Jean Georges Schmieg, potier, et (1704) Marguerite Steiger – luthériens


Originaire de Schwanfelden dans la juridiction d’Anspach, Jean Georges Schmieg obtient début 1704 des Quinze le droit de faire son chef d’œuvre après un refus du corps de métier. Il présente un chef d’œuvre qui ne satisfait pas les examinateurs et s’adresse à nouveau aux Quinze suite à un malentendu. Il épouse en septembre 1704 Marguerite Steiger, fille de potier, et devient bourgeois. Il porte l’année suivante devant les Quinze une nouvelle affaire qui apprend quel chef d’œuvre il a dû réaliser et que les malentendus avec le corps de métier sont dus à son emportement.

Maison en propriété
1707, près du pont au Brochet (X 220, ensuite 34 (actuel 54) rue de Zurich

Enfants

  • Jean Conrad, potier à Heidelberg
  • Jean Georges, potier, et (1744) Marie Dorothée Christianus

Schmieg (1704, S.P. Vieux, f° 98)
Signature au bas de l’acte de mariage (1704)


Le potier célibataire Jean Georges Schmieg originaire de Smalkalde s’adresse aux Quinze pour être admis à faire son chef d’œuvre bien qu’il n’ait pas travaillé à Strasbourg le temps prescrit par le règlement. Les représentants du Corps des potiers répondent qu’un étranger doit avoir travaillé trois ans avant d’être admis à l’examen. Le pétitionnaire réplique que le même règlement ramène ce délai à un an quand un étranger veut épouser une veuve ou une fille de potier. Les Quinze se rendent aux arguments de Jean Georges Schmieg.

1704, Protocole des Quinze (2 R 108)
hans Georg Schmieg der Kachler C. E. E. Meisterschafft der Kachler
(f° 187) Sambstags den 14.ten Juny 1704.S. nôe Hannß Georg Schmieckhen, des ledigen Kachlers von Schamalkalden Cit. E. E. Meisterschafft der Kachler, Prplis klagt daß Citati Ihne Zum Meisterstück nicht admittiren wollen, weilen Er die Zeit alhie noch nicht verarbeitet, Wann Er aber eines Meisters tochter zu heürathen gesinnet, alß bittet unterth. Ihme das Meisterstück auffzugeben, dispensando gn. Zu erlauben. K. hans Joachim Recklinger der Obermeister præs. bittet zu mehrerem bericht deputationem. S. priora. K. setzts. Erk. in gebettene Deputaôn willfahrt. Obere handtwercks Hh.
(f° 187-v) Freÿtags den 20.ten Juny 1704. Obere Handwercks Hh laßen per me Herrn Friden Proponiren, es habe hanß Georg Schmech der ledige Kachler C. E. E. Meistersch. der Kachler geklagt, daß Sie Ihne weilen Er die geordnete Zeit alhie nicht verarbeitet Zu dem Meisterstückh nicht admittiren wollen, anbeÿ umb dispensation gebetten.
Alß man hierauff die Parthen vor sich bescheiden laßen, vnd darüber angehört, habe Kläg. vermeldt, daß er sich hier Zu setzen willens seÿe, vnd verhoffe, man werde Ihne d. Jenige auch gedeÿen laßen, was anderen willfahrt worden. Worauff nôe der Meisterschafft Joh: Joachim Recklinger und Friderich Heidingsfeldt berichtet, daß Sie einen articul hetten, daß ein Fremder ehe er Zum Meisterstück admittirt werde, Zuvor 3. jahr beÿ einem oder 2.en alhie gearbeitet haben solle.
Auff welches Kläger replicirt, daß er Zwar an statt dreÿer, nur ein Jahr hier gearbeitet habe, aber eines Meisters tochter Zu heÿrathen willens seÿe, vndt ein articul vorhanden seÿn werde, daß wann einer einers Meisters Wtb. oder tochter heürathe, Er beÿ einem Jahr gelaßen werden solte, welches sich auch beÿ auffschlagung der articul, also befunden, Vnd nach dem man solches der Meisterschafft remonstrirt hetten Sie beditten, daß Kläger beÿ Ihnen, davon nichts gedacht habe, anbeÿ geschehen müsen daß die Sach Clar were, deßwegen man darvor gehalten, daß dem Imploranten in seinem begehren willfahrt werde könte, iedoch daß Er beÿ publicaôn des bescheids abgeloben solte, obbemeltem seinen Versprechen, auch ein Genügen Zu leisten. Erkandt Bedacht gefolgt.

