Jean Laurent Gœtz, maître maçon, et (1750) Marie Sophie Conrad veuve du maître maçon Jean Geoffroi Blüttner– luthériens


Fils d’un tourneur d’Usingen en pays de Nassau, Jean Laurent Gœtz est compagnon à Wildbad en Wurtemberg puis se rend à Paris. Les Quinze lui accordent en novembre 1749 une dispense pour qu’il puisse présenter son chef d’œuvre sans avoir fait ses années d’essai. Les examinateurs sont satisfaits du travail de Jean Laurent Gœtz qui s’inscrit à la tribu en avril 1750 après avoir épousé en mars 1750 Marie Sophie Conrad, la veuve de Jean Geoffroi Blüttner, et être devenu bourgeois.
Devenu chef de chantier de l’Œuvre Notre Dame, il bâtit à Strasbourg en 1766 une maison de l’Œuvre Notre Dame place Saint-Etienne, en 1767 celle du grand veneur Louis Denis de Gallahan (V 19, 1 rue des Récollets), en 1769 sa maison rue de la Chaîne, en 1771 celle du chapitre Saint-Thomas (VII 269, quai Saint-Thomas), en 1771 celle de la veuve Georges Guillaume Kratz (V 192, 6, place du Marché Neuf) et en 1771 celle de l’orfèvre Georges Jacques Lichtenberger (III 166, 3, rue de la Mésange).
Jean Laurent Gœtz habite en 1789 rue des Cordonniers dans un des bâtiments qu’il a vendus aux frères Lotzbeck en 1784. Il meurt en 1809 rue de la Chaîne (au numéro 4, voisin du numéro 5 dont il a été propriétaire).
On trouve dans le Nouveau Dictionnaire de Biographie Alsacienne une notice qui comprend diverses erreurs.

Maisons
1750-1770, maison dont sa femme a la jouissance, rue du Vieux-Marché-aux-Vins (III 62, actuel n° 22)
1769-1784, rue de la Chaîne (VII 5, actuel n° 3, rue de la Chaîne et 8, rue des Cordonniers)
1770-1782, rue des Cordonniers (VII 3, voisine de la précédente, actuel 10, rue des Cordonniers)
Maisons de rapport
1775-1778, rue du Coin Brûlé (canton IV n° 202)
v. 1780-1791, boulangerie Grand rue (canton IV 221)


Jean Laurent Gœtz sollicite auprès des Quinze l’autorisation de faire son chef d’œuvre sans avoir fait au préalable ses années d’essai. Il a travaillé à Wildbad en Wurtemberg d’où il s’est rendu à Paris, son compagnonnage est terminé à un mois près. Les représentants de la tribu des Maçons arguent que la demande contrevient au règlement. La commission des Quinze estime qu’il y a lieu d’accéder à la demande, Jean Laurent Gœtz qui veut épouser une veuve de maître maçon ne fera que reprendre l’atelier de son prédécesseur sans en ouvrir de nouveau. Les Quinze adoptent la solution habituelle dans ce cas, le pétitionnaire s’inscrit aux années d’épreuve dont il est aussitôt libéré en versant tous les droits habituels

