Chrétien Erichsohn, menuisier, et (1725) Marie Salomé Scheuring veuve du menuisier Daniel Giesbrecht – luthériens


(en cours)

Maison en propriété
1732, rue du Coin brûlé (IV 210, actuel 5, rue du Fossé des Tanneurs)

Enfant

  • Geoffroi, pasteur


Signature au bas du contrat de mariage (AMS, cote 35 Not 74 n° 347)


Chrétien Erichsohn s’adresse aux Quinze pour être admis à faire son chef d’œuvre bien qu’il n’a pas produit ses certificats de baptême et d’apprentissage. Les représentants de la tribu déclarent que la demande contrevient au règlement. La commission estime qu’il n’y a pas lieu de refuser de donner au candidat le sujet de son chef d’œuvre et lui donnent trois mois pour se procurer les certificats.

1724, Protocole des Quinze (2 R 129)
(p. 48) Sambstag d. 19. Febr. 1724. – Christian Erich Sohn Ca. E. E. Handwerck der Schreiner
Moss. nôe Christian Erich Sohn des ledigen Schreiners contra Ca. E. E. Handwerck der Schreiner Obermeister prod. Undthn. Memoriale und bitten pt° Meisterstücks bitt nach deßen jnnhalt. Fuchß Citatus declarirt daß er nicht Obermeister sondern Schaumeister, bitt den Gegner Zur anderwärtiger Verkündigung anzuhalten. Moss. weil Ppalis Sponsæ anverwandter und Vogt der Obermeister ist, alß hat die Meisterschafft befohlen, dem Gegner darzu Verkünd. Zu laßen, erholt priora. Erkandt, wird die Verkündigung für sufficient angenommen und Zu Untersuchung der Sach die Ober Handwerckh. abgeordnet.

(p. 103) Sambstag d. 11. Martÿ 1724. – Christian Erichsohn Ca. E. E. Meisterschafft der Schreiner
Iidem [Obere Handwercks herren] per Eund. [Secretarium] referiren, daß Christian Erich Sohn der ledige Schreiner contra Ca. E. E. Handwerck der Schreiner d. 19. feb. jüngst ein underthäniges Memoriale und bitten pt° admission Zum Meisterstück, da doch er seine Tauffschein undt Lehrbrieff noch nicht beÿ der handt habe, wegen Welcher ohnfehlbahren herbeÿschaffung er aber Caution offerire, eingelegt,
Auff geschehene Remission hat der Implorant sich auff den jnnhalt seines Memorials bezogen, Nahmens ged. Handwercks seÿen Vorgestand. die Vier geschwohrne Schau Meister alß Johann Kärcher, Johann Georg Brehmer, Georg Wilderich und hannß Michael Röhrer, Welche geantwortet das begehren seÿe wieder den Articul so Ihnen d. 27. Martÿ 1713. ertheilt worden undt der 6.te seÿe dahien gehend, daß Kein Gesell mehr Zu einem Meister angenommen werden soll, er habe dann Zuvor seinen Geburths: und lehrbrieff Vorgelegt, undt das Meisterstück nach ordnung verfertiget.
Auff seithen der Hh. Depp. finde man nicht daß Rißes Zum Meisterstück hinderlich seÿe, dann ob schon er den Riß Zum Meisterstück empfangen, und so fort in Verfertigung des Meisterstücks begriffen seÿe, so folge nicht daraus daß er deßwegen schon Zum Meister angenommen werde, maßen ihme erst nach besichtigtem Meisterstück, soferne es Vor gut erkandt word. das Meisterrecht von conferirt werden könne, dahero halte man davor, daß der Implorant beÿ seinem erbiethen Zu laßen, und anbeÿ Ihme in seinem begehren zu willfahren, seÿe, jedoch mit dem anhang daß Ihme zu producirung der benöthigten Urkund. die Zeit Von dreÿ monath angesetzt werden solte, die Genehmhaltung Zu Mghh. stellend. Erk. bedacht gefolgt.

