Jean Christophe Fingado, notaire et greffier au bailliage d’Illkirch, et (1720) Anne Marguerite Linck – luthériens convertis


Fils du sergent de la Noblesse Jean Christophe Fingado, le substitut à la chancellerie du Directoire de la Noblesse de Basse-Alsace Jean Christophe Fingado épouse en 1720 Marguerite Linck, fille de marchand. Tous deux se convertissent deux ans plus tard. Jean Christophe Fingado est reçu notaire de la Ville en 1724 puis reçoit en décembre 1728 l’agrément de dresser des inventaires après décès. Il devient greffier au bailliage de Dorlisheim. Il meurt en 1738 en délaissant onze enfants. Jean Daniel Papelier est chargé de classer les actes du greffe de Dorlisheim que le défunt a laissés en désordre. Jean Valentin Beyerlé et Christophe Frédéric Stædel dressent le répertoire des actes que Jean Christophe Fingado a dressés à Strasbourg entre 1725 et 1738. La veuve meurt en 1742 dans une maison qu’elle loue aux Jésuites rue des Sœurs.

Maison en propriété
1735, rue du Ciel (actuel n° 5)

Fingado-Linck (1720, S. Thomas)
Signatures au bas de l’acte de mariage (1720)


Jean Christophe Fingado, fils du sergent de la Noblesse du même nom, épouse en 1720 devant le pasteur de Saint-Thomas Marguerite Linck, fille de marchand. Tous deux se convertissent deux ans plus tard et figurent tant sur la liste des Jésuites que sur celle du chapitre Saint-Thomas

Mariage, Saint-Thomas (luth. f° 170, n° 974)
Anno 1720 den 29. Maji seind nach geschehener ordentlicher ausruffung Zu hauß auf Ammeisterlicher Erlaubnus ehelich eingesegnet worden, H Johann Christoph Fincato, susbtitutus beÿ einer löbl. Ritterschaft Canceleÿ alhie H. Johann Christoph Fincato beÿ Löbl. Ritterschafft alhie Einspänniger ehl. Sohn, und Jungfr. Anna Margaretha H. Jeremias Linck deß burgers und handelßmanns alhie ehel. tochter. [unterzeichnet] Johann Christoph Fingado als hochzeiter, Anna margaretha Linckin hochzeiterin (i 173)

Jésuites, reg. de conversions (1 AST 305)
D. Joa. Christoph Fincato, 1722. Novemb 7
Da An. Marg. Fincato N. Linckin, 1722. Novemb 7
Répertoire Beyckert (1 AST 89)
161) Fingato, H. Johann Christoph, Scribent im Ritterhause alhier, nachmals Amtschreiber im Amte Dorlisheim, und.
162) deßen Ehefrau, Fr. Anna Margaretha geb. Linkinn.

Les préposés généraux de la Chancellerie font passer en avril 1724 au secrétaire Jean Christophe Fingado l’examen d’aptitude au notariat puis le recommandent au Conseil et aux Vingt-et-Un

Obere Cancelley Herren, 1692-1725 (4 R 33)
Johann Cristoph Fingado wird pro Notariatu examinirt und besteht wohl. 288.
(p. 288) Sambstag d. 1. Aprilis 1724
H. Stättmeister Von Bock und übrige Hochansehnliche Obere Cantzleÿ: Herren, nachdeme Sie den heütigen tag Zu diesen Geschäfft beliebt, ließen Johann Christoph Fingado den allhiesigen burger und Scribenten für sich in die XIII. Stub beruffen, und nahmen mit selbigem /:da er Zu Vor Vermittelst Vorlegung seines Authentischen tauff: scheins bescheinen, daß er in anno 1690 gebohren seÿe, folglichen mehr als die Krafft der Rechten und ordnungen erforderte iahr habe:/ das Ihne Von GHh. Räth und Ein und Zwantzig d. 28. februarÿ iüngst Committirte examen Vor, alß Zu Welchem er durch Bescheid de dicta die pro obtinendo Notariatu Obrigkeitlichen admittirt Worden, und Weilen derselbe auff die Von mir dem XIII. Secretario mehr als ein stund lang über die Contractus, Testamenta, Codicilla, Donationes mortis causâ, Legata, fideicommissa und andere dergleichen einem Notario Zu Wissen nöthige sachen gethane Fragen zimblich Wohl geantwortet, hielten Sie samblichen dafür, daß er das officium eines Notarÿ Zu nutzen der hiesigen Inwohner und burgerschafft Zu Versehen tüchtig seÿe, mithin Gnädigen Herren Räth und Ein und Zwantzig beÿ nächster Session zu gnädiger Willfahr seines Petiti und Conferirung der vacirenden Notariat: Stelle bestens recommendirt Werden könne.

