Antoine Klotz, maître maçon, et (1754) Catherine Specht – catholiques


Antoine Klotz, fils du cultivateur Jacques Klotz de Rechtis dans la juridiction de Kempten en Allgäu, fait de 1740 à 1745 son apprentissage chez le maître maçon Georges Michel Müller. Son frère Sigisbert Klotz, compagnon maçon et manant, l’assiste lors de son inscription. En 1754, Antoine Klotz qui va épouser la veuve du maçon Joseph Kaltner veut faire son chef d’œuvre d’après l’ancien et non le nouveau règlement comme le demande le conseil professionnel des maçons. Il s’adresse aux Quinze qui décident que l’examen aura lieu d’après le nouveau règlement mais que le candidat sera admis en réalisant l’ancien chef d’œuvre. Les examinateurs inspectent le travail du candidat en juillet puis en septembre en le trouvant insuffisant. Antoine Klotz présente cependant son chef d’œuvre, il est admis fin novembre 1754 à la maîtrise moyennant des restrictions temporaires. Antoine Klotz épouse en décembre Catherine Specht veuve du maçon Joseph Kaltner, il devient bourgeois et s’inscrit à la Tribu en mai 1755.
Catherine Specht meurt en 1782 en délaissant deux enfants de son premier mari et deux du veuf.
Son frère Jean Klotz est aussi maître maçon à Strasbourg.

Maisons
Bien propre à l’épouse, Marais Vert (II 243, ultérieurement 45, rue du Marais-Vert)
54, rue du Vieux-Marché-aux-Vins (III 136)


Signature au bas de l’acte de mariage (1754)


Antoine Klotz, fils du cultivateur Jacques Klotz de Rechtis dans la principauté abbatiale de Kempten en Allgäu, entre en apprentissage chez le maître maçon Georges Michel Müller. L’apprenti est assisté de son frère Sigisbert Klotz, compagnon maçon et manant

1740, Protocole des Maçons (XI 237)
(f° 75) Montags den 19.t Decembris 1740. Eingeschriebener Steinhauer Jung, dt. 15. ß, außgethan den 9.t Septembris1745 – Mr. Geörg Michael Müller Steinhauer Und maurer stellet Vor Antoni Klotz, weÿl. Jacob Klotzen geweßenen ackersmanns im Stüfft Kempten im allgaÿ von Rechtens ehelichen Sohn, beÿständlich Sigisberti Klotzen maurers gesellen, vnd Schirmers allhier seines bruders, will denselben das handwerck auff fünff Jahr lang lehren gehet die Lehzeit an von Michaelis 1740. Und endet sich auff Michaelis 1745. der Meister Zahlt weiter nichts alßs die Einschrreib und außthuungs gebühr, bitt Inscriptionem.
Erkandt, gegen Erlag der gebühr willfahrt Jedoch solle er den tauff der Ehrlichen geburths schein annoch produciren.

Antoine Klotz termine son apprentissage de cinq ans

1745, Protocole des Maçons (XI 237)
(f° 259-v) Sambstags den 9. Octobris 1745. Außgethaner Steinhauer Jung, dt. 15. ß – H. Geörg Michael Müller stellt Vor Antoni Klotz, Jacob Klotzen gewesten ackersmann im Stüfft Kempten aiß dem allgaÿ ehelichen Sohn, welcher den 19. Decembris 1740. eingeschrieben worden Vnd deßen Lehrzeit Jüngst Verwichenen Michaelis Zu end gegangen seÿen, mit einander Zufrieden, bitt Looßschlagung.
Erkannt, Willfahrt gegen der gebühr.

Antoine Klotz qui a l’intention d’épouser la veuve d’un maçon veut faire son chef d’œuvre. Le conseil professionnel des maçons lui demande de le faire d’après le nouveau règlement. Le candidat tient à le faire selon l’ancien, d’autant qu’il a appris le métier sous l’ancien règlement et que le nouveau n’a pas été ratifié par les Quinze. Le Conseil des maçons expose que le candidat est le premier à faire des difficultés, le nouveau règlement a été établi pour que le client soit assuré d’un travail de qualité. Les Quinze décident que l’examen aura lieu d’après le nouveau règlement mais que le candidat sera admis en réalisant l’ancien chef d’œuvre. Le Conseil des maçons devra faire ratifier le règlement par les Quinze.

