Jean Lingenhœlin, maître maçon, et (1752) Marie Barbe Theurkauff puis (1785) Marie Madeleine Christian – luthériens


Originaire de Streitelsfingen dans la juridiction de Lindau au lac de Constance, Jean Lingenhœlin a appris le métier de maçon à Lindau et celui de tailleur de pierres (équarrisseur) à Bregenz d’après deux certificats de 1752. Comme il n’a pas fait ses années d’épreuve, les Quinze lui accordent une dispense qui lui permet de présenter son chef d’œuvre en juin 1752. Il épouse en novembre de la même année Marie Barbe Theurkauff, veuve du maçon Jean Georges Walter. Le couple loue d’abord un logement rue du Coq avant d’acheter en 1763 une maison rue du Jeu-des-Enfants.
Marie Barbe Theurkauff meurt en 1785. Le veuf se remarie la même année avec Marie Madeleine Christian, fille d’un boucher de Bischwiller. La maison rue du Jeu-des-Enfants est vendue par enchères en 1791, il achète en 1794 un bâtiment national rue Brûlée. Il meurt en 1795, sa veuve en 1806.

Maisons en propriété
1763-1791, rue du Jeu-des-Enfants (III 19, actuel n° 5 et 4, rue du Vieux-Marché-aux-Vins)
1766-1767, rue du Foulon (IV 105, ensuite 16 rue Hannong, acquise pour le compte d’un manant auquel il la revend)
1794, rue Brûlée (IV 4, actuel n° 5)


Originaire de Streitelsfingen dans la juridiction de Lindau au lac de Constance, Jean Lingenhœlin qui souhaite s’établir à Strasbourg en épousant une veuve présente un certificat de baptême, un certificat daté de Lindau en février 1752 d’après lequel il a appris le métier de maçon et un autre daté de Bregenz en avril 1752 d’après lequel il a appris le métier de tailleur de pierres (équarrisseur). Comme il n’a pas fait ses années d’épreuve, le conseil des maçons le renvoie aux Quinze qui lui délivrent une dispense comme le montre l’extrait transcrit de leur décision datée du 6 mai 1752.
Le corps des maçons notifie en novembre le nouveau maître de devenir tributaire sans quoi il sera considéré comme un bâcleur et ses outils seront confisqués. Jean Lingenhœlin qui participe à son premier conseil en janvier 1753 obtient le report de sa cotisation. Il est élu à diverses façons annuelles à partir de décembre 1757.

Maçons (XI 243, Protocole du Corps des maçons 1750-1770)
(Table) Lingenhölin, Johannes, 28.b, 30.a, 35.b, 44.a, 48.a, 49.a, 51.a, 53.b, 54.a et b, 56.a, 58.a, 59.a, 63.b, 67.a, 68.a, 73.a et b, 79.a, 89.b, 107.a, 109.b, 110.a, 113.b, 120.a, 131.b, 132.a, 141.a bis, 148.a
(f° 28.b) Freÿtags den 21. Aprilis 1752. Johannes Lingenhölin Lediger Steinhauer Und maurergesell von Störtelfingen einem der freÿen heÿligen Römischen Reichs Statt Lindau im Bodensee zugehörigen dorffe, producirt tauffschein von H Johann Jacob Sirÿ, Predigeren in Lindau vom 4.ten Martÿ 1752. Unterschrieben, Krafft deßen derselbe von Johannes Lingenhölin und Anna Sickin ehelichen erzeugt, mehr einen Lehrbrieff, daß derselbe das maurer handwerck Zu Lindau gebührlichen erlernet de dato Lindau den 29. Februarÿ 1752. So dann einen Anderwertigen Lehrbrieff daß derselbe das Steinhauer Handwerck Zu Bregentz erlernet de dato 3. Aprilis 1752., bitt, weilen Er intentionirt ist, weÿlland Johann Georg Walters geweßenen Steinhauers und maurers auch burgers allhier Wittib Zu heurathen umb Zulaßung des meisterstücks.
Nach gehaltener Vmbfrag ist erkandt, weillen der gesell die muth Jahr nicht Verarbeitet, seÿe derselbe dermahlen mit seinem begehren ab, Und ane Unserer Gnädige Herren die Fünffzehen zu verweisen.

