Jean Louis Kneischick, brocanteur, et (1731) Anne Barbe Scheuer – catholiques


Fils du botteleur Jean Kneischick, le fabricant de pipes Jean Louis Kneischick épouse en 1731 Anne Barbe Scheuer, originaire de Landau. Il devient tributaire à la Mauresse le 6 février 1732. Il abandonne en 1736 le métier de revendeur pour devenir brocanteur. Jean Louis Kneischick meurt en février 1760 en délaissant pour héritière testamentaire sa veuve qui se remarie la même année avec le brocanteur Jean Chrétien Baur.

Maisons en propriété
1744, passage Sainte-Madeleine (X 288, actuel 5, place des Orphelins )
1747, ruelle de la Bruche
1752, ruelle des Roses à la Krutenau


Marque et signature au contrat de mariage (1731, AMS cote 19 Not 75 n° 679)


Le fabricant de pipes Jean Louis Kneischick épouse en 1731 Anne Barbe Scheuer, fille du charpentier Jean Georges Scheuer de Landau ou de « Hohenweiler » : contrat de mariage, célébration

1731 (1.2.), Not. Hoffmann (Christophe Michel, 19 Not 75) n° 679
Eheberedung Zwischen dem Ehrengeachten Johann Ludwig Kneischi Lediger Tabaccpfeiffenmacher und burgern alhier alß bräutigam ane einem
So dann der Ehren und tugendsahmen Jungfer Annæ Barbaræ Scheüerin, Meister Hanß Georg Scheüer des Zimmermanns und burgers Zu hohenweÿler eheleiblichen Tochter alß hochzeiterin am andern theÿl
So beschehen Straßburg den 1. Februarÿ Anno 1731., des hochzeitters handzeichen +, Anna Barra scheirin als hochzeiterin

Mariage, Saint-Laurent (cath. f° 118-v)
Hodie prima Mensis Maÿ Anni 1731 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti fuerunt Ludovicus Kneschÿe et Anna Barbara Scheÿrin, præsentibus testibus Thoma Nicker, Joseph Keller, Joanne petro Mause et Philippo Jacobo Mösling (signé) + signum sponsi, Anna Barbara scheirin

Jean Louis Kneischick devient tributaire à la Mauresse le 6 février 1732

1750, Registres annuels de la Taille (VII 1243) f° 143
Mörin – Johann Ludwig Kneischick, jur. 6. febr. 32 – 3 lb 6 ß

Anne Barbe Scheur devient bourgeoise le même jour

1732, 4° Livre de bourgeoisie p. 981
Anna Barb: scheurin Von Landau geb. erhalt d. b. von ihrem ehemann Ludwig Kneÿschick b. undt tabac pfeiffenmacher alhier umb die tertz d. alten b. will beÿ EE: Zunfft d. Möhren dienen Prom 6.ten feb 1732

Le revendeur Jean Louis Kneischick change de métier à la tribu de la Mauresse pour devenir brocanteur

1736, Protocole de la tribu de la Mauresse (XI 258)
(f° 261-v) Mittwochs den 5.ten Decembris 1736 – Neuer Leibzünfftiger Gimpel Käuffler CR
Johann Ludwig Kneÿschick, des dißorts Leibzünfftig Gremp, resignirt sein gehabtes Grempen recht und bittet um das Gümpel Käuffler Recht. Erkandt, gegen Erlag der Gebühr willfahrt.
Zahlte Vor das Gümpel Käuffler Recht 8 ß 4 d, Und Einschreib Geld 2 ß

Les contrôleurs des fripiers reprochent à la femme du brocanteur Jean Louis Kneischick d’avoir exposé à la vente du linge. Elle répond qu’elle a lavé son linge et l’a mis à sécher à sa fenêtre. Le Conseil ne lui inflige pas d’amende mais lui demande de ne plus exposer son linge. Les contrôleurs reçoivent trois sols pour leur peine.

(f° 397) Donnerstags den 11.t Septembris Anno 1738
Mehrgenandte frippier Rüger Klagen wieder Johann Ludwig Kneischicks des Gimpel Käufflers Ehefrau, daß sie ebenfalls Vor ihrer Wohnung ein Hembd, ein Nasthuch und ein paar strümpff aushängen gehabt, bittet sie deßwegen abzustraffen. Beklagte gibt vor sie habe Vorstehende stück gewaschen und Vor denen Fenstern getrücknet, bittet also Klägern mit seinem begehren abzuweißen.
Erkandt solle dieselbe der straaff, Vor dißmahlen erlaßen seÿn, hingegen beÿ ohnnachläßiger straff sich nicht mehr unterstehen Kleÿder Vor ihr hauß zu hängen, denen Rügern aber Vor ihre bemühung 3 ß erlegen.