1754, Protocole des Quinze (2 R 164)
(p. 319) Sambstags den 22.t Junÿ. Klotz ctra die Maurer – Iidem laßen per eundem referiren, es habe Antoni Klotz der Steinhauer und maurers gesell beÿ mghhrn den 25.ten Maÿ Jüngst Ca. EE mstrschafft der maurer allhier obermeister einen handwercks bescheid producirt Vermög Welches derselbe mit seinem begehren ihme, Weilen Er eines meisters Wittib heurathe, das alte meisterstück, welches die andere Meister auch gemacht haben, auffzugeben, abgewießen Worden. Von dießem bescheid habe Er in tempore legale an mghhrn appellirt, seiner Interponirten appellation Verzeichnus gebetten und erhalten, auch den 1.ten Hujus seine unterthänige appellations Klag übergeben, Worinn derselbe Exponirt die frage seÿe, ob der appellant das alte oder Von EE Meisterschafft neu projectirte mstrer stück Verfertigen solle, und daß EE msterschafft dießes letztere als ein schon gantz richtiges Weßen tractirt habe, da dieselbe mghhrn Erkandtnus in ansehung des zu machen offerirten Riß ins Kleine, biß dato Kein genügen geleistet, mithin nicht berechtiget seÿe ein stück auffzugeben, welches Sie nach mghhrn Sinn und Verordnung selbsten noch nicht in der behörigen stand gesetzt haben, Zudem habe der unterthänige appellant allhier gelernt mithin seÿe Er als ein heimischer im handwerck, wie man zu reden pflegt anzusehen. Er seÿe auch Willens eine meisters wittib mit Vier Kindern zu heurathen, und wolle doch allen falls nicht erschwehren auch beÿ Verfertigung des alten meisterstücks sich auff ddas neue (p. 320) Examiniren zu laßen. Gelange demnach an mghhrn des unterthänigen appellanten gehorsamßes bitten, Selbige geruhen Deputationem abzuordnen et facta relatione den appellanten Zu Verfertigung des alten meisterstück gnädig zu admittiren.
Nôe appellatischer mstrschafft habe man per recessum um deputation gebetten et facta relatione den jmploranten mit seinem begehren ref. exp. abzuweisen.
auff geschehener Weißung habe der appellant Contenta seines producti wiederhohlt.
H Jacques Gallay als ober meister und Johann Carl Hißkÿ als mit meister hatten remonstrirt daß mghrn erst Vor ohngefehr anderthalb jahren appellatischer Meisterschafft in ertheilung der neuen artickel dahin gnädig willfahrt daß ins Künfftige die Stückmeister ein neuer meisterstück Zu Verfertigen schuldig seÿn sollen, und dießes darum, damit das publicum mit tüchtigen meistern Versehen und schlecht arbeiten dadurch abgeschrecket Würden. der appellant seÿe der erste welcher solches zu machen refusiret da man doch Vor ihne weilen Er eines Meisters Wittib heurathen Willens, alle Egards Würde gehabt haben, Wollten demnach unterthänig gebetten haben den appellanten mit seinem begehren ref. exp. ab: und an die artickel Zu Verweißen.
Auff seithen derer hhn Deputirten, hatte mann Keinen anstand gehabt der meinung zu seÿn den appellanten mit seinem begehren abzuweißen, Wann nur die Meisterschafft selbst dem Jenigen worzu sie sich selbst anheischig gemacht und ihnen Von mghrn aufferlegt Worden, ein genügen geleistet hätte, daß Sie nemlich das neue meisterstück abreißen (p. 321) und auffsetzen, und so dann zur behörigen paraphirung Vor mghhrn Wieder bringen sollten, weilen aber solches biß dato noch nicht geschehen der appellant auch eine meisters Wittib so mit vier Kindern beladen zu heurathen Willens mithin einiger consideration Würdig, als hätten die Hrn Deputirte dafür gehalten daß zwar der appellant auff das neue meisterstück examinirt, übrigens aber gegen ersetzung der unkosten Zu der Verfertigung des alten meisterstücks admittirt Werden die appellatische Meisterschafft aber schuldig seÿn solle die in denen articklen Verordnete Riß und auffsatz des neuen Meisterstücks fürdesambst beÿ mghhen zu benöthigter paraphirung zu produciren, die Confirmation dießes bedachts mghhrn anheil stellend. Erkanndt bedacht gefolgt.
(p. 329) Sambstags den 22.t Junÿ. Bescheid – In sachen Antoni Klotz des Steinhauers und maurers gesellen appellanten an Einem Entgegen und Wieder EE mstrschaffy derer Steinmetzen, Steinhauer und maurer obermeister appellaten am andern theil, auff producirten handwercks bescheid, Vermög Welches der appellant mit seinem begehren, ihme Weilen Er eine meisters wittib heurathe, das alte meisterstück, Welches die andere meister auch gemacht haben auffzugeben, abgewießen Worden, jnterponirte und Verzeichnete appellation übergebene unterthänige appellations Klag, juncto petito Wie geruheten deputationem abzurodnen et facta ralatione den appellanten Zu Verfertigung des alten meisterstücks gnädig zu admittiren, des appellatischen ober meisters per recessum gethanes bitten den appellanten mit seinem begehren ref. Exp. abzuweisen. Erkandt und veseßene Deputation auch im übrig derer Parthen angehörtes Vor: und anbringen, ist deren Hrn Deputaten abgelegter relation Nach (p. 30) Erkandt, daß zwar der appellant auf das neue meisterstück examinirt übrigens aber, gegen Ersetzung der unkosten, Zu der Verfertigung des alten meisterstücks admittirt Werden, die appellatische Meisterschafft aber schuldig seÿn solle, die in denen articklen Verordnete Riß und auffsätz des neuen Meisterstücks fürdersambst beÿ uns zu benöthigter paraphirung zu produciren.

