Jean Michel Barthel, fripier, et (1746) Anne Marguerite Roos


Luthérien originaire de Trænheim, Jean Michel Barthel apprend le métier de fripier à Marlenheim. En 1746, il devient bourgeois, entre à la tribu de la Mauresse puis se marie avec Anne Marguerite Roos, fille du manant Ulric Ross, qui obtient le droit de bourgeoisie par son mari. Jean Michel Barthel meurt en 1778 en délaissant neuf enfants. L’un d’eux, converti, est novice chez les Dominicains de Florence. La succession comprend deux maisons, celle qu’il habite au Vieux-Marché-aux-Poissons et le Barthelshoff devant la porte des Bouchers.

Maisons
3, rue de l’Etal, VII 409 (1769-1770)
20, rue du Vieux Marché aux poissons (VI 234), reconstruite en 1767


Originaire de Trænheim, le fripier Jean Michel Barthel acquiert le droit de bourgeoisie au nouveau tarif et s’inscrit à la tribu de la Mauresse

1746, Livre de bourgeoisie 1740-1754 (VII 284) p. 249
Johann Michael Bardel der ledige frippier Von Trähnheim gebürtig erhalt das burgerrecht um den neuen burger schilling und will dienen beÿ E.E. Zunfft Zur Möhrin. jur. eod. [d. 28.ten febr. 1746.]

Jean Michel Barthel est reçu à la tribu de la Mauresse et obtient le droit de friperie. Il a fait son apprentissage à Marlenheim.

1746, Protocole de la Mauresse (XI 259)
Montags den 14.ten Februarÿ Anno 1746
(f° 134-v) Neuer Leibzünfftiger fripper E.R. – Johann Michael Barthel der Ledige Schneider Von Thränheim gebürtig produciret Cantzleÿ Pfenningthurn und Stallschein, dedato 28.ten Februarÿ 1746. und Lehrbrieff wegen erlernten Schneider handwerck Von E.E. Zunfft der Schneider Zu Marlenheim den 16.ten dicti Mensis et anni ertheilet, mit dem herrschafftlichen Insiegel corroboriret, auch Von ermelter Zunfft Zu: und Unter Meistern respective unterschrieben und unterzeichnet, bittet umb das Zunfft und frippier Recht.
Erkandt seÿe demselben in seinem begehren willfahrt, wofern er nach seiner wieder Kunfft dem herrn Zunfft Meister die gebühr erlegt und angelobet haben wird. Promisit et dedit 2. lb 15 ß 4 d.

Jean Michel Barthel épouse Anne Marguerite Roos fille du manant Ulric Ross, employé aux carrosses : contrat de mariage, célébration

1746 (6.6), Me Dautel (6 E 41, 284) n° 169
Eheberedung zwischen dem Wohl Ehren achtbahren Johann Michael Barthel, dem frippier und ledigen burgern allhier des Ehrengeachten Johann Michael Barthels des reebmanns und weÿl. der tugendsamen frauen Annæ gebohrner Krampin, beeder Eheleuth und burgere Zu Tränheim heßen hanauischer herrschafft ehelich erzeugtem sohn, als dem hochzeitern mit beÿstand vorgedacht seines lieben leiblichen Vatters ane Einem,
so dann der tugendbegabten Jungfrauen Annæ Margarethæ Rooßin, weÿl. des Ehrengeachten Ulrich Rooßen des geweßenen bedienten beÿ der Land Kutschen und auch weÿl. der tugendgezierten frauen Annæ gebohrner Buchßbäumin, beeder Eheleuthe und Schirms Verwanthen allhier seel: ehelich erzeugter tochter als der hochzeiterin mit assistentz Herrn Johann Jacob Rooßen des Kauffhauß bedienten und burgers allhier ihres leiblichen bruders am andern theil – so beschehen Straßburg auff Montag den 6.ten Junii Anno 1746 [unterzeichnet] Johann Michel Barthel Als Hochzeitern anna margareta Roßin Alß hochzeiterin

