Jean Georges Kieffer, maître maçon, et (1708) Anne Marie Vogel – luthériens


Fils d’un remueur de grains de Strasbourg, Jean Georges Kieffer entre en apprentissage pour cinq ans chez le tailleur de pierres Clément Schrepffer en 1699. Les Quinze lui accordent en mars 1708 une dispense parce qu’il manque quelques mois à son tour de compagnon pendant lequel il a été contraint de s’engager dans les troupes puis détroussé. Jean Georges Kieffer présente en juin 1708 son chef d’œuvre que les examinateurs lui demandent de recommencer. Il est reçu maître avec des restrictions temporaires fin juillet. Il épouse en août 1708 Anne Marie Vogel, fille de barbier, et devient tributaire en septembre. Il meurt en 1728 en délaissant trois filles.
Une cliente se plaint en 1720 que Jean Georges Kieffer n’a pas bien fait son travail. Il est en litige en 1722 avec le maçon Jean Martin Pfundstein concernant la commande de l’abbaye de Moyenmoutier.

Maisons en propriété
1714-1724, rue du Jeu-des-Enfants (IV 80, ultérieurement n° 24)
1725, rue Picker (rue Adolphe Seyboth, VII 223, ultérieurement n° 17)


Fils de remueur de grains, Jean Georges Kieffer entre en apprentissage chez le tailleur de pierres Clément Schrepffer en 1699 pour cinq ans. Les parties se séparent satisfaites l’une de l’autre en 1703

Maçons (XI 233) Diengstags den 27.ten Januarÿ 1699
(f° 141-v) Meister Clementz Schrepffer der Steinhawer und Maurer allhier, stelt Zum Lehrjungen dar Hannß Georg Kieffer, gegenwertigen Meister Philipp Kieffers des Kornwerffers und burgers allhier ehelichen Sohn und verspricht der Lehr Meister Ihne den Jungen sein Handtwerckh und was demselben anhängig Zulehren, Zu fünff Jahren, Und dem Jungen in solchen 5. Jahren auch nach Zu geben fünff Gulden, welches der Jung auch acceptirt, und sich wohl Zu Verhalten Zugesagt, bitten beede solchen Ihren vertrag ad Protocollum Zubringen. Erkandt, daß Ihnen gegen erlag gewohnlicher gebühr willfahrt seÿe. erlege solche mit 15. ß d (zunfft 13 ß, schrbr 1 ß, büttel 1 ß)
Dienstags den 18.ten Decembris A° 1703.
(f° 201) Außgethaner Maurer Vnd Steinhawer Jung – Clemens Schrepfer der Maurer und Steinhawer, erscheint beneben Hannß Georg Küefer, seinem nunmehro außgelernten Lehrjungen, bitt Ihn wegen seiner fünff Jährigen außstandenen Lehr Zeit den Jahracht Zuerlaßen V. alß ein Lehrjung auß zuthun.
Erkandt, weilen der Meister und der außgelernte Lehrjung mit einander zufrieden sein, solle derselbe beneben erlegung der gebühr seiner Jahracht erlaßen und alß ein Gesell Erkandt werden.

Le Corps des maçons refuse d’inscrire Jean Georges Kieffer au chef d’œuvre parce qu’il manque quatre mois pour que son tour de compagnon ait la durée prescrite. Jean Georges Kieffer s’adresse aux Quinze auxquels il déclare qu’il a été contraint de s’engager dans les troupes à Francfort, qu’il s’est ensuite enfui pour se rendre à Bâle mais que des soldats l’ont pris et dévalisé. Le représentant des maçons déclare que si on comptait bien il manquerait bien plus que quatre mois aux deux années. Les Quinze dispensent Jean Georges Kieffer de terminer son tour en considérant qu’il est fils de bourgeois