Les examinateurs suivent la décision des Quinze en donnant au candidat un sujet qui comprend des caractéristiques de l’ancien et du nouveau chef d’œuvre. Ils inspectent le travail du candidat en juillet puis en septembre en le trouvant insuffisant, mais l’admettent à l’examen en considérant qu’il va épouser la veuve d’un maître. Il présente en novembre son chef d’œuvre auquel ils relèvent des défauts mais admettent le candidat à la maîtrise, avec des restrictions pendant les quatre premières années durant lesquelles il sera autorisé à avoir seulement cinq compagnons sans pouvoir former d’apprenti.

1754, Maçons (XI 246, chefs d’œuvre)
Antoni Klotz, 115.b, 116.b, 117.a et b, 118.a et b
(f° 115) Donnerstags den 4.ten Julÿ 1754. hora otavâ matutina Convenerunt die vier vor dieses Jahr geordnete meisterstück Schawere nahmentlich mstr Johann Carol hiskÿ, mstr Michael Hatzung, mstr Johann Ludwig müller und mstr Johann Heinrich Reinbold.
Antoni Klotz der Steinhauer Und maurergesell Von Reches aus dem Stufft Kempten gebürtig producirt Gnädiger herrn Fünffzehen bescheid vom 22. Junÿ Jüngst, krafft deßen derselbe zwar das neu meisterstück examinirt, übrigens aber gegen Ersetzung der Unkösten Zu der Verfertigung des alten meisterstücks admittirt werden sollen, mit bitte das examen Vorzunehmen.
deme dann Zu Verzeichnen auffgegeben worden Und Zwar aus dem alten meisterstück
1 der platz wo Und wie das gebäu hingestellt werden solle.
Welches er Zwar nicht der ordnung Verzeichnet, doch aber hat sich das meßgerecht und einschlägig befunden.
2. das grose Portal nach der thorischen ordnung Und Zwar nur die haubttheil deßelben Zu Verzeichnen.
Welches er noch passable gemacht.
3. Ein Kugel oder Keßel Gewölb die bretter heraus Zuschneiden.
in welchem er Kein einige brettung heraus zu schneiden noch Zu Verstechen gewust, mithin darinnen gantz ohnerfahren zu seÿn scheinet.
4. Ein Vierecket Creutzgewölb.
Welches so aber nicht einmahl auff zeichnen weniger Verstechen Konte.
5. Ein Kellerhals.
Welchen derselbe gleichfalls nicht in Stand zu setzen Vermöchte.
Nachmittags umb 2. Uhr dicti 4.t Julÿ 1754.
6. der Schnecken Vnd an denselben die Stockhöhe Zwölff und Ein halber schuh hoch Und der tritt Sechs und Ein halber Zoll hoch macht 23. tritt, vnd bleibt Ein halber Zoll übrig, welche er endlich im Viertenmahl seiner berechnug herausgebracht. Der Schnecken ane sich selbsten aber, ingleichem die handhaben stücker und brettung so er entworffen seÿnd nicht passable. Und
7. das Windung stück an der Frantzösischen Steeg Sogleich fahls Zu verwerffen, und kaum Zur helffte gemacht.
So dann aus dem Neuen meisterstück
8. das arrière vousure de Marseille
hievon hatte derselbe gar kein wißenschafft mit vermelden, daß ihne niemahlen Vorgekommen.
Erkandt in ansehung den selben die Zeichnung Vorgemacht worden, und Er nur die brettung herausschneiden sollen, so er aber nicht gekönt, als solle sich derselbe ein oder Zweÿ monat beßer exerciren Und als dan wieder anmelden.

(f° 116-v) Donnerstags den 11.ten Julÿ 1754. hora octavâ matutina Convenerunt mstr Johann Carol hiskÿ, mstr Michael Hatzung, mstr Johann Ludwig müller und mstr Johann Heinrich Reinbold die vier geschworne meisterstück Schawer, wegen eben diesem Antoni Klotz, das Examen mit Ihme Zu continuiren
Nach dem alten meisterstück
1. Ein Kugel oder Keßelgewölb, die bretter heraus Zuschneiden.
hat es zwar etwas beßer angegriffen als vorher, doch aber hat er Keine rechte wisenschafft davon
2. Ein schrages Creutzgewölb.
dieses ist vor guth zu passiren

(f° 117) Freÿtags den 12.t Julÿ 1754. hora Septima matutina Convenerunt die vier geschworne meisterstück Schawere obgemelten Antoni Klotz ferners Zu Examiniren, da Sie dann denselben wieder auffgaben, als den alten meisterstück
3. Ein Kellerhals.
denselben hat er Zum theil gut gemacht, aber es finden sich noch einige fehler darinn nemblich am verbursten bogen Und verstärckten gradbretter.
4. die Schneck.
Ist wie das erstemahl auch nicht passable, auser das die hakenbretten davon guth seÿn.
5. das Windung stück an der Frantzösischen Steeg.
Ist darinnen annoch Unwisend gleichwie auch das erstemahl.

(f° 117-v) Sambstags den 13. Julÿ 1754. hora Septima matutina Convenerunt die vier geschworne meisterstück Schawere obgemelten Antoni Klotz weiter Zu Examiniren und gaben Ihne ferner auff
Aus dem Neuen meisterstück
1. das arrière vousure de Marseille
Welches er Zwar auffgetragen, aber Keine brettungen hat heraus schneiden Können.
Ist Erkandt daß man Ihme Vierzehen Tag Zeit gebe umb alle Vorhernenambste stuck so wohl aus dem alten als neuen Meisterstück perfecte zu erlernen, als dann solle Er seine bretter herauff bringen umb Ihme das meisterstück auffgeben Zu können. Solte Er aber dieselbe nicht erlernet haben, solle Er gäntzlich abgewiesen seÿn.

