Jean Schreibeissen, marchand, et (1746) Anne Barbe Fischer


Jean Schreibeissen, marchand, et (1746) Anne Barbe Fischer veuve de Jean Louis Bauer puis de Jean Pierre Schneegans – luthériens
Jean Louis Bauer, brasseur, et (1726) Anne Barbe Fischer – luthériens
Jean Pierre Schneegans, boucher, et (1738) Anne Barbe Fischer veuve de Jean Louis Baur – luthériens

Originaire de Kork en Bade, l’entrepreneur des fourrages Jean Schreibeissen est reçu bourgeois en mars 1745 et s’inscrit comme cotisant (Zudiener) à la tribu des Fribourgeois et se marie l’année suivante avec Anne Barbe Fischer, successivement veuve du brasseur Jean Louis Baur et du boucher Jean Pierre Schneegans. Devenu brasseur, Jean Schreibeissen entre à la tribu des Tonneliers 1746. Il s’abonne à la Taille pour une somme de 25 000 florins pendant dix ans en 1772 puis en 1782. Jean Schreibeissen meurt en l’an IV rue des Bouchers dans la maison Knœrr en délaissant des héritiers collatéraux.

Maisons
Rue des bouchers (1760-1768), reconstruite en 1762


Originaire de Praunheim près de Francfort-sur-le-Main, le brasseur Jean Louis Baur épouse en 1726 Anne Barbe Fischer, fille d’aubergiste. Jean Louis Baur devient bourgeois puis est reçu à la tribu des Tonneliers. Il meurt en 1735 dans sa maison, l’auberge au Canon, à l’angle de la rue des Bestiaux (rue d’Austerlitz) et du quai des Bateliers après avoir institué sa femme héritière de ses biens.

Le brasseur Jean Louis Baur originaire de Praunheim près de Francfort-sur-le-Main épouse en 1726 Anne Barbe Fischer, fille d’aubergiste : contrat de mariage tel qu’il est copié à l’inventaire, célébration

Copia der Eheberedung – zwischen dem Ehrsamen und bescheidenen herrn Johann Ludwig Bauren ledigen bierbrauern von braunheim gebürtig weÿland des Ehrenhafften und bescheidenen Johann Niclaus Bauren gewesenen, bierbrauers und burgers daselbsten, mit der ehren und tugendsamen Frauen Susanna gebohrner Soltzerin ehelich erzeugtem und hinderlaßenem sohn, als dem hochzeiter ane einem, So dann der Wohl Ehren und tugendbegabten Jungfrauen Anna Barbara gebohrner Fischerin, weÿland des Ehrenhafften herrn Jacob Fischers gewesenen Gastgebers Zum Stall und burgers allhier Zu Straßburg mit auch weÿland der Ehren und tugendsahmen Frauen Anna Maria gebohrnen Schwenden ehelich erzeugter und hinterlassenen tochter als der Jungfrau Hochzeiteri am andern theil – Geschehen und verhandelt seind dieße ding allhier in der Königlichen Statt Straßburg Mittwoch den 4. Septembris Anno Christi 1726 – Johann Adam Oesinger Not. juratus publ.

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 117, n° 21)

1726. Domin. XVII et XVIII Trinit. seind außgeruffen und Mittwochs darauff als den 23. Octobris ehelich eingesegnet worden Johann Ludwig Baur der Ledige bierbrauer von Braunheim beÿ franckforth H Johann Niclaus Baurs, Bierbrauers und Alten Gerichts: Schoffen allda Nachgelaßener Ehl. Sohn, Undt Jungfr. Anna Barbara Fischerin H. Jacob Fischers geweßenen burgers Undt Gastgebers Zum Stall allhier Nachgel. Ehel. Tochter [unterzeichnet] Johann ludwig bauer als Hochzeiter, anna barbarra fischerin als hochzeiterin (i 119)

Jean Louis Baur devient bourgeois par sa femme deux mois après son mariage

1726, 4° Livre de bourgeoisie p. 931
Joh: Ludwig Baur d. biersieder Von Braunheim geb. erhalt d. b: Von seiner ehefr. Anna barb. fischerin umb d: tertz d: alt. bs. Will beÿ E. E. Zunfft d. freÿb. dienen. Jur. d. 11. Decb. 1726.

