Jean Michel Meyer, maître maçon, et (1747) Marie Salomé Hammerschmid, veuve du maître maçon Jean Kœderer – catholiques


Né le 9 juin 1715 à Lauben à côté de Kempten en Allgäu, Jean Michel Meyer apprend le métier de maçon à Thierstein de 1738 à 1741. Il demande en janvier 1747 à faire son chef d’œuvre qu’il présente en avril. Les examinateurs lui accordent immédiatement la qualité de maître à part entière malgré quelques défauts. Il épouse en mai 1747 Marie Salomé Hammerschmid, veuve du maître maçon Jean Kœderer, devient bourgeois en juillet et tributaire chez les Maçons en septembre.
Il formera les deux fils issus du premier mariage de sa femme, Jean Nicolas et Philippe Kœderer. Sa fille épousera le maître maçon et chef de chantier Joseph Kaltner. Marie Salomé Hammerschmid meurt en 1788 et Jean Michel Meyer en 1798.

Maison en propriété
1749-1795, rue Saint-Guillaume (X 381, ultérieurement n° 15)


1747, Protocole du corps des maçons (XI 242-243, 1731-1749-1770)
(XI 242) Meÿer Johann Michael, 186.a, 190.a, 199.b, 200.b, 203.a, 207.a, 212.a, 215.b, 217.a, 220.a, 221.a, 222.b
(XI 243) Meÿer Johann Michael, 4.a, 6.b, 8.a et b, 15.b, 19.a ety b, 20.a, 21.a, 26.b, 31.b, 33.a, 37.a, 42.a et b, 43.b, 46.a, 49.a, 51.a, 52.a, 53.b, 55.b, 57.b, 58.a, 60.a, 71.b, 73.b, 76.a, 82.b, 84.b, 86.a, 88.a, 89.b, 93.b, 96.a, 102.a bis, 108.a bis, 110.a, 119.a, 126.a, 127.b, 132.a, 134.a, 140.a, 149.a, 166.a, 172.a, 176.a, 182.a
Natif de la juridiction de Kempten en Allgäu, le compagnon Jean Michel Meyer demande en janvier 1747 qu’on l’admette à faire son chef d’œuvre. Il produit son certificat de baptême le 9 juin 1715 et le certificat qui lui a été remis à Thierstein après ses trois années d’apprentissage. Le conseil refuse le certificat qui ne porte pas les dates de l’apprentissage. Il présente à la fin du mois un certificat d’après lequel il épousera la veuve d’un maître et une attestation d’après laquelle il a fait son apprentissage entre avril 1738 et avril 1741. Le conseil des maçons récuse l’attestation parce que son sceau ne correspond pas à celui du premier certificat.