Jean Georges Schmieg s’adresse à nouveau aux Quinze en août après que les examinateurs qui ont relevé des défauts au chef d’œuvre lui ont donné à choisir entre travailler trois mois chez un maître ou quitter la ville. Les représentants des potiers déclarent lui avoir donné le choix de se perfectionner trois mois, soit en ville soit à la campagne, comme le stipule le règlement. Ils déclarent en outre hésiter à accorder au candidat la permission de faire un nouveau chef d’œuvre comme il le demande, d’autant moins que le travail qu’il a présenté était du niveau d’un apprenti et non d’un maître. La commission invite les parties à s’accorder sur les modalités du chef d’œuvre pour qu’il ne puisse pas en résulter de précédent fâcheux.

(f° 215-v) Sambstags den 9. Augusti 1704. S. noîe Hanß Georg Schmieh des ledigen Kachlers Cir. per Sched. die Hh Schawer des Meisterstücks Joh: Bronner et Cons. weilen Prplen Meisterstück einen fehler habe, so mehr ausübersehung als ans ungeschicklichkeit und unwißenheit geschehen, als haben ged. Schawer Ihme die alternativ gegeben, 3. Monaten beÿ einigen Meistern Zu arbeiten, oder die Statt Zu raumen. Weilen Er aber bereits mit eines Meisters tochter versprochen, ls bittet Er unterth. gn. Zu erlauben ein ander Meisterst. auffzunehmen.
G. Citati præsentes beruffen sich auff habende articul und und bitten Deputationem & facte relaône Gegnern mit seinem begehren abzuweißen.
S. setzts, und beruffe sich auf vorhendene præjudicia.
Erk. an die Oberen Handwercks Hh. Gewießen undt denenselb. die händt Geöffnet, nach Gut befinden den Imploranten zu willfahren.

(f° 222-v) Sambstags den 16. Augusti 1704. Iidem [Obere Handwercks Hh] per Herrn Friden, es habe hans Georg Schmieg der Kachler C. E. E. Meisterschafft der Kachler geklagt, daß Sie wegen vefallenen Meisterstücks Sie Ihme die alternativ gegeben, entwed. dreÿ Monaten beÿ einigen Meistern Zu arbeiten, oder die Statt Zu raumen, anbeÿ gebetten,, Zu erlauben, daß er ein anders machen möchte.
Worauff man Johann Bronner, Paulus Heÿer et Cons. darüber gehört, welche vermeldet, Sie hetten nie daran gedacht, daß Sie dem Implorant befohlen hetten die Statt Zu raumen, sondern Sie hetten gesagt, daß er noch 3. Monat entweder hier, oder auff dem Landt arbeiten, sich beßer beÿ dem handwerckh qualificirt machen vnd alß dann das Meisterstück wieder verfertigen solte, (2) der articul dahin gehe, daß wann Einer in dem Meisterst. verfalle, derselbe noch 3. Monat auff dem Handwerck beÿ andern Meistern arbeiten solle, (3) Sie ihme, ein anders Meisterst. Zu machen nicht wehren wolten, allein wann er wider damit verfallen solte, es ihme desto schimpfflicher fallen würde, Zumahlen dießes so schlecht geweßen, als wann ein Lehrjung es gemacht hette. Implorant habe hierauff gebetten, gnd. Zu erlauben, daß Er nach verfleißung 14. tagen ein ander Meisterstück verfertigen dörffe.
Auff seithen der herren Deputirten habe man davor gehalten, daß weilen viel præjudicia vorhanden, daß andere in dergleichen fällen, ein ander Meisterst. auff seine Gefahr, auch damit willfahrt werden könte, iedoch mit der errinnerung, daß Er sich mit der Meisterschafft wohl und friedlich vertrag. Wolte. Erkandt, Bedacht gefolgt.

