Jean Jacques Ruff, tonnelier et marchand de vins, et (1709) Dorothée Strohl


Jean Jacques Ruff, tonnelier et marchand de vins originaire de Kretzingen en margraviat de Bade-Durlach, épouse en 1709 Dorothée Strohl, fille de tonnelier. Il meurt en 1754 en délaissant trois enfants. L’inventaire est dressé dans une maison rue des Chandelles.
Immeubles, grange sise au Finckwiller


Jean Jacques Ruff, tonnelier originaire de Kretzingen en margraviat de Bade-Durlach, épouse en 1709 Dorothée Strohl, fille de tonnelier, et devient bourgeois quelques mois plus tard

Mariage, Robertsau (luth. f° 172-v) Mittw. d. 20.st. Februarÿ Anno 1709 hab ich Pfarrer in der Ruprechts Aw eingehändigten schein von Regierendem H. Ammeister ohne Proclamation copulirt und eingesegnet Joh: Jacob Ruff den ledigen Kueffer Von Cretzingen Margr. Baad. Durlachischer Herrschafft H. Joh: Martin Ruffen schulbedienten daselbsten und Catharina Götzin uxoris Eheliche Sohn und Dorothea H Johann Martin Strohlen burgers und Küeffers in Straßburg mit Catharina Grußin Eheliche tochter. [unterzeichnet] Johan Jacob Ruff als hochzeiter, Anna doroda strohlin als hoch Zeiterin (i 175)

1709, 4° Livre de bourgeoisie p. 775
Johann Jacob Rueff der küeffer, Von durlach, H: Martin Rueffen Præceptoris daselbst sohn, empfangt das burgerrecht Von seiner Fr. Anna Dorothea Strohlin p. 2. goldR 16 ß. Wird beÿ den Kuefferen dienen. Jur. d. 6. Dito [Junÿ] 1709

Jean Jacques Ruff, tonnelier et marchand de vins, meurt en 1754 en délaissant trois enfants. L’inventaire est dressé dans une maison rue des Chandelles qui fait partie de la succession ainsi qu’une autre rue Sainte-Barbe et la moitié d’une grange au Finckwiller. L’actif de la succession est de 2 033 livres.

1754 (13.2.), Me Dautel (Fr. Henri, 6 E 41, 258) n° 564
Inventarium und beschreibung aller derjenigen Haab, Nahrung und Güthere, Keinerleÿ davon außgenommen, so Weÿland der WohlEhren undt Wohl vorachtbare Herr Johann Jacob Ruff, des geweßene Kieffer, Weinhändler und burger allhier zu Straßburg nunmehr seel. nach seinem den 21. Decembris deß jüngst abgewichenen 1753.sten Jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen Ableiben, Zeitl. verlaßen, welche Verlassenschafft auf freundliches Ansuchen Erfordern und Begehren des Verstorbenen seel. ab intestato nach tod verlaßene (…) Erben fleißig inventirt und ersucht durch die Viel Ehren und tugendbegabte Frau Anna Dorothea geb. Strohlin des Verstorbenen seel hinderlaßene Wittib beÿständlich des Ehrenvesten Fürsichtig und Weißen Herrn Johann Philipp Strohlen des Kieffers, Weinhändlern und E.E. Kleinen Raths alten beÿsitzers auch burgers alhier deroselben hierzu in specie erforderten H assistenten – So beschehen allhier i der Königl. Stadt Straßburg auff Mittwoch den 13. Februarÿ Anno 1754.
Der Verstorbene seelige hat ab intestato Zu Erben verlaßen wie folgt. 1. die Viel Ehren und tugendreiche Frau Mariam Salome geb. Ruffin Herrn Johann Reinhard Pfauden deß Stadtglaßers und burgers allhier Eheliebstin, welche mit und beneben ihrem geliebten Ehegatten dißer Inventur in persohn beÿgewohnt, 2. die Ehren und tugendbegabte Frau Mariam Margaretham geb. Ruffin herrn Johann Jacob Blinden des Weißgerbers und b. allh. Ehegattin welche beede beÿ dießer Inventur præsentes gewesen, So dann 3. die Viel Ehren und tugendgezierte Frau Mariam Magdalenam geb. Ruffin, Herrn Johann Jacob Hardmann, Employé pour les affaires du Roy und burgers allhier Fr. Eheliebstin so nicht weniger hiebeÿ præsentes geweßenen, Alle dreÿ des Verstorbenen seel. mit eingangs gemeldter seiner hinterbliebener Wittib ehelich erzeugte töchtere und ab intestato zu gleichlingen Portionen und antheilen Verlaßene Erben
Bericht in gegenwärtig Inventarium gehörig. Es declarirte beÿ anfang dießer Inventur die hinterbliebene Wb. auf ein des Notii. befragen, ob Sie beede nun zertrennten ehel. zur zeit ihrer Verheurathung nicht eine Eheberedung mit einander aufgerichtet oder sonsten I.r Abrede gepflogen (…) und ob dieselbe zu dem Ende nicht in die Ehe inventirt hätten ? daß zuvor zwischen ihnen beeden theilen so viel sie sich zuerinnern wiße eine Eheberedung vor längst Weÿl. H. Not° Joh: Friderich Marbach sel. aufgerichtet worden, allein, sowie sie gewiß vermuthen und zum theil berichtet seÿe, seÿe sie durch die üble umstände sein H Not. Marbachs Ehenachkommen unter deßen handen die Schreibsrub geweßenen verlohren gegangen, und ohnerachtet öfftern Nachfrages nicht mehr zur hand werden können (…)

