Jean Christophe Richshoffer, marchand, et (1651) Marguerite Baur


Le marchand Jean Christophe Richshoffer épouse en 1651 Marguerite Baur, fille de l’un des Treize. Devenue veuve, elle se remarie en 1667 à Daniel André Widt qui quitte la ville en abandonnant sa famille. L’éloge funèbre de Marguerite Baur est joint à son inventaire après décès en 1689.
Maisons, 91, rue des Grandes Arcades


Mariage, Temple-Neuf (luth. p. 532)

1651. dom. Quinquages. Herr Joh. Christophorus Reichshoffer d. Handelsmann h. Joh. Reichshoffers, deß Handelsmanns vnd burgers allhier ehelicher Sohn, J. Margaretha, deß Ehrenvesten, Fürsichtig. Vnd Wolweisen Herr Jacobi Bauren deß beständigen Regiments der Herren 13. beÿsitzers eheliche tochter. Im Münster, Sonntag (i 281)
Proclamation, Saint-Thomas (luth. f° 9), 1651 Dnca. Quinquagesimæ d. 9. Febr. H. Johan. Christoph Reichshoffer der Handelsmann H. Johan. Reichshoffers deß Handelsmanns vnd burgers allhier Ehelicher Sohn, Vndt J. Margaretha, des Ehrenvesten, Fürsichtigen Vnd Wolweisen Herrn Jacobi Bauren des allhiesigen beständigen Regiments der Herren dreÿ Zehn Eheliche dochter. Copulirt Dienstag d. 18. Febr. in dem Münster (i 10)

Remariage avec André Widt

Mariage, Temple-Neuf (luth. f° 88, n° 20)
1667. zum 2. Hr Daniel Andreas Widt, hr. Johann Daniel Widt E.E. großen Raths alter Beisitzers ehel. Sohn undt Fr. Margaretha Weiland Hr Johann Christoph Reißhofers E.E. großen Raths geweßenen Beisitzers nachgelaßene Wittib. Donnerstags den 2.ten Maji, Münster. (i 90)

Marguerite Baur femme délaissée de Daniel André Widt meurt en 1688 en délaissant trois fils de son premier mariage et un du deuxième. La succession comprend une maison derrière le poêle des Pelletiers, une part de la maison à l’angle des Grandes Arcades et de la rue des Hallebardes et d’une autre quai Saint-Thomas où est dressé l’inventaire. La conclusion finale de l’inventaire s’élève à 3 999 livres. La défunte ordonne par testament à ses héritiers de pourvoir à l’entretien de son fils cadet jusqu’à ce qu’il se soit établi. A l’inventaire est joint un contrat de société passé entre son deuxième mari et son cousin Daniel Widt ainsi que l’éloge funèbre de la défunte qui retrace sa vie.