Né à Kriwitz en Mecklembourg du menuisier Eric Erichsohn, Chrétien Erichsohn épouse en 1725 Marie Salomé Scheuring veuve du menuisier Daniel Gissbrecht : contrat de mariage, célébration

1725 (20.8.), Not. Oelinger (J. Jacques, 35 Not 74) n° 347
Eheberedung – zwischen dem Ehrsam und bescheidenen Meister Christian Erichs Sohn Leedigen Schreinern Von Cribitz gebürtig, weÿl.Erich Erichß Sohn schreiners allda seel.hinterl. Sohn, beÿständl. H Christian Kauschen hohltrehers ane Einem
So dann der Ehren und tugendsahmen Fr. Mariæ Salomeæ Gießbrechtin geb. Scheüringin weÿl. deß Ehrengeachten vnd bescheidenen M. Daniel Gießbrechts geweßenen Schreiners seel. nachgelaßenen wittib beÿständl. Hn Daniel Gießbrechts schreiners Ihres Schwähers und Johann Philipp Buck auch Schreiners Ihres Vogts anden theils – Act. Straßburg Montags d. 20. Aug. 1725. [unterzeichnet] Christian Ehrich Sohn als hoch Zeiter, Maria Salome Gißbrechtin als hochzeiterin

Mariage, Temple-Neuf (luth. f° 34, n° 134)
1725. Mittw. d. 12. 7.br. sind nach 2. maliger Proclamation ehelich Copulirt v. eingesegnet word. Christian Erichsohn der ledige schreiner von Crivitz in dem hertzogthumb Mecklenburg, Erich Erich sohns b. v. schreiners daselbst ehl. Sohn, v. fr. Maria Salome weÿl. Joh: Daniel Gießbrecht gewes. b. v. schreiners nachgel. Wittib [unterzeichnet] Christian Erich sohn Als Hoch Zeiter, Maria Salome gißbrechtin als hochzeiterin (i 37)

Chrétien Erichsohn devient bourgeois deux mois après son mariage en s’inscrivant à la tribu des Charpentiers

1725, 4° Livre de bourgeoisie p. 922
Cristian Erichsohn schreiner Von Kriwitz in d: Mecklenb: geb. erhalt das burger recht Von seiner ehefr. Maria Salome weÿl. Daniel gießbrechts d. iung. gewes. b. undt schreiners allhier hint: wtb. ulbn die tertz d. alt. bs. will beÿ E. E. Zunfft d: zimmerleüth dienen Jur. d: 26.ten 9.b. 1725.

Il devient tributaire le 4 décembre 1725

1725, Protocole de la tribu des Charpentiers (XI 31)
(f° 81) Dientags den 4. Decembris – Neuzünfftiger
Mr Christian Erichß Sohn der Schreiner von Criwitz gebürtig prod. Stallsch. vom 1. Xbr. 1725. bitt Ihne alß einen Zünfftig Zu recipiren. Erk. Willf., dt. 3. lb. d

Chrétien Erichsohn demande aux Quinze l’autorisation d’engager deux compagnons supplémentaires pour honorer une commande de l’Hôpital. Les représentants de la tribu objectent qu’il pourrait louer des compagnons ou faire appel à des maîtres sans travail. Chrétien Erichsohn déclare qu’il n’a pas trouvé de compagnon à louer. La commission estime qu’il y a lieu d’accorder les deux compagnons à condition qu’ils travaillent à la commande de l’hôpital.

1729, Protocole des Quinze (2 R 135)
(p. 281) Sambstags d. 6. Augusti 1729. – Christian Erichsohn Ca. E. E. Meisterschafft d. Schreiner pt° mehrerer Gesellen
Moss. nôe Christian Erichsohns burgers undt Schreiners bitt umb gn. permission noch 2. gesell über die Zahl biß seine arbeith in dem Spithal verfertiget halten zu dörffen. Erk.andt Ober handwerck herren und soll der Meisterschafft darzu gebetten werden

(Bedacht Sextern p. 60) Sambstag den 13. Augusti 1729.
Iid. [Obere Handwerckh Herren] ref. daß Christian Erichsohn in einem gehaltenen rec. umb gn. p.mission noch 2 gesellen über die ordinari Zahl, biß seine arbeit im Hospital werde Verfertiget sein, halten zu dörffen unterth. gebetten habe.
R. habe er petitum widerhohlt. Nôe E. E. Msstrsch. d. schreiner seÿen Vorgestandten Johann Georg Brehmer undt Elias Kleÿber, welche geantwortet, daß andere meister keine arbeit hetten, undt könte der gegner Von andern meisters gesell lehnen oder andere meistere die nichts zu thun hatten Zu sich nehmen. Worauff der implorant rep. er könte von andern meistern keine gesellen gelehnt bekommen.
H. Depp. weil deß impl. begehren Zu beförderung der Spital arbeit abzwecke, undt sie saison schon Zimmlich avançirt seÿe, daß ihme mit 2. Extraordin. gesell biß nächst künfftigen Martini Zu willfahren seÿe, doch mit dem beding, daß er sich selbiger allein Zur spithal arbeit zu bedienen schuldig sein solle.