(f° 186.a) Anno 1747 Donnerstags den 5.ten Januarÿ – Johann Michael Meÿer Steinhauer undt maurergesell aus dem Stufft Kempten im Allgaÿ gebürtig stehet vor, vnd bittet Ihne Zu Verfertigung des meisterstücks Zu admittiren, producirt anbeÿ seinen tauffschein von H Johann Georg Holtzmann Parocho Zu Erlauben den 19. Februarÿ 1746. ausgestellt das derselbe als Georg Meÿers und Mariä Schweinbergin beeder Eheleuthen allda Ehelicher Sohn den 9.t Junÿ 1715. in dasiger Kirchen getaufft worden, ingleichen seinen Lehrbrieff von Balthasar Nick und Johannes Burgardt beÿden Verordneten Zunfftmeisten auch Andreas Einsel und Frantz Roth Ermel beÿsitzmeistern, so dann Conrad Schrempf und Clemens Roth Ermel buchsengesellen E. E. maurer und Steinhauer Zunfft des Felckens [sic] direnstein, hochfürstlichen bischofflichen Wormbsischen Landts den 21. Julÿ 1745. Unter dero anhangendtem gewohnlichen Insigel dahien ertheilt, daß Er Johann Michael Meÿer beÿ Frantz Balthasar Nick burger, maurer und Steinhauer meister in gedachtem dirnstein das maurer und Steinhauer handwerck dreÿ gantze Jahr lang auffrecht redlich wohl und vollkommen ernernt, auch sich sonsten ehrlich und wohl verhalten habe.
Warauff in gehalteer Umbfrag Erkannt, daß weilen in seinem Lehrbrieff weder die Zeit, wan er als Lehrjung eingeschrieben und auffgedungen, noch das Jahr monat und tag, wan er außgethan, und seiner Lehrjahr halben looß gesprochen wordten nicht benambset ist, man Ihne in seinem begehren nicht willfahren Könne.
(handwercks gebühr dt. 1. lb 1 ß und Feur)
(f° 190.a) Dienstags den 31. Januarÿ 1747 – Johann Michael Meÿer Steinhauer undt maurergesell aus dem Stufft Kempten im Allgaÿ gebürtig repetirte sein begehren vom fünfften huius Ihne Zum meisterstück Zu admittiren, seÿe gesinnet eines mstrs. nemblichen des Verstorbenen Johann Köderers geweßten Steinhauers, maurers und burgers allhier seel. wittib zu heurathen und habe bereits von Einem hoch Edlen Magistrat allhier die Vertröstung Zum burgerrecht auf bescheinigung Kirchen gangs erhalten, wie der Von H. Rathschreiber Kien den 2.t Januarÿ 1747. deßhalben außgestellte hiebeÿ producirte Ihne aber wieder Zurückgegebene Schein mit mehrerem außweiset, so seÿe der fehler seines Lehrbrieffs wegen außgelaßener lehrzeit, und deren Endigung in zwischen Verbesert und Ihme von der Maurer, Steinhauer, ziegler und haffner Zunfft Zu Direnstein unter dero vorgedrucktem Insigel den 21. hujus Ein attestat ertheilt, krafft deßen er den 4. aprils 1738 als maurer und Steinhauer Zu mstr Frantz Balthasar Nicken allda gekommen, und den 4.t Aprilis 1741. nach dreÿ Jahren Verfluß Ehrlich und handtwercksbräuchlich Von sothaner Lehr freÿ vnd ledig gesprochen worden, auch an sonsten sich wie rechtschaffen und redlich jederzeit auffgeführt habe.
Erkandt, weilen das Insigel auf diesem attestato mit deme, so am lehrbrieff hängt, nicht gleichförmig hiernechst das eine gröser als das andere, auch auff darinen ein Jahrzahl und auf dem andern keine gestochen, über dieses nicht üblich ist, daß man Zu Einem Lehrbrieff eine beÿlag mache, Zumalen selbige auch von Keinem meister unterschrieben als soll derselbe ane das handwerck Zu derinstätt schreiben, und sich Einen Vollständigen Lehrbrieff außbitten, bevorab da dasselbe den begangenen Fehler in dem erstern Lehrbrieff ohne weiteres entgeld ohne dem zu verbeßern schuldig und verbunden ist, in Zwischen aber so wohl der Lehrbrieff als die beÿlage in dießeitiger Ladt Verbleiben.

Son chef d’œuvre fait, le Corps des maçons menace en août 1747 Jean Michel Meyer de saisir ses outils s’il ne s’inscrit pas à la Tribu. Au cours des années suivantes, on lui inflige à plusieurs reprises une amende pour n’avoir pas boutonné sa robe de façon réglementaire pendant les conseils. Il est en outre régulièrement nommé à des charges annuelles.

(f° 199.b) Sambstags den 12.ten Augusti 1747 – Eodem wurde Erkandt, daß Mstr Johann Michael Meÿer, weilen Er das meisterstück schon lange Zeit gemacht, bis dato aber nicht Zünfftig worden, ohnerachtet Erst kürtzlich ein quartal gericht gehalten worden, und Er immerhin fortarbeitet, Ihme das geschirr hinweg genommen werden solle.
(f° 200.b) Donnerstags den 28.t Septembris 1747 – (Einstand) Mstr Johann Michael Meÿer Erlegte dato seinen Einstand mit 1. lb 10 ß.
(Extantzen) Ingleichem mstr. Johann Köderers wittib seine jetzige Ehefrauen schuldige wochen pfenning biß 1746 mit 1. lb

(f° 57.b) Mittwochs den 22. Augusti 1753. Mstr Johann Michael Meÿer soll umb den Rock nicht Zugeknüpft Zu haben 2. ß 6. d beßern.

