Jean Gutgesell, maître maçon, et (1712) Marguerite Gartner puis (1717) Anne Catherine Friess


Le maçon Jean Gutgesell, originaire de Ribeauvillé, épouse en 1712 Marguerite Gartner. Le mariage a lieu à Illkirch sur ordre de l’ammestre. Comme le montrent les comptes de tutelle ultérieurs, Marguerite Gartner a du docteur en médecine Jean Jacques Leitel eu un enfant naturel qui sera sa seule héritière. Jean Gutgesell devient bourgeois et s’inscrit à la tribu des maçons. Veuf, il se remarie avec Anne Catherine Friess. L’inventaire de leurs apports est dressé en 1717 dans la maison qui appartient à Marie Dorothée Leitel, fille et héritière de sa première femme.
Jean Gutgesell demande en 1717 l’autorisation de passer son chef d’œuvre quoiqu’il soit marié. Les Quinze lui imposent de travailler une année supplémentaire chez un maître. Il réitère sa demande le délai passé. Il devra défrayer la tribu des Maçons des frais qu’elle a engagés dans l’affaire. Il présente son chef d’œuvre en janvier 1719. Les examinateurs relèvent des défauts qu’ils lui demandent de corriger. Ils admettent le candidat à la maîtrise mais limitent le nombre de ses compagnons à trois et lui interdisent d’avoir un apprenti les six premières années.
Maison de Marguerite Gartner au Vieux-Marché-aux-Vins.

Gutgesell (Jean, Illkirch 1712)
Signature au bas de l’acte de mariage


Le maçon Jean Gutgesell, originaire de Ribeauvillé épouse Marguerite Gartner. Le mariage a lieu à Illkirch sur ordre de l’ammestre. comme le montrent les comptes de tutelle ultérieurs, Marguerite Gartner a du docteur en médecine Jean Jacques Leitel eu un enfant naturel qui sera sa seule héritière, Marie Dorothée Leitel.

Mariage, Illkirch (luth.)
1712. Den 22. Und 29. Mai sind auf Erlaubnus Ihrer Gnaden Regirenden H. Ammeisters in Straßb. laut beiligend. Scheins Zum I. und II mal außgeruffen Und den 1. Junii copulirt und eingesegnet word. Johannes Gutgesell, der ledige maurer Und Steinhauer Von Rappoltsweiher gebürtig, Joh: Gutgesellen, burger und Steinhauer daselbst, Und Anna Fischerin seiner ehl. haußfr. hind. ehl. Sohn und Margaretha Gartnerin weiland H Joh: Georg Gartners burgers und Kornwerffers in Straßb. wie auch Margaretha Graßmännin gebohrner Feßmännin hinderlaßene Eheliche tochter. Seind beide Luth. Religion. [unterzeichnet] Johannes Gutt gesell Als hoch Zeiter, margretha gartnerin als hochzeiterin (i 3)

Jean Gutgesell devient bourgeois par sa femme, appelée Blessig, nom du deuxième mari de sa mère

1712, 4° Livre de bourgeoisie p. 790
Johannes Gutgesell der Steinhawer Von Rappolßweÿer, Johann gutgesell des Maurers daselbst sohn, empfangt das burgerrecht Von seiner Fr. Margaretha Pleßigin p. 2. goldR. 16. ß. Wird beÿ den Maurern dienen. J. d. 11. Junÿ.

Jean Gutgesell s’inscrit à la tribu des maçons

1712, Maçons (XI 234)
Montags den 13.ten Junÿ A° 1712.
(f° 131) Neu Zünfftiger – Johannes Guthgesell, der Maur: V. Steinh. Gesell Von Rappolßweÿer gebürtig erscheind und producirt Cancelleÿ v. Stallschein auch Von H. Rent Martin Böckler unterschriebenen sub dato 11.to Junÿ A° 1712. und bitt Ihme das Zunfftrecht mitzutheilen.
Erk. Vnd gegen erlag der gebührt willfahrt (Zunfft 5 ß, Pfth. 1 lb, Zffschr. & bit. 4 ß, 1 lb 9 ß)