Chrétien Erichsohn demande une nouvelle fois deux compagnons supplémentaires pour honorer une commande urgente de l’Hôpital. Les représentants de la tribu interrogent le receveur de l’hôpital qui déclare que le travail doit être terminé à la Saint-Michel seulement. Plusieurs menuisiers s’offrent pour louer des compagnons.

1733, Protocole des Quinze (2 R 140, notes)
(p. 20) Sambst. den 31. Januarÿ
M. nôe Christian Erichsohns des schreiners b. comm. deß erhaltenen bescheids C. E. E. Hwkh der schreiner Obstr. Erk. Willfahrt.

(p. 130) Sambst. den 20. Junÿ
M. nôe Christian Erichsohns des bgrs. und schreiners Ca. E. E. Hwkh der schreiner Obstr. b. unth. umb gn. Dispensaôn noch 2. gesellen über die ordinari Zahl Zur pressirten arbeith im hospital, Wo von mitkommender schein Zeugnuß gibt, halten zu dörffen G. b. zu mündl. V.antw. Dep. et f. rel. den gegner mit seinem begehren abzuweißen, ref exp. M. b. dep und w. in allerrt gebetten Erk. Oberhdw. herren.

(p. 133) Mont. d. 22. Junÿ – Ober Hw. Hh. Lect. rec. und prod. vom 20. hus. in s. Christian Erichsohns Ca. E. E. Hwkh der schreiner.
Ille gehört, setzt beÿ, er habe ietz nur 2 gesellen, indem heüth der 3.te jhme durchgegangen, und habe nur ein im spital. Nôe deß Hwkh Johann Ludwig Beÿ, Johann Georg Diemer, Johann Philipp Buckh und Christian Schureÿ, welche geantwortet, d. nach aussag deß spital schaffners dieße bettladen nicht pressirt, sondern erst auff Mich: sollen fertig sein, da habe er beÿ den gegner Zu sich kom. laßen, und es jhme vorgehalten, da er sich declarirt, daß er auf der ordin. Zahl wolle Zu frieden sein, und Wann er auch pressirt Were, so könte er einen andern armen mitmeister Zu sich in arbeit nehmen oder jhme wollen sie gesell lehnen, alß er Beÿ einen undt Philipp Buckh auch ein. H. Dep. d. Beÿ und Buckh beÿ jhrem erbieten Zu laßen undt Implorant Wann er pressirt, dieße 2 gesell lehnen möge. Erk. in plenum.

(p. 135) Sambst. den 27. Junÿ – Iidem [Obere Handwercks herren] ref. in s. Christian Erichsohns Ca. E. E. Hwkh der schreiner. Erk. bedacht gefolgt.

(p. 294) Sambst. den 27. Junÿ 1733 – Iidem [Obere Handwercks herren] ref. daß Christian Erichsohn der burger und schreiner Ca. E. E. Hwkh der schreiner umb gn. dispensation gebetten umb noch 2 gesell über die ordinari Zahl Zu pressirter arbeith Laut beÿgelegten scheins Vom spital halten Zu dörgfen. Ged. Hwkh. bittet umb dep. et f. re. den gegner mit seinem begehren abzuweißen ref. exp.
R. setzt der implorant beÿ, er habe anietzo nur 2 gesellen in arbeith Worvon einer im Spital arbeitete, der 3.te seÿe ihme durchgegangen. Nôe deß Hws seÿen vorgestanden. Johann Ludwig Beÿ, Johann Georg Diemer, Johann Philipp Buckh und Christian Schureÿ, Welche geantwortet, es habe H. spital schaffner selbst Zu dem obstr. gesagt, dieße bettladen seÿen nicht pressirt, sollen erst biß nächstkünfftigen Michaelis fertig sein, Worauffhin er Beÿ alß obstr. den gegner Zu sich haben kommen laßen, und jhne deß H. schaffners aussag Zu communiciren. Darauff gegner sich declarirt, er wolle dann mit der ordinari Zahl der gesellen Zu friden sein, über daß, Wann gegner auch pressirte arbeith hette, so könte er andere arme mitmeister in arbeit nehmen oder Von anderen meistern gesellen lehnen, Wie dann unter jhnen 2. alß er Beÿ und Buckh sich befänden, deren jeder einen jhme Zu geben offerirte.
Beÿ Welcher beschaffenheit davor gehalten Worden, daß Baÿ und Buckh Einen Jhrem arbeiten Zu laßen, implorant mit seinem begehren ab: und dahin Zu weißen seÿe, daß Wann er pressirt, entweder arme meister zu sich in arbeith nehmen oder aber von anderen meistern gesellen entlehen möge.