(f° 82.b) Mittwoch den 5. Februarÿ 1755. Posthac Wurdte Zu Einem beÿsitz meister beÿ den gesell gebott pro Anno 1755 der ordnung nach loco mstr Johann Christoph Schneiders des Letzt abgegangenen mstr Johann Michael Meÿer nominirt.

(f° 93.b) Dienstags den 17. Februarÿ 1756. Mstr Johann Michael Meÿer, daß er die Knöpff am Rock nicht zugehabt. Erkandt, solle laut articul 2. ß 6. d erlegen.

(f° 102.a) Sambstags den 16. Octobris 1756. Anstatt Mr Johannes Wagner des bisherigen Umbsagmeisters deen jahr ein Endschafft erreicht ist dato unanimiter Erkosen worden Mr Johann Michael Meÿer.

(f° 119.a) Dienstags den 8. Novembris 1759. Mr Johann Michael Meÿer ist in Ein Stubenrecht, weillen er den Rockknopff beÿ gehaltenem handwerck nicht Zugehabt hat, mit 2. ß 6. d Erkandt worden.

(f° 127.b) Mittwochs den 3.t lehnung 1761. Worauff man Zur Wahl einer Ober und Untermeisters geschritten Vnd wurden Erwöhlet Mr Johann Michael Meÿer als Untermeisters.

(f° 132.a) Worauff man Zur Wahl einer Ober und Untermeisters geschritten Vnd wurden Erwöhlet als obermeister Mr Johann Michael Meÿer.

(f° 134.a) Dienstags den 24. Augusti 1762. Mr Johann Michael Meÿer der Obermeister ist in Ein Stubenrecht mit 2. ß 6. d Verfallen, weillen er den Kein Rockknopff Innhalte.

(f° 166.a) den 2. Julÿ 1767. Zum Untermeisters Wurde Erwöhlet als obermeister Mr Johann Michael Meÿer.


Le compagnon maçon Michel Meyer de Kempten en Allgäu demande à la tribu des Maçons un certificat de future admission à la tribu en présentant seulement le certificat de travail que lui a remis Jean Philippe Wœhrlen.

1746, Protocole des Maçons (XI 237) f° 306-v
Sambstags den 17.ten Decembris 1746. (f° 307) Zunfftschein – Michael Meÿer der Maurergesell Von Kempten aus dem allgeÿ gebürtig bittet Ihne einen schein das burgerrecht Zu erlangen, mit zu theÿllen, produciret weiter Kein attestat als Eines von Mr Johann Philipp Wöhrlen de dato 15. Novembris 1746. daß er seit Anno 1742. bis dato beÿ Ihne in arbeit gestanden und sich wohl aufgefühet habe. Erkannt, Willfahrt. (dt. 15. ß)

Jean Michel Meyer fait établir un état de fortune pour accéder à la bourgeoisie

1746 (22. Xbr), Me Dautel (Fr. Henri, 6 E 41, 293) n° 34
Designatio dererjenigen Effecten, welche Johann Michael Meÿer, der ledige Maurer Von Kempden auß dem Altgäu gebürtig, dato eigenthümlichen besitzet, und durch ihne nach abgelegter handtreu ane aÿdesstatt angegeben
Sa. Vermögen 250. lb
Actum Straßburg den 20.t et 22.t Xbris 1748

Jean Michel Meyer présente en avril 1747 son chef d’œuvre. Malgré quatre défauts, les examinateurs lui accordent immédiatement la qualité de maître à part entière eu égard qu’il va épouser une veuve de maître chargée de trois enfants

1747, Protocole des Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Johann Mich. Meÿer, 100.a
(f° 99-v) Den 25.t Februarÿ 1747. hora prima pomeridiana kamen die meisterstück schawer Hr Michael Erlacher Werckmeister des münsters und Steinmetz, H Georg Michael Müller Steinhauer, Mstr Johann Michael Gruber Steinhauer und mstr Johann Carel Hiskÿ Steinmetz zusammen.
Johann Michael Meÿer Lediger Steinhauer und maurergesellen von (-) producirt Extractum auß Gnädiger herren dero Fünff Zehen allhier Memoriali vom 18. huius mensis, Krafft deßen derselbe Zu auffnehmung des meisterstücks Zu admittiren dannoch aber einen vollständigen Lehrbrieff seinem oblato gemäß beÿzubringen verbunden seÿn soll, mit bitt Ihme Zufolg deßen das maas auffzugeben. Erkandt, Willfahrt, und Ihm das maaß gleich bald auffgegeben.