1708, Protocole des Quinze (2 R 112)
E. E. Zunfft der Maurer, Johann Georg Kieffer
(f° 69-v) Sambstags den 17. Martÿ. – G. V. nôe Johann Georg Kieffers deß ledigen Maurers und Steinmetzen gtra E. E. Meisterschafft der Maurer vorl* Citati principalen zum Meisterstück nicht admittiren wolle, vorgebend, Er habe die bestimbte Zeit nicht gewandert alß bittet Deputation factaq. relatione ihne Zum Meisterstück dispensando Zulaßen.
G. noîe der Meisterschafft Er H hanß Georg Kirchmeÿer consentirt Zuuor in die Deputation protestirt aber wider das wortt Steinmetz und bittet facta relatione das begehren abzuweisen. Erk. ahne die vorige [Obere Handwercks herren] Herrn gewießen.
(f° 73-v) Freÿtags den 23. Martÿ. Hannß Georg Kieffer C. E. E. Zunft der Maurer. Iidem [Obere Handwercks herren] laßen durch herrn Friden referiren, daß hanß Georg Kieffer der Maurer und Steinhauer allhier geklagt, daß E. E. Meisterschafft der Maurer ihne wegen nicht völlig verwanderter Zeit Zum Meisterstück nicht laß. wolten, alß man ihne ferner gehört, habe er berichtet daß 5 jahr lang beÿ Meister Clementz Schrepffer gelernt Er auch ein burgers kind seÿe, nachgehends 2 jahr weniger 4 woch. gewandert, Zwischen solcher Zeit Zwar wieder hieher Kommen, aber von den soldath. dahin obligirt worden were, in dem Er beÿ Franckforth pantrÿ annehmen müßen, und da Er daselbsen sich wid. loß gemacht und auff baßel begeben wolle, Er von Einer teutschen pantrÿ angegriffen und außgeplündert worden were, so daß Er anhero Wider sich begeben vnd kleÿden laßen müßen, vndt wann solches nicht geschehen were, Er sein wanderers Zeit draußen völlig außgehalten hette, auff befragen, ob Er das Meisterstück Zu machen getrawete, habe Er mit ja geantwortet Zumahlen Er schon beÿ 5 jahr seither der lehrzeit auff dem handwerck geschafft, Worauff Meister Kirchmeÿer geantwortet daß krafft articuls gegner völlig 2 jahr hette wandern sollen und wann mann recht nachrechnen wolte, ahne solcher Zeit mehr alß 4 wochen fehlen würden, dannoch die Sach Mghh. ledig be*igen stellt haben wolte auff seith der herren Deputirt habe mann dieße gedancken, daß weilen Implorant ein burgers Sohn und mit vorsatz sich nicht anhero begebe, beÿ ihme gegen erlag 1 lb d auff ratification Mghh. dispensirt werden könte. Erk. beliebt.

Jean Georges Kieffer reçoit en juin 1708 le sujet de son chef d’œuvre qu’il présente le mois suivant. Les examinateurs qui n’en sont pas satisfaits lui demandent de le recommencer. Il présente fin juillet son deuxième chef d’œuvre. Bien qu’il ait de nombreux défauts, Jean Georges Kieffer est reçu maître avec la seule restriction de ne pouvoir former d’apprenti pendant cinq ans.

1708, Protocole des Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Hannß Georg Küeffer, 5.a, 6.a et b
(f° 5.a) Montags den 11.ten Junÿ A° 1708. seind Vorherbenahmbste pro dießes Jahr geschworene Mstrst. schawer Zusammen Kommen und haben Hannß Georg Küefern, dem ledigen Maurer: und Steinhawer das Maaß zu seinem Vorhabenden Prob: vnd Meisterstück gegeben, auch dabeÿ ferner Verhandelt wie folgt.
Obgedachter Hannß Georg Küefer, Stehet vor und berichtet, daß Er Von Vnsern Gnd. Herren den XV.n gegen erlag 1 lb 10 ß d die helffte der statt und die helffte dem handwerck, die erlaubnus bekommen das Mstrstück Zumachen bittet dahero Ihme das Maas darzu Zuegeben
Erk. vnd Willfahrt auch darauff des Maaß gegeben.

