François Lanfrey, négociant, et (1719) Catherine Capitaine et (1729) Marie Elisabeth Bittane – catholiques


Originaire de Miribel-les-Échelles en Dauphiné, François Lanfrey qui a été sept ans et demi au service du marchand Louis Chalon épouse en 1719 Catherine Capitaine, fille d’un marchand de Strasbourg. Il est autorisé à exercer le métier d’épicier après quelques procédures, devient bourgeois en mars 1720 et s’inscrit à la tribu du Miroir. Il cotise en 1721 à la tribu des Tonneliers pour pouvoir vendre de l’eau de vie et du vinaigre. Catherine Capitaine meurt en 1726 en délaissant quatre enfants, l’inventaire est dressé dans une maison de location au Vieux-Marché-aux-Poissons.
François Lanfrey se remarie en 1729 avec Marie Elisabeth Bitannne originaire de Phalsbourg. Il meurt en 1775 en délaissant deux enfants issus de son premier mariage et un petit-fils issu du second avec la veuve. Marie Elisabeth Bitanne meurt en 1784 en délaissant des héritiers collatéraux, son inventaire après décès est dressé dans une maison au Finckwiller

Maisons
VI 381 (6, rue des Veaux) acquis en 1740
VI 345 (5, rue des Veaux) entre 1742 et 1770


Originaire de Miribel-les-Échelles en Dauphiné, le marchand François Lanfrey épouse en 1719 Catherine Capitaine, fille d’un marchand de Strasbourg : contrat de mariage, célébration

1719 (23.5.), Me Robert (6 E 41, 40)
Contrat de mariage – furent presens François Lanfrey marchand Bourgeois de cette ville, y demeurant au marché aux poissons parroisse St Laurent fils de deffunt Sr Jean Lanfrey, marchand a Miribel pres les Eschelles en dauphiné et Marie Bietry du Villars iadis da Femme a present sa veuve ses Pere et Mere (…) d’une part
le Sieur Claude Capitaine marchand et ancien assesseur au Grand sénat de Strasbourg et dlle Marguerite Lescuyer dit dupré qu’il autorise a l’effect des presentes demeurant en leur Maison qui a pour enseigne la ville de Lyon rue des Serruriers parroisse St Louis stipulant pour dlle Catherine Capitaine leur fille a ce presente et de son Consentement, pour elle et en son nom et d’autre part
de la part de la future épouse Sr François Maux son frere utérin et du Sr Simon Le Bigot de saint quentin procureur en l’officialité de cette ville son beau frère

Mariage, Saint-Louis (cath. p. 280)
Hodie 19 Mensis Junÿ anni 1719 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti fuerunt Ingenuus Adolescens Franciscus Lanfray filius Joannis Lanfrey et Mariæ Bietry du Villars, Mercator et Ingenus Delle Catharina Capitaine filia Dni Claudy Capitaine hospitis assessoris magni Senatus et Mariæ L’Ecuyer, i.us commorans in parochia Sti Laurentÿ et altera in parochia sti Ludovici (signé) Lanfrey, catherine capitaine (i 150)

François Lanfrey qui a été sept ans et demi au service du marchand Louis Chalon demande à la tribu du Miroir le droit d’exercer le métier d’épicier. La tribu objecte que le certificat de Louis Chalon, alors banquier, n’est pas valable puisqu’il a été cafetier. L’affaire est réglée quand Louis Chalon produit un certificat de son apprentissage à Lyon et un autre d’après lequel il serait autorisé à être épicier s’il s’y établissait

