Charges et fonctions avant 1681


Charges et fonctions à partir de 1681 et les extraits particuliers aux notaires


1619, Protocole des Quinze (2 R 47)
Les Conseillers et les Vingt-et-Un chargent le 10 mai les Quinze de proposer des candidats pour remplacer Thierry Planck, démissionnaire, à son poste de secrétaire de l’Accise. Le nouveau règlement inadapté de l’accise a été modifié pour que les aubergistes ne règlent pas leur impôt avant de servir le vin mais ultérieurement par échéances. Thierry Planck qui a si bien rempli ses fonctions qu’on ne voit pas d’amélioration à y apporter se déclare disposé à les reprendre si le règlement était modifié. L’assemblée décide de faire appel à candidature, elle estime que Thierry Planck se montre trop exigeant mais qu’il pourra postuler s’il le souhaite.
Thierry Planck confirme sa démission le 21 octobre

(f° 83-v) Montags den 10. Maÿ – Dieterich Blanck – Würth. Gasthalter, Zapffner od. Weinschencken – Vngeldschreibereÿ vacirend – Vngeld Ordnung – Vngeld extantzen
Herr Müeg Zeigt ferner, Es seÿ von Herrn Rhäten xxi. meinen gn. Herren den Fünffzeh. vffgetragen, einen Außschutz Zu einem neüem Schreiber ins Vngeld, ahne Dieterich Blancken statt, so Vor Herrn Rhät vnd XXI. abgefordert, Zu machen. In der Vmbfrag Kam Vor, daß die Newe Vngeld Ordnung gar Zu hart gespannen, Vnd schier nicht müglich Zu halten, Vnd die Würth Zu grundt gericht Vnd Verderben müßen: Wann nur der erste Paß geendert Würde, daß die Würth daß Vngeld nicht vor dem außschenck sondern an statt bahrer bezahlung Zu Zimblichen Zielen erlegen solten, So könte man Verhoffentlich des Vngelds halben mit den Würthen wohl fort Kommen, Vnd Würden nicht so Viel böser schulden gemacht, Dieterich Blanck hab sonsten daß Zeugnuß, daß er bißhero in seinem anbefohlenen dienst gar fleißig gewesen Vnd nicht wohl Zu Verbeßeren seÿe, der sich auch vernehmen laßen, Wann die Ordnung Vmb etwas geendert, er gern Verpleiben wolte.
Erkant, die Vngeldherren sollen den außschutz machen, dann Hr. Hannß Michel Heuß Zugeordnet. Blancken den Schreiber belangend, wann ihm nicht an hand Zugeben, daß er sich geschrieben geben wolte, würde sonsten mehr stoltziren Vnd Vermeinen, man anders niemanden tauglich finden Könte, auch Vmb seinet willen die Ordnung nicht Zu ändern, Sondern Wanns ihme angelegen, möge er sich wie andere auffs new wider geschrieben geben Sonsten weren so Viel ehrlicher gesellen Vorhand. die ebenmäßig diesen dienst Versehen möchten. Die Vngeld Ordnung belangend, Würden meine Herren die änderung des angeregten Paß nechts Künfftig proprio mota für hand nehmen.

(f° 209-v) Donnerstags den 21. Octobris – Dietherich Blanck, Vngelds: Schreiber
Hr Wied proponirt der Schreiber im Vngelt hette gebetten, nach dem er Vorlengten erlaßung seines diensts begehrt, daß ein anderer an seine statt möchte geordnet werden. Erkant, die herren so vor disem ein außschutz auß dem Ämbter büchel gemacht, werdens nochmalen wissen Zu befürdern.

1620, Protocole des Quinze (2 R 48)

(f° 33-v) Vngelds: Schreibereÿ anstatt Dieterich Blancken – Elias Obrecht, Carol Kügler, Hans Erhard Herlin, Adam Feinman, Hans Ulrich Klotter, Hans Friderich Beinheim

1626, Protocole des Quinze (2 R 54)
Thierry Planck est nommé adjoint au maître des grains

(f° 248-v) Sambstags den 7. Octobris – Korn Meisters Adjunctus Dieterich Planckh
H. Schoner referirt, weilen Abraham Berner der Korn Meister Kranckh, der haber Kauff aber befürdert sein muß, allß hab man Ihme Dieterich Planckhen vff Ratification M. H. adjungirt. Erkandt hab sein verpleibens.