Dienstags den 10.ten Julÿ, A° 1708. ist in præsentia deß mehrgemelten H. Obmans, von gedachten Vier Mstrst. schawern obenbenamsten Hannß Georg Küefers, Prob vnd Meisterst. besichtiget und folgender massen befunden worden.
Der Kellergrundt
1. Ist Kein Keller höhe vorhanden.
2. Wo das Widerläger Vom Kellergewölbe anfangt.
3. Seind die Kellersteegen ungleich, nemblichen eine hat 21. und die ander 22 staffeln.
4. Seind die Kellerlöcher meistentheils unter den Pfeilern.
Der Erste Grundt
1. Fallt der Erste tritt im Schnecken Zu viel Vor die Saalthür.
2. Ist der Nebensbaw Viel zu breit, so, das der hintere baw gantz dardurch Verderbt Vnd Vnbrauchbar gemacht worden, auch dem fordersten das Liecht und tag benommen.
3. Die Einfarth belangend, so ist selbiger Platz gantz unbrauchbaar gemacht worden.
4. Ist der bronnen an einem unbequemen orth, da doch platz genug an and.n orthen.
5. Ist das Schneckenhauß Viel zu schwach.
6. Ist Kein Kellerthür angezeigt.
7. Ist Kein Kammer beÿ d. Stuben.
Der ander vnd dritte grundt
1. Ist Kein Kammer im Vorder Stock.
2. Seind die Stuben und Küchen Gar Zue Klein.
3. Ist der Schnecken im 3.ten Grund auch mit Verschobenen dritten.
Der Schnecken aufzug.
Dießer Schnecken aufzug ist mit einander nicht gueth.
Der Große Auftrag
1. Ist Kein einige Stockhöhe eingeführt oder angezeigt.
2. Ist der oberste Stock Ein Schue undt 3. Zoll Zu hoch
Der Schnecken
1. Seind die Schneckentritt nicht Verschoben wie sie sollen.
2. Seind in dem Schnecken auftrag 2. tritt mehr alß in dem Schnecken aufzug.
3. Seind die Schnecken tritt im Kopf nicht guth.
4. Seind die handhaben 8. Zoll Zulang.
Auf so gethane besichtigung deß gemelten Prob: und Meisterstücks, und der wie vor stehender maßen Zu seh. darinn gefundtenen fehler, Ist erkand worden, maßen derselbe davon nichts Verantwortten Können, daß solch Vorgelegtes Probst. Vor nichtes zuachten, Sintemahlen man auch nicht finden Kan daß er ein: oder den andern Riß Verbeßern könne, dahero demselben darbeÿ Vergönnet worden, solches, wann es ihme gefällig, wid Von Newem auf zu nehmen, und solches frisch Zumachen.

(f° 6.a) Mittwochs den 11.ten Julÿ A° 1708. ist mehrgemelter Hannß Georg Küefer Vor denen Vier Meisterstückschawern erschienen und hat wiederumb umb das Vorige Maß angehalten, Erk. und in seinem begehren willfarth.

(f° 6.b) Dienstag den 31.ten Julÿ A° 1708. ist in præsentia offtgedachten herrn obmanns von denen mehregrührten Vier Meisterstück schawern obgemelts Hannß Georg Küefers Prob: und Meisterstück /:welches Er Zum Zweÿten mahl gemacht:/ besichtigt und folgender maßen befunden worden.
Der Kellergrundt
In dießem Kellergrund ist das fundament Innwendig, da es doch außwendig sein solte, abgesetzt.
Der Erste Grundt
In solchem Ersten Grund ist der Saal nicht gar wohl mit deß tages Liecht Versehen, auß es doch wohl hätte sein Können.
Der erst: und ander Stock höhe
Solches ist Zimlicher maßen ungleich außgetheilt.
Den Schnecken betreffend.
In dießem Schnecken hat Er ein schlechte Wißenschafft im Kopff.
Vnd die handhaben seind im Riß auch nicht gar Zum besten.
Den Schnecken Auftrag betref.
Dießer befindet sich gantz falsch.
Die Rechnung belang.
In dießer Rechnung Vom Kellerhalß nicht gemeldet.
Nach solcher Prob: und Meisterstück besichtigung wurde weg. obgedachter fehler Erk. daß derselbe 1. den Schnecken auftrag so sich falsch befunden, anderster machen und 2. fünff Jahr Keinen Jungen Lernen solle, im übrigen aber wird Er Vor ein Meister auff und angenommen, alßo und dergestalten, daß derselbe, außer dem Jungen Lernen wie obgedacht, nicht allein wie ein and wie ein anderer Mit meister gesind fördern, sondern auch alle übrige Meister gerechtigkeit mit genüßen soll, Kan und Mag.
Den andern tag hierauf alß den 1.t Aug. 1708. hat derselbe obgemelten Schnecken auftrag, anderster gemacht, Vnd ist Vor passirlich: und guth Erkandt worden.

(traduction) Le lundi 11 juin 1708 se sont réunis les examinateurs jurés des chefs d’œuvre pour l’année en cours qui ont donné son sujet d’examen au maçon et tailleur de pierres célibataire Jean Georges Kieffer comme suit.
Ledit Jean Georges Kieffer se lève et déclare que les Quinze l’ont autorisé à faire son chef d’œuvre à condition de payer 1 livre 10 sols dont moitié à la Ville et moitié au corps de métier, il demande donc qu’on lui donne les mesures.
Décision, la demande est accueillie favorablement, on lui donne aussitôt les mesures.