(f° 117-v) Donnerstags den 19. Septembris 1754. hora octava matutina Convenerunt mstr Johann Carol hiskÿ, mstr Michael Hatzung, mstr Johann Ludwig müller und mstr Johann Heinrich Reinbold die vier geschworne meisterstück Schawer, vielgemelten Antoni Klotz noch ferner Zu Examiniren.
Und ist denselben Zu Verzeichnen auffgegeben worden, Und Zwar aus dem alten meisterstück
1. die Schneck.
darinn ist das handhabenstück nicht gut.
2. das Kugel gewölb, kan passiren.
3. der Vertruckte bogen ist auch gut.
4. den Kellerhals betreffend
So ist darinn der Verburste bogen Zwar auffgezeichnet, die Fugen aber nicht recht verschnitten.
Erkandt, in ansehung Er eines hiesigen meisters Wittib Zu heurathen gesinnet, und man sowohl Sie als dero selben Kinder betrachtet, solle derselbe Zu Verfertigung des alten meisterstück gelaßen werden, sich aber in Zwischen beßer darinn Exerciren.

(f° 118) Freÿtags den 20. Septembris 1754. Convenerunt mstr Johann Carol hiskÿ, Steinmetz, mstr Michael Hatzung, Steinhauer, mstr Johann Ludwig müller auch Steinhauer, und mstr Johann Heinrich Reinbold alle vier geschworne meisterstück Schawer.
Offtgemelter Antoni Klotz stehet Vor, Und bittet Ihme das maaß Zu seinem meisterstück auff zu geben.
Erkandt, Willfahrt, Vnd Ihme selbiges gleichbalden, wie Es in einem besonderen Protiocollio enthalten, auffgegeben.

(f° 118-v) Dienstags den 29. Novembris 1754. Horâ prima pomeridiana Wurdte Antoni Klotz des Ledigen Steinhauer Und Maurergesellen Von Rechtes aus dem Stufft Kempten gebürtig in præsentia S.T. herrn Johann leonard Kiehn XV.r Und hochgebietenden herrn Obmanns, deßelben Verfertigtes Prob Vnd Meisterstück durch mstr Johann Carol hiskÿ Steinmetz, H Samuel Werner auch steinmetzen den Letzt angegangenen meisterstück schawer, loco mstr Johann Heinrich Reinbold so abwesend, mstr Johann Ludwig müller Steinhauer, und mstr Michael Hatzung auch Steinhauer und Maurer die dreÿ dermalige meisterstück Schawere Examinirt, zufolg Vorgegebenen maaßes nachgewisen, und nachfolgendes Zu anden befuden worden daß
1. das gebäu in der tieffe umb sechs Zoll Zu Kurz.
2. Zeigt sich im ersten Stock, daß Kein Absatz im grund ligt.
3. hätte das Creutzgewölb auf die mitte des schlußsteines sollen Verstochen werden, wie jederzeit gebrauchlich ware, welches aber nicht geschehen.
4. daß im Kleinen aufftrag Von der schnecken die Stafflen nicht auff einander gesetzt seÿnd, sondern Zwischen dem außtritt und gebälck, durch alle Stöcke eine öffnung Zwischen den tritten Ligen bleibt als nemblich im ersten Stock, Ein halber Zoll im Zweÿten Fünff und dreÿ quart Zoll, und im dritten Sechs und Ein halber Zoll.
5. daß die Fuge an den Sargen der Frantzösischen Steeg, wie auch die bögen derselben nicht gut, sondern verwerfflich gemacht seind.
6. daß die Pilastres umb dreÿ Zoll Zu breit seind nach der ordnung.
7. daß das Portal umb dreÿ Zoll Zu hoch unter den schlußstein seÿe, nach den Kleinen Aufftrag.
8. daß Kein grad bretter herauß geschnitten.
9. daß die Fugen Von den handhaben Stücken an der Schneck nicht nach ordnung verschnitten.
10. daß der Senckelrecht grad im Kellerhals umkehrt Ligt.
Wegen welcher Und anderen begangenen Fehler in Consideration der Stückmeister eines gewesten meisters, nemlichen Joseph Kaltners wittib heurathen thut, durch hochgebiethenden herren obmann Und die herren geschwornen meisterstück schawer Erkandt worden, daß demselben innerhalb vier Jahren nur mit Fünff gesellen Zu arbeiten erlaubt hiernechst der Jung inner dieser Zeit gesperret seÿe nach solchen Vier Jahren aber derselbe als Vollkommener meister passiren solle.
Hierauff gabe Er dem herrn Obmann die hand mit versprechen denselben nachzukommen.