1749, Protocole des Quinze (2 R 159)
(p. 487) Sambstags den 29. Novembris. Joh: Lorentz götz Steinhauer C. E. E. handwerck der Maurer – Ober handwercks Hhn laßen per Eundem referiren, es habe Joh: Lorentz Götz der Maurer und Steinhauer Von Usingen, beÿ Mghh. den 15. hujus C. E. E. handwercks der Maurer Ober Mstr ein unterth. memor. mit beÿl. sub n.is 1. 2. et 3. producirt und darin Vorgetragen, Was maßen Implorant sich den 4. hujus beÿ Imploratischen handwerck um admission Zu dem Meisterstück angemeldet, allda aber mit seinem begehren abgewießen worden seÿe, nun habe der Implorant laut beÿl. n° 1 nicht nur seine Lehr Zeit ruhmlich ausgehalten, sondern auch Vorher schon sechs Jahr lang sich in der bau- und zeichens- Kunst habilitiert, Wie solches die beÿl. n° 2. Weiße, waß das Wandern betreffe, so seÿe er laut Certificat sub n° 3. im Wildbad in condition gestanden, und von dar auff Paris gereÿßet, so daß Ihme Zu seiner gantzen Wanders Zeit nicht mehr als noch ein monath fehle, Von Verarbeitung derer Muthjahr Verhoffe er Von Mghh. deßwegen dispensirt Zu werden, Weilen er eines Meisters Wittib Zu heurathen Vorhabe, ergehe derowegen an Mghh. des unterth. Imploranten gehorsambstes bitten, Sie gnädig geruhen Wollten, Zu erkennen, daß er Zu dem Meisterstück dispensando Von denen Muthjahren Zu admittiren seÿe. Imploratisches handwerck habe des Imploranten petitum Zu Mghh. decision gesetzet, auffgeschehene Weißung habe der Implorant præsens contenta memorialis et petiti wie- [p. 488] derhohlt Joh: Carl Hißkÿ als Imploratischer Obermeister, Andreas Stahl und Caspar Ravalliaty als Depp. Mitmeister auch Zugegen, hätten declarirt, Wie daß sie dem Imploranten in seinem begehren deßwegen nicht willfahren Können, Weilen solches Wider ihr articuls lauffe, die desicion Mghh. überlaßende. Von seithen derer Hhn Depp. habe mann befunden, daß es dermahlen umb ein retablissement eines Meisters Wittib Zu thun seÿe, dreÿerleÿ motiven seÿen, Welche solche casus Vor die sich præsentirende Parthien beÿ jedem Richter, besonders aber beÿ Mghh. faborabel Zu machen pflegen, die erste seÿe auff der neigung gegründet, so jedes Wohlgesinnter Richter heget, denen durch das absterben eines capitis familiæ Verlaßene Wittwe und Kinder des billigkeit nach behülfflich Zu seÿn, die Zweÿte daß in dergleichen fällen, Keine neue Werckstätt auffgerichtet, sondern nur bereits auffgerichtete continuirt werde, die dritte, daß von seithen derer Meisterschafften, in der gleichen fällen Keine oppositionen Vorgekehrt wurd. beÿ so bewanndt. umbstände hätten die Hh. Depp. dafür gehalten, daß dem Imploranten nach dem derselbe in die Muthjahr eingeschrieben worden, und aus demselben so gleich der darum ausgethan seÿn wird, beÿdes gegen [p. 489] præstirung der gewohnl. præstandorum und erlegung 6. lb d pro dispensatione, 3. lb. löbl. Stadt, 2. lb Imploratischer Meisterschafft und 1. lb dem Hospithal der Findling heimfällig, hiemit gebetenes admission Zum Meisterstück dispensando ref. exp. Zu Willfahren seÿe. die genehmhaltung dieses bedachts stehet Zu Mghh. Erkandt, bedacht gefolgt.

Jean Laurent Gœtz présente son chef d’œuvre après avoir remboursé les frais de procédure qu’avait engagés la Tribu. Les examinateurs n’ont rien à objecter si ce n’est la hauteur en sus des marches d’un escalier que le candidat justifie.

1750, Protocole des Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Johann Lorentz Götz, 102.b, 103.a
(f° 102) Donnerstags den 4.ten Decembris 1749. Kamen Hr Werckmeister Michael Erlacher, Mstr Johann Carel Hiskÿ und Mstr. Andreas Stahl, absens, H. Jacques Gallay, die vor dieses Jahr geordnete Meisterstück schauer Zusammen
Johann Lorentz Götz, Steinhauer, vnd maurergesell von Naßau Vsingen, bathe Ihne Zufolg Gnädiger Herrn der Fünff Zehen erkantnuß vom 29.. Novembris Jüngsthin, Ihne das maaß Zu seinem meisterstück auffzugeben.
Erkandt, Weilen derselbe die in solchem bescheidt Ihme pro dispensatione angesetzte Sechß pfund d bereits gestrigen tags beÿ E. E. Handwerck baar bezahlt, auch des H. Procuratoris dießeitig. Kösten Zustand der gebühr vor die Copiam seiner eingegebenen schrifft und beÿlagen, als deren belauff noch Zur Zeit nicht wisend, beÿ nechster auffpitschirung ebenmäßig Zu bezahlen Versprochen, Ihme in seinem begehren willfahrt, Vnd das maas, wie in dem besondern darüber errichteten Protocollo Zusehen gegeben, doch mit diesem anhang, daß Ehe und dann Ihme das Stück beschauet wirdt, derselbe einen Schein produciren solle, daß er wegen Vorhabenden heuraths mit der Verwittibten Frauen Blüttnerin, des burgerrechts würcklichen Vertröstet seÿe, so er auch Zubewerckstelligen Versprochen, Worauff Ihme dann das maaß gegeben und die articul vorgelesen worden.