Les contrôleurs des fripiers reprochent à la femme du brocanteur Jean Louis Kneischick d’avoir mis en vente un jupon qu’elle a confectionné elle-même. Elle répond qu’elle l’a acheté à la manante Elisabeth Schilling et l’a remis en vente sans y faire aucun changement. Comme la manante confirme ces dires sous la foi du serment, elle est relaxée et on lui rend le jupon confisqué.

1736, Protocole de la tribu de la Mauresse (XI 261)
(f° 331-v) Dienstags den 1.ten Juny Anno 1756 – Frippiers Rüger Ca. Ludwig Kneischicken Ehefrau
Gemeldte Frippier Rüger klagen ferner wider Ludwig Kneischick, des Gümpel Käuflers und burgers alhier Ehefrau, daß sie den 7. Maÿ jüngst ebenermaßen einen selbst gemachten neuen leinenen Juppon auf offentlichem Marck Zum verkauf außgelegt, Welchen Sie ihro zu der Überzeugung hinweg genommen, und aus dißortige Zunft Stub gelüffert haben, bitten abstraffung, refusis expensis.
Beklagte negirt die Ankjag völlig, und wendet Zu ihrer Verantwortung vor, daß sie dem ihro hinweg genommen wordenen Juppon, so wie es ist von Frauen Elisabetha Schillingin, Jacob Schillinger des frantzösischen Garde und Schirmer alhier Ehefrauen erkauffet, auch selbiger wieder alß ohne die geringste veränderung Zum Verkauf außgelegt habe, bittet absolutionem.
Nach deme gedachte mit erschienene Frau Schillingin handtreulich ane Eÿdes statt affirmit, der beklagten quætionirten Rock, so wie Er sich noch jetzo befinde, verkauft zu haben, so wurde Erkandt seÿe die beklagte von angestellter Klag Zu absolviren und ihro der hinweg genommene Rock wieder Zurück zugeben.

Jean Louis Kneischick meurt en février 1760 en délaissant pour héritière testamentaire sa veuve. Il fait un legs à sa sœur Ursule veuve Kaiser et à son neveu manœuvre Martin Fromm. La succession s’élève à 652 livres.

1760 (22.3.), Not. Dautel (Fr. Henri, 6 E 41, 264) n° 803
Inventarium über Weiland des Wohl Ehegattin Johann Ludwig Kneÿschick des geweßenen Gimpelkäufflers nunmehr seel. Verlassenschafft
(voir le suivant)

1760 (22.3.), Not. Greis (Phil. Jacques, 6 E 41, 579) n° 31
Inventarium über Weiland des Wohl Ehrengeachten Johann Ludwig Kneischick, des gewesenen Gimpelkäuflers und burgers alhier nunmehr seel. Verlassenschafft, Garten Anno 1760. – nach seinem den 6. Hornung dieses lauffenden 1760. Jahrs aus dießer welt gethanen tödlichen hintritt, Zeitlich hinterlaßen, welche verlassenschafft auf freundliches Ansuchen Erfordern und Begehren der viel Ehren und tugendsamen Frauen Annä Barbarä Kneÿschickin gebohrner Scheurin, der dißortigen hinterbliebenen wittib, vermög hernach copialiter eingetragenen Testamenti Nuncupativi von dem verstorbenen seel. §° 7° instituirter einiger Erbin, beÿständlich S.T. H. Johann Friderich Heupel, der hiesigen löbl. Stiftung derer Waÿsenhäussern wohlverdienten Schaffners und vornehmen burgers alhier, fleißig inventirt (…) So geschehen und zugegangen allhier in der Königl. Stadt Straßburg und einer daselbst ane dem sogenannten Uttengänglein gelegenen in diese Verlassenschafft eigenthümlich gehörigen behausung auf Samstag den 22. Mertz im Jahr Christi 1760. – In der Expedition ist unterschrieben Frantz Heinrich Dautel Notarius juratus, mit Handzug. Philipp Jacob Greis, Notarius juratus.