L’inventaire de leurs apports est dressé au Vieux-Marché-aux-Vins

1713 (20.1.), Me Oesinger (Jean Adam, 39 Not 17)
Inventarium und beschreibung aller derjenigen haab Nahrung und Güthere, so der Ehrsam und bescheidene Johannes Guthgesell Maurer und Steinhawer und die Ehren und tugendsahmen Fr. Margaretha gebohrne Gartnerin, beeder Eheleuthe und burgere allhier zu Straßburg einander in Ihren ohnlängst angetrettenen Ehestand zugebracht und sich deren jedes nach Anzeig Ihrer mit einander auffgrichteten Eheberedung für unverändert vorbehalten hatt – Actum in der Königlichen Statt Straßburg im beÿseÿn und persönlich. gegenwarth der Ehren und tugendbegabt. fr. Maria Salome Zangerin geb. Gartherin der dißorts Ehefr. Leibl. Schwester Freÿtags den 20.ten Jan. A° 1712.

In einer in der Statt Straßb. ahne dem Alten wein marck gelegener von beeden Eheleuthen bewohnend. behaußung befund. worden wie folgt
Series rubricarum hujus Inventarÿ. Des Ehemanns in den Ehestandt gebrachtes Vermögen, Sa. der Kleÿdung 30, Sa. Silbergeschmeids 1, Summa summarum 31 lb – Hierzu ist Zulegen die Helffte ane denen haussteuren 6 lb, des Ehemanns Eigenthümlich Vermögen 38 lb
Der Ehefrawen in dieße Ehe gebrachtes Gueth, Sa. haußraths 109, Sa. silber geschirr und Geschmeids 28, Sa. Guldeber Ring 9, Sa. der baarschafft 12, Summa summarum 158 lb, Deroselben gebühret ferner ahne denen haussteuren 6 lb, der Ehefrawen in den Ehestandt gebrachtes guth 165 lb
Conclusio finalis Inventarÿ 204 lb

Veuf, Jean Gutgesell se remarie avec Anne Catherine Friess. L’inventaire des apports est dressé dans la maison qui appartient à Marie Dorothée, fille de la première femme du mari

1717 (8. Xbris), Me Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 1) n° 2
Inventarium und beschreibung aller der Jenigen Haab, Nahrung und Güthere, so die Ehren und tugendsame Fraw Anna Catharina Guthgesellin, gebohrne Frießin, Zu dem Ehren und Vorgeachten Johann Guthgesellen, Maurern und Steinhauern, auch burgern allhier, dero Ehemann in die Ehe gebracht, welche der ursachen allweilen in Iht beeder Eheleuthe mit einander auffgerichteten heuraths Verschreibung außdrucklichen enthalten daß einem Jeden seine in die Ehe gebrachte Nahrung ein ohnverändert und Vorbehalten Guth sein – So beschehen in beÿsein der wohl Ehren und tugendsamen Frauen Mariæ Salome Zangerin gebohrner Garthnerin, des wohl Ehren: und Vorgeachten Mr Samuel Zangers Maurers und Steinhauers auch burgers alhie ehelicher haußfrauen, auff Mittwoch den 8.ten Decembris Anno 1717.

In einer allhier Zu Straßburg ane dem alten Weinmarckt gelegenen, Mariæ Dorotheæ des Manns geweßener ersteren haußfrauen seel. hinderlaßenem töchterlein eigenthümlich zuständigen behaußung befunden worden wie volgt.
Series rubricarum hujus Inventarÿ, Sa. haußraths 62, Sa. Silbers 5, Sa. Goldenen Rings 1, Sa. baarschafft 29, Summa summarum 99 lb, deme beÿzufüegen dero Antheil ane den haussteuren 9 lb, deroselben gesambte in die Ehe gebrachte Nahrung 108 lb

Protocole des Quinze (2 R 122)
Jean Gutgesell demande en 1717 l’autorisation de passer son chef d’œuvre quoiqu’il soit marié. Les Quinze lui imposent de travailler une année supplémentaire chez un maître. Il présente à nouveau sa demande une fois le délai passé. Le maître de la tribu demande que le pétitionnaire règle d’abord les frais que les Maçons ont dû engager dans l’affaire. Jean Gutgesell réplique que le décret des Quinze ne faisait pas allusion aux dépens. La commission en convient mais trouve équitable que le candidat défraie la tribu. Les Quinze adoptent la proposition du rapporteur.