1689 (19.1.), Me Saltzmann (Etienne Corneille, 49 Not 12), n° 1
Inventarium und beschreibung aller Haab, Nahrung und Güttere, so weÿl. die Edle, Viel Ehren und tugendreiche fraw Margaretha Wÿdin gebohrne Baurin Herrn Daniel Andreæ Widten des von hier verzogenen handelßmann verlaßene haußfr. nun seel. nach ihrem den 19° Decembris jüngst zurückgelegten 1688.ten Jahrs beschehenen tödlich. ableiben zeitlichen verlaßen – Actum und angefangen in der Königlichen. freÿen St. Straßb. [-]. den 19. Januarÿ A° 1689.
Die in Gott ruhende Fraw hat per Testamentum zu Erben verlaßen wie volgt. 1. den Edel Wohl Ehrenvesten und hochachtbahren herrn Johann Jacob Reichßhoffern Vornehmen burgern in Straßb. welcher für sich selbsten dießem Gesch. persönlich beÿgewohnt, 2. den Edel Wohl Ehrenvesten und hochachtbahren herrn Johannem Reichßhoffern so Sich anietzo in der frembde aufhaltet, in deßen Nahmen beÿ in gegenwertigiger Inventation erschienen ist, der Wohl Ehrenvest, fromb, Fürsichtig und hochweiße Herr Daniel Reichßhoffer des beständig. Regiments der Hh. 15. allhier wohlmeritirter beÿsitzer alß fü- Anverwanther, v[-] Wohlgelehrter [-] Herr Wolffgang Reinha[rd Von Awenheim] Notarÿ Immatr[iculatus] und Practicus [-] alß des abwesend. [- admini]strator bonorum, 3. den Edel Vest [-] Johann Fran[ciscum] Reichßhoffer [-] J.U. Ctum welcher für sich selbsten dem Geschäft in Persohn abgewartet, dieße dreÿ der verstorbenen Fr. seel. mit dem Edel Ehrenvest, Fürsichtig und Wohlweisen Johann Christoph Reichßhoffern E.E. Großen Raths beÿ gemelter Löbl. St. St. geweßenen Wohlverdienten alten beÿsitzer, Ihrem Ersten Eheherrn ehelich erzeugte und hind. maßene herrn Söhn, So dann
4. Daniel Andream Widten der Schreÿbereÿ Zugethan, der fr. seel. mit H. Daniel Andreä Widten geweßenen und von hier verzogenen handelßmann in anderer Ehe erzeügten hind.laßenen Sohn, welcher weilen Er Seine Jahr erreicht sich zu bevögtig. zu laßen vermög hießig. Constitution nicht von nöthen hat, mit beÿstand des hoch Edel Vest, Fürsichtig hochweiß. und hochgelehrt. Herr Philipp Braunen des beständig. Regiments der H. 13. beÿ löbl. St. St. alte hochverdientenen beÿ löbl. St. St. alte hochverdienten beÿsitzer, beÿ dießem Geß. sich In Person eingefund. hat, Alle vier zu gleichen portionen und antheilen.
Publicatio Testamenti und Nach disposition. – das von frawen Margaretha Wÿdin gebohrneer Baurin in A° 1686. vor H. Joh: Philipp Schüblern Not. errichtete Testamentum Nuncupativum