(f° 30.a) Dienstags den 9. Maÿ 1752. Johannes Lingenhölin Lediger Steinhauer Und maurergesell von Störtelfingen producirt einen beÿ Gnädigen herren Fünffzehen den 6.t huius Mensis et anni erhaltenen bescheid, krafft deßen Er von den Muthjahren, in welche derselbe dannoch einzuschreiben, Zugleich aber auch wieder außzuthun gegen Erlag 4. lb davon 2. lb der Statt 1 lb den handwerck und 1 lb den Findlings hauß anheim fallen sollen, und die Unkosten befreÿt und Zu dem meisterstück dispensando Zu admittiren seÿe, mit bitte den bescheid ein genüge Zu Leisten.
Und lautet der bescheid von worth zue worthe also
Auß Gnädiger Herren der Fünffzehen der Statt Straßburg Memorialj de Anno 1752.
Sambstags den 6. Maÿ. In Sachen Johannes Lingenhölin des Ledigen Steinhauers Von Streitelfingen Imploranten an einem, entgegen undt wieder E. E. Meisterschafft derer Steinhauer und Maurer Obermeister Imploraten am andern theil, Aufff producirten handwercks bescheidt, Vermög welches der Implorant mit seinem behgehren Ihne, weilen er weÿlland Johann Geörg Walthers geweßenen Steinhauers und maurermeisters Wittib zu heurathen gesinnet, Zu dem meisterstück Zu laßen, ab: und an uns verwisen worden, vnd per Recessum angefügtes bitten, den Imploranten von denen manglenden Muthjahren zu dispensiren, Und Zu dem meisterstück gnädig Zu admittiren, Imploratische Meisterschafft auch per Recessum gethane declaration, daß Sie wieder des Imploranten begehren nichts einzuwenden hätte, sondern deßelbe zu Unserer bliebigen Erkandtnuß stellen wolten, gebettene, bewilligte, und beseßene Deputation, auch all übrig derer Parten angehörtes Vor: Undt anbringen, ist dero herren Deputirten abgelegten relation nach Erkandt, daß der Implorant gegen Ersetzung der Unkosten und Erlag Vier Pfundt löbl. Statt Ein Pfundt Imploratischer Meisterschafft, und Ein Pfund dem allhiesigen Findlings hauß heimfällig, Von denen Muthjahren in welche derselbe dannoch einzuschreiben, sogleich aber auch wieder auszuthun, zu befreÿen, und sofort Zu den meisterstück dispensando Zu admittiren seÿe. Unterschriebenen Stædel XV. Secret. mit handzug.
Nach gehaltener Vmbfrag, Wurde der Vorgelegte und abegesene bescheidt respectirt, einfolglichen Erkandt, daß Zuvolg bescheid der Impetrant in die Muthjahr eingeschrieben Zugleich aber wieder auß gethan werdten solle, und Ihme erlaubt das meisterstück zu machen.
Erlegte vor die angesetzte dispensations gebühr 4 lb, Vor einschreibung u Außthuung der Muthjahr 1 lb 10 ß, Und vor die handwercks gebühr 15 ß, Also in allem 6 lb 5 ß

(f° 44.a) Montags den 6.ten Novembris 1752. Mstr Johannes Lingenhölin vnd Mstr Johann Ludwig Grauffel, so beede auff dem handwerck arbeiten und noch nicht Zünfftig seÿnd, seÿe durch den büttel anzusagen, innerhalb acht tagen ein gericht Zu kauffen, vnd sich Zünfftig zu machen, widrigenfalls dieselbe für pfuscher angesehen, vnd Ihnen das geschirr weg genommen werden, auch keiner einen maßstaab tragen, biß Sie Zünfftig seÿnd.

(f° 48.a) Anno 1753. Montags den 8.t Januarÿ. Mstr Johannes Lingenhölin solte für seinen ersten ansitz 1. lb. 10. ß gewohnlicher maßen erlegen, da sich aber derselbe mit geld nicht versehen Zu haben declarirt, Jedoch solches beÿ erstern handwerck zu entrichten offerirt, als hat man denselben den ansitz Zwar Vergönnet, Jedoch absque præjudicio.

(f° 107.a) Dienstags den 20.t Decembris 1757. Für Mr Johannes Klotz als beÿsitzmeisters der gesellschafft, so dies jahr gewesen, ist per Maiora Erwöhlet worden Mr Johannes Lingenhölin.

(f° 120.a) Dienstags den 18. Decembris 1759. Anstatt des bisherigen Umbsagmeisters Wurde dazu unanimiter Erwöhlet worden Mr Johannes Lingenhölin.

(f° 131.b) Freÿtags den 4.ten Junÿ 1762. Es seÿnd Mr Johannes Lingenhölin, so in 5. ß absens Geld den 30.t Julÿ 1761. Erkandt worden, weillen so selbigen tag ein Kind über den tauff gehoben hat, nachgelaßen worden, also anstatt 10. ß absensgelder Zahlte er nur 5. ß.

(f° 132.a) Mittwochs den 23.t Junÿ 1762. Worauffhien man Zur Wahl Eines Ober: und Untermeisters geschritten. Und wurden Erwöhlet als Untermeister Johannes Lingenhölin.

(f° 141.a) Freÿtags den 1. Julÿ 1763. Nach dießem Wurde Zur Wahl Eines Ober: und Untermeisters geschritten, wurde dan unanimiter Zum Obermeister Erwöhlet Mr Johannes Lingenhölin.

Jean Lingenhœlin présente sa requête de dispense aux Quinze qui nomment une commission. Le pétitionnaire qui veut épouser la veuve de Jean Georges Walter demande à être dispensé de ses années d’épreuve et à s’inscrire au chef d’œuvre. Le maître de la Tribu n’a pas d’objection à faire contre la demande du pétitionnaire, il a renvoyé l’affaire aux Quinze du fait que le règlement des Maçons ne leur permet pas de dispenser un candidat de ses années d’épreuve. Considérant que les privilèges dont jouissent les veuvent présentent des inconvénients et que le Corps des maçons soutient la demande de Jean Lingenhœlin, la commission propose d’accorder la dispense à condition de payer à la fois le droit d’inscription aux années d’épreuve et le droit de libération. Les Quinze approuvent la proposition.

