Gall Mack, potier, et (1687) Anne Dorothée Müller – catholiques


Originaire de Wingersheim, le potier Gall Mack termine son apprentissage à Haguenau en 1681. Il épouse en 1687 à Haguenau Anne Dorothée Müller, fille de batelier. Gall Mack et sa femme qui ont alors trois enfants s’installent à Strasbourg où ils deviennent bourgeois en janvier 1698. Gall Mack devient tributaire le lendemain chez les Maçons. Il s’adresse la même année aux Quinze puis au syndic royal Klinglin parce qu’il n’est pas arrivé à s’accorder avec le corps des potiers au sujet de son chef d’œuvre qu’il a présenté à Haguenau où le candidat n’est pas tenu comme à Strasbourg de réaliser un poêle. Plusieurs affaires sont portées devant le conseil du métier ou devant les Quinze : compagnon qui n’a pas été engagé selon les règles, collaboration avec un maçon qui n’est pas maître.
Gall Mack s’engage dans les armées en 1702 en abandonnant sa femme et leurs trois enfants. L’inventaire des biens est dressé en 1707.
Son fils Barthélémy Mack fait son apprentissage de décembre 1702 à décembre 1706 chez Jean Adam Acker.

Maison en propriété
1698, Krutenau (X 358, actuel n° 8) rue Ernest Münch (rue de la Krutenau)

Mack (Gall, 1698, KS 570 f° 17-1)
Signature au bas de l’acte d’achat (1698, Chambre des Contrats f° 17- v°)



Originaire de Wingersheim, le potier Gall Mack épouse à Haguenau Anne Dorothée Müller, fille d’un batelier de la paroisse Saint-Georges

Mariage, Saint-Georges de Haguenau (cath. f° 86, n° 849)
1687. den 12. Maÿ haben hoch Zeit gehalten der Ehrsame undt bescheidene Junge Gesell Gallus Mack b. undt haffner Seines handtwercks des h hanß Macken burgers in Wingersheim hinderlaßener Ehelicher Sohn, mit der viel Ehren undt tugendreichen Jungfrawen Anna Dorothea Millerin des Meister hanß Millers burgers undt schliffers allhier Ehelicher dochter (i 91)

Gall Mack de Wingersheim et Anne Dorothée Müller de Haguenau deviennent bourgeois de Strasbourg en janvier 1698 et s’inscrivent à la tribu des Maçons. Ils ont trois enfants qui suivent la coutume (ils ne deviennent pas bourgeois)

1698, 3° Livre de bourgeoisie p. 1198
Gall Mack, der haffner Von Winckersheim und Anna Dorothea Müllerin von Hagenaw, beede Eheleuth erkauffen das burgerrecht p. 2. goldR. 16 ß so bereits auf dem Pfenningthurn erlegt, mit ihren 3. Kindern ist es beÿ ordnung gelaßen Worden, Vnd Werden beÿ E. E. Zunfft der Maurer dienen. Jur. 4. Januarÿ 1698.

Gall Mack de Wingersheim devient tributaire le lendemain

1698, Protocole de la tribu des Maçons (XI 233)
(f° 125-v) Sonntags den 5. Januarÿ 1698
New Zünfftiger Cathol. Religion – Zuvorderist und annoch beÿ dem alten Gericht producirt Gall Mackh, der Haffner Von Wingersheim, Vormahls sich Zu Hagenau enthaltendt, einen Schein Von der allhießigen Cancelleÿ de dato 4. Januarÿ 1698. so auch zugleich von der Statt stall und herren Rentmeistern subscribirt, bittet Ihn Vor ein Zünfftigen anzunehmen. Erkandt, wann Er die gebühr erlegen würdt, soll Er als Ein Zünfftiger angenommen sein/
Lüffert gleich die gebühr mit 2 lb 9 ß, dar von gebührt dem Pfenningthurn 1 lb, der Zunfft 1 lb 5 ß, dem Zunfftschreib. und bittel 4 ß