1634, Protocole des Quinze (2 R 60)
19 avril – L’assemblée doit décider de confirmer ou non Thierry Planck dans sa fonction d’inspecteur au péage du Rhin, le cas échéant de fixer son traitement et d’accéder à sa demande de disposer d’une pièce au poste de péage. L’affaire est renvoyée jusqu’à plus ample informé. Le lieutenant Melchior Schmutz refuse de payer le péage, l’affaire est renvoyée aux préposés des gardes
21 juin – Les deux nouveaux péagers, Hébésias Kirschner et Jean Bromberhurst, seront présentés aux autres employés. L’inspecteur Thierry Planck fait observer que personne n’a d’expérience de ses fonctions au pont sur le Rhin pendant les foires. L’assemblée propose de faire appel au remplaçant Bernard Bihel. Elle décide de partager entre les différents péagers le traitement de Balthasar Held depuis qu’il a été emprisonné. Elle reporte à la fin de la foire la confirmation de Thierry Planck dans ses fonctions d’inspecteur.
11 août – Les préposés à l’accise rapportent que l’inspecteur Thierry Planck demande des remplaçants aux péagers malades Jacques Dold et Sébastien Kirchhofer, lui-même et Jean Bromberhurst ne pouvant faire face seuls au travail, d’autant moins que le remplaçant en poste, Bernard Biehel, est lui aussi souffrant. Ils déclarent aussi qu’il va falloir fixer le traitement de l’inspecteur et des péagers. Les préposés à l’accise exigent que Bernard Biehel prenne ses fonctions, ce qu’il fait.
30 août – Les préposés à l’accise proposent que le traitement de l’inspecteur soit de 3 florins par semaine et 4 quartauts de grain par an, celui ces péagers de 25 sols par semaine et 4 quartauts de grain par an

(f° 33) Donnerstag den 13. Februarÿ – [in margine :] Dietherich Blanck welcher gestallt es für Herren Räth vndt XXI gebracht, vite Bedacht Sextern N° 14 fol. 127.

(f° 81) Sambstag den 19. Aprilis – Dietherich Planck Inspector am Rheinbruck Zoll – Melchior Schmutz Leutenant, dessen Exces
Herr Pleß als Ober Vngeltherr proponirt, Meinen herren erinnern sich, daß beÿ jüngst vorgenommener Rheinbruck Zoll reformation, Dietherich Planck Zu einem Inspectore interims weiß daselbs hin geordnet, vnnd vff ein viertel Jahr lang es dergestalt Zu versuchen erkanndt worden, dieweilen nun solche Zeitt herumb, alß solle erwehnter planck ob man Ihne bestendig wolle behalten ? auch ein gewiße Besoldung Ihme deßwegen schöpfen ? vnnd da ein solches werde geschehen, begehre Er fürs ander die jenige stuben ane dem Zoll, so gegen dem stock über ist, oder sonsten eine, Ihme Zu Zuordnen, drittens ward ane dem Zoll ins gemein die clag geführt, das die Soldaten daselbst besonders aber Leutenant Schmutz durch die seinigen dan mit wägen führüber fahrende leuth nicht allein holtz vnd wellen sondern auch futter hew vnnd stroh abnehmen laße. Er Schmutz halte Zwo Kühe, kauffe das gantze Jahr kein futter für sie, laß sie in meiner herren gräben gehen, stelle man, wie solches abzuschaffen. Erkanndt der erste punct solle bedacht: beÿ den andern, wegen der stuben der Augenschein p. Obere Bawherren eingenommen werden, der dritte punct aber für die Obere wachtheren hiemit gewiesen sein.

(f° 134) Sambstag den 21. Junÿ – Zoller ane der Rheinbruck – Dietherich planck Inspector ane dem Rheinbruck Zoll – Bernhard Biehel Spötter
H. Stemmler alß Ober Ungeltherr proponirt, Alß die beede newangenommene Rheinbruck Zoller Hebesias Kirschner und Hannß Bromberhurst nechster tagen ane dem Zoll den übrig. præsentirt und vorgestellt, dabeÿ auch die Erkandtnuß wegen des spötters, daß derselb hinfüro abgeschafft werden solte, Ihnen angezeigt worden, hette dietherich planck der Inspector nachfolgende 3. puncten erinnert, erstlich gebetten weilen Er noch keine Meß an diesem Zoll gewesen die vbrige Zoller auch *en, unnd keinen rechten bericht haben, was in einem oder dem andern Zu observiren, es wolten meine herren Bernhard Bieheln den bißherigen Spötter noch dieße Mess durch an diesem orth laßen. 2. daß geschäfft mit sein plancken persohn wegen der Inspection an diesem Zoll fürderlichst außzumachen. 3. Zu verfügen, das die ienige Besoldung, so Balthasar Helden seit der Zeit alß Er in hafftung, verfallen, Ihnen den übrigen Zollern möchte gereicht und vnder sie vertheilt werden, /:das hannß diebolt hugwart portion, biß hiehero den spötter, welcher bestendig seit Zeit vorgangener änderung ane dem Zoll vff gewartet, gegeben worden:/
Erkanndt beÿ dem ersten puncten willfahrth, vnd solle der spötter noch dieße Meß durch am Zoll Verpleiben,
der ander punct wird biß zu anderlicher erörerung des geschäffts mit den beÿden verhafften Zollern eingestellt, mög Planck alß denn p. supplicatiio rem sich ferner anmelden,
wegen des dritten puncten Ihnen anzeigen, da man Ihren fleiß dieße Meß durch verspüren werde, Ihnen alß das nach in diesem puncten willfahrt sein solle.
[in margine] Mittw. den 16. Julÿ 1634. ist auß befelch der Obern Vngelts h. Bernhard Biehmen ein Zedel an Rentmr. für 2. pfund pfg. vmb das er die Meß durch nachgespöttet, ertheilt werden.