Bericht wegen gegenwärtiger Verlassenschafft. Nach außweiß der vorher copialiter einverleibten Eheberedung §° 5° darinnen beede nun Zertrennte Eheleuth ratione des Zugebrachten und ererbten, ein unverändert Guth und Ergäntzung stipulirt, solten Zwar beederseiige Nahrungen ersucht und Separirt werden, allein, da der Defunctus Zufolg des beÿ EE. Grosen Rath unterthänig gesucht, und erhaltenen Indulti Testandi, auch seines daraufhin errichteten und ebenfalls hievor copialiter inserirten Testamenti nuncupativi §° 7° seine hinterbliebene Eingangs gedachte Wittib Zur eintzigen Erbin seiner völligen Verlaßenschafft eingesetzt und hinterlaßen, als ist zu Verhütung unnöthiger Weitläuffigkeit alles sich vorhande befundene Vermögen, so allein mit außnahm derer verordneten Legaten, ihro der hinterbliebenen Wittib nunmehr eigenthümlich zuständig, ohne unterscheid unter einem titul gelaßen und inventirt worden, wie hernach mit mehrem ersichtlich.
Eigenthum ane Häußern. Erstl. Eine Behaußung Hoffstatt und Gärtlein, mit allen deroselben begriffen, Weithen, Zugehörden und Rechten, gelegen alhier zu Straßburg ane dem sogenanten Uttengänglein, einseit neben weiland H. Remigii Dürrenberger, des gewesenen hiesigen burgers und Weinstichers hinterbliebenen Erben, anderseit neben weiland Johannes Schönlebers des gewesenen Burgers und Schneiders nachgelaßener Tochter, hinten zum theil auf N. Hannßmetzger den Metzger und theils auff Johannes Roßer den Wirth stoßend, davon man alljährlich löbl. Stadt Pfenningthurn 1 lb 15. ß ane bodenzinß zu reichen schuldig, sonst aber freÿ ledig und eigen, und in Krafft der Mir Notario zur Minute gegenwärtigen Inventarii eingeschickter von (den Werckmeistern) unterschriebener Abschatzung de dato 28. februarii hujus æstimirt und angeschlagen vor und um 500 fl. Hiervon ist abzuziehen die auf dieser behausung haftende obbenamste beschwerde der 1. lb 15. ß so zu doppeltem Capital gerechnet antrifft 40 fl. Nach Abzug deren verbleibt annoch im rest so hieher auszuwerffen 360 fl. oder 180 lb. Über obbeschriebene behausung besagt ein teutscher pergament. Kffbrief m. allhies. C. C. Stub gef. u. m. deroselben anhang. Insieg. Versehen, dedato 12. Martii 1744.
It. eine behausung und Hoffstatt, mit allen deroselben begriffen, Weithen, zugehörden, und Rechten, gelegen allhier ane der Vorstatt Krautenau in dem sogenanten Preüschgäßlein, einseit neben Johannes Sänger dem Schifbäuern anderseit neben Carl Frantz dem Metzger und hinten auf dem St. Johannis giesen stoßend, so freÿ ledig und eigen, und vermög vorher angezogener derer geschworner HH. Werckmeistern Mir Notario zur Minute dieses Inventarii eingeschickter schrifftlicher Abschatzung vom 28. februarii jüngst æstimirt und angeschlagen vor und um 225 fl. oder 112. Hierüber ist vorhanden eine Teutsch papÿrene Kauffverschreibung in allhies. C.C. stub gefert. dedato 8. Julii 1747.
It. eine Kleine behausung, höfflein und hoffstatt sambt zugehörden Rechten und Gerechtigkeiten gelegen allhier zu Straßburg in der Vorstatt Crautenau ane dem sogenanten Roosengäßlein einseit neben fr. Theurerin Wb. anderseit neben Jacob Göppel dem Schifmann, hinten auf weiland Georg Birckel des gewesenen Kieffers hinterbliebenee Erben stoßend gelegen, so freÿ ledig und eigen, und zufolg vorher allegirter derer geschworner HH. Werckmeistern mir Notario zur Minute gegenwärtigen Inventarii übergebene schrifftlicher Abschatzung dedato 28. februarii jüngst æstimirt und angeschlagen vor und um 150 fl oder 75. Dieses Häußlein so der verstorbenen und deßen hinterb. Wb. von beeden Kößlerischen Gebrüdern erkauft haben, ist zwar in allhies. C. C. stub sub dato 5. Junii 1752. ordentlich verschrieben, aber ihr der hinterbliebenen Wittib hierbeÿ gegebenen bericht nach dato noch Kein Extractus von solcher Verschreibung ausgefertigt worden
