Jean Kœderer, maître maçon, et (1735) Marie Salomé Hammerschmid – catholiques


Fils d’un journalier de Neuler près d’Ellwangen en Souabe, Jean Kœderer sollicite en août 1731 puis en juillet 1732 son inscription aux années d’épreuve. Le Corps des maçons refuse avant qu’il ait poursuivi son tour de compagnon. Jean Kœderer porte l’affaire devant les Quinze qui lui donnent raison puisque la règle des trois années de travail hors de la ville s’applique expressément aux natifs de Strasbourg. Ses années d’épreuve finies, il présente en septembre 1735 un chef d’œuvre qui comporte plusieurs défauts majeurs. Plutôt que d’améliorer son travail, il préfère accepter les restrictions de personnel (quatre compagnons au plus, pas d’apprenti).
Jean Kœderer épouse en octobre 1735 Marie Salomé Hammerschmid, fille d’un cloutier de Bouxwiller. Tous deux deviennent bourgeois le même mois. Jean Kœderer devient tributaire chez les Maçons en décembre.
Il acquitte en avril 1736 l’amende prévue au cas où la femme accouche trop peu de temps après le mariage. Il meurt en 1744 en délaissant deux fils et une fille. Sa veuve se remarie en 1747 avec le maître maçon Jean Michel Meyer. Son fils Jean Nicolas Ketterer sera lui aussi maître maçon.

Maison louée
1744, rue du Ciel (VI 65, actuel n° 5)


1731, Protocole du corps des maçons (XI 241-242, 1719-1731-1749)
(XI 241) Köder, Johannes, 157.b
(XI 242) Köderer, Johannes, 8.b, 9.b, 11.b, 36.b, 39.a, 50.b, 67.b, 74.a, 79.b, 81.b, 88.b, 90.a, 102.b bis, 109.a, 128.b, 133.b, 136.a
Köderer, Johannes Wittib, 200.b
Jean Kœderer sollicite en août 1731 son inscription aux années d’épreuve. Le Corps des maçons refuse avant qu’il ait poursuivi son tour de compagnon. Il présente à nouveau sa requête onze mois plus tard et obtient la même réponse

(157.b) Mittwochs den 8. Augusti 1731. Johann Köder Maurer und Steinhauergesell von Ellwangen gebürtig, weÿlland Philipp Köders tagners daselbst nachgelaßener sohn stehet vor und bittet Ihne in die muthjahr einzuschreiben, producirt anbeÿ seinen Lehrbriefs des Inhalts deß der das handwerck wohl erlernt.
Erkandt, obwohlen er seinen lehrbrieff hiebeÿ vorgewießen, darwieder auch nichts ein zu wenden, aber weilen er seine wanderschafft und wanderjahr meistentheils, wie er auch bekandlich war, hier Zugebracht, wird derselbe in seinem begehren abgewiesen und solle noch einige Jahr auff den handwerck wanderen.
(8.b) Sonntags den 10. Julÿ 1732. Johann Köderer Steinhauer und maurergesell von Ellwangen gebürtig stehet Vor und wiederhohlet nochmalen sein bereits den 8.t Augusti 1731. gethanes petitum, daß man nunmehren denselben in die muthjahr Zum meisterstück einschreiben wolle.
Warauff in gehaltener Vmbfrag Erkandt, daß weilen man Ihme bereits damalen beditten, daß er noch einige Jahr auff dem handwerck wandern, und außerhalb der Statt, nicht aber in der nähe arbeiten solle, deroselben aber seiner eigenen bekantnus nach seithero nicht Zur statt hinaus gekommen, man ihm in seinem begehren nicht zu willfahren wise, sondern er noch einige Zeit auff dem handwerck wandere.

Le Corps des maçons nomme des représentants auprès des Quinze devant lesquels Jean Kœderer a porté l’affaire

(9.b) Dienstags den 26.t Augusti 1732. Mstr Pfandselt der Obermeister proponirt, Welcher gestalten Er beÿ Unßern Gnädigen herrn der Fünff Zehen wegen Johannes Köderer des gesellens, so sich in die muthjahr einschreiben laßen wollen, Vorgestanden, welche obhoch Ehrenermelte herren Fünff Zehen Erkandt, daß deßwegen Eine deputation gehalten und Etliche von der Meisterschafft darzu abgordnet werden sollen, in ansehung deßen bittet derselbe einige Zu diesem geschäfft Zu nominiren.
Worauff nach Vmbfrag Mstr Pfundstein und Mstr Meÿe beÿ solcher deputation in nahmen gesambter Ehrsamen Meisterschafft Vor Zustehen per Maiora abgeordnet worden.