(f° 103) Dienstags den 20.t Januarÿ 1750. Nachmittags umb Ein Uhr Wurdte in præsentia S. T. Herrn Josephi Gerbers hochverdienten Fünff Zehners des geheimen beständigen Regiments, alß hochverordneten Herrn Obmanns ingleichem mstr. Johann Carel Hiskÿ Steinmetzen, H. Andreæ Stahlen Steinhauers, mstr Jacques Gallay Steinhauers vnd mstr Samuel Werners Steinmetzen und Werckmeister des maurhoffs aller vier Vor dieses Jahr geordneter meisterstück Schauer, Johann Lorentz Götzen des Ledigen Steinhauer und maurergesellen Von Naßau Usingen gebürtig gefertigtes Probier und meisterstück, so den 4. Decembris 1749. Ihme aufgegeben worden, besichtiget und folgender gestalten befunden.
Warbeÿ derselbe Vorderistens einen schein Von H Rathschreiber Städel den 12.t Januarÿ 1750. ausgestellt, daß derselbe beÿ E E großen rath puncto Civilegÿ würcklichen eingekommen seÿe producirte. ([in margine :] Zurückgegeben Zu Erhebung der hoch Zeit ordnung den 23. feb. 1750.)
So dann die 2. R. 1 ß welche H Carol Hiskÿ als Obermeister Vor die Deputation beÿ gnädigen herrn den Fünff Zehen, wie auch H Procuratori Römer seinetwegen Laut Zeduls außgelegt hat, restituirte.
Das meisterstück ane sich selbsten aber betreffend, ist folgendes dabeÿ Zu anden erachtet worden.
Nemblichen Im Kleinen Schnecken aufftrag im dritten Stock sollen Zwantzig tritt seÿn Vnd Fünff Zoll ligen bleiben, es hat sich aber derselbe acht Zoll angezeichnet, Und also dreÿ Zoll Zuviel.
Ille sagt, seÿen die dreÿ Zoll dabeÿ, es Ihme Von den tritten im Zweÿten stock übrig Verbliben, auß Welchen dreÿen Zollen Er Keinen gantzen tritt machen können, und also selbige beÿ deren im dritten stock übrig Verblibenen Fünff Zollen angezeigt.
Worauff nach abgelegter handtreu ane Eÿdesstatt Erkandt, daß derselbe vor Einen Vollkommen meister auff und angenommen werden, mithin Ihme das vollkommene Meisterrecht angedeÿen solle.

(Traduction) Le jeudi 4 décembre 1749 se sont réunis les examinateurs de chef d’œuvre pour l’année courante, le chef de chantier Michel Erlacher, le maître Jean Charles Hisky, le maître André Stahl étant absent, et Jacques Gallay.
Le compagnon maçon et tailleur de pierres Jean Laurent Goetz, natif d’Usingen demande qu’on lui donne les mesures de son chef d’œuvre suite à la sentance qu’ont rendue les Quinze le 29 novembre dernier.
Décision, comme le pétitionnaire a versé hier au Conseil en numéraire les 6 livres de dispense dont la sentence faisait état, qu’il a en outre promis de payer aussitôt qu’ils seront connus les frais que notre procureur a engagés pour copie du mémoire et de ses annexes et dont le montant n’est pas encore établi, la demande du pétitionnaire est reçue favorablement. Les mesures lui sont communiquées dans un document distinct, à condition cependant que lors de l’examen de son chef d’œuvre il produise une promesse d’admission à la bourgeoisie pour épouser la veuve Blüttner, ce qu’il a aussi promis de faire. On lui a ensuite remis les mesures en lui donnant lecture du règlement.
Le mardi 20 janvier 1750 à une heure de relevée, en présense de l’honorable Joseph Gerber, l’un des Quinze de la régence perpétuelle et prévôt de cette tribu d’une part, d’autre part les quatre examinateurs de chef d’œuvre pour l’année en cours, le tailleur de pierres Jean Charles Hisky, l’équarrisseur André Stahl, le maître équarrisseur Jacques Gallay, le maître tailleur de pierres Samuel Werner, chef du chantier des Maçons, lesquels ont examiné le chef d’œuvre que présente le compagnon maçon et équarrisseur célibataire Jean Laurent Goetz, natif d’Usingen en pays de Nassau et ont fait les observations suivantes.
Le candidat a préalablement produit un certificat du greffier Stædel, en date du 12 janvier 1750, attestant qu’il a bien présenté au Grand Sénat une requête pour devenir bourgeois. ([in margine :] restituée le 23 février 1750 conformément au règlement matrimonial)
Il a ensuite remboursé les deux florins 1 sol qu’ont déboursés le maître de tribu Charles Hisky chez les Quinze et le procureur Rœmer suivant leur certificat.
Pour ce qui est du chef d’œuvre lui-même, les examinateurs ont fait les objections suivantes.
A savoir, il doit y avoir vingt marches au troisième étage et rester cinq pouces dans le projet de petit escalier, le candidat a cependant dessiné huit pouces, soit trois de trop. Il explique qu’il a ajouté les trois pouces qui restaient des marches du deuxième étage et qui ne suffisaient pas à faire une marche aux cinq pouces qui restaient au troisième étage.
Il a ensuite été décidé, une fois qu’il eut prêté serment, de le recevoir maître à part entière, il jouira donc de toutes les prérogatives du droit de maîtrise.