Gall Mack s’adresse aux Quinze puis au syndic royal Klinglin parce qu’il n’est pas arrivé à s’accorder avec le corps des potiers au sujet de son chef d’œuvre. Il a présenté son certificat d’apprentissage daté d’avril 1681 en s’engageant à refaire son chef d’œuvre étant donné que le règlement de Strasbourg impose de faire un fourneau alors que celui de Haguenau se limite à la poterie. Gall Mack se plaint des frais de procédure. La Commission propose de s’en tenir aux six florins qu’a déjà versés le candidat sans exiger de somme supplémentaire et lui accordent six semaines pour se mettre en règle avec les potiers. Les Quinze ratifient la proposition en avril 1698. Gall Mack présente une nouvelle requête en juillet. Il n’a pas présenté de fourneau au corps de métier qui refuse d’accorder une dispense pour ne pas créer de précédent. La commission estime que les frais que Gall Mack devra engager pour réaliser un poêle se montent au plus à dix florins qu’il pourra récupérer en le vendant.

1698, Protocole des Quinze (2 R 102)
(f° 3) Sambstags den 18. Jan: – Gall Mack d. burger Und Kachler alhier per D Gollen, cit: per schedam E. E. Mschafft d. Kachler alhier Weilen sie sich mit ihme Wegen des Meisterstücks Nicht Vergleichen wollen, Und ihme An seinem Handwerck Zu hindern begehren, als bitt er Undth. Deputation gn. Zu erkennen. Saltzmann noîe d. Meisterschafft, mann mög. Salvô iure quovis Deputationem wohl leiden. D Goll setzte. Erk. gebettene Deputation Willfahrt. Obere Handwercks herren.
(f° 74-v) Freÿt. den 12. April. Gall Mack Ca. E.E. Meisterschafft der Haffner
Obere Handwercksherren alßen per me referiren, daß Gall Mack der Haffner von Hagenau, so von dar hieher gezogen und burger worden, schohn zu anfang dießen jahrs geklagt, daß die hießige Meisterschafft der haffner ihn nicht arbeithen laßen wolte, weilen er daß Meisterstück hier nicht gemacht da doch er selbiges Zu Hagenau verfertiget habe, darauff Johann Caspar Steiner, der Obermeister, geantworthet, daß, Weilen mann Nicht wüßte, wie gegner sich Zu hagenau verhalten, und ob es deme also, daß er d. Mstück daselbsten gemacht, er Zuvor einen schein von dem handwerck Vorleg. sollte, welchen ein zulüeferen Mack damahlen versprochen so auch geschehen, Und Weilen dannoch die Meisterschafft ihn nicht annehmen wollen, so habe er gegenwärtiges Memorial Herrn Synd. Klinglin überreicht, darinnen er thn. bittet, Er möchte sein hohe authorität interponiren, und Ihn Von Angemaßter Verfertigung des Meisterstück absolviren, welches Memoriale Er Herr Syndicus, Zu Mghh. protocoll gegeben und dabeneben die erörterung d. sach recommendirt
darauffhin mann die Parthen Nochmahlen Vorbeschieden, da dann Mack beditten, daß er den 24. Jan: iüngst beÿ producirung des scheins Und Lehrbrieffs sich Zwar erkläret hätte, d. Meisterstück Nochmahlen hier Zumachen, allein, Weilen er d. Meisterschafft Wegen Nicht hier Verarbeitheter Zeit bereits 6. R. bezahlt und selbige noch einen thaler, umb ein handwerck Zu halten, haben wolte, und also er die Unkösten Nicht Zu weg. bringen Könte, er gebetten haben wolte, ihn Zu Verfertigung des Zweite Mstrstcks Nicht anzuhalten. Darauff Johann Zimmerle d. Untermeister replicirt, daß d. Meisterstück Zu Hagenau Nicht Wie d. hießige war, jndeme die haffner allda Können öffen, wie hier bräuchlich, machen, Zu deme ia Mack sich darzu Verstanden hätte, Auch die von jhme bezahlte 6. R. Nicht Wegen Nicht Verarbeitheter Zeit erlegt worden weren, Welches Letz der Mack gleichwohlen soustenirt Und solches zu erweißen