Les Maçons inscrivent en octobre 1735 Jean Kœderer aux années d’épreuve et remboursent au compagnon les frais de procédure conformément à la décision des Quinze

(11.b) Sambstags den 18. Octobris 1732. Johann Köderer der Ledige Steinhauer undt maurergesell von Ellwangen in Schwaben gebürtig stehet Vor und producirt bescheid aus gnädiger herrn der Fünffzehen Memoriali de dato Sambstags den 6. Septembris 1732. Krafft deßen Erkandt, daß man Ihn Köderer ohnverzuglich in die muthjahr einzuschreiben und darbeneben demselben die Verursachte Cösten Zu refundiren schuldig seÿn sollen worauff dann Er Köderer auff solchen befehl heut dato in die muthjahr, welche den 10. Julÿ 1732. anfangen Und sich auff solchen Termin in Anno 1735. endigen sollen, eingeschrieben, Zumahlen von ihme H Zanger Und mstr Göbel Zu meistern erwehlte, auch von Ihme gleichbalden die gebühr mit 15 ß erlegt worden.
Wegen der in gedachten bescheid ihme Köderer Zu refundiren habender Unkösten hat derselbe declarirt, daß solche Uncosten, so sich Kraft Specification von H Procuratore Moßeder auff 4. R. 6 ß 6d belauffen, davon Gesellen Zu ihren in dem allhießigen Hospithal auffzurichten gewillten bette, Zur steur gegeben worden sollen, welche declaration von E. E. Meisterschafft auch angenommen und solche 4. R. 6 ß 6 d alßbalden auß der Meisterschafft buchß heraus genommen worden.

Jean Kœderer devenu maître assiste à son premier conseil et en aquitte la taxe

(36.b) Anno 1736. Donnerstags den 26. Januarÿ. Mstr Johann Köderer, so dieses mahl Zum ersten mahl beÿ dem handwerck gesehen, hat vor seinen eistand 1 lb 10 ß Zu erlegen, so er nechstens richtig zu machen versprochen
[in margine :] Extat 1 lb 10 ß, dt. 7. Maÿ

Jean Kœderer devra payer l’amende habituelle parce que sa femme a accouché trop peu de temps après le mariage

(39.a) Dienstags den 10. Aprilis 1736. Mstr Philipp Küeffer proponirte, Wie daß Mstr Johann Köderers Ehefrau Zu frühe Nidergekommen seÿe, warauff alß Er Köderer deßhalben befragt worden, in antwort ertheilet, wie daß er die sach E. E. Handwerck überlaßen wolle.
Ist demnach Erkandt worden, daß derselbe E. E. Meisterschafft 4. R. Zum besten ergeben solle.

(50.b) Mstr Johann Köderer sagt, daß als er beÿ H, ambtschreiber Falcken einige arbeit gemacht hatte, vnder mit Ihme herrn Falcken wegen außweißung einiger Zimmer gesprochen habe er Hr Falck außgesagt, daß ihme solche H. Werckmeister Pflugen lauth außgeweißt haben.


Les Quinze instruisent la demande de Jean Kœderer. Les représentants des maçons déclarent qu’ils n’estiment pas le candidat capable de faire ses années d’épreuve. La commission estime qu’il n’y a pas lieu d’exiger que Jean Kœderer travaille trois années à distance de la ville puisque cette règle s’applique expressément aux natifs de Strasbourg. Ils demandent par conséquent au Corps des maçons d’inscrire le candidat et de lui rembourser les frais de procédure.