In einer in der Statt Straßburg ane der d. Gastherberg zum Geÿst nahe St. Clauß brucken gelegenen und in dieße Verlassenschafft gehörigen behaußung ist befund. worden wie volgt.
Höltz und Schreinwerck. Auf dem mittlern Kasten, Auf dem Underst. Kast., In d. Cammer A, , In d. Cammer B, Im nebens Cämmerl., In d. Cammer C, In dem obern h.öhren, In der obern Stuben, In d. Obern St. Cammer, Im obern Stübl. in den hoff sehendt, In der Cammer E, In dem obern h.öhren, Im Saal, In d. hindern hoffst., Auf dem Obern Gang, In den h.öhren, In der küchen, In d. Wohnstub Cammer
Eigenthumb ane Häußern. It. ein hauß, hoffst. v. höfflin, hinder der Kürschner Zunfft stuben und dem Ganthauß oben ane der hellen liechter gaß Zum großen Schläffer genannt (…)
– Besichtigung donnerstags d. 3. Martzi 1689. Auff begehren der Vill Ehr und Tugentsamen fraw NN Witten See: hinter laßene Erben behaußung alhie in der Statt Straßburg hinder der Kirschner Stub Ein Eckh behaußung mit Einem Iberhang ist durch mich Zu Endes bemelter der Statt Straßburg geordneter Werckman besichtiget Worden darin befunden daß eß ein schlechtes hauß Und bawens Nöttig die Rigell Und Von Ein geschoben dillen daß dach schlecht Sampt denen Stein Nach döckhloß ist solche mit aller dero begriff recht und gerechtigkeit dem jetzigen preiß und Wehrt Nach angeschlagen Vor Und Umb dreÿhundert Vinfftzig Vinff Gulden. Bezeigts Joseph Lauttenschlager werckh Meister deß frawen werckhs
It. ein 8.ter theil für unvertheilt, von v. ane einer Gewerbs behaußung u. und.schied. Krem Laden, hoff, hoffstatt v. j. bronnen auch allen andern deroselben Gebäwen, begriffen, Weiten, recht. Zugehördt. und Gerechtigkeiten in d. St. St. under d. großen Erbis Lauben v. ane d. Spießgaßen gegen d. Pfaltz v. Müntz über gelegen 1.s j. Eckauß, and.s. neben H. David Meÿern speceriren, hind. uf. H Johann Georg Ehrlen d. lederhändlern v. EE groß. Raths beÿsitzer stoßend, so freÿ ledig eigen und ist dieße behaußung vermög Abtheilung Zwisch. den Reichßhofferisch. Hn Söhnen in A° 1681. weg. Ihres Vätter: v. großvätterlich guthsbesch. beÿ dem daselbst gesagten Anschlag geweß. word. v. hiehero Zusag. 2750. lb, thut der daran inn dieße Verlassensch. gehörige Achtetheil so außzuwerfen 343. lb. Die über solche behaußung besagende briefliche documenta Urkund. und andere beÿlagen so in 6. Pergamentenen brief und anderen documenten bestehen, hatt H. Wolffgang Reinhard Von Avenheim in gemeiner Verwahrung in hand.
It: ein achter theil für unvertheilt von: und ane 2. häusern j. vorders und j. hinders u. deren höffen, hoffstätten v. allen andern Gebäwen, begriffen, weithen, rechten, Zugehördten und gerechtigkeiten gelegen in der St. Sr. beÿ St. Niclauß brucken Zum Augenstein gennant, 1.s neben d. Küeffer Zunfft stuben, and. s. neben d. Gastherberg Zum Geist herrn Lorentz. Bilgern zuständig. hinden auf weÿland H. Adam Schiffmanns seel. Erben (…)
Abzug dießes Inventar. Sa. haußraths 793, Sa. früchten 8, Sa. Wein und lähren Vaßen 107, Sa. Silbergeschirr und Geschmeids 261, Sa. Guldener ring und Geschmeids 652, Sa. baarschafft 36, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 1050, Sa. Eÿgenthumbs ane häußern 806. Sa. Gültten von ligenden güttern 22, Sa. Activ-Schuld 260, Summa summarum, Conclusio finalis Inventarÿ 3999 lb
Prælegata 1741. – Zweiffelhaffte Capitalien 265, Sa. der Vngewißen und Verlohrnen Activ Schuld ist 1000 lb – Endliche V.stallungs Summ 4749 lb
Wÿdemb dis Verstorbene Fr. see. von weÿl. H H. Christoph Reichßhoffern E.E. großen rahts beÿ löbl. St. St. geweßenen wohlverdienten beÿsitzern Ihrem Ersten Eheherrn seel. ad dies vitæ zu genießen gehabt, und und in dem Genuß der Reichßhofferischen am Gran gelegenen neben dem Geist behausung bestanden ist, s. Eigenth. aber denen Hh. Reichßhofferischen 2.en Gebrüdern Wiederumb freÿ anheim kommen. Vermög der Zwischen vor Wohlermelten H. Richßhoffern und der fr. seel. in Anno 1651. auffgerichten Heüraths Verschreibung §° 3.tio hat der verstorbene H Rathh. seel. seine damahlig. Jgfr. Hochzeiterin zu einem wÿdemb die Zeit lebens zu genieß. Versprochen 1500 R.
Copia Testamenti Nuncupativi. Im Jahr 1686, Freÿtags den 26. Aprilis neuen Calenders – die Edlen Viel Ehren und tugendreiche Fraw Margaretha gebohrne Baurin, Herrn Daniel Andreæ Widten des von hinnen verzogenen Handelßmanns verlaßene Haußfraw, gesunden gehenden und stehenden leibs (…), Zum Vierdten, dam nach Daniel Andreas Widt Junior Ihr mit eingangs benandtem andern Haußwürth Ehelich erziehlter sohn seines Vatters üble Conduite und nichtige Administration deßen gehabter ansehnlicher von deßen geliebten Eltern und Groß eltern seelig er Erbtes mittel, auch gemachtes falliment und entweichung von hinnen in einen solchen Stand gesetzt worden, daß derselbe Von seinem Vatter künfftiger Zeit ane Nahrung oder Erbschafft nichts zu hoffen, und Sie die Frau Testirerin dannenhero billig auf deßen Alimentation und V.sorgung nach dero tödlichen hitritt zu providiren sich obligirt befindet (…) zu prosequi : und fortführung seiner studien und gebührend. sustentation und Alimentation (…), Zum fünfften, (zu ihren Erben instituirt und eingesetzt haben, herrn Johann Jacob Reichßhoffern, der Zeit Lieutenanten under deß Schwäbischen Creÿß Keÿßerlicher Auxiliar Armade, herrn Reichßhoffern und Herrn Johann Frantz Reichßhoffern, alle dreÿ noch ledigen Standts – Johann Philipp Schübler Notarius Regius