(traduction) Le jeudi le 4 juillet 1754 à huit heures du matin se sont réunis les quatre examinateurs de chefs d’œuvre pour l’année courante, à savoir maître Jean Charles Hisky, maître Michel Hatzung, maître Jean Louis Müller et maître Jean Henri Reinbold.
Le compagnon maçon et équarrisseur Antoine Klotz, originaire de Rechtis dans la juridiction de Kempten, demande à faire son examen en produisant une décision des Quinze en date du 22 juin dernier, selon laquelle son examen devra suivre le nouveau chef d’œuvre mais qu’il sera autorisé à réaliser l’ancien chef d’œuvre moyennant règlement des frais.
On lui a donné les instructions d’après l’ancien chef d’œuvre.
1. Choisir l’endroit du bâtiment
Il n’a pas suivi les règles mais les mesures et les dessins sont bons.
2. Dessiner dans ses grandes lignes un grand portail d’ordre dorique
Le dessin peut être considéré comme passable.
3. Faire le coffrage d’une voûte de citerne
Il n’a pas été capable de le découper ni de le préparer. Il semble n’avoir aucune expérience en la matière.
4. Voûte carrée
Il n’a pas été capable de la dessiner, encore moins de la préparer.
5. Descente de cave
Il ne semble pas non plus être en mesure de la faire.
L’après midi à deux heures, ledit 4 juillet 1754.
6. Escalier dont les volées doivent avoir douze pieds et demi et les marches six pouces et demi, c’est-à-dire 23 marches et un excédent d’un demi pouce, ce qu’il a trouvé au bout de quatre calculs. L’escalier lui-même est passable, de même que les rampes et le coffrage qu’il a préparé.
7. La partie courbe de l’escalier à la française n’est faite qu’à moitié.
On est ensuite passé au nouveau chef d’œuvre
8. L’arrière-voussure de Marseille
Il n’a aucune connaissance en la matière, il a dit qu’il n’en a jamais fait.
Décision. Comme il a fait les dessins et qu’il s’agissait uniquement de préparer les coffrages mais qu’il n’en a pas été capable, il devra s’exercer un ou deux mois avant de se représenter.

Le jeudi 11 juillet 1745 à huit heures du matin se sont réunis les quatre examinateurs de chefs d’œuvre, à savoir maître Jean Charles Hisky, maître Michel Hatzung, maître Jean Louis Müller et maître Jean Henri Reinbold, pour continuer l’examen d’Antoine Klotz.
Ancien chef d’œuvre
1. Faire le coffrage d’une voûte de citerne
Le résultat est meilleur mais il n’a pas de connaissances précises en la matière.
2. La voûte oblique
Elle est bien faite.

Le vendredi 12 juillet 1754 à sept heures du matin se sont réunis les quatre examinateurs de chefs d’œuvre qui ont continué l’examen d’Antoine Klotz auquel ils ont donné un nouveau sujet.
Ancien chef d’œuvre
3. Descente de cave
Elle est plutôt bien faite, ils ont cependant relevé quelques défauts comme l’arcade coupée et le renforcement des planches droites.
4. L’escalier
Il n’est pas mieux que la première fois, sauf les éléments de maintien qui sont bons.
5. La partie courbe de l’escalier à la française
Il n’a pas de meilleures connaissances que la première fois.

Le samedi 13 juillet 1754 à sept heures du matin se sont réunis les quatre examinateurs de chefs d’œuvre qui ont continué l’examen dudit Antoine Klotz auquel ils ont donné un nouveau sujet.
Nouveau chef d’œuvre
1. L’arrière-voussure de Marseille
Il en a fait le dessin mais n’a pas été capable de découper le coffrage.
Décision. On lui a donné un délai de quinze jours pour acquérir une connaissance parfaite du chef d’œuvre à réaliser, que ce soit l’ancien ou le nouveau. On lui donnera le sujet du chef d’œuvre quand il aura rassemblé son bois. S’il n’a rien appris entre temps, il ne sera plus jamais admis à passer d’épreuves.

Le jeudi 19 septembre 1754 à huit heures du matin se sont réunis les quatre examinateurs de chefs d’œuvre pour l’année courante, à savoir maître Jean Charles Hisky, maître Michel Hatzung, maître Jean Louis Müller et maître Jean Henri Reinbold qui ont examiné une nouvelle fois le chef d’œuvre d’Antoine Klotz,
Ancien chef d’œuvre
1. Escalier
La rampe n’est pas bien réalisée
2. La voûte de citerne est passable
3. L’arcade porteuse est bonne
4. La descente de cave
L’arcade coupée est certes dessinée mais les jointures ne sont pas bien faites.
Décision. Comme il a l’intention d’épouser une veuve qu’il entretiendra ainsi que ses enfants, il sera admis à faire son chef d’œuvre mais il devra acquérir plus d’expérience entre temps.

Le vendredi 20 septembre 1754 se sont réunis les quatre examinateurs de chefs d’œuvre, à savoir le maître tailleur de pierres Jean Charles Hisky, le maître Steinhauer Michel Hatzung, le maître équarrisseur Jean Louis Müller et le maître Jean Henri Reinbold. Le susdit Antoine Klotz se lève et demande qu’on lui donne les mesures du chef d’œuvre à réaliser.
Décision, la demande du pétitionnaire est accueillie favorablement, le sujet lui sera remis dans un document particulier.