Jean Louis Baur est reçu à la tribu des Tonneliers quelques jours plus tard

1726, Protocole des Tonneliers (XI 394)
Dienstag den 18. Decembris Anno 1726 (f° 131-v) Johann Ludwig Bauer der biersieder von Braunheim beÿ Franckfurt gebürthig producirt Schein von der Statt Stall sub dato den 11.ten Decembris 1726. vermög deßen Er das burger recht Würcklich erhalten, bittet Ihne alß einen Leibzünfftigen so frembd anzunehmen. Erkannd Willfahrt dedit gebühr 2 lb 1 ß 8 d Vor die feuer Eÿmer 10. ß et pro inscriptione 2 ß 6 d

Jean Louis Baur et Anne Barbe Fischer font dresser l’inventaire de leurs apports

1727 (15.5.), Me Hoffmann (Christophe Michel, 19 Not 25) n° 806
Inventarium über des Ehrengeachten H. Johann Ludwig Bawer und Frawen Annæ Barbaræ gebohrne Fischerin beedter Eheleüthe und burgere allhier einander in den Ehestand zusammengebrachte Nahrungen – und krafft deren mit einander auffgerichteten Eheberedung Ihnen und Ihren Erben alß ein ohnverändert und vorbehalten guth, mithien die Ergäntzung deßelben expressé reservirt conditionirt und bedungen – So beschehen in beÿseÿn auf seithen des Ehemanns H Christian Stahlen, weißgerbers und burgers alhie, ane der frawen seithen aber H Johann Joachim Fischers bierbrawers und burgers Ihres annoch ohnentledigten Vogts. Straßburg d. 15. Maÿ Anno 1727.
(M.) Silber 121, F. 123 – Schulden aus der Nahrung 106
(F.) Silber 123, Goldene Ring und Geschmeid 58, Baarschafft, Wein 41, Pfenningzinß hauptgüter
Haussteuren 109

Jean Louis Baur meurt en 1735 sans enfant en instituant pour héritiers sa femme et les enfants qu’elle pourra avoir de mariages ultérieurs. L’inventaire est dressé dans sa maison, l’auberge au Canon, à l’angle de la rue des Bestiaux (rue d’Austerlitz) et du quai des Bateliers. La masse propre à la veuve s’élève à 2 516 livres, celle des héritiers à 730 livres. L’actif de la succession s’élève à 2 338 livres, le passif à 2 676 livres.

1735, Me Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 51) n° 455
Inventarium über Weÿland des Wohl Ehren und Vorachtbahren Herrn Johann Ludwig Bauren, gewesenen bierbrauers zur Carthaunen und burgers allhier nunmehr seel. Verlassenschafft auffgerichtet Anno 1735. – nach deme derselbe den 16. Decembris Nechst verwichenen 1734.ten Jahrs Von dem lieben Gott seelig abgefordert worden, Zeitlichen hinder sich verlaßen, welche Verlassenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren Frauen Annæ Barbaræ Bauren gebohrner Fischerin deß Verstorbenen seel. geweßten Eheliebstin und nunmahlig hinderbliebenen Wittib als deren in Künfftigen Ehen etwann erzeugende und nach tod Verlaßende Kinder und in Mangel deren die jenige Persohnen, welche Sie Frau Baurin durch oder ohne testament dereins Zu Ihren Erben einsetzen und verlaßen wird er herr Baur seelig Vermög deßen auffgerichteten Testamenti nuncupativi §° 4.to. mit vorbehalt deßen noch lebenden eheleibl. Mutter in rechten gebührigen legitimæ (…), durch Sie die hinterbliebene Frau Wittib selbsten, beÿständlich des wohl Ehrenvest v. Großachtbahren H Johann Joachim Fischers bierbrauers Zur Ketten v. fabriquen Pflegers beÿ der Evangel. Gemeinde Zum alten St Peter auch burgers allhier, deroselben eheleibl. H. Bruders v. ane statt eines Vogts hierzu erbettenen assistenten, wie auch durch Joh: Carl Verium den bierknecht Von hier gebürtig (geäugt und gezeigt) – So beschehen Zu Straßburg in fernerer Gegewarth des wohl Ehrenvest, Großachtbahren v. weißen H. Frantz Wörners E.E. Grosen raths alten: und E.E. Kleinen raths nunmahlig. wohlmeritirten beÿsitzers v. vornehmen burgers allhier als auß Ehrenged. Kl. Raths Mittel Vor v. im Nahmen Frauen Susannæ Maulin gebohr. Sultzerin H Johann Martin Maulen bierbrauers Zu braunheim beÿ Franckfurt nun maliger Ehegattin des verstorbenenn seel. Eheleibl. Mutter v. in legitimam instituirte Erbin, so abwesend v. allhier ohnverburgert (…) hierzu in specie abgeordneten herrn