Le mardi 10 juillet 1708, en présence du susdit prévôt, lesdits quatre examinateurs ont inspecté le chef d’œuvre de Jean Georges Kieffer et constaté ce qui suit.
Sous-sol
1. La hauteur de la cave n’est pas indiquée.
2. Où commence le piédroit de la voûte.
3. Les marches de l’escalier n’ont pas la même hauteur, l’un a 21 marches, l’autre 22.
4. La plupart des soupiraux se trouve sous les piliers.
Rez-de-chaussée
1. La première marche de l’escalier à vis ravance trop de la porte de la salle
2. Le bâtiment latéral est beaucoup trop large, à tel point que le bâtiment arrière est entièrement inutilisable et qu’il prend le jour du bâtiment avant.
3. Pour ce qui est de l’entrée, elle est disposée de telle manière qu’elle est entièrement inutilisable.
4. Le puits se trouve à un endroit peu commode alors que la place ne manque pas ailleurs.
5. La cage d’escalier n’est pas assez solide.
6. La porte de cave n’est pas dessinée.
7. Il n’y a pas d’alcôve à côté du poêle.
Deuxième et troisième niveaux
1. Il n’y a pas de chambre dans le bâtiment avant.
2. Les poêles et les cuisines sont beaucoup trop petits.
3. Au troisième niveau, les marches de l’escalier ont un écartement inégal.
Escalier à vis
Cet escalier laisse à désirer de façon générale.
Grand projet
1. La hauteur des étages n’est jamais indiquée.
2. L’étage supérieur a un pied trois pouces de trop.
Escalier
1. Les marches n’ont pas l’écartement qui convient.
2. Le projet d’escalier comporte deux marches de plus que le dessin de l’escalier.
3. Les marches de l’escalier ne sont pas biens faites à l’arrivée.
4. Les rampes ont 8 pouces de trop en longueur.
Après avoir inspecté ledit chef d’œuvre, vu les susdits défauts et constaté que le candidat n’a pas de justification à fournir, les examinateurs ont décidé de considérer le chef d’œuvre comme non avenu puisqu’il ne semble pas possible que le candidat puisse corriger l’un ou l’autre dessin. On lui a donc proposé, s’il en est d’accord, de se remettre à la tâche et de le refaire entièrement.

Le mercredi 11 juillet 1708., ledit Jean Georges Kieffer est comparu devant les examinateurs en demandant de nouvelles mesures. ils ont accueili favorablement la demande.

Le mardi 31 juillet 1708, en présence du susdit prévôt, lesdits quatre examinateurs ont inspecté le chef d’œuvre que Jean Georges Kieffer présente pour la deuxième fois, ils ont constaté ce qui suit.
Sous-sol
Les fondations du sous-sol reposent vers l’intérieur alors qu’elles devraient reposer vers l’extérieur.
Rez-de-chaussée
Au rez-de-chaussée la salle ne reçoit pas bien le jour alors que la disposition était favorable.
Premier et deuxième étage
La répartition des pièces y est assez inégale
Concernant l’escalier à vis
Cet escalier montre que le candidat n’a guère de connaissances en la matière.
Les rampes ne sont pas figurées au mieux sur le dessin.
Concernant le projet d’escalier
Il est entièrement mal fait
Concernant le mémoire des frais
La descente de cave ne figure pas sur le mémoire.
Après avoir inspecté ledit chef d’œuvre et constaté les susdits défauts, les examinateurs ont décidé 1. que le candidat devra refaire le projet d’escalier mal fait, 2. qu’il ne devra pas avoir d’apprenti pendant cinq ans mais qu’il sera par ailleurs reçu maître et qu’il pourra non seulement avoir des employés comme les autres maîtres, sauf l’apprenti comme il est dit plus haut, mais aussi jouir de toutes les prérogatives d’un maître.
Le lendemain, soit le 1° août 1708, il a présenté le projet corrigé de l’escalier qui a été estimé recevable et bien fait.

Jean Georges Kieffer épouse en août 1708 Anne Marie Vogel, fille de barbier : contrat de mariage, célébration

1708 (15.8.), Me Goldtbach (6 E 41, 231)
Verglichene heuraths Puncten entzwischen dem Ehrengeachten Mstr. Hannß Georg Küffern, de Ledigen Maurer und Straßburg und
der Ehren und tugendsahmen Jungfr. Anna Maria, Weÿl. herrn Johann Paul Vogels geweßenen Barbierers und burgers alhier nunmehr seel. hinterlaßene Tochter – So geschehen (…) auf Mittwoch den 15.ten Augusti A° 1708. [unterzeichnet] hanß Georg Kieffer, m der Jfr hochzeiterin Zeich.