Mariage, Saint-Guillaume (luth. f° 143, n° 17)
ao. 1746 d. 15. Junÿ Seind nach zweÿmahliger Ausruffung festo Trinitatis u dom. I. post Trinit. in der Kirch zu St Wilhelm ehelig copulirt und eingesegnet worden Johann Michael Barthel der Ledige frippier und burger alhier, Johann Michael Barthel, Reebmanns u. b. zu Tränheim, hochfürstl. Heßen darmstättischer Herrschafft ehl. Sohn, Jungfrau Anna Margaretha weÿl. Ulrich Roße geweßt. Kauffhauß bedienten u. Schirmers allhie u. Annä Buchßbaum nachgelaßenee ehl. tochter [unterzeichnet] Johann Michel Barthel als hochzeiter, Anna margareta Roßa alß hochzeiterin (i 146)

Anne Marguerite Roos obtient le droit de bourgeoisie par son mari à l’ancien tarif

1746, Livre de bourgeoisie 1740-1754 (VII 284) p. 260
Frau anna Margaretha gebohrne Rooßin Von hier gebürtig, erhalt das burgerrecht Von Ihrem Ehemann Joh: Michael Barthel dem burger und frippier umb den Alten burger schilling und will dienen beÿ E. E. Zunfft Zur Möhrin promisit d. 27.ten Julÿ 1746.

La tribu des Fribourgeois inflige une amende à Jean Michel Bartel pour avoit transmis un certificat d’hébergement non-conforme. Elle ouvre une enquête après que l’intéressé a déclaré que l’ammestre lui a pemis d’héberger des gens de passage en leur servant du vin

1762, Protocole des Fribourgeois (XI 168)
2.te Gericht de 1762. Dienstag den 2.ten deß Monaths Martij 1762.
(f° 159-v) Johann Michael Barthel, der fripier auff dem Fisch Marckt allhier wohnhaft citiret wegen eines: Ihro Gnaden dem Regirenden Herrn Ammeister sub dato 26.ten Dec. in Anno 1761 überschickten Straffbahen Nachtzeduls Maßen solche nicht nur alleine schimpfflich Klein verfertigtet, sondern auch unleßlich ist und mit dinten besudelt worden.
Citatus præsens, Sagt Er habe Solchen Nacht Zedul nicht geschrieben, setze nur ein Broullon und habe den anderen tag einen andern geschrieben, Undt Ihro Gnaden dem Regirendten Herrn Ammeister überschickt, auch habe Er Erlaubnuß Von Ihro Gnaden dem Regirendten Herrn Ammeister wegen dem logiren und von denen herren dreÿ auß dem Umbgeldten, Umb dem logirten übertischene Bouteilles wein deß Nachts Zu gebe gehabt, Zumahlen Von dem Ohmen wein 10. ß d ahne Umgeldt Entrichtet.
Hierauff Ist Erkandt worden, daß der Citatus pro nunc wegen dem Nacht Zedul inn 10 ß d Straffe Zu Condemniren daß aber derßelbe den Meßherren deß Nachts gespeißet, und eine halbe Maaß Wein Zu geben von denen Hh. dreÿern deß Umbgeldts und wegen wein logiren, Von Ihro Gnaden dem Regirenden Herrn Ammeister die Erlaubnuß gehabt deßhalben solle H Roth der Statt Fourrier Nachricht Einziehen und derwegen beÿ nechster session referiren ulteriora reservando.

Jean Michel Barthel meurt en 1778 en délaissant neuf enfants. L’un d’eux, converti, est novice chez les Dominicains de Florence. La succession comprend deux maisons, celle qu’il habite au Vieux-Marché-aux-Poissons et le Barthelshoff devant la porte des Bouchers. La masse propre à la veuve s’élève à 244 livres, celle des héritiers à 192 livres. L’actif de la communauté s’élève à 2 588 livres, le passif à 4 213 livres.