(f° 172) Montag den 11. Augusti – Dietherich planck Inspector am Rheinbruck Zoll – Zollern ane der Rheinbruck beÿ ordnung zu thun – Dietherich planck urgirt sein Besoldung – Bernhard Biehel
Ermelte Ober Ungeltherren proponiren ferner Dietherich planck Inspector am Rheinbruck Zoll hette beÿ Ihnen angebracht, wie das Zwen von den Zollern daselbst, nemlich Jacob Dold vnnd Sebastian Kirchofer kranck seÿen, Er vnd hanns Bromberhurst seÿen allein können nicht wol fortkommen, Bernhard Biehel der bißherige spötter clag sich auch, das er mit dem fieber behafft, betten also Ihnen adiunction vnnd beÿ ordnung Zu thun, fürs ein, Decundo hette Dietherich planck erinnert, den puncten mit seiner Besoldung, die man Ihme an diesem Orth zu schaffen verschieden vertröstung gethan, fürderlichst auß zumachen, könne sich mit dem bißherigen nicht betragen, solle man also was hiebeÿ Zuthun ?
Erkanndt Ober Vngeltherren sollen hiemit befelcht sein ein Spötter ane den Zoll Zu ordnen, planck solle Zwar der befürderung seines geschäffts vertröstet werden, inmittelst wurde man vernehmen wie es beÿ Rhat allda den Zollern ins gemein Ihre besoldungen Zu verbeßern erinnert worden, wolle außgemacht werden.
[in margine :] Donnerst. 14.t huius haben Ober Vngeltherren, Bernhard Bielen befohlen dißorts vices zu agiren, dabeÿ Ihnen seiner vorig. pflicht erinnert & der hatt sich erclärt sich dißen tag am Zoll Zuv.pürg.

(f° 187) Sambst. den 30. Augusti – Dietherich planck Inspector am Rheinbruck Zoll
Obere Ungelth. herr Brackenhofer h. Wencker e h. XIII.er referiren, Nach dem Dietherich planck Inspector am Rheinbruck Zoll hieob fol. 172. begehrt das geschäfft mit Ihme außzumachen, Item die übrige Zoller ane der Rheinbruck hieob fol. 100. d.ein vberreicht supplication vmb verbeßerung Ihrer Besoldung angesucht, Alß hetten sie in diesen beÿden puncten ein bedacht gefaßt, wie solcher in der sextern Nr 17. fol. 1. 2. et seq. verzeichnet, so Zu diesem mal per Frantzen abgelesen worden, gehet dahin, das Dietherich planck dem Inspectori hienführo die wochen. 3 fl. vnd des Jahrs 4. frtl. früchten, den übrigen Zollern aber 25 ß die wochen einen vnnd auch 4 frtl. früchten des Jahrs Zur besoldung bestimmt die Brandtwein buchß aber gar abgeschafft werden solten.
Erkanndt, das bedencken gevolgt, solle für herrn Rhät vnnd xxi. Zur confirmation gebracht werden. Beschehen Mont. den 1. Septembr. vnndt ist auch daselbst placidirt worden.
[in margine :] Seind deßwegen Schein an Rent. vndt Korn Meisters außfgefertigt.

1637, Conseillers et XXI (1 R 120)
Thierry Planck se démet de sa fonction d’inspecteur au pont sur le Rhin à cause de son grand âge.

(f° 180-v) Sambstags den 23. Decembris – Zollinspector auff d. Rheinbruck
Dietrich Blanck, d. bisherige inspector auff d. Rheinbruck, resignirt sein officium, Weg. hohen alters v. beschwärlicher leibsblödigkeit, bitt um erlaßung.
Erk. ist erlaß. v. soll mann auff ein and. taugliche p.son bedacht sein. H. Schell v. Gerlach.


Les Maisons de Strasbourg sont présentées à l’aide de Word Press. Elles sont hébergées par Free-H.