Mariage, Saint-Guillaume (luth. f° 136, n° 16)
1708. Mittwoch den 22.sten Augusti ist nach ordentlicher zweÿmahligen proclamation copulirt worden, hannß Georg Kieffer der ledige Maurer undt Steinhauer, Weÿland hannß Philips Kieffers, deß Kornwerffers und burgers und Catharina gebohrner Bochßin* hießiger Eheleut Ehelicher Sohn, Und Jungfrau Anna Maria H. Joh: Paul Vogels des barbierers und Künigunda Vogelin eheliche tochter [unterzeichnet] hannß Georg Kieffer alß hochzeiter, Ist Jfr: Annä Mariä Vogelin der hochzeiterin handzeichen (i 141)

Jean Georges Kieffer devient tributaire en septembre 1708

Maçons (XI 234) Dienstags den 4.ten 7.bris A° 1708
(f° 70) Neu Zünfftiger – Mstr. Hanß Georg Küfer d. M. V. Steinh. auch b. alhier erscheind v. producirt Stallschein Vom 15. 8.br. 1707. bitet Ihne Vor j.n New Zünfftiger anzunehmen. Erk. V. gegen Erlag der gebühr willfahrt (Zunfft 1 lb 5 ß, Zfftschrbr v. büttel 4 ß, 1 lb 9 ß)

La fabricante d’amadou Griener se plaint que Jean Georges Kieffer n’a pas bien fait son travail après qu’elle l’a payé mais qu’il a refusé de signer leur accord. Le conseil commet des experts. Le même jour, Jean Chrétien Kiehl rapporte que Jean Georges Kieffer a pris de la chaux pour son propre compte sans avoir recours au mesureur juré.

1720, Protocole des Maçons (XI 235)
Dienstags den 20. Augusti 1720. (f° 16-v) Ferner Klagte Frau Grienerin Zundelmacherin, weilen Georg Kieffer maurer mit Ihro einen schrifftlichen accord auffgesetzte, Ihren baw zu bauen, und völlig auß zu machen, auch 60. R. geld darauff gegeben, und empfangen, der accord aber nicht unterschrieben worden, Er der beklagte aber Ihro indeßen sehr grob begenet, Ihr hauß nicht wohl gebawet, Ja gar davon geloffen, deßwegen Sie Ihn auch nicht mehr haben und annehmen woll, als Verlanget Sie nichts alß Eine Abschatzung der gantzen arbeit an dem hauß, daß Sie Ihn solche arbeit alßdann bezahlen, und sie um einen andern meister umb sehen könne, welche Abschatzung dann auch Mr Kieffer gern annehmen und geschehen Laßen will.
Erkandt daß Zweÿ meister als H Johann Peter Pflug, vnd mr Johann Christian Kiehl sollen solche Abschatzung vornehmen, vnd beÿ nechstem gerichtstag es wieder referiren und vorbringen sollen.

(f° 17) Ferner Klagte Mr Johann Christian Kiehl, wie daß vor vierzehen tagen Mr. Georg Kieffer Kalck vor sich selbsten genoßen, Vnd den gewohnlichen Kalckmeßer nicht darzu beruffen, auch den meßerlohn Vor sich selbsten behalten.
Erkandt, daß Er Georg Kieffer dem gewohnlichen Kalckmeßer Spötter Mr Kiehlen sein gewohnlichen meßerlohn, nemblichen Von Einem Fiertel Zweÿ Creutzer bezahlen und geben, sich aber hinführo vor dergleichen hüten vnd solches nimmermehr thun.

Litige avec Jean Martin Pfundstein concernant la construction pour le compte de l’abbaye de Moyenmoutier

1722, Protocole des Quinze (2 R 126)

Jean Georges Kieffer meurt en 1728 en délaissant trois filles. Les experts estiment la maison 450 livres. La masse propre à la veuve est de 66 livres. L’actif des biens propres et de la communauté est de 678 livres, le passif de 393 livres.