1732, Protocole des Quinze (2 R 139, notes du secrétaire)
Johann Köderer Ctra. Handwerck der Maurer
(f° 78) Sambst. den 16. Augusti. M.nôe Joh: Ketterers Ca. E. E. Hwks. d. Maurer H. Obstr. auff U.zeichenete appel. vom 15. Julÿ jüngst prod. uth. appel. schrifft mit beÿl. A., G. cit præs. b. cop. und p. t. obt.
(f° 81) Sambst. den 23. Augusti. M.nôe Joh: Ketterers Ca. E. E. Hwks. d. Maurer Obstr. Vom 16. hus. Will erklärsg. V*, G. H. cit. hat noch kein cp. app. schrifft erhalten, ohne welche er sich ohnmöglich Vantwort. kan, C. uth. Zu Vorderist selbige und noch Zeit ad prox. M. es ist nur* uth. admission zu einschreibung in die muthjahr zu thun, b. Wie Vor, Erk. Ober Hwks H.
(f° 83-v) Mittw. den 27. Augusti. Iid. Secret. prod. Vom 15. Julÿ und 16. Aug. in s. Johann Cötherers Ca. E. E. Z. d. Maurer. Ille gehört hat cont. mem. widerhohlt, nôe der Msch. Zu gegen Johann Georg Pfandtselt und Zacharias Meÿ, welche gentwortet,, daß die Mstrschafft den gegner nicht capable findte d. Mststh zu machen, 2.do daß nach den art. ein burgers und meisters sohn nach geendigter lehr 3 jahr Wandern solle.
H. Dep. daß der art. der frembden so hier auch auf der Wanderschafft sich befindet, nicht angehe, dahero Zu erken. daß der hwks bescheidt Zu reformiren, der appellan in die muthjahr ein Zu schreiben, und die appellaren in die uncosten Zu Condemniren. Erk. in plenum..
(f° 86-v) Sambst. den 6. 7.bris – Iid. ref. in s. Johann Kätterers ledig. Maurers Ca. E. E. Hwks der Maurer, Erk. bed. beliebt
(f° 89) Donnerst. den 11. 7.bris. M. nôe Johann, Ketterer bitt umb gn. coôn deß erhaltenen bescheids Ca. Maurer Obstr. Erk. Willfahrt.

Les examinateurs donnent début août 1735 son sujet d’examen à Jean Kœderer qui présente son travail fin septembre. Ils relèvent plusieurs défauts majeurs. Plutôt que d’améliorer son chef d’œuvre, le candidat préfère ne pas pouvoir former d’apprenti et n’avoir le droit d’employer que trois compagnons, nombre finalement porté à quatre.

1735, Protocole des Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Johannes Köderer, 62.a et b
(f° 62) Mittwochs den 3.ten Aug. 1735. convenerunt die Vor dießes Jahr geordnete Meisterstück schauere.
Johannes Köderer, der ledige Steinhauer Maurergesell von Neuler beÿ Ellwangen gebürtig, erscheint und bittet, weilen seine Muthjahr nunmehro allerdings Vorbeÿ seÿen, Ihme das Maaß zu seinem Meisterstück auffzugeben.
Erkandt, Willfahrt, und wurde Ihme sogleich das in einem besondern Protocollo sich befindliche Maß gegeben