In einer allhier Zu Straßburg ane der Viehgaß gelegenen Zur Carthaunen genandt und hernach beschriebenen bier behausung befinden wie Volgt
Ane Höltzen und Schreinwerck. Auff der ohneins oberst. bühn, In der Cammer A, In der Hopff Cammer, In der Stub B, In deren Cammer, In der Cammer C, In der Magd Cammer D, In der Obern Wohnstub, In deren Cammer, In der Cuchen E, In des officiers Stub, In der bierstub, In der untern Kuchen, In dem Keller, In des Officier Knecht Cammer, Vor dießer Cammer, In dem Würthshauß Zum Stall, Zu Barr
Eigenthumb ane einer Bierbrauer behaußung (T.) Eine bierbehausung Zur Carthaunen genandt (…)
Ergäntzung der Frau Wittib abgegangenen ohnveränderten Guths. Vermög Inventarÿ (…) durch H, Notarium Christoph Michael Hoffmann in A° 1727. auffgerichtet
Series rubricarum hujus Inventarÿ.
Der Frau Wittib ohnveränderte Nahrung, Sa. haußraths 145, Sa. Vaßes 4, Sa. Silber geschirr und Geschmeids 114, Sa. Goldener Ring 41, Sa. Gülth von liegenden güthern 27, Sa. Eigenthumbs ane liegenden güthern 180, Sa. Schuld 100, Ergäntzung (1907, Abgang 4, Verbleibt) 1903, Summa summarum 2516 lb
Dießem nach wird auch des seeligen H. Bauren hinderlaßenes ohnverändertes Guth beschrieben, Sa. haußraths 52, Sa. Silbers 4, Ergäntzung (881, wegzurechnen 108, compensando) 773, Summa summarum 830 lb – Schuld 100, Nach deren Abzug 730 lb
Endlichen wird auch die gemeine theilbare Verlassenschafft beschrieben, Sa. haußraths 143, Sa. Schiff und geschirr Zum Bierbrauen gehörig 38, Sa. Hopffs, Maltzes, Gerst und brennholtzes 287, Sa. Frucht 75, Sa. Vaß, biers und Weins 365, Sa. Silbers 14, Sa. baarschafft 15, Sa. Eigenthumbs ane einer behaußung 1375, Sa. Schulden 23, Summa summarum 2338 lb – Schulden 2676, Theilbares passiv onus 338 lb
Gantz Verlassenschafft in vero pretio 2909 lb – Stall Summ 1607 lb
Copia der Eheberedung – (…) Straßburg Mittwoch den 4. Septembris Anno Christi 1726 – Johann Adam Oesinger Not. juratus publ.
Copia Testamenti nuncupativi

Les préposés de la Taille font figurer la succession dans leur registre parce que les impôts acquittés étaient calculés d’après une fortune sous-évaluée de 1 300 florins (650 livres) et que l’héritière légitime n’est pas bourgeoise de la Ville