(f° 100) Mittwochs den 19. Aprilis 1747. hora 2.da pomeridiana wurdte in præsentia S. T. Herrn XV.rs Josephi Gerbers hochverordneten herrn obmans und dero vier geordneten herrn meisterstück schauern nahmentlich H. Werckmeister Michael Erlacher Steinmetzen, H. Geörg Michael Müller, Mstr Johann Michael Gruber beeder Steinhauer, und mstr Johann Carel Hiskÿ Steinmetzen, Johann Michael Meÿer des Ledigen Steinhauers und maurergesellen gefertigtes Prob undt Meisterstück besichtiget und folgendes dabeÿ Zu anden befunden.
1. fehlt in der faschade Zu der dritten stock höhe ein gantzer Schu daß selbige Zu niedrig angesetzt.
2. im Zweÿten grundriß stehen Zweÿ fenster umb dreÿ Zoll weiter hienüber als sie in dem dritten Grundriß, vnd accordiren sich also nicht mit einander.
3. In dem Schnecken aufftrag seind der länge nach fünff und Zwantzig tritt in dem ersten stock werck angezeichnet, in der runde des Schneckens aber nur dreÿ und Zwantzig.
Gibt Zur antwort, daß Zweÿ davon voraus und im grund Ligen, dahero er selbige in der rundung nicht anzeichnen können.
4. So Seind auch die handhaben auff diesem nemblichen großen Schnecken aufftrag Zu Zeichnen Vergesen.
Deßwegen Erkandt, daß in ansehung Er Eines meisters Wittib mit dreÿ ohnerzogenen Kindern heurathet sothane Fehler Ihme pardonniret Und Er vor einen Vollkommenen Meister auff und angenommen werden, mithin das Völlige meisters zugeniesen haben solle.

(traduction) Le 25 février 1747 à une heure de relevée se sont réunis les examinateurs des chefs d’œuvre, à savoir le chef du chantier de l’Œuvre Notre Dame Michel Erlacher, l’équarrisseur Georges Michel Mülller, l’équarrisseur Jean Michel Gruber et le tailleur de pierres Jean Charles Hisky.
La compagnon maçon équarrisseur célibataire Jean Michel Meyer, natif de (-), produit un extrait du protocole des Quinze en date du 18 courant d’après lequel il est autorisé à s’inscrire au chef d’œuvre, à condition de présenter un certificat complet d’apprentissage, en demandant qu’on lui donne les mesures.
Décision, sa demande est accueillie favorablement, on lui remet aussitôt les mesures.

Le mercredi 19 avril 1747 à deux heures de relevée, en présence de l’honorable prévôt Joseph Gerber, assesseur des Quinze, les quatre examinateurs jurés, à savoir le chef du chantier de l’Œuvre Notre Dame Michel Erlacher, Georges Michel Mülller et Jean Michel Gruber tous deux équarrisseurs et le tailleur de pierres Jean Charles Hisky, ont inspecté le chef d’œuvre qu’a réalisé le compagnon maçon équarrisseur célibataire Jean Michel Meyer et ont constaté ce qui suit.
1. Il manque tout un pied en hauteur au troisième étage de la façade qui est donc trop basse.
2. Sur le deuxième dessin, deux fenêtres sont décalées de trois pouces par rapport au troisième dessin, elles ne se correspondent donc pas.
3. Il y a vingt-cinq marches au premier étage du projet d’escalier à vis alors que l’élévation n’en comprend que vingt-trois.
Il répond que les deux autres sont au niveau du sol et qu’il n’a donc pas pu les dessiner sur l’élévation.
4. Il a en outre oublié de dessiner les rampes sur le même grand projet d’escalier.
On a ensuite décidé de ne pas lui tenir rigueur de ces défauts puisqu’il va épouser la veuve d’un maître chargée de trois enfants à élever et de le recevoir maître à part entière. Il pourra donc jouir de toutes les prérogatives d’un maître.