1719, Protocole des Quinze (2 R 123)
François Lanfrey Ca. E.E. Zunfft Zum Spiegel
(p. 194) Sambstag d. 27. May 1719. Fuchß nôe François Lanfrey Von Miribelle beÿ Grenoble gebürtig Lediger handelßmann Ca. E.E. Zunfft Zum Spiegel Zunfft Meister H. Friderich Gruber, Principal hat 7 ½ Jahr lang bey H Louis Chalon dem handelßmann allhier gedienet, bitt Deputat. Factaque relat. gn. Zu erkennen daß Ihme ein Zunfftschein möge ertheilt werd. Moss. H. Citatus præsens setzt Zur Deput. Erkandt wird gebotten Depitation willfahrt.
(p. 197) Sambstag d. 3. Junÿ 1719. Iisdem [Obere Handwerckh herren] laßen durch Eundem [Hrn Secret. Kleinclaus] Referiren, Es habe François Lanfrey Von Miribelle beÿ Grenoble gebürtig Lediger handelßmann Ca. E.E. Zunfft Zum Spiegel gehaltenen Recess berichtet daß Er 7 ½ Jahr lang bey Louis Chalon dem handelßmann allhier gedienet und gebotten daß Ihme mit einem Zunfft Schein willfahrt werden möchte. Alß auff beschehene remission man die Parthen ferner gehöret, habe der Implorant sich auß den jnnhalt seines Recessus bezogen. Nomine E.E. Zunfft habe H. Gruber der handelßmann alß Zunfftmeister geantwortet, es seÿe umb den Specereÿ handel Zu thun dene der Implorant nicht treiben Könne, er habe dann von M gh die Erlaubnuß erhalten, Weilen nun der examination dieser Sach denen Oberkauffhauß herren competire, habe man davor gehalten daß solches an dieselbe Zu remittiren seÿe. Erk. belieb.
(p. 243) Montag d. 17. Julÿ 1719. François Lanfrey Ca. E.E. Zunfft Zum Spiegel pt° Specereÿ Ladens – Ober Kauffhauß herren laßen per me referiren daß François Lanfrey Von Miribelle près Les Eschelles en Dauphiné gebürtig, wie jüngstens deßwegen Relation geschehen Vor denen Wohl Verordneten Ober Handwerck Hh berichtet, daß Er nicht Wegen des Zunfft Rechts, wie durch den ersten Recess angeruffen word., sonden wegen seines begehrens einen Specereÿ Lad. allhier auffzu richten von E.E. Zunfft Zum Spiegel an Mgh. Verwießen word. Weilen nun diese Sach Zu untersuchen denen Wohl Verordneten Ober Kauffhauß herren committirt word. Alß hatten die ged. Lanfray Wie auch der H Zunfftmeister Zum Spiegel hierüber angehört, da dann jener einen Schein statt Lehrbrieff Vom 31. Maÿ Jüngst Von Mr. Chalon dem jetzmahligen banquier allhier producirt, innhalts welcher attestirt daß der Implorant 7 ½ Jahr beÿ ged. H. Chalon seruirt, männiglich Vier Jahr alß ein Lehrjung undt 3 ½ Jahr alß diener, Weder dieses attestat habe aber aber Ged. herr Gruber excipirt, daß so viel ihme wißend Mr Chalon damahl ein Caffetier undt nicht ein Specereÿ handler geweßen, folglich dem Lanfray dieser Schein Zu seinem Zweck gantz undienlich. Lanfrey replicirte, H. Chalon habe auch mit Specereÿ waahren gehendelt, maßen je all jahr die geschworne H Gewurtz Schawer des gewürtz auff die gewohnliche Zeit beÿ ihme visitirt.
Man habe hierauff vor nöthig angesehen H Chalon selbst hierüber zu hören, welcher gemelt daß es Zwahr ane dem daß er ehedeßen, Weilen er es Ihme sonderlich profitabel gefund. mehrers solche waahren so die Caffetiers Zu Vertreiben pflegten, alß nicht Espiceries geführt, allein er habe allezeit auch daneben gewürtz in seinem Lad. wie est notorisch Verkaufft. Er komme beÿ den Specereÿ handel her, und habe solchen beÿ seinem Vatter, welcher an Specereÿ händler Zu Lion geweßen gelehrt, Worauff H. Gruber declarirt daß wann Mr Chalon dieses sein Vegeben behörig bescheinen würde, so hette E. E. Zunfft nichts weder des Lanfray begehren ein zuwenden. Solchem nach hat ged. H. Chalon ein attestatum von Pierre Demassi & Senechal de Lion vom 28. Junÿ jüngst Zur Hand gebracht und beÿ denen wohlverordneten Ober Kauffhauß herren Vorgelegt, Krafft Welches beschiene, daß Hugues Chalon, des producirten Vatter, Zu Lion den Commerce de L’Espicerie en detail getrieben, und daß sein Sohn Louis Chalon beÿ ged. seinem Vatter in diesem Commercio erzogen word. und so es Ihme, Louis Chalon, gefalle nacher Lion Kommen undt sich alß fils de Maistre allda in qualitæt eines Specereÿ händler establiren Könne Beÿ diesen umbstand nun fans. due Hh Depp. daß dem François Lanfray in seineù begehren einen Specereÿ Lad. alhie auffzurichten Zu willfahren sein werde, die Genehmhaltung Zu Mghh. stellend. Erk. bedacht beliebt.

