger Kettenstraf verurtheilten Maurers Ehefrau
(f° 8 ) bezahlt auf den Kaufpreis
(f° 20) Item war die in diesortige Verlassenschafft gehörig geweste behausung höfflien Gärtlein und hoffstatt mit allen deren übrigen begriffen, weithen, zugehörden, Rechten und Gerechtigkeiten bei dem Esplanade an der feggass gelegen mit N° 43 bezeichnet einseit neben burger Linck Gastgeber anderseit neben burger Friedrich dem Schumacher hinten auf hüpferin die Lichtemacherin stoßend bereits den 25. fructidor 10. Jahr so diesortigen Erben dem burger Joseph Amand Arnoldi Gastgeber allhier vor 4000 fr verkauft
Enregistrement de Strasbourg, acp 73 F° 193 du 28 flor. 8


Gui Riederer épouse la strasbourgeoisse Salomé Knecht

Mariage, Saint-Etienne (cath. f° 18)
Hodie 18 Augusti anni 1692 (…) sacro matrimonii uinculo coniuncti sunt Vitus Riederer et Maria Salome Knechtin argentinensis, signum sponsi x, signum sponsæ x (i 19)

Le charretier François Fidèle Rey de Strasbourg épouse en 1750 Anne Marie Rieth

Mariage, Saint-Etienne (cath. p. 138)
Hodie 11 May Anni 1750 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti fuerunt Franciscus fidelis Reÿ, Rhedarius, filius Andreæ Reÿ Rhedarÿ et Civis argentinensis et defunctæ Evæ Küntzin Conjugum, Et Anna Maria Riedtin filia Joannis paschalis Rieth fabri ferrarÿ et Civis Hujatis et definctæ Christinæ Meÿerin Conjugum ambo in hac parochia Commorantes (signé) frantz fidellius reÿ, Ana Maria Rieth , Johan bastaius ridt (i 140)

Le cordonnier strasbourgeois François Etienne Striffler épouse en 1757 Marie Barbe Rieth

Mariage, Saint-Etienne (cath. p. 217-v)
Hodie 7. Februarÿ anni dni 1757 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti fuerunt franciscus Stephanus Strüffling Civis et sutor hujas filius defuncti michaelis Strüffling et annæ mariæ Becker conjugum ex una, et maria barbara Rieth filia joannis bastasii rieth civis et Mariæ Barbaræ Schweighüsser Conjugum (signé) Johann Frantz Stephan striffler, Maria Barbara Rietin (i 220)

Originaire de Stauffen dans le diocèse de Constance, le serrurier François Joseph Transperger épouse en 1774 Marie Barbe Rieth

Mariage, Saint-Etienne (cath. p. 109)
Hodie 18 mensis Januarii 1774 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti sunt Franciscus Josephus Transperger serrarius filius majorennis defunctorum Antonii Transperger fabri lignarii dum viveret in Stauffen diœcesis constantiensis et Annæ Mariæ curtorin in vitâ conjugum, et Maria Barbara Riedt filia defuncti Paschalis Riedt civis et fabri ferrarii olim hujatis et superstitis Mariæ Barbaræ Schveigheusserin quondam conjugum (signé) Joseph Transperger, Maria Barbara Riett (i 114)


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