1752, Protocole des Quinze (2 R 162)
(p. 261) Sambstag den 29.t aprilis – Römer nôe Johannes Lingölshöhlin ledigen Steinhauer und maurer Von Streitelsfingen Lindauischer Jurisdiction Ctra. E. E. handwerck der Steinhauer und maurer obermeister weilen Implorant Welcher weÿl. Joh Walthers des geweßenen maurers hinterlaßene wittib heurathen und das meisterstück machen will, derselbe aber zufolg mit Kommendem handwercks bescheid an mghhrn Verwießen worden, als bitt unterth. deput. und relatione facta den Imploranten Zum meisterstück gnädig Zu admittiren. Pastorius Citatus bitt auch deputation und setzt übrigens gegentheiles begehren zu meiner gnäd. Hrn Erkandtnus. Erkandt deputation.
(p. 298) Sambstag den 6. Maÿ. Lingölshöhlin ctra. Maurer – Obere handwercks Hhrn laßen per H Secretarium Städel referiren es habe Johannes Lingölshöhlin der ledige Steinhauer Von Streitelsfingen Contra E E handwerck derer Steinhauer und maurer obermeister beÿ mghh. den 29. aprilis jüngst eines handwercks bescheid producirt, Vermög welches Er mit seinem begehren, Weilen Er Weÿl. Johann Georg Walthers geweßenen Steinhauers und maurers hinterlaßene wittib zu heurathen, ab: und an mghh. Verwießen worden, und zugleich per recessum gebetten ihne imploranten Von denen manglenden muthjahren Zu dispensiren und zu dem Meisterstück gratiose zu admittiren, jmploratischer obermeister habe um deputation gebetten, und übrigen des jmploranten petitum zu mghhen Erkanntnus gesetzt.
Auff geschehene Weißung habe implorant præsens sein per recessum formirtes petitum Wiederhohlt Johann Heinrich Reinbold als Imploratischer Obermeister habe declarirt weilen der implorant eines meisters Wittib heurathet, als habe jmploratische Meisterschafft wieder deßen begehren nichts einzuwenden sondern weilen sie wegen ihren habenden articklen in ansehung der nicht Verarbeithete Muthjahr nicht dispensiren Können, solches lediglich mghrn anheim stellen wollen.
Auff seithen derer H deputirte habe man Keinen anstand genommen des imploranten begehren als zur willfahr disponirt anzusehen, theils weilen die meisters wittiben beÿ allen handwerckeren eines Vorrechts genießen, und deßwegen Viele præjudicia Vorhanden, theils auch weilen die jmploratische Meisterschafft selbst für den imploranten jntercedirt, und deßwegen dafür gehalten, daß der implorant gegen ersatzung der unkosten und Erlag 4. lb pro dispensatione, 2 lb löbl. Statt, 1 lb Löbl. dico jmploratische Meisterschafft, und 1 lb dem findlinghauß heimfällig, Von denen Muthjahren in welche derselbe dannoch einzuschreiben, sogleich aber auch wieder außzuthun, zu befreÿen und sofort zu dem Meisterstück dispensando Zu admittiren seÿe, die Confirmation dießes bedachts mghrn anheim stellend. Erkannt, Confirmirt.

Décision remise aux parties à leur demande (résumé de l’instruction et décision finale)
(p. 310) Sambstag den 13. Maÿ. Nachfolgende bescheid seÿnd Von denen Parthen begehrt worden. – Sambstag den 6. Maÿ. In Sachen Johannes Lingelhöhlin des ledigen Steinhauers Von Streitelsfingen, Imploranteb an Einem, Entgegen und wieder E E meisterschafft derer Steinhauer und maurer obermeister Imploraten am andern theil. Auff producirten handwercks bescheid Vermög welches der implorant mit seinem begehren, ihne, weilen Er Weÿl. Johann Georg Walthers geweßenen steinhauers und maurers meisters wittib zu heurathen gesinnet Zu dem Meisterstück Zu laßen, ab: und an Uns Verwießen worden, und per recessum angeführtes bitten den imploranten Von denen manglenden muthjahren Zu dispensiren und zu dem Meisterstück gnädig zu admittiren, jmploratischer Meisterschafft auch per recessum gethane declaration, daß sie wieder des imploranten begehren nichts einzuwenden hätten, sondern daßelbe zu unßerer beliebigen Erkanndtnus stellen wollten gebettene bewilligte und beßeßene Deputation auch all übrig derer Parthen angehörtes Vor: und anbringen, ist derer H deputirten abgelegte relation nach Erkanndt daß der implorant gegen ersatzung der unkosten und Erlag 4. lb pro dispensatione, 2 lb löbl. Statt, 1 lb jmploratischer Meisterschafft und 1 lb dem allhießigen findlings hauß heimfällig, Von denen muthjahren in welche derselbe dannoch einzuschreiben, sogleich aber auch wieder außzuthun, zu befreÿen und so fort zu dem Meisterstück dispensando Zu admittiren seÿe.