Le mardi 29 novembre 1754 à une heure de l’après-midi, en présence du prévôt, le Quinze Jean Léonard Kien, les trois examinateurs en fonction, à savoir le maître tailleur de pierres Jean Charles Hisky, le maître tailleur de pierres Samuel Werner remplaçant le maître Jean Henri Reinbold, absent, le maître équarrisseur Jean Louis Müller et le maître maçon et équarrisseur Michel Hatzung, se sont réunis pour inspecter le chef d’œuvre qu’a présenté le compagnon maçon et équarrisseur Antoine Klotz, originaire de Rechtis dans la juridiction de Kempten célibataire, et ont fait les objections suivantes.
1. Il manque six pouces à la largeur du bâtiment
2. On voit au premier étage que l’assise ne repose pas sur le sol.
3. Il aurait fallu que la clé se trouve au milieu de la voûte comme cela se fait toujours, ce qui n’est pas le cas ici.
4. Dans le petit projet d’escalier, les marches ne se superposent pas bien, à chaque étage il y a un espace entre le palier et les poutres, il manque un demi pouce au premier étage, trois quarts de pouces au deuxième et un demi pouce au troisième.
5. La jonction du cadre et les arcs de l’escalier à la française sont particulièrement mal faits.
6. Les pilastres ont l’ordre voulu bien qu’il leur manque trois pouces.
7. Il y aurait dû y avoir trois pouces de plus entre le portail et la clé de voûte sur le petit projet.
8. Les planches ne sont pas coupées droit.
9. Les jonctions ne sont pas correctement coupées entre les pièces de la rampe d’escalier.
10. La descente de cave n’est pas entièrement verticale.
Étant donnés les défauts ci-dessus mentionnés ainsi que d’autres et considérant que le candidat va épouser la veuve d’un maître, à savoir Joseph Kaltner, le prévôt et les examinateurs ont décidé que le candidat ne sera autorisé à avoir que cinq compagnons les quatre premières années sans pouvoir former d’apprenti mais que passé le délai de quatre années il sera reçu maître à part entière. Il a ensuite serré la main du prévôt en promettant de se conformer à la décision.

Les Maçons remettent à Antoine Klotz un certificat pour qu’il puisse devenir bourgeois (les registres de bourgeoisie manquent pour la période en question)

1754, Protocole des Maçons (XI 238)
(f° 230-v) Dienstags den 12. Novembris 1754. Zunfftschein – Antoni Klotz Steinhauer und maurer gesell Von Rechtes aus den stüfft Kempten gebürtig, so würcklich am meisterstück begriffen, und Mr Joseph Kaltners wittib Zu heurathen gesinnet, bitt umb ein Zunfftschein Zum burger recht. Erkanndt Willfahrt gratis.

Antoine Klotz, originaire de la principauté abbatiale de Kempten, épouse en 1754 Catherine Specht veuve du maçon Joseph Kaltner : contrat de mariage, célébration

1754 (1. 9.br), Me Lang l’aîné (Jean Daniel, 25 Not 105) n° 257
(Eheberedung) entzwischen dem Ehren: und vorgeachten Herrn Antoni Klotz, dem ledigen Steinhauer und Maurer Gesellen, Von Rechtes aus dem Stifft Kempten gebürtig, weÿl. des Ehrsam und bescheidenen Jacob Klotz geweßenen Ackersmanns und burgers allda, mit auch weÿl. der tugendsamen Frauen Annæ gebohrner Hoheßin, deßen geweßter Ehegattin ehelich erzeugtem Sohn, als dem bräutigamb ane einem,
So dann der Ehren und tugendsamen Frauen Christina Catharina Kaltnerin gebohrner Spechtin, weÿl. des Ehrengeachten Meister Joseph Kaltner, geweßten Steinhauer, Maurers und burgers allhier seel. hinterlaßener Wittib, als der hochzeiterin, ane dem andern theil – So beschehen zu Straßburg, ib beÿseÿn und persönlichen Gegenwarth Joseph Peter Steinhauers, Maurers und Schirms Verwanthen allhier auf Seithen des bräutigambs, so dann auf der Frauen hochzeiterin Seithen H, Laurentÿ Hügels, Zimmermeisters und burgers allhier, deroselben Kinder erster Ehe geschwornen, Vogts, auf Donnerstag den 1.ten Novembris Vormittags Anno 1754. [unterzeichnet] Anthonÿ Klotz als Hochzeiter, + der hochzeiterin handzeichen

Mariage, Saint-Marc (cath. p. 21)
Hodie 2 die decembris anni 1754 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti Antoniius Klotz oriundus ex Rechts diœcesis constantiensis defunctorum Jacobi Klotz et annæ Mariæ poisin Conjugum filius ab anno circiter parochianus noster cæmentarius et lapicida suæ professionis et Catharina Spechtin defuncti Josephi Kaltner civis et lapicidæ hujatis dum viveret vidua superstis parochiana nostra (signé) Anthonÿ Klotz, + sig. sponsæ

Le maçon Joseph Kaltner, originaire d’Amerdingen près de Nördlingen, épouse en 1733 Catherine Specht, fille de manants de Strasbourg