(p. 68) Sambstag d. 19. febr. 1718. Joh: Guthgesell Ca. Meisterschafft der Maurer pt° bescheids – Ober Handwerckherren laßen durch hrn Secret. Kleinclaus referiren daß Johann Guthgesell der Maurer des in sachen seiner Ca. E. E. Meisterschafft der Maurer ertheilten bescheids Communication begehrt und erhalten, Welche darauff Wie folgt Zu papier gebracht wird.
Bescheid. Montags d. 15. Martÿ 1717. In Sachen H. Gutgesellen des Maurers und Steinhawers allhie Imploranten ane einem, entgegen und Wieder E. E. Meisterschafft der Maurer und Steinhawer Imploraten am andern theil ist pt° Verfertigung des Meisterstücks Erkandt, Würde der Implorant annoch ein Jahr, von dato an gerechnet, beÿ einem Meister alhier Verarbeithen, so solle Er nach Verfloßener solcher Zeit, zu dem Meisterstückh admittirt gelaßen werden.
Zu Mgh. stellend Ob sie diesen Auffsatz genehmhalten und erkennen wollen daß solcher dem Impl. Zugestellet werde. Erk. beliebt.

(p. 353) Sambstag d. 20. Aug. 1718. Joh: Guthgesell Ca. Meisterschafft der Maurer pt° Msterst. – Gug nôe. Joh: Guthgesell des hiesigen burgers Maurers und Steinhauers Ca. Meisterschafft der Maurer Obermeister Abraham Kieffer, Weil Implorant den von Mgh. den 15.ten Martÿ 1717. ergangenen bescheid in allem nachgelebt, alß bitt Ihme nunmehr zu Verfertigung des Meisterstücks gn. Zu admittiren. Moss. bitt Deput. Erk. Ober handwerck Herren.

(p. 401) Sambstag d. 10. Sept. 1718. Joh: Guth Gesell Ca. Meisterschafft der Maurer pt° Msterst. – Iidem [Ober handwerck Herren] laßen ferner per eundem [herrn Secret. Kleinclaus] referiren daß Johann Gutgesell der hiesige burger und Steinhauer Ca. E. E. Meisterschafft der Maurer in einem gehaltenen Recess berichtet daß Er Mggh. bescheid vom 15.ten Martÿ 1717. dene er Vorgelegt, in allem nachgelebt, deßwegen er Vnderthg. Gebetten Ihne nunmehro Zu dem Meisterstück gn. Zu admittiren. Welches petitum er beÿ der Deputation Wiederhohlt, nôe E. E. Meisterschafft Abraham Kieffer der Obermeister geantwortet, daß so bald Gegener die der Meisterschafft causirte unkosten, werd refundirt haben, wie andere auch hätten thun müßen, sie die Meisterschafft Ihme nicht mehr im weeg legen werde.
Implorant hatte replicirt er beruffe sich auf oballegirten bescheid durch welchen er in Keine unkosten seÿe condemnirt worden, welches man auff seithen der Hh. Deputirte auch alßo gefund. daß nemlichen in dem bescheid Von denen unkosten nichts gemeldet seÿe.
Weilen aber Implorant selbige Verursachet, alß finde man auch der billichkeit gemäs, daß er sie refundiren und in allem 4 R. 4 ß 6 d /:worunter auch die begriffen, so beÿ dem handwerckh deßwegen auffgegangen:/ der Meisterschafft bezahlen. Hiengegen Sie Ihne gleich, angesehen er dem Interlocuto ein Völlig genügen geleistet, zu dem Meisterstück admittiren undt laßen sollen Compensatus noviter factis Expensis. Die Genehmhaltung zu Mghh. stellend. Erk. beliebet.

Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Jean Gutgesell présente son chef d’œuvre. Les examinateurs relèvent de nombreux défauts et lui demandent de corriger son travail dans les quinze jours. Des défauts subsistent cependant. Ils admettent le candidat à la maîtrise mais limitent le nombre de ses compagnons à trois et lui interdisent d’avoir un apprenti les six premières années.

(f° 29) Montags den 28.ten Novembris 1718. erschiene Johannes Guthgesell der Verheurathete Steinhauer und Maurergesell, auch burger allhier und gabe Zuversehen wasgestalten Ihme von unseren G. Herren den XV. das Meÿsterstuck aufzunehmen, Gnädig erlaubet worden, mit freundlicher bitte, Ihme nunmehro das Maas darzu Zugeben, Erkand, demselben in seinem begehren willfahrt, und darauffhin von Herrn Johann Quirin Berga, noîe. Herrn Jacob Staudachers so vor wenig. tagen dißes Zeitliche gesegnet, Mr hannß Jacob Diemar, Steinmetzen, Mr Johann Peter Pfluegen und Mr Johann Christian Steitzen Steinhauern und Maurern, denen 4. pro dißes Jahr geordneten Meisterstückschaueren das Maas gegeben worden.