François Lanfrey devient bourgeois en mars 1720 en s’inscrivant à la tribu du Miroir

1720, 4° Livre de bourgeoisie p. 849
François Lanfrey d. Specirer aus dauphiné geb. weÿl. Jean Lanfrey gew. handelsmanns hinterl. ehel. Sohn erh. d. burg. Recht Von seiner Ehefrawen Catharina Capitaine H. Claude Capitain Ex Senatoris ehel. Tochter Umb 2. GoldR. 16. s w. beÿ E: E: Zunfft Zum Spiegel dienen jur. den 18.ten dito. [Martÿ 1720]

Il cotise à la tribu des Tonneliers pour pouvoir vendre de l’eau de vie et du vinaigre

1721, Protocole des Tonneliers (XI 393)
Dienstags den 4. Februarÿ Anno 1721
(f° 470-v) Sieur François Lang Frey Marchand Confisseur stehet Vor bittet Ihme das Zunfftrecht alß Zudiener mit geldt Wegen des Brantenweins undt Eßig Schancks gedeÿhen zu maßen. Ekrandt Willfahrt dedit 2. lb 10 ß 6 d gebott Vesaumbnuß 5 sortie. undt pro Zunftschreiber undt Büttel 2 ß 6. d.

Catherine Capitaine meurt en 1726 en délaissant quatre enfants. L’inventaire est dressé dans une maison de location au Vieux-Marché-aux-Poissons. L’actif de la succession s’élève à 10 004 livres, le passif à 7 069 livres.

1727 (30.9.), Me Marbach (Jean, 34 Not 3) n° 111
Inventarium und Beschreibung aller der Jenigen Haab und Nahrung, Wie auch Schulden und gegen Schulden, nichts davon außgenommen noch Vorbehalten, so Weÿl. die Viel Ehren und tugendsame fraw Catharina gebohrne Capitain deß Ehrenvest und vorgeachten Herrn François Langfraÿe deß Handelsmanns und burgers allhier zu Straßb. geweßene fraw liebste nach Ihrem den 26.. Monats Martÿ hingelegten 1726.ten Jahrs auß diesem Jammerthal genommenen tödlichen hintritt hinter Ihro Zeitlichen verlaßen, welche Verlassenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren, deß auch Ehren und großachtbaren herrn Claude Capitain E: E: großen rath Alten beÿsitzers und burgers allhier alß geordnet und geschworenen Vogts Claude Henrÿ gegen 7. Jahr, Esprit François so 5 ½ Jahr, Cathar. Helene 3 Jahr und dann Pierre Joachim 1 ½ Jahr, alle Vier der abgeleibten frawen seel. mit obangeregtem hinterlaßenem Wittiber ehelich erziehlten und nach tod hinterlaßene Kinder und ab intestato velaßene Erben – Actum und angefangen Straßb. Dienstags den 22.t deß Monats Julÿ Anno 1727.