Originaire de Schwanfelden dans la juridiction d’Anspach, Jean Georges Schmieg épouse en 1704 Marguerite Steiger, fille de potier

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (luth. f° 98)
1704. Heut dato den 17 7.ber haben sich Christlich Copuliren vnd Ehelichen Einseegnen Hannß Georg Schmigen der ledige Haffner gesell Von hinahlfelden Hochfürstl. Anspachischer Herrschafft Andreas Schmiegen des burgers vnd schumachers daselbst. Ehelicher Sohn V. Jungfer Margaretha Weÿland Lorentzen Steigers des burgers v. haffners allhier nachgelaßener Eheliche Tochter [unterzeichnet] hanß gerg Schmig Alß hoch Zeider, x Zeichen der hochzeiterin (i 105)

Jean Georges Schmieg devient bourgeois par sa femme

1704, 4° Livre de bourgeoisie p. 753
Joh: Georg Schmieg V. Schwanfelden, Anspach. Herrschafft, der haffner, Andreas Schmiegen des schumachers daselbst sohn, empfangt d. burgerrech V. seiner Verlobten Margaretha Steinerin, p. 2. goldR. 16. ß Wird beÿ den Mauern dienen. Jur. d. 27. Dito [7.bris] 1704.

Jean Georges Schmieg demande aux Quinze de réduire l’amende que lui a infligée le Corps des potiers pour avoir présenté un mauvais chef d’œuvre, ce qui lui vaut aussi de n’avoir pas le droit d’avoir d’employé pendant deux ans. Les potiers répondent qu’on a autorisé le plaignant à refaire son chef d’œuvre mais qu’il n’était pas meilleur que le premier. La commission demande quel travail a dû réaliser le candidat. Les examinateurs répondent qu’il a dû faire un poêle vert, un pot d’une aune de haut, une cruche étroite et une poêle à frire. Le candidat s’est ensuite emporté sans leur demander de réduire son amende. Jean Georges Schmieg fait remarquer que des passions ont cours au corps de métier, que le prévôt n’a pas assisté au chef d’œuvre, que les examinateurs d’abord satisfaits ont changé d’avis et que d’autres s’y sont repris à deux fois avant de réussir leur chef d’œuvre, notamment Jean Paul Heyer, un des représentants des potiers. Les examinateurs déclarent que seul le poêle ne leur donnait pas satisfaction, qu’ils auraient pu en tenir compte si le candidat ne s’était pas emporté. La commission estime qu’il y a lieu d’en rester à la décision précédente concernant les employés mais d’interdire à Jean Georges Schmieg de faire des fourneaux pendant deux ans en lui permettant seulement de les entretenir dans l’intervalle. Elle appelle les potiers à la clémence et renvoie aux préposés des métiers et au conseil et aux Vingt-et-Un concernant les injures à Jean Paul Heyer.