(f° 62-v) Donnerstags den 22.ten Septembris 1735. convenerunt in præsentia S. T. H. XV.er Daniel Richßhoffers, als hochverordneten H. Obmanns, hr. Michael Erlacher, Werckmeister des Münsters, hr. Joh: Quirinus Berga und Hr. Joh: Niclaus Göbel, beede Steinhauer, so dann hr. Johann Peter Pflueg Werckmeister der Statt Maurhoffs und steinmetz, die 4. pro dießes Jahr geordnete Meisterstück schauere, umb Johann Köderers, des ledigen Steinhauer und Maurergesellen von Neuler beÿ Ellwangen in Schwaben gehörig, verfertigtes Prob und Meisterstück Zubesichtigen, warbeÿ sich dann folgendes Zuandten befunden.
1. In dem ersten Zweÿten und dritten grundriß Von der Steegen, befindet sich kein tageslicht.
2. In dem ersten Grundriß des Schneckens fallen 7. Schneckentritt Vor den Eingang an der Thür im Hoff, ist auch ane dem Schnecken in jeedem Stock nur ein fenster, welches dem Schnecken nicht tag und lufft genug giebet, dahero dießes Riß Völlig Zuverwerfen.
3. Im dritten stock des Schneckens befindet sich im Grund ein Tritt zu viel angezeichnet.
4. Seind die tritt sambt der Pritsch ane der frantzösischen Steeg, so von kreÿden gemacht, 4. Zoll im Liecht Zu weit.
5. Seind die beede handhabenstücker Von kreÿden nach der Versteigung nicht in die Schrege, nach dem Windel verschnitten.
6. Hat er Keine Schällung bretter, weder in dem Riß noch in dem schnitt.
7. Hat Er die Windung Zur großen frantzösischen Steeg nicht angezeichnet, scheinet auch, daß Er keine genugsamer Wißenschafft davon habe.
8. Seind im großen Schneckenaufftrag zween tritt zuwiel angezeichnet, in deme er 33. tritt hat, aber nue 31. seÿn sollen.
Warauff Erkand, daß derselbe den ersten Grundriß des Schneckens völlig anders machen, und Zwar selbigen, nach dem großen Schneckenaufftrag dergestalten einrichten solle, daß beede, wie es gehörig, sich auffeinander accordiren zu dem Ende er auch, was an dem grossen Aufftrag annoch manquiret, ebenmäßig Verbeßern, ingleichem die übrige fehler auch corrigiren solle, warzu Ihme 14. tag Zeit gegeben worden, wiedrigenfalls und in entstehung dessen, derselbe sich lebtägig mit dreÿen Gesellen zu arbeiten begnügen lassen, auch über solche Zahl, nimmermehr mehrern Gesell befördern, hiernechst auch in seinem Leben Keinen Jungen anzunehmen, befugt sein solle.
Ille bathe inständig, Ihme 4. Gesellen Zuerlauben, so demselben endlichen ex mera gratia accordiret, der Lehrjung aber Vor allezeit gesperret worden.

(traduction) Le mercredi 3 août 1735 se sont réunis les examinateurs jurés des chefs d’œuvre désignés pour l’année en cours.
Le compagnon maçon et tailleur de pierres célibataire Jean Kœderer, originaire de Neuler près d’Ellwangen, se lève et demande qu’on lui donne les mesures de son chef d’œuvre puisqu’il a terminé ses années d’épreuve.
Décision, la demande est accueillie favorablement, les mesures lui sont communiquées dans un document distinct.

Le jeudi 22 septembre 1735, en présence de l’honorable prévôt et assesseur des Quinze Daniel Richßhoffers, les quatre examinateurs jurés pour l’année en cours, à savoir Michel Erlacher, chef du chantier de l’Œuvre Notre Dame, Jean Quirin Berga et Jean Nicolas Gœbel, tous deux équarrisseurs, et Jean Pierre Pflug, tailleur de pierres et chef du chantier des Maçons, ont inspecté le chef d’œuvre qu’a réalisé le compagnon maçon et tailleur de pierres célibataire Jean Kœderer, originaire de Neuler près d’Ellwangen, et ont constaté ce qui suit.
1. Aucune lumière du jour ne parvient à l’escalier, ni sur le deuxième ni sur le troisième dessin.
2. Sur le premier dessin de l’escalier à vis, sept marches se trouvent dans la cour devant la porte, il n’y a en outre qu’une seule fenêtre par niveau, ce qui ne permet pas au jour de pénétrer suffisamment, le dessin doit donc être rejeté dans son entier.
3. Il y a une marche de trop au départ du troisième étage sur le dessin de l’escalier à vis.
4. Sur l’escalier à la française réalisé en craie, les marches et le palier ont 4 pouces de trop en largeur.
5. Les rampes réalisées en craie ne sont pas inclinées de la même manière que l’escalier lui-même.
6. Il n’y a aucune planche de coffrage, ni sur le dessin ni sur la coupe.
7. Il n’a pas indiqué la courbure de l’escalier à la française, il ne semble pas avoir de connaissances suffisantes à ce sujet.
Il y a deux marches de trop dans le grand projet d’escalier à vis qui comporte 33 marches au lieu de 31.
Après délibération, il a eté décidé que le candidat doit entièrement refaire le premier dessin d’escalier à vis d’après le grand projet d’escalier à vis pour qu’ils se correspondent, ajouter en outre sur le grand projet ce qui y manque et corriger les autres défauts. On lui accorde quinze jours pour le faire, à défaut de quoi il devra se contenter de trois compagnons sa vie durant sans avoir le droit d’en demander de supplémentaires et sans non plus pouvoir former d’apprenti.
Le candidat a instamment demandé quatre compagnons, ce qui lui a finalement été accordé par faveur spéciale, l’apprenti lui étant pour toujours interdit.