In einer allhier Zu Straßburg gegen dem Fischmarckt über gelegenen Von dem hinterbliebenen Wittiber lehnungsweiße bewohnenden behaußung hat sich befunden wie volgt.
Ane Höltzen und Schreinwerck. Auff der obersten bühne, In der Cammer A, In der Cammer B, Im obern haußöhren, In der Mittlern stub, In der untern Stuben, Im laden, In dem Magazin
Norma hujus inventarii, Sa. haußraths 255, Sa. Silbers 49, Sa. goldener Ring 35, Sa. baarschafft 159, Sa. Wahren 5797, Sa. Schulden 3707, Summa summarum 10 004 lb – Schulden 7069 lb, Nach deren Abzug 2934 lb – Beschluß summa 2934 lb
Copie du Contrat de mariage (…) Fait et passé l’an 1719 le 23 Jour de may, Robert Not.e Royal

Les préposés de la Taille font figurer la succession dans leur registre parce que les impôts acquittés étaient calculés d’après une fortune sous-évaluée de 4 800 florins (2 400 livres)

1728, VII 1176 – Livres de la Taille f° 187-v
(Spiegel, F. N° 4368) Weÿl. Catharinæ gebohrner Capitaine H. François Langfray handelßmanns und burgers alhier gewesener Ehel. Haußfrauen Verlassenschafft inventirt H. Not. Johannes Marbach.
Concl. fin. Inv. ist fol. 61.b, 2934. lb. 12 ß 7 ½ d, die machen 5800. R, verstallte allein 1000. R. alßo Zu wenig 4800 R.
Warvon der Nachtrag gerechnet wird auf 6 Jahr in duplo à 14 lb 8 ß d macht 86 lb 8 ß
Und vier Jahr in simplo à 7 lb 4 ß th. 58 lb 16 ß
Extat stall geltt pro 1728 mit 8 lb 17 ß
Gebott 7 ß 4 d
Abhandlung 3 lb 7 ß 6 d (Summa) 121 lb 15 ß 10 d
Straff 92 lb
Stallgeltt pro 1729 et 1730 samt geb. 20 lb
Vide Prot. Vom 25° Maÿ 1730. moderirt ad 101 lb
dt. 11° Aprilis 1731

François Lanfrey se remarie avec Marie Elisabeth Bitannne originaire de Phalsbourg. contrat de mariage tel qu’il est copié à l’inventaire

Copie du Contrat de mariage le 18 avril 1729, François Lanfreÿ marchand et Pierre Frappard marchand et bourgeois de Pfalzbourg en qualité d’ayeul et tuteur de De Marie Elisabeth Bitane fille de défunts Sr Dominique Bitane marchand et ancien maire de la ville de Pfaltzbourg et Marie Frappart, en présence de la part de De Bitane dudit Frappard son ayeul et De Elisabeth Frappard sa tante maternelle épouse de François Chabot marchand et ancien maire de Pfaltzbourg – passé à Saverne en l’hotellerie du Cigne – le 20 avril 1729 déposé Not. Humbourg

Elisabeth Bitanne devient bourgeoise par son mari au tiers de l’ancien tarif

1729, 4° Livre de bourgeoisie p. 952
Fr Marie Elisabethe Bitanne Von Faltzb. geb. erhalt d. br. von H Frantz lanfrey handelsmann Von hier umb die tertz d. alt. b. will beÿ E E Zunfft Zum spiegel dienen. Prom: 11.t octob 1729.

François Lanfrey meurt en 1775 en délaissant deux enfants issus de son premier mariage et un petit-fils issu du second avec la veuve. L’inventaire est dressé dans sa maison rue des Veaux (VI 381). La masse propre à la veuve s’élève à 9 137 livres, celle des héritiers à 3 797 livres. L’actif de la succession s’élève à 15 869 livres, le passif à 11 147 livres (la succession est dressée en livres tournois).