1705, Protocole des Quinze (2 R 109)
(f° 33) Sambstags den 7. Febr. 1705. S. nôe Hannß Georg Schmieg. burgers und Kachlers alhier, Cit. EE. Meisterschafft der Kachler, Prplis bittet unterth. wegen all Zu großer angesetzten straff, wegen nicht gemacht Meisterstücks, solche gn. Zu moderiren, und deputationem Gn. Zu erkennen.
Erl. nach dem Gegentheil darin Consentirt wird gebettene Deputaôn willfahrt, Obere Handwercks Hh.
(f° 49) Freÿtags den 20.t Febr. 1705. Obere Handwercks Hh. per herrn Friden, es habe hans Georg Schmied der Kachler, E.E. Meistersch. der Kachler geklagt, daß Sie wegen nicht am besten Verfertigten Meisterstücks, Ihme kein Gesindt Zu fördern, gestatten wolle, anbeÿ umb deßen erlaubnus gebetten.
Auff beschehener Remission alß man die Parten angehört habe Kläger berichtet, daß man Ihme folgendes angesetzt hette, als (1) daß Er in 2. Jahren Kein Gesindt förderen, (2) mit Ihnen nicht ins looß kommen solte, Worauff im nahmen der Meisterschafft Johannes Bronner vndt Paulus Heÿer vermeldet, daß Gegner Vorigen Jahrs eingekommen undt Gebetten Ihme Zu erlauben, daß er ein anderes Meisterstück machen möchte, sothane auch willfahrt word. Er aber widerumb, in allen stücken darin verfallen seÿe. Solchem nach habe man dieselbe gefragt, worin dann das Meisterstück bestehe ? welche beditten, daß Einer Zu machen habe (1) einen Grünen Ofen, (2) Einen hafen einer Straßburger Ehlen hoch, (3) einen engen Krug vnd (4) eine bratpfann einer Ehlen lang und einer halben Ehlen breit, deme Sie beygesetzt daß als Sie ihme Klägern obigen bescheidt angezeigt, derselbe nicht umb moderation gebetten, sondern sich trotzig erwießen vnd gesagt habe, die Meisterschafft möchte Ihm ansetzen was Sie wolle, so thue Ers doch nicht. Anbeÿ inständig gebetten, es beÿ dem Articul Zu laßen, damit die Junge Leüth fleißiger seÿn, und die Statt Küfftighin mit guten Meistern versehen werden möchte.
Auff welches Kläger replicirt, daß dabeÿ passionen mit unterlauffen, undt herr XV. von Fridolßheim als Obmann beÿ der Schaw nicht geweßen /:es seÿe aber bekant daß derselbe mit vielen blödigkeiten beschafft, daß Er nicht jmmer den Geschäfften beÿwohnen könne, deßwegen guth were, wann derselbe, im fall Er nicht beÿzuwohnen vermächte, Jemandt an seine stell erbetten wolte:/ (2) hetten die Schawer sein Meisterstück vor guth befunden, Ihme dazu glückh gewünscht, vndt daßelbe wider verschlagen heißen. (3) Andere Meister es auch schlecht gemacht, vndt in specie Paulus heÿer selbsten, Zweÿ mahl an Seinem gerabeitet habe biß es recht außgefallen. Worüber Heÿer sich beschwehrt, vndt die andung gehöriger Orthen vor Zu bringen sich vorbehalten, deme Bronner beÿgefügt, daß Sie die Schawer thäten was Ihr Eÿdt mit sich brächte, Vndt Sie dem Kläger nur die Ofenarbeit verbotten, vndt wann Er sich nicht so trotzig erzeügt, Sie Ihne wohl ins looß genommen hetten.
Auff seithen der Herren deputirte habe man darvor gehalten, daß was die 2. angesetzte Jahr betrifft, in welche Er kein gesindt fördern solle, in alleweg sein verbleibens dabeÿ haben, (2) Er in solchen Zweÿen Jahren zwar wohl Öfen außbutzen, aber keine newe auffsetzen, vndt (3) die Meisterschafft demselben in d. looß auffnehmen, Was aber (4) die wider Paul Heÿer außgestoßene Bezüchtigung belange, solche von dem Obern Handwerckß Hh beÿ herren Rhät undt 21. außgemacht werden solte.
Erkandt bedacht gefolgt, undt all Herr XV. von Fridolßheim ersucht worden, daß wann Er blödigkeit weiß halben, der Schaw nicht beÿwohnen könne, Er Jemandt in seinem nahmen dazu auffsprechen möchte.

Marguerite Steiger meurt de consomption à 48 ans en 1725

Sépulture, Saint-Guillaume (luth. reg. A f° 193, n° 38) 1725. Dminica VI Trin. d .8. Julÿ hor. 2. pomer. 1725 starb Margaretha Hans Georg Schmiegen deß Kachlers v. burgers allhier ehefrau gebohrne Steigerin weil. Lorentz Steigers Kachlers V. B. ehl. dochter, morbus dorrsucht ætas 48 jar 3. monat ward begraben dienstags d. 10. Julÿ ad S. Galli

Jean Georges Schmieg et Anne Marguerite Steigerin dont l’inventaire après décès n’est pas conservé délaissent deux fils, Jean Conrad et Jean Georges. L’apprêteur de tabac Jean Adam Crohn rend compte de sa tutelle, notamment des loyers qu’il a encaissés

1733, Me Marbach (Ph. Jacques, 33 Not 8) n° 128-a
Rechnung Mein Johann Adam Crohnen Thabackb. u: b. allhier alß geordnet und geschworenen vogten Johann Conrad und Johann Georg der Schmiegen weÿl. Johann Georg Schmiegen geweßenen Kachlers mit weÿl. fr. Anna Margaretha geb. Steigerin erzeugte Kinder, Besagend was Ich (…) eingenommen und außgegeben habe vom 11. junÿ 1727 biß Mich: 1733, erste Rechnung dießer Vogteÿ
Bericht, meiner Vogts Kinder Mutter seel. den 4. sept. 1719 dießes zeitliche gesegnet
Einnahm, Anno 1733 – It. ist von NN einem Schiff Knecht von einer Wohnung in der Curanden vordern Hauß vor das Quartal Sti Joh. Baptistæ und Mich: 1733 mithin vor ½ Jahr
It. zahlte auch NN die wäscherin vom Hauß von Mich: 1733

Jean Georges Schmieg, potier, et (1744) Marie Dorothée Christianus – luthériens

Fils du précédent, le potier Jean Georges Schmieg épouse en 1744 Marie Dorothée Christianus. Il devient ensuite ouvrier à la fabrique de porcelaine et meurt en 1764 deux ans après sa femme en laissant une fille.