sich offerirt, mit Vermelden, daß die Unkösten Zu groß weren, Und sie selbige Nicht auffbringen Könte, Anbeÿ sich auff seinen schein vom 6. Martÿ 1698. Und Lehrbrieff Vom 11. april: 1681. bezogen, daraus Zu ersehen, daß er d. handwerck vier jahr gelernt, und das Meisterstück dem articule gemäß ververtigt habe, welche schein mann Vor sufficient gehalten, Und weilen Implorant bereits 6. R. der Mschafft bezalt, auch er ein gutes Zeugnuß hatt, so habe mann dafern gehalten, daß die Mschafft mit den bereits empfangenen 6. R. sich contentiren, und sie ihme Feners nichts jm weg legen, sondern ihn alß einen Meister Auff: und Annehmen solten, allein stündt Zu Mghh die genehmhaltung. Erk. bedacht beliebt.
(f° 140) Sambstags den 28. Junÿ. Gall Mack der haffner, per D Gollen, cit: per sched. E. E. Meisterschafft der Haffner, Weilen er Anderwärts sein Meisterstück gemacht, Und sie ihn nicht alhier passiren laßen wollen, als bitt er Und.th. ihme solches anzubefehlen, Saltzmann cit. p.sentes berichten, daß Implorant bereits den 18. Jan : jüngst sich schohn erbetten d. Meisterstück Zumachen, Und, weilen er gegen p.len selber gedacht daß er beÿ Mghh. ein Memorial extra iudicaliter übergeben, als bitten sie Und.th. deßelben communication, und setzens Zur Deputation, Facta relatione ihn beÿ seinem erbiethen gn. Zu laßen. D Goll, p.lin, Und weilen sie ihn zu hand spannen wollen, so consentirt, nun Zwar jnn die Deputation, bitt aber wie Vor, S. priora, Erk. gebettete Copeÿ Mem: und deputaôn Willfahrt. Obere Handwercks herren.
(f° 145-v) Mittw den 11. Julÿ. Gall Mack Ca. E.E. Meisterschafft der Haffner
Obere Handwercks herren Laßen per me referiren, daß Gall Mack, der haffner, so von hagenau hieher gezogen, geklagt, daß die Meisterschafft d. Haffner alhier Nicht passiren laßen wolte, Weilen er Nicht hier sondern Anderwerts d. Meisterstück gemacht, mit bitt, hierinnen gn. zu remediren, Darauff gedachte Meisterschafft gebetten, daß Weilen Gegner schohn den 18. Jan: dießes jahrs, sich zu Verfertigung des Meisterstücks erbetten, er darzu angehalten werden möchte. Auff geschehene remission habe man die Parthen noch Ferners gehört, da Kläger beÿsetzt, daß die mschafft ihn Nicht mit ihme jnn d. Loß einstehen, und Neben ihme Feÿl haben laßen wolte, da doch es jüngst beÿ Mghh. die meinung gehabt hätten daß sie sich mit der ihren bereits bezahlten 6. R. contentiren, Inventur ihme Weiters Nichts jm Weg Legen solten. Es habe aber nôe der Meisterschafft Leonhard Hammer, Johann Zimmerlen, Johann Gromer und Hannß Adam Magg geantworthet, daß d hagenauische Meisterstück Nicht wie d. hießige were, jndeme hier Auch ein offen gemacht werden müßen, den Gegner Nicht Verfertiget, Neben dem Zu besagen were, daß Andere Von Anderen Orthen ebenmäßiges prætendiren würden, da doch Wann ein Meister Von hier sich anderwerts ein laßen wolte, er Nicht einmahl Zum Meisterstück admittirt würde, er hätten dann Zuvor die Zeit hier Verarbeithet Welche Gegner Auch nicht præstirt hätte. Als man solches gehört, habe mann Wahrgenommen daß es allein umb Verfertigung des offens Zu thun seÿe, deßwegen were Klägere Zugesprochen, daß er ihr machen möchte, Zumahlen selbiger mehr Nicht als 5. biß 10. R. Kosten, und er ihn Nachgehends Wider Verkauffen Könte, Darzu er sich auch endlichen Verstanden, und Weilen die Meisterschafft damit Zu Friden Zu seÿn bezeugt, so habe mann dafür gehalten, daß Kläger beÿ seiner erklärung gelaßen, Und ime dazu sechs Wochen Zeit gegeben werden Könte, allein stünde die genehmhaltung Zu Mghh. Erk. beliebt.