1731 (10. 8.br), Me Brackenhoffer (Jean, 4 Not 6) n° 225 (1597)
Inventarium und beschreibung aller undt Jeder liegend Vndt Vahrend., Verändert Undt unveränderter Haab Nahrung Undt güttere, Schuld. und Gegen schuld., überahl nichts ausgenommen, so weÿl. der Ehrengeachte Undt bescheidene Mstr. Johann Georg Kieffer geweß. Maurer und Steinhawer auch burg: alhie nunmehr seel. nach seinem den 2.ten 7.br Jüngst aus dießer Zeit und welt genommenen tödlichen hintritt Zeitlichen verlaßen (…), nach deme fr. Anna Mariä geb. Vogelin die hinterbl. Wb. beÿständl. H. Johann David Bruders lederhändl. v. b. alhier ihres Vogts – Actum Straßb. d. 10.t Octobr: 1731.
Der Verstorbene seel. hat ab intestato Zu Erben verlaß. 1. Fr: Annam Mariam, Mstr Joh: Michael Grubers, Steinhawers und burg: alhier ehel. haußfr. beÿständlich deßelben, 2. fr. Annam babr: Mstr. Joh: Heinrich Bucken Schreiners undt burgers alhier ehefr:, so weilen Sie in d. Kindbett lieget nicht selbst. dennoch aber ihr Ehem. Zugeg. war, 3. Jfr. Mariam Catharinam so noch ledigen Stands undt mit assistentz Mstr. Joh: Philipp Bucken auch Schreiners v. burg. alhier ihres geschwornen Vogts Zugeg. war
Vergleich. Zu wißen seÿe hiemit Undt Crafft dießes demnach beÿ Inventirt. weÿl. hannß Georg Kieffers geweßener Maurer vndt Steinhawer auch burgers alhier seel. Verlassenschafft fr. Anna Margaretha gebohrne Vogelin, die hinterbliebene wittib, angebracht, daß Sie beÿ Zeit ihrer verheurath: ein Capital von 100 guld. nebst verschiedenen haußräthlich. Posten, Von ihren Eltern seel. gerrührendt gehabt, Undt Zu ihrem verstorb. Ehemann seel. theilß in die Ehe gebracht theilß vor der ehe an ihrer weg. gemacht. Meisterstückß undt gesuchten burger rechts gewendet hat, dannenhero auch Zu Volg der mit ged. ihrem ehemann auff gerichteten Eheberedung die ergäntzung undt wiedererstzung solch ihres Zugebracht. guthß gesuchet und begehret (…) Actum Straßburg d. 11. octobris Anno 1731