Mariage, Saint-Marc (cath. p. 83)
Hodie 18 die Mensis Octobris anni 1733 tribus proclamationibus in hac ecclesia factis futuri matrimonii inter honestum adolescentem Josephum Kalttner Lapicidam andreæ Kaltner et annæ Civium in Ammertingen prope nerdlingen Diœcesis Augustæ vindelicorum Legitimi thori filiumm ex unâ, et pudicam virginem Catharinam Spechtin defuncti Joannis Specht et Catharinæ Grobin inquilinorum Argeninensium legitimi thori filiam in hac Parochia commorntem ex altera partibus (signé) Joseph Kaltner, Catrina spechtin (i 44)

Antoine Klotz qui vient d’épouser la veuve de Joseph Kaltner s’inscrit à la Tribu en réglant les droits d’après l’ancien tarif

1755, Protocole des Maçons (XI 238)
(f° 251) Sambstags den 24.ten Maÿ 1755. C. Neu Zünfftiger – Mr Antoni Klotz Maurer und Steinhauer Von Rechtis aus dem Stüfft Kempten gebürtig producirte Cantzleÿ: undt Pfenningthurn schein Vom 16.ten aprilis huius anni, Krafft deßen Er das burgerrecht von seiner Ehefrau Catharina weÿl. Joseph Kaltner gewesenen Steinhauers Maurers, vnd diesorts Zünfftigen wittib umb den alten burger schilling erhalten, auch sich in das burgerbuch einschreiben laßen Und den Feur Eÿmer bezahlt habe, dero annectirt das productum auff der Statt Stall vom 23.rten Maÿ eiusdem anni, bitt Ihne Vor einen Zünfftig anzunehmen.
dt. Vor dem Pfenningthurn 1. lb, vor das Zunfft recht 5 ß, Einschreibgebühr 4 ß (zusammen) 1. lb 9. ß

Catherine Specht meurt en 1782 en délaissant deux enfants (ou leurs représentants) de son premier mari et deux du veuf. La succession comprend la maison au Marais Vert provenant du premier mariage et deux maisons provenant de la deuxième communauté dont la maison mortuaire au Vieux-Marché-aux-Vins. La masse propre au veuf s’élève à 187 livres, celle des héritiers à 19 livres. L’actif de la communauté s’élève à 5191 livres, le passif à 950 livres.

1784 (26.5.), Me Lobstein (J. Frédéric, 6 E 41, 831) n° 1007
Inventarium über Weiland Frn Catharinä geb. Spechtin, H. Anthoni Klotz des Steinhauers und Maurer Mrs auch burgers allhier geweßener Hausfrauen nun seeligen Verlassenschafft – nach ihrem den 17.ten februarÿ des abgewichenen 1782.sten Jahrs aus dießer Welt genommenen tödlichen hientritt zeitlichen verlaßen, welche Verlassenschafft inventirt worden, auf freundliches Ansuchen Erfordern und Begehren der (Kinder) wie auch Hn Anthonj Klotz des hinterbliebenen Wittibers, ersucht durch eben dieselbe wie auch Elisabetham Stehlin die dienstmagd von Mutzig gebürtig, so bei dem hinterbliebenen Wittiber seit einem halben jahr in diensten sich befindet (abgelegte handtreu) – So beschehen allhier zu Straßburg angefangen auf Mittwoch den 26. maÿ anno 1784.
Der Verstorbenenen Frn. seel. ab intestato Verlaßene Erben seind, 1.mo weil. Frn. Magdalenä geb. Kaldnerin, Hn Michael Pertsch des Kaminfegers und b. allh. geweßener eheliche haußfrauen nachgelaßene dreÿ Kinder, nahmentl. a) Regina Magdalena ([in margine :] tod), b) Anthoni Michael ([in margine :] tod) und c) Dorothea die Pertschen, deren geordnet und geschworener Vogt ist H. Joseph Kaldner löbl. Statt Werck Mr. und burger allhier, weilen aber derselbe selbsten bei dießem Geschäfft interessirt ist, in deßen Nahmen als theilvogt zugegen, Hr Friderich Jacob Röderer wohlbestellter Secretarius bei des jeweiligen regirenden H. Ammeister Hauß Audientz und wohlangesehener burger allhier (…) diesen 3. minorennen Enckel Mutter ist den 31.ten Martÿ dießen Jahrs gestorben, dahero dann dieße Erben nunmehr statt Ihrer Mutter seind In den Ersten Vierdten Stammtheil, 2.do Hr Joseph Kaldner, löbl. Statt geschwornen Maurer Werckmeister auch b. allhier, In der Zweÿten Vierdten Stammtheil, dieße beede Stammtheil seind der Verstorbenen Frn. seel. in erster Ehe mit längst weil. Joseph Kaldner dem geweßenen Maurer und Steinhauer und b. allhier Ihrem geweßenen Erstem Ehemann ehelich erziehlte Kinder und Enckel,
3.tio Hr Sebastian Anthoni Glotz, der Steinhauer, Maurer Mr und b. allhier, Und dann 4.to Christian Ludwig Glotz, der ledige Maurer und Steinhauer so majorennis und ohnbevögtigt
Bericht und respectivé Vergleich dießer Verlassenschafft wegen gepflog. In Ao. 1753 wurde über weÿl. H. Joseph Kaltners geweßenen Maurer Mstr. Steinhauer Verlassenschafft durch H. Not. Georg Frid. Nenter /:d. 30. apr. beÿ E. Löbl. Vogteÿ Gericht producirt:/ errichtet angefangen (…) wurde aber Keine Ersuchung des Vätterl. Guths vorgenommen und da auch Sie die Verstorbene seel. sich in 9.bris 1754 mit dem hinterbliebenen Hn Wbr. Verheurathet, aber dero Illata nicht inventirt worden, als hat man sich um Abschneidung aller Weitläufigkeiten beÿ dieser Verlassenschafft Inventur mit einander dahin Verglichen daß (…), den 21. Julÿ anno 1784