Eigenthum ane einem Bandplatz und Garten. Neml. sieben zehende theil ane einem bandplatz und Garten nebst denen bandstöcken, auch sonst darinnen befindlichen Pflantzen, so in allem mit Inbegriff des übrigen dreÿ Zehenden theilen ungefehr ein halb Acker grundt gros, gelegen außerhalb hiesiger Stadt, und deren Metzgerthor, in dem sogenanten Sausteeg, einseit neben Joh: Jacob Gorÿ dem Gartenmann, anderseit neben das gemeine allmend, oben auf andres Seiffert den gartenmann, unten auf die allmend auspitzend, davon und Zwar von dem gantzen bandplatz und garten man jahr alt auf Martini löbl. Stadt Pfenningthurn 1 lb ane bodenzinß zu geben pflichtig, sonsten aber freÿ ledig und eigen und hier jedoch ohnpræjudicirlich, wie solches den 1. Mertz 1753. dißorts auf allhiesigem Ganthhaus ersteigert worden, æstimirt und angeschlagen wird vor und um 200 fl. Davon die hiehero gehörige 7/10.te theil antreffen 140. fl. Hiervon abgezogen das au diesem Immobili hafftende und zu 7/10.te theilen 1. fl 4. ß antreffende Onus, zu doppeltem Capital gerechnet mit 56 fl. Nach deren abzug verbleiben annoch aus zuwerffen übrig 84 fl. oder 42. Über obbemelten bandplatz und Garten, so der Verstorbene zwar völlig an sich ersteigt, aber dreÿ Zehende theil davon wieder an Mr N. Hartmann den Kieffer und b. alh. Kaüflich weggegeben, besagt ein teutsch. perg. Ganth Kauffbrief von H. Lt. Mathieu Beguin E.E. Kleinen Raths Actuario unterschriebenen, und mit wohl Edel gemeldten Raths anhangenden Insig. versehen, datirt den 1. Mertz 1753.
– Abschatzung vom 28.ten Februarÿ 1760. Auff begehren Waÿlandt Ludwig Knauch des Gremblers Seeligen Hinterlaßene Frau Wittib ist Eine Behaußung allhier jn der Statt Straßburg auf dem Uttengänglein Gelegen, einseÿts Neben Waÿlandt Herrn dürenberger des geweßenen Weinstichers Erben, anderseÿts Neben Johannes Schöndibers dem Schneider, und Hinten auff Herrn Roßet dem Wirdt stoßent, solche Behaußung Bestehet jn Zweÿ Stub, Zweÿ Küchen, und Ettliche Kammern, dar Über ist der dachstuhl mit breitzieglen belegt Hat auch ein Getrembten Käller und Kleines Höfflein. Von Uns den Unterschriebenen der Statt Straßburg Geschwornen Werckmeistern, Nach vorhero Geschehener besichtigung mit Aller Ihrer Gerechtigkeit dem Jetzigem Wahren Werth Nach æstimirt und angeschlagen Worden, Vor und Umb, Fünff Hundert Gulden
Der Zweÿte Begriff ist Auch allhier jn der Statt Straßburg in der Uttenau jm breusch Gäßlein Gelegen, Einseÿts Neben Johannes Sänger dem Schiffbeiger, anderseÿts Neben Carl Frantz dem Metzger und hinten auff den Johannes Gießen stoßent, solcher begriff bestehet jn einer Stuben, Eine Küchen, und Eine Kammer, dar Über ist der dachstuhl mit breitzieglen belegt, hat auch ein Getrembten Käller und Kleines Höfflein. Von Uns den Unterschriebenen der Statt Straßburg Geschwornen Werckmeistern, Nach vorhero Geschehener besichtigung mit Aller Ihrer Gerechtigkeit dem Jetzigem Wahren Werth Nach æstimirt und angeschlagen Worden, Vor und Umb, Zweÿ Hundert Zwanzig und Fünff Gulden
Der Drÿte Begriff ist Auch allhier jn der Statt Straßburg jm Rooßen Gäßlein Gelegen, Ein seÿts Neben der Theurerischer Wittib, anderseÿts Neben Jacob Göppel und hinten auff Georg Birckel des Geweßenen Kieffers Seeligen Erben stoßent, solcher begriff bestehet jn Zweÿ Stuben, Eine Küchen und Eine Hauß Kammer, dar Über ist der dachstuhl mit breitzieglen belegt. Von Uns den Unterschriebenen der Statt Straßburg Geschwornen Werckmeistern, Nach vorhero Geschehener besichtigung mit Aller Ihrer Gerechtigkeit dem Jetzigem Wahren Werth Nach æstimirt und angeschlagen Worden, Vor und Umb, Hundert u& Fünffzig Gulden [unterzeichnet] Ehrlacher Werckmeister deß Meinsters, Werner, Huber
Series rubricarum hujus Inventarii, Sa. hausraths 98, Sa. hausräthlichen Mobilien zum Gimpelhandel gewidmet 51, Sa. Weins und lährer Faß 14, Sa. Silbers und Geschmeids 4, Sa. Goldenen Rings 1, Sa. baarschafft 72, Sa. Eigenthum ane Häußern 367, Sa. Eigenthum ane einem Bandplatz 42, Summa summarum 652 lb
Hievon gehen ab, so der Verstorbenen seel. in Krafft seines aufgerichteten Testamenti nuncupativi ane Legaten verordnet (…) seiner Schwester Ursulä Kaÿserin geb. Kneÿschickin, weiland N. Kaÿßer des gewesenen Maurergesellen und Schirmers allhier hinterbliebener wittib (…) Niclaus Martin Fromm dem Handlanger und Schirmern allhier, seiner Verstorbenen Schwester Sohn – Sa. Legata 11 lb – der wittib unverändert und ererbt Guths 641 lb – Stall summ 652 lb
Copia der Eheberedung (…) Straßburg den 1. februarii anno 1731. Christoph Michael Hoffmann Notarius
Copia Testamenti nuncupativi – Johann Ludwig Kneÿschick Gimpel Käuffler – so beschehen in einer mit Notario zuständigen behausung (…), Sambstag den 17. Junii Anno 1752. – Johann Friderich Lichtenberger, Notarius publicus juratus et requisitus
Copia des von E.E. Großen Raths alhier ertheilten Indulti Testandi – Straßburg den 17. Augusti 1751, Stædel Rathschreiber