1776 (2.8.), Me Anrich (6 E 41, 1503) n° 168
Inventaire des biens délaissés par feu le Sieur François Lanfrey bourgeois marchand et ancien Conseiller du grand Sénat après sa mort arrivée le 4 novembre de l’année 1775, à la requette et requisition de De Marie Elisabeth Lanfrey née Bittanne la veuve du défunt assitée du Sr Paul Degrandval marchand
en la maison mortuaire située rue des veaux faisant partie de la présente succession
Le défunt a délaissé pour ses héritiers ab intestat 1. le Sr Claude Henry Lanfrey négociant de cette ville pour et au nom duquel en vertu de sa procuration dattée de la verrerie du harberg M Amadé Trombert marchand et ancien Conseiller du grand Senat, 2. M Ange François Lanfrey bailly du Comté de Villé du département de Marckolsheim et subdelegué de Schlettstatt au nom duquel Sr Charles Gall négociant, Ces deux enfants procréés de feue De Catherine Capitaine son épouse en premières noces
3. M. François Marie Goujon de Gantzau capitaine du régiment de Royal allemand fils de feu M Jean Claude Goujon vivant conseiller du Roy et Géneral provincial subsidiaire des Monoyes de la province d’Alsace et pour la ville de Strasbourg et de défunte De Marie Angélique Elisabeth née Lanfrey cette dernière fille du défunt procréée en secondes noces avec ladite De veuve née Bittanne et au nom de Mond. Sr Goujon de Gantzau petit fils du défunt a été présent Sr Antoine Grasselli marchand, 4. Ladite De veuve Marie Elisabeth née Bittanne suivant le 9° art. du Contrat de mariage

Propriété de maisons et d’un jardin faisant partie de la communauté. Premièrement une Maison consistant en Bâtiments de devant et de derrière avec sa cour et son petit jardin ou parterre donnant sur la rivière son Emplacement tous ses droits, appartenances et dépendances scize en cette ville ruë des Veaux appelée à Rose bleue tenant d’un côté à Mons. le Baron de Reinach d’autre un serrurier nommé Baur aboutissant par derrière à la Brusche, dont on paye notamment du dit parterre à la tour aux Phennings une rente foncière de 3 livres, (…) estimée à leur billet d’estimation du 23 juillet 1776 à 6000 florins qui font 12 000 livres, dont a deduire la susdite rente foncière faisant en double capital 120 livres, reste 11 880 livres. La propriété de cette maison se vérifie à la Chambre des Contrats 4 février 1740 et 3 février 1770
Plus un jardin potager et verger de la Grandeur de 8 arpents environ mesure de la ville hors la porte de L’hopital d’un côté de Rehberger graben d’autre et derrière un chemin communal et par derrière un chemin communal qui conduit au Schlutfeld devant grand chemin dans lequel jardin se trouvent des Bâtiments une Maison avec sa cour des Ecuries et Remises estimée 1800, concernant le terrain du jardin évalué par le Sr Thiebaut Schott ancien assesseur du grand Sénat et priseur de la Tribu des jardiniers 1920 livres, ensemble 3720 livres. Et la propriété est vérifiée par lettre d’enchere du 8 octobre 1753 expédiée dans la chambre des subhastations, Plus par des décrets rendus par Mess. les Directeurs des bâtiments et communaux de même que Mess. les Trois de la Tour aux Pfennings en dattes de 21 mai 1757, 16 janvier 1759, 10 et 20 juin 1760, 18 et 24 octobre, 13 novembre 7 et 11 décembre 1769, 22 janvier et 24 juillet 1770 moyennant lesquels dits décrets a été aussi accordée au défunt l’exemption des rentes foncières par luy rachetées dont ledit jardin etoit ci devant chargé
– Abschatzung vom 23.t jullÿ 1776. Auff begeren Weÿl. Herrn François Lanfraÿ des gewesten handelsmanns sällig hinderlassene frau Wb und Erben ist Eine behausung alhir in der statt Strasburg in der Kalbsgaß gelegen einseit neben herr Baur dem schlosser Mr anderseit neben Monsieur le Baron de Reinach und hinden auff die brüsch stossend gelegen solche behausung bestehet in forder nebens und hinder gebäu worinnen Ein ladten und ladten stube, ferner in Etlichen stuben fransösche Camin Kammern und Etliche hauß Kammern sambt einer Magasin darüber seÿn die dachstühl mit beidzigel belegt hat auch Ein getremter Keller hoff und brunen (…) vor und umb 6000 gulden
Der zweÿte begriff ist auch alhir in der statt Straßburg vor dem spithalthor gelegen einseit neben Einem allmend weg anderseit auff den Rehberger graben und hinten auff herrn Ambtmann schiebler stossend gelegen, solcher begriff bestehet in Einem garten hauß worinnen Etliche stuben Kammmern und zweÿ Kuchen ferner befindet sich Eine Remise und stallung darüber seÿn die dachstühl mit beidzigel belegt hat auch Ein gebtremtes Kellerlein hoff und brunen, ferner befindet sich Ein garten welcher theils mit Einer thielenwand und steinerne pfesten umgeben, vor und umb 900 gulden [unterzeichnet] Hueber, Götz Wmstr des Münsters, Kaltner W:Mstr
Dans la maison sudite scize rue des veaux appelée à la Rose bleue – Menuiserie et boiserie. au grenier, première chambre au second étage donnant sur la cour, seconde chambre, troisième chambre, poel donnant sur la rivière, chambre à côté, chambre des domestiques, vestibule, cuisine, poel donnant sur la rivière, chambre à gauche a côté du poel, autre chambre a côté, chambre a droite, poel a côté de la cuisine qui donne sur la cour, chambre a côté, cabinet à côté, bureau d’En bas, saale attenante au jardin, vestibule, vestibule au premier du nouveau bâtiment, chambre au nouveau bâtiment, poele sur la rue, chambre a côté, chambre donnant sur la cour, chambre de la cuisinière, cuisine
[sans série des rubriques] biens réservés en propres à la veuve : bagues d’or et bijoux 264, rente en grains (à Friedolsheim) 6960, remplacement 21 332, total général 28 556 livres
propres des héritiers, remplacement 15 191 livres
communauté, mobilier 5913, tonneaux et vins 138, argenterie 1303, numéraire 3751, rentes annueles 35 703, immeubles 15 600, dettes actives 1069, total 63 478 livres, dettes passives 44 590 livres, déduction faite 18 888 livres, De laquelle somme il faut encore déduire le préciput conjugal de la De veuve suivant les statuts 61 livres, restent 18 827 livres – somme finale taillable 48 150 livres
– Copie du Contrat de mariage le 18 avril 1729 (…)