1735, VII 1178 – Livres de la Taille f° 26
Kieffer F., N. 6529 – Weÿl. H. Johann Ludwig Bauren gewesenen bierbrauers zur Carthaunen und burgers alhie Verlassenschafft inventirt H. Not. Lang.
Concl. fin. Inv. ist fol. 192. 1607. lb 15 ß 6 s, die machen 3200 R. Verstallte allein 1900 R. Alßo zu wenig 1300. R.
Warvon der Nachtrag gerechnet wird auff acht Jahr in duplo à 3 lb. 18 ß d macht 31. lb 4 ß
Und auff Sechs Jahr in simplo à 1 lb 19 ß, 11. lb 14 ß
Extat kein Stallgeltt
Gebott, 2 ß
Abhandlung 3 lb 7 ß 6 d. Summa 46 lb 7 ß 6 d.
Es hat Zwahr der Verstorbene den 15. Decembris 1734. sich 4100. R. zuschreiben laßen auch die Gebühr darvon zugleich erlegt, weilen aber der tag darauff mit tod abgangen alß hat man kein reflexion darauff gemacht sondern den Nachtrag Vorstehender maßen angesetzet. Auff bitten und Vorgebrachte motiven haben die Herren dreÿ nachgelaßen Zweÿ Jahr in duplo und simplo macht 11 lb. 14 ß Restirt 24 lb 13 ß.
Abzug. Fr. Susanna gebohrne Sultzerin H. Johann Martin Maulen bierbrauers zu braunheim beÿ franckfort Ehefrau des Verstorbenen Mutter und allein in Legitimam instituirte Erbin hat von 168. lb 9 ß 10 s den Abzug zu erlegen mit 16. lb 17 ß
dt. omnia den 9° Aprilis 1735.


Le boucher Jean Pierre Schneegans épouse Anne Barbe Fischer veuve de Jean Louis Baur : contrat de mariage, célébration

1737 (4.3.), Me Brackenhoffer (Jean, 4 Not 29) n° 458
(Eheberedung) zwischen dem ehrsamen und bescheidenen herrn Johann Peter Schneeganßen, ledigen metzger, deß ehren und vorgeachten herrn Joh: Valentin Schneeganßen Metzgers undt burg. alhie mit der ehr vnd tugendsahmen frauen Maria Barbara Schneganß gebohrner Huttingerin ehelich erzeugtem Sohn alß hochzeither ane einem
so dann der Ehren und tugendbegabten frawen Anna Barbara gebohrner Fischerin weÿl. Hn Johann Ludwig Bawren geweßenen biersieders zu der Carthaunen undt burgers alhier hinterblieb: fraw wittib alß hochzeitherin andern theils – So beschehen vnd verhandelt in der Königl. Statt Straßburg auff Mittwoch den 4. Monatstag Martÿ im Jahr deß herrn alß man nach Christi geburth zahlte 1737.

Mariage, Saint-Nicolas (luth. f° 39, n° 5)

1738. Mittwoch den 12. Mertz seind nach zweÿmahl geschehener proclamation, in der Evangelischen Pfarrkirch Zu St. Niclaus, in den Ehestand eingesegnet word. Johann Peter Schnegans, der ledige Biersieder und Burg. allhie, Johann Valentin Schneeganßen, deß Metzgers und Burgers allhier ehl. Sohn, u. Frau Anna Barbara, weil. Johann Ludwig Bauren, geweßten Biersieders und Burgers allhier hinterlassene Wittib [unterzeichnet] Johann Peter Schneganz als hochzeiter, anna Barbara baurin als hochzeiterin (i 41)


Jean Schreibeissen, entrepreneur des fourrages pour le Roi, originaire de Kork en Bade, est reçu bourgeois en mars 1745

1745, Livre de bourgeoisie 1740-1754 (VII 284) p. 202
Johannes schreibeißen Entrepreneur des fourages Von Korck gebürthig erhalt das burgerrecht um den neuen burgerschilling und wird dienen beÿ E.E. Zunfft der Freÿburger. Jurav. d. 10.t Martÿ 1745.

Jean Schreibeissen est reçu cotisant à la tribu des Fribourgeois parce qu’il n’exerce pas le métier d’aubergiste

1745, Protocole des Fribourgeois (XI 166)
2.te Gericht de 1745. Dienstags den 6.ten April. 1745.
(f° 244) Neuz. – Hr Johannes Schreibeißen, der Entrepreneur des fourrages, gebürthig von Korckh, producirt burger: Urkundt de dato 10. Martij 1745. und bittet weilen Er dermahlen Keine würtschafft Zu treiben gesonnen, Ihne alß einen Zudiener interim Zu recipiren.
Erkandt, demeselben wird inn seinem Gesuch willfahrt undt das gegen Erlag der 2. lb 4 ß d und 6 ß Stubengeldt pro hoc Anno, Jedoch auch mit dem Anhang wann er ins Künfftige eine wirtschafft Zu treiben willens, daß Er sich dießorths Leibzünfftig Zu machen, undt die behörige præstanda Zu præstiren schuldig seÿn solle. prom. ded. et jur. auff die Ordnung.