In einer allhier zu Straßburg ane der Kleinen Metzig gelegenen und in dieße theilbare Verlassenschafft gehörigen behaußung befunden worden als folgt
Eigenthum ane Häußern – (E.) Erstl. eine behaußung und hoffstatt mit alen derselben Gebäuden, zugehörden Rechten und Gerechtigkeiten gelegen allhier zu Straßburg in der Vorstadt Cronenburg in grünen bruch beÿ dem elenden Creutz und halben dach 1.s neb. Joh: Samuel Müller dem b. allhier 2.s ein Eck auf den Allmend machet hinten auff Mr Jacob Maul den Kiefer u. b. alh. stoßend, so außer 6 d bodenzinß so man jährl. dem Stift zum jungen St. Peter alh. zu reichen pflichtig und denen hernach passiv Capitalien freÿ leedig eigen und durch löbl. Stadt Straßburg geschworene Werckleuthe Vermög Abschatzung zeduls vom 10.ten Julÿ 1784. gewürdiget pro 225. Hierüber meldet ein teutscher pergamentener Kaufbr. und resp. tauschbrief in allh. C.C. stub gefertiget und mit dero anhangenden Innsiegel Verwahret de dato 23. feb. 1734. Vorherbeschriebene behausung hat die verstorbene seel. wehrend ihrer ersten Ehe von weÿl. Fr. Catharina geb. Grobin auch weÿl. H. Joseph Mechlers des geweßenen Schuemachers und b. alh. hinterlassenen Wb. als ihrer eheleibl. Mutter seel. geerbet
(T.) It. i. behaußung Hof u. Hoffstatt m. allen deren Gebäuden, begriffen, Zugehörden Rechten u. Gerechtigkeiten gelegen alhier zu Straßburg ane der Kleinen Metzig 1.s auf Joh: Greiner den becken, 2.s auf den Gerbergraben und hinten auf Christian Bauer den Gimpler stoßend so außer denen darauff haftenden Passiv Capitalien freÿ leedig eigen und durch löbl. Stadt geschworene Werckleuthe Vermög schon alleg. Abschatzungs zeduls vom 10.ten Julÿ dieses Jahrs gewürdiget 1500, dieserwegen ist vorhanden ein teutscher pergamentener Kauffbrieff in allhießigem Ganth gefertiget, weißend wie der dißortige Wittiber selbige aus Frauen Annä Mariä Hoffmännin geb. Leitelin der seifensiederin falliments mass ane sich gebracht hat sub dato 26.ten Martÿ 1761.
(T.) It. eine behaußung, hoff, Scheur, Stallung, Gemeinschafft eines bronnens und eigenthümlichen bronnens cum appertinentiis allhier beÿ denen Gartner Unterwagnern oder Weißenthurn straß ane der Heÿdengaß gelegen, 1.s neben Andrea Siefert, 2.s neben Andrea Neßmann hinten auf hannß Federlin, samtl. Gartner unterwagnern stoßend, so außer denen darauff hafftenden passiv: Capitalien freÿ leedig eigen und Vermög mehr besagten Abschatzung zeduls vom 10.ten Julÿ 1784. durch löbl. Statt Straßburg geschwornen Werckleuthe angeschlagen pro 450. Hierüber meldet ein in alhies. gefertigter teutscher pergamentener Ganthkauffbrieff datirt den 23.ten Maÿ 1780. wießend wie der hinterbliebene Wittiber solche behaußung aus Joseph Babst, des Kühmelckers und b. allhier falliments Massa ane sich gebracht hat
Norma hujus inventarii, Copia der Eheberedung, des Wittibers unveränderten Vermögens, Morgengaab 50, Summa 50 lb
Dießenmach wird auch der Erben unverändert Gut verzeichnet, Sa. der Kleidung 40, Sa. Goldenen Rings 2, Sa. Eigenthum an I.r behaußung 225, Ergäntzung wird passive übertroffen umb 150, Summa summarum 267 lb – Schulden 550 lb, der Erben passiv onus 282 lb
Endlichen wird auch das gemeine verändert und theilbare Gut beschrieben, Sa. hausraths 142, Sa. Schiff und geschirr zur Maurer u. Steinhauer Profession gehörig 90, Sa. Silbers 8, Sa. Pfenningzinß hauptgüter 3000 Sa. Eigenthum an häußeren 950, Sa. Schulden (-), Summa summarum 5191 lb – Schulden 950 lb, Nach deren Abzug 4241 lb
Copia der Zwischen beeden gewesenen Eheleuthe vor weil. H. Not. Johann Daniel Lang d. 1. 9.br. 1754 errichteten Eheberedung


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