Jean Kneischick, botteleur, et (1691) Marie Ursule Steiner – catholique et luthérienne convertie

Enfants

  • Jean Louis, fabricant de pipes, revendeur puis brocanteur, épouse (1731) Anne Barbe Scheuer
  • Marie Ursule, épouse (1721) le fabricant de pipes Jean Urbach puis (1728) le tailleur de pierres Jean Martin Kayser
  • Anne Madeleine, épouse (1728) l’apprêteur de tabac Martin Fromm

Né à Brisach de Jean Kneischick, originaire de Hongrie (Klein Klagen), et d’Agathe Beringer, le botteleur Jean Kneischick épouse en 1691 Marie Ursule Steiner, luthérienne convertie fille du cocher Thiébaut Steiner et de Madeleine Zeller

Mariage, Saint-Pierre-le-Vieux (cath. f° 67)
2° Die Julÿ An. 1691 honestus Iuuenis Joannes Knischick Brisacensis honesti Joannis Knichick et Agathæ Peringerin conjugum filius et pudica virgo Maria Ursula Steinerin Argentinensis honesti Theobaldi Steiners et Magdalenæ Cellerin coniugum filia præhabita trinà proclamatione rité ac decente matrimonio iuncti (signé) +, + (i 54)

Tous deux deviennent bourgeois le 8 juin 1698.

1695, 3° Livre de bourgeoisie p. 1159
Johannes Kneÿschütz, der Hewbinder, Von Breÿsach Johann Kneÿschütz von Klein Klagen auß Ungern Ehl. Sohn erkaufft das burgerrecht p. 2. Gold fl. 16. ß so bereits auf dem Pfenningth. erlegt worden, seine haußfraw aber Maria Ursula Steinerin, weÿl. diebold Steiners gew. Kutzschers allhier Ehl: tochter empfangt es gratis, Vnd werden zu E.E. Zunfft der Möhrin dienen. Jur. 8. dito [Junÿ] 1695.

Jean Kneischick devient tributaire à la Mauresse le même jour

1706, Registres annuels de la Taille (VII 1200) f° 50
Möhrin – Johannes Kneÿschick, Jur. 8. Junÿ. 95.