1778 (9.11.), Me Schweighæuser (6 E 41, 558) n° 305
Inventarium über weÿl. herrn Johann Michael Barthel Altgewänders Verlassenschafft, nach seinem den 14. Septembris laufenden 1778 Jahres jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt – auff ansuchen der Wittib fr. Anna Margaretha geb. Rooßin beiständlich herrn Rathh: Phil: Jacob dürr des Caffée-Sieders
der verstorbene hat ab intestato zu Erben verlaßen seine mit eingangs benannter Wb: erzeugte hernachbenannten 9 Kinder 1. Frl: Mariam Sophiam Jungin geb. Barthelin Mstr: Joh; Gottfried Jung des von hier ausgetrettenen burgers und Meßerschmidts Ehefrau, Welche aber seit des Vaters tod ebenfalls verstorben und zweÿ mit ihrem Ehemann erzeugte KKr mit nahmen Sophia und Ludwig hinterlassen hat, in deren Nahmen ihr geordnet und geschworener vogt herr Lt. Johann Joseph Bitschnau Proc: Vic:, 2. Fraun Catharinam Salome Müllerin geb. Barthelin Hn David Müller des altgewänders Ehefrau, 3. herrn Magister Johann Michael Barthel S.S. Theol: Candidatum dermahlen auf Reÿßen sich befindlich in deßen und hernach benannten herrn Johann Friedrich Barthel Nahmen Eingangs benannter herr Deputatus, 4. Jgf. Dorothea Barthelin welche den 10. aug. 1757 zur welt geboren worden, 5. herr Johann Friedrich Barthel vorbenannt dermahlen Novitius des Dominicaners Ordens in Florentz als für welchen besagte h. Deputatus zugegen, 6. Jfr. Barbaram Barthelin gebohren den 28. junÿ 1760, 7. Mariam Barthelin den 10. Xbris 1765 zur welt geboren, 8. Ludovicam Barthelin geb. den 15. maÿ 1768, So dann Martin Barthel der den 10. 9.bris 1769 das Liecht dieser Welt erblicket hat, diese 4 letztere Kinder wie auch vorbenannte Jfer Dorothea barthelin sind mit H. Philipp Gerhard dem Leinenweber bevögtigt