Jean Laurent Gœtz, fils d’un tourneur d’Usingen, épouse en mars 1750 Marie Sophie la veuve de Jean Geoffroi Plittner (Blüttner)

Mariage, Temple-Neuf (luth. f° 278) 1750 – d. 11. Martj seind nach ordentlicher proclamation ehelich copulirt und eingesegnet worden H Joh. Lorentz Götz Maurer Steinhauer und b. allh. H Joh. Jacob Götzen Kunstdrehers Zu Nassau Usingen ehl. Sohn undt fr. Maria Sophia weÿl. H. Joh Gottfried Plittners Maurers Steinhauers und b. allh. hinterl. Wittib [unterzeichnet] Johann Lorentz Götz als Hochzeitter, Maria Sophia Als hochzeiterin (i 283)

Le conseil des Maçons remet en janvier 1750 à Jean Laurent Gœtz une promesse de réception à la tribu. Il s’inscrit à la tribu en avril 1750.

1750, Protocole des Maçons (XI 238)
(f° 89-v) Sonntags den 11. Januarÿ 1750
Zunfftschein – Lorentz Götz Lediger Steinhauer vndt maurergesell auß dem Naßauischen bittet weilen Er beÿ besichtigung seines Meisterstücks einen Vertröstung schein des burgerrechts Zu produciren habe, Zu welchem Er aber ohne Zunfftschein nicht gelangen könne, dahero Er umb deßen Ertheilung hiermit angesucht haben wolle. Erkannt, gegen Erlag der gebühr Willfahrt.
(f° 98-v ) Dienstags den 7. Aprilis 1750. E. Neu Zünfftiger – Mr Lorentz Götz Maurer Vnd Steinhauer Von Ußingen gebürtig, producirte Cantzleÿ: Pfenningthurn: Vnd Stallschein vom 21. et 28.ten Martÿ 1750. Krafft deßen Er das burgerrecht von seiner Ehefrauen Maria Sopha weÿl. Johann Gottfried Blüttner des geweßenen burgers Und Maurermeisters wittib umb den alten burger schilling erhalten auch sich in das burgerbuch einschreiben Laßen, und den feur Eÿmer bezahlt Ingleichem sich auch auff der statt stall gemeldet habe, bittet Ihen vor einen Zünfftigen anzunehmen.
Erkandt, gegen Erlag der gebühr willfahrt.
dt. Vor den Pfenningthurn 1. lb, Vors Zunfftrecht 5 ß, Einschreibgebühr 4 ß (zusammen) 1 lb 9 ß

Jean Laurent Gœtz et Marie Sophie Arnold font dresser l’inventaire de leurs apports dans la maison dont l’épouse a la jouissance

1750 (14.3.), Me Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 95) n° 793
Inventarium über des Ehren und Vorgeachten herrn Joh: Lorentz Götzen Steinhauers und Maurers, wie auch der Ehren und tugendgezierten Frauen Mariä Sophiæ Götzin, gebohrner Conradin, beeder Ehepersohnen und burgere allhier Su Straßburg einander in die Ehe Zugebrachte Nahrung, auffgerichtet Anno 1750. – welche der ursachen, allweilen dieselbe in Ihrer den 28.t nechst Verschienenen Monats Februarÿ Vor mir unterschriebenem Notario auffgerichteter Eheberedung, sich außdrucklichen Vorbehalten, und mit einem der Verglichen, daß einem Jeden in die ehe bringende Nahrung eine freÿe eigen ohnverändert und Vorbehaltenen Guth seÿn und bleiben – So beschehen Zu Straßburg in beÿseÿn und persönl. Gegenwarth deß Wohl Edlen Großachtbahren, Rechts wohlgelehrten und weißen herrn Johann Theobald Wildermuths E. E. Großen Rhats alten wohlmeritirten Assessoris und wohlbestellten Schaffners zu St. Thomæ alhier der Ehefrauen hierzu erbettenen herren Assistenten auff Sambstag den 14. Martÿ Anno 1750.