In einer alhier Zu Straßburg an der Pickergaß gelegenen hiehero gehörigen behaußung hat sich befunden
Ane Höltzen und Schreinwerck, Auf der bühn, In d. gesellen Cammer, In der Wohnstub, Stub Cammer, Hauß Cammer, Kuchen, Soldaten Cammer, Im Keller
Eigenthum ane einer behaußung. Eine behaußung hoff hoffstatt mit allen deroselben Gebäuen begriffen weithen Rechten Zugehörden undt Gerechtigkeiten, alhie auf der Bickergaß, 1.s neb. Johann Dietz dem Schneider, anderseith neben Johann dörffer des Kieffers Wittib, Vornen auf ermelte bicker Gaß und hinten auf die Ringmaur und den Inneren Statt Graben stoßend, davon gibt mann Jährl. 6* lb. d. Zinnß à 4 pro cento gerechnet dem Stifft St. Marx alhie thut un Capital 150. lb. Ferner 2. lb d. Jährl. zinnßes dem Stipendio Maurtiano in Straßburg ablößig in Capital mit 50. lb. sonsten aber freÿ leedig und eigen und durch die Geschwohrene Herrn Werckmeister Vermög ihres Zu meiner des Notarÿ Concepto gelüfferten Scheins de dato den 13. 8.br 1731. æstimirt pro 450. lb. Thut nach abzug der darauff hafftende Capit: 250.
Darüber besagen Zweÿ Pergamentene Kauffbrieff in der Statt Straßburg Cantzleÿ Contract stuben gefertiget und mit deroselben anhangendem Innsigel Verwahret de datis d 20. febr. 1725. und 6. Septbr. 1726. Ferner i. Pergamentener Kauffbrieff in ged. Contract stuben gefertiget und mit deroselben anhangendem Innsiegel Verwahret de dato 25. Julÿ 1692. It. i. a. Pergamentene Kauffverschreibung in erwehnter Contract stub aufgerichtet und obgedachtem deroselben Innsiegel verwahret de dato 22. Junÿ 1690.. Und dann Ein Vergleich Zwischen Johann Hornen dem geweßenen leinenweber und dem Verstorbenen seel. sub dato 5. Aprilis 1727 aufgerichtet
– Abschatzung dem 13. octob. 1731. Auf begehren weilandt deß Ehrbahren Meister Johann Jörg Küffer seel: geweßenen Maurers hinter Laßene fraw wittib und Erben ist eine behausung alhier in der Statt Straßburg auff der buger Gaßen gelegen ein seits Neben Johannes tiëtz dem schneiter ander seits Neben der fraw törffferin Küfferin hinten auff einen Statt thurn stoßent welche behaußung stuben Cammern Kuchen ein Klein hinter gebau worinnen die soltaten Kammer hoff bronen und getrembter Keller sambt aller gerechtigkeit wie Solches durch der Statt Straßburg geschwornen werckhleuthe sich in der besichtigung befunten und Jetzigen Preÿß nach angeschlagen würd Vor und Umb Neun Hundert Gulten. Bezeichnuß der Statt Straßburg geschwornen werckleuthe [unterzeichnet] Michael Ehrlacher Werck Meister deß Meinsters, Johann Jacob Biermeÿer Werck Meister deß Zimmerhoffs, Johann Peter Pflug Werckmeister deß Mauer hofs
Series rubricarum hujus Inventarÿ, der Wittib Vor Unverändert Vermögen, Sa. haußraths 15, Sa. Silers 18 ß, Ergäntzung 50, Summa summarum 66 lb
Sa. Hausraths 52, Sa. Weins und Leerer faß 12, Sa. Wahren und Werckzeugs Zum Maurer handwerck gehörig 90, Sa. Slbers 2, Sa. baarschafft 8, Sa. Eigenth. an i. behauß. 250, Sa. Activorum 261, Summa summarum 678 lb – Sa. Passivorum 393 lb, Nach deren Abzug 284
Copia der Eheberedung – entzwischen dem Ehrengeachten Johann Georg Kieffer dem ledigen Maurer und Steinhauer auch burgern alhier Zu Straßburg als dem Brautigamb ane einem, So dann der Ehren und tugendsamen Jungfrauen Anna Maria Vogelin Weÿland des Ehren und Wohl Vorgeachten auch Kunsterfahrene herrn Johann Paul Vogels, des geweßenen barbierers und Wundartztes auch burgers allher Zu Straßburg nunmehr seeligen nachgelaßener tochter als der Jungfrauen hochzeiterin ane dem andern theil – Beschehen und verhandelt in der Königlichen Statt Straßburg auf Mittwoch den 15. tag des Monats Augusti in dem Jahr als man nach Christi Unsers (…)

Protocole du corps des maçons
Jean Georges Kieffer est nommé à diverses charges. Il demande en 1726 à être relevé de celle qu’il exerce pour cause d’infirmités.
Le Corps des maçons est saisi de diverses affaires d’injures. En 1728, Jean Jacques Diemar rapporte que Jean Georges Kieffer aurait déclaré quil renonçait à insulter quiconque et qu’il se contenterait de lui presser le cou jusqu’à ce qu’il en devienne bleu. Il lui a alors répondu qu’il faudrait le mener au bourreau.

1719 sqq., Maçons (XI 241-242, Protocole du corps des maçons 1719-1731-1749)
(XI 241) Kieffer, hannß Georg, 7.a et b, 11.b, 16.a, 17.a, 32.b, 45.b, 61.a, 69.b, 70.a, 72.a, 73.a, 73.b, 95.b, 96.b, 97.a, 99.a, 10.b, 108.b, 114.b, 115., 131.a, 134.a, 136.b, 138.b bis, 142.a, 144.b, 150.a
(XI 242) Kieffer, hanß Geörg Wittib fol. 5.a

(f° 16.a) Anno 1718. Mittwoch den 26.ten Januarÿ – Mr hannß Georg Küeffer und Mr Johannes Bleßig wurden dato ane Mr Christian Steitzen und Mt Löwenseins stelle zu beÿsitzern beÿ der Gesell Lad erwöhlet.