Inn einer alhier zu Straßburg ane der heiligen lichter gaß gelegenen in dieße Verlassenschafft eigenthümlich gehörigen behaußung folgender maßen sich befunden als
(f° 10) Eigenthum ane häußer und Scheur. Erst. eine behaußung, höfflin und hoffstatt mit allen derselben Gebäuden, begriffen, Weithen, zugehörden, rechten u. gerechtigkeiten gelegen allh. ane der heiligen Liechter gaß (…)
It. i. behaußung, höfflein u. Hoffstatt ane St. Barbarä gaß (…)
It. die ohnvertheilte helffte Von und ane einer Scheur, mit einem dach bedeckt, samt recht und gerechtigkeit gelegen allhier In dem finckweiler ane dem sogenanden Däumel gäßl. i.s. neben Mr Johann Hucken dem sandführern 2.s neben H. Johann Weilern dem Metzgern, hinden auf Pierre Gayneau des Sattlers allhier falliments massæ beh. stoßend und ist diße gantze Scheur durch wolermelden herrn Werckmeistere nach besagt obangeregter Abschatzung taxirt worden pro 100. lb. daran alßo zur helffte außzuwerfen 50. Der andere halbe theil ist H Johann Georg Strohlen dem Kieffern und Weinhändlern allhier dißorthß der Wittib leibl. brudern, von erster Ehe her zuständig, hierüber hat sich beÿ gegenwärtiger Inventur nichts anders schrifftl. hervorgethan, alß daß gedachter Hr. Strohl fr. Anna Maria geb. Meÿerin seel. Schein sub dato 12. Martii 1740. außgestellt und mit deren unterschrifft bekräfftiget, wie daß sie vorermeldte helffte an dem verstorbenen seel. würkl. verkaufft habe.
– Abschatzung Vom 21.en Januarÿ 1754. Auff begehren Weÿland Herrn Johann Jacob Ruffen, deß Geweßenen Weinhändlers seel. hinterlassener fraw Wittib und Erbebn ist eine Scheuer allhier in der Statt Straßburg in dem deumelgäßlein, einseits neben Meister Huck dem Sandführern anderseit neben N: Weÿler dem Metzger und Hindten an Herrn Rathherrrn gaÿneau den Sattler stosend, gelegen solche Scheur hat einen tachstühl so mit breit Zieglen doppelt belegt, Von uns den unterschriebenen der Statt Straßburg geschwornen Werckmeistern nach vorhero beschehener besichtigung mit aller Ihrer gerechtigkeit dem Jetzigen Werth nach æstimirt und angeschlagen Worden Vor und umb Zweÿ hundert Gulden
Der Zweÿte begriff ist auch allhier in der Statt Straßburg in der Barbaen gaß einseit neben (…)
Der dritte begriff ist auch allhier in der Statt Straßburg in der hellen liechter gaß einseit neben (…)
[unterzeichnet] Jacob Biermeÿer Lohner, Ehrlacher Werck Meister deß Meinsters, Werner, Werckmeister

Series rubricarum hujus Inventarÿ. Sa. haußraths 110, Sa. Werckzeugs, reiff band und faß daugen Zum Kieffer handwerck gehörig 12, Sa. Wein v. leerer Faß 160, Sa. Silber 23, Sa. goldenen ringß 12 ß, Sa. der baarschafft 145, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 480 Sa. antheil ane häußern 1100, Summa summarum 2033 lb
Stall Summa 2033 lb

Registre de partage
1759 (25. 7.br), Me Dautel (Fr. Henri, 6 E 41, 263) n° 779
Abtheilungs Register über Weÿl. Fraun Annæ Dorotheæ Ruffin gebohrner Strohlin weÿl. H. Joh: Jacob Ruffen geweßenen Weinhändlers v. Kieffers und burgers allhier geweßener wittib seel. Verlassenschafft


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