Jean Lingenhœlin reçoit début mai 1752 le sujet de son chef d’œuvre qu’il présente fin juin. Les examinateurs font diverses objections et reçoivent le candidat maître en limitant le nombre des compagnons à quatre et en lui interdisant de former un apprenti pendant les six premières années.

1752, Protocole des Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Johannes Lingenhölin, 108.a, 111.b
(f° 108) Dienstags den 9.ten Maÿ 1752. Convenerunt H Werckmeister Samuel Werner Steinmetz, Mstr Johann Carel Hiskÿ Steinmetz und mstr. Michael Hatzung Steinhauer, absenten H Jacques Gallay auch Steinhauer alle Geschwornen meisterstück Schauere.
Johannes Lingenhölin der Ledige Steinhauer und Maurergesell gebürtig Von Streitelsfingen stehet Vor, vnd bittet Ihme das maaß Zu seinem Meisterstück auffzugeben.
Erkandt Willfahrt, und Ihne selbiges gleichbalden wie es in einem besonderen protocollo enthalten auffgegeben.

(f° 111-v) Donnerstags den 20. Junÿ 1752. Convenerunt H Samuel Werner Werckmeister des Maurhoffs, H. Jacques Gallay, Mstr. Johann Carel Hiskÿ und mstr. Michael Hatzung alle vier pro tempore geschwornen meisterstück schauere, umb in gegenwarth S. T. Herrn Josephi Grobers des beständigen Regiments dero herrn Fünffzehn hochmeritirter assessoris und dißortigen hochgebietenden herrn obmanns das Von Johannes Lingenhölin dem Ledigen Steinhauer und Maurergesellen Von Streitelsfingen Verfertigte Prob und meisterstück Zu schauen, dabeÿ sich dann folgendes Zu anden befunden.
1. solte das gebäu der gaßen nach vom freÿen Eck hinweg lang seÿn 155. schuh 9. Zoll, es findet sich aber daßelbe 156. schuh, mithin umb 3. Zoll Zu lang, wan gleich die Lesinen*, so doch nicht darund. Zugehören durch H. Werner, mstr. Hiskÿ, vnd mstr. Hatzung soutenirt wurdte, mit begriffen vnd gemesen werden, aus welchen Fehler entstanden, daß
2. die dreÿ grundrise und der Keller grund jeder auch umb 3. Zoll Zu lang ist.
3. Seind die Fenster ungleich eingetheilt.
4. Stehen die Obere Mauren nicht grad auff den fundament mauren, welches aber herr Gallay contestirt.
5. hat der Stuckmeister den doppelten Schnecken tritt zu Verstechen Vergeßen, hingegen auff begehren der Herren Schauere solchen auff den grund Verlegt und in ihrer gegenwart Verzeichnet.
6. Ist das Portal nicht recht nach thorischer ordnung Verzeichnet, angesehen die trilipf und medoppen sowohl als das haubtgesimbs nicht nach der ordnung gezeichnet, Indeme die medoppen nicht ins quadrat seyn, die trilippen nicht nach dem riß Verstochen vnd das hauptgesimbs Zu niedrig.
7. Ist der außere grad am Kellerhalß nicht wohl Verstochen.
Wegen Welcher Und andere begangenen Fehler, die hier nicht auffgezeichnet worden möchten, in consideration daß der Stuckmeister eines großen Meisters nemblichen Johann Georg Walthers seel. wittib heurathen thut, durch hochgebiethende herrn Obmann und die herren geschwornene meisterstück Schauere Erkant worden, daß denselben innerhalb Sechs Jahrs nur mit vier Gesellen Zu arbeiten erlaubt, hiernechst der Jung innert dießer Zeit ihme gesperrt seÿe, nach welchen Sechs Jahren aber als Vollkommener meister passiren solle.

(traduction) Le mardi 9 mai 1752 se sont réunis les quatre examinateurs jurés des chefs d’œuvre, à savoir le chef de chantier et tailleur de pierres Samuel Werner, le tailleur de pierres Jean Charles Hisky et l’équarrisseur Michel Hatzung, l’équarrisseur Jacques Gallay étant absent.
Compagnon maçon et tailleur de pierres originaire de Streitelsfingen, Jean Lingenhœlin se lève et demande qu’on lui donne le sujet de son chef d’œuvre.
Sa demande est accueillie favorablement, le sujet lui est aussitôt donné dans un document particulier.