1734, Protocole des Quinze (2 R 142)
Christian Ehrichsohn Saÿgers und Ehlenfecher diensts Ersetzung 204, 205. 207

1736, Protocole des Quinze (2 R 145)
saisirter eiserner Ketten, Christian Erichsohn, 186

1737, Protocole des Quinze (2 R 146)
62 Christian Erichsohn, 63, 88

1738, Protocole des Quinze (2 R 147)
Schreiner Christian Erichsohn 494, 615, fragment (Christian)

1739, Protocole des Quinze (2 R 148)
E.E. Handwerck der Schreiner
1 Christian Erichsohn, 41, 56, 82, 201, 259, 277, 311

1740, Protocole des Quinze (2 R 149)
E.E. Handwerck der Schreiner
40 Christian Erichsohn und seines künfftigen tochtermann Caspar Samuel Edelmann, 84, 143

Chrétien Erichsohn et sa femme font dresser un inventaire de leurs biens. L’inventaire ne comprend pas de résumé. Les experts estiment la maison 900 livres

1742 (16.2.), Not. Stoeber l’aîné (6 E 41, 1132) n° 151
Inventarium über dasjenige so Meister Christian Erichs Sohn, der Schreiner und Frau Maria Salome Erichs Sohnin gebohrne Scheuringin, beede Eheleuthe und burgere allhier Zu Straßburg dermahlen ane Nahrung besitzen und hienwieder passive zu bezahlen haben, auffgerichtet in Anno 1742. – welche auf ihr der Ehefrauen beÿständlich des wohl Edel Vest und hochgelehrten Hn Johann Friderich Faust J. V. Lti und beÿlöblocher Ameÿster Audientz wohlbestelten Procuratoris ordinarÿ ihres nominirten H. Curatoris ad lites, so ohnerachtet Er den gewohnlichen Vogteÿ Aÿd noch nicht abgeschwohren (…) – So geschehen in persönlichem beÿszÿn obigen Mstr Christian Erichs Sohn des Ehemanns, Straßburg Freÿtags den 16.ten gevollmächtigt er Seqq. 1742.

In einer allhier Zu Straßburg ane dem gebranden end gelegenen und in dieße Nahrung gehörigen behaußung befunden worden wie folgt
Eÿgenthumb ane einer Behaußung. Nembl. eine Behaußung, Hoff, bronnen und Hoffstatt mit allen deren Gebauen, begriffen, weithen, rechten, Zugehörten und Gerechtigkeithen, allhier zu Straßburg ohnfern dem Baarfüßer platz beÿ dem brandenend, 1. s. ist ein eck, ane der in dem Gerber: oder Rindshäuter oder Gerber Graben leitenden Stieg ausmachend, 2.s. neben weÿland Johann Jacob Stall des jüngern geweßten weißgerbers und burgers allhier, hinten auff gedachten graben stoßend gelegen, davon man Jährl. der Statt Straßb. Pfenningthurn 2 ß ane allmend zinß Von einem wetterdächlein Zu geben pflichtig, sonsten über diese beschwerde und hernach eingetragenen passiv capitalia gegen männiglich freÿ leedig eigen und durch (die Werckmeistere) zufolg eines Zu mein des Notarÿ Concept gelüfferten Abschatzung Zeduls Vom 22.ten Februarÿ 1742. angeschlagen pro 1800. Darüber besagt j teutscher pergamentener Kauffbr. in d. C. C. Stub gefertiget mit dero anhangendem Insigel verwahrt, de dato 22.ten 7.bris 1732.

1744, Protocole des Quinze (2 R 154)
Schreiner Christian Erichsohn 623, 654

1747, Protocole des Quinze (2 R 157)
Schreiner Christian Erichsohn pt° Meß 606

1753, Protocole des Quinze (2 R 163)
Besoldung Joh: Christian Erichsohn 407, R 87 R 94, R 139

1757, Protocole des Quinze (2 R 168)
302 pt° ersetzung des statt Seÿgers und Ehlen Fechter diensts, Christian Erichsohn, 322 electus Frantz Antoni Schweighäußer

Chrétien Erichsohn meurt en juillet 1757 en délaissant un fils pasteur. Aucun inventaire des apports n’a été dressé après le mariage. Les experts estiment la maison 700 livres. La masse propre à la veuve est de 345 livres. L’actif de la communauté s’élève à 817 livres, le passif à 2 110 livres.