Jean Christophe Fingado présente au Conseil et aux Vingt-et-Un un mémoire par lequel il sollicite l’agrément de dresser des inventaires après décès. Il est renvoyé aux préposés généraux de la Chancellerie.

1728, Conseil et XXI (1 R 211)
Joh: Cristoph Fingado kombt ein pro Beneficio Inventandi. 365.
(p. 365) Lt Gug Nôe H. Notarÿ Johann Cristoph Fingado producirt unterthäniges Memoriale und Bitten, pro admissione ad Examen Zu erhaltung Beneficÿ Inuentandi, handelt innhalts.
Ist Erkandt, Wird Implorant Zu forderst ad examinandum an die Obere Cantzleÿ: Herren Verwießen.
Deputati H. Rth. Eckert und H Rth. Pfeffinger

Les préposés généraux de la Chancellerie font passer leur examen à Christophe Fingado et à Mathias Koch. Le premier obtient l’agrément de dresser des inventaires après décès, le deuxième est reçu notaire de la Ville

Obere Cancelley Herren, 1725-1739 (4 R 34)
(p. 146) Dinstag d. 14.ten Decembris 1728. Christoph Fingado und H. Mathias Koch, der Erstere pro consequendo Beneficio Inuentandi und der andere pro obtinendo Notariatu Werden examinirt, und bestehen Wohl.
Beÿ dieser Session haben die Hochansehnliche Hh. Beÿsitzer dieses Löbl. Collegÿ ins gesambt außer dem Verstorbenen, H Rht. Mühlberger, auff die Von Ghh. Räth und XXI. an Sie geschehener Weißung, Zweÿ Examina Vorgenommen, und Zwar Erstlichen mit H. Notario Johann Christoph Fingado, Welcher d. 15. 9.bris iüngst vermittelst eines überreichten unterthänigen Memorialis umb das Beneficium Inuentandi angehalten hat, und nachgehends mit H Mathia Kochen, So d. 30.t des Verwichenen monaths Octobris Zu erhaltung der durch tödlichen hintritt H Johann Adam Ößingers gewesten Zunfftschreibers beÿ denen Kieffern erledigten Stelle eines Notarÿ Supplicando eingekommen, und unanimiter befunden, daß beede absonderlich der letztere, dermaßen Wohl darinnen bestanden, daß Sie billich Hochgedachten Hh. Räth und Ein und Zwantzig Zu gnädiger Willfahr ihrer beederseitigen Petitorum zu recommendiren Wären.

Jean Christophe Fingado, greffier au bailliage de Dorlisheim et notaire de la Ville de Strasbourg, meurt en 1738 en délaissant onze enfants issus de sa veuve. L’inventaire est dressé dans la maison rue du Ciel. Les biens de la veuve s’élèvent à 159 livres, ceux des héritiers et de la communauté sont grevés d’un passif de 1 228 livres