Jean Kœderer et Marie Salomé Hammerschmid font dresser un état de fortune pour accéder à la bourgeoisie. Ils présentent uniquement des valeurs numéraires en assurant sous la foi du serment qu’elles leur appartiennent en propre

1735 (27.6.), Me Hoffmann (Christophe Michel, 19 Not 68) Designationes
Zuwißen seÿe hiemit, daß auff heüt dato Zu end gemelt, (…) persönlich kommen und erschienen seind der Ehre Johannes Kötter lediger Steinhauer und Maurer Von Ellwang in Schwabenland Inventur die Ehr: und tugendsame Jungfer Maria Salome Hammerschmidin, Mstr. Hermann Hammerschmid des Nagelschmidts und burgers zu buchsweiller hochgräfflich hanauischer herrschafft eheliche tochter als beede Verlobte hochzeitliche Persohnen haben mir Vorgewießen und baar vorgezahlt in gol : und silbernen gangbahren Sorten die Summ von 513 Pfund (…) nicht gelehnt sondern Vielmahr ihr wahres und pures Eÿgenthumb seÿe – Straßburg den 27. Junÿ Anno 1735.
[unterzeichnet] Johannes Käter

Fils d’un journalier de Neuler près d’Ellwangen en Souabe, Jean Kœderer épouse Marie Salomé Hammerschmid, fille d’un cloutier de Bouxwiller : contrat de mariage, célébration

1735 (1. 8.br), Me Dautel (Fr. Henri, 6 E 41, 284) n° 48
Eheberedung Zwischen dem Ehren: und Vorgeachten Meister Johann Ködern, dem ledigen Maurern und Steinhauern, des Ehrengeachten Philipp Köders des Taglöhners, mit der tugendsamen Fr. Catharina geb. N. beeder burger in Neuler beÿ Ellwangen im Franckenlandt ehelich erzeugtem Sohn als dem hochzeitern mit beÿstand des Ehrenachtbaren H Johann Tusch des Schneiders und burgers allhier an einem,
So dann der tugendsamen Jungfrauen Maria Salome Hammerschmidin, des Ehrenachtbaren Meister Herrmann Hammerschmidts des Nagelschmidts und burgers in Buchßweiler hoch Gräffl. hanauisch. herrschafft, mit der tugendbegabten Frauen Dorothea gebohrner Edelmännin seines gewesenen Ehegattin seel. eheliche erzeugter tochter, als der hochzeiterin, mit assistentz der Ehrenachtbaren Johann Göbels des Steinhauers und Schirmers und Mr Joseph Kellers des Schuhmachers und burgers allhier an andern theil – So geschehen allhier in der Königl. fr. Stadt Straßburg auff sambstagg den 1. Octobris Anno 1735. [unterzeichnet] Johannes köterer als hoch zeiter, maria salome hammerschmidin als hoch zeiterin

Mariage, Saint-Etienne (cath. f° 90)
Hodie 2. die Octobris Anni Dni. 1735. (…) sacro matrimonii vinculo in facie Ecclesiæ conjuncti fuerunt honesti adolescentes Joannes Köder vacatione Lapicida ex loco Neuler prope Elvangen in Suevia Diœcesis Augustanæ oriundus et Maria Salome Hammerschmidin ex Pago seu oppido Buxviller, huius Diœcesis oriunda ambo in p hac parochia commorantes (signé) Johannes Köter, maria salome hammerschmidin (i 95)

Jean Kœderer et Marie Salomé Hammerschmid deviennent bourgeois au nouveau tarif

1735, 4° Livre de bourgeoisie p. 1025
Johannes Köder d: Maurer undt Steinhauer Von Ellwang. geb. undt sein ehefr. Maria Salome Hammerschmidin von Bußweiler erhalten d. b: umb den Neuen b. wollen beÿ E. E. Zunfft d. Maurer dienen. Jur. et prom, eodem [29.t octob. 1735]