Copia Nach Dispositionis, den 28.ten Aug. 1688.
– Zuwißen seÿe hiermit demnach auf seeliges Ableiben der Weÿl. Edlen Viel Ehren und Tugendreichen Frawen Margarethä Wÿdin gebohrne Baurin herrn Daniel Andreæ Wÿden der von hinnen verzogenen handelßmann verlaßene Haußfrau nunmehr seel. (…), Waß nun beÿ solcher Separation und Abtheÿlung herrn Johann Frantz Reichßhoffern J.V. Candidato für ein vierdten theil durch das freÿe Ohnpartheÿische looß zugefallen auch sonsten Erkauflich angenommen und in andern Weeg abgehandelt und Verglichen worden – Mittwochs den 19° Januarÿ Anno 1689.
– In Nahmen Gottes Amen. Demnach Ich Daniel Andreas Widt Undt Ich Daniel Widt beÿde Vettern, Uns mit einander vereinigt und Verglichen haben daß wir eine handlung mit einand. anfangen, Und mit der hülff Gottes, nützlich führen wolten, haben wie beede einmüthiglich, Zu Vehütung aller Und Jeder streitigkeiten, so durch mißverstädnus erstehen möchten, Uns entschloßen solchen Unserm Vertrag in folgente Articel schrifftlich Zu Verfaßen – P.mo Januarÿ 1670.
[feuillet] fr. Margaretha wiedin geborne Baurin H Daniel Andres Widten Handelßmanns haußfr. nun mehro seel. ist gebohren in Straßburg Von Vornehmen Vnd Gottseelig Eltern Sonnt. d. 23. Januarÿ A° 1630. maß dero geehrt. V. geliebter H. Vatter geweß. der Weÿl. wohl Edel, Vest, fürsichtig V. Hochweiße, Herr Jacob Baur, deß beständig. Regiments der Herren XIII. damahlen hochmeritirter beÿsitzer V. die liebe Fr. Mutter die weÿl. wohl Edler Viel Ehren und tugendreiche fr. Margaretha Baurin gebohrne Ringlerin, beede in Gott Ruhendte welche Ihre geliebte Eltern Sie dann auch Sie bald nach leiblicher geburth Zur H. Tauff befördert, durch welche Sie in den gnaden bund Gottes auff genommen. V. Zu deß. Stehten anerinnerung Ihro obiger Nahmen Margaretha beÿgelegt worden.
Ihre Jungend hatt sich beÿ hochermelt. Ihren geehrt. lieb. Eltern (Von Welch. Sie zu allen gut. Christlich. tugenden Und dem Weiblich. geschlecht wohlanständig wißenschafft ahngehalt. word.) Wohl V. rühmlich in aller Gottseeligkeit V. frombkeit biß Zu Ihrer Verheürathung Zugebracht, welche Zum Erst. mahl beschehen in Anno 1651. d. 18. Febr. da sich die fraw seelig Göttlichem Willen nach auff geneigte einwilligung Ihrer geliebten Eltern mitt dem Weÿl. Wohl Edlen Ehren Vest Hochachtbar fürsichtig. V. wohl weÿß. Herrn Johann Christoff Reißhoffern E: E: Groß. Rhats geweß. wohlmeritirt. beÿsitzer verheÿrathet, mitt deme Sie in die 15. Jahr eine fridliche Und gesegnet ehe beseß. maßen Sie in ged. Ehe mitt dem selb. erziehlet Vier Söhne, nahmentlich H. J.J. Richßhoffer vornehmen burg. allhier, H. Joh: Richßhoffer, anjetzo Zu Werin sich auffhaltet und H Johann Frantz Richßhoffer U.J. candidatus annoch beÿ leben seind, der ältere H Sohn Joh: Christoph Richßhoffer aber vor 5 Jahren Gleichwie Seiner Fr. Mutter in den Tod vorgang. in dieser weltt nichts beständiges allso Ist auch diese fridliche Ehe, durch früh Zeittiges ableiben ged. Ihres ersten Ehe Herrn, so in A° 1666. beschehen, getrennet Vnd Vnser Seel. Verstorbene Fraw fruh Zeitig in den betrübt. wittwenstand gesetzt worden, warinn Sie Ein Jahr zu gebracht. hernacher aber in A° 1667. Zum andern mahl Sich wider Ver heurathet mit gedacht H. Daniel Andres Widt, mitt welchem Sie biß an Annum 1680. Ehelich. gelebt, V. In solcher Eh erziehlet eine töchterlin so aber auch wider Zeittlich in dem H. entschlaff. Und gegenwerttig auch hochberümmert. H. Sohn Daniel Andream Wÿden welcher der Schreibereÿ ergeben. Ihr Christenthumb betreffend, daß Sie in selbigem Wohl fundirt geweß. zu mahl. in häußlich sach eine fleißige Und getrewe haußmutter, daß ist männiglich bekandt, V. wird denen, so öffters mitt Ihro Umb gang. Zu melden überlaß. Ihre kranckheit anlangend, so haben neben ohnerachtet sie sonsten gesünder leibes Constitution inn Ihrer Jugend geweß., jedoch mitt dem alter auch die blödigkeit zugenommen, Und sonderlich. Vor fünff woch. da Sie sich mitt einem haupt fluß geleget, Und 8 tag hernach Sie ettliche gegichter ahngegriff. darauf Sich eine beschwerliche geschwulst Und auff blehung deß leibs erzeigt, dergestalt, daß ohneracht mann ahne applicirung herrlicher medicamenten nichts erwind. laß. solche weilen es der ällerhöchste anders Vorgehabt, nicht anschlag. wolle, und die kranckheit zum tod geweßen, wie dann Verwichenen Sambstag abends Sie abermahlen ein starck gegicht angestoß. davon Sie 24 stund ganz sprachloß geleg. Vnd endlichen darauff folgenden Sontag abends ein Viertel stund nach 7. Uhr Under dem gebett deß Umbstandts, sanfft V. Seelig entschlaff.
Ihres alters 59 Jahr 11. monat v. 7 tag.