Le jeudi 20 juin 1752 se sont réunis les quatre examinateurs jurés des chefs d’œuvre pour l’année en cours, à savoir le chef du chantier des maçons Samuel Werner, Jacques Gallay, Jean Charles Hisky et Michel Hatzug, pour examiner en présence du Quinze l’honorable sieur Joseph Grober, prévôt de la tribu, le chef d’œuvre qu’a réalisé Jean Lingenhœlin, compagnon maçon et tailleur de pierres originaire de Streitelsfingen. Ils ont fait les objections suivantes.
1. Vers la rue le bâtiment devait avoir 155 pieds 9 pouces à partir de l’angle libre, il a cependant 156 pieds, donc 3 pouces de trop, si on ne compte pas les éléments (*) qui n’en font pas partie comme le soutiennent les maîtres Werner, Hisky et Hatzung. Ce défaut a pour conséquence que
2. les trois plans et le sol de la cave ont chacun 3 pouces de trop.
3. Les fenêtres ont une répartition irrégulière.
4. Le haut des murs ne repose pas à la verticale sur les fondations, ce que conteste maître Gallay.
5. Le candidat a oublié de dessiner la marche du double escalier à vis, il l’a cependant disposée sur le sol à la demande des examinateurs et l’a dessinée en leur présence.
6. Le portail ne correspond pas à l’ordre dorique, les triglyphes et les métopes ainsi que la corniche principale ne sont pas dessinés selon ledit ordre puisque les métopes ne sont pas carrées, que les triglyphes ne sont pas disposés en conséquence et que la corniche principale est trop basse.
7. La marche extérieure de l’escalier de cave n’est pas bien disposée.
Étant donnés ces défauts ainsi que d’autres qu’on n’a pas rapportés ici, attendu que le candidat va épouser la veuve d’un maître réputé, à savoir Jean Georges Walther, le prévôt et les examinateurs ont décidé de l’autoriser à employer quatre compagnons seulement pendant six ans sans avoir le droit de former un apprenti pendant ce temps mais que passé ce délai il aura toutes les prérogatives d’un maître.

Originaire de Lindau au bord du lac de Constance, Jean Lingenhœlin épouse en 1752 Marie Barbe Theurkauff, veuve du maçon Jean Georges Walter : contrat de mariage, célébration

1752 (17.4.), Me Dinckel (J. Rodolphe, 6 E 41, 425), n° 204
(Eheberedung) zwischen dem Ehren und Wohlachtbahren Herrn Johann Lingenhölin dem Ledigen Maurer und Steinhauer von Lindau an der Bodensee gebürtig, Weÿland des Ehren und Wohlachtbahren herrn Johann Lingenhölin, geweßenen Kornwerffers auf dem Herrenspeicher alda nunmehr seeligen hinterlassenem, mit der Ehren und tugendsahmen Frauen Anna gebohrner Sickin ehelich erzeugtem Sohn als dem bräutigamb ane einem,
So dann der Ehren und tugendsahmen Frauen Maria Barbara Waltherin gebohrner Deurkauffin weÿland des Ehren und Wohlachtbahren Herrn Johann Georg Walthers geweßenen Maurers und Steinmetzen auch burgers allhier zu Straßburg nunmehr seeligen hinterlaßener Wittib als der Frauen hochzeiterin ane dem andern theil
So beschehen in Straßburg auf Montag den 17. Aprilis Anno 1752 [unterzeichnet] Johannes lingenholin amß Hochzeitter, Maria Barbara Waltherin als hochzeiterin

Mariage, Saint-Thomas (luth. f° 82 n° 483)
1752 – Mitwoch den 15. Novembr. seind nach zweÿmaliger ordentlicher proclamation und außruffung in St. Thomæ zu St. Thomæ copulirt und eingesegnet worden Johannes Linckenhölin Lediger Maurer und Steinhauer Weÿl. Johannes Linckenhölin gewesenen Metzgers und burgers zu Lindau hinterlaßene ehel. Sohn und frau Maria Barbara weÿl. Johann Georg Walther gewesenen Maurers und steinmetzen allhie wie auch burgers hinterlassene Wittib [unterzeichnet] Johannes Lingenhölin als Hochzeiter, Maria Barbara Waltherin als Hochzeiterin, Johann Friderich theurKauff als bruder (i 84)

Jean Lingenhœlin devient bourgeois par sa femme à l’ancien tarif

1752, Livre de bourgeoisie 1740-1754 (VII 284) p. 512
Johannes Linckenhöhlin der maurer und Steinhauer Von Lindau gebürthig erhalt das burgerrecht von seiner Ehefr. Maria Barbara weÿl. Joh: Georg Walters geweß. burgers maurers und Steinmetzen hinterl. wittib um den alten burger schilling, und will beÿ E.E. Zunfft der maurer dienen. jur. eodem. eodem. [4. decemb. 1752]

Jean Lingenhœlin est reçu à la tribu des maçons

1752 (20. Xbr), Maçons (XI 238)
(f° 174) E. Neu Zünfftiger – Johannes Lingenhölin Maurer und Steinhauer von Lindau gebürtig producirt Cantzleÿ: und Pfenningthurns schein vom 4.ten Decembris 1752. Krafft deßen Er das burgerrecht Von seiner Ehefrauen Maria Barbara, weÿl. Johann Geörg Walters gewesten burgers, Maurers und Steinmetzen diesorts Zünfftiger hinderlaßener wittib vmb den alten burgerschilling ehalten, auch Sich in das burgerbuch einschreiben laßen, Und der Feuer Eÿmer bezahlt habe, dem annectirt das productum auß der Statt Stall Vom 6.t decembris 1752. bitt Ihne Vor einen Zünfftigen anzunehmen.
Erkannt, gegen Erlag der Gebühr willfahrt. dt. Vor den Pfenningthurn 1. lb, Vor das Zunfftrecht 5 ß, Einschreibgebühr 4 ß (zusammen) 1 lb 9 ß [in margine] Findling hauß 3 ß