Mittwoch den 25.ten Januarÿ 1719. hat obgedachter Johannes Guthgesell, der verheurathete Steinhauer und Maurer Gesell, sein Verfertigtes Meisterstück und Probier Riß Vorgelegt, so in præsentia S.T. Herrn Johann Daniel Richßhoffers, hochverdienten XV.rs des beständigen Regiments alhier, so dann Mr hannß Jacob Diemars, Mr Johann Peter Pfluegen im nahmen Johann Christian Steitzen so ohnpäßlich, herrn Michael Erlachers, des Werckmeisters auf dem Münster und Mr Johann Martin Pfundsteins, der pro dißes Jahr geschwornen Meÿsterstück schauere gleichbalden besichtiget und folgender gestalt befunden worden.
1. Der erste stock ist umb 6. Zoll nach dem Ihme gegebenen Maas Zunider.
2. Die samtliche dachfenster seind grad gerißen und die backen vergeßen.
3. Das Creutzgewölb hat derselbe im großen autfrag verstochen, aber nicht in den Grundriß gebracht noch in dem bau angezeigt.
4. Im Kleinen autfrag seind 2. tritt vor dem schnecken thurn haußen, wie auch in dem großen auftrag.
5. Der dritte stock ist dem Kleinen auftrag umb einen dritt Zu hoch, ist auch in dem Großen auftrag nicht hoch genug.
6. Im Grundriß hat der erste stock 2. tritt Zu wenig.
7. Im 3.ten stock ist ein tritt Zu Viel.
8. Im ersten stock ist die brunnboltz, wo die bronnenflasche daran hängen solle, nicht angezeigt.
9. Die beede Schnecken handhaben Von Gibß seind umb 1 ½ Zoll Zu lang.
10. Fehlen die Hakenbretten Zur Schöllung an dem Schnecken und eines Zur handhab.
11. Der Schlußstein am Creutzgewölb ist auch einer seit umb 2 Zoll Zu klein.
12. Die Schneckentritt sind unsauber gemacht.
13. Das Creutzgewölb ist umb 7. Zoll Zu lang, Verantwortet.
14. Die fenster gehen nicht auf den Grundriß, ist auch die brettung nicht vollkommentlich angezeigt, am großen grundriß am schnecken.
Nach welcher besichtigung Erkand, daß derselbe Vorherbeschriebene fehler innerhalb 14 tagen Verbeßern, alß dann ratione des Gesindes ferner erkandt werden solle, was recht ist.

Mittwoch den 8.ten Februarÿ 1719. wurde Vorhergedachten Johann Gutgesellen des Verheuratheten Steinhauer undt Maurergesell Probier: und Meisterstück, so viel er daran Zu verbeßern gehabt, in gegenwarth obhoch Edelgemelten Herrn XV.r Richshoffers als des Herrn Obmanns, und der 4. Vor dießes Jahr geschwornen Meisterstück schauere besichtiget und folgender gestalt befund.
1. Die tritt in dem andern stock solten so viel verschoben sein, als die in dem untern stock, damit Sie einander gleich kämen.
2. Die Fenster in dem großen aufftrag seind nicht nach den Grundrißen eingerichtet.
3. Das Creützgewölb ist ohnfelißig Verstoch.
4. Der anfänger am Creutzgewölb ist Zuviel unterschnitten.
5. Die Schneckentritt seind wiederumb nach dem riß etwas unsauber geschnitten.
6. Im Kleinen aufftrag ist die Maurdicke unrecht angezeigt, indeme sie hinauswärts stehet, ane statt daß er so inwendig und hineinwärts setzen sollen, so ist auch dieselbe an Zweÿen stöcken abgesetzt, so nicht seÿn Kan.
Nach welcher abermahligen examination und besichtigung ist Erkandt daß, weilen derselbe Verschiedenes verbeßert, Er Zwar Vor einem Meister auff und angenommen, auch passirt werden, wegen des pt° 6.to im Kleinen aufftrag enthaltene haubt: und noch einiger anderer in seinem stück sich befindlicher fehler aber lebenslang um dreÿ Gesellen zubefördern, auch in den nechsten Sechs Jahren keinen Jungen Zulehren befugt, nach deren Verfließung aber Ihme Jungen anzunehmen, unverwehrt seÿn solle.