Gall Mack porte en février 1701 devant les Quinze un différend au sujet du compagnon Jean Jacques Halmer. Il prétend que le corps de métier veut l’empêcher sans raison de travailler dans son atelier. Les potiers répondent que le compagnon n’a pas été engagé selon les règles. L’affaire est renvoyée devant le corps de métier.

1701, Protocole des Quinze (2 R 105)
(f° 42) Sambstags den 5. Febr. 1701. G. noîe. Gall Macken burgers und Kachlers alhie Cit. E.E. Meisterschafft der Kachler Ober: und Vmbschick meister Prplis Klagt daß Citirte ihme einen Gesellen Johann Jacob Halmer ohn ursach vertrieben wollen, und demeselben in seiner werckstatt Zu arbeiten würckl. verbotten hetten, bitten zu mehrern bericht deputationem et relaône factâ ihnen solches Obrigkeitl. Zu inhibiren.
K. Principales seind dießer anklag nicht geständig sondern berichten daß Gegner einen Gesellen wider Ordnung angenommen deßwegen Sie ihn Zur redstellen, Er aber nicht erscheinen wollen, vndt weilen weder verbott auff den Gesellen Gethan noch derselbe gestrafft worden, alß bittet solches wider an E. E. Meisterschafft Zu verweißen idq. refus. expens. in deme Er noch Zur zeit über nichts sich Zu beschwehren habe. G. erhohlt priora. R. ingleichem.
G. inter Easd. weilen Gegners dem Gesellen die arbeit in Principalen werckhstatt verbotten, als bittet ihme die arbeit biß zu außtrag der Sachen gnd. zu Willfahren. K. recessirt wie vor. Erk. wird die sach mit Zu Ziehung der Obern handwecks herren von herrn Rhät und XXI., widerumb an das handtw. der Kachler verwießen.

Le sénateur Bœhm porte devant le conseil de la tribu deux affaires concernant Gall Mack qui travaille avec le tailleur de pierres Mathias Wentz, lequel n’est pas maître. Les travaux de maçonnerie que Mack et Wentz font chez le maître de danse Hutin ne sont donc pas réglementaires. Gall Mack répond qu’il ignorait que Mathias Wentz ne fût pas habilité à faire des travaux. Le plaignant objecte que Gall Mack savait fort bien que les travaux lui avaient été confiés. Le conseil inflige à Gall Mack une amende et lui demande de mieux observer le règlement. Gall Mack déclare qu’il va faire appel de la décision devant les Quinze.

1701, Protocole de la tribu des Maçons (XI 233)
(f° 177) Dienstags den 28. Novembris 1701.
Herr Jacob Böhm alter Rathh. contra Gall Marckhen, Clagt deß Er beclagter in Huotti des dantzmeisters, mit Zu Ziehung Matthiß Wentzen des Steinhawers und Maurers /:so ein Pfuscher:/ nicht allein die Kachler sondern auch die Maurer arbeith Verfertiget, da doch schon Zu Vor solche Maurer arbeith Ihme herrn Cläger umb 7 R Verdingt geweßen, ohnveranthwortlich davon getriben, so sich nicht gebührt, bitt umb abstraffung.
Reus sagt Er hette nicht gewußt daß es etwas vf sich hatte, daß Er Wentzen den Maurer Zu sich nehme, habe Er darinn gefehlt, bittet daß mann mit Ihme leidentlichen Verfahren wolle, besonders weilen Ihme nicht wißens geweßen, daß Wentz ein Pfuscher oder im Schwartzen buch /:so von einem Jahr verbrandt:/ gestanden seÿe.
Erkandt, weilen beclagtem wohl bewußt geweßen, daß herrn Clägern die Maurer arbeith schon Verdingt gewesen, und denselben nicht darvon treiben, Viel weniger einen Pfuscher dar zue erfordern sollen, derowegen Er dann Zur ohnnachläßiger Straff 1 lb 10. ß erlegen solle, und wo Er fernerhin mit dergleichen Leüthen mehr verbieten würdt, solle Er mit doppelter Straff angesehen werden. Reus Appellirt an gnd. H. die XV.en Volgendts sagt Er Zu H Rathh. Böhmen Er Wehre ein burger und Zue H Logel Er seÿe so schön als Er.