Jean Kœderer devient tributaire chez les Maçons en décembre

1735 (15. Xbr), Protocole des Maçons (XI 236)
Donnerstags den 15. Decembris 1735 (f° 190-v) C. Neu Zünfftiger – Mstr. Johannes Köder Maurer undt Steinhauer Von Ellwang gebürtig, producirt Cantzleÿ: Pfenningthurn: undt stallschein vom 29. Octobris 1735 Krafft deßen er von Maria Salome hammerschmidin von Buchsweÿller gebürtig das burgerrecht umb den Neuen burger schilling erhalten, den feüreÿmer bezahlt, auch sich auff der Statt Stall angemeldet habe, mit bitte Ihne Vor einen Zünfftigen auff: und anzunehmen. Erkannt Willfahrt. dt. vor den Pfenningthurn 1. lb, vor die Zunfft 1 lb 5 ß, und Einschreibgehüjr 4 ß (zusammen) 2 lb 9 ß

Jean Kœderer meurt en 1744 en délaissant deux fils et une fille. L’inventaire est dressé dans la maison Loos rue du Ciel. La masse propre à la veuve est de 190 livres. L’actif de la communauté et des héritiers s’élève à 30 livres, le passif à 221 livres.

1744 (15.5.), Me Dautel (Fr. Henri, 6 E 41, 241) n° 213
Inventarium und beschreibung aller derjenigen Haab und Nahrung, Keinerleÿ davon außgenommen, so weÿl. der Ehren und wol Vorgeachte Meister Johann Köder, der Maurer und Steinhauer auch burger allhier zu Straßburg, nunmehr seel. nach seinem den 26.ten Januarÿ dießes lauffenden 1744. Jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen Ableiben Zeitlichen verlaßen, welche Verlassenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren des Ehrenachtbaren Meisters Joseph Caspar Eillers des Schloßers und burgers allhier, als geordnet und geschworenen Vogts Johann Niclaus, Philipp und Margarethæ Salome, derer Ködere, alle dreÿ des abgestorbenen mit hernach gemeldeter seiner hinderbliebenen Wittib ehelich erzeugtter und ab intestato nachgelaßener Kinder und Erben, annoch minorennes, fleißig inventirt, undersucht durch die tugendsame Frau Maria Salome geb. Hammerschmidin, die hinderbliebene Wittib, beÿständlich de Ehrsamen Stephan Feschdruff des Maurers und Steinhauers, auch Schirmbs Verwanthen allhier – So geschehen allhier Zu Straßburg auff Freÿtag den 15. Maÿ Anno 1744.
Copia Eheberedung
Bericht Es declarirte die hinterbliebene wittib auff mein des Inventirschreibers anfragen, ob sie beede nun zertrennte Ehel. beÿ Eintritt ihrer Ehe nicht ihrer zugebrachte Nahrungen behörig inventiren laßen, daß es nicht beschehen seÿe, und alß auch nichts vorhanden wäre,derer nach ùann sich herinn falls richten und die beederseitige nahrungen ersucht und zugeschrieben (…)

In einer allhier Zu Straßburg ane dem Himmelreichgäßlein gelegenen herrn Johann Martin Loosen dem Caffetier und burgern allhier eigenthümlich zuständiger behaußung folgender maßen sich befunden.
Series rubricarum hujus Inv.ii Der Wittib unverändert Vermögen, Sa. haußraths 10, Sa. Silbers 1, Sa. gold. rings 18 ßn Sa. Schuld 20, Sa. ermanglenden unveränderten Guths Erg. 158, Summa summarum 190 lb
das theilbare und der E. unverändert G. Sa. hßaths 15, Sa. Werckzeugs zum maurer handwercks 11, Sa. Silbers 8 ß, Sa. Gold. Rings 3, Summa summarum 30. lb, Summa summarum 30 lb – Schulden 221. lb, In Compensatione 190. lb – Stall Sa. 9 ß

La veuve Marie Salomé Hammerschmid se remarie en 1747 avec le maître maçon Jean Michel Meyer


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