1739 (12.3.), Me Goll (Jean Elie, 13 Not 5) n° 63
Inventarium über Weÿland des Wohl Edel Vest und Rechtsgelehrten H. Johann Christoph Fingado des Ambts Dorlisheim Ambt Schreibers und der Statt Straßburg und Löblich. Unter Elsaßischer Ritterschafft Notarii Publici und Inventir Schreibers Verlassenschafft – nach seinem den 1.ten 10.bris letztverwichenen 1738.sten Jahrs erfolgten seeligen ableiben, Zeitlichen verlaßen, welche auff Ersuchen deß hoch Edel Vest und hochgelehrten Herrn Johann Christoph Reiners J.U. Lti. Advocati beÿ dem Königl. hohen Rath im Elsaß wie auch advocati und Procuratoris ordinarÿ beÿ Löblicher Ritterschafft im untern Elsaß, alß geschwornen Vogts des seelig Verstorbenen mit der Viel Ehren und tugendsahmen frauen Anna Margaretha Fingadoin gebohrner Linckin deßen hinterlaßenen Frau wittib ehelich erzeugt und hinterlaßener Ehl. Kinder, (die Wittib) beÿständlich des hoch Edel gesteng und hochgelehrten Herrn Joh. Daniel Osterriedt Med. D. et Moralium R. P. – So geschehen Straßburg donnerstags den 12. Martÿ 1739.
Denominatio hæredum. Der seelig Verstorbene hat ab intestato zu Erben Verlaßen wie folgt. 1° Jungfrau Margaretha Salome, 2° Jeremiam Joseph, der Schreibereÿ befließen, 3° Frantz Ludwig, 4° Christian Eleonor Wilhelm, 5° Joh: Joseph Felix Christoph, 6° Sabinam Salome, 7° Annam Mariam Carolinam, 8° Mariam Josepham Catharinam, 9° Sixtum Xaverium, 10° Johann Franciscum Aloysium und 11° Frantz Anthoni Posthumum, alle Fingado und der seelig Verstorbene mit Eingangs gemelter deßen hinterbliebenen frau Wittib ehelich erzeugte Kinder

Declaratio der Frauen Wittib. Demnach sich beÿ dießen Inventation hervorgethan, daß die theilbare Passiva die theilbare Activ Nahrung umb einen mercklichen übersteigen, als hat die hinterlassene Frau Wittib beÿständlich Eingangs gemelt wißend und wohlbedächtlichen auf das theilbahre gäntzlichen renuncirt – actum Straßburg den 12. Martÿ 1739.
Bericht. Zuwißen, demnach der Seelig Verstorbene mit deßen hinterlaßenen Frau Wittib beÿ Antrettung dero Ehe keine Ehe Pacten auffgerichtet, Viel weniger sie dero Zugebrachtes Vermögen inventiren laßen (…)
Ferner ist zu berichten, daß gleich nach deß seelig. Verstorbenen Abscheiden auff hohe obrigkeitliche Verordnung, die vorhandene Notariat: und Schreib Stub samt allen Depositions Scheinen und Brieffschafften Versiegelt und Von Seithen Löblicher Statt Cantzleÿ inventirt anbeÿ H Notario Papelier befelch ertheilt worden (…)
In einer alhier Zu Straßburg in dem Himmelreich gäßel beÿ dem Stephans Plan gelegenen in dieße theilbar Verlassenschafft gehörigen behaußung hat sich befunden wie folget
(f° 10-v) Eigenthumb an einer behaußung. It. Vorder und hinterhauß, hoff, gemeinschafft am bronnen, Stallung und hoffstatt, mit allen deren gebäwen, begriffen, Weiten, zugehördten und Gerechtigkeiten gelegen alhiie Zu Straßburg in dem himmelreichgäßel, i.s neben herrn Joh: Leonhard Faber Secretario und archivario beÿ Löbl. unter Elsaßischer Ritterschafft, and.s. neben H Jacob Gerber Inspectore hießigen Umbgelts hinden auff weÿland H. N Kleinen geweßten Nieterschafftlichen Ambtmannß wittib stoßend, über darauff hafftende Capitalia freÿ ledig und eigen, angeschlagen wie solche den 20.ten Augusti 1735. Von beeden Eingangß gemelten Eheleuthe erkaufft worden vor 1500. lb. Hierüber besagt i. Pergam. Kauffbrieff mit der Statt Straßburg anhangenden Cantzleÿ Contract Insiegel verwahrt, datirt d. 20. aug. 1735. besagend wie dieße behaußung, Von Frauen Anna Maria Jägerin gebohrne Merckerlin weÿland H M. Johann Christoph Jägers Diaconi beÿ mehrerem Hospital alhier Wittib erkauft worden. Wobeÿ ferner gebunden, Kauffverschreibung Von 28. Aprilis 1692. Die auf dieße behaußung versicherte Capitalien seÿnd ferner fol. (-) eingetrag.
(f° 13-v) Series rubricarum hujus Inventarÿ, Der Frau Wittib unverändert Vermögen Zu forderst aber der Hausrath 7, Sa. Silbers 18, Sa. Guldener Ring 5, Sa. Schuld 128, Summa summarum 159 lb
Solchemnach wird auch der Erben unverändert und die theilbare Nahrung under einer Massa beschrieben, Sa. hausraths 112, Sa. Vaß 4, Sa. Silbers 14, Sa. guldenen Ringß 12 ß, Sa. Eigenthum an einer behaußung 1500, Sa. Schulden – Summa summarum 1632 lb – Sa. Schulden zu bezahlend 3019 lb, Übertreffen also die Schulden der Ehbren unveränderten und theilbaren Nahrung umb 1387 lb
Conclusio finalis Inventarÿ, die Passiva übertreffen die activ Nahrung umb 1228 lb