Inventaire des apports, dressé dans une maison de location rue du Coq

1757 (4.4.), Me Schweighæuser (6 E 41, 550) n° 52
Inventarium über des Ehrengechten Herrn Johannes Lingenhölin Maurer: und Steinhauer Meisters und der Ehren und tugendsamen Fraun Mariæ Barbaræ gebohrner Theurkauffin einander in den Ehestand zugebrachte Nahrungen – in ihrer aufgerichteten Eheberedung
in præsentia herrn Johann Friedrich Theuerkauff Kürschners der Ehefrauen leiblichen bruders [unterzeichnet] lingenhölin

in einer an der hahnengaß gelegenen hierseits Lehnungsweiße bewohnenden behausung
Series rubricarum hujus Inventarÿ, des Ehemanns zugebrachtes guths Werckzeug zum Maurer-handwerck gehörig 2 lb, Silbers 3 lb, Summa summarum 6 lb
der Ehefrauen in die ehe gebrachtes vermögen, hausrath 75 lb, Werckzeug zum Maurer und Steinhauer-handwerck 63 lb, silbers 6 lb, goldenen Ring 4 lb, summa summarum 151 lb

Marie Barbe Theurkauff meurt en 1785 en délaissant deux enfants de son premier mariage et deux du deuxième. L’inventaire est dressé dans une maison au Vieux marché aux vins que les experts extiment 2 250 livres. La masse propre au veuf s’élève à 21 livres, celle des héritiers à 487 livres. L’actif de la communauté est de 2 543 livres, le passif de 1 449 livres.

1785 (17.5.), Me Schweighæuser (6 E 41, 561) n° 415
Inventarium über weÿl. Fraun Maria Barbara Lingenhölin geb. Theurkaufin herrn Johannes Lingenhölin des Maurer: und Steinhauer: Meisters E.E. Kl. Rats alten beisitzers Ehefrau Verlassenschafft, nach ihrem den 30. jan. 1784 jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt
die verstorbene hat ab intestato zu Erben verlaßen Ihre in zweÿen Ehen erzeugte 4 Kinder zu gleichen antheilen Nahmentlich 1.mo herrn Georg Friedrich Walther den leedigen Maurer: Mstr, 2.do Jungfrau Mariam Barbaram Waltherin diese beide in erster Ehe mit längst weÿl. herrn Johann Georg Walther dem Stein: Metz und Maurer Meister erzeugt,
3.tio herrn Georg Heinrich Lingenhölin leedigen Maurer und Steinhauer und 4.to Jungfrau Mariam Elisabetham Lingenhölin beide letzere in zweÿter Ehe mit dem Wittiber erzeugt, Alle vier großjährigen alters

in Einer ane der holder: baum: gas gelegene in gegenwärtigen verlassenschafft gehörigen behausung
Eigenthum an einer behausung. T. Nemlichen eine behausung bestehend in Vorder: Nebens: und hinter Gebäude hof hoffstatt und allen übrigen zugehörden, weithen, rechten und gerechtigkeiten von alters her der haslacher hof genannt auf dem alten Weinmarckt einseit neben dem Collegiat Stift zum alten St Peter anderseit theils neben Antoni Josten dem Kiefer und theils neben weÿl. N. hagios des gewesenen Amts: botten des amts Dorlisheim nachgelaßene Erben vornen auf den alten wein: Marckt und hinten auf de Kinder: spielgas, (laut) Abschatzung: scheins dd: 31. maÿ 1784 aestimirt und angeschlagen vor 2250. Darüber besagt C.C.Stb Kaufbrieff d: 17. oct. 1763, ferner ein teutscher pergementener hütten: brief vom 19 dec. 1560, Weiter ein vom Capitel des Stifts haslach Kaufbrieff mit solchen Stifts anghangenden Innsiegel verwahrt dd: letzten Junii 1608 dabeÿ finden sich auch C.C. Stub de datis 21. dec. 1614, 4. maÿ 1620, 16. julÿ 1625 und 7. apr. 1642, So dann ist vorhanden ein teutscher papierener Extract aus St Marx Registratur in der Stadt unter Senioris ausweisend wie die auf dißortigem haus haftend gewesene boden: und Ehrschatz: zinns abgelöst worden sind
– Abschatzung vom 21.t Maÿ 1785, Auff begeren Herr Johannes Lingenhölin dem Maurer Meister ist eine behausung allhir in der statt straßburg in der Kinterspiel gaß gelegen Ein seÿts neben Weÿland joseph Hagius anderer seÿts neben einer behausung löbl. stifft alten St peter gehörig und hinten auf den alten wein Marck stoßend gelegen, solche behausung bestehet in forder zweÿ Nebens und hinter gebäu worinnen Etliche stuben, dreÿ fransesisch. Kammin zimmer vier Kuchen und Etlichen Kammern, darüber seÿn die dachstühl mit breitzigel belegt, hat auch zweÿ gewölbte Keller hoff und brunnen, vor und umb 4500 gulden, [unterzeichnet] Götz Wmstr., Kaltner W:Mst
Ergäntzung, Inventarium illatorum durch mich A° 1757
Series rubricarum hujus Inventarÿ, des herrn Wittibers ohnveränderte Guth, schiff und geschiff zur Maurer: und Steinhauer Profession gehörig 20 lb, silber 2 lb, ergäntzung 1 lb, activ schuld 4 lb, Summa summarum 28 lb – Schulden 50 lb, Compensando 21 lb
der Erben ohnveränderte Guth, hausrath 35 lb, silber 13 ß, golden ring 2 lb, Ergäntzung 403 lb, schulden 50 lb, Summa summarum 492 lb – Schulden 4 lb, Detrahendo 487 lb
das gemein: verändert und theilbahre Guth, hausrath 69 lb, leerer fas 3 lb, Schiff und geschirr wie auch Materialien zur Maurer: und Steinhauer Profession gehörig 46 lb, Pferds samt seinem geschirr 3 lb, silbers 1 lb, goldenen Rings 1 lb, Eigenthum ane einer behausung 2250 lb, schulden 159 lb, Summa summarum 2543 lb – Schulden 3993 lb, Passiv onus 1449 lb – Prælegaten 195 lb, Passiv onus loco Stall: summae 984 lb
Eheberedung, (…) den 17. apr. 1752, Not. Johann Rudolph Dinckel, collationirt Dautel
Copia Dispositionis inter Liberos 26. junÿ 1782, Not. Heus