Originaire de Lauben à côté de Kempten en Allgäu, Jean Michel Meyer épouse en mai 1747 la veuve de Jean Kœderer, Marie Salomé Hammerschmid, sans passer de contrat de mariage comme l’indique l’inventaire après décès

Mariage, Saint-Marc (cath. p. 96)
Hodie 2. maji Anni 1747. (…) sacro matrimonii vinculo in facie Ecclesiæ conjuncti honestus Michael Mayr ex Oberlauben in Algoia Augustatæ diœcesis oriundus Cæmentarius et lapicida defuncrorum Georgi Mayr et Mariæ Schweinbergin filius legitimus et virtuosa Salomea Kieterin defuncti Joannis Kieterer Civis Argent. et cæmentarii vidua superstes parochiana nostra, præsentes adferunt testes (…) Philippus mayr frater sponsi (signé) Johann Möhell Maÿr, signum sponsæ x (i 51)

Jean Michel Meyer devient bourgeois par sa femme en juillet 1747

1747, Livre de bourgeoisie 1740-1754 (VII 284) p. 300
Johann Michael Meÿer der Maurer Von Lauben auß dem Algeÿ geb. erhalt das burgerrecht von seiner Ehefr. Salome, weÿl. Johannes Köderers brgs. und Maurers allhier wittib um d. alten burger schilling und will dienen beÿ E. E. Zunfft der Maurer jur. d. 31. Juli 1747.

Jean Michel Meyer devient tributaire en septembre 1747

1747, Protocole des Maçons (XI 238)
Dientags den 5. Septembris 1747 (f° 12-v) C. Neuzünfftiger – Johann Michael Meÿer Maurer Vndt Steinhawermeister Von Lauben, producirt Cancelleÿ: Pfenningthurn und Stallschein vom 31.t Julÿ et 28. augusti 1747. Krafft deßen Er das burgerrecht von seiner Ehefrau Salome weÿlland Johann Koderers gewesten burgers Und Maurers allhier wittib umb den alten burger schilling erhalten, den feur Eÿmer Zahlt, Vnd auff dem Stall sich angemeldet habe, bittet ihme Vor einem Zünfftigen an Zunehmen.
Erkannt, Willfahrt. d. weilen er eines Zünfftigen wittib geheurathet Vor die Zunfft 5. ß Vnd ane Einschreib gebühr nur 4 ß, so dann vor den Pfenningthurn 1 lb (zusammen) 1 lb 9 ß.

Marie Salomé Hammerschmid meurt en 1788 en délaissant trois enfants (ou leurs représentants) de son premier mari et une fille issue du veuf. Les experts estiment la maison 2 800 livres. La masse propre aux héritiers s’élève à 45 livres. L’actif de la communauté s’élève à 6 469 livres, le passif à 5 348 livres (le tout exprimé en livres tournois)