L’autre affaire a trait à un four que Gall Mack et Mathias Wentz ont réalisé chez le fabricant de pâtés David Wolff avec lequel le sénateur Bœhm assure avoir été en tractation. Le Conseil demande au plaignant d’apporter la preuve de ce qu’il avance. Il propose au défendeur soit de régler de suite deux florins soit d’attendre la décision ultérieure et de régler alors trois florins. Gall Mack sort de la pièce en déclarant qu’il ne réglera rien avant Pâques puis se ravise en promettant un paiement sous huitaine

Ferner Clagt Herr Rathh. Böhm contra Gall Mackhen daß Er ihme auch beÿ Davidt Wolffen dem Pastetenbeckh, an einem bachoffen mit Mathis Wentzen auch eingestanden, da Er Cläger doch selbige arbeith auch umb 2 R Zumachen versprochen gehabt.
Reus sagtn Er wiße nichts umb solche arbeith als daß Er mit Wentzen ein Pasteett daselbsten geweßen habe, A. Weilen nun beclagter und sein Pfuscher Keine Endt undt zu solchem bachoffen gehabt, haben Sie nothwendiger weiß darvon abstehen müßen und Volglich herren Klägern überlaßen.
Erkandt, daß die sach so lang außgestelt verbleiben solle, biß daß herr Kläger beweißt, daß beclagter mit Wentzen Ihme H Cläger in besagte arbeit, habe instehen wollen, Beclagter bitt E. E. Gericht, daß Sie so guth sein wollen, nicht allein dießes, sondern auch vorige Zuerörtern, weilen bekandtlich gefehlt und sich übereilt zu haben geständig war, also weiters.
Erkandt, daß Er Zu aller vorderist herren Clägern umb Verziehung bitte und volgemelts zu Wohlverdienter Straff von altes 3. lb d zur straff erlegen solle, hatt die abbitt præstirt und bitt hierauff umb moderation der Straff, Nach deme so ist Schließlichen Erkandt, daß Er dann Vor beedes, wann Er es gleich erlegen werde, 2 lb d Zahlen solle, Wo nicht so bleibt es beÿ 3 lb d R. berufft sich widerumb uff gnd. Hh die XV. und sage Er Kahn Vor ostern nichts geben, ist mithin Zur Thür hiernauß gagangen, gleich aber widerumb Zu rückh Kommen und verspricht innerhalb 8. tagen dem herr Zunfft Meister solche 2 lb Zuerlegen, damit dann alles auffgehaben sein solle.

Gall Mack s’engage dans les armées en 1702 en abandonnant sa femme et leurs trois enfants. L’inventaire des biens est dressé en 1707. La maison y est estimée au prix d’achat. L’actif s’élève à 128 livres, le passif à 81 livres

1707 (14.5.), Me Goldtbach (6 E 41, 228) n° 22
Designation der Jenigen Haab und Nahrung, sowohl Active alß Passive, welche Meister Gall Mackh, der hafner und burger alhier zu Strbg. nach deme Er auf Michaelis deß hingelegten 1702.ten Jahrs Von hier außgetretten und sich im Kriegs diensten begeben, hinter sich verlaßen, welche auf freundliches ansuchen erfordern und begehren, deß Ehrenvest vnd Vorgeachten herrn Johann Niclauß Melßheims, Rothgerbers vnd burgers alhier Zu Straßburg, alß geordnet und geschworenen Vogts Johannis Bartholomej, Mariæ Ursulæ vnd Elisabethæ, der Macken, sein Gall Macken mit hernach gemelter seiner verlaßenen haußfrawen Ehelich erzeugte Kinder, Vorgenommen, ersucht und angegeben, wie solche Nahrung, aß beÿ sein Macken außtritt gestanden, durch die Ehren und tugendsame Fraw Annam Dorotheam Mackin gebohrne Müllerin deßen verlaßene haußfraw Mit beÿstand deß Ehrenvest v. vorachtbahren herren Johann Adam Ackers, Statthafners v. b. alhie, dero geschwornen Curatoris – Actum Straßburg den 14. Maÿ Anno 1707