Jean Kneischick meurt en délaissant trois enfants (voir les héritiers de Jean Louis Kneischick ci-dessus)
Marie Ursule Kneischick épouse en 1721 le fabricant de pipes Jean Urbach, originaire de Cologne : contrat de mariage, célébration

1721 (29.7.), Not. Hoffmann (Christophe Michel, 19 Not 74) n° 316
Eheberedung zwischen dem Ehrsamen Meister Johann Urbach ledigen Tabacc pfeiffenmacher Von Cölln gebürtig und burger allhuer, alß bräutigam ane einem
Sodann der Ehren und tugendsahmen Jgfr. Mariæ Ursulæ, Johannis Kneischi des Heübünders und burgers alhier gewesene ehel. tochter alß hochzeitterin andern Theÿls
beschehen Straßburg den 19. Junÿ Anno 1721. [unterzeichnet] o des Hochzeitters handzeichen, + der Jgf. hochzeitterin handzeichen

Mariage, Saint-Laurent (cath. f° 51-v)
Die 6.a Julÿ 1721. sacro matrimonio vinculo copulati fuerunt a me infra scripto Joannes Urbach Coloniensis et Maria Ursula Kneÿschick argentinensis ambo ex hac parochia, signum sponsi x, signum sponsæ x (i 51)

Jean Urbach fait dresser un inventaire de ses biens pour accéder à la bourgeoisie

1721 (24.5.), Not. Hoffmann (Christophe Michel, 19 Not 67)
Designation und Verzeichnüs Was Johannes Urbach der ledige tabacc Pfeiffen macher, Von Cöllen, so verlobt an Jgfr. Mariam Ursulam Johannes Kneischi, des heÿbinders und burgers allhier ehel. tochter, würcklich Eÿgenthümblich in Vermögen, wie Er solches heut dato nach abgelegter handtreu fleißig geäugt u. gezeigt
Summarischer Calculus, hausrath 13, silber 9, Goldene Ringe 16, baarschafft 110, Activ-Schuld 30, Summa summarum 181 lb
Sig. Straßburg den 24.ten Maÿ Anno 1721

Fils du fabricant de pipes Gaspard Urbach de Cologne, Jean Urbach devient bourgeois par sa femme en août 1721

1721, 4° Livre de bourgeoisie p. 865
Johannes Urbach der Tabackhpfeiffenmacher Von Cölln geb. Weÿl. Caspar Urbach auch gew. Tabackhpfeiffenmachers allda ehel. Sohn erh. d. burgerrecht von seiner Ehefrauen Maria Ursula, Johann Kneÿschi des burg. Vnd hewbinders ehel: Tochter Vmb 2. Gold. fl. 16. ß w. beÿ E. E. Zunfft d. Mörin dienen, jur. d. 27. aug. 1721.

Marie Ursule Kneischick se remarie en 1728 avec le tailleur de pierres Jean Martin Kayser

Mariage, Saint-Laurent (cath. f° 94)
Die 19 mensis Julÿ Anni 1728 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti fuerunt Joannes Martinus Kaÿser Lapicida et Maria Ursula Knerchin vidua defuncti Joannis Urbach, signum sponsi x, signum sponsæ x (i 96)

Le Conseil de la Mauresse refuse le droit de vendre des fruits à Marie Ursule, veuve de Jean Urbach, qui a perdu le droit de bourgeoisie en se remariant avec le manant Martin Kayser. Elle a cependant le droit de vendre les fruits qui lui restent.

1738, Protocole de la tribu de la Mauresse (XI 258)
(f° 372-v) Mittwochs den 7.t Maÿ Anno 1738 – Abgeschlagenes Obs Grempen Recht
Maria Ursula, Martin Keÿsers des Maurer Gesellen und Schirmers allhier Ehefrau, welche in erster Ehe, mit Weÿland Johann Urbach, geweßenen Pfeiffenmachers und dißorts Leibzünfftigen burger Verheÿrathet war, aber durch uhren zweÿten heÿrath ihr burger Recht Verlohren, bittet ihro das Obs Grempen Recht mitzutheilen.
Erkandt seÿe diselbe als Schirmerin mit ihrem begehren abzuweißen, jedoch deroselben Zu Verkauffung ihres noch würcklich habenden Obs Vierzehen tag Zeit accordirt worden.

Anne Madeleine Kneischick épouse en 1728 l’apprêteur de tabac Martin Fromm

Mariage, Saint-Laurent (cath. f° 96-v)
Hodie 4 Mensis Novembris Anni 1728 (…) sacro matrimonii vinculo in facie ecclesiæ conjuncti fuerunt honesti adolescentes Martinus From tabaci operator et Anna Magdalena Kneischin – + sponsi signum, + sponsæ signum


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