in einer auserhalb hiesiger Statt vor dem Dauphine thor gelegenene zu des Barthels-hoff genannten in diese verlassenschafft gehörigen behausung
(17-v) Eigenthum ane häußern, Erstl: Eine behausung und hoffstatt mit all übrigen dero begriffen, Weithen, rechten, zugehörden und gerechtigkeiten gelegen am untern Fisch-Marckt 1.s neben H. Claude Piquet dem hdlsm. 2.s H. Johann Philipp Reumann dem Weißbecken hinten auf den Ulmer-graben, (laut) abschatzung scheins vom 19. 9.bris 1778 æstimirt pro 1650 pfund, darüber besagt ein Kfbr. datirt 10. feb. 1761 ausweißend wie Defunctus solche behausung von Bährischer Wittib käuflich an sich gebracht hat, Wobeÿ annoch zween ältere dergleichen briefe der eine vom 2. oct. 1752 und der andere vom 12. junÿ 1648
It: eine behausung Scheur Schopff und Stallung zu des Barthels-hoff genannt mit allen übrigen dero gebäuen Rechten und gerechtigkeiten Nebst dem Dominio utili oder die Nutznießlichen herrschafft und respe. Erblehens-gerechtigkeit der hoffstatt des hofs und dazu gehörigen mit einer dielenwand umgebenen garthens zusammen 2 ½ Ar groß so vorhien ein Allmend Platz geweßen u. sub N° 31 ausgesteckt gelegen außerhalb hiesiger Statt vor dem Dauphine-thor rechter hand der Rheinstraß beÿ St Urbans-Au 1.s neben dem Allmend, 2.s thls. neben der Landstraß und thls. neben N° 30 oder Johann Jacob Schwing dem beck oben und unten auf besagten allmend und thls. auf erwehnten Schwing, Wovon man jährlich auf Martini hiesiger löbl. statt in dero Pfenningthurn gezogenen Allmend Schaffneÿ 8 lb 5 ß Erblehen-zinnß, (laut) abschatzung scheins vom 11. & 19. 9.bris 1778 æstimirt worden zusammen vor 870 lb, Wovon der besagte Erblehenzinnß von 8 lb 5 ß zu doppeltem Capital ad 5 p° C° gerechnet abzuziehen anlangend 330, der überrest des Anschlags aber in auswurf zu bringen ist mit 50, Und besagt über obigen Platz Ein in C.C. Stb de 18. nov. 1777 Erbenungs-brief, die Gebäu aber sind vom Defuncto neu aufgeführt u. der garthen ist auch durch Ihnen angelegt worden
– Abschatzung vom 19. Novembre 1778, Auf begeren Weÿland Michael Barthel dem geweßenen fribie ist Eine behausung allhir in der statt straßburg vor auf dem fischmarckt gelegen Einseÿts neben herr bicke dem Kauffmann anderer seÿts neben herr Reÿmann dem Weißbeck und hinden auf den schneider graben stoßend gelegen, solche behausung bestehet in forder und hinter gebäu worinnen Ein laden und ladenstube, ferner in Etlichen stuben Küchen und Kammern, darüber seÿn die dachstühl mit breitzigel belegt, hat auch Ein getremter Keller vor und um 3200 gulden
Der zweÿte begriff ist auch alhier in der statt straßburg vor dem Metzgerthor gelegen Einseÿts neben dem allmend anderer seÿts und hinden ebenfalls auf das Allmend stoßend gelegen, solcher begiff bestehet in Einer behausung worinnen Ein biljard stube Etlichen Kammern, ferner befindet sich Ein schopff und stallung darübe seÿn die dachstühl mit breitzigel belegt, hat auch Ein getremter Keller hoff und brunen ferner befindet sich Ein garten welcher mit einer thielen wand und steinerne pfösten umgeben vor und umb 1500 gulden, [unterzeichnet] Hueber, Götz Wmst, Kaltner W:Mst

Garten abschatzung (…) so etwa zween und einen halben acker ausmacht 120 pf den 11. nov. 1778
Ergäntzung vor H. Not. Johann Friedrich Lichtenberger den 21. 8.br 1752 loco Inventarium illatorum gethane Declaration
Series rubricarum hujus Inventarÿ. der wittib eingebrachte und unveränderte guths, gold. ring 1 lb, activ schuld 43 lb, Ergäntzung 200 lb, Summa summarum 244 lb
der erben unveränderten vätterlichen guth, kleÿdung 17 lb, ergäntzung 218 lb, Summa summarum 235 lb – Schuld 43 lb, Nach abzug deßen 192 lb
die übrige gemein verändert u. teilbahre Verlassenschafft, hausrath 147 lb, leeren fäß 11 lb, handgeschiers 18 ß, tabacks 8 lb, silber 13 lb, baarschafft 115 lb, häußern 2190 lb, schulden 102 lb, Summa summarum 2588 lb – Schulden 4213 lb, passiv onus 1624 lb
[Imprimé complété, Behausung zu verkaufen]
Lettre datée Lugano den 5. maÿ 1776, Johann Friedrich Barthel – Firenze den 20. julÿ 1776 Friedrich Barthel
[Joint] der jüngere Sohn Martin Barthel dermaliger Soldat unter dem königlichen frantzösischen Infanterie-Régiment Perche seines annoch ohnentledigten vogt herrn Philipp Gerhard Leinenweber, den 1 maÿ 1792
Eheberedung – (…) Straßburg auff Montag den 6.ten Junii Anno 1746 Not. Frantz Heinrich Dautel


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