(f° 17.a) Dienstags den 1.ten Martÿ 1718. – Mr hanß Jacob Diemar Klagt ga. Mr hanß Georg küeffer, daß nachdeme er beÿ gehaltenem Gericht Vor der thüren gemeldet, er wolle ins Küffige Keinen mehr schelten, sonder Ihn nur drucken, daß er blau werde, derselbe Ihme gleichbalden darüber Zur Altwort gegeben, so müße man auch in den hunds hoff Zum Schinder schicken, habe es Mr Zanger und Mr Biber jun. mit angehört.
Bekl. ist deßen nicht allerdings geständig und wann ers je geredet, habe ers nicht in üblen gemeinet, Zumahlen Kl. Ihme anlaß dar zu geben.
Mr Biber jun: deponirte, daß nachdeme der Mr Diemar gesagt, er wolle niemand mehr schelten sondern Ihn nur drucken, daß er blau werden der Mr Küeffer Ihme darauff Zur Antwort geben, so müße man Ihn den hundshoff schicken.
Erkand, daß Bekl. deßhalben 15. ß d handwercks gebühr erlegen und berührte schimpffliche wort hiemit ex officio auffgehaben sein sollen. Ille bitt umb Gnad, aber nicht willfahrt.

(f° 45.b) Dienstags den 5. Sept. 1719 – Mr Hannß Georg Faußert und Mr hannß Georg küeffer wurden und Zwar Jener, daß Er diesen bezuchtiget, Er seÿe H Paul Reisseissen, dem Goldarbeiter umb die arbeit in seinem Garthen nacheloffen, dießer aber daß er Jenen darüber Keinen rechtschaffener Mann geheißen, um 1. R. moderirter massen angesehen.

(f° 61.a) Montags den 22. Decembris 1721 – Mr Zanger bathe umb erlaßung des beÿsitz meister ambts beÿ denen Gesellebnane deßen Stelle dann Mr Hannß Georg Küeffer darzu erkosen worden.

(f° 73.b) Dienstags den 24. Novembris 1722. – Weilen beÿ Letztgehaltener Zusammelkunfft Mstr Johann Philipp Biber der älter zum Unter handwercks meister erwöhlet worden, damahlen aber gleichbalden wegen alters und Leibsblödigkeit abgeheißen und solches heute nochmalen wiedeholet, alß wurde demselben endlichen in seinem ansuchen willfahrt, er des Unterhadwercks meister Ambts entladen und Mstr Johann Georg Küeffer per majora an seine statt darzu ernennet.

(f° 115) Donnerstags den 18.ten Julÿ 1726 – Dato wurde ane statt Mstr Hannß Georg Küeffers, des schon Zweÿ Jahr lang gewesenen Ober handwercks meisters so Leibsblöde und ohnpäßlichkeit halben nit wohl mehr fort kommen kan, Zu einem ander wertigen Ober handwercks meister hr Johann Peter Pflueg und an deßen Stelle zu einem anderwertigen untermeister Mstr Johann Philipp Biber per majora erwehlet.

(f° 142.a) Dienstags deb 20. Septembris 1729 – Mstr Johann Georg Küeffer Klagt Contra Mstr Zeller, daß er Ihme Zweÿmahl auff die gaß attaquirt Vnd so insultirt hätte, daß er sich dabeÿ schämen, und in ein ander hauß begeben müßen, alß wan er dem handwerck großen abtrag gethan von Ihme sechs gulden eingenommen, Und nicht Verrechnet hätte, über dieses nachdeme er Ihne mstr Küeffer anjetzo Vor angetrettenem handwerck wieder insultirt, und dießer Ihme entgegen gehalten, waß er sich so groß mache, da man Ihn doch aus gnaden vor Einen meister angenommen. Er Zeller Ihne Küeffer einen schelmen geheißen. Alß solle Er deßwegen Zu wohl verdienten Straff 2. R. erlegen.
Ille Kan die scheltwortnicht laugnen.

(f° 144.b) Zu beÿsitz meistern beÿ den gesellen ist ernennt worden per Majora
Mstr Johann Georg Küeffer, Mstr Johann Georg Knott.

(f° 150.a) Freÿtag den 23. Februarÿ 1731. – Mstr Johann Georg Küeffer hat mstr Philipp Jacob Zeller in der Schöffenstub eine bauch wäscherin gescholten, vnd halte derselben, Vor Keinen meister, auß Vrsachen weilen er Zeller prætentirt sein Extanzen Ihme richtig gemacht Zu haben so er Küeffer aber nicht empfangen zu haben Declarirte deßwegen er Zeller wieder darauff geantwortet, wer Ihn so heißet halte er desgleichen davor.
Nach gehaltener Umbfrag wurde Erkandt, weilen beede theil einander so schimpfflich gehalten, so soll er Küeffer 1. lb 5 ß Und Zeller 1 R zue wohl verdienter Straff erlegen, auch die hand einander geben, deßwegen Verabschidet, so Ein oder der andere etwas zu fordern hat, sollen Sie solches angehörigen orth mit manier fordern.


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