Maison en propriété
1746, près du pont au Brochet (X 220, ensuite 34 (actuel 54)) rue de Zurich

Schmieg-Christianus (1744, Robertsau p. 332)
Marque du marié et signature de la mariée au bas de l’acte de mariage (1744)


Jean Georges Schmieg épouse en 1744 Marie Dorothée Christianus : contrat de mariage, célébration à la Robertsau avec l’autorisation du Magistrat

1744 (15.4.), Me Stoeber l’aîné (6 E 41, 1223) n° 156
Eheberedung zwischen Johann Georg Schmieg, dem leedigen haffner, weÿ: Mr Johann Georg Schmieg burgers und haffners allhier mit auch weÿl. Fr. Margaretha Schmiegin ehelich erzeugtem Sohn alß dem hochzeiter, beÿständlichen Johann Georg Seltzam deß Fastenspeishändlers und burgers allhier ane einem
So dann Maria Dorothea Christianÿn weÿl. Hn Christoph Christiani, geweßenen Kupfferschmids und burgers allhier seel. mit Fr. Susanna Salome geb. Schatzin seiner hinterbliebenen Wb. ehelich erzeugten tr. alß der hochzeiterin mit beÿstand Hn Joh: Daniel Feltin deß ältern handelßmanns und b. allhier ihres geschwornenn H Vogts ane dem andern theil
Actum Straßburg den 16.ten Aprilis 1744. [unterzeichnet] + des hochzeiters handzeichen, Maria dorotea Christianusin als hoch Zeiterin

Mariage, Robertsau (luth. p. 332)
Dienst. den 19.t Maj 1744. seind, auf Obrigkeitliche Erlaubnuß, Ehelich eingesegnet worden nach gewohnlicher Außruffung Joh: Georg Schmieg der ledige Burger und Kachler Zu Straßburg, weÿl. J. Georg Schmieg gew. Burgers u. Kachlers daselbst nachgel. Ehl. Sohn Und Maria Dorothea, weÿl. Christoph Christiani gewesenen Burgers und Kupfer: Schmidts daselbst nachgelaßene Eheliche Tochter [unterzeichnet] der Hochzeiter, deß schreibens unerfahren, machte dieses Zeichen +, maria dorotea Christianußin als hoch Zeiterin (i 215)

Marie Dorothée Christianus meurt en 1762 et Jean Georges Schmieg, ancien potier devenu ouvrier à la fabrique de porcelaine, en 1764. Ils délaissent une fille. Les experts estiment la maison 250 livres. L’actif de la succession s’élève à 266 livres, le passif à 424 livres. Une ébauche non datée d’une vente par adjudication volontaire stipule que le Grand Sénat a attribué la maison à la créancière Dorothée Wencker, veuve de Jean Philippe Grauel

1764 (17.4.), Me Saltzmann (Jean Daniel, 6 E 41, 591) n° 65
Inventarium über Weiland Meisters Johann Georg Schmieg, des vormaligen Hafners, und letzmaligen arbeiters in allhiesiger Porzellan: Fabrick, und auch Weiland Fraun Mariä Dorotheä gebohrner Christianiin, beder geweßener Eheleut und bürger allhier Zu Straßburg, Verlassenschafften, auffgerichtet in dem Jahr 1764. – und zwar nach des Manns den 27.sten Märzmonats jüngsthin, hingegen nach der Frau bereits im Maimonat 1762. beschehenen seligen Absterben Zeitlichen verlaßen haben. Welche Verlaßenschafften auf Ansuchen H Johann Jacob Christiani, des hiesigen burgers und Kupferschmids als geordnet und geschworenen Vogts Mariæ Dorotheä, so übermorgen 12. Jahr alt wird, der dißortigen Tochter und einigen Erbin (…) fleißig inventirt, durch denselben wie auch durch die dißortigen Tochter Grosmuter Frau Susanna Salome gebohrner Schazin, weiland H. Christoph Christianin des gewesenen hiesigen burgers und Kupferschmids hinterbliebene Wittib (…) geäugt und gezeigt – So geschehen in hernach inventirter behausung auf dienstag den 17. Aprillmonats nachmittag im Jahr nach Christi Geburt 1764.