In einer alhie Zu Straßburg, in der Vorstatt Krautenaw gelegenen, in dieße Nahrung gehörigen Vnd hernach beschriebenen behaußung, befunden worden wie folgt.
Eigenthumb ane einer behausung. Item ein Vorder: und ein hinder hauß, sambt dero hoffstätten, begriffen, weith. rechten, Zugehördten vnd gerechtigkeiten, gelegen alhie Zu Straßburg in der Vosrstatt Krautenaw, ohnfern der Kirch Zu St. Willhelm gegen der Gartner Zunfft stuben über, einseit neben Johann Schmid, dem tabackbereiter Zum theil vnd Zum theil Johann Peter Braun dem Schiffmann, and.seith neben Gerhard Sommer dem Küefer, hinden auff St. Johannis Gießen, stoßend, gelegen, Vnd über hieunden beschriebene beschwerden freÿ Ledig v. eigen, hiehero angeschlagen, wie selbige den 9.ten Januarÿ A° 1698. gekaufft worden ist, 600. lb d. Warvon aber nachstehende Capitalia wid. abzuziehen. Erstl. solle mann Frawen Annæ Mariæ gebohrner Schneiderin, Mstr Joh: Jacob Hägelins deß Schloßers und b. alhie geschiedener haußfr. so Jährl. den 9.ten Jan. à 5 pro Ct° zuverzinßen 125. lb. It. Fr. Annæ Catharinæ gebohrner Schneiderin, weÿ: H Joh: Heinrich Christen, geweßenen Diaconi Zu S. Wilhelm seel. nachgelaßener Wittib so auch auf gemelten termin Zu 5. po C° verzinßlich, gleichfalls 125. lb. It. Mariæ Marthæ, Abraham Kreichels Ehelicher dochter ingleichem 125. lb. Und dann Fr. Susannæ gebohrner Schneiderin gleicher gestalt 125. lb. Summa 500. lb. Nach abzug solcher beschwerden ist annoch in außwurff Zue bringen 100. lb. Darüber besagt ein teutscher Pergamentiner Kauffbrieff, in alhießiger Cancelleÿ Contractstuben gefertiget v. der St. St. anhangendem Insigel verwahrt datirt den 9° Januarÿ 1698.
Abzug gegenwärtiger Designation, Sa. haußraths 28, Sa. Eigenthumbs ane einer behaußung 100, Summa summarum 128. lb – Schulden 81. lb, Restirende nahrung 46. lb
daran gebühret Gall Macken dem außgetrettenen Mann, oder deßen Verlaßenen dreÿen Kindern Vor Zwo tertzen thut 30. lb

Barthélémy Mack fait son apprentissage de décembre 1702 à décembre 1706 chez Jean Adam Acker

(f° 187) Dingstags den 12. Decembris 1702. Inscription eines Haffner Jungen – Meister Johann Adam Ackher stellt Zue einem Lehrjungen vor, Bartholomæum Mackhen, Gall Mackhen des Haffners allhier Sohn, Ihne das Haffner Handwerckh Zulehren und Verspricht dabeÿ denselben in halt eines von herrn Joachim Georg Grießbach Rathh. als einen Oberen handwerckhs herren am 12. Xbris 1702 underschriebenen Scheins vff Vier Jahr gratis anzunehmen, so jüngst Martini Ihren anfang genommen, bitt ein solches Zu verzeichnen. Erkandt und mit der inscription willfahrt (13 ß)

(f° 48) Mittwochs den 10. 9.bris 1706. Ledigsprech. Eines Haffner Jungens – Herr Joh: Adam Acker, stellet Bartholomeum Macken seinen gewesenen Lehrjungen Vor und berichtet d. morgen seine Zeit der Lehrjahr verfloßen bittet dahero Ihme seiner Lehrjahr loßzuprechen. Erk. weilen beede theil mit einander Zufrieden und geg. erlag d. gebühr Wilfahrt (dt 13 ß)

La veuve de Gall Mack est dispensée de cotiser à la tribu à cause de son grand âge

(f° 88-v) Donnerstags den 27. Aprilis 1741
Nachlaß der Stubengeldter – Gall Macken Fraw Wurde auch des Stubengeldts vor das Künfftige erlaßen wegen hohen alters vnd bedürffigkeit.


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