Après la mort de Jean Christophe Fingado, Jean Daniel Papelier est chargé de classer les actes du greffe de Dorlisheim que le défunt a laissés en désordre

Obere Cancelley Herren, 1725-1739 (4 R 34)
Johann Daniel Papelier erhalt eine Außweißung, Wie er sich in außfertigung der von Johann Christoph Fingado dem gewesenen Amtschreiber des Ambts Dorlißheim concipirten contracten Verhalten solle, und Wer solche Zu bezahlen habe ? 578.
(p. 578) Sambstag d. 10.ten Januarÿ 1739
So dann Wurde H. Notarius Johann Daniel Papelier, welchem Von denen Hh. Landpflegern des Ambts Dorlißheim Commission auffgetragen Worden, die von Weÿland Johann Christoph Fingado dem gewesenen Amtschreiber erstbesagten Ambts in Zimmlicher unordnung hinterlaßene Protocolla und acta zu durchgehen und, so Viel möglich, in guten stand zu setzen, in die XIII. Stub beruffen, und ersuchte derselbe Meine Herren in schuldigsten respect ihm eine Obrigkeitliche Außweißung gnädig Zu geben 1° Wie er sich repectu der einigen Contracten, So der Verstorbene nur auffgesetzt, aber keine Extractus davon denen Parthÿen Zugestellt, Zu verhalten habe ? 2° Was er Vor der gebühren der seiner seiths außfertigenden fordern könne ? und 3° Wer die unkosten Vor die ienige Expeditionen, deren taxmäßige lohn, oder iedoch sie zu Verfertigen, besagter Fingado schon beÿ seinem lebszeiten empfangen, bezahlen solle ?
Worauff erkandt Worden, daß ad primum besagter Notarius Papelier die von dem Verstorbenen Fingado concipirte contracten außzufertigen habe, ad secundum, daß Er die davon abfallende gebühren nach Außweißung der iüngst publicirten Ambtschreiber tax fordern könne, und ad Tertium daß, So viel die nicht außgefertgte doch bezahlte und so wohl die Herrschafft als die Gemeind und Privat Pesonen concernirende Expeditionen anlangt, die Hh. Landt Pflegere deren billiche bezahlung, iedannoch respectu der beeden letzteren nach sattsamer examination, daß die gebühren dafür Würklichen abgerichtet Worden seÿen, Zu besorgen haben Werde.

L’assesseur des Quinze Jean Valentin Beyerlé et le conseiller Christophe Frédéric Stædel obtiennent une gratification pour avoir classé les actes de Jean Christophe Fingado (voir la page de garde du répertoire des actes)