Il se marie l’année suivante avec Anne Barbe Fischer, successivement veuve du brasseur Jean Louis Baur et du boucher Jean Pierre Schneegans : contrat de mariage, célébration à domicile avec la permission de l’ammestre

1746 (16.6), Me Dautel (6 E 41, 284) n° 172
(Eheberedung) zwischen dem Wohl ehrenvesten Herrn Johann Schreibeißen, dem ledigen burgern allhier Zu Straßburg, des Wohl Ehrenachtbaren und wol verordneten Schultheißen Zu Korck, hochfürstlich Heßen darmstädischer herrschafft, mit Weÿl. der Viel Ehren und tugendbegabten frauen Margaretha gebohrner Göpperin seiner gewesenen Ehegattin seel. ehelich erzeugtem herrn Sohn, als dem herrn bräutigamb ane einem,
So dann der Viel Ehren und tugendgezierten Frauen Anna Barbara, gebohrener Fischerin, weÿl. des Wohl Ehrenvesten Herrn Johann Peter Schneeganß, des gewesenen bierbrauers und burgers allhier seel. hinterbliebener frauen wittib, als dder frauen hochzeiterin am andern theil – So geschehen allhier zu Straßburg auff Donnerstag den Sechszehenden tag des Monats Junÿ annp 1746. [unterzeichnet] Johannes Schreibeißen als Hochzeiter, Anna Barbara Schneeganßin geborne fischerin als hochzeiterin

Mariage, Saint-Nicolas (luth. f° 80, n° 22)

1746. Mittw. den 29. Junÿ seind nach zweÿmahls vorher geschehener Proclamation, auf eine erhaltene Erlaubnus von Ihro Gnad. dem Regirenden H. Ammeister, im Hauß in den Stand der H. Ehe eingesegnet worden, Herr Johannes Schreibeisen, der ledige bierbrauer und burger allhie H. Johannes Schreibeisen, des Schultheißen Zu Korck ehel. Sohn, u. Frau Anna Barbara, geb. Fischerin, weÿl. Herrn Johann Peter Schneegansen geweßten bierbrauers u. burgers alhie, hinterlassene Wittib [unterzeichnet] Johannes Schreibeißen als Hochzeiter, Anna Barbara schneeganßin als hochzeiterin (i 82)

Devenu brasseur, Jean Schreibeissen change de tribu et s’inscrit à celle des Tonneliers

1746, Protocole des Tonneliers (XI 394)
Donnerstag d. 23.t Junÿ 1746. ist Kauffgericht gehalten, und folgends Verhandelt worden
(f° 464) Johannes Schreibeißen der Biersieder So das Kauffgericht begehrt, und dafür 30 ß et protoc. 5 ß d. bezahlte, producirt stallschein vom 17 hujus Vermög weßen Er von E. E. Zunfft der freÿburger beÿ dieser Ehrs. Zunfft will Leibzünfftig werden. Erkandt, wurde recipirt, dedit alß Einer so von Einer andern Zunfft hieher gekommen 3 lb 15 ß pro feireÿmer 10 ß pro protoc 5 ß

Il devient en décembre de la même année cotisant à la tribu des Fribourgeois

1746, Protocole des Fribourgeois (XI 166)
6.te und Letzte Gericht de 1746. Dienstags den 20.ten dec. 1746.
(f° 328-v) Neuz. biers. – H Johannes Schreibeißen der biersieder Zur Carthaun allhier eandem ob causam citirt. Ille præsens, bittet zwar pro Receptione, vermeint aber der halben dermahlen nichts mehr Zu bezahlen schuldig zu seÿn weilen er vorhin dieß: orths allschon Zünfftig geweßen, und die Zunfft: Gebühr Entrichtete
Hierhauff Erkandt worden, daß so wegen Er Schläber, undt Zwar dießer gegen Erlag 2 lb 4 ß alß auch Er Schreibeißen jedoch gratis /:weilen Er vorhin dießorths Zünfftig geweßen:/ alß Zudiener anzunehmen undt Zu recipiren. Joh: Daniel Schläber ded. 2 lb 4 ß und Johannes Schreibeißen ded. 4 ß Protocollg. Undt haben beede auff der Ihnen abgeleßenen Articul gelobet.