1790 (22.1.), Me Mayer (6 E 41, 443) n° 231 (biffé : 79)
Inventarium über Weÿl. Fraun Mariæ Salome gebohrner Hammerschmidt, H. Johann Michael Meÿer des Maurermeisters Steinhauers und burgers allhier zu Strassburg geweßener Ehefrauen Verlassenschaft aufgerichtet im Jahr 1790. – nach ihrem im Monath april anno 1788. erfolgten absterben hier Zeitlichen verlaßen hat (…) durch ihne den wittiber und die hierseitige dienstmagd Anna Margaretha Scheller von hier gehörig, nachdem ihnen der über richtiges Aügen und Zeugen besagende Obrigkeitliche Artickel deutlich Vorgeleßen, erklärt – So geschehen allhier Zu Straßburg in einer ane der Willhelmer Gaßen in der Vorstadt Krautenau gelegenen und hiehero gehörigen behaußung so mit N° 9 bezeichnet, auf Montag den 21. und 22. Januarii Anno 1790.
Denominatio hæredum. Die Defuncta hat ab intestato zu ihren wahren und ohngezweifelten Erben zu gleichen Antheilen und portionen hinterlaßen als.
Erstlich, weÿ: Johann Niclaus Ketterer des geweßenen Maurermeisters burgers allhier des ältern Sohns mit auch weÿl. Frau Susanna geb. Nadlerin ehelich erzeugt hinterlaßenen Zweÿ Kinder 1.mo Johann Michael Ketterer, 16 Jahr alt, 2.do Jungfer Luisa Ketterer so 15 Jahr alt, in deren Nahm ist beÿ diesem Geschäfft erschienen herr Jacob Wahlhopter der hiesige burger und Schreiner, als gefolg Extractus aus des Friedensrichters der vierten bezircks Audients sub dato 17. März 1791 ernannter und beeidigter Streitvogt, beede in den ersten vierten Stamm theil
Zweÿtens H Philipp Jacob Ketterer den hiesigen burgern und Maurermeister dieser Inventur unter beÿstand H Lt. Michels dahier persönlich abwartend, diese in den zweÿten vierten Stamm theil
Drittens Frau Margaretham geb. Ketterer, weÿl. Andreas Pfrümmer des geweßenen Zimmermeisters und burgers dahier hinterbliebene Wittib diesem Geschäfft unter assistentz und beÿstand Hn Michel Schänzler Exsenatoris persönlich beÿwohnend, diese in den dritten vierten Stamm theil,
Vorbenamste Erben hat die Verstorbene in erster Ehe mit weÿl. Johann Niclaus Ketterer geweßenen Maurermeister und burger alhier ehelich erzeigt.
Viertens, Weÿl. Fraun Helenæ geb. Meÿer, H. Joseph Kaltner des hiesigen burgers und Werckmeisters gewesenen Eheliebstin in Zweÿt und letzterer Ehe mit dem hinterbliebenen Wittiber erzeugten jüngern tochter hinterlaßene Zweÿ Kinder Primo H Joseph Kaltner 20 Jahr alt, 2.do Michel Kaltner so 17 Jahr alt, in dero Nahmen hat vorged. Hn Kaltner der Vatter diesem geschäft beÿgewohnt, diese beede in dem letztern Vierten Stammtheil,
Samtliche Erbs Interessenten haben aber alsobald declarirt, daß Sie diese Mütterliche Verlassenschafft anderer Gestalten nicht dann Cum Beneficio Legis et Inventarii angetretten und sich das Recht puncto abstentonis ab hæreditate bestens reservirt
Bericht. Gleich nach abgelegter Handtreu declarirte der hinterbliebene Wittiber, daß Er mit seiner nun verstorbenen Ehefraun, zur zeit ihrer Verheurathung keine Ehepacta errichtet hätten auch daß von der Defunctæ wenigem Einbringen nichts mehr in natura vorhanden seÿe (…)
Abschrift des durch die verstorbene seel. den 1. Septembris anno 1768. vor Hn Notario Dautel errichteten Codicills