(traduction) Le lundi 28 novembre 1718 est comparu Jean Guthgesell, compagnon équarrisseur et maçon, bourgeois marié de cette ville, en présentant des justificatifs d’après lesquels les Quinze l’ont autorisé à faire son chef d’œuvre. Il a ensuite demandé qu’on lui indique les mesures.
Décision, sa demande est accueilie favorablement, les quatre examinateurs désignés pour cette année, à savoir Jean Quirin Berga au nom de Jacques Staudacher qui est mort il y a quelques jours, le maître tailleur de pierres Jean Jacques Diemar, les maîtres équarrisseurs et maçons Jean Pierre Pflug et Jean Chrétien Steitz, lui ont donné les mesures.

Le mercredi 25 janvier 1719, en présence du Quinze Jean Daniel Richshoffer, assesseur à la régence perpétuelle, le sudit Jean Gutgesell, compagnon équarrisseur et maçon marié, a produit son chef d’œuvre et ses esquisses aux examinateurs jurés de l’année en cours, à savoir maître Jean Jacques Diemar, maître Jean Pierre Pflug au lieu de Jean Chrétien Seitz, malade, Michel Erlacher, chef du chantier de la cathédrale, et maître Jean Martin Pfundstein, qui l’ont aussitôt examiné et constaté ce qui suit.
1. Il manque six pouces à la hauteur du premier étage par rapport aux mesures fournies.
2. Toutes les fenêtres du toit sont droites sur le dessin, il y manque les côtés.
3. Il a bien représenté les voûtes sur la grande esquisse mais elles manquent sur le plan et sur le bâtiment.
4. Il y a deux marches à l’extérieur de la cage d’escalier à la fois sur la petite et sur la grande esquisse.
5. Le troisième étage est placé une marche trop haut sur la petite esquisse, il n’est pas assez haut sur la grande esquisse.
6. Il manque deux marches au deuxième étage sur le plan.
7. Il y a une marche de trop au troisième étage.
8. La tige qui devrait soutenir le seau du puits n’est pas représentée au premier étage.
9. Les deux rampes d’escalier en plâtre ont 1 pouce ½ de trop.
10. Il manque les planches de maintien sur le coffrage de l’escalier et une sur la rampe.
11. Il manque 2 pouces à un côté de la clé de la voûte.
12. Les marches de l’escalier manquent de soin.
13. La voûte a 7 pouces de trop. S’en est justifié.
14. Les fenêtres ne sont pas proprement représentées sur le plan, le coffrage* n’est pas entièrement dessiné sur le plan de l’escalier.
L’inspection terminée, il a été décidé de lui demander de corriger les susdits défauts dans les quinze jours, on prendra alors la décision appropriée concernant les employés.

Le mercredi 8 février 1719, en présence du prévôt le Quinze Richshoffer susnommé, les quatre examinateurs ont inspecté le chef d’œuvre et les esquisses que devait corriger le susdit compagnon équarrisseur et maçon marié Jean Gutgesell et ont constaté ce qui suit.
1. Les marches du deuxième étage auraient dû être déplacées pour qu’elles correspondent à celles de l’étage du dessous.
2. Sur la grande esquisse, les fenêtres ne sont pas disposées comme sur les plans.
3. La voûte n’est pas dessinée avec soin.
4. Le départ de la voûte est trop arqué.
5. Les marches de l’escalier sont de nouveau représentées sans soin sur le plan.
6. L’épaisseur du mur n’est pas exactement indiquée sur la petite esquisse, elle se trouve à l’extérieur alors qu’il auraît dû la mettre du côté intérieur, celle qui est mentionnée aux deux étages n’est pas possible.
Ce nouvel examen, terminé, il a été décidé que le candidat sera reçu maître étant donné qu’il a apporté plusieurs corrections mais comme la petite esquisse comporte des défauts importants d’après la sixième observation et que son projet présente aussi d’autres défauts, il n’aura droit qu’à trois compagnons sa vie durant, il ne sera pas autorisé d’avoir d’apprenti pendant les six premières années, passé ce délai on ne pourra pas lui interdire d’en avoir un.


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