(traduction de l’éloge funèbre) La défunte Dame Marguerite Widt née Baur, femme du marchand Daniel André Widt, est née à Strasbourg le dimanche 23 janvier 1630 d’honorables et pieux parents. Son cher père était feu le sieur Jacques Baur, honorable et éminent assesseur de la Chambre perpétuelle des Treize, et sa mère la très honorable dame Marguerite Baur née Ringler, tous deux défunts qui lui ont aussitôt fait donner le baptême en lui attribuant en souvenir perpétuel son nom de Marguerite en la mettant ainsi sous la protection de Dieu.
Elle a passé sa jeunesse auprès de ses dits honorables parents qui lui ont donné la bonne éducation chrétienne et vertueuse qui convient à son sexe. Elle s’est montrée pieuse et dévote jusqu’à son premier mariage qu’elle a contracté avec l’accord de ses chers parents le 18 février 1651 avec feu l’honorable et prudent sieur Jean Christophe Richshoffer, éminent ancien assesseur du Grand Sénat, avec lequel elle a vécu une union paisible et prospère dont sont issus quatre fils, savoir Jean Jacques Richshoffer honorable bourgeois de cette ville, Jean Richshoffer actuellement domicilié à Vienne (?) et Jean François Richshoffer, étudiant en droit, tous encore en vie, le fils aîné Jean Christophe étant mort comme sa mère il y a cinq ans. Comme rien dans ce monde n’est durable, cette union paisible s’est terminée en l’année 1666 avec la mort prématurée de son premier mari en laissant notre défunte dans l’affliction d’une viduité précoce qui a duré un an. Elle a ensuite épousé en deuxièmes noces Daniel André Widt en 1667. Elle a vécu avec lui jusqu’en 1680 en donnant naissance à une fillette qui a été rappelée par le Seigneur peu de temps après et à son fils honorablement connu Daniel André Widt, ici présent, qui poursuit des études de greffier.
Quant à sa pratique religieuse, elle était solide. Elle s’est par ailleurs montrée une ménagère habile et fidèle. Elle laissera le meilleur souvenir à tous ceux qui l’ont côtoyée. Quant à sa maladie, ses infirmités ont augmenté avec l’âge bien qu’elle ait toujours été en bonne santé dans sa jeunesse. Il y a cinq semaines un catarrhe s’est déclaré et une paralysie huit jours plus tard, puis une enflure douloureuse et des flatulences généralisées quels que soient les médicaments souverains qu’on lui a administré. Le Seigneur avait cependant d’autres intentions, la maladie a mené à la mort. Elle a eu samedi dernier en soirée un accès de paralysie qui l’a laissée incapable de parler pendant vingt-quatre heures. Elle s’est doucement endormie de son dernier sommeil le dimanche soir à sept heures un quart dans les prières de circonstance. Elle avait 59 ans, 11 mois et 7 jours.


Les Maisons de Strasbourg sont présentées à l’aide de Word Press. Elles sont hébergées par Free-H.