Eigentum an einer Behausung. Nemlich eine Kleine behausung, Hoffstatt und Höflein mit allen deren begriffen, Weiten, Rechten, Zugehörten und Gerechtigkeiten gelegen in allhiesiger Vorstatt Krautenau oberhalb der Hechtenbruck an St. Johannis Giesen ein Seit neben Mr Jacob Kammerer dem Wannenmacher, ander Seit neben Paul Späht dem Grempen hinten auf Mr Johann Friderich Roser den Zinnversilberten Knöpf: und Pferdzeugmacher, stosend, so auser hienach eingetragenem Passiv Capital frei, ledig und eigen, sofort durch die allhiesige geschworene Hh. Werckmeister, laut deren ausgestellten und bei dieses Inventarii Concept in originali liegenden Abschatzungs Zedels Vom 26.sten dieses Monats angeschlagen worden vor 500. R. oder 250.
An solcher behausung hat der dißorts verstorbene Mann nach Absterben seines Vaters weil. Meisters Johann Georg Schmieg des ebenfalls gewesenen hiesigen burgers und Hafners, die Hälfte ererbt und den übrigen halben Theil von seinem Bruder Mr Joh: Conrad Schwmieg, dem burger und Hafner in Heidelberg, vermög der den 1. Februarii 1746. vor H. Notario Johann Daniel Stöber allhier geschehenen Verschreibung Käuflich angenommen, wovon sich aber nur ein von demselben den 25. besagten Monats und Jahrs gefertigtes Attestatum hiebei vorhanden befunden hat
– Abschatzung Vom 16.t apr. 1764.Auff Begeren Weil. H Joh Georg Schmieng des Gewesenen Kachlers S. S. hiender Lasener Erben ist eine behausung Alhier in der Statt Strasburg bey der hechten brug Gelegen Ein Seits Neben Meister Kamer dem Wanen Macher Ander seits Neben Meister Stecht vnd hienden auff For hero beschribene scheiser solche behausung besteht in Zweÿ Stuben Zweÿ Kiechen und Ettliche Kalern dar jber ist der dach Stuhl mit breidt ziglein belegt hat auch ein Getrembten Keller. Von Uns Unterschrieben der Statt Strasburg Geschworner Werck Meister Nach Vorhero Geschehener besichtigung mit Aller Ihrer Gerechtigkeit dam Jetzigen Wahren wert Nach Estimiert vnd angeschlagen worden Vor und Umb Finff Hundert Gulden. [unterzeichnet] Werner, Sebastian Huber
Schulden aus denen Verlaßenschafften zu bezahlend. (…) Item soll man weil. S. T. H. Dris et Prof. Joh: Philipp Grauels Frau Wittib und Erben in Capital, wovor sich die disorts verstorbene Frau gesezmäsig verbürgt 375.
Sa. haußraths 12, Goldener Ring 1, Eigenthum ane einer behaußung 250 lb, Summa summarum 266 lb – Schulden 424 lb, Mehr Schulden als Gut 158. lb
– Freiwillige Versteigerung der behausung. Ist auf Ansuchen Herrn Johann Michael Grauel des Schaffners Zu St. Thomä, Notarii und burgers allhier, als bevollmächtigten S. T. Frauen Dorothe gebohrner Wenckerin, weiland S. T. Herrn Johann Philipp Grauel, des gewesenen Professoris Physices und burgers dahier hinterbliebener Frau Wittib, die sowohl durch das hiesige Wochenblättlein, als auch durch der Statt Ausrufer Kund gemachte freiwillige Versteigerung der in weiland Meisters Johann Georg Schmieg des vormaligen Hafners, und letzmaligen Arbeiters in allhiesiger Porzelanfabrick, und auch weiland Fraun Mariä Dorothe gebohrner Christianiin, beder gewesener Eheleut und burger allhier, Verlassenschafften gehörig gewesenen und Zufolg Erkantnus E. E. grosen Raths vom 20. Augusti jüngsthin obengenannter Frau Gewalthaberin an Zahlungstatt eigenthümlich entschlagenen, in allhiesiger Vorstatt Krautenau oberhalb der Hechtenbruck an St. Johannis Giesen ein Seit neben Mr Jacob Kammerer dem Wannenmacher, ander Seit neben Paul Späth dem Gremp gelegenen hinten auf Mr Johann Friderich Roser den Zinnversilberten Knöpf: und Pferdzeugmacher, stosenden Kleinen behausung, Hoffstatt und Höflein, mit allen deren begriffen, Weiten, Rechten, Zugehörten und Gerechtigkeiten solche frei, ledig und eigen und solchemnach eigen ist, unter folgenden bedingungen vorgenommen worden [non terminé]


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