Marie Elisabeth Bitanne meurt en 1784 en délaissant des héritiers collatéraux. L’inventaire est dressé dans une maison au Finckwiller. Le passif surpasse l’actif de 9 155 livres

1784 (6.4.), Me Schweighæuser (6 E 41, 561) n° 399
Inventarium über weÿl. Fraun Maria Elisabetha Lanfrey geb. Bitanne längst weÿl. herrn Frantz Lanfrey handels-Manns auch E.E. Großen Raths alten Assessoris Fr. Wittib Verlassenschafft, nach ihrem den 21. mart. laufenden 1784.sten jahrs aus dießer welt genommenen tödlichen hintritt – auff ansuchen sowohl herrn Johann Daniel Stöbers Notarii jurati publ. und berühmten Practici als zufolg E.E. Großen Raths Erkanntnus vom 2. mart. jungst ernannt: und beeidigten Curatoris Creditorum wir auch der Defunctæ leiblicher Geschwister, beneben Margarethæ Riß von Geitertheim gebürtig der Defunctæ dienstmagt und Johannæ Mathieu von Schirmeck gebürtig der diensmagt beÿ Me Grandvalle der einen Erbin
die verstorbene hat ab intestato zu Erebn verlassen, Ihre zweÿ leiblichen Geschwister Nahmentlich 1. Frau Franciscam Grandvalle geb. Bitanne weÿl. H. Paul Grandvalle handelsmanns allhier Wittwe hierzu mit herrn Jean François Gaffoury auch handels-Mann verbeistandet, 2. herrn Dominique Bitanne Chevalier de l’Ordre militaire de St Louis ehmaligen Capitaine unter dem hochlöbl. königlich. frantzösischen Schweitzer Regiment Sonnenberg

in der ane dem Finckweiler neben dem bierhaus zum Spieß gelegenen Sterbbehausung
Series rubricarum hujus Inventarÿ, hausrath 263 lb, silbernen geschmeids 3 lb, golden: Gesch. 216 lb, gülthen 1821 lb, schulden 127 lb, summa summarum 2431 lb, schulden 11 587 lb, Passiv onus loco Stall summæ 9155 lb
Gülth so in denen bännern Fridolsheim, Lüttenheim, Mennolsheim und Altenheim gelegen [mit Versteigerung]


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