Obere Cancelley Herren, 1739-1748 (4 R 35)
H XV. Beyerle und H Rathh. Stædel als ehemahligen depp. Zur Inventation der fingadoischen schreibstub Wird ein Honorar. Von 33. R. Verwilligt. 69.
(p. 69) Mittwoch d. 16. Xbris 1739. Ego /:Nicolay:/ meldete, es Werde Ew. Gnad. annoch errinnerlich seÿn, Waßmaßen H XV. Beyerle und H Rathh. Stædel als ehemahligen von diesem hohansehnlichen Collegio ernandte deputati Zur Inventation dem von Weÿl. H Fingado dem gewesenen Albtschrbr. des ambts Dorlißheim hinterlaßenen ambts actorum beÿ diesem Geschäfft 11 ½ tag zugebracht, Vor welche mühewaltung aber dieselbe biß dato nicht Wären remunerirt worden, da doch Ew. gnad. den H. Notar. Papelier, Welcher das Inventarium Verfertigt, Vermög Erkandtnuß Vom 11. Aug. jüngst seiner Vacationen und Arbeit halber befriediget, Zu dem Ende hätten ogbd. Hh. XV Beyerle und Ratth. Stædel unter anhoffender mghh. approbation eine Von Ihnen außgestellte quittung ad Protocollum lieffern laßen Krafft Welcher dieselbe bekennen, auff Ew. Gnäd. Verordnung Vor obbesagt: Ihre Bemühung pro honorario zusammen die Summ Von dreÿßig dreÿ Gulden Von mir empfangen Zu haben, Wollte deßwegen Mghh. anheim gestellt haben, ob dieselbe dies quittung passiren laßen und die Zahlung derer 33. R Von Pfenningth. gnäd. Zu verordern geruhen möchten.
Hierauff ist nach gehaltener umbfrag die beÿ denen actis sub hoc dato befindliche quittung Vor gültig erkandt, mithin die zahlung derer 33. R. Vom Pfenningth. Verordnet worden.

La veuve meurt quatre ans plus tard, en délaissant dix enfants. Elle habite une maison qu’elle loue aux Jésuites rue des Sœurs. Elle ne laisse pratiquement aucun bien.

1742 (22.5.), Me Goll (Jean Elie, 13 Not 5) n° 68
Inventarium über Weÿland der Viel Ehren und Tugendbegabten frauen Annæ Margarethæ Fingadoin gebohrner Linckin, auch weÿland des Wohl Edel Vest und rechtsgelehrten H. Joh: Christoph Fingado des Ambts Dorlisheim Ambt Schreibers und der Statt Straßburg und Löblich. unter Elsaßischer Ritterschafft Notarii Publici und Inventir Schreibers hinterlassener Frau Wittib Verlassenschafft – nach ihrem Sontags den 13.ten dießes erfolgten seeligen ableiben Zeitlichen verlaßen, Welche auf Erfordern des hoch Edel Vest und hochgelehrten H. Johann Christoph Reiners J.U. Lti. Advocati beÿ E.E. Königl. hohen Rath im Elsaß und E. Kön. Freÿ ohnmittelbahren Ritterschafft im Untern Elsaß ebenmäßig Advocati et procuratoris ordinarii alß geschwornen Vogts der seelig Verstorbenen mit obgemeltem auch weÿland dero Eheherrn ehelich erzeugt und hinterlaßener auß nachstehendem folio benambßet inventirt durch die Ehren und tugendsahme Frau Mariam Salome Liechtenbergerin gebohrne Fingadoin der seelig. Verstorbenen Schwägerin und Jungfrau Margaretham Salome Fingadoin die ältiste tochter (gezeigt) – So geschehen Straßburg dienstags den 22. Maÿ 1742.
Denominatio hæredum. Die seelig Verstorbene hat ab intestato zu Erben Verlaßen wie folgt. 1° Jungfrau Margaretha Salome, 2° H. Jeremiam Joseph, Scribenten Welche beede beÿständlich dero H. Vormunds dießer Inventation persönlich beÿgewohnet, 3° Frantz Ludwig, 4° Christian Eleonor Wilhelm, 5° Johann Joseph Felix Christoph, 6° Sabinam Salome, 7° Annam Mariam Carolinam, 8° Mariam Josepham Catharinam, 9° Sixtum Xaverium, 10° Frantz Anthoni, alle Fingado und der seelig Verstorbenen mit auch Weÿland dero Eheherrn Zu Zehn gleichen theilen hinterlassene Erben

In einer alhier zu Straßburg an der Bruderhoffsgaß und dem Pfaffengäßel gelegene denen Wohl Ehrwürdig Hh. Patribus Jesuitis allhier Zuständigen hoff (wo) die seelige Lehnungsweiße gewohnet hat sich befunden wie folgt.
(f° 8) Series rubricarum hujus Inventarÿ, Sa. hausraths 73, Sa. Goldenen Rings 7, Summa summarum 80 lb – Schulden 77 lb, Nach deren Abzug 2 lb


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