1757 (10.8.), Not. Stoeber l’aîné (6 E 41, 1170) n° 1022
Inventarium über Weiland des Ehrenachtbaren Herrn Christian Ehrichsohn, geweßenen Schreinermeisters und brs. allhier Zu Straßburg nunmehr seelig Verlaßenschafft auffgerichtet in Anno 1757. – nach seinem Dienstags den 5.ten Julÿ dießes instehenden 1757.gsten jahrs aus dießer Welt genommenen tödlichen Hintritt, zeitlichen verlaßen, Welche Verlaßenschafft auf freundliches ansuchen erfordern und begehren der Ehen und tugendsamen Frauen Mariä Salome Erichsohnin geb. Scheuringin, der hinterbliebenen Wb. unter assistentz Hn Caspar Samuel Edelmanns Schneider meisters und brs. allhier, den Sie ane Vogtsstatt Zu ihrem beÿstand hierzu angesprochen, wie auch H. Philipp Friderich Rautenstrauch, des Perruckenmachers und brs allhier als constituirten Mandatarÿ S. T. H. Gottfried Erichsohns pt. substituirten Pfarrers der Evangelischen Gemeinde Jebsheim im Obern Elßas, des Verstorbenen seelig mit Ihro der hinterbliebenen Fr. Wb. ehelich erziehlen Herrn Sohns und ab intestato verlaßen universal Erbens – So beschehen Straßburg Mittwochß den 10.ten Augustei Anno 1757.
Bericht gegenwärtigen Inventarÿ. Demnach beede im leben geweßte Eheleuth in ihrer Vorher copeilich eingetragenen Eheberedung §° 5.to wohlbedächtlich abgehandelt und verglichen daß Alles das jenige so Sie einander in den Ehestand Zubringen auch darinn ererben werden, einem jeden und seiner Erben ein freÿ eigen reservirt unverändert und Vorbehalten guth seÿn und bleibe, und da davon abgehende ergäntzt werden solle, und der Wb nich möglich ist dero in die Ehe gebrachtes Vermögen behörig zu liquidiren und Zu probiren indeme selbiges dazu mahlen zu inventiren ist unterlaßen worden, so könte ihro dermahlen mehr nicht vor ohnverändert zugeschrieben werden alß was Sie währender ehe ererbt hat, so noch folgende Ergäntzung Rubric weisen wird Sonsten aber thut Sie die Wb. auf die theilbare Verlaßenschafft tam active quam passive renunciren und sich lediglich erstbesagte ohnverändertn guths Erg. reserviren, derowegen die Vorhandene mass und dagegen zu bezahlen habende passiv Schulden gleich wohl mit außnahm derjenigen so die Wb. vor dißortiger Verheurathung schuldig worden, respe. in des Verstorbenen seel. Verlaßenschafft gehörig, und daraus zu bezahlensd, zu tituliren und also nach dießem bericht, gegenwärtig Inventarium einzurichten seÿn wird.