Jean Lingenhœlin se remarie en 1785 avec Marie Madeleine Christian fille d’un boucher de Bischwiller : contrat de mariage, célébration, inventaire d’accession à la bourgeoisie

1785 (22.3.), Me Greis (Jean Frédéric 6 E 41, 894) n° 123
(Eheberedung) persönlich erschienen Herr Johannes Lingenhölin, Maurer und Steinhauer Meister, Wittiber und burger allhier als bräutigam an einem,
So dann Jungfer Maria Magdalena Christianin, Weiland Johann Jacob Christian geweßenen Metzgers und burgers zu Bischweiler hinterlaßene ehelich erzeugte tochter, wobeÿ die Jgfr. Braut declarirte, daß ihre noch lebende Mutter in diese eheliche Verbindung consentire, als wes wegen sie auch einen Von Ihro der Mutter sub dato 1.ten Martÿ 1785. aus gestellten Schein producirte
Actum allhier zu Straßburg Dienstags den 22. Martÿ Anno 1785 [unterzeichnet] Johannes Lingenholin, Maria Magdalena Christianin

Mariage, Bischwiller (luth. f° 66 n° 15)
1785 Montags den 31. Octobris wurde nach einer erhalteten gnädigen Dispensation ein für alle dreimal proclamirt zu werden, und nach der würcklich Sonntags vorher geschehenen Proclamation ehelich in der Kirche durch mich eingesegnet und copulirt S.T.H. Johann Lingenhölin de verwittibte Maurer und Steinhauer meister wie auch E.E. Kleinen Raths beÿsitzer zu Straßburg mit Jungfrau Maria Magdalena weÿl. H. Jacob Christian des b. u. Metzger meister allhier ehelich ledig. Tochter welches bezeugen ([unterzeichnet] Johannes Lingenhölin als Hochzeiter, Magdalena Christian als höchzei (i 68)
Proclamation, Saint-Thomas (luth. f° 150 n° 299)
In dem Jahr 1785 an dem 23. Sonntag nach Trinitatis sind in unserer Kirche zu St. Thomæ auf Erlaubnis der Regierenden Herrn Ammeisters als neu eingehende Eheleuthe Zum ersten und andern mal zugleich proclamirt worden Herr Johannes Lingenhölin der Maurer und Steinhauermeister auch E.E. Kleinen Raths alter beÿsitzer und wittwer allhier und Jungfrau Maria Magdalena Christiani weiland Johann Jacob Christiani gewesenen Metzgers und burgers in Bischweiler hinterlaßene eheliche tochter. Nota Sie sind zu Bischweiler in den Stand der heiligen ehe eingesegnet worden (i 153)

1785 (28.12.), Me Schweighæuser (6 E 41, 561) n° 424
Verzeichnuß deßjenigen Vermögens so Fr. Maria Magdalena Lingenhölin gebohrne Christianin herrn Johannes Lingenhölin des Maurers und Steinhauer: Meisters E.r E.n Kl. Rats alten beisitzers Fr. Eheliebste wircklich zu eigen besitzet
hausrath 62 lb, silber 8 lb, goldene ringen 21 lb, baarschafft 150 lb, Pfenningzinß hauptgüter 41 lb, zusammengerechneter masen 283 lb

Jean Lingenhœlin meurt en 1795 en délaissant deux enfants de son premier mariage et deux du deuxième. L’inventaire est dressé dans sa maison rue Brûlée. La masse propre à la veuve s’élève à 1 666 livres. L’actif des héritiers est de 1 039 livres, le passif de 3 581 livres. L’actif de la communauté est de 4 684 livres, le passif de 4 011 livres.

1797 (5 germinal 5), Strasbourg 3 (2), Me Schweighaeuser n° 563 – Enregistrement de Strasbourg, acp 50 F° 5-v du 14 ger. 5
Inventarium und beschreibung all derjenigen sowohl liegend als fahrenden haab und Nahrung so weÿl. der burger Johannes Lingenhölin gewes. Maurer und Steinhauer allhier zu Straßburg nach seinem den 18 pluviose jüngst jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt hie zeitlich verlaßen, die hinterbliebene Wittib Maria Magdalena geb. Christianin
der Verstorbene hat ab intestato zu Erben hinterlaßen Seine in zween Ehen erzeugte 4 Kinder zu gleichen Anteilen 1. den burger Georg Heinrich Lingenhölin Maurer und Steinhauer, 2. die bürgerin Maria Elisabetha Lingenhölin des burgers Johann Andreas Ulrich Ehegattin, diese zweÿ in erster Ehe mit weÿl. fraun Maria Barbara Theurkauffin erzeugt,
ferner 3. Maria Magdalena so 10 ½ Jahr alt, 4. Margaretha Salome 8 ½ Jahr alt beÿde letztere in zweÿter Ehe mit der Wittib erziehlt, Welche mit dem burger Phil. Georg Strohmeÿer hiesigem Handels-Mann bevögtiget sind

in einer an der brandgaß gelegen mit N° 3 bezeichneten in gegenwärtigen theilbaren Verlassenschafft gehörigenen behaußung
(f° 3) Eigenthum ane einer behaußung. T. Nämlichen Eine behaußung hoff hoffstatt bronnen und Gärtlein mit allen dazu gehörigen begriffen, weithen, Rechten und Gerechtigkeiten in der brandgaß gelegen mit N° 3 bezeichnet 1.s neben der bürgerin Glaubitz 2.s neben dem b. Graff Lieutenant d’hussard in dienten der Republick hi. auf ebendienselben und vornen auf ermelte Gaß, ohnpræjudicirlich æstimirt pro 4000 lb, Hierüber besagt eine vor Notario Laquiante passirte Kauff und respective Cessions: Verschreibung vom 26. vendemiaire 3 und processus verbalis vom 11 et 27 fruct. 2, Aus solchen Documenten erhället daß das besagte hauß so vorhin dem Prinzen von darmstatt gehörig war, aber zu profit der fränckischen Republick confiscirt, durch die definitive adjudication vom 27. fruct. 2 dem br. Rockenbach hiesigen cafée-Sieder in der hiesigen distrikts Verwaltung eigenthümlich zuerkannt und den 26. Vendemiaire III dißortigen erb-Laßer cedirt worden ist
Eigenthum ane liegende güther Truchtersheimer banns
Ergäntzung durch mich Not. Anno 1785 den 28. Xbr aufgerichtet
(f° 11) Series rubricarum hujus Inventarÿ, der hinterbliebenen Wittib unverändert Guth, hausrath 118 li, Ergäntzung 947 li, Activ schulden 600 li, Summa summarum 1666 li,
derer beneficial Erben ohnverändert vätterlich guth, hausrath 320 li, silbers 9 li, Ergäntzung 530 li, activ schulden 179 li, Summa summarum 1039 li – Schulden 3581 li, Compensando 2541 li,
das theilbare guth, hausrath 80 li, silbers 4 li, behaußung 4000 li, liegende güther 600 li, Summa summarum 4684 li – Schulden 4011 li, Nach deren Abzug 673 li,
Copia des Ehecontracts (…), den 22. mart. 1785, Not. Johann Friedrich Greiß
– N° 564, Verkauf Register 12. ger 5 oder 1. apr. 1797, id. N° 565

Marie Madeleine Christian meurt en 1806 sans enfant. L’inventaire est dressé dans un logement que lui loue le boulanger Zwicker au Faubourg de Pierre

1807 (22.1.), Strasbourg 3 (30-1), Me Übersaal n° 984, 3571 – Enregistrement de Strasbourg, acp 101 F° 166 du 23.1.
Inventaire de la succession de Marie Madeleine Lingenhoelin née Christian veuve de Jean Lingenhoelin, maçon, décédée le 31 décembre dernier – à la requête des frères et sœurs et enfants d’un frère héritiers ab intestat
les descendans de Jean Jacques Christian, boucher à Bischwiller, et de Marie Madeleine Monhaupt savoir 1. Marie Dorothée Christian femme de Jean Georges Bilger cordonnier à Strasbourg, 2. Jean Frédéric Christian guichetier dans la maison de force de cette ville, frère de la défunte, 3. Philippe Daniel Christian cordier à Bischwiler, frère de la défunte, 4. les enfants de Jean Jacques Christian boucher à Bischwiller procréés avec Marie Salomé Kastner nommés Jean Jacques boucher 20 ans, Marie Salomé 18 ans, Louise 16 ans, Marie Madeleine 15 ans, Caroline 13 ans, Jean Frédéric 9 ans ans, Jean Geofroi 4 ans 6 mois, subrogé tuteur Philippe Daniel Christian
dans une maison située à Strasbourg fauxbourg de pierres n° 10 appartenante au Sr Zwicker boulanger dont la défunte habitoit deux chambres au second étage dans la maison de derrière
mobilier 315 fr, dettes actives 1611 fr, total 1927 fr, déduire 263 fr, reste 1663 fr


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