In Vorgedachter behaußung befunden worden als
Eigenthum ane einer behaußung. Nemlich Eine behaußung Hof, und Hoffstatt mit allen deroselben übrigen begriffen, Weithen, zugehörden, Rechten und Gerechtigkeiten allhier Zu Straßburg in der Vorstadt Krautenau an der Willhelmer Gaß, einseit neben Johann Georg Mann dem bratwürstmacher, anderseit neben Johann Michael Diemer dem hafnern hinten auf Musculusischen Erben stoßend, gelegen, so außer den darauf haftenden hernach passivé eingetragenen Capitalien freÿ ledig und eigen. Und ist solche behaußung samy Zugehörden Rechten und Gerechtigkeiten durch H Andreas Stahl dem hiesigen Maurermeister hie* nach deme derselbe Von H. Friedensrichter des Vierten Gerichts bezircks dahier dieserwegen in Eid und Pflicht genommen war, wie Extractus darüber sub dato 30.ten März 1791. Maßgibt:/ Zufolg desselben schriftlich Verfaßt und unterschriebenen zu gegenwärtigem Concept gelieferter Abschatzung de dato 4. Aprilis 1791. æstimirt und angeschlagen worden um und für eine Summ von 2800. R. und der hierhero gehörige schopff oder remise au quartier St Nicolas pro 25. R, Zusammen 2825. R. oder 5650 lt. Über solche behaußung besagt eine in löbl. Cantz. Contract stube dahier gefertigten Kauffverschreibung de dato 11. März 1749.
Series rubricarum hujus Inventarÿ. Der Erben vorausweiß und allein gehörigen Kleidung 45 Livres
Dießemnach wird auch das gemein und theilbar Guth beschrieben. Sa. Haußraths 632, Sa. Schiff und geschirrs wie auch Materialien zur Maurer Profession gehörig 157, Sa. Silbers 29, Sa. Eigenthum einer behaußung 5650, Summa summarum 6469 lt. – Schulden 5348, Deducendo bleibt 1121. lt
Hievon ist ferner hinweg zu rechnen das dem hinterbliebeneen Wittiber Vermög hiesiger statuten gebührige Præcipuum Conjugale dem Werth nach anlangend 60. lb. Nach deren Abzug 1061. lb

Jean Michel Meyer meurt en 1798 en délaissant un petit-fils issu de sa fille Hélène Meyer femme du chef de chantier Joseph Kaltner. L’inventaire contient un décompte des sommes versées aux héritiers de sa femme.

1801 (27 germinal 9), Strasbourg 2 (14), Me Knobloch n° 684 – Enregistrement de Strasbourg, acp 78 F° 5 du 1 flor. 9
Inventarium über weÿl. Johann Michael Meÿer Maurer und Steinhauer (verlassenschafft) – nach seinem den 16. prairial 6. jahr erfolgten absterben, auf ansuchen bürgers Joseph Kaltners Maurer werckmeisters allhier als bevollmächtigter Michael Kaltner seines sohns und des verstorbenen respe. Enckels, ledigen mehrjährigen alters und einzigen Erben, durch die dienstmagd Anna Margaretha Scheller (geäugt und gezeigt)
der verstorbene hat zu einem erben hinterlassenen Michael Kaltner so 24 Jahr alt, weÿl. Helenæ Meÿer mit bürger Joseph Kaltner Maurer werckmeister erzielter Sohn, deßen Mutter repræsentirend

hausrath 796 fr, schiff und geschirr zum Maurer handwerck gehörig 243 fr, baarschafft 54 fr, schulden 1118 fr, summa summarum 2212 fr, schulden 1380 fr, Deducendo verbleibt 832 fr
(n° 685) vom 27. germinal – Berechnung über weÿl. Fraun Mariæ Salome geb. Hammerschmitt weÿl. Johann Niclauß Ketterer gewesten burgers und Maurers allhier erster Ehe und Weÿl. bürger Johann Michael Meÿer auch Maurer allhier zwooter Ehe gewesener Ehefrauen mit Wittum Verfangenen Guths so obgemelter Johann Michael Meÿer wittums weis laut Codicills de 1. sept. 1768 bis an sein den 16. prairial 6.t jahr erfolgtes seeligen Absterben genossen
Obgemeldter Verstorbene sel. erben sind 1. weÿl. Johann Nicolaus Ketterer Maurer des ältern sohns mit auch weÿl. Fr. Susannæ geb. Nadler erzeugte Kinder Nahmentlich Louise Kreißel weÿl. Louise Ketterer mit Georg Kreißel dem maurer erzeihlter minderjähriges Kind, 2. bürgers Philipp Jacob Ketterer Maurer, 3. weÿl. Fr. Margaretha geb. Ketterer mit weÿl. Andreas Pfrimmer zimmermann erzielte Kinder, der Verstorbenen in erster Ehe Kinder und Encklen, 4. weÿl. Fr. Helenæ geb. Meÿer mit bürger Joseph Kaltner, unternehmer des hiesigen Stadt gebäuden, erzielten Sohn nahmens Michael Kaltner, der leedige mehrjährig – Inventarium über durch Not. Meÿer den 21. Januarii 1790 auffgerichtet


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