In einer allhier Zu Straßburg oben ane dem brandein end gelegenen und in dieße Verlaßenschafft gehörigen behaußung befunden worden wie folgt
Eigenthum ane einer Behaußung. Nembl. eine Behaußung, Höfflein, hoffstatt und bronnen mit allen deren gebauen, begriffen, weiten, Zugehörten, Rechten und Gerechtigkeiten, allhier zu Straßburg ohnfern dem Baarfüßer platz beÿ dem brand ein end, 1. s. ein eck, ane der in dem Rindshäuter oder Gerber graben leitenden Stüeg aus machend, anders. neben H. David Stamm dem weißgerber und br. allhier ehevögtl. weiße, hinten auf gedachten Graben stoßend gelegen, davon man jährl. der Statt Straßburg pfenningthurn 2 ß ane Allmend zinß Von j. wetterdächlein zu geben pflichtig, sonsten über hernach gemelte passiv Capitalia leedig, eigen und ist dieselbe solchergestalten durch (die Werckmeistere) ausweislich des Zu mein Notarÿ Concept über lüfferten schrifftlichen Abschatzung Zeduls vom 18.ten hujus angeschlagen worden per 700 lb. Darüber besagt j teutsch. perg. Kfbr. in allh. CC stb gef. m. dero anhgd. Ins. verwahret de dato 22.ten Septembris 1732.
Ergäntzung der Frau Wb abgegangenen ohnverändert Guths, Inhalt einer von H. Not. Johann Lobstein in A° 1730. verfertigten Désignation hat Sie die Wb. beÿ Vergleich und Abtheilung weÿl. Mr Johann Michael Scheurings des ältern geweßenten Nagelschmidts und bs. alhier ihres Vatters seel. Verlaßenschafft Vor einen dritten Stammtheil (…)
Nembl. Krafft Vergleichs und Abtheilung über weÿl. Fr. Margarethä Henningin geb. Redslobin, Gabriel Henning deß Goldstickers und b. allhier zu Straßburg geweßter Ehefr. seel. Verlaßenschafft in Anno 1728. durch weÿl. H. Notarium Christoph Michael Hoffmann seel. vorgenommen
der Wittib ohnverändert guth 345 lb
Dießemnach wird nach obigem Bericht des Verstorbenen seel. Verlaßenschafft beschrieben, Sa. haußraths 82, Sa. Werckzeugs und Waar Zum Schreiner handwerck gehörig 26, Sa. Silbers 5, Sa. goldener Ring und dergl. Geschmeids 3, Sa. Eigenthums an j. behausung 700. Summa summarum 817 lb – Schulden 2110 lb, Des Verstorbenen seel. Passiv onus 1292 lb
Und wann auch schon der Wb. restirend ohnverändert guth hier abgezogen und conferirt wird dero bericht ausmachend 345 lb, So ist annoch nichts active aus fällig sondern im gegentheil seind mehr schulden dann guth vorhanden 940 lb
Zweiffelhaffte Schulden in des Verstorbenen seel. Verlaßenschafft 928 lb
Copia der Eheberedung (…) den 20. Augusti Anno 1725. Johann Jacob Ölinger


Jean Daniel Gissbrecht, menuisier, et (1716) Marie Salomé Scheuring

Enfants

  • Marie Salomé femme (1740) du menuisier Gaspard Samuel Edelmann
  • Marie Marguerite femme (1743) du perruquier Philippe Frédéric Rautenstrauch

Mariage, Temple-Neuf (luth. f° 288, n° 1232)
1716. Eodem Sind nach 2. mahl. Proclamation ehl. copulirt worden Joh: Dan. Gißbrecht der ledige Schreiner, Dan. Gißbrecht b. und Schreiners ehl. Sohn und J. Maria Salomé Joh: Mich. Scheuring b. und Nagelschm. ehl. tochter [unterzeichnet] Johan Daniel Gißbrecht als hochzeiter, maria Salome Scheuringin als hochzeiterin (i 387)

Le menuisier Jean Adam Gißbrecht rend compte de la gestion des biens qui appartiennent aux deux filles de Jean Daniel Gissbrecht, Marie Salomé femme du menuisier Gaspard Samuel Edelmann et Marie Marguerite femme du perruquier Philippe Frédéric Rautenstrauch

1744, Not. Stoeber l’aîné (6 E 41, 1233)
Rechnung Mein Johann Adam Gießbrechts, Schreiners und burgers allhier Zu Straßburg als geordnet und geschworenen Vogts Frauen Mariæ Salome Edelmännin gebohrner Gießbrechtin Mr Caspar Samuel Edelmann Schreiners und burgers allhier Ehefr. wie auch Fr. Mariæ Margarethæ Rautenstrauchin geb. Gießbrechtin, H. Philipp Friderich Rautenstrauch, deß Perruquenmachers und burgers dahuer Eheliebste beeder weÿl. Mr Daniel Gießbrechts geweßenen Schreiners seel. mit Fr. Maria Salome gebohrner Scheuringin seiner hinterbliebenen Wb. alß derzeith Mr Christian Ehrichsohn auch Schreiners und b. allhier Ehewürthin ehelich erziehlter töchter, inhaltend was Ich Von Joh. Bapt: 1740 alß dem beschluß meiner abgelegten 1.tern Rechnung biß 24. feb. A° 1744 weiter eingenommen und außgegeben habe – Zweÿte und zugleich Letzte Rechnung dießer Vogteÿ
Corpus Jährlich fallenden hauß Zinnßes beeden Vogts töchtern ins gemein gehörig.
Nembl. so wird die allhier Zu Straßburg ane der St. Johannis Gaß (…)


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