Les Quinze accèdent à la demande de Jean Schreibeissen qui souhaite s’abonner à la Taille pour une somme de 25 000 florins.Les préposés de la Taille portent dans leurs registres la décision d’abonnement pour dix ans

1772, VII 1180 – Livres de la Taille f° 138-v
Mont. den 30. dito [Martÿ] Erkandtnus Gnädig. Hh. der Fünffzehen Vom 14.t Martÿ 1772.
In Sachen H. Johannes Schreibeißen des hiesigen burgers und Weinhändlers jmploranten auff übergebenes unterthäniges Memoriale sambt beÿlag sub Lit. A. mit bitte, wir geruheten die von Ihme anerbottene Summam Von 22 200 R. zu seiner Künfftigen Verstallung zu genehmigen. sofort Ihme mit einem Zehen Jährigen abonnement auff der Statt Stall vermttelst Jährlich Zu entrechtender 34. lb 13. ß gnädig zu willfahren. Verordnete und beseßene Deputation beÿ welcher der jmplorant der Von Ihme anerbottener Summæ annoch 2800 R. beÿgesetzter, mit wiederhohltem bitten sein oblatum dermahlen pro Sufficienti anzunehmen, in befolgung deß Ihme mit gebittenem abonnement auff den fuß von 25 000 R. auff Zehen nach einander folgende Jahr zu willfahren. Ist nach abgestatteter relation derer Herren Deputirten Erkannt, daß dem Hn Imploranten mit gebettenem abonnement auff den fuß don 25 000 R auf Zehen nach einander folgende Jahr unter der gewohnlichen bedingung und anhang zu willfahren, daß das angesetzte quantum nach abzug des bis dahin Verstallten Summ so gleich erlegt und wann dem Hn jmploranten während dießem abonnement, etwas Erbs, legat, donations oder Wÿdumbs weiße zufallen sollte, daßen belauff auff Lobl. Stratt Stall angegeben und das Stallgeldt davon obig fixirten Summæ beÿgesetzetn wie nicht weniger nach seinem sich ereigneten Absterben deßen Verlassenschafft ordnungs mäßig jnventiren und das darüber zu entrichtende jnventarium Jedoch ohne einige Zu beförchtende recherche oder Nachtrags abforderung denen Hn dreÿ der Statt Stall eingelüffert werde. Unterschrieben Widt XV Secretarius

L’abonnement est reconduit pour dix autres années

1782, VII 1180 – Livres de la Taille f° 317-v
Erkandtnus Gnädigen Herren der XV Vom 17.t aug. 1782
In Sachen Hn Johannes Schreibeißen des burgers und Weinhändlers allhier jmploranten auff producirtes unterthäniges Memoriale mit beÿlag A. juncto petito wie das Ihme den 14. Martÿ 1772. auff den fuß von 25 000 R. auf Löbl. Stall, auff fernere Zehen Jahr zu verlängern. Verordnet und beseßenen Deputation auff all übrig angehorte vor und anbringen Ist der oberen Stall herren abgestatteten relation nach Erkannt daß dem Hn Imploranten den 14. Martÿ 1772 gestattete abonnement auff fernerer Zehen Jahre zu verlängern seÿe. Unterschrieben Zäpffel XV Secretarius

Jean Schreibeissen meurt en l’an IV en délaissant des héritiers collatéraux. L’inventaire est dressé dans la maison Knœrr rue des Bouchers. Les pièces annexes comprennent différents actes de baptême dont celui du défunt en 1717.

1796 (26 mess. 4), Strasbourg 3 (18), Me Übersaal n° 494 – Enregistrement de Strasbourg, acp 41 F° 70 du 27 mess. 4
Inventarium über des weiland bürgers Johann Schreibeisen gewesenen Weinhändlers Vermögen: Nachlassenschafft, angefangen den 25. Messidor IV – nach seinem den 3. Pluviose Jüngst erfolgten absterben, auf Ansuchen des burgers Johann Georg Baldner Müllers zu Bodersweÿer jenseit des Rheins wohnhaft des verstorbenen auch verstorbenen vollbändigen Schwester Sohns sowohl für sich selbst als Mandatarius des bürgers Johann Jakob Schreibeisen Rabenwirts zu Bischofsheim am Hohen Steg jenseit Rheins, des verstorbenen einbändigen bruders, durch Mariam Salome Geiler die ledige großjährige von Barr gebürtig des Verstorbenen gewesene haushälterin (gezeigt)

in einer an dem Goldgiesen gelegen dem bürger Knörr Weinhändler zuständigen behaußung N° 1 in des Erblaßers Wohnung auf dem 2.ten Stock
Mobilien und Effecten, In der Wohnstuben, Im dem Eck Saal, In der ersten Kammer neben der Wohnstube lincker hand, In dem Camin Zimmer darneben, In dem Zimmer neben der Wohnstub rechter hand, In der magd Kammer, In dem haußehren, In der Küche, In der bühne, In dem Keller
(f° 8) Recapitulatio vorher inventirter Mobiliar: Massæ, Mobilien und Effecten 3256 livres, silbers 292 li., Gold und Geschmuck 274 li., baarschafft 557 li., summa summarum 4380 livres
(f° 8 v) der burger Johann Michael Osterrieth Rechtsgelehrter in der Qualitæt als Constituirter General und Special mandatarius des des burgers Johann Georg Baldnern Müllers zu Bodersweÿer jenseit des Rheins wohnhaft des verstorbenen burgers Johann Schreibeisen auch verstorbenen vollbändigen Schwester Sohns als auch als Mandatarius des bürgers Johann Jakob Schreibeißen Rabenwirths zu Bischofsheim am hohen steg jenseit Rheins des verstorbenen einbändigen bruders, an einem theil, der bürger Johann Peter Schneeganß ehemaliger bierbrauer als vogt der weil. bürgerin Maria Barbara geb. Schneeganß mit auch weÿl. bürger Isaac Jundt gewesenen Gastgebers erzeugt und hinterlassenen 3 Kinder 1. der bürger Isaac Jundt handelsmann allhier 2. die bürgerin Maria Barbara geb. Jundt des bürgers Johann Jakob Keck buchhändlers Ehegattin und 3. die bürgerin Maria Salome geb. Jundt des weÿl. bürgers Johann Peter Goldenberg gewesenen handelsmanns hinterbliebenen Wittib, anzeigend daß gedachter bürger Johann Peter Schneegans und die 3 Jundischen Geschwistrige in ihren Qualiatet als Erben der weÿl. burgerin Anna Barbara geb. Fischer gedachten verstorbenen burgers Johann Schrebeißen gewesenen Ehegattin ihrer Mutter und respective Großmutter nach ausweis der vor weiland bürgers und Notar Frantz Heinrich Dautel Vater alhier den 3. maÿ 1780 passirten Vergleichs und Transaction
Summa deßen was die Wittums: Erben bereits theils in klingendem Geld und theils durch ersteigte mobilien und effecten erhalten haben 54 000 lb annoch zu fordern 6000 lb
(f° 11) Rechnung
(f° 13) Continuatio Inventarii Angelegte Capitalien, Liquide Erbschafft 55 731 lb
(Documenta, Lettres) – Auszüge aus dem Korcker Taufprotocoll dat. 16. hornung 1717 wurde Johannes Schreibeisen dem burger zu Korck von seiner Ehefrau Margaretha eine geborne Göpperin ein Sohnlein und inder dem 18 darauf erfolgten taufe Johannes genant
die älteste Schwester von diesem Johannes ist Margaretha den 2.te Nov. 1714 geboren diese ist längst todt Von ihr ist ein einziges Kinds ein Sohn den Namens Johann Georg Baldner müller zu bodersweiher gegenwärtig noch am leben (und dessen vater weil. Joh: Georg Baldner gew. Metzger in Bodersweiher), die 2.te Schwester Anna Maria den 9. nov. 1723 geboren ist auch todt ohne erben zu hinterlassen, Ein bruder David den 27. Augstmond 1725 geboren starb ledigen Standes und also auch ohne Erben diese – von rechte Geschwister vor vätterlichen und mütterlichen Seite von obigem Johann Schreibeisen, Sonst hat er noch ein halbbruder Namens Johann Jacob geb. den 7. nov. 1735 gegenwärtigen noch am leben vätterlichener Seite ist er der rechte bruder nicht aber von mütterlich da seine Mutter Anna Katharina eine geborene Frantzin war, Korck den 25 Hornung 1796


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