In einer allhier Zu Straßburg ane dem alten Weinmarckt gelegenen der Ehefrauen Kindern erster Ehe zugehörigen von deroselben aber Wÿdembs weiß zugeniesen habendten behaußung befunden worden wie folgt.
Series rubricarum hujus Inventarÿ. Des Ehemanns in die Ehe gebrachten Guths, Sa. Silbers und dergl. Geschmeids 20, Sa. baarschafft 250, Summa summarum 270. lb – Summa summarum 270 lb, darzu gelegt die Helfte ane denen haussteuren 28 lb, solchem nach belaufft sich des Ehemanns völliges in die Ehe gebrachtes und Ihme vor ohnverändert gehöiges Guth dem wahren werth auf 299. lb
Endlichen wird auch der Ehefrauen in den Ehestand gebrachte Nahrung, Sa. Haußraths 246, Sa. Wein und Faß 39, Sa. Schiff und geschirrs auch Steinwercks und Materialien Zur Maurer Handwerck gehörig 61, Sa. Silbers 54, Sa. goldener Ring 21, Sa. baarschafft 231, Sa. Schuld 650, Summa summarum 1305 lb – Schulden 448, Nach deren Abzug 856 lb, Wann darzugerechnet wird die deroselben ane denen gleich hernach beschriebenen Haussteuren, krafft der Eheberedung §° 5.to gehörig Helffte antreffend 28 lb, So gelangt der Ehefrauen gesampte ohnverändert in den Ehestand gebrachtes Guth dem wahren werth nach an 885 lb.

Jean Laurent Gœtz devient bourgeois selon l’ancien tarif

1750, Livre de bourgeoisie 1740-1754 (VII 284) p. 415
Lorentz Götz der Maurer und steinhauer von Ussingen gebürthig erhalt das burgerrecht Von seiner Ehefrau Mariæ Sophiæ weÿl. Joh. gottfrid blittner gewes. burgers und maurer meisters wittib umb den alten burger schilling will beÿ E E Zunfft der Maurer dienen. Jurav. d. 21. Martÿ 1750.

L’ancien assesseur du Sénat Laurent Goetz s’abonne à la Taille pour six ans en promettant de revoir son imposition si ses revenus changent

1784, VII 1180 – Livres de la Taille f° 355-v
Erkandtnus Hoch: und Wohlverordneter Herren Ober: Stall: Herren vom 10.ten Maji 1784.
Herr Exsenator Lorentz Götz stehet vor und bitt ihme mit einem Abonnement auf Löbl. Statt Stall dergestalt Zu willfahren, daß er statt bihero verstallter 16. lb. 7. ß d. bis ad annum 1790. inclusive Ein und Zwanzig Pfund Fünffzehn Schilling Zu bezahlen habe.
Erkandt wird H: Imploranten mit begehrten abonnement auf Löbl. Statt Stall bis ad annum 1790 inclusivé auf den Fuß jährlich Zu entrichtender 21. Pfund 15 Schilling, unter nachstehenden bedingungen, willfahrt, daß er das angesetzte quantum, nach Abzug der bis dahin verstallten Summ sogleich baar erlege, und wann ihme während diesem abonnement etwas Erbs: legats: donations: oder Wÿdems weiße Zufallen solte, deßen belauf obig fixirter Summ beÿdesetzt und auf Löbl. Statt Stall angegeben werden wie nicht weniger auf des H. Imploranten während dieser Zeit erfolgende Absterben deßen Verlassenschafft Ordnungs mäßig inventirt, und das darüber errichtete Inventarium, jedoch ohne beförchtende recherche oder Nachtrag, denen Herren Dreÿ Löbl. Statt Stall überlieffert werde. Unterschriebenen Zæpffel WV. Secretarius mit Handzug.

Jean Laurent Gœtz meurt en 1809 rue de la Chaîne (au numéro 4, voisin du numéro 5 dont il a été propriétaire). Il habite en 1789 rue des Cordonniers dans un des bâtiments qu’il a vendus aux frères Lotzbeck en 1784.

Décès, Strasbourg (n° 181)
L’an 1809 le 30° jour de janvier (…) que Jean Laurent Goetz, agé de 86 ans, Architecte de la Cathédrale, fils légitime de feu Jean Jacques Goetz, tourneur, & de feu Christine Held, veuf de Sophie Conrad, est décédé avant-hier 28 janvier à une heure de relevée en la maison située Rue